Kundenrezensionen

24
4,3 von 5 Sternen
Swing Vote - Die Beste Wahl [Blu-ray] [Special Edition]
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20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
...ist ein kleiner Ort mit 600 Einwohnern, aber genau dort entscheidet sich die Wahl um die amerikanische Präsidentschaft. Jedenfalls in Joshua Michael Sterns Film Swing Vote. Kevin Costner spielt dabei nicht nur die Hauptrolle, sondern ist auch noch Produzent. Und man kann Costner mögen oder nicht, aber er präsentiert uns amerikanisches Kino in Reinform. Mit einer kräftigen Aussage, einem gewaltigen Schuss Pathos und Patriotismus, aber das Ganze in einer Art und Weise, dass wir ihm beides mit einem Lächeln verzeihen können, denn: Swing Vote bietet wesentlich mehr als das!

Bud Johnson(Kevin Costner) ist allein erziehend. Seine Frau hat sich davon gemacht, um Sängerin zu werden und Bud muss seine Tochter Molly(Madeline Carroll) großziehen. Bud und Molly könnte man so beschreiben: Bud ist der Bauch und Molly der Kopf. Während Bud sich um seine Hobbies Biertrinken und Billard spielen kümmert, macht sich Molly Gedanken um die Präsidentschaftswahlen. Sie will unbedingt, dass Bud wählen geht. Der verpasst den Termin im Vollrausch und Molly mogelt sich ins Wahllokal und füllt seinen Wahlschein aus. Aufgrund eines ziemlich lustigen technischen Defektes wird der Wahlschein jedoch ungültig. Als die Stimmen ausgezählt werden gibt es in Amerika ein Patt. Bis man feststellt, dass es eine nicht korrekt gewertete Stimme gibt: Die von Bud. Der hat zwischenzeitlich seinen Job verloren und darf, laut amerikanischem Recht, jetzt noch einmal wählen. Seine Stimme wird den Präsidenten benennen. Ab diesem Moment bricht in Texico der komplette Irrsinn aus. Aber so verrückt, wie Stern die Geschehnisse auch beschreibt, die Wahrheit wäre vermutlich noch um einiges schlimmer. So reisen der Präsident Boone(Kelsey Grammer, mit verdammter Ähnlichkeit zu Gerald Ford) und sein Gegner Greenleaf(Dennis Hopper) persönlich an, um Buds Stimme zu ergattern. Und egal, was Bud auch sagt, die beiden versprechen ihm alles. Bud gefällt sich in seiner Rolle und verliert komplett den Überblick. Er ist, mit Verlaub gesagt, nicht viel mehr als ein Dorftrottel. Aber von diesem Trottel hängt das Wohl der Welt ab. Molly verzweifelt an ihrem Dad und läuft weg. Damit beginnt der Wendepunkt in Buds Leben. Er wird sich seiner Verantwortung bewusst.

Gleich vorweg: Sie werden das Ende des Films nicht erahnen. Ich sage ihnen allerdings schon jetzt: Es ist genial. Kevin Costner ist und bleibt ein Vollblutmime. Er ist sich nicht zu schade, den dümmlichen Bud Johnson zu spielen und er macht das verdammt gut. Mit seiner Filmtochter Madeline Carroll gibt er ein kongeniales, liebenswertes Duo der Extraklasse ab. Dennis Hopper und Kelsey Grammar laufen ebenfalls zu Hochform auf.

Regisseur Stern umkurvt knapp die Klippen des Kitsches und des Mainestreams. Die Story ist lustig, aber manchmal auch beängstigend real. Wie der Streifen kurz vor Schluss die Kurve zum Ziel nimmt ist nicht nur absolut amerikanisch, sondern auch äußerst clever inszeniert. Dazu gibt es wunderbare Dialoge zwischen Molly "Ich will wieder bei meiner Mutter leben" und Bud "Ich auch". Und last but not least einen Soundtrack, der die Siebziger Jahre mit der heutigen Musik verbindet. Wenn sie glauben, dass Wählen nicht wichtig ist, und die eigene Stimme ohnehin nichts zählt, dann könnte Swing Vote sie vom Gegenteil überzeugen. Aber leider ist das nur ein Film.

