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am 2. Juli 2015
Durch diesen Film bin ich auf Amber Heard aufmerksam geworden und seitdem ein großer Fan von Ihr! Die Performance als Mandy Lane ist einfach nur Oscarreif und sie passt perfekt in diese Rolle. Für mich passt dieser Film nicht wirklich in eine Schublade, denn ein Horrorfilm ist es meiner Meinung nach nicht. Zwar gibt es ein paar deftige Morde, jedoch werden diese im Endeffekt von der gesamten Geschichte überschattet und dienten am Ende eigentlich nur als Mittel zum Zweck. Die Bezeichnung 'Psycho-Drama' könnte schlussendlich eher auf den Film zutreffen.
Insgesamt gibt es ein paar bemerkenswerte Performences (u.a. Anson Mount), großartige Songs (zB. Green Zone von Mark Schulz) und das wohl geilste Ende in der Filmgeschichte!:)
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TOP 1000 REZENSENTam 7. September 2009
"All the Boys loves Mandy Lane" könnte man rein oberflächlich gesehen in die sattsam bekannte Ecke des "Teenie-Slasherhorror" einordnen.
Doch er funktioniert etwas schräger als seine Vorbilder.
Seine Premiere hatte der Film auf dem FantasyFilmFest 2007 und wurde dort sehr gut aufgenommen.
Kein Wunder, denn der Film ist so eine Art gewagte Mischung aus Larry Clark Filmen und den Kreisch-Movies vom Schlage "Ich weiss, was du letzten Sommer getan hast".
Schon die ersten Szenen sind fulminant und fies:
Die meisten High School Boys sind alle in dasselbe blonde Girl verliebt. Und die zauberhafte, unschuldig wirkende Mandy Lane (Amber Heard) weiss, dass sie der Sonnerschein der Highschool ist. Jeder versucht sie anzubaggern, aber die ruhige Einzelgängerin, die bei ihrer Tante aufwächst, lässt sie alle abblitzen. Nur zum Außenseiter Emmet (Michael Welch) fühlt sie sich hingezogen. Der Angeber Dylan (Adam Powell) lädt Mandy auf seine Party ein, er will ihr imponieren. Mandy sagt zu, aber nur in Begleitung von Emmet. Es kommt zum extremen Konkurrenzverhalten der beiden Jungs, die schliesslich durch eine fatalen Manipulation von Emmet zu einem tödlichen Unglück führt.
Mandy wendet sich durch das Ereignis von Emmet ab und findet eine neue Clique mit den Jungs Red (Aaron Himmelstein), Bird (Edwin Hodge)und Jake (Luke Grimes) sowie und den Mädels Chloe (Whitney Able) und Marlin (Melissa Price), die Mandys makellose Schönheit genauso bewundern. Auf der entlegenen Farm von Reds Eltern, die vom ehemaligen US-Marine Garth (Anson Mount) verwaltet wird, verbringen die 6 Teenies ihr Weekend und natürlich denken alle nur an Mandy Lane.
Doch auch ein Killer treibt in der ländlichen Gegend sein Unwesen...
Der Film bewegt sich sehr oft hart am Klischee, doch der Regisseur schafft es das vorgefertigte Bild immer wieder in letzter Konsequenz clever zu demontieren. Die erste Hälfte des Films gehört einzig und allein einer sehr präzisen Charakterzeichnung aller Figuren mit vielen kleinen und für einen Slasherfilm völlig unüblichen Nebenhandlungen. Herrlich idyllische, farbdurchtränkte Bilder und ein sehr stilvoller Soundtrack suggerieren den "Sound of Summer", eine einzige Harmonieorgie, die im krassen Gegensatz zur ersten, bösen Szene steht.
Erst nach und nach offenbaren sich Löcher in der heilen Welt, zuerst durch die Teenies selbst und dann schlägt aus heiterem Himmel der unbekannte Killer zu...
Eine Bewertung ist etwas schwierig, auf jeden Fall ist "Mandy Lane" trotz des leider etwas plumpen Finales schon durch seine subversiven Tendenzen ein besonderer Film des Genres, denn er bietet genügend Szenen, die haften bleiben und setzt allen Highschoolbeautys ein denkwürdiges, ironisches Monument.
Aufgrund der überwiegend eher schlechten kritiken, die hier stehen, runde ich jetzt mal großzügig wie verwegen auf 5 Sterne auf. Ich sage "Ja" zu Mandy...
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Mandy Lane (Amber Heard) ist das hübscheste und begehrenswerteste Mädchen an der Schule. Die Blicke von Jungen wie Mädchen haften an ihr, dabei hat sie sich weder großartig aufgebretzelt noch etwas an sich machen lassen. Sie buhlt jedoch nicht um diese Aufmerksamkeit, im Gegenteil. Dass Jungen sich um sie schlagen oder dies sogar im tödlichen Wettkämpfen endet, irritiert das Mädchen. Neun Monate nach einem eher unschönen Vorfall will sie mit einer neuen Gruppe in eine einsame Gegend fahren und dort feiern. Man ist kaum angekommen, schon beginnen die "Revierkämpfe" und die drei Jungs fangen an, sie zu umwerben. Die zwei anderen mitgenommenen Mädchen versuchen ihrerseits konkurrenzfähig zu bleiben, allerdings kann eine Frau "zu besitzen" bei manchem zu Obsessionen ausarten...

Was zunächst wie ein ganz normaler Teenie-Schlitzer anfängt, soll sich bald in einen Psychohorrorfilm mit unvorhersehbarem Ende verwandeln. Natürlich bedient sich der Film - ganz bewusst - den Teenie-Schlitzern-Klischees: Heiße Weiber, seltsame Typen, die nur aufs Begatten aus sind, ne Menge Fusel, ne Hütte in der Pampas... allerdings lockt man den Zuschauer damit auf die falsche Fährte und in den letzten zehn Minuten nimmt der Film dann eine ganz andere Wendung ein. Ordentliches Filmchen, Extras sind Interview und Trailer.
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am 16. Januar 2009
...sind alle Jungs auf der Highschool Mandy Lane(Amber Heard). Aber die lässt niemanden an sich heran. Lediglich den schrägen Emmet(Michael Welch) verbindet so etwas ähnliches wie eine Freundschaft mit ihr. Alle anderen Jungs haben nur eins im Sinn: Mandy irgendwie flach zu legen. Die Chance scheint sich zu ergeben, als Red(Aaron Himelstein) Mandy und ein paar Freunde zu einem Wochenende auf die Farm seines Vater einlädt. Der Abend beginnt vielversprechend. Zu sechst geben sich die Teens Alkohl, Drogen und sexuellen Phantasien hin. Einzig Mandy und der Farmangestellte Garth bleiben nüchtern und cool. Dann gibt es Streit und wenig später die erste Leiche. Denn: Ein Killer ist den Teens gefolgt. Nach und nach dezimiert er Mandys Freunde auf grausame Art, bis sich die Frage stellt: Wer wird überleben...

Jonathan Levines Slasher Film All the boys love Mandy Lane wurde hoch gelobt und als außergewöhnlich angepriesen. Nun ja, ganz so hoch hinaus will ich ihn nicht heben. Der Streifen um Sex, Drogen und Beziehungsschwierigkeiten hat seine Reize, auf jeden Fall, ein Meisterwerk muss es aber nicht gleich sein. Der Film lebt von einem hervorragenden Ende, einer wunderbaren Amber Heard und einem Wahnsinns-Soundtrack. Dazu gibt es ein paar Einstellungen, wo man nicht weiß, ob man gerade einen Spielfilm oder ein Musikvideo sieht. Das hat zweifelsohne etwas. Die Story um eine Clique, die in einem abgesperrten Raum nach und nach auf Null reduziert wird ist dabei alles andere als neu.

Mandy Lane ist gut gemachtes Slasher Kino mit der Garantie für die ein oder andere Gänsehaut. Die Geschichte nimmt langsam Fahrt auf, kommt dann aber gewaltig ins Rollen. Levine unterstützt den Horror mit interesannten Blenden, grobkörinigen Szenen und schnellen Schnitten. So lassen sich Horrorfans gern unterhalten. Also, verbringen sie mit Mandy Lane das Wochenende auf der Farm und passen sie auf, dass sie sich nicht hoffnungslos verlieben...
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Quasi als "Lane"-Doppel war dieser Universum-Film zusammen mit dem ultra-spannenden Koch Media - Thriller "High Lane" als Blu-ray meiner letzten TV-Movie beigepackt. Doch leider: weder Spaß noch Erotik noch Spannung noch Horror wollten so richtig rüberkommen.

Die "anständige" Waise Mandy Lane (Amber Heard, 20) will angeblich nichts von den Jungs, trägt aber ihr pausbäckiges Teenie-Mondgesicht in voller Disco-Kriegsbemalung durch die Schule und teilt mit "Victoria" das Secret, wie sie ihre B-Boobs auf die mindestens dritte Dimension in Augenhöhe der pubertierenden Mitschüler gehievt hat.

Nur, um nicht missverstanden zu werden: Jeder kann sich heute anhand des 2009er-Fotos in der Wikipedia davon vergewissern, dass die inzwischen wahrhaft bezaubernde Amber Heard endgültig aus dem Babyspeck herausgewachsen ist und unter Verachtung jeglichen Brustbauingenieurwesens eine Traumfigur vorzeigen kann.

Wie auch immer: das ist nicht die einzige logische Diskrepanz aus dem glücklicherweise einzigen Drehbuch von Jacob Forman, die Regisseur Jonathan Levine bei diesem 2006 enstandenen Machwerk keineswegs in nachvollziehbare Handlungsstränge umzusetzen verstand.

Um den möglicherweise noch jungfräulichen Körper Mandys endlich - wenn es nicht anders geht, zugehauen bis nahe an die Ohnmacht - seiner natürlichen Bestimmung zuzuführen, arrangieren ein paar längenfixierte Pennäler ein Wochenende "zu Sext" auf dem Land mit Badeteich und reichlich Alk, Ätsch und Hanf.

Völlig überraschend für alle, die die Hülle nicht studiert haben, geht dann das Gemetzel los. Der Täter wird bald gezeigt. Während bei ihm der Zuschauer mit etwas Mühe noch ein Motiv nachvollziehen kann, musste schließlich noch eine "Überraschung" her, bei deren Begründungversuch sich schon Krämpfe in den Hirnwindungen bilden können - es sei denn, man gehört dem Kern der Zielgruppe solcher Machwerke an.

TRANSFUSIONEN

Original 90 Minuten, Format 2,35:1 anamorphic und Super 35 auf 35 mm Film gedreht, 2K DI, DD (IMDB)

Die vorliegende FSK18-Disc bringt den Film ebenso wie die UFA Blu-ray von 2009 in Originallänge von 90 Minuten, während auch blutgestillte Versionen mit 87 Minuten Spiellänge - z.B. als TV-Movie-Beilage - im Handel sind, die noch mit FSK16 durchkommen. Bei der UFA Blu-ray bezahlt man etwas mehr, bekommt aber den deutschen Ton dazu.

FAZIT

Wer also für sein persönliches Schul-Massaker Anregungen sammeln möchte, muss schon mit dem Ausweis in der Hand den Paketboten begrüßen. Allen anderen sei geraten, ihr Leben um 90 Minuten zu verlängern, indem sie auf den Konsum dieses Kulturguts verzichten. Einen Extra-Stern gibt es für den süßen Strampelanzug von Mandys "Freundin" Chloe (Whitney Able).

film-jury 2* A0953 © 6.5.2012eg Rezensionsexemplar Genre: Horror | Mystery | Thriller
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am 13. Januar 2015
... So sind meine Gedanken heute, Jahre, nachdem ich diesen Film gesehen habe.

Ich kann nicht verstehen, warum hier so vieles an Negativem hinterlassen wird. Vielleicht ist es die enttäuschte Erwartung, die viele an diesen Film hatten. Man wählt die Art an Unterhaltung und erwartet, dass man das bekommt, was man gewählt hat. Ich muss zugeben, dass dieser Film keine Erwartung erfüllt. Aber: ALL THE BOYS LOVE MANDY LANE ist einer der besten Filme, die ich je gesehen habe. Zu Anfang erweckt er einen "schlichten" Eindruck, später wird er wie erwartet spannend und gegen Ende schlägt er einem alle Erwartungen mit voller Kraft ins Gesicht. Für mich ist das ganz großes KINO!

Aber worum geht es?

***

Mandy Lane ist eine Schönheit. Der größte Teil der Highschool, ob nun männlich oder weiblich, liegt dieser engelsgleichen Person regelrecht zu Füßen. So schön Mandy auch ist, genau so unnahbar erscheint sie ihren Mittschülern. Es entsteht ein regelrechter Kampf um ein wenig Aufmerksamkeit des Mädchens. Eine Party nimmt durch dieses Balzverhalten ein böses Ende. Ein kleiner Teil der Schüler beschließt, ein Party-Wochenende auf dem Land zu veranstalten. Als auch Mandy ihre Anwesenheit dort zusagt, nimmt das Schicksal seinen lauf. Einer der Anwesenden denkt nicht daran, Mandy zu teilen. Schlimmer noch: Er hat auch kein Problem damit, sich nach dem 10-KLEINE-NEGERLEIN-Prinzip die Konkurenz vom Hals zu schaffen. Der Horror beginnt...

***

Zugegeben, dieser Plot klingt nach einem typischen Teen-Slasher ohne jederlei Tiefgang. Und genau das scheint er auch zu sein, jedenfalls zu Beginn. Was sich im Laufe der Story aber entwickelt ist so viel mehr. Personen bekommen eine gehörige Portion Tiefgang. Selbst als Zuschauer kann man eine Faszination für die Hauptperson nicht leugnen. Amber Heard leistet hier wirklich genau das, was ich beim Schauspiel so bewundere. Es wird schnell klar, dass dieser Film die Ketten seines Genres sprengt.

Jeder Erwartung wird hier ein derber Faustschlag verpasst. Das Ende ist, auch wenn es viele hier als überraschend betiteln, gar nicht so überraschend. Gleichzeitig ziehe ich meinen Hut vor soviel Härte. Härte in optischer Betrachtung, noch viel mehr davon allerdings psychisch. Genau ab diesem gewissen Punkt wird einem klar, was dieser Film leistet.

Ich denke, dass es vielen schwer fällt oder fallen wird, genau diesen Wert zu erkennnen.... So sind meine Gedanken heute, Jahre nachdem ich diesen Film gesehen habe.

Ich kann zum Teil verstehen, warum viele hier negativ bewerten. Gleichzeitig hoffe ich aber auch, dass ich mit meinen Worten ein wenig an Erwartung abschwächen konnte. Was einem hier geboten wird, ist so viel mehr als ein typischer Slasher im Scream-Fahrwasser.

Grandios empfand ich die 70s-Optik. Das Bild sowie der Soundtrack erwecken einen unheimlichen Charme. SEALED WITH A KISS trägt zu diesem Gefühl bei und versprüht für mich eine perfekte Menge an Ironie.

Abschließend empfehle ich jedem, alle Erwartungen abzuschütteln und sich auf etwas Besonderes einzulassen. Das hier ist nicht das, was es zu sein scheint. Und ist nicht diese Überraschung eine der größten Formen der Unterhaltung?
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am 5. September 2010
Die ungekrönte High School Königin Mandy Lane (Amber Heard) macht es den Jungs auf ihrer Schule nicht gerade einfach und lässt kaum einen an sich heran. Bei einer Ranch-Party soll sich dies allerdings ändern. Als die Party, garniert mit reichlich Drogen und Alkohol, ihrem Höhepunkt entgegen strebt, kippt die ausgelassene Stimmung plötzlich, denn die Feiernden sind offensichtlich nicht ganz allein...

"All the Boys Love Mandy Lane" hat eigentlich nichts besonderes zu bieten. Die Darsteller sind allesamt hübsch, jung und gewohnt naiv. Die Story ist nicht wirklich spannend, geschweige denn wirklich überraschend. Als Erinnerung an das gute 70er Slasher-Kino, ist der Film durchaus ansehnlich inszeniert.

