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am 6. Februar 2009
Das Leben ist ungerecht, oder? Zumindest zu Marnie (Famke Janssen, "X Men"). Da muss sie jahrelang einen sie prügelnden Ehemann ertragen, den sie irgendwann in Notwehr ersticht, und kommt dafür auch noch ins Gefängnis. Als sie aus der Haft entlassen wird, ist sie immer noch nicht frei, da sie per elektronischer Fußfessel den Rest ihrer Strafe in ihrem Haus in New York absitzen muss. Ihr Bewegungsradius beträgt ganze 100 Fuß (ca. 30 m), nicht gerade viel also. Zusätzlich hat sie Einsamkeit und Hass zu bewältigen, da Freunde und Nachbarn sich von ihr abgewandt haben und der ehemalige Kollege ihres Mannes, Shanks (Bobby Cannavale, "Snakes on a Plane") sie spüren lässt, wie übel er ihr die Ermordung seines Partners nimmt. Als wäre das noch nicht genug, muss sie dann auch noch feststellen, dass Ehemann Mike (Michael Paré, "BloodRayne") leider nicht so tot ist wie gedacht. Sein mehr als hasserfüllter Geist tobt noch immer durch die Wände der Villa und sinnt nur auf eins: Rache! Und Marnie darf nicht aus dem Haus, des Weiteren würde ihr sowieso niemand glauben, was sie fortan erlebt: weitere Misshandlungen, fliegendes Geschirr, fröhliches Möbelrücken, Stromausfälle usw. usf. Aber wenn Marnie Mike schon einmal umgebracht hat, kann sie das auch ein zweites Mal...oder?

Wir haben hier eigentlich eine klassische Geistergeschichte, die mit den gängigen Mitteln arbeitet und das Genre sicherlich nicht neu erfindet. Was 100 Feet trotzdem zu einem überaus gelungenen Gruselfilm macht, ist das überzeugende Spiel von Famke Janssen und eine straff inszenierte, spannende Story. Janssen findet die perfekte Balance zwischen verängstigter Frau und sich verteidigender Femme fatale. Sie ist überaus glaubwürdig, was bei Begegnungen mit einem Geist ja nicht zwingend vorausgesetzt werden kann. Sie trägt den Film (zusammen mit den altmodischen, aber gut in Szene gesetzten Effekten) sozusagen allein, wird lediglich von Cannavale als missmutigem Cop und Ed Westwick ("Children of Men") als freundlichem und bewunderndem Lebensmittel-Lieferanten unterstützt. Paré darf hier nur als schemenhafte, aber überaus böse aussehende Nebelgestalt in Erscheinung treten, überzeugt aber ebenfalls als absoluter Widerling.

Man merkt, hier war kein Laie am Werk. Der 47jährige Eric Red hat schon so Einiges auf die Leinwand gebracht, am Bekanntesten dürfte "Body Parts" sein. Er arbeitet ebenfalls als Drehbuchautor und hat die Scripts zu "Near Dark" und "Blue Steel" verfasst. Die Erfahrung ist "100 Feet" deutlich anzumerken. Red hält sich nicht lange mit Rückblenden auf Marnies früheres Martyrium auf, um der Figur eventuell Tiefe zu verleihen. Braucht er auch gar nicht, denn schon nach dem ersten richtigen Angriff von Mike ist klar, was sie all die Jahre zu ertragen hatte. Durch das souveräne Spiel von Janssen werden derlei erzähltechnische Tricks ebenfalls überflüssig. Man fühlt sich regelrecht mit ihr gefangen und ist die gesamten 105 Minuten auf und an ihrer Seite. Dies wird noch verstärkt durch den Hass oder die Gleichgültigkeit, die ihr von allen Seiten entgegenschlägt. Ob es nun Cop Shanks ist, der recht rüde mit ihr umspringt und keinen Hehl daraus macht, wie sehr er sie verachtet oder ihre Schwester, die ihr das geerbte Haus missgönnt und sich nach einem fünfminütigen Besuch wieder aus dem Staub macht. Einzig Lieferjunge Joey ist nett zu ihr, möchte ihr helfen und vielleicht sogar noch ein bisschen mehr...

Marnie ist fortan einer stetigen Gefahr ausgesetzt, denn Mike verfügt immer noch über immense Kräfte, die er völlig ungezügelt walten lässt. Er schleudert sie heftigst durch das ganze Hause, lässt sie Treppen runterfallen und sich auf alle erdenklichen Weisen verletzen. Aber Marnie ist nicht bereit, schon wieder klein beizugeben und setzt sich mit allergrößtem Einsatz zur Wehr. Sie kämpft nur leider auf verlorenem Posten und in einem Radius von 30 Metern, nicht gerade die ideale Ausgangsposition also, um zu gewinnen.

