newseasonhw2015 Hier klicken mrp_family lagercrantz Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More praktisch Siemens Shop Kindle Shop Kindle Sparpaket Autorip SummerSale

Kundenrezensionen

136
2,2 von 5 Sternen
Far Cry (Special Edition) [Blu-ray]
Format: Blu-rayÄndern
Preis:6,99 €+Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

30 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. September 2010
Ich bin ein Fan des Video-Spiels und daher in meiner Meinung natürlich total beeinflußt. Meiner Erfahrung nach gibt es gute und schlechte Adaptionen von Videospielen. "Tomb Raider" stellt hier wohl die Referenz dar. "Far Cry" hingegen ist das genaue Gegenteil.

Uwe Boll macht den Eindruck als hätte er sich nicht so recht entscheiden können, ob er nun die Story des Spiels verfolgen will oder nicht. Herausgekommen ist eine "ein bißchen 'Far Cry', ein bißchen 'Universal Soldier'"- Version. Dies sei der Vorlage geschuldet, welche ja auch nicht gerade mit einer blendenden Story aufwarten kann - es ist halt ein Ballerspiel, mein Gott :-)

Die Umsetzung der Mutanten ist absolut grottig - waren es im Spiel noch eher affenartige kleine Hüpfer sowie megagroß gewachsene Zombies mit kybernetischen Anteilen, hat Boll sich in dieser Verfilmung auf das Anmalen von Menschen mit lindgrüner Körperfarbe beschränkt. Übelst...

Till Schweiger und Udo Kier wirken in ihren Rollen gefällig - die Herkules-Aufgabe diesem "Werk" jedoch noch etwas Potential abzugewinnen können sie jedoch leider auch nicht stemmen. Bemerkenswert: Ralf Möller - bemerkenswert Mitleid erregend. In deutschen Samstag-Abend-Shows und Talk-Runden oft als "Hollywood-Star" angekündigt (nur weil er mal eine klitzekleine Nebenrolle in "Gladiator" bekleiden durfte), liefert der sichtlich gealterte Ex-Bodybuilder hier ein erbärmliches Bild ab.

Selten lasse ich mich zu "Ein-Stern-Rezensionen" hinreißen, aber hier wurde soviel Murks gemacht, daß mir nix anderes übrig blieb. Sparen Sie sich das Geld!
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
60 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. September 2009
"Far Cry" habe ich mir ausgeliehen weil ich mir selber mal ein Bild von Bolls Arbeit machen wollte. Nun; alles was ich im Vorfeld gelesen und gehört habe wurde bestätigt. Ich kann an diesem Machwerk nichts aber auch wirklich garnichts positives finden. Die Story ist einfallslos, ohne jede Wendung, lähmend erzählt und schlicht langweilig. Die Figuren bleiben dem Zuschauer über die gesamte Distanz des Films schlicht gleichgültig weil sie einseitiger dargestellt werden als ein Pappaufsteller. Die Sets, von denen es nur sehr wenige gibt, sehen aus wie ein stillgelegter Autohof in Hückelshoven und die Schauspieler spielen ihre Rollen wie die minderbegabten Gruppe der Bematschen-AG eines Vorschultheaters.

Unfassbar dämliche Dialoge wechseln sich ab mit stinklangweiligen Bildern die so wirken als hätte hier der Cutter jede Menge "Füllszenen" eingebaut um den Film wenigstens ein wenig länger als 60 Minuten zu bekommen. Viele Szenen bringen den Film nicht voran. Sie zeigen uninspirierte und unnötige Aufnahmen die dem Zuschauer nichts neues erzählen. Immer und immer wieder folgt dieser Schrott dem selben Prinzip:

1. Til Schweiger VERSUCHT verwegen zu gucken und schleicht durch die Gegend.
2. Til Schweiger wird entdeckt und macht eine doofe Bemerkung.
3. Til Schweiger prügelt sich mit Bösen wie der Anfängerkurs der Stunt-Nachwuchsgruppe.
4. Til Schweiger VERSUCHT verwegen zu gucken und labert peinlichen Bockmist zu der Frau deren Namen ich schon wieder vergessen habe.
5. Udo Kier guckt böse und flüstert Befehle.

