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Live at Massey Hall [Vinyl LP]
Format: VinylÄndern
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. März 2007
Das hier veröffentlichte Konzert gab Neil Young vor 36 Jahren in Toronto. Gut dass es jetzt da ist, schade, dass es so lange dauerte. Die CD hat eine große Anzahl beeindruckender Momente. Nicht nur die künstlerische Reife, die in diesem für Youngs Karriere verhältnismäßig frühen Dokument aufscheint und die Perfektion der ausschließlich solo vorgetragenen akustischen Darbietungen, sondern auch die gelassene Brillanz, mit der er sein Publikum am 19. Januar 1971 zu verzaubern vermochte, nötigen eine ehrfurchtsvolle Achtung vor ihm als Liedermacher und Performer ab. Man stelle sich vor, dass sich ein Musiker, der nach seiner Mitgliedschaft bei Buffalo Springfield und der zugegebenermaßen gefeierten Gastrolle bei den hippiesken Crosby, Stills & Nash gerade mal zwei Solo-LP's und ein Album mit Crazy Horse veröffentlicht hatte, vor das Publikum setzt und es mit überwiegend unveröffentlichten Liedern konfrontiert, denn von den 17 Songs, die als Extrakt des Konzertes jetzt veröffentlicht werden, waren damals immerhin neun noch nicht veröffentlicht gewesen (und zwei von ihnen bis heute nicht - Bad Fog Of Loneliness und Dance Dance Dance). Offenbar hatte Young schon damals genügend Lieder für fünf oder sechs weitere Alben geschrieben und präsentierte sie als junger Mann mit einer eigentlich der Altersweisheit vorbehaltenen Gelassenheit und Souveränität, die das Konzert aus allen seinen späteren Konzert-Veröffentlichungen heraushebt, wie zum Beispiel im Vergleich mit seiner 1993er MTV-unplugged-CD, die hier um Längen abfällt. Er besingt auf der Reise in die Vergangenheit seine Rückkehr nach Kanada (was anrührend spontanen Szenenapplaus hervorruft - Journey Through The Past) und wechselt in den Songs von der Gitarre zum Klavier und zurück. Großartig in ihrer einfachen Perfektion auch die Stücke, die er kurz darauf auf Harvest (mit orchestralem Arrangement verhunzt) veröffentlichte: ' Man Needs A Maid und There's A World. Endlich finden sich auf Live At Massey Hall authentische Versionen dieser Songs. Schon allein dafür ist es wert, die CD zu haben. In einem Aufkleber auf der Verpackungshülle des Papp-Covers meldet sich Young zu Wort. Sein Produzent David Briggs habe Live At Massey damals nach After The Gold Rush als seine nächste LP veröffentlichen wollen, aber Young wählte statt dessen die Aufnahmen für Harvest aus und meint heute nach Durchhören der alten Bänder zu wissen, warum Briggs das wollte. Fünf Punkte für diese Scheibe, die nicht nur für Young-Fans da sein sollte.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 27. Januar 2009
Brillant, einfach, klar. Keiner singt wie NY, er muss nicht singen können, er ist, wie er ist. Und in dieser Botschaft vor 38 Jahren wird man gefangen, in einer Journey through the past, als miner of a heart of Gold. Die Gitarre, das Klavier klingt in einer Weise, wie es heute nicht mehr kommt, unplugged nicht als Zugabe, als Konzept - blue blue windows - als Hymne und nicht als Absturz, und ein Helpless und doch ein Juvel. Im Nebel dieser emotionalen Welt der Einsamkeit (Bad Fog..) ist NY ein Kompass, back again, man needs a maid, Don't Let It Bring You Down.
When will I hear (see) you again? ... your sweet, sweet smile ... purple words ... There is A world.

Kritik? Nun, das Wort kommt von "kritein = trennen" und daher alle Kritik, denn dieses Album ist unvergleichlich, eine eigene Welt - ein MUST.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
es gibt so manche NY-scheibe, die ich durchaus als lebensabschnittsmusik empfinde - zb "harvest" war so eine und diese ist derzeit eine solche.

NY liefert hier - wieder einmal - den beweis, dass man nicht singen können und kein virtuose an der klampfe oder am piano sein muss, um gänsehaut zu erzeugen. er liefert den beweis, dass ein falscher ton, ein verhauter akkord oder eine nicht ganz sichere intonation, mehr gänsehaut erzeugen kann, als einstudierte perfektion, er liefert den beweis, dass er alleine mit der gitarre oder am klavier, die gleiche oder sogar mehr intensität erzeugen kann als mit einer noch so guten band oder gar einem streicherarrangement.

gerade die abgespeckten nummern zb "old man" oder das im grundthema interessant variierte "the needle and the damage done" zeigen hier, warum sie so gut funktionieren: weil es einfach saustarke songs sind, die ein überzeugungstäter mit herzblut und ohne rücksicht auf etwaige schwächen unglaublich intensiv und eindringlich vorträgt.

ich höre das nun schon den vierten abend hintereinander und ich entdecke immer noch zeitlos schöne stellen, zeitlos intensive momente auf dieser aufnahme.

dabei kommt das ganze mit einer tonqualität daher, wie sie für NY und die zeit, in der diese aufnahme entstanden ist (1971 in toronto) völlig untypisch ist. es herrscht völlige klarheit ohne jeglichen anflug von lästigkeit. wenn ich mich in einem anderen bereich meiner wohnung aufhalte, habe ich das gefühl, er steht leibhaftig in meinem hörraum. ich hör ihn atmen und mitstampfen, zwischendurch die gitarre stimmen und auch mal - was bei ihm ebenfalls selten ist - eine völlig entspannte ansage tätigen. wenn der - schön durchhörbare - applaus nicht wäre, hätte ich das gefühl, er ist auf besuch, er ist da und spielt nur für mich!

