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am 12. Januar 2011
Das dritte Abenteuer des berühmten Archäologen vertonte wieder der Meister John Williams. Und "The Last Crusade" ist nicht nur sein Liebling, auch Spielberg empfindet die Musik aus dem dritten Spektakel am tiefsten und emotionalsten. Und dieser Score ist wirklich etwas anders, als die Vorgänger, denn er konzentriert sich nicht so gezielt auf die Action, sondern legt mehr Wert auf die Vater - Sohn- beziehung. Zugegeben, anfangs hatte ich noch Schwierigkeiten, diesem Score viel abzugewinnen. Es ist ein "Indiana Jones"- score, aber mich hat er beim ersten Hören nicht so vom Hocker gehauen, wie alle anderen Soundtracks (selbst "The Kingdom Of The Crystal Skull" hab ich beim ersten Mal ins Herz geschlossen). Aber nach einiger Zeit kann ich der Musik immer mehr abgewinnen vor Allem den neuen Themen. Zusammenfassend kann sich "The Last Crusade" wieder als ein kräftiger, solider und eigenständiger Soundtrack durchschlagen.

Fans der Musik sollten unbedingt drauf achten, welche Version sie sich von "The Last Crusade" zulegen, denn es gibt hier zwei Varianten und zwar die alte und die neue. Diese ist die neue Version, die viel mehr Musik beinhaltet, als die andere Scheibe. Wer auf noch mehr Musik aus ist, der sollte unbedingt zur "Soundtrack Collectors Edition" greifen, die enthält nicht nur alle neuen Scoreveröffentlichungen (außer Teil 4), sondern auch eine Bonus CD mit noch mehr Musik zu allen drei Teilen, besonders zu "The Last Crusade".
Die meisten Fans wird es freuen, dass die komplette Eröffnungssequenz ("Indys Very First Adventure") auf der neuen Veröffentlichung enthalten ist. Ein schwungvoller Einstieg in diesen Score, der am Ende mit einer tollen Version des "Raiders March" aufwartet.
Für "The Last Crusade" bediente sich Williams wieder drei neuen Hauptthemen. Zum einen das kraftvolle Thema für den Gral, das sehr anmutig klingt. Dann natürlich das Thema für Indys Vater Pr. Henry Jones. Ein gutes Beispiel für den gesamten Charakter der Musik: Sehr emotional und dezent in seiner Wirkung.
Dann habenw ir nooch das neue Nazithema, das ein schöner, dunkler Gegensatz zu der anderen Musik darstellt, dazu sehr militärisch und bedrohlich.
Williams setzt wieder auf tolle Variationen seiner Themen, natürlich auch wieder viel mit dem "Raiders March", der ja in jedem Score elegant verwendet wird, so auch hier.

Williams bedient sich aber natürlich wieder anderen Stücken, zum Beispiel das rasante und schwungvolle "Scherzo For Motorcycle And Orchestra" (was ein Name...). Oder auch das turbulente "On The Tank". Tracks die deutlich auffallen, weil sie ganz nach der alten Tradition der Indyfilme funktionieren: Action und Spaß!
In "No Ticket!" werden Kenner das Thema für Lockhart aus "Harry Potter And The Chamber Of Secrets" raushören. Wer weiß, ob sich Williams für den Zauberlehrling hierdurch inspirieren lassen hat...
Besonders schön finde ich auch hier wieder die "End Credits", die alle Themen wundervoll zusammenführen, aber gegen die von "Tmple Of Doom" kommt der Track nicht an...