Quasi durchgängig habe ich bei diesem verfilmten Bildschirmschoner den Kopf geschüttelt aus Unglaube wer sowas finanziert. (Traurig genug wenn man weiß wie es dazu kam!) Gelacht habe ich auch einige Male sehr laut. Allerdings nicht weil irgendwas beabsichtigt lustig gemeint war sondern weil es so unfassbar peinlich und einfallslos war was ich da sehen musste. Meine absolute Lieblingsstelle:

Til Schweiger und die Braut sind nass und finden in einer Hütte Zuflucht, die Braut zieht sich aus und legt sich unter die Decke.
Till: "Oh mir ist so kalt, darf ich mit unter die Decke?"
Braut: "Na gut!"
Till: "Oh dann muss ich ja wohl meine Hose ausziehen...!"
Braut: "*hihihihi".

OH-MEIN-GOTT!!! Wenn ich FarCry auf dem PC spiele, davon eine AVI-Datei mache und mir die angucke ist das mindestens 10 mal interessanter als dieser Murks. Einfach herrlich wenn sowohl Kier als auch Schweiger in den Interviews der Bonus-Sektion dann sagen sie hätten mitgemacht weil sie "das Drehbuch (Pause) ...OK fanden!" oder "keinen Streß haben" wollten.

Nie wieder werde ich einen Boll-Film gucken. Vielleicht verfilmt er ja als nächstes "Donkey Kong", "Die Sims" oder "Tetris". Zutrauen würde ich es ihm!

(Würde gerne 0 Sterne geben; geht ja leider nicht!)
1212 KommentareWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Januar 2011
Keine Karibik; Mieses Drehbuch; Schlechte "Schauspieler"; Langweilige Action; Unerträgliche Dialoge; Grottige Witze; Dilettantische Kameraführung; Verschwendete 90 Minuten!
Der Film ist einfach nur schlecht!

"Uwe Boll": du schuldest mir 90 Minuten.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Mai 2011
Der dreifach für die Goldene Himbeere nominierte Problem-Regisseur Uwe Boll hat sich mit Far Cry an die Verfilmung eines gleichnamigen Videospiels der deutschen Firma Crytek herangewagt. Klingt ja erstmal gut. Wer aber jetzt ein passendes und authentisches Stück Film erwartet, hat leider nicht mit der Boll KG gerechnet, bei deren Logo man eigentlich schon gewarnt hätte sein müssen, als es in den ersten Sekunden dem Films auf dem Schirm erschien. Die Geschichte des Films ist ja erst einmal gar nicht so übel: Dr. Krieger führt im Auftrag der Regierung der Vereinigten Staaten auf einer entlegenen Insel an der Westküste von Amerika und Kanada Genexperimente an Soldaten durch, was einer seiner Mitarbeiter, Max Cardinal, direkt seiner als Journalistin arbeitenden Nichte Valerie steckt. Als das auffliegt und Valerie nichts mehr von ihrem Onkel hört, bricht sie an der Seite Jack Carvers, eines Ex-Elite-Soldaten, der nun als Skipper arbeitet, auf, um der ganzen Sache auf den Grund zu gehen.

Vorweg: Wer in irgendeiner Art und Weise mit zu viel Ernsthaftigkeit an diese Spielverfilmung herantritt und mit leuchtenden Kulleraugen ein Effektmonstrum epischen Ausmaßes, eine perfekte Storyadaption des PC-Klassikers und eine Vermittlung der Atmosphäre im Spiel erwartet, wird bitter enttäuscht, vor allem diejenigen unter den Zuschauern, die das Spiel kennen, es selbst gespielt haben und lieben. Also rate ich euch: Popcorn zu Hause essen und sich diverser 90er Jahre Actionfilme bedienen, wenn man einen typischen Hollywood-Actionstreifen erwartet. Viel mehr liefert Uwe Boll, der ja auch schon mit anderen Videospielverfilmungen wie dem wirklich miesen "Alone in the Dark" oder den zumindest herrlich absurden und skurrilen, wenngleich trotzdem grotesk schlechten "Postal" geglänzt hatte, einen schauspielerisch unglaubwürdigen, fast schon ob der flachen Machart wegen trashigen, parodischen Effektfilm ab, der bis auf wenige Allüren, Anspielungen und Inspirationen nicht viel mit dem Computerspiel Far Cry zu tun hat.