Swing Vote ist weder Der mit dem Wolf tanzt, noch Open Range oder Das Feld der Träume. Aber er ist verdammt gut gemachtes Kino!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Zwar sieht man Kevin Costner heutzutage nicht mehr so oft in großen Kinoproduktionen als Hauptdarsteller, doch davon auszugehen, die Zeit guter Filme mit ihm wäre vorbei, wäre falsch.
"Swing Vote" ist ein smarter kleiner Film, in dem er den Looser Bud spielt, der sich dank seiner gewitzten Tochter plötzlich in der Situation befindet, das Schicksal über den nächsten US-Präsidenten in seinen Händen zu halten...
Ähnlich wie in "Tin Cup" gibt Costner hier gekonnt den Kumpeltyp und US-Normalo aus der Provinz. Hier darf er auch sein Gesangstalent kurz mal einsetzen.
Einzig an dem urplötzlichen Ende des Films dürften sich die Geister beim Zuschauer scheiden, weil man es so nicht erwartet. Wer sich aber das Wahlgeheimnis ins Gedächtnis ruft, wird auch das Ende letztlich verstehen.
Exzellent ist der Film auch in den Rollen rund um Costner besetzt mit Kelsey Grammer ("X-Men: Der letzte Widerstand"), Dennis Hopper ("Speed"), Paula Patton ("Mission: Impossible 4") und Stanley Tucci ("Captain America").
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. Januar 2011
Schließt man sich der Medien-gemachten Mainstream-Meinung an und glaubt, Kevin Costner sei nicht mehr der, der er mal war, dann geht man an diesem Film in dem guten Glauben vorbei, man würde nichts verpassen.

Falsch gedacht! In diesem einfach sehr schön erzählten Film zeigt Kevin Costner, dass er noch immer der wechselseitige Schauspieler ist, der er immer war. Nicht zu vergessen natürlich Madeline Carroll, die in der zweiten Hauptrolle ebenso brilliert.

Richtig gute Unterhaltung!
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15 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Februar 2009
Bei Filmen von und mit Kevin Costner ist das ja immer so eine Sache.Im Vorfeld stürzen sich die Medien wie die Geier darauf, machen sie nieder ("zu langatmig", "macht Filme nur für sich selbst", "gute Ansätze-Thema aber verfehlt")und jedem potentiellen Zuschauer vergeht die Lust daran.Dann, nach dem prophezeiten Kassenflop erkennen die selben Kritiker plötzlich die wahre Genialität seiner Werke.So geschehen bei "Waterworld", "Postman" oder "Wyatt Earp"(um nur einige zu nennen).Und diese Filme sind gute Filme, keine Frage.Sehr gute Ideen mit noch besserer Umsetzung.
Umso mehr hat es mich überrascht, dass ich von "Swing Vote" bis zum Erscheinen in der Videothek nichts gewusst habe.Sehr seltsam, da es doch im Zuge der amerikanischen Präsidentenwahl 2008 genau dieses Thema behandelt und den ganzen Rummel mal so richtig auf die Schippe nimmt.Vielleicht lag es aber auch genau daran.Auf dem Obama-Hype-Zug ist wohl jedes Abteil mit gnadenloser Hoffnung und bedenkenloser Zuversicht verstopft und bietet keinen Platz für politische Satire.Und davon gibt es hier jede Menge.Aber nicht nur die.Eigentlich ist es ein Dreierpack:Denn zusätzlich zum aufgeführten Politikirrsinn, mischen sich noch ein klassiches Vater-Tochter-Drama und eine gewaltige Kritik an den Medien.
Hört sich nach schwerer Kost an, ist aber verdammt lustig aufgezogen und durch die vielen Wahrheiten sehr authentisch und unterhaltsam.Die phantasievolle Story von dem einen Wähler, der alles entscheidet, finde ich persönlich sehr fiktiv, aber sie ist ja auch nur die Plattform für das Karussell des Wahnsinns.
Ich kann diesen herrlichen Film einhundertprozentig weiterempfehlen, ob man nun Nichtwähler oder Politikfanatiker ist
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am 29. November 2013
Ein echt netter Film über einen sympathischen Loser der es nicht schafft wählen zu gehen, darum geht die kleine Tochter für ihn und dann geht das Schlammassel los und er wird berühmt, da seine Stimme die einzige ist die nicht richtig gezählt wurde. Er soll also nachwählen. Das ganze wird dann dadurch aufgepeppt, dass er die Wahl entscheiden kann. Also buhlen der President und der Herausforderer um seine Gunst.
Der sympathische Loser-Daddy wird sehr nett (so ähnlich wie in Tin Cup) von Kevin Costner gespielt. Allein deswegen sehenswert.
Ansonsten übertrieben, aber nicht so sehr dass man sich ärgern muss...
Netter Film für einen verregneten Sonntag Nachmittag.
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9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 16. März 2009
INHALT:
Zugegeben, die Story ist schon etwas weit hergeholt. Amerikas Präsidenten-Wahl endet unentschieden, und auf Grund eines kleinen Verfahrensfehlers und einem Passus im Gesetz New Mexicos hängt die Präsidentschaftswahl nun an der Stimme des mürrischen, aber liebenswerten Durchschnittsbürgers Bud Johnson, der an Politik praktisch gleich null Interesse hat. So viel zum "Aufhänger" des Films.
Während sich Presse und natürlich auch die beiden Präsidentschafts-Kandidaten auf den alleinerziehenden Vater stürzen, weiß der gar nicht recht, wie es plötzlich um ihn geschieht. Klar, dass beide Kandidaten ihn mit diversen Anreizen "ködern" wollen. Während Bud die Aufmerksamkeiten gerne annimmt, findet es seine Tochter gar nicht lustig, dass ihr Vater alles so locker nimmt ...