Der Film ist spannend, gruselig und wartet mit ein paar schönen Schockeffekten auf. Allzu blutig geht es zwar nicht zu, aber wenn es dann doch dazu kommt, sieht es ziemlich übel aus. Location, Acting und Score passen wunderbar zusammen, die Geschichte hat genau das richtige Tempo, um nicht zu langweilen, ohne aber von einem Gewaltexzess zum nächsten zu hetzen. Die Handlung überzeugt durch schnörkellose Erzählstruktur, das Timing sitzt und die Effekte sind zwar technisch nicht wirklich innovativ, erfüllen aber voll und ganz ihren Sinn und Zweck. Insofern kann ich "100 Feet" bedenkenlos jedem Grusel- und Horrorfan empfehlen, der lieber eine überzeugende, funktionierende Geschichte sehen möchte als permanente Gewaltexzesse und Blutorgien. Fünf von fünf elektronischen Fesseln und ein paar fliegende Teller obendrauf.
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am 6. Juni 2009
Die hübsche Witwe Marnie Watson darf nach über einem Jahr Haft in ihr Haus zurück. Sie wurde beschuldigt ihren Mann, einen Polizisten erschlagen zu haben. Noch steht sie unter Bewährung und erhält die Auflage das Haus nicht zu verlassen. Dazu muss sie ein Meldegerät am Bein tragen, dass Alarm schlägt, sobald sie sich von der Empfangstation um mehr als einhundert feet entfernt.Zudem schleicht der ehemalige Kollege ihres Mannes um das Haus und hält sie für eine gewalttätige Mörderin.

Marnie versucht wieder ins Leben zurück zu finden und gestaltet das Haus wohnlicher, organisiert den Einkauf mittels eines hilfreichen Burschen aus der Nachbarschaft und könnte eigentlich die Bewährung geruhsam absitzen. Doch sie scheint einen Mitbewohner zu haben, der ihr fortan das Leben zur Hölle macht.

Die Geschichte lässt leider keine rechte Spannung aufkommen. Der surreale Gegenspieler erfüllt die Erwartungshaltung an einen Poltergeist nicht und wirkt deshalb verkünstelt. Die enorme Gewalt, die er dann freisetzt, kann das fehlende Schaurige nicht kompensieren. Aus der Kernidee hätte man mehr machen können.
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am 1. November 2011
Eine Frau bringt ihren Mann auf Grund von körperlicher Misshandlung um. Nun kehrt sie in das Haus nach ihrer Haft wieder zurück. Die wirklich äußerst attraktive Famke Janssen spielt diese größtenteils Solonummer toll und souverän.
Alles scheint langsam wieder besser zu werden, als sie scheinbar von einem Geist belästigt wird. Nur wie kann man fliehen und der Welt klar machen was hier vor sich geht, wenn man es selber nicht wirklich versteht?
Eine gelungene Mischung aus Mystery und Horror, die durch die Unbeweglichkeit des Opfers durch die Fußfessel eine grandiose Stimmung entwickelt.
Eine echte Empfehlung für Mystery und Horror Fans, die einen klasse Film sehen möchten, der ohne Blutfontänen an sich zu binden weiß!
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am 27. Dezember 2010
Ich kann dem Vorredner nicht zustimmen. Dies ist ein gut gemachter Gruselfilm mit wenigen, aber dafür krassen Gewaltausbrücken. Wer hier einen Horrorfilm erwartet wird sicher enttäuscht werden. Wer sich aber auf einen Gruselfilm mit entsprechender Atmosphäre einstellt, diesen abends im dunklen Zimmer schaut, den TV bzw. Surroundanlage etwas lauter stellt, wird sehr gut unterhalten werden und an einigen stellen sicher zusammenzucken.
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am 21. Mai 2013
Anhand der Rezensionen hier hätte ich mir den Film fast gekauft, aber zum Glück lief der Film letztens im Fernseher.

Der Film an sich ist nicht schlecht, Famke spielt ihre Rolle gut und die Story überzeugt anfangs. Es gibt ein paar nette Shocker und eine richtig gute Splatter Szene. Über die Logik Fehler kann man hinwegsehen, aber beim Ende hätte ich kotzen können. Was für ein schlechtes Ende. Das hat für mich leider den ganzen Film versaut, echt schlecht und echt schade. Weiß nicht was die Schreiber da geritten hat.

Man kann sich den Film anschauen, aber man verpasst nichts wenn man es nicht macht.
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am 23. Februar 2009
"100 Feet" ist ein solider Geisterfilm. Dadurch dass Marnie an eine elektronische Fußfessel gebunden ist und das Haus nicht verlassen darf, entsteht eine klaustrophobische Atmosphäre. Spannung ist über weite Strecken des Films vorhanden und die Schockeffekte sind gut platziert. Aufgrund des guten Zusammenspiels mit dem Sound sitzen diese auch. Im Mittelpunkt des Films steht natürlich Famke Janssen, sie spielt ihre Rolle sehr souverän und überzeugend.