Lasst uns ehrlich sein - Uwe Boll macht keine oscarverdächtigen Filme. Und an die Computerspielvorlage, auf die dieser Film hier basieren soll, hält er sich schon gar nicht. Als Beispiel: die Figur Jack Carver trägt im Spiel ein rotes Hawaii-Hemd, sein prunkvolles Segelboot (im Boll-Film zu einem schäbigen Kutter degradiert) trägt den Namen Medusa und er ist extrem naiv. Das passt tatsächlich auch so im Film. Viel mehr Gemeinsamkeiten neben der Tatsache, dass es um Genexperimente mit Soldaten geht und Schweigers Kutter in der Nähe der Insel in die Luft gesprengt wird, gibt es schlichtweg nicht. Es war ja auch schon ein kleiner Tabubruch, dass die erste Information, die überhaupt den Film betreffend zu Anfang der Produktion durchgesickert war, die Tatsache war, dass der Film in den Wäldern und an der Küste von Kanada bei Vancouver gedreht werden sollte. Zum Vergleich: im Spiel befinden wir uns durchweg auf einem Inselarchipel in der Südsee. Es sind diese kleinen ungewöhnlichen Schritte, die Uwe Boll zu weit geht, an denen man durchaus festmachen kann, dass er stets seinen eigenen, unkonventionellen, kompromisslosen Weg geht.

Angesichts dieser Tatsachen ist trotzdem verwunderlich, dass bei all der fiesen Kritik, die Boll von sämtlichen Seiten, nicht nur von den Games-Zeitschriften etc. für Far Cry erhalten hat, er diese Leute einfach nicht verstehen kann. Far Cry strotzt vor subtilen Witzen, miesen Dialogen, unnatürlichem Schauspiel, auch wenn Till Schweiger und Udo Kier mit im Boot sitzen. Dass Schweiger zum Zeitpunkt des Drehs noch völlig erschöpft von seiner Dreierbelastung als Produzent, Regisseur und in der Hauptrolle von seinem Kinohit Keinohrhasen war und er Far Cry laut Interviews auf der Bluray eher als persönlichen Urlaub ansah, merkt man ihm durchaus an. Udo Kier, der jetzt nicht gerade eine äußerst dialoglastige Rolle mit Dr. Krieger spielt, macht seine Sache aber entgegen aller Erwartungen sehr gut. Sein Pokerface und seine kaltherzige, emotionslose Art kommen sehr gut rüber. Und wo wir gerade von fehlender Gestik und Mimik und geistigen Erschöpfungszuständen sprechen: Kleiderschrank Ralf Möller, seines Zeichens Titan der Schauspielwelt, dessen Text auch auf wenige Sätze beschränkt ist, passt optisch sicher gut hier hinein, aber abkaufen tut ihm die Rolle hier niemand. Und die Tatsache, dass bei der Premiere des Films in Dortmund sogar der Möller signierte Zigarren verlosen musste, um überhaupt Zuschauer ins Kino zu locken, zeugt auch schon von der besonderen und hochwertigen Qualität, die man erwarten darf. Die filmischen Begleiterscheinungen in den weiblichen Rollen, Emmanuelle Vaughier und Natalia Avelon als Handlangerin Kriegers stechen auch nicht besonders hervor.

