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am 3. Juli 2003
Eine, wenn nicht DIE beste Stephen King Verfilmung. Und für mich gleich noch der beste "Gefängnis-Film", noch vor Klassikern wie "Papillon" oder "Flucht von Alcatraz". Uneingeschränkt empfehlenswert.
Zur DVD: So fern es sich um die im Juni veröffentlichte DTS-Version handelt, sind KEINE Fehler oder Schnitte mehr zu bemängeln. Nicht alles glauben, was man hier liest. Versch.Quellen vergleichen.
Bild (1:1.85 anamorph) ist ok und imo viel besser als bei der Erstauflage.
Ton (DD 5.1EX, DTS 5.1, DD 2.0, DD Englisch 2.0) ist sogar noch besser. Ein Effektgewitter ist hier nicht geboten, aber das hat der Film auch nicht nötig.
Fazit: Kaufen! (aber nur die neueste Auflage)
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am 18. Juni 2016
Eine Geschichte, die sich über Jahrzehnte hinweg abspielt, auch als Film fast zweieinhalb Stunden dauert und keine Sekunde langweilt. Muss man über ein Meisterwerk mehr sagen? Nein, aber man kann. Zwischen Drama und Kömödie nimmt der Film den Zuschauer mit und enthält eine große Bandbreite an Emotionen. Von Humor bis Wut über die Ungerechtigkeiten eines despotischen Gefängnisdirektors und der tiefen Genugtuung, dass dieser vom cleveren Hauptcharakter übertölpelt wird, bietet "Die Verurteilten" in einer wahnsinnig guten Geschichte, was das Herz sich wünscht.

Ich habe nie die zu Grunde liegende Stephen King Erzählung gelesen, einfach weil ich nicht glaube, dass sie noch irgendetwas mehr bieten kann, als diese grandiose Verfilmung mit einem Tim Robbins in der Rolle seines Lebens. Nicht umsonst sind sich in Bezug auf diesen Film so viele Menschen einig, dass er zu den Besten aller Zeiten gehört. Ganz untypisch für heutiges Hollywoodkino haben die Figuren noch Tiefe und echte Persönlichkeit und es steht die Zeit zur Verfügung diese auch zu entwickeln.

Wer den Film noch nicht kennt, sollte diese Lücke schließen, es lohnt sich!!!
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am 21. Juli 2014
Zur Handlung muss ich nichts schreiben, das haben ja viele andere bereits getan.
"Die Verurteilten" ist ein Film, der die Jahre spurlos überdauert und auch nach über 20 Jahren nichts von seiner fesselnden Erzählweise verloren hat. Der Film gleitet langsam über die 135 Minuten ohne dabei langweilig zu werden. Anders als heutige Filme, die alle sehr schnell erzählt sind und Charakterentwicklungen überspringen, um so viel Action wie möglich zu zeigen, setzt "Die Verurteilten" sehr stark auf die Charaktere, die alle hervorragend geschrieben und gespielt sind. Über Tim Robbins und Morgan Freeman muss man nichts mehr sagen, aber auch die Nebenrollen sind großartig besetzt mit Bob Gunton (als korrupter Gefängnisdirektor Norton), James Whitmore (als alter Bibliothekar Brooks), Clancy Brown (als bösartiger Gefängniswärter Hadley) und vielen anderen. Hier merkt man wirklich, dass gute Charaktere einen guten Film ausmachen können und dass Filme manchmal tatsächlich nicht mehr als eine gut geschliffene Story, überzeugende Schauspieler in überzeugenden Rollen und einen richtige Rhythmus für das Erzähltempo brauchen. Mit viel Glück schafft es ein Film eine Szene aufzuweisen, die aus allen anderen hervor sticht und als ikonisch für den Film gelten darf (z.B. die Duschszene aus "Psycho"). "Die Verurteilten" hat sogar mehr als nur einer solcher Szenen. Da wären z.B. die, in der die Gefangenen nach ihrer anstrengenden Arbeit auf dem Dach Bier trinken oder die lange Szene, in der der Bibliothekar Brooks entlassen wird und mit der Welt außerhalb des Gefängnisses klar kommen muss, die Szene, in der Andy die Musik durch alle Durchsage-Lautsprecher spielen lässt, die zwei wichtigen Szenen mit Tommy, zu denen ich nicht mehr verraten darf, und noch viele andere "Magische Momente" u.a. das großartige Ende. Dazu noch ein wunderbarer Soundtrack von Thomas Newman auf der Tonspur und aus dem günstig produzierten Kinokassen-Flop von 1994 wurde ein für 7 Oscars (u.a. Bester Film) nominierter Filmklassiker, der heute auf Platz 1 der besten Filme aller Zeiten auf IMDB gewertet ist.
Schade, dass heutzutage solche Art Filme nicht mehr gedreht werden :(
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am 4. Mai 2011
Laut "imdb" (International Movie Data Base) der beste Film aller Zeiten. Nun, man mag das für Geschmackssache halten, aber "Die Verurteilten" ist sicherlich ein Film, den man mindestens einmal gesehen haben muss! Unvergesslich und immer wieder atemberaubend ist die Geschichte von Andy, der nicht nur sein Leben, sondern auch das seiner Mitgefangenen für immer veränderte.

