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Kundenrezensionen

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am 6. Februar 2009
Es gibt Filme, die wiegen jedes einzelne Kinoticket für jeden Scheißfilm, den ich in geschätzten 20 Jahren ertragen musste, auf. Die machen mir wieder deutlich, warum ich fast jede Woche ins Kino renne, warum ich mich auf Filmfesten rumtreibe und mir wahre Movie-Marathons in Kinosälen oder auf der heimischen Couch antue. Warum ich Independent-Produktionen, Filmen aus Ländern, von denen man vermutet, dass sie noch nicht mal ein Kino haben und Regisseuren, die vielleicht nur einmal im Leben einen wirklich guten Film abliefern, immer wieder eine Chance gebe. Warum ich enge Programmkinos, unmögliche Leute, die nebenbei quatschen, essen und rumzappeln und teure Ticketpreise in Kauf nehme. Weil es dann plötzlich passiert und man sich in einem Film wiederfindet, der einen durch die ganze Bandbreite menschlicher Emotionen führt, der einen ganz tief drinnen im Herzen berührt, einen glücklich und traurig zugleich macht, der einen anrührt, begeistert, zum Lachen bringt und einem seine ganz eigene Wahrheit erzählt. Mir steigen jetzt noch die Tränen in die Augen, wenn ich an den gerade gesehenen "Young@Heart" denke, und das aus den unterschiedlichsten Gründen. Selten hat mich ein Film so sehr berührt, mich einfach mit sich fortgerissen und emotional ergriffen zurückgelassen. Ein wirklich toller Film.

Nun, genauer gesagt ist es eine Dokumentation. Und dann auch noch eine über steinalte Leute, die auf irgendwelchen Bühnen stehen und singen. Aha... Wie nun hat es Dokumentarfilmer Stephen Walker geschafft, einen so wunderbaren Film über etwas vermeintlich völlig Uninteressantes zu drehen? Ich vermute, es ist die Kombination aus einer wirklich exzellenten Regie, einem perfekt geschnittenen Film, der Musik und natürlich der unverwechselbaren und wirklich einzigartigen Darsteller, die nicht spielen, sondern einfach nur sie selbst sind. All dies wird in 109 Minuten zu einer der warmherzigsten und besten Dokumentationen, die ich je gesehen habe. Ich habe selten in einem einzigen Film so oft aus ganz unterschiedlichen Gründen geweint: vor Rührung, vor Freude, vor Trauer, vor Begeisterung und noch mal vor Rührung. Walker hat hier eindrucksvoll bewiesen, wie man punktgenau die richtige Stimmung zu den richtigen Bildern erzeugt, wie man ganz genau mitfühlen kann, was die Protagonisten fühlen und wie man gekonnt zwischen Höhen und Tiefen im Storyverlauf vermittelt. Ich bin wirklich beeindruckt.

Bob Cilman, 53, leitet einen Chor, deep down in Massachussets. Das Besondere daran: die Chormitglieder sind zwischen 75 und 92 und singen ihre ganz eigenen Versionen von The Clash's "Should I stay or should I go", James Browns "I feel good" oder dem recht unzugänglichen "Schizophrenic" von Sonic Youth. Mit ihrem Programm sind sie sowohl in Amerika als auch in Europa unterwegs, sogar vor dem norwegischen Königspaar sind sie aufgetreten. Walker wechselt in seinem Film zwischen Chorproben, den Musikvideos des Chors (die im Übrigen klasse sind), Interviews mit den Sängern und Sängerinnen in ihrer gewohnten Umgebung, das heißt zu Hause oder im Krankenhaus und den Auftritten, die sie in Konzertsälen, aber auch z. B. in einem Gefängnis abhalten. Einige Chormitglieder stellt er uns näher vor, so dass wir einen kleinen Einblick in ihr Leben bekommen, in dem sich immer noch alles um Musik dreht. Selbst schwere Krankheiten können Einige von ihnen nicht abhalten, sich immer wieder zu den Proben zu quälen, mühevoll ihre Texte auswendig zu lernen oder die leicht eingerosteten Stimmbänder wieder geschmeidig zu singen. Man merkt, das Proben, das Singen und die Auftritte nehmen einen großen Platz im Leben dieser Senioren ein. Es hält sie offensichtlich geistig fit, wie sonst wäre es zu erklären, dass eine 92jährige Frau ungeniert mit dem Regisseur flirtet, ein bereits mehrmals an Krebs erkrankter Mann die schwierigsten Songtexte in unglaublich kurzer Zeit auswendig lernt und sogar ein Mann mit schweren Herzproblemen wieder zum Chor zurückkehrt, die Sauerstoffflasche fest unter den Arm geklemmt. Der uns mit Sätzen wie "We went from continent to continent until I became incontinent" erheitert und trotz aller krankheitsbedingter Schicksalsschläge seinen Humor nicht verloren hat (vorsichtshalber hat er schon mal selbst die zu haltende Grabrede für ihn in Versform verfasst). Wenn eine kleine, schmächtige, schwarze Frau "I feel good" röhrt, dass es die Zuschauer von den Sitzen reißt, mit soviel Enthusiasmus und Lebensfreude, wird man fast neidisch. Wenn alte Menschen den Wunsch haben, noch lange, lange zu leben, damit sie weiter singen und ihr Leben genießen können, wenn sie sich wünschen, nach ihrem Tod auf einem Regenbogen zu sitzen und so den Proben sozusagen "von oben" weiter beiwohnen können, dann ist das einfach nur zutiefst berührend und zauberhaft mit der Kamera festgehalten. Da werden die müden Knochen zu Höchstleistungen angetrieben, indem man rhythmisch zu den Liedern wippt oder tänzelt, da werden die grauen Zellen mit Songtexten auf Trab gebracht und das Lebensgefühl durch das soziale Gefüge des Chors definitiv gehoben. Was für ein wundervoller Haufen Künstler, die nicht verzagen, nicht ständig über ihre Krankheiten reden und es nicht verlernt haben, sich das Beste zu greifen, was das Leben noch für sie bereithält. Gerade, weil der Tod ihrem Leben eine Komponente hinzufügt, für die sie einfach noch nicht bereit sind. Dennoch sterben im Verlauf der Dreharbeiten zwei ganz reizende alte Herren an ihren langjährigen Leiden. Aber, that's life and the show must go on, und genau das machen unsere Sänger auch, sie machen einfach weiter und integrieren ihre Trauer mit in ihre Auftritte. Diese Szenen gehören zu den ergreifendsten im ganzen Film.

Walker kommentiert aus dem Off, was hier eine perfekte Ergänzung zu Bildern, Musik und den Erzählungen der Chormitglieder bildet. Übrigens Bilder: Kameramann Ed Marritz fängt sowohl pittoreske, weil in leuchtende Farben gehüllte, als auch verregnete und realistische Bilder von Massachussets ein. Hier fügt sich einfach alles perfekt zusammen zu einer hervorragend ausbalancierten Dokumentation, in der man sogar Gefängnisinsassen weinen sieht. Und auch der Zuschauer kann sich diesen überaus charmanten, witzigen und lebensfrohen Senioren nicht entziehen, ob er will oder nicht, der Film trifft ihn mitten ins Herz und bleibt dort noch eine ganze Weile hängen, was, neben der Vorstellung dieser bezaubernden Menschen, sein größtes Verdienst ist. Ich kann wirklich nur jedem, wirklich jedem empfehlen, sich diesen Film anzusehen, er ist großartig und ergreifend, rundum gelungen und fantastisch, besser kann man es einfach nicht machen und man sollte ihn auf gar keinen Fall verpassen, denn ich behaupte, man kommt sehr selten so ergriffen aus dem Kino. Definitiv fünf von fünf "Zugabe"-Rufen plus Standing Ovations für diese einzigartige Dokumentation. Bravo!
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am 27. Februar 2009
Gestern habe ich den Film in einem Kino gesehen und heute gleich die DVD bestellt. Der Film ist das Beste und Berührendste, was ich seit langem gesehen habe. So viel Power, Humor und Lebensfreude durch die Musik und das gemeinsame Singen. Auch der Tod wird ins Leben integriert und die Trauer im Weitermachen gelebt und ausgedrückt. Alte Menschen werden in unserer Gesellschaft oft in eine Ecke gedrückt, entmündigt. Der Film regt auch an, darüber nachzudenken und zu sehen, wieviel Kraft, Liebe und Leben in unseren Alten steckt. Das zeigt besonders die Szene, als der Chor im Gefängnis auftrat. Die Reaktionen der Gefangenen waren überwältigend.
Der Chorleiter ist für mich ein Mensch, der eine unmöglich scheinende Vision wahr gemacht hat. Durch seinen Respekt und der Achtung vor den Alten. Er hat an sie geglaubt und damit ein Zeichen für alle Menschen gesetzt mit der unglaublichen Mischung von Musik und echtem Leben.
Der Film und alle Beteiligten verdienen mehr als 1000 Sterne!
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am 5. April 2009
Diese Dokumentation macht Mut zum Alter! Und gibt das Gefühl, das es wichtig ist, aus allem das Beste zu machen. Ein Film voller Lebenslust, der auch Themen wie Trauer und Abschied mit einbezieht. Etwas fürs Herz und Nahrung für die Seele!
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am 24. Mai 2009
Ein ungemein bewegender und schön erzählter Film. Mit Sicherheit einer der bewegendsten Moment in der Filmgeschichte ist Fred Knittle auf der Bühne mit Coldplays Song "Fix You".

Wer auf abstruse Aktionfilme steht wird hier ebenso wenig Spass haben wie die Fans platter Komödien oder blutiger Horrorszenarien.

Das heisst nicht, dass der Film keine komischen oder traurigen oder erschreckenden Momente zu bieten hätte oder dass darin zuwenig passiert- es ist eine stillere, tiefere Art von Geschichte und ich glaube nicht, dass sie irgendjemanden unberührt lassen wird.

Unbedingt gucken.
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am 21. März 2010
Nie werde ich wieder sagen, dazu bin ich doch zu alt!'
Diesen Satz sagt eine ca. 45 jährige Zuhörerin nach einem Konzert von Young@Heart. Sie ist total aus dem Häuschen! und ich auch! Soviel Power und Lebenslust, welch eine schöne Perspektive für das Alter, welches uns ja alle trifft - früher oder später!

Lassen Sie sich mitreißen von den heißen Rhythmen des Chores und den herzergreifenden Interviews von Menschen um die 80 Jahre. Soviel Lebenspower und Lebenslust in eine Dokumentation gebannt! Wahnsinn! Das könnte unsere Zukunft sein! Soviel Ermutigung und Tiefgang in einem Streifen.

Was Sie über das Leben, die Liebe, den Sex und den Tod denken,dasss erzählt uns dieser Streifen. Wie sie fühlen, was sie sich für die Zukunft wünschen. Dieser Film sollte von Ärzten, Altenpflegern uva. "verschrieben" werden. Mit schier unglaublicher Energie und Hingabe gehen sie ihre Aufgabe der "MUSIK" an. Sie sind selbst im Verlust und in tiefer Trauer ein Vorbild in Würde und Haltung und verlieren nie ihren Humor. Dieser Film ist ein herzergreifendes Bild vom Leben, manchmal eigentümlich schräg und für manche sind die ausgewählten Stücke, wie I Wanna Be Sedated von den Ramones, möglicherweise eine Herausforderung. Sie nehmen sich selbst auf die Schippe und das tut so gut und zieht tausende Besucher in ihre Konzerte. Darauf gibt es nur eine Antwort: Lasst uns so alt werden und 71mal sagen: Yes We Can Can.
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am 5. Oktober 2014
In diesem Chor aus Masachussetts singen nur Mitglieder, die 70 Jahre oder älter sind; viele sind über 80. Zum Repertoire gehören Funk- und Rockstücke, die von einer Rockband begleitet werden. Die Doku bringt ein paar Interviews, zeigt Proben und vor allem Konzertausschnitte.

Der Film, der für die BBC entstand, wirkt durch Gegensätze: Gebrechliche Senioren singen fetzig arrangierten Rock, Punk und Funk. Einige haben ausgesprochene Charakterköpfe und nehmen sich auch nicht ganz ernst. Ohnehin erfahren wir im Interview, dass sie lieber Klassik hören, vor allem Oper.

Humor und Energie bei den alten Herrschaften begeistern. Rein musikalisch ist es Käse: Die Stimmen klingen nur manchmal ausdrucksvoll, und öfter liegen sie daneben. Die Band spielt plump und schwerfällig.

Im Radio wollte man das nicht hören, als Dokumentation aus dem Altersheim amüsiert und belebt es. Filmisch nichts Besonderes, sieht man von dem gelungen dramatischen Einstieg ab.

Der Film (der bei der BBC zuerst als Kurzfeature erschien und erst später verlängert wurde) bekam beste Rezensionen:

88 Prozent Kritikerzustimmung bei Rotten Tomatoes,
75 Prozent Kritikerzustimmung laut Metacritic
7,9 von 10 Publikumssternen bei IMDB (Oktober 2014, 3417 Voten, Frauen allein vergeben 8,2)
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am 15. Mai 2009
Ich hatte im Vorfeld viel Lob über young@heart im Fernsehen und Radio gehört. Ich konnte kaum erwarten, dass der Film im Kino anläuft. Da er bei uns aber leider nicht angelaufen ist, musste ich warten, bis es ihn auf DVD gibt. Ich habe ihn mir dann gleich gekauft und angesehen.
Ich fand den Film wirklich toll. Die Menschen wurden einem sehr nahe gebracht und man hat mit den Mitgliedern der Gruppe wirklich mitgelitten. Ob es sich um das Einstudieren eines schwierigen Musikstückes handelte oder ein schwer erkranktes Mitglied. Ich habe viele viele Taschentücher benötigt, aber auch gelacht. Eine tolle Doku und sehr zu empfehlen.
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am 13. Oktober 2009
Also dieser Chor der Alten hat es voll in sich. Was hier an Lebensfreude vermittelt wird ist einfach herrlich, gut und echt beeindruckend. Bitte anschauen und Mut für den eigenen Lebensabend tanken.Das Altern ist fürwahr nicht einfach, aber dieses tollen alten Menschen leben es hier in Wort und Bild begeisternd vor, wie man es doch auch meistern kann. Ich bin schwer beeindruckt und die musikalischen Darbietungen sind auch sehr, sehr gut. Eine feine DVD!
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am 25. Oktober 2009
man nehme eine kamera und begleite einen chor von wirklich"alten säcken" und "omis" beim leben, beim sterben und beim singen.
und hier kommt das besondere, es wurde ein film mit viel herz und liebe und verstand. zu schweigen wo nichts gesagt werden
muss und dort zu reden wo es wichtig ist.

vielen dank

Well we know where were goin............
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am 7. April 2009
Diesen Film muss man gesehen haben.Er macht Mut alt zu werden und zeigt wie wichtig das Singen und die Musik für unser Leben ist.Die Untertitel stören schon nach ein paar Minuten nicht mehr,weil ein dieser Film einfach fesselt. Er ist sehr sensibel gefilmt worden und bringt uns auch was über Abschiednehmen bei. Ein Rundherum gelungener Film.
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