BEWERTUNG:
Sowohl die Grundstory, als auch die Vater-Tochter-Beziehung führen zu zahlreichen charmanten, sowie humorvollen Situationen mit lockeren Sprüchen (Szene aus dem Trailer: Molly sagt sinngemäß "Ich habe gehört, Sie würden für den Sieg sogar die Seele ihrer Mutter verkaufen" - Nach anfänglicher Verneinung und einer kurzen Pause: "Wenn du meine Mutter kennen würdest, würdest du mich versehen" *schmunzel*)

Musik:
Allein der gelungene Soundtrack macht schon gute Laune und Lust auf mehr. Nach "Tin Cup" und "Sweet Home Alabama" endlich wieder mal eine gute Komödie mit swingendem Southern Rock/Country Rock.

DVD:
- Wendecover / Rückseite ohne riesigem FSK-Logo
- für eine Komödie sehr umfangreiches Bonusmaterial inkl. Musikvideo
- Start-Preis liegt bereits bei ca. 12-13 Euro

FAZIT:
Kurzweilige Komödie mit namhafter Besetzung, viel Humor und einem klasse Soundtrack. Für mich daher eine klare Kaufempfehlung. Ist natürlich immer Geschmackssache.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Februar 2009
Bud Johnson (gespielt von Kevin Costner) ist ein Loser. Er haust in einem Wohnwagen, verbringt den Tag am liebsten besoffen im Bett oder beim Angeln und hat zu allem Überfluss auch noch seinen Job verloren. Das einzig Gute in seinem Leben ist seine smarte Tochter Molly (Madeline Carroll). Sie will ihren Vater zu neuem Leben erwecken und zwingt ihn zunächst bei den nächsten Wahlen zur Abstimmung zu gehen. Doch ihr Vater enttäuscht sie und besäuft sich sich lieber in der nächsten Bar. Kurzerhand beschließt Molly deshalb, die Sache selbst in die Hand zu nehmen.....

Nicht gerade ein Straßenfeger wie "Der mit dem Wolf tanzt", aber durchaus gelungen in Sachen Besetzung, Drehbuch und Hintersinn. Zwar eigentlich als Satire angelegt, bleibt dem Zuschauer mehrfach das Lachen im Halse stecken. Die deutschsprachige Ausgabe dieses Films beinhaltet eine Zugabe des Versandhauses PISCATUS Angelsport, also: Gute Unterhaltung für Angler, Wahlmuffel und Kevin Costner-Fans.
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am 15. September 2014
Ich habe den Film wegen einer Vorschau gekauft, die mir sehr gut gefallen hat. Der Film ist sehr viel besser als erwartet - zeitweise kann man die Handlung etwas vorhersehen, aber auch die Spannung kommt in meinen Augen nicht zu kurz. Sehr gut hat mir und meinen Zuschauen auch der Soundtrack gefallen - immer die passende Musik. Rundum also, ein toller Film, wie ich finde.
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am 9. April 2015
ganz amerikanischer Film, nur aus amerikanischer Sicht zu verstehen, aber in seiner innerfamiliären Haftung hebt er sich durch sein Gefühl für die wirklich wichtigen Dinge im Leben, also die eigene Familie, über die Landesgrenzen der USA hinweg und erreicht auch mühelos unsere Welt in etwas verzwickteren Europa.
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. Oktober 2010
Ich darf auf die Inhaltsangabe verzichten, da sie bei anderen Rezensionen üppig nachzulesen ist.

Das Urteil für den Film fällt eher durchwachsen aus.

Die Protagonisten sind ausgezeichnet gespielt. Insbesondere überzeugt Kevin Costner in der Rolle als Looser. An der Ausarbeitung der einzelnen Charaktere missfällt - typisch amerikanisch - dass sie wenig vielschichtig gestrickt sind, sondern als Prototypen daher gekommen. Ganz schwach zum Beispiel die Rolle der Mutter. Da gibt es kaum einen Bezug zur Handlung.

Die Grundidee der Story - die Wahl des mächtigsten Mannes der Welt hängt von einem unterdurchschnittlichen Durchschnittsamerikaner ab - ist durchaus witzig. Die Durchführung hätte aber besser sein können. Der Film ergeht sich in vielen Klischees, die Handlung ist oft langatmig, das Ende wenig überraschend und vorhersehbar. Bessere Komödien gab es allemal.

Ich bin kein Technikfreak und achte selten auf die Synchronisation. Hier aber ein ganz dickes Minus, da die Tonspur mit dem Bild oftmals völlig unsynchron verläuft.
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