wintersale15_70off Hier klicken mrp_family Reduzierte Hörbücher zum Valentinstag Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip WSV

Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen31
4,4 von 5 Sternen
Format: DVDÄndern
Preis:39,95 €+ 3,00 € Versandkosten
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 17. Dezember 2008
The War von Ken Burns beginnt frei übersetzt mit den Zeilen, der 2. Weltkrieg wurde an tausenden Schauplätzen ausgefochten, sie alle aufzulisten wäre unmöglich; die Dokumentation erzähle daher seine Geschichte, in dem sie berichte, wie Menschen aus vier kleinen Ortschaften in den USA die Tage des Krieges erlebten.

Die Dokumentation erzählt also die Ereignisse aus der Sicht von Amerika und beginnt, nachdem sich die Hoffnung des Durchschnittsamerikaners, sich eventuell aus den Feindseligkeiten herauszuhalten, nach der Bombardierung Pearl Harbors endgültig zerschlugen. Die vier gewählten Ortschaften liegen verteilt über die USA, im Norden als Kleinstadt, im Süden und Osten als War-Boom-Towns und im Westen als Hauptstadt. Das Leben war in allen vieren verschieden, und um heute den weiten Weg, den Amerika gehen musste, zu illustrieren, sei stellvertretend die Episode erwähnt, in der die Ernennung schwarzer Dokarbeiter zum Schweisser in einer Werft in Alabama zu Rassenunruhen führte und weiter, die Internierung japanisch stämmiger Familien im Westen der USA, deren Söhne für Amerika in den Krieg zogen.

Die Dokumentation erzählt von den wichtigsten Kriegsschauplätzen, auf denen Amerikaner, als Einberufene oder Freiwillige, aller Ethnien und Waffengattungen angehörend kämpften und starben oder in Gefangenschaft beinah verhungerten. Sie erzählt aus Sicht des einfachen Soldaten; in Briefen, in denen ein Soldat, die Greuel und das Schreckliche vor Anzio verheimlichte, um eine Mutter nicht zu beunruhigen; in Bildern von ausgemergelten Menschen im Dreck oder stolz vor ihren Maschinen; in Interviews von Beteiligten, einem Flieger, dessen rechte Hand ihren Dienst verweigerte, kurzfristig gelähmt war, nachdem er im Tiefflug einen ganzen Zug Deutscher auf der Flucht mit seinem MGs zerfetzte, seinen Alpträumen und der wiederkehrenden Lähmung noch Jahre danach; sie erzählt vom Krieg in Filmen, kurzen Sequenzen und den damaligen US Wochenschauberichten, die im Kontrast dazu standen, Propaganda eben.

Die Dokumentation erzählt vom Krieg, der nach der grossen Depression Arbeitsplätze schaffte und Frauen weiter emanzipierte; vom Krieg, der als Grauen daheim stattfand; eine Mutter, die sich schlicht weigerte, an den Tod ihres Kindes zu glauben; einem Soldaten, der sich auf einmal fragte, was Grausames er mit seinem Dienst seinen Eltern daheim antat; von schwarzen Soldaten, die für Amerika in den Krieg zogen, um für Recht und die Freiheit zu kämpfen, die ihnen zu Hause verweigert wurde. Sie erzählt vom Krieg, der in Schlachten Tugend und Ideale des Einzelnen mal für mal und mehr zersetzte und Menschen jeder Menschlichkeit beraubte; aber auch von einem Soldaten, der sich, um Kameraden zu retten, auf eine Handgranate warf; und von anderen, die tote oder noch lebendene Feinde ausplünderten, Goldzähne wurden zur Kriegsbeute.

The War erzählt, wie Menschen Krieg erleben. Darum gültig, hier und jetzt und überall.

Wie es war, im Feld draussen? Die Soldaten verwendeten den Begriff:

F U B A R

Fucked Up Beyond All Recognitions.

Zerstört bis zur Unkenntlichkeit. Gerät, Mensch, Seele.

Und für alle, das gilt auch für die Allierten, die einfach von nichts gewusst haben: Im Februar 1942 erschien im "Life Magazin" ein zweiseitiger Bericht, der von der systematischen Ausrottung der Juden in Polen berichtete; dies unter Verwendung genau derselben Bilder, die dann die Welt im Jahr 1945 nach der Kapitulation Deutschlands so masslos schockierten.