Ich persönlich glaube ja, dass auch gerade diese Boll'sche Art des "Ich kote auf alle Richtlinien und das, was andere machen" ihm auch viele Anhänger bereitet. Schlimm ist nur, dass vermutlich viele Kinogänger 2008 gar nicht wussten, wie ihnen geschah, als sie sich Far Cry angesehen haben. Mittlerweile ist Boll tatsächlich schon so sehr als Regisseur manifestiert, dass es fast schon erschreckend ist, wie gut er aus Scheiße Gold machen kann. Der Film hat so viele stilistische Einfachheiten... da verlässt man das Kino mit einem Lachen und einem Weinen. Ich meine, wer hat sich denn vor Boll getraut, in einer größeren Produktion tatsächlich ein so absurdes wie auch lächerlich gutes Easteregg wie einen Universalschlüssel einzubauen, den unser Jackyboy immer bei sich trägt und der quasi alle Ketten und Handschellen öffnen kann (natürlich, Mr. Boll). Ich habe mich auch während des Films gefragt, warum es in diesem zur Militärbasis umfunktionierten Sägewerk (natürlich, Mr. Boll) ausgerechnet eine Überwachungskamera geben sollte, die genau ein paar Fässer mit einer Abdeckplane im Fokus hat, unter der sich rein zufällig Valerie versteckt und so direkt von den Soldaten aufgegriffen werden kann (natürlich, Mr. Boll). Und auch die armen Soldaten am Anfang des Films, an denen das erste Mal ein genmanipulierter Soldat "ausprobiert" wird, die ja leider aufgrund einer Fahrsperre, die sich augenscheinlich im Motor drin zu befinden scheint (natürlich, Mr. Boll), nicht abhauen können, taten mir da etwas Leid. Oh, ach ja: Jack Carver ist übrigens Deutscher (natürlich, Mr. Boll) - ich wette, nur um mal wieder ein paar German-Jokes hereinbringen zu dürfen, was Boll ja auch im Postal schon sehr gern gemacht hatte.

Till Schweiger und Emmanuelle Vaughier als Protagonisten sind auch ein witziges Duo. Den beiden kauft man ihre gespielte Ernsthaftigkeit einfach nicht ab. Genauso wenig wie die geheuchelte Coolness Schweigers, der ja sowieso immer relativ verpeilt wirkt. Den beiden eine solche Rolle zu geben und dann aber diese unfassbar schlechte sexuelle Spannung zwischen den beiden Charaktere aufbauen zu wollen wirkt total ziellos, unglaubwürdig und ist wieder eines dieser Boll'schen Humorelemente. Die Anmache mit der kollektiven Gruppenheizung ist ja noch für einen Lacher gut, aber eigentlich auch crap. Schweiger passt meiner Meinung nach ohnehin nicht so sehr in Actionfilme, eher in Komödien. Sowas mit Hasen und Küken oder französischem Wein. Oder so. Ach ja - vergessen wir nicht Chris Coppola und eine der nichtssagendsten und bedeutungslosesten Rollen der Filmgeschichte, in der er den fetten Nahrungsmittellieferanten Emilio spielt, der... ja, was tut er eigentlich? Er ist da, hat Rückenschmerzen und soll sympathisch sein - wirkt aber echt nur lächerlich.

Was stört, ist auch, dass die Haupthandlung im Grunde nie als wirklich gravierend und vordergründig dargestellt wird. Ich meine, warum soll das Ganze an die Öffentlichkeit? Ist das nun besonders menschenverachtend, wollen die beiden Cardinals die Regierung Hops nehmen, worum geht es eigentlich? Wo soll das hinführen? Was sind die Ziele? Ich meine, die Hauptcharaktere unterhalten sich lieber über Sex als darüber, was für eine Tragweite diese Experimente von Dr. Krieger haben. Großen Charaktertiefgang oder eine gewisse Spannungsentwicklung gibt es also -wer hätte es anders gedacht?- ebenfalls nicht. Das Filmende ist übrigens genauso bedeutungslos wie langweilig.

