Fashion Sale Hier klicken Kinderfahrzeuge 1503935485 Cloud Drive Photos Learn More Pimms saison Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip Summer Sale 16

Kundenrezensionen

3,6 von 5 Sternen8
3,6 von 5 Sternen
Format: DVD|Ändern
Preis:5,90 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 2. August 2013
Zunächst einmal ist festzuhalten, dass dies keine SONY Veröffentlichung, sondern ein Independent Release ist.Es handelt sich um einen typischen Film Noir von 1947 auf den alle Schablonen dieses Genres zutreffen. Die Handlung wurde bereits von anderen Rezensenten beschrieben. Bogart und Lizabeth Scott sind das ideale Paar für diesen Film. Zwar harmonierte Bogey besser mit seiner Ehefrau Lauren Bacall, aber auch hier knistert es permanent zwischen den beiden Hauptdarstellern. Die Story wird in Rückblenden erzählt und natürlich kommen sowohl die charakterschwache Nachtclubsängerin (Scott) als auch der verbrecherische Nachtclubbesitzer (Morris Carnovsky) vor. Die Rolle von Lizabeth Scott sollte eigentlich Rita Hayworth spielen, aber die wurde von ihrem damaligen Ehemann Orson Welles in "Die Lady von Shanghai" eingesetzt.Die Spannung steigert sich unaufhaltsam bis zum "feurigen" Ende.Freunde des Film Noir werden großes Vergnügen an diesem Film haben.
22 Kommentare|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 3. November 2015
"Of Human Bondage" mit Bette Davis und "Since you went away", ein Kassenhit von 1944 über die Heimatfront sind wahrscheinlich John Cromwells bekannteste Filme. Sein Film Noir "Späte Sühne" mit dem Big Star Humphrey Bogart ist dagegen weniger bekannt. Er zählt auch zu den schwächeren Filmen von Bogie und steht bis heute im Schatten seiner großen Krimi-Meisterwerke wie "Tote schlafen fest", "Gangster in Key Largo", "Die Spur des Falken" oder "Die schwarze Natter".

Dabei fährt das Drehbuch ganz typische Szenen für den Superstar auf. Er schaut auch in die Augen von kleinen Frauen, die er am liebsten in Miniaturgröße hätte, um sie in der Tasche zu verstauen und nur bei Bedarf, zb. für bestimmte romantische Stunden, sollten die Ladys, denen er immer zuerst misstraut, in Lebensgröße zur Verfügung stehen. So wird er auch die Femme Fatale des Films mit den Worten "Geronimo." verabschieden. "Späte Sühne" beginnt mit einem verfolgten Humphrey Bogart, der in eine Kirche flüchtet, äusserst mysteriös. Einem Pfarrer erzählt er, was er in den letzten Tagen in der Heimat erlebt hat. Denn Captain Warren Murdoch (Humphrey Bogart) hat noch vor kurzem gemeinsam mit seinem besten Kameraden Johnny Drake (William Drake) in Europa an der Front gekämpft. Auf Befehl wurden sie von den Kampfhandlungen abgezogen und beide Männer wußten nicht warum sie nun in Washington gebraucht werden. Als sie den Grund erfahren ist Murdoch begeistert, doch die Freude seines Freundes hält sich in Grenzen. Sie sollen geehrt werden und die Presse steht schon bereit für Fotos, die Ehrung soll in den Wochenschauen im Kino laufen. Eh sich Murdoch einen Reim auf Johnnys Scheu nach Publikum machen kann, ist dieser schon auf der Flucht auf einen anderen Zug aufgesprungen und der hinterher rennende Murdoch sieht seinen Freund nur noch in der Ferne winken. Durch einige Hinweise kann Murdoch die Spur des Freundes aber verfolgen. Diese führt ihn nach Gulf City. Dort wird ihm schnell klar, warum der Freund stiften ging. Ihm wird seit Jahren ein Mord zu Last gelegt, er flüchtete vor dem Gesetz in den Krieg mit einem anderen Namen. In Gulf City erhält er eine Nachricht von Johnny, er solle im Hotel auf ihn warten. Doch es kommt nicht zum Treffen. Statdessen der Schock in der Leichenhalle: Dort liegt die verbrannte Leiche des Freundes. Eine Spur führt Murdoch zu Drakes Freundin, Johnny war dieser Frau regelrecht verfallen. Doch Coral Chandler (Lizabeth Scott), eine zwielichtige und sehr laszive auftretende Barsängerin, hat angeblich keine Ahnung wo Johnny derzeit steckt. Murdoch misstraut der geheimnisvollen Schönheit, aber sie gefällt ihm auch gleich auf Anhieb und er liebt ihr Parfüm, das nach Jasmin riecht. Er erzählt ihr von Johnnys Tod bei einem gemeinsamen Tanz. Die Frau ist schockiert und weint in seinen Armen. Wenig später wird Murdoch Zeuge, dass sein "Sternchen", er nennt sie so wie Johnny sie nannte, eine seltsame Abhängigkeit mit dem Gangster Martinelli (Morris Carnovsky) verbindet. Und dieser mischt Murdoch etwas in den Drink...