Zusatz: Wie alle Dokus von Ken Burns, perfekt gemacht; Ton, Bild, Schnitt... Ein Stück Zeitgeschichte.
0Kommentar29 von 31 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. Dezember 2008
Ich habe auf Phoenix zufällig gezappt, da sa ich die Doku und konnte nicht mehr wegschalten. Ich wurde sofort von der intensiven Wucht getroffen und war voll in den Bann gezogen.
Auf jeden Fall sieht man hier ungeschönt und ungeschminkt die Grausamkeit des Krieges, für mich egal auf welcher Seite die Soldaten kämpfen.
Beeindruckend finde ich auch die Hintergrundgeschichten über die Herkunft von ausgewählten Personenschicksalen und die Rassentrennung in der USA. Dinge die mir vorher nicht so bewusst gewesen sind und schon zum Nachdenken zwingen.
Auf jeden Fall rüttelt diese Doku auf und man kann nur jeden Krieg verabscheuen. Spinner, die auf irgendeine Weise Krieg "geil" finden, müssten diesen Streifen aufgezwungen bekommen, um ihnen die Augen zu öffnen.
KAUFEMPFEHLUNG!!!
33 Kommentare27 von 29 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. Dezember 2008
Ich habe die DVDs noch nicht gesehen,aber 7 Wochen lang jeden Samstag auf Phoenix knapp 2 Std.lang die Serie vefolgt.Ich war tief bewegt,schockiert,angeekelt,beeindruckt,überrascht und überwältigt von der Realität,von der Geschichte des Kriegs,der Geschehnisse,des Schiksals eines jeden Einzelnen und eines jeden Ortes,in die man eintaucht und sie fassungslos,interessiert und mit Spannung vefolgt.Ich habe mich auf jeden Samstag gefreut,war gespannt zu erfahren wie es den Männern "kennen" und "lieben "gelernt,fühlt sich verbunden mit ihren Schiksalen,mit ihnen gelitten und den Triumph des Sieges gefühlt.Eine Wahnsinns Reihe,Herzlichen Glückwunsch an die Macher.Dieses Machwerk sollte in jedem Geschichtsunterricht in diesem Land und überall auf der Welt zum Lehrplan gehören,denn es spielt die Grauen des Krieges so realistisch wieder ,das man denkt dabei gewesen zu sein.
33 Kommentare12 von 13 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. April 2010
Im Vergleich mit der amerikanischen Originalversion dieser großartigen Dokumentation fehlen etwa zweieinviertel Stunden Material - vermutlich ist das auch die Erklärung für die Weglassung der englischen Tonspur.
Leider scheint das bei den deutschen Ausgaben der Ken-Burns-Dokus (sofern sie denn überhaupt erscheinen) inzwischen Mode zu sein. So beträgt die Laufzeit seiner hervorragenden Mark-Twain-Biografie im Original dreieinhalb Stunden; in der deutschen Fassung sind gerade mal sechzig Minuten übrig geblieben. Und seine Boxer-Biografie "Unforgivable Blackness" schrumpfte bei ARTE von 206 (PAL; NTSC=214 Min.) auf ca. 90 Minuten (es gibt keine deutsche DVD). Wenigstens liegt sein Meisterwerk über den amerikanischen Bürgerkrieg auch bei uns ungekürzt vor.
So erscheint mir für die deutsche Fassung von "The War" nur eine mittelprächtige 3-Sterne-Wertung angemessen; die hier veröffentlichte Fassung ist trotz der Kürzungen stark, aber ein bitterer Beigeschmack bleibt.
0Kommentar11 von 12 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. Februar 2009
Ken Burns ist für seine detailreichen und tiefschürfenden Dokumentationen wohl bekannt (The Civil War, Jazz, Baseball,The West etc.)Auch die vorliegende Dokumentation hebt sich vom allgemeinen Qualitätsschnitt sowohl in Ihrer Länge als auch von Ihrer Erzählstruktur wohltuend ab. Es gelingt Ken Burns anhand ausgewählter Einzelschicksale auf umfassende Art die amerikanische Befindlichkeit während des 2ten Weltkrieges aufzuzeigen. Hierbei geht die Dokumentation sowohl über die allgemeine Atmosphäre vor Kriegsausbruch als auch in gleichgewichtiger Weise auf die Kriegsgeschehnisse sowie die gleichzeitige Entwicklung an der Heimatfront wie etwa der Emanzipation der Frauen oder dem neuen Selbstempfinden der farbigen Bevölkerung ein. Man könnte auch sagen dass die Dokumentation eher auf die Auswirkung des Krieges auf den "kleinen Mann" abzielt. In dieser Weise muss auch die Beschreibung der Kriegsgeschehnisse angesehen werden, die weniger detailliert die strategischen und taktischen Abläufe schildert, sondern vielmehr anhand der Einzelschicksale und deren Berichten des Erlebten das Empfinden der damals jungen amerikanischen Soldaten und Zivilisten wiedergibt. Wenn man diese Intention zugrunde legt, ist die sehr amerikanisch focussierte Sicht nicht nur entschuldbar sondern geradezu notwendig. Insgesamt liegt eine hervorragende historische Dokumentation über Amerika im 2. Weltkrieg vor. Was mir persönlich etwas zu kurz kommt ist die Berichterstattung über die Gegner die doch sehr oberflächlich bleibt. Es ist auch keine Dokumentation über den gesamten 2ten Weltkrieg da eben nur der Teilbereich in dem Amerika involviert ist beschrieben wird (bzw. dies als Hintergrund dient). Wer eine derartige Doku sucht wird eher entäuscht sein. Für alle die einen Blick auf die Amerika im 2. WK werfen wollen, oder die allgemein an guten historischen Dokumentationen interessiert sind, ist "The War" eine sehr empfehlenswerte Dokumentation mit teilweise noch nicht gezeigtem Bildmaterial.
0Kommentar3 von 3 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. Februar 2010
Die ersten Teile dieser umfangreichen Dokumentation sah ich auf ARTE - und war begeistert. Selten hat man so detailgetreue Geschichten, so einzigartige Bilder von der amerikanischen Welt im 2. Weltkrieg gesehen. Man kann kaum durch diese Doku gehen ohne Gänseheut, Ekel, Mitleid oder Kopfschütteln. Nichts wird glorifiziert, nichts schön geredet - es geht einfach nur um den großen Krieg aus Sicht der Allierten und die damit verbundenen Tragiöden und um die Welt der Soldaten - bestehend aus Blut, Dreck und Tot. Würde dieselbe Dokumention in der derselben Qualität aus Sicht der Achsenmächte erzählt werden - dann würde man keine weiteren Dokumentationen als diese beiden mehr brauchen. Außergewöhnlich!! Kaufempfehlung!
0Kommentar4 von 4 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Hier wird dem Krieg in ansprechender Weise ein ausgesprochen nahegehendes Bild des Zweiten Weltkriegs geboten, das nicht effekthascherisch oder moralisierend daher kommt, sondern schlicht dem Krieg ein Gesicht geben möchte.