Im Jahre 1947 wird der junge Bänker Andy Dufresne unschuldig wegen dem Mord an seiner Frau und deren heimlicher Affäre zu zwei Mal lebenslänglich verurteilt. Im Shawshank Gefängnis muss er sich an das harte Knastleben gewöhnen, besonders weil er durch seinen starken Willen immer wieder Wärter und Mitgefangene provoziert. Doch so findet er auch schnell Freunde, wie den gutmütigen Ellis "Red" und verändert in den Jahren, die er hat so Einiges in Shawshank...

Frank Darabont verfilmte die Kurzgeschichte von Stephen King. Er war auch später für den ebenso genialen Film "The Green Mile" verantwortlich (ebenfalls nach der Kurzgeschichte von King). Doch "Die Verurteilten" (im Or. "The Shawshank Redemption") dürfte unter Filmfans auf der ganzen Welt ein Schatz sein, so wie für mich. Der Film ist von 1994 und hat bis heute Nichts von seiner Magie verloren!
Das liegt zum Einen an dem wunderbaren Stil, die sanfte Erzählweise über den brutalen und lebensberaubenden Ort, den Knast. Eine schier unglaubliche Geschichte, die vor Allem durch Sensibilität in den Figuren hervorsticht. Der kühle, aber zielstrebige und selbstbewusste Andy Robbins und der gutmütige Freund Red sind nur die Spitze. Daneben stechen vor Allem Charaktere, wie der tragische Brooks heraus, dessen Geschichte mich immer wieder zu Tränen rührt oder auch die abartigen "Schwestern" oder der rücksichtslose Gefängnisdirektor.
Tim Robbins und Morgan Freeman spielen hier wahrscheinlich ihre prägensten Rollen.

Was Darabont besonders gut gelingt, ist die gewaltsame und dennoch reale Darstellung des Knasts, auch wenn es nicht ganz der heutigen zeit entspricht, aber man kann sich ein sehr genaues Bild von der damaligen Zeit machen. Noch bewegender sind die Schicksale und was das Wort "lebenslänglich" tatsächlich bedeutet. Der Film ist voll von kleinen, großen Momenten, die einem den Atem verschlagen! Vor Allem das wundervolle Finale ist einfach traumhaft, nicht nur weil es einfach immer wieder mitreißend und faszinierend ist, zu sehen, was Andy am Ende leistet, außerdem ist der Film überaus lebensbejahend und bestärkt einen selbst an die Hoffnung zu glauben.
Kein Wunder, dass "Die Verurteilten" mehrmals für den Oscar nominiert war (unter anderem für Film, Hauptdarsteller und Drehbuch). Leider gewann er keinen einzigen, weil im gleichen Jahr auch "Forrest Gump" und "Der König der Löwen" aktuell waren, schade.

Das letzte, was dem Film den letzten Schliff gibt, ist der feinfühlige und wunderschöne Score von Thomas Newman, dessen ruhiger und melancholischer Stil, wie die Faust aufs Auge zu diesem Meisterwerk passt!

Ein wunderschönes, bewegendes, dunkles und faszinierendes Meisterwerk, das sich nicht umsonst einen Namen in der Liste der besten Filme aller Zeiten gemacht hat. Für jeden, der sich auch nur im Entferntesten einen Filmfan nennt, ist "Die Verurteilten" Pflicht!
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am 8. Dezember 2008
Der erfolgreiche Banker Andy Dufresne (Tim Robbins) wird nach dem Mord an seiner Frau und ihrem Liebhaber zu zweimal Lebenslänglich verurteilt. Andy wird ins Shawshank-Gefängnis eingewiesen und hat dort zuerst mit den unangenehmen Seiten des Häftlingsdaseins zu kämpfen. Als er in dem Schmuggelkönig Red (Morgan Freeman) einen Freund findet, schöpft er wieder neuen Mut und kann in dem Gefängnis einiges bewegen.