Gewundert habe ich mich aber nicht nur über Bolls Ideen, um den Handlungsstrang weiterzuspannen, sondern auch darüber, dass der Film hierzulande eine FSK16-Freigabe für den Director's Cut bekommen hat. Gerade wenn unsere hirnlosen Mutanten-Soldaten richtig zuschlagen, besonders zu Beginn des Films, wo der Kopf eines Soldaten gewaltsam durch einen Maschendrahtzaun gemanscht wird, frage ich mich, ob die Einstufung dann nicht bei so manch anderen FSK18-Movies wieder zu hoch ist. Bild und Ton sind der Bluray sind übrigens echt super und kommen bei den vielen Schießereien, Kloppereien und Explosionen sehr gut zum Einsatz.

Die Kameraführung wirkt auch teilweise sehr hektisch, was erstmal nicht unbedingt schlecht sein muss. Manchmal allerdings fragt man sich in einer Szene, die gar nicht schnell und aufbrausend daherkommt, warum der Kameramensch das Dingen nicht einfach gerade halten konnte. Und wenn man das schon merkt, muss das wirklich echt nervig sein. Schnitt und weitere Effekte sind zugegebenermaßen gar nicht mal so übel. Schießereien (und die überwiegen in der zweiten Filmhälfte so sehr, dass man sich manchmal fragt, welche Fronten eigentlich gerade auf wen ballern) und Explosionen sehen sehr gut aus und machen auch den Actionfans großen Spaß, denke ich. Ebenso gibt es ein Plus für die Effekte der genmanipulierten Soldaten, die echt bedrohlich aussehen (trotzdem nicht wie im Spiel) und sich auch wesentlich schneller als normale Menschen bewegen können, was filmisch wirklich gut eingefangen wurde (hierzu empfehle ich, auch wenn wir uns das unzureichende Englisch von Boll anhören müssen, das Making of und die On the Set-Beiträge auf der Disc).

Fazit:
Was soll man also zu diesem Boll-Schinken sagen?
Ich bin mir sicher: Boll könnte sicherlich eine authentische Filmverarbeitung eines Videospiels machen. Er will das Ganze aber sicherlich nicht. Ob der Film sich ernst nimmt, ist an jeder Stelle fragwürdig - die absurden Teile sind wieder zu wenig skurril, als dass man das ganze als gewollt mülligen Trash abstempeln könnte. Coppola hat es in einem Interview gesagt: Ein Dreh mit Uwe Boll ist wie ein Termin beim Zahnarzt. Man fühlt sich peinlich berührt, wenn man Makel aufweist und erwartet direkt den Schmerz der Behandlung, hat aber gleichzeitig Angst davor, ob der Typ, der einem im Mund rumfummelt eigentlich Ahnung von seinem Fach hat. Ob der Film nun eine gewollte Parodie ist, sei einmal dahingestellt: Boll erzählt immer wieder, wie toll er seine eigenen Filme findet. Aber naja... Herr Boll. Darüber diskutieren wir noch. Erklärt mich für verrückt, Far Cry macht trotz alledem auch irgendwo richtig Spaß. Wenn man lachen kann über diese Skurrilitäten und nicht gleich den Film verdammt und in einem unheiligen Ritus verbrennen will, wie es wohl einige tun. Ziehen wir von dem Spaß, den ich beim Schauen hatte, alle diese Negativpunkte ab, verbleibe ich mit prallen, gut gemeinten und vermutlich wie Perlen vor die Säue geworfenen

2/5 Sternen.
55 KommentareWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. November 2012
Gekauft wegen Til Schweiger, dem attraktivsten derzeit lebenden Schauspieler Deutschlands. Jedenfalls in meinen Augen und so lange er nicht redet. Gefunden auf einem Grabbeltisch im Teddyladen vor einem Jahr. Entdeckt, gekauft und nach Hause getragen. Und da kam sie, die unerwartete Überraschung, nachdem ich den Silberling in den Computer gestopft hatte. Obwohl es sich um einen jener verteufelten und niedergemachten Uwe-Boll-Filme handelt, die angeblich nichts taugen und nur die Himbeere wert sind, fühlte ICH mich jedenfalls streckenweise gut unterhalten. Und die technische Machart hat mir besonders gut gefallen. Das Bild war auf dem Computermonitor mit HD-Auflösung noch ziemlich scharf. Optisch war > FARCRY < durchaus sehenwert (Tiefenschärfe, Nachtaufnahmen, Farben, Explosionen - alles sah professionell gemacht aus!!) - ich würde den Kameramann durchaus weiterempfehlen. Die Schwächen des Films liegen einerseits in der Zeichnung der Personen, die sehr flach bleibt (Udo Kier als Bösewicht hört z.B. eine Wagner-Schallplatte, während er malt - da ist schon jedem klar, dass er verrückt und böse wie Addi sein muss, oder??). Andererseits sind die Dialoge in Action-Sequenzen lahm und eher doof, und es kommt auch unter starkem Dauerfeuer aus feindlichen MGs wenig Gefühl einer echten Bedrohung auf. Umso lustiger fand ich die Szene mit der Waldhütte, die Held und Heldin finden, als sie durchnässt in der Nacht eine Unterkunft suchen (passenderweise steht darin ein Doppelbett (!!!), das Waldarbeiter wohl vergessen haben müssen - genau das Richtige, um sich wärmend aneinander zu schmiegen - ich mag die Szene sehr, wenn Til sich auszieht und kuschelt).
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Dezember 2014
Zugegeben, ich kann mich kaum noch an die Story des ersten Teils der Spiele-Reihe erinnern aber ich wollte dem Film mal eine Chance geben. Am Ende bin ich Froh Prime zu haben, denn sonst würde ich versuchen mir das Geld für den Film vom Produktionsstudio zurückzuholen.

Von der Story her ist alles ziemlich flach und wirkt kaum durchdacht. Ob hier versucht wurde das Gameplay zu verfilmen oder einfach nur ein Low-Budget Movie auf kosten eines bekannten Spiels zu produzieren ist mir leider unklar. Möglicherweise wurde auch beides getan.
Die Schauspielerischen Leistungen waren eher unterdurchschnittlich. Schweiger (normalerweise in der Lage eine Rolle glaubhaft rüberzubringen) wirkte die ganze Zeit so gelangweilt als würde er in der Warteschleife eines Telekommunikationsunternehmens hängen und selbst für Möllers verhältnisse war das Schlecht. Ebenso die Nebencharaktere und Statisten. Ich meine, wer stellt sich Rambo-mäßig hin und ballert den Mutanten auf die Brust, wenn die Soldaten wissen müssten, dass nur deren Augen und Mund verwundbar ist?! Und Apropo Mutanten: Leuten eine Glatze Rasieren, schwarze Kontaktlinsen verpassen und gräulich anpinseln wirkt absolut und überhaupt authentisch! Den einzigen Charakter den ich gut fand, war Emilio, weil er es als einziger geschafft hat seiner Rolle gerecht zu werden: den Idioten spielen.

Also wer für den Film noch zusätzlich etwas bezahlen muss, rate ich ganz eindeutig davon ab! Wer nicht, viel Spaß. Vielleicht macht eine Menge Alkohol den Film ja doch noch zu einem Erlebnis...
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. Mai 2014
Oh mein Gott ist der Film scheiße schlecht.........!!!!
Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll!!!!!
Naja ... alles würde es am besten treffen!!!
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. März 2014
Durch den Namen Boll gewarnt – hab ich mich daran gemacht 90 Minuten meines Lebens zu opfern... nur um meiner eigenen Stimme, die mir ein fröhliches „Ich habs doch gesagt!“ zuruft, am Ende Recht zu geben.