Wer sich über Verlauf, Verbrechen und Veränderungen des Krieges informieren möchte, wird von diesen Aufnahmen nicht unbeeindruckt sein!

Sehr sehens- und empfehlenswert!
0Kommentar4 von 4 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. Februar 2014
Die dritte hervorragende Produktion dieser Art von Ken Burns, nach Civil War und The West. Sie zeigt wirlich die wahren Gesichter des Krieges. Meiner Meinung ist es als Unbeteiligter nicht möglich Kriegserlebnisse wirklich nachzuvollziehen.
Auf Grund der geschilderten Einzelschicksale bringt einem diese Doku die Grausamkeit und die persönlichen Auswirkungen des Krieges jedoch etwas näher.
Die Doku ist durchaus gut recherchiert. Auch wenn vereinzelte Kämpfe und Kriegsphasen aus rein militärhistorischer Sicht teilweise grob dargestellt werden. Die Intention der Doku ist ja auch eine Andere, nämlich die Gesichter des Krieges zu zeigen.
Ken Burns berichtet aus rein amerikansicher Sicht. Die dadurch hier und da durchaus wahrnehmbaren patriotischen Klänge sind meines Erachtens nicht negativ, sondern, unter berücksichtigung der damiligen Zeit, absolut berechtigt. An Pratriotismus hat es seinerzeit keiner Nation gemangelt. Und wer sich mit Militärgeschichte beschäftigt hat, weiß, dass Kriege ohne Patriotismus zu seinem Land oder seiner Truppe nicht gewonnen werden.
Fazit: Diese Doku ist, insbesondere (aber nicht nur) für Geschichtsneulinge, lehrreich und veranschaulicht eindrucksvoll die Schrecken des Krieges.
0Kommentar2 von 2 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. August 2012
Unsere Generation ist ja seit Anbeginn der Schulzeit mit dem 2. Weltkrieg bis zum Erbrechen konfrontiert worden bis man es wirklich nicht mehr hören könnte.
Trotzdem habe ich kurz in die erste Folge rein geschaut und dann nicht mehr aufgehört und alle 14 Teile angesehen. Einige schlechte Bewertungen der Doku sind begründet weil der O-ton fehlt. Dabei kann ich mir keine bessere und angebrachtere Stimme als die von Udo Wachtveitl vorstellen.
Die Dokumentation ist uneingeschränkt empfehlenswert, womöglich gerade für Leute wie mich, die davon eigentlich nichts mehr hören können. Das Feingefühl in der Gestaltung der Texte, zusammen mit den Bildern und der audtitiven Gestaltung brennt sich einem auf ganz bleibende und besondere Art und Weise in das Hirn und Herz. Es wird technisch auf eine reduzierte nicht-reisserische Ausdrucksweise zurück gegriffen, denn der reine Inhalt ist schonungslos genug. Man glaubt man hätte schon alles zu diesem Thema gesehen. Auf die rein statistischen Fakten mag das zutreffen, nicht aber auf das Näherbringen von etwas was eigentlich unvermittelbar ist in solch meisterlicher Umsetzung.
Für mich wohl überhaupt die beste Dokumentation die ich jemals erlebt habe.
0Kommentar2 von 2 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. Juli 2009
Ein absolutes Meisterwerk! The War erzählt vom Krieg, wie man von ihm erzählen sollte - mit der Darstellung von Einzelschicksalen, die einem gerade deshalb nahe gehen! Du und ich im Krieg sieht anders aus, als wenn von Divisionen,Armeen und von Tausenden Soldaten die Rede ist. Abschreckend die Erzählung, wie du und ich, deine und meine Familie den Krieg erlebt hätten, wären wir früher auf der Welt gewesen. Zwar aus amerikanischer Sicht, aber gerade deshalb umso interessanter!
0Kommentar2 von 2 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden