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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen George C. Scott als George S. Patton
Der 'Skandal' ereignete sich bei der Oscar-Verleihung 1970: George C. Scott, ausgezeichnet für seine Rolle des Generals George S. Patton weigerte sich unter der Begründung "das Leben ist kein Wettkampf, und deshalb fühle ich mich nicht in einem Wettkampf um Preise und Anerkennungen" die Goldstatue anzunehmen. Insofern war Scott so im doppelten Sinne die...
Veröffentlicht am 28. Januar 2005 von robotgeorgie

versus
12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Remaster kaufen, nicht diesen Quatsch
Der Remaster von Patton kommt demnächst raus. Diese alte Version ist hoffnungslos zu Tode gefiltert und sieht wie ein Videogame aus.
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Vor 21 Monaten von M. Hafner veröffentlicht


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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen George C. Scott als George S. Patton, 28. Januar 2005
Von 
robotgeorgie "robotgeorgie" (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Patton (DVD)
Der 'Skandal' ereignete sich bei der Oscar-Verleihung 1970: George C. Scott, ausgezeichnet für seine Rolle des Generals George S. Patton weigerte sich unter der Begründung "das Leben ist kein Wettkampf, und deshalb fühle ich mich nicht in einem Wettkampf um Preise und Anerkennungen" die Goldstatue anzunehmen. Insofern war Scott so im doppelten Sinne die Idealbesetzung für Patton, deren Persönlichkeiten verblüffende Ähnlichkeiten aufweisen.
George S. Patton zählte schon zu Lebzeiten zu einem der umstrittensten, gleichzeitig aber brilliantesten Generalen der US-Army, gefürchtet wegen seiner Unberechenbarkeit und Streitsucht. Francis Ford Coppola - nur zwei Jahre später fürhre er bei "Der Pate" Regie - schrieb die ursprüngliche Fassung des Drehbuches, die den amerikanischen Militarismus deutlich anprangerte, die im Verlauf der Produktion allerdings enschärft wurde. Nachdem die Regiesseure John Huston und William Wyler ihre Teilnahme an dem Film abgelehnt hatten, entschied sich 20th Fox schließlich für Franklin S. Schaffner, der zwei Jahre zuvor den Science Fiction-Kultfilm "Planet der Affen" gefilmt hatte. Auf der Seite der deutschen Armee finden sich einige sehr bekannte deutsche Charakterdarsteller, die in der Originalversion auch 'echtes' Deutsch sprechen (im Vergleich etwa zu "Gesprengte Ketten" mit Steve McQueen, dort sprechen deutsche Soldaten mit angloamerikanischem Akzent). Das 171-minütige Kriegsepos "Patton" darf, zusammenfassend betrachtet, aufgrund der großartigen Regie von Schaffner, den authentischen Schauplätzen, nicht zuletzt aber der tatsächlich oscarreifen Leistung von George C. Scott als einer der bedeutendsten Kriegsfilme gelten. Wäre Krieg nicht so grausam, müßte man die fast gemäldehaften Schlachtsequenzen von "Patton" als unglaublich schön empfinden, so eindrucksvoll sind sie in ihrer visuellen Wucht.
"Patton" wurde im seltenen 'Dimension 150' Verfahren gedreht (neben "Patton" wurde nur "Die Bibel" mit dieser Technik gedreht), welches trotz eines breiten Cinemasope-Bildes auf anamorphe Linsen verzichtete. Der Name resultiert aus der Linsenoptik mit dem größten Bildwinkel konventioneller 35mm-Techniken von 150°, in dem auch einige Einstellungen gefilmt wurden. Das Bild erreicht so eine ungeheure dreidimensionale Plastizität und Tiefe und wurde hervorragend auf DVD gemastered.
Alternativ bietet die DVD noch eine 80minütige Radiodokumentation über George S. Patton.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen George C. Scott als George S. Patton, 16. Februar 2004
Von 
robotgeorgie "robotgeorgie" (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Patton [Special Edition] [2 DVDs] (DVD)
Der Skandal ereignete sich bei der Oscar-Verleihung 1970: George C. Scott, ausgezeichnet für seine Rolle des Generals George S. Patton weigerte sich unter der Begründung "das Leben ist kein Wettkampf, und deshalb fühle ich mich nicht in einem Wettkampf um Preise und Anerkennungen" die Goldstatue anzunehmen. Insofern war Scott so im doppelten Sinne die Idealbesetzung für Patton, deren Persönlichkeiten verblüffende Ähnlichkeiten aufweisen.
George S. Patton zählte schon zu Lebzeiten zu einem der umstrittensten, gleichzeitig aber brilliantesten Generalen der US-Army, gefürchtet wegen seiner Unberechenbarkeit und Streitsucht. Francis Ford Coppola - nur zwei Jahre später fürhre er bei "Der Pate" Regie - schrieb die ursprüngliche Fassung des Drehbuches, die den amerikanischen Militarismus deutlich anprangerte, die im Verlauf der Produktion allerdings enschärft wurde. Nachdem die Regiesseure John Huston und William Wyler ihre Teilnahme an dem Film abgelehnt hatten, entschied sich 20th Fox schließlich für Franklin S. Schaffner, der zwei Jahre zuvor den Science Fiction-Kultfilm "Planet der Affen" gefilmt hatte. Auf der Seite der deutschen Armee finden sich einige sehr bekannte deutsche Charakterdarsteller, die in der Originalversion auch 'echtes' Deutsch sprechen (im Vergleich etwa zu "Gesprengte Ketten" mit Steve McQueen, dort sprechen deutsche Soldaten mit angloamerikanischem Akzent). Das 171-minütige Kriegsepos "Patton" darf, zusammenfassend betrachtet, aufgrund der großartigen Regie von Schaffner, den authentischen Schauplätzen, nicht zuletzt aber der tatsächlich oscarreifen Leistung von George C. Scott als einer der bedeutendsten Kriegsfilme gelten. Wäre Krieg nicht so grausam, müßte man die fast gemäldehaften Schlachtsequenzen von "Patton" als unglaublich schön empfinden, so eindrucksvoll sind sie in ihrer visuellen Wucht.
"Patton" wurde im seltenen 'Dimension 150' Verfahren gedreht (neben "Patton" wurde nur "Die Bibel" mit dieser Technik gedreht), welches trotz eines breiten Cinemasope-Bildes auf anamorphe Linsen verzichtete. Der Name resultiert aus der Linsenoptik mit dem größten Bildwinkel konventioneller 35mm-Techniken von 150°, in dem auch einige Einstellungen gefilmt wurden. Das Bild erreicht so eine ungeheure dreidimensionale Plastizität und Tiefe.
Die 'Special Edition' von "Patton" enthält eine zweite DVD, mit einem sehr informativen "Making of...", einer Radiosendung über General G. Patton, sowieso dem kompletten Soundtrack von Jerry Goldsmith.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mal ein Held ohne viel Pathos, 23. November 2002
Rezension bezieht sich auf: Patton [Special Edition] [2 DVDs] (DVD)
Patton :
Ein ungemein charismatischer, fähiger, aber auch arroganter, großmäuliger und schonungsloser Offizier, den die Meinung anderer nie sonderlich gekümmert hat. Vielleicht war Patton deswegen so erfolgreich und wurde nie "richtig" bestraft, wenn er mal wieder gegen Befehle verstoßen oder diese geändert hat.
Aber der Zweck heiligt die Mittel, vor allem in einem Krieg.
Wäre Patton nicht so außerordentlich erfolgreich gewesen, hätte man ihn wohl ruckzuck wegen Befehlsverweigerung oder Ungehorsamkeit vor ein Kriegsgericht gestellt.
Der Film zeigt nicht nur die militärischen Fähigkeiten Pattons, sondern beleuchtet auch ausführlich und spannend seine Persönlichkeit. Da wird Gott sei Dank mal nicht das typische, unerträgliche Heldenepos erzählt, sondern eine wahre Charakterstudie, verknüpft mit guten Actioneinlagen.
Filme wie Pearl Harbor könnten sich hier eine dicke Scheibe abschneiden.
Wer geschichtlich interessiert ist, und einem guten Kriegsfilm nicht abgeneigt ist, sollte sich Patton auf jeden Fall einmal ansehen.