Horrormeister Stephen King hat schon so manche Vorlage für schlechte bishin zu sehr guten Verfilmungen seiner Werke geliefert. Das Gefängnisdrama "Die Verurteilten" gehört defintiv zu den besseren King-Verfilmungen, wenn es nicht sogar DIE beste Verfilmung eines seiner Werke ist. Komisch, dabei hat dieser Film nicht viel mit Horror zu tun. Er ist spannend und dramatisch - gruselig aber nicht. Allenfalls einen subtilen Hauch von Horror bekommt der Zuschauer ab, wenn man an Gefängnisse denkt.
Regisseur Frank Darabont hat aus der Vorlage einen grandiosen Film gezaubert. Die brilliante und mitreißende schauspielerische Leistung der beiden Hauptakteure Freeman und Robbins und vor allem ihre Harmonie macht den Film zu einem wahren Leckerbissen. Auch kurzweilige Charaktere wie Tommy (Gil Bellows) oder Brooks (James Whitmore) werden gekonnt in die Handlung eingeführt und verleihen dem Film das gewisse Etwas. Gefängnis-Direktor Bob Gunton (Warden S. Norton) gibt das passende, bösartige Gegenstück zu den Gefängnisinsassen.

Die gewählte Erzählstruktur trägt dazu bei, dass Film die ganze Zeit lang interessant und spannend bleibt. Morgan Freeman fungiert als Schauspieler und Erzähler, was durch Regisseur Darabont bestmöglichst eingesetzt wurde. So gelingt es dem Film wunderbar den Zuschauer in seinen Bann zu ziehen und ihn fast vom "überraschenden" Ende wegzuleiten. So dass man ganz hin und weg ist, als die letzten 20 Minuten des Films eingeläutet werden - so sollten Filme öfters sein. Top!
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am 18. Juni 2016
moin moin zusammen,

wer "shawshank redemtion" noch nicht kennt, dem sei angeraten den film mal eine chance zu geben! fuer mich einer der der besten filme -ist ja aber wie immer geschmacksache-!

zum inhalt sag ich nichts -wuerde ja spoilern, nur soviel ist ein gefaengnisdrama!

warum ich eigentlich nur 4 sterne - vergeben wollte, ist, dass ich mir den film gekauft hab ueber amazon prime/streaming dienst und die original tonspur mal wieder leider nicht bzw. noch nicht mit dabei ist! hab aber mal bei den leuten von amazon nachgefragt, sobald sie die rechte haben wird fuer alle, die den film per stream gekauft haben, die englische tonspur kostenlos freigeschalten! des ist recht nett!

gruesse,

becker
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Klar: Wir haben es bei diesem Film mit einem Meisterwerk zu tun. Da brauchen wir auch gar nicht drüber zu diskutieren - das ist einfach so, und wer was anderes behauptet, lügt. Die Anschaffung lohnt sich besonders, weil "Die Verurteilten" kein einmaliges Sehvergnügen ist, bei dem bereits beim zweiten Mal die Spannung nachlässt, sondern dieser Film ist was fürs Leben. Je älter und reifer man wird, desto ergriffener wird man sein von diesem menschlich tief anrührenden Freundschaftsdrama, das dem Thema Hoffnung ebenso viel Raum gibt wie dem perfide ausgeklügelten Gefängnisausbruch (von dem der Zuschauer erst paukenschlagartig erfährt, nachdem der Sträfling bereits die Biege gemacht hat).
Der Film hat Überlänge, aber das merkt man gar nicht. Keine Minute ist langweilig. Die Besetzung ist vorzüglich; die Synchronisation total überzeugend. Die Musik des Nachspanns ist traumhaft elegisch wie es bei wahren Hochkarätern im Genre Hollywood-Drama sein soll.
Wird Morgan Freeman seinem Namen alle Ehre machen und am Ende ein freier Mann sein?
Vielleicht ist es ja wirklich so: Wenn man sich trotz aller Nackenschläge des Schicksals durchbeißt und die Hoffnung bloß nicht sterben lässt, kann eines Tages das Glück auf einen warten.
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am 8. September 2015
Wenn man von Tim Robbins nur einen Film kennen sollte, sollte es möglichst dieser sein! Dieser Film wurde immerhin für sieben Oscars nominiert. Dass Robbins einer der schärfsten Kritiker der Regierung Bush und des Irak-Krieges war, macht ihn auch menschlich für mich zum Vorbild.