"100 Feet" ist ein anständiger Geister-Grusler der einen hin und wieder ordentlich zusammenzucken lässt.

7 von 10
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am 25. März 2009
Erstmal grundsätzlich: Nein, dieses Cover bedeutet nicht, dass sich hinter "100 Feet" eine Billig-Produktion verbirgt, die irgendwo mit Handkamera und einem Budget von 5000 € gedreht wurde. Also einer dieser armseligen Horror-Thriller, die beinahe täglich (ohne es ins Kino geschafft zu haben) auf dem DVD-Markt erscheinen. Dann gäbe es sicherlich einen Untertitel wie "Das Grauen ist entsetzlich", "Schlachtparty" oder "Hälst Du diesen Schmerz aus"! ;-) Spass beiseite.
Was kann man aber nun erwarten? Auf keinen Fall Horror. Für mich ist es eindeutig ein klassicher Psychothriller.
Erwarten kann man einen Film, der hauptsächlich von der Klasse seiner Hauptdarstellerin Famke Janssen (Bekannt aus" X-Men" oder zuletzt "96 Hours" und die mich immer irgendwie an Hilary Swank erinnert), der sehr wirkungsvollen Atmosphäre und einer guten Grundidee lebt. Diese Idee von einer Person, die durch polizeilich auferlegte Fussfesseln an ihr Zuhause gebunden ist, aber aus einem bestimmten Grund unbedingt dort weg will/muss, ist zwar nicht neu, sorgt aber immer wieder für Spannung.
Allerdings war es das dann auch mit den guten Aspekten. Im Laufe des Films kam bei mir immer mehr Enttäuschung hoch und am Ende war ich sogar froh, dass es endlich vorbei war. Und dabei hat der Film so gut angefangen! Düster, traurig und unheimlich wurden durch viele, unfreiwillig komischen Effekte, unlogische Szenen und Nebendarsteller der Kategorie B zu flach, lächerlich und spannungslos. Schade. Aber wie gesagt, es war nicht alles schlecht und "Auf keinen Fall ansehen" würde ich auch nicht behaupten, allerdings überwiegen die schlechten Seiten und daher bekommt "100 Feet" auch keine Empfehlung von mir.
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am 16. Juni 2013
Mir hat der Film sehr gut gefallen. 100 Feet ist super atmosphärisch und sehr spannend. Zudem bietet der Film ein paar härtere Szenen, also nichts für S*******. Als Nebendarsteller ist hier "Chuck" aus der Serie Gossip Girl zu sehen.
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am 20. März 2013
..kommt dieser Geister- grusler in manchen Szenen schon irgendwie daher. Logiklöcher sind ebenfalls genug vorhanden. Aber darum gehts in dem Film nicht. Unterhaltsam und Temporeich ist diese Geisterbahnfahrt allemal. Famke Janssen spielt ihre Rolle durchwegs überzeugend. Fluchend und beinahe am Boden zerstört,legt Sie sich mit einem allzu bekannten Geist an. Manchmal musste ich dabei schmunzeln.
Effekt-Technisch sind mäßige CGI Einsätze zu sehen. Ebenfalls eine recht wirksame Gewaltszene ist vorhanden ,wie auch schaurige Momente.
Das wars dann schon.
Wer einen richtig guten Horror erwartet,liegt falsch. Wenn man sich nur kurzweilig unterhalten möchte, dann geht das.
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am 15. Oktober 2013
Ich hatte mal wieder das Vergnügen, sehr kostengünstig an einen Film zu kommen, der zumal auch noch was taugt. In einer Heft-DVD inkl. Bonus-Film "Gone" mit Amanda Seyfried (welcher auch echt solide ist) habe ich mir diesen ergattert. Klar ist der Film storytechnisch hanebüchen, aber er überzeugt durch gute Darsteller, vor allem Famke Janssen, und vermag durch viele Spannungsschübe und Schock-Effekte zu überzeugen. Dabei ist die Handlung nicht vollgestopft, sondern beschränkt sich aufs Wesentliche.
Sich dem schlimmsten Feind entledigt zu haben und der Horror, dass dieser einen als Geist weiterhin terrorisiert, ist zwar etwas gaga, aber auch sehr beängstigend und gut als Nervenkitzel verpackt. Kurzweiliger, atmosphärisch dichter Horrorthriller.
Empfehlenswert - da es einige doch negative Rezensionen des Filmes bei Amazon gibt, ging ich ans Anschauen mit Skepsis ran, war aber davon überrascht, dass der Film durchaus gut ist.
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