Das Bonusmaterial ist sehr informativ.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Remaster kaufen, nicht diesen Quatsch, 6. November 2012
Von 
M. Hafner (Switzerland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Patton [Blu-ray] (Blu-ray)
Der Remaster von Patton kommt demnächst raus. Diese alte Version ist hoffnungslos zu Tode gefiltert und sieht wie ein Videogame aus.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Epochales Schlachtengemälde und faszinierendes Biopic., 22. Juli 2014
Von 
Frank Linden (Troisdorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Patton [Blu-ray] (Blu-ray)
Gezeigt wird das Leben des späteren 4 Sterne Generals George S. Patton beginnend von seinen Kämpfen in Ostafrika und endend mit dem Befehlsentzug der 3. US-Armee.
Größenwahnsinnig oder taktisches Genie?, Kriegsheld oder Menschenschinder?, Poet und Denker oder Geltungssüchtig?
Es gibt wohl kaum einen General in der Geschichte der Vereinigten Staaten der kontroverser diskutiert wurde als Patton.
Aber genauso gut gibt es kaum einen der sich so viele Militärische Meriten verdient hat wie er.
Nach seinen Scharmützeln mit Montgomery und Eisenhower war sein Weg eigentlich vorbestimmt, nämlich der in die Bedeutungslosigkeit, aber dank seiner brillanten Pläne und seiner immensen Beleibtheit bei seiner Truppe schaffte er immer wieder den Ausbruch aus diesem Muster und konnte sich stets neu profilieren.
Selbst einige Schnitzer im Bereich PR wie z.b. eine Ohrfeige gegen einen unter PTBS (damals als Kriegsmüde deklariert) leidenden Soldaten, den Patton als feige titulierte, oder ein Affront gegen die Russischen Alliierten sorgten nur zeitweise für eine erzwungene Auszeit.

Seine Feldzüge gerade in Europa mit tiefen Vorstößen ins Feindesland oder die Unterstützung der in Bastogne eingekesselten Soldaten in Rekordzeit verschafften ihm Kultstatus.
Dummerweise vermasselte sich Patton dank seiner fehlenden Empathie und seines losen Mundwerks nebst mangelnden Feingefühls in Politischen Fragen seine Karriere dann selber.
Sein Typ war nicht mehr verlangt und überhaupt schien es so das er einige Jahrhunderte zu spät geboren wäre.

Der Film greift diese Punkte sehr genau auf und schafft es ein intensives Bild von diesem zwiespältigen Charakter zu zeichnen.
Chronologisch erzählt er die größten Erfolge und auch Niederlagen dieses charismatischen Mannes.
Dazu zählt allerdings auch das er keinerlei Scheu hatte seine Männer bis zum letzten anzutreiben.
Die Dialoge wirken allesamt stimmig, der Soundtrack ist eingängig und die Atmosphäre hervorragend.
Auch die diversen Settings wurden stimmungsvoll und authentisch in Szene gesetzt.
Interessant fand ich die Tatsache das Patton vor der Landung in der Normandie nach Calais versetzt wurde um dort eine "Phantom-Armee" zu Kommandieren.
Die Deutschen hatten so viel Respekt vor ihm das sie annahmen die Invasion würde von Calais aus geführt, weil eben Patton dort war.
Tatsächlich aber war dies ein Fake und selbst Truppenbewegungen und Funkverkehr wurden simuliert um die Deutschen Agenten in die Irre zu führen.
Mit Erfolg: Die Deutschen Truppenverbände die Patton belauerten fehlten in der Normandie.

Darsteller sind u.a.: George C. Scott, Karl Malden, Siegfried Rauch, Michael Bates, Karl-Michael Vogler, Helmut Lange und Jack Gwilim.
Dieser Film beruht leider nicht auf den Original-Tagebüchern von Patton, was sicherlich ein differenzierteres Bild zugelassen hätte, sondern auf zwei Biographien u.a. von Pattons Mitstreiter Omar Bradley.
Patton aus dem Jahr 1970 von Franklin J. Schaffner inszeniert ist also ein Mix aus Kriegsfilm mit heftigen Schlachtbildern und Biopic das über die gesamte Laufzeit von ca. 172 Minuten zu fesseln weiß.