Die Handlung des Films beginnt 1947, als der Bankmanager Andy Dufresne anhand von Indizien wegen Mordes an seiner Frau und deren Liebhaber zu zweimal lebenslanger Haft verurteilt wird. Die nächsten zwanzig Jahre stählt der unschuldig Verurteilte seinen Charakter und gräbt einen Fluchttunnel, der ihn über ein Abwasserrohr schliesslich ins Freie und auf die Flucht nach Mexico führt. In der langen Zwischenzeit wird er zum Gefängnis-Steuerberater und Bildungsförderer vieler Insassen. Und während seiner Flucht lässt er einen korrupten Gefängnis-Direktor zurück (für dessen Abrechnung er persönlich sorgt) und viele Mithäftlinge, die ihm viel zu verdanken haben.

Ebenfalls grossartig spielt Morgan Freeman als Mithäftling "Red", den mit dem entflohenen Andy eine lebenslange Freundschaft verbindet, wie sie selten ergreifender in Bildern umgesetzt wurde. Eine wahre PERLE.
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am 3. April 2003
Die Lage ist ernst für Andy Dufresne (Tim Robbins) - deutet doch alles darauf hin, dass der erfolgreiche Banker einen Doppelmord auf dem Gewissen hat: Das Gericht jedenfalls befindet Dufresne für schuldig, seine Frau und deren Liebhaber kaltblütig erschossen zu haben; und als das Urteil gesprochen wird, scheint die Lage für den Angeklagten hoffnungslos: "doppelte lebenslange Haftstrafe für Mord in zwei Fällen" lautet der Richterspruch, den Dufresne zwar sichtlich fassunglos, dabei aber mit unerschütterlicher Contenance entgegennimmt.
Dufresne ist unschuldig - und in den Augen von Andy Dufresne, so hat es den Anschein, kann es nur eine Frage der Zeit sein, bis er seine Unschuld auch hieb- und stichfest beweisen kann. Dass "Recht haben" und "Recht bekommen" zweierlei Dinge sein können, ist eine Binsenweisheit, mit der er, der er die Korrektheit in Person verkörpert, sich offensichtlich nicht abzufinden gedenkt: Den Spießrutenlauf an "Alteingesesessenen" vorbei, die Wetten darauf abschließen, welcher der Neuzgänge im Laufe der ersten Nacht hinter Gittern wohl die Nerven verlieren werde, absolviert Dufresne mit der gleichen stoischen Miene, mit der er auch erste Schikanen des Anstaltspersonals über sich ergehen lässt. Im Gegensatz zu einem Mitinsasse, den die Wärter für seine lautstarken Unschuldbekundungen aus seiner Zelle zerren und brutal zusammenschlagen, ist von Dufresne im Laufe der Nacht kein Mucks zu hören - sehr zum Missfallen von "Red" (Morgan Freeman), der die Zigaretten, die er auf den vermeintlichen Schwächling Andy verwettet hat, am nächsten Morgen verloren geben muss. Dufresne ist einfach durch nichts aus der Ruhe zu bringen - auch dadaurch nicht, dass er, als er sich beim Frühstück nach dem Verbleib des in der Nacht zuvor Geprügelten erkundigt, zur Auskunft erhält, der Unglückliche sei an den Folgen der Sonderbehandlung gestorben. Allenfalls zieht Dufresne aus einer barschen Replik auf seine Frage nach dem Namen des Verstorbenen den Schluss, dass Namen für seine Mithäftlinge Schall und Rauch sind - und ein Menschenleben in der Strafanstalt "Shawshank" nicht viel wert ist.
Auch in der Folge bewahrt Dufresne im harten Sträflingsalltag stets tadellose Haltung - und erwirbt sich damit peu à peu die Achtung seiner Mithäftlinge - allen voran die von Red, den Dufresne zunächst als einen Zeitgenossen mit ausgeprägtem Organisationstalent kennen und schätzen lernt: Alles hat seinen Preis - und wenn der Preis stimmt, dann "organisiert" Red so ziemlich alles und sorgt dafür, dass die Schmuggelware die dicken Gefängnismauern ungehindert passieren kann. Selbst Rita Hayworth unbemerkt in die Strafanstalt zu verbringen, wie Andy es eines Tages von Red erbittet, ist für Red kein unlösbares Problem, sondern nur eine Frage der Zeit - und der wegen eines längst bereuten Mordes Einsitzende wundert sich auch schon lange nicht mehr über die ungewöhnlichen Bitten eines Andy, dem er sich mittlerweile nicht nur beschaffungskriminell-geschäftlich, sondern auch freundschaftlich zugetan fühlt. Bevor für alle Welt offenbar wird, worin der wahre Grund für Andys Schwärmerei für Rita Hayworth liegt, deren Bild im Posterformat schon bald seine Zellenwand schmückt, wird freilich noch einige Zeit vergehen. Am Ende jedoch fühlt sich Red in dem bestätigt, was er, aus dessen Sicht die Geschehnisse in Frank Darabonts ("The Green Mile") Film geschildert werden, beizeiten über Andy befunden hat: Der smarte Banker, der sich vermeintlich mit der Aussicht auf ein Lebensende im Kerker abgefunden hatte, ist in Wirklichkeit ein Mensch gewesen, der die Hoffnung auf ein Leben in Freiheit nie aufgegeben hat.
Wie Andy Dufresne die ihm zuteil gewordene ungerechte Strafe doch noch in einen eigenmächtig umgesetzten Freispruch ummünzt und dabei, quasi en passant, auch noch die kriminellen Machenschaften eines korrupten Gefängnisdirektors aufdeckt, der selbst vor Mord nicht zurückschreckt - das soll an dieser Stelle ebenso wenig verraten werden wie andere Details, die Darabonts Verfilmung einer Kurzgeschichte von Stephen King ("Rita Hayworth and the Shawshank Redemption") zu einem der fraglos sehenswertesten Filme der 90er Jahre machen.
"Die Verurteilten" ist eine filmisch meisterhaft erzählte Geschichte - und der sie erzählt, lässt sich Zeit fürs Erzählen: 142 Minuten verwendet Regisseur Darabont auf die Schilderung der Geschehnisse, die in einem Gerichtssaal ihren Anfang nehmen und an einer Küste enden, deren Wasser so blau und deren Sandstrand so weiß ist, wie man es sich nur erträumen kann. 142 Minuten - von denen ich keine langweilig oder überflüssig fände; 142 Minuten, in denen eine Geschichte erzählt wird, die von Beharrlichkeit handelt, die ans Ziel führt. Eine Geschichte, die dafür plädiert, sich nicht vorschnell in ein scheinbar unabänderliches Geschick zu fügen - und unter anderem die befreiende Wirkung, die Musik ausüben kann, so wunderbar in Szene setzt, dass allein die betreffenden Einstellungen das Anschauen m.E. schon lohnen. Und in noch einer Hinsicht ist Frank Darabont mit "Die Verurteilten" ein Bravourstück gelungen: Stephen Kings Kurzgeschichte, auf der der Film basiert, mag zwar zu den besseren Werken Autors zählen - an die filmische Umsetzung jedoch reicht sie, jedenfalls in meinen Augen, nicht heran. Dass "Die Verurteilten" trotz fast zweieinhalbstündiger Laufzeit nie langweilig wird, ist zum einen den Darstellern (allen voran Tim Robbins und Morgan Freeman) geschuldet, deren überzeugendes Spiel gewährleistet, dass "Die Verurteilten" zu keinem Zeitpunkt in Kitsch abgleitet. Darüber hinaus punktet "Die Verurteilten" durch ausgezeichnete Fotografie und Thomas Newmans feinfühlige, unprätentiöse musikalische Untermalung, die einige für Melodrama anfällige Szenen des Films vor allzu großer falscher Sentimentalität bewahrt.