Am Ende wird das Motiv des Falmschirmspringens aufgelebt, die Schlußszene ist äusserst dramatisch. Der Film "Späte Sühne" leidet an einem etwas unlogischen Drehbuchs, die Motive der Charaktere wirken konstruiert. Aber er hat genügend begeisternde Sequenzen, etwa die als Bogie - genauso wie im Malteser Falken - kaltschnäuzig und gefühlskalt seine neue Geliebte an die Polizei ausliefern will. Doch Lizabeth Scott als Femme Fatale zieht alle Register, um den Zyniker um den Finger zu wickeln. Ob es ihr gelingt ? Und ob die Liebschaft in der Katastrophe endet oder der Beginn einer wunderbaren Freundschaft eingeläutet wird ? Dies alles wird dem Zuschauer in unterhaltsamen 100 Minuten dargeboten. Natürlich wirkt einiges für den Superstar Bogart konstruiert. Mit Morris Carnovsky und Marvin Miller treten auch zwei interessant gestaltete Bösewichte auf, beide auf ihre Art überzogen, obskur, aber dennoch recht markant.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
VINE-PRODUKTTESTERam 2. August 2014
"Dead Reckoning" ist in der Hochzeit der Bogart-Noirs entstanden und ein bisschen untergegangen - zu Unrecht. Der Film ist ein Nachkriegs-Noir par excellence; die Entwurzelung von Kriegsheimkehrern eignete sich gut für die Darstellung typischer Noir-Männer im Schatten nicht nur der Nacht, sondern auch des Amerikanischen Traums ("Crossfire", "The Blue Dahlia", um nur mal einige zu nennen). Regisseur John Cromwell verknüpft typische Erzählmuster (die lange Rückblende, die detektivische Suche im Leben und damit in der Seele eines Verschwundenen) mit der Nachkriegs-/Entwurzelungsthematik. Humphrey Bogart spielt "Rip" Murdock, einen Mann, der nach dem Krieg wieder seine Arbeit als Taxifahrer/-unternehmer aufnehmen möchte. Sein Kamerad und Freund Johnny Drake (William Prince) ist offenbar intellektueller, aber auch unsicherer, ihn umgibt das berühmte dunkle Geheimnis der Vergangenheit. Offensichtlich hat er Angst, wieder in das zivile Leben einzutreten und springt im wahrsten Sinne des Wortes auf einen fahrenden Zug auf, im Versuch, vor dem Eintritt in das neue alte Leben zu flüchten. Murdock begibt sich auf seine Spur, um bald (in einer wahrhaft morbiden Morgue-Szenerie) festzustellen, dass sein Freund tot ist, verbrannt, erkenntlich nur für Murdock anhand der geschmolzenen Reste eines Abzeichens, das als Schlüssel zu Drakes Vergangenheit wichtig ist.