Wer sich für so etwas interessiert sollte einen Blick riskieren
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schauspielerische Glanzleistung, 21. Juli 2007
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Franklin J. Schaffner hatte den Ruf eines guten Handwerkers und auch Patton wird dieser Sichtweise mehr als gerecht - die Kamera arbeitet grandios in Augenhöhe. Die Sequenzen auf den Schlachtfeldern des 2. Weltkriegs sind auch spannend und dynamisch gut gelungen.
Wenn man Schaffners Arbeiten in dem Zeitraum vom Ende der 60s bis Anfang 70s anschaut, dann entdeckt man neben Patton noch weitere Werke, die in dieser Dekade Filmgeschichte geschrieben haben: Planet der Affen, Papillon oder Nikolaus und Alexandra, was angesichts dieser Werkschau darauf hindeutet, dass Schaffner prägend für diese Epoche war und ich wage mal zu bezweifeln, dass dies einem nur souverän agierenden Handwerker kaum gelingen hätte können.
Patton lebt vom grossartigen Schauspiel des George C.Scott, der die Vorstellung seines Lebens gibt. Scott liefert eine so derart vielschichtige und brilliante Charakterzeichnung ab, dass einem stellenweise der Atem stockt. Wenn jemals ein Schauspieler für eine biographische Rolle einen Oscar verdient hat (und solche Rollen wurden ja für meine Begriffe schon zu oft honoriert), dann war es Scott in dieser wuchtigen, zwiespältigen und am Ende gebrochenen Performance.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Überragender George C. Scott, 13. Juni 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Patton (DVD)
Wer kennt ihn nicht als exzentrischen General "Buck" Turgidson in Kubricks "Dr. Strangeglove"? In der Filmbiographie des hochdekorierten US-Generals Patton überzeugt George C. Scott erneut. Die Verfilmung von Pattons Leben ist in jedem Fall sehenswert: Eigensinnig, mutig, männlich, fast schon schrullig - ein militärisch hochbegabter Draufgänger der felsenfest an die Reinkanation glaubt und in Nordafrika Schlachtfelder besucht, auf denen er schon als Karthager vor über 2.000 Jahren gekämpft hat - solche Menschen sind selten! Toller Film. In Bezug auf Schnitt, Kameraführung und Erzähltechnik würde ich den Film in den 1960ern verorten, deshalb nur 4 Sterne aber in jedem Falle sehenswert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Monumentalfilm der Extraklasse, 19. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Patton (DVD)
Gekauft hatte ich mir den Film einfach nur aus dem Grund, dass ich etwas mehr über George S Patton erfahren wollte, dessen Bitterböse Zitate mitlerweile fast schon bekannter sind als seine Taten. Doch was ich dann zu sehen bekam übertraf alle Erwartungen. Man möge mir wiedersprechen, wenn ich mich irren sollte. Doch für mich lässt dieses Meisterwerk obwohl es aus den USA kommt den britischen Edelmonumentalfilm der 60er Jahre im Stile David Leans wieder neu aufleben. Den meienr Meinung nach handel es sich hierbei nicht um einen klassichen (Anti-)Kriegsfilm, der meist aus der Sicht eienr Gruppe Soldaten gedraht wurde. Vielmehr handelt es sich um eine durchaus interessante Charakterstudie dieser wahrlich umstrittenen Persöhnlichkeit. Got sei Dank ist diese aber nciht wie im modernen Film als blasses Drama sondern als bildgewaltiger Monumentalfilm inszeniet worden. Ähnlich wie bei Lawrence von Arabien wird dem Zuschauer ein durchaus interessanter Einblick in den Charakter des Protagonisten gewährt. Gleichzeitig weiß der Film durchs eine Landschafts und Schlachtenbilder den Zuschauer zu beeindrucken. Der typsich Pattonsche Humor sorgt zusätzlich noch für eine angenehme Atmosphäre.
Natürlich kann es sein, dass das ganze hier und da auch mal von den historischen Tatsachen abschweift. Doch niemals verliert sich der Film im reinen Pathos. Vielmehr wirft er ein Durchaus kritisches Licht auf George S Patton. Natürlich befidnen wir uns hier außerhalb der klassich philosphischen Fragn des Antikriegsfilmes. Im Prinzip bedient sich nämlcihd er Film der klassichen Perspektive des Historienfilm. Diese Darstellung Pattons, als großer Feldherr in der Tradition Alexander des Großen oder Julius Caesars entspricht schließlich auch Pattons Selbstverständnis.