Lange Rede, kurzer Sinn: "The Last Crusade" ist wieder ein toller Score der "Indiana Jones"- reihe, aber wenn ich alle vergleiche, steht dieser auf Platz 3 bei mir. "Raiders Of the Lost Ark" und "Kingdom of The Crystal Skull" auf Platz 2 und Gold geht klar an "Temple Of Doom". Das bedeutet aber keineswegs, dass dieser Soundtrack schlecht wäre, die anderen sind einfach nur etwas besser.
Trotzdem finde ich die neuen Themen einfach herrlich, weil sie so gut ins "Indiana Jones"- universum passen und weil die Musik wieder einen klaren roten Faden hat und die Story nur anhand von Noten beschreibt. Machen sie sich auch auf die musikalische Suche nach dem heiligen Gral mit John Williams!
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TOP 500 REZENSENTam 3. April 2011
Der Soundtrack zu "Indy 3" ist ein wenig anders, als die vorherigen. Die Hauptthemen zum Film kommen dezenter, für meinen Geschmack zu dezent rüber und auch das exotische Flair, dass den Soundtrack zu "Indy 2" so genial machte, fehlt. Das mag natürlich an den Orten liegen, an der sich der Film abspielt. Doch auch bei "Indy 1" wußte Williams selbst Wüsten und Dramatik besser zu nutzen, als hier die Einödlandschaften. Alles wirkt etwas gleichförmiger und etwas weniger interessant.
Nichts desto trotz gibt es schon ein paar Stücke, die herausstechen, speziell wenn es um den Gral geht wie Track 4 "Ah Rats", wo Indy den Gralsritter unter Venedig findet. In jedem Fall toll, wenn mal in Anklängen der 'Raiders March' ertönt, wie in "Scherzo for motorcycles and orchestra", doch auch humoriges im Film fängt Williams bisweilen musikalisch toll ein wie in "No ticket".
Wie gesagt, zwar ist der Score alles in allem etwas schlicht in seiner Wucht gehalten, aber trotzdem findet man das eine oder andere Stück, das Williams Sinn für symphonische Meisterwerke aufleben läßt, wie "The pentinent man will pass" oder emotional angehauchteres wie "The keeper of grail", wenn alle endlich am Ziel sind.
Alle zentralen Themen des Films, ob die Motorradjagd oder die Gralsthemen und den 'Raiders March' greifen die "End Titles" nochmal auf.
Zwar hat Williams symphonisch ganze Arbeit geleistet, weil der Score in der Schlichtheit facettenreich ist, aber es fehlen die ganz großen dramatischen Aspekte. Etwa wenn man an den Score zu Teil 1 denkt, wenn z.B. ein Blechorchester auf einmal hervor bricht mit einer lauten, wuchtigen, markanten Partitur und was in jedem Fall viel zu kurz kommt, bei "Indy 3" ist der 'Raiders March', der ab und zu zwar mal anläuft, aber in seiner Wirkung nie ganz ausgeschöpft wird.
Und damit fehlt - für mich jedenfalls - einfach zuviel vom typischen Indy-Feeling.
Mit 17 Tracks ist der Soundtrack 5 Stücke länger, als bisherige Soundtrackversionen, doch ganz vollständig ist er noch nicht. So fehlt etwa die Marschmusik, die man hört, wenn Indy mit seinem Vater in Berlin ist und mit Hitler konfrontiert wird.
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am 7. Juni 2016
"Der Mann mit dem Hut ist wieder da und diesmal bringt er seinen Vater mit!" hieß es damals, als "Der letzte Kreuzzug" in den Kinos anlief. Auch der dritte Film über Indiana Jones wurde von John Williams genial vertont! Diese Musik zu hören ist wie einen alten Freund wieder zu treffen, so viele vertraute, bekannte und beliebte musikalische Motive sind zu hören! Die Musik ist schwungvoll und dynamisch, wie wir sie kennen und lieben!
Das beiliegende Heftchen enthält viele schöne Fotos aus dem Film, einen englischen Text von Regisseur Steven Spielberg, einen von Soundtrack-Produzent Laurent Bouzereau und die Besetzungsliste des Orchesters.
Ich empfehle diese CD allen Indiana-Jones- und John-Williams-Fans sowie allen Freunden von Symphonien und klassischer Orchestermusik!
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am 14. Dezember 2012
Als echter Indiana Jones Fan darf dieser Soundtrack in keiner Sammlung fehlen.
Die von John Williams komponierten Stücke aus einem der (meiner Meinung nach) besten Abenteuerfilme aller Zeiten kann man sich immer wieder anhören.
Und was kann schöner sein, als beim Autofahren das "Scherzo for Motorcycle" laufen zu lassen? ;)

Ich fasse mich also kurz: Nicht lange warten, sondern kaufen und genießen!
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am 24. April 2015
Wer John Williams Fan ist oder auf gute Soundtracks steht, der muss diese CD haben.

Super Qualität und das Booklet lässt keine Wünsche offen.
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am 6. Januar 2013
Die CD läuft echt in richtig guter Qualität und mir gefällt das wirklich gut. Ich höre diese CD immer wieder gerne.
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