Daher ist es wohl der gewisse künsterlische Faktor und die durchaus ansprechende Bildsprache des Regisseurs, der "All the Boys Love Mandy Lane" nicht gänzlich in meinem DVD-Regal verblassen lassen wird. Aber das ist im Grunde auch das einzig halbwegs gelungene an diesem Film. Das Drehbuch liefert leider nur 08/15-Slasher-Kost, den Genre-Kenner nicht wirklich überraschen wird und auch ziemlich langweilig daherkommt. Auch die Darsteller sind allesamt mies, mit Abstrichen Amber Heard alias Mandy Lane, die außer ein paar Posen, erst zum Ende hin zeigen darf, was wirklich in ihr steckt. Mit viel Wohlwollen und Dank der handwerklich weitesgehend guten Inszenierung, reicht noch es zu knappen 2 Sternen.
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am 16. März 2013
Böse, durchtrieben und gut durchdacht! Der Film ist typisch amerikanisch, aber durchgehend sehr spannend. Auch, wenn man etwas ahnt, was los ist, kommt man doch nicht auf die Lösung! Würde ihn immer wieder schauen. Super spannend und auch blutig am Ende! Mehr wird nicht verraten.
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TOP 1000 REZENSENTam 9. April 2016
Alle (nicht nur die Jungs) lieben die Highschool-Mitschülerin Mandy Lane, ein hübsches und zurückhaltendes, fast schon unschuldig wirkendes Wesen. Diese Liebe, die teils in Fanatismus ausartet und bald zu einem ersten Todesfall führt, wird in "All the Boys Love Mandy Lane" einer Highschool-Clique zum Verhängnis. Der Film bedient sich dabei den Regeln der Kunst - es werden Sympathien und Antipathien geweckt, die Spannung wird sukzessive aufgebaut, es gibt passende Hintergrundmusik, schöne Bilder usw. Recht bald kommt einem ein Verdacht, wie die Auflösung des Filmes aussehen könnte. Kurz vor Schluss kommt es zu einer überraschenden Wendung.

Für mich befindet sich "All the Boys Love Mandy Lane", der zunächst ein Teenie-Slasher zu sein scheint, aufgrund jener Wendung an der Grenze zu einem Psychothriller. Der überraschende Schluss hatte auf mich eine regelrecht verstörende Wirkung. D.h. als 'verstörend' bezeichne ich den Film weniger wegen der Morde; diese treten - auch wenn sie teils recht brutal sind - in den Hintergrund. Das, was nach dem Film in Erinnerung bleibt, ist die Hintergrundgeschichte. Von meiner Seite daher mindestens 4 Sterne für den wirklich gelungenen Film, den man sich auch zweimal anschauen kann!
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am 11. Oktober 2010
Und um ehrlich zu sein, die Story um eine Gruppe von Jugendlichen, die nach dem 10-kleine-Negerlein-Prinzip nach und nach verkleinert wird, ist so alt wie das Genre selbst. Dennoch: der Film macht nichts und doch alles anders. Den Film hat man schon 100 Mal in leicht abgewandelter Form gesehen? Denkste. Während sich bei anderen Slasher-Filmen die Innovationen in Grenzen halten, wird hier richtig was geboten. Der über den Film gelegte Weichzeichner sorgt für unglaublich schöne Bilder, ein Story-Twist der seinem Namen wirklich gerecht wird und nicht zuletzt der wirklich toll ausgewählte Soundtrack ("Sealed with a kiss", "In Anticipation of your suicide") machen "All the Boys Love Mandy Lane" zu einem absolut empfehlenswerten Film. Der Regisseur schafft eine sehr dichte Atmosphäre, und dass, obwohl er auf eine spektakuläre oder blutige Inszenierung der Morde verzichtet.

Zur DVD: Nachdem ich mich seit dem ersten Ansehen des Trailers sehr auf den Kinostart von "All the Boys Love Mandy Lane" gefreut hatte und dieser meine Erwartungen in jeder Hinsicht erfüllte, war ich auf die DVD richtig gespannt. Doch wie es so ist, wenn man zu sehr auf etwas hin fiebert, wird man enttäuscht: Eine lieblose Amary-Hülle, keine Bonus Disc und - was ich besonders vermisse - keine (auch nicht separat erhältliche) Soundtrack-CD. Immerhin gibt es ein 30 minütiges Interview mit Amber Heard und ein paar Trailer. Schade, von Senator ist man eigentlich anderes gewohnt (Man denke z.B. an die "Death Proof"- und "Planet Terror"- Boxen).
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