Murdock ermittelt auf eigene Faust und gerät in eine düstere Intrige, wie man das aus guten films noirs kennt, mit einer schönen undurchsichtigen Frau (Lizabeth Scott) und ein paar Gangstern, unter ihnen ein beunruhigend sadistischer Unterbösewicht erster Güte. Bogart spielt seine Tics voll aus, ohne dass es manieriert wirkt, da der Kult zu Murdocks Charakter perfekt passt. So ist es beispielsweise urtypisch Bogey und ein echtes Kabinettstückchen, wie der Taximann vom "einfachen" Schlag per Anruf in Harvard nach Drake sucht und offenkundig die Unterschiede zwischen College, Universität und Fakultäten nicht kennt. Auch das (zunächst noch) dialogische Abtasten zwischen Bogey und dem Sadisten (wer sagt jetzt warum und mit welchem Ironiefaktor zu wem "my friend"?) ist purer Kult, aber eben doch von knisternder Spannung und mehr als nur Spaß, weil die immense Gefährlichkeit der beiden Männer deutlich spürbar ist. Und die schöne Frau... Einmal abgesehen davon, dass sie als Barsängerin nicht überzeugt und mutmaßlich synchronisiert wurde, ist Lizabeth Scott eine unterschätzte Wuchtbrumme des Genrekinos, die sowohl die femme fatale ("Too Late For Tears") als auch die Gute ("The Strange Love of Martha Ivers") als auch die Zerrissene ("Desert Fury") spielen konnte. Hier heißt sie "Dusty" und ist entsprechend undurchsichtig - sowie sehr schön, lasziv und verführerisch. Dass Murdock, der ansonsten alle Dunkelmänner zu durchschauen scheint, der "dunklen" (wenngleich Veronica-Lake-blonden) Frau verfällt, ist verständlich.