die zeit auch die als bonus der CD beiliegende DVD zu sichten, habe ich mir bewußt noch gar nicht genommen - sobald das geschehen ist, werde ich die rezi entsprechend ergänzen.

das vinyl kommt wie meistens etwas fetter daher, viel besser als die CD ist das aber in diesem fall nicht wirklich, sodass sich alle nicht hardcore-vinyl-junkies den mehrpreis aus meiner sicht sparen können.

ich muss aber von solchen must have produktionen immer beides haben....

der versprochene nachtrag zur DVD: entbehrlich. die tonqualität ist nicht übel, die bildqualität kann sich bei super8-filmen aus den 60ern was abschauen. extra kaufen würde ich die nicht, aber da geschenkt: nette draufgabe !
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. April 2007
Neil Young pur! Ein Mann, ein Klavier und eine Akustik-Gitarre. Endlich erscheint ein Live-Mitschnitt aus der Anfangszeit dieses genialen Musikers. Diese Songs wecken zahlreiche Erinnerungen in mir und verdeutlichen mir warum ich seine Musik seit nunmehr über 30 Jahren liebe.

Ich finde keine Superlativen für diese Platte, .... sage einfach nur: GRANDIOS !! TRAUMHAFT !! VOLLKOMMEN !!!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
"Live at Massey Hall 1971" erschien im Jahre 2007. Also 36 Jahre mussten wir auf diese aus dem Young-Archiv stammende Aufnahme warten. Und das Warten hat sich absolut gelohnt. Die klangtechnische Bearbeitung ist es hervorragend gelungen. Neil Young begleitet seinen Gesang auf der Gitarre und auf dem Klavier. Es kommt alles sehr harmonisch, ja fast intim, herüber. "A Man Needs A Maid/Heart Of Gold" kündigt er noch als neue Songs an. Zudem sind seine wunderbaren Klassiker wie "Cowgirl In The Sand", "Tell Me Why", "Ohio", "Needle & Damage Done", "Don't Let It Bring You Down", "Don't Let It Bring You Down", "Dance Dance Dance" und, und, und ... auf diesem tollen Album. Bei dieser Musik kommen wieder Bilder lang vergangener und schöner Erlebnisse in mir auf. Und ich denke, dass es mir nicht alleine so ergeht.
Dieses grandiose Album sollte in keiner guten Musiksammlung fehlen. Neil Young Fans haben "Live at Massey Hall 1971" natürlich bereits schon lange in ihren CD-Regalen stehen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. April 2007
Ein akkustisches Konzert aus dem Jahre 1971 darf nun endlich uns Ohren und Herzen erfreuen und erwärmen. One-Man-Show par excellance, lediglich von jewahls Akkustikgitarre oder dem Klavier begleitet, stellt Young

in diesem Konzert, dass noch vor dem Release von "Harvest" gegeben wurde,

u.a. spätere Evergreens wie "Old Man", "Heart of Gold" zum ersten Mal dem Livepublikum vor. Zu vielen Songs erzählt er kleine Geschichten. Hits wie "tell me why", csny-klassiker "Ohio" und "Helpless" oder das Buffalo Springfield-Lied "i am a child" aus frühster Zeit, werden zwischenzeitlich frenetisch umjubelt. Ein grandiöses und einmaliges Zeitdokument, für Menschen die ihn miterlauben durften genauso für diejenigen, denen es verwehrt blieb.

Epochal.
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am 4. Oktober 2010
Über die Song- und Composer-Qualität der auf dieser Aufnahme veröffentlichen Stücke haben meine Vorredner bereits alles gesagt.
Der Live - Vortrag von NY ist einfach genial. Man hat bei ihm - wie so oft - den Eindruck, weder der Gesang, noch die Instrumentierung noch die Art wie sie gespielt werden ist technisch absolut perfekt. Aber in dieser Kombination entsteht alle ein Gesamtfeeling, wie es wirklich wenige Musiker auf die Bretter kriegen.

Im Hinblick auf das Aufnahmedatum kann man nur sagen: unglaublich was diese Aufnahme technisch in Sachen Transparenz, Feeling und Sound auf CD leistet.

Auf einer halbwegs tauglichen Anlage klingt die Aufnahme schon wahnsinnig gut. Wer es zu Haus "high-endiger" hat, der erlebt quasi ein akustisches Konzert im Wohnzimmer. Kompliment an die Tontechnik und das Mastering.

Daumen rauf für diese CD!
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am 25. November 2014
Ich kann mich eigentlich garnicht genug bedanken für dieses geniale Stück Musikgeschichte auf 2 mal 180 gramm schwarzem Vinyl im dicken Klappcover; den Toningenieuren, der Schallplattenfabrik und dem Musiker sowieso; vorsichtig ausgepackt und aus der Schutzhülle gezogen, auf den Dreher gelegt, die Nadel senkt sich langsam ab ... kurze Stille dann Applaus und schon klingt die Gitarre zusammen mit Youngs unverwechselbarer Stimme wie seit Jahr und Tag, klarer und voller Sound strömt sanft aus den Speakern und füllt langsam den Raum, wenn man die Augen schließt, ist es, als säße man, wirklich ohne zu übertreiben, '71 im Massey in der ersten Reihe, so genial ist der Klang der Schallplatten und ich habe schon so manches gehört, was dieses Medium angeht.
Fazit: Absolut alle seine 5 Sterne Wert !!!!!
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am 7. Dezember 2013
schöne alte cd in guter Aufnahme Qualität und schönen Songs ,Neil Young noch ohne e-Gitarre ,schöne cd man wünscht sich mehr davon
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