Fazit: ein Film, der unbedingt zu empfehlen ist - wer Darabonts ebenfalls sehenswerten, dabei aber nicht ganz so stil- und geschmackssicheren Film "The Green Mile" mochte, wird "Die Verurteilten" ggf. bereits kennen oder sollte das Versäumte beizeiten nachholen, und allen anderen Filmbegeisterten sei "Die Verurteilten" als einer der sehenswertesten Filme der jüngeren Filmgeschichte nicht minder ans Herz gelegt.
Letztlich, so drückt es Red in einer Schlüsselszene des Films aus, reduzierten sich für ihn sämtliche Fragen des Lebens auf eine einzige: "Willst du leben - oder sterben?", fragt er Andy Dufresne, als der, allem Anschein nach zum ersten Mal, die Hoffnung sinken lässt.
Wann stirbt die Hoffnung? In Frank Darabonts Film gibt es darauf nur eine Antwort: Sobald man sie sterben lässt. Und im Falle seines Protagonisten Andy Dufresne heißt das soviel wie: niemals.
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am 13. Dezember 2013
Bild und Ton sind Top. Für einen Film der von 1994 ist, ist das Bild echt der Hammer. Der Film ist meiner Meinung nach einer der besten aller Zeiten ! 5 Sterne weil dieser Film ohnehin auf meiner Liste weit oben steht und mit diesem tollem Bild und Ton gleich doppelt soviel Spaß macht.
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