Interessanterweise wird aber am Ende Kamerad- und Freundschaft mehr zählen. "I love him more", dieser Satz ist für 1947 mal ganz schön gewagt!!! Man muss daraus nicht gleich eine Anspielung auf latente Homosexualität konstruieren (wenngleich sich dies nicht ganz ausschließen lässt). Aber durchaus eine Thematisierung von Werten, auf die es im Krieg ankam. Murdock und Prince waren Fallschirmspringer, da kommt es nicht nur auf ein perfektes Funktionieren der Ausrüstung, sondern auch auf perfektes Teamwork an. "Dead Reckoning" ist dabei gar nicht einmal eine Verherrlichung des Krieges, in dem "die Welt noch in Ordnung war". Sondern eine Darstellung der Tatsache, dass man im Krieg nicht auf den Lebens-Krieg in der Zeit danach, in den bildlichen und allegorischen Straßenschluchten der tiefschwarzen Nacht, vorbereitet wurde. Wo Männer noch Männer, wo Partner noch Partner, wo Kameraden noch Kameraden, wo Freunde noch Freunde waren, da ist jetzt nur noch Durcheinander. Und bei diesem Durcheinander befindet sich einer, der nur im Fallschirmspringen trainiert ist, sozusagen im freien Fall. Dies beschwört der Film metaphernreich. Übrigens beschwört er die Schwierigkeit, die Position eines Menschen rückverfolgend auszumachen, auch im Titel. Aus Wikipedia: "In navigation, dead reckoning (also ded (for deduced) reckoning or DR) is the process of calculating one's current position by using a previously determined position, or fix, and advancing that position based upon known or estimated speeds over elapsed time, and course."
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. August 2010
Rip Murdock (Humphrey Bogart) und Johnny Drake (William Prince) sind noch nicht lange vom Kriegseinsatz zurück, als sie auf Dienstfahrt kurzerhand nach Washington D.C. umgeleitet werden, um dort einen Orden entgegen zu nehmen. Bevor es dazu kommen kann, setzt sich Johnny ab. Rip lässt die Ordensverleihung sausen und heftet sich stattdessen an die Fersen seines Kollegen. Als er 2 Tage lang nichts von Johnny hört, wird er plötzlich auf eine Radiomeldung aufmerksam, wonach ein Automobilist ums Leben kam. In einem Leichensaal stösst er auf die mutmasslichen sterblichen Überreste seines Kumpels. Doch damit nicht genug: er findet eine alte Zeitungsmeldung, die deutlich macht, dass Johnny in der Zeit vor dem Kriegsdienst Dreck am Stecken hatte und er macht Johnnys alte Liebe Carol (Lizabeth Scott) ausfindig. Mit der Zeit erliegt auch er Carol und macht sich deren Chef, dem halbseidenen Barbesitzer Martinelli (Morris Carnovsky), zum Feind. Vor allem aber will er herausfinden, welche Rolle Johnny damals in einer Mordgeschichte spielte.
Nach "Anna und der König von Siam" kam hier nochmals ein Werk von Regisseur John Cromwell aus dem Jahr 1946 heraus. Den Thriller könnte man, wie viele aus dieser Zeit, dem "Film Noir" zuordnen, zumal einige der Zutaten vorkommen: der nach Gerechtigkeit suchende, die kühle Blondine, der Gauner. Wie so oft zu dieser Zeit wird in dem Film geraucht, bis der Teer brutzelt. Bei den "Guten" ist es noch schlimmer als bei den Schurken. Selten passte die Altersbezeichnung "von Anno Toback" so gut wie hier. Wer dies als Zugeständnis an den Zeitgeist abtun kann, dem wird ein kurzweiliger und stimmungsvoller Film mit gut 96 Minuten DVD-Laufzeit serviert, der vor allem von den Figuren lebt. Die Gewalt spielt eine sehr untergeordnete Rolle. Deshalb ist die Altersfreigabe von 16 Jahren doch eher übertrieben.
Sony hat den Columbia-Klassiker ohne sonderlich grosse Ambitionen veröffentlicht. Mono-Ton in mehreren Sprachen und reichlich Untertitelauswahl stehen zur Verfügung. Die Bild- und Tonqualität ist gut und ohne auffällige störende Nebenerscheinungen.
Das Bonusmaterial ist kaum der Rede wert: nur die Ansicht von 3 zeitgenössischen Kinoplakaten zum Film. Hintergründe zum Film erfährt man daher aus der DVD-Veröffentlichung kaum. Da ist Sony aber bei anderen Filmklassikern auch schon umfassender ans Werk gegangen!
Gesamtbewertung: ein sehr sehenswerter, aber nicht überragender Filmklassiker auf einer schnörkellosen (anders gesagt: mageren) DVD; dafür gibt es drei von fünf Aschenbechern ohne Verdienstkreuz.
0Kommentar|12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. September 2013
Sehr seltener Film, gar nicht so schlecht - schlecht ist nur die Qualität, aber das ist man bei solchen Ausgaben ohnehin gewohnt und nimmt man aufgrund der Rarität wohl oder übel in Kauf. Funny: durch diese prähistorische Qualität werden Erinnerungen an die Prä-DVD-Zeiten wach, wo man schon froh auf ein VHS Band war, welches man dann Samstag nachmittags mittels heiligem Ritual genossen hat - war auch keine schlechte Zeit. In Anbetracht dessen ist der Film gar nicht so schlecht
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. August 2013
Ich mag Bogey und diese schwarze Serie. Die Bücher dieses Genres lesen sich alle auch Klasse. Schade dass Bogey nicht eine seiner bekannteren Synchronstimmen hat, nur daher ein Stern abzug.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. April 2015
Diese DVD ist duerftig: Kein Leaflet, wenig Information auf dem Cover, und keinerlei Bonus-Material. Aber das Schlimmste ist: Es gibt nur den deutschen Synchronisations-Ton. Fuer alle Fans von Humphrey Bogart kann das nur heissen: Nicht Kaufen!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 31. Dezember 2013
Einer der schwächeren Bogart-Filme. Nicht so gut wie "Die Spur des Falken", "Gangster in Key Largo" oder "Der Schatz der Sierra Madre" und meilenweit von der Qualität von "To Have and Have Not" entfernt. Klar, John Huston und Howard Hawks waren erstklassige Regisseure, die Drehbücher waren gut und Bogart arbeitete in diesen vier Filmen mit einem super Team zusammen. Da konnte "Späte Sühne" einfach nicht mithalten, obwohl Bogart durchaus solide Kost abliefert und auch Lizabeth Scott sich mächtig abstrudelte, um der Performance einer Bacall möglichst nahezukommen. Klappt aber leider nicht ganz. Um die Bogart-Sammlung zu komplettieren nimmt man den Film in Kauf, wie auch "Die linke Hand Gottes", der ebenfalls zu den schwächeren Filmen Bogarts zählt. Zum Glück ist wenigstens die Bild- und Tonqualität der DVD okay.
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

21,53 €