Fazit: Überzeuge Pazifisten, die für Kriegsromantiker wie Churchill oder Patton nichts übrig haben dürften hier nicht viel Freude haben, auch wenn sie sich durch Pattons teils menschenverachtende Methoden teils bestätigt fühlen könnten.
Wer aber Freude am britischen Monumentalfilm ala Lawrence von Arabien hat, der wird hier mit Fruede feststellen, dass auch Hollywood zu solchen Meisterwerken fähig ist.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die beste schauspielerische Darstellung eines realen Menschen, 30. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Patton (DVD)
George C Scott ist hier etwas gelungen, was man selten sieht: Er ist von der ersten Sekunde an (der Rede vor der Flagge) Patton. Er verkörpert ihn nicht nur - man glaubt Patton zuzusehen oder zumindest, dass jener genau so war. Ich meine damit nicht die (mögliche) Nähe der Maske zu irgendwelchen Beschreibungen von Patton - ich meine die Intensität mit der Scott in jeder Einstellung spielt. Die Augen (dieser leicht fanatische Glanz), die Bewegungen des Kopfes, die Art zu sprechen, die Körpersprache.
Wenn Sie glauben, einen anderen biographischen Film zu kennen, bei dem es einem Schauspieler gelungen ist, einen bestimmten Typus und Charakter derart in Reinform darzustellen, dann messen sie ihn an diesem.
Es ist Karl Malden's Verdienst, als Omar Bradley daneben nicht untergegangen zu sein.
Die Handlung folgt dem Verlauf des 2. Weltkrieges ab der Landung der US-Amerikaner in Nordafrika. Sie arbeitet Pattons gefühlte (und tatsächlich selten vorgekommene) Rivalität mit Rommel heraus, mit dem er sich gerne gemessen hätte. Später ist es seine interne Rivalität mit dem britischen General Montgommery, die ihn treibt und für die er seinen Truppen alles abverlangt. In der deutschen Ardennenoffensive zeigt er sich als Teamplayer, der sich wohl auch als Retter des in Schwierigkeiten geratenen Nordteils der Front (Montgommery) sieht. Nach dem Krieg gefiel sich Patton offenbar als streitlustiger Provokateur der Russen, der einfach seine Klappe nicht halten konnte. Insgesamt also ein schwieriger Charakter, dessen Willensstärke und Überzeugung sicherlich zu einigen militärischen Erfolgen der Allierten entscheidend beitrugen, der aber als Mensch gewöhnungsbedürftig und in seinen sehr undiplomatischen politischen Äußerungen das war, was die Engländer und Amerikaner eine "loose cannon" nennen.
(Wenn Ihnen dieser Begriff nichts sagt, stellen sie sich ein Segel-Kriegsschiff vor, bei dem sich eine der mit Haltetauen gesicherten Breitseit-Kanonen losgerissen hat - im Kampf und bei schwerer See)
Der Film zeigt die Geschichte einer solchen "loose cannon" als verantwortlicher General im zweiten Weltkrieg und danach - und der Männer, die verzweifelt - mehr oder minder wohlmeinend - versuchten sie unter Kontrolle zu halten und ihr Zerstörungspotential auf den Feind zu richten.
Und so ist das Ende auch tragisch und zwingend - im Frieden (auch und gerade wenn er vielleicht trügerisch ist) ist das letzte was man braucht, so eine "loose cannon". Es ist das Verdienst des Regissseurs und von George C. Scott in der Rolle seines Lebens, diese Figur in aller Komplexität in Triumph und Tragik auf die Leinwand gebracht zu haben - sehenswert auch für Zuschauer mit Abneigung gegen Kriegsfilme.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einmaliger Film - Unbedingt ansehen, 29. Dezember 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Patton (DVD)
Scott spielt den Patton auf unnachahmliche Weise. Der Film ist alles in allem - Regie Schnitt Kamera Schauspieler etc - ein überdurchschnittlich wertvolles Machwerk.

Sehr empfehlenswert!
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