Hier die Pro's und Con's

Pro:
- Er endet irgendwann

Contra:
- Stumpfe – wirklich dumme, Handlung
- Einfache und hässlich getrickste Actionszenen, die heutige 5jährige besser am PC hinbekommen
- Til Schweiger !! Einer der mit Abstand schlechtesten und überbewertesten Schauspieler ever. Mr.Ich-hab-nur-einen-Ausdruck-drauf
- „Make Up / Maske“ nennen wir s mal so... Die raffinierteste Verwandlung zum Zombiesoldaten ever: „Malt den Möller doch einfach grau an!“ Das merkt eh keiner
- Uwe Boll
- Noch mal Boll
- Wait for it..... ja nochmal Boll

Ich will 0 Sterne geben. Der Film hat nichts mit dem Spiel zu tun.
Der Film ist nicht mal als schlechter Actionfilm zu gebrauchen.
Und nein, Alkohol hilft da auch nicht.
Warum darf Uwe Boll noch Filme machen ?
Warum tut da niemand was dagegen ? Wo ist hier bitte das NATO Veto ?
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
32 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Februar 2009
Rein nüchtern betrachtet ist "Far Cry" ein grundsolider Action-Streifen. Die Stunts und Effekte (Auto- und Bootverfolgungsjagd, Explosionen, etc.) sind handwerklich auf einem durchaus gehobenen Niveau und bieten was fürs Auge... die Gefechte (hier zwischen den Soldaten und Mutanten) sind okay, wirken manchmal aber etwas unbeholfen (hat man bei Bollfilmen aber auch schon deutlich schlechter gesehen).

Es kracht also durchaus ordentlich und gepflegt... aber auch Far Cry hat das selbe Problem wie andere Bollfilme: es kommt praktisch zu keinem Zeitpunkt sowas wie Spannung auf.

Die Schauspieler agieren alle halbwegs ordentlich, grösste Ausnahme ist jedoch Chris Copolla (der Essenslieferant Emilio), der wohl sowas wie die Lachnummer des Films sein soll aber bereits nach 2 Minuten einfach nur noch stört und auf die Nerven geht.
Absoluter Abschuss ist die total unnötige und peinlich aufgesetzt wirkende "Liebesszene" zwischen Schweiger und Vaugier frei nach dem Motto "Hauptsache es wird irgendwo mal rumgemacht... das steigert die Verkaufszahlen".

Im Vergleich zu anderem Actionschund von dem es "dort draussen" Massenweise gibt, kann man Far Cry also durchaus zumindestens als "Durchschnittskost" betrachte...... rein als Action-Film betrachtet...

...denn als Videospielverfilmung versagt der Streifen praktisch auf der ganzen Linie.
Der Protagonist heisst Jack Carver und trägt am anfang mal kurz ein rotes Hawaii-Hemd... das wars dann auch schon mit den Parallelen zum Spiel. Allein die Tatsache, dass die Geschichte von den tropischen Inseln Mikronesiens ins kanadische Hinterland verfrachtet wurde, disqualifiziert den Film in dieser Hinsicht leider total, denn gerade das (unverbrauchte) Szenario war einer der grössten Pluspunkte des Spiels.

Fazit: solide Durchschnittskost für Actionfans. Hätte man den Film aber nicht "Far Cry" genannt würde kaum auffallen, dass der Streifen was mit dem Computerspiel zu tun hat. 2 1/2 Sterne.
11 KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Oktober 2014
Schlechteste Film trifft es ganz gut.
Einfach nur Müll für die Augen und das Gehirn. Es könnten sogar ernsthafte Schädigungen durch diesen Film hervorgerufen werden.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
     
 
Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen
Assault on Wall Street [Blu-ray]
Assault on Wall Street [Blu-ray] von Dominic Purcell (Blu-ray - 2013)
EUR 6,99

Postal [Blu-ray] [Director's Cut]
Postal [Blu-ray] [Director's Cut] von Zack Ward (Blu-ray - 2008)
EUR 15,99

Max Payne - Extended Director's Cut [Blu-ray]
Max Payne - Extended Director's Cut [Blu-ray] von Chris O'Donnell (Blu-ray - 2009)
EUR 11,49