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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bogart auf dem Gipfel seiner Karriere
Zunächst einmal ist festzuhalten, dass dies keine SONY Veröffentlichung, sondern ein Independent Release ist.Es handelt sich um einen typischen Film Noir von 1947 auf den alle Schablonen dieses Genres zutreffen. Die Handlung wurde bereits von anderen Rezensenten beschrieben. Bogart und Lizabeth Scott sind das ideale Paar für diesen Film. Zwar harmonierte...
Vor 13 Monaten von Spectator veröffentlicht

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Scott ist leider nicht Bacall
Einer der schwächeren Bogart-Filme. Nicht so gut wie "Die Spur des Falken", "Gangster in Key Largo" oder "Der Schatz der Sierra Madre" und meilenweit von der Qualität von "To Have and Have Not" entfernt. Klar, John Huston und Howard Hawks waren erstklassige Regisseure, die Drehbücher waren gut und Bogart arbeitete in diesen vier Filmen mit einem super Team...
Vor 8 Monaten von Francesco veröffentlicht


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bogart auf dem Gipfel seiner Karriere, 2. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Späte Sühne (DVD)
Zunächst einmal ist festzuhalten, dass dies keine SONY Veröffentlichung, sondern ein Independent Release ist.Es handelt sich um einen typischen Film Noir von 1947 auf den alle Schablonen dieses Genres zutreffen. Die Handlung wurde bereits von anderen Rezensenten beschrieben. Bogart und Lizabeth Scott sind das ideale Paar für diesen Film. Zwar harmonierte Bogey besser mit seiner Ehefrau Lauren Bacall, aber auch hier knistert es permanent zwischen den beiden Hauptdarstellern. Die Story wird in Rückblenden erzählt und natürlich kommen sowohl die charakterschwache Nachtclubsängerin (Scott) als auch der verbrecherische Nachtclubbesitzer (Morris Carnovsky) vor. Die Rolle von Lizabeth Scott sollte eigentlich Rita Hayworth spielen, aber die wurde von ihrem damaligen Ehemann Orson Welles in "Die Lady von Shanghai" eingesetzt.Die Spannung steigert sich unaufhaltsam bis zum "feurigen" Ende.Freunde des Film Noir werden großes Vergnügen an diesem Film haben.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Scott ist leider nicht Bacall, 31. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Späte Sühne (DVD)
Einer der schwächeren Bogart-Filme. Nicht so gut wie "Die Spur des Falken", "Gangster in Key Largo" oder "Der Schatz der Sierra Madre" und meilenweit von der Qualität von "To Have and Have Not" entfernt. Klar, John Huston und Howard Hawks waren erstklassige Regisseure, die Drehbücher waren gut und Bogart arbeitete in diesen vier Filmen mit einem super Team zusammen. Da konnte "Späte Sühne" einfach nicht mithalten, obwohl Bogart durchaus solide Kost abliefert und auch Lizabeth Scott sich mächtig abstrudelte, um der Performance einer Bacall möglichst nahezukommen. Klappt aber leider nicht ganz. Um die Bogart-Sammlung zu komplettieren nimmt man den Film in Kauf, wie auch "Die linke Hand Gottes", der ebenfalls zu den schwächeren Filmen Bogarts zählt. Zum Glück ist wenigstens die Bild- und Tonqualität der DVD okay.
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Unauffällige Veröffentlichung, 8. August 2010
Von 
Matthias Haas (Sumiswald Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Späte Sühne (DVD)
Rip Murdock (Humphrey Bogart) und Johnny Drake (William Prince) sind noch nicht lange vom Kriegseinsatz zurück, als sie auf Dienstfahrt kurzerhand nach Washington D.C. umgeleitet werden, um dort einen Orden entgegen zu nehmen. Bevor es dazu kommen kann, setzt sich Johnny ab. Rip lässt die Ordensverleihung sausen und heftet sich stattdessen an die Fersen seines Kollegen. Als er 2 Tage lang nichts von Johnny hört, wird er plötzlich auf eine Radiomeldung aufmerksam, wonach ein Automobilist ums Leben kam. In einem Leichensaal stösst er auf die mutmasslichen sterblichen Überreste seines Kumpels. Doch damit nicht genug: er findet eine alte Zeitungsmeldung, die deutlich macht, dass Johnny in der Zeit vor dem Kriegsdienst Dreck am Stecken hatte und er macht Johnnys alte Liebe Carol (Lizabeth Scott) ausfindig. Mit der Zeit erliegt auch er Carol und macht sich deren Chef, dem halbseidenen Barbesitzer Martinelli (Morris Carnovsky), zum Feind. Vor allem aber will er herausfinden, welche Rolle Johnny damals in einer Mordgeschichte spielte.
Nach "Anna und der König von Siam" kam hier nochmals ein Werk von Regisseur John Cromwell aus dem Jahr 1946 heraus. Den Thriller könnte man, wie viele aus dieser Zeit, dem "Film Noir" zuordnen, zumal einige der Zutaten vorkommen: der nach Gerechtigkeit suchende, die kühle Blondine, der Gauner. Wie so oft zu dieser Zeit wird in dem Film geraucht, bis der Teer brutzelt. Bei den "Guten" ist es noch schlimmer als bei den Schurken. Selten passte die Altersbezeichnung "von Anno Toback" so gut wie hier. Wer dies als Zugeständnis an den Zeitgeist abtun kann, dem wird ein kurzweiliger und stimmungsvoller Film mit gut 96 Minuten DVD-Laufzeit serviert, der vor allem von den Figuren lebt. Die Gewalt spielt eine sehr untergeordnete Rolle. Deshalb ist die Altersfreigabe von 16 Jahren doch eher übertrieben.
Sony hat den Columbia-Klassiker ohne sonderlich grosse Ambitionen veröffentlicht. Mono-Ton in mehreren Sprachen und reichlich Untertitelauswahl stehen zur Verfügung. Die Bild- und Tonqualität ist gut und ohne auffällige störende Nebenerscheinungen.
Das Bonusmaterial ist kaum der Rede wert: nur die Ansicht von 3 zeitgenössischen Kinoplakaten zum Film. Hintergründe zum Film erfährt man daher aus der DVD-Veröffentlichung kaum. Da ist Sony aber bei anderen Filmklassikern auch schon umfassender ans Werk gegangen!
Gesamtbewertung: ein sehr sehenswerter, aber nicht überragender Filmklassiker auf einer schnörkellosen (anders gesagt: mageren) DVD; dafür gibt es drei von fünf Aschenbechern ohne Verdienstkreuz.
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5.0 von 5 Sternen I love him more, 2. August 2014
Von 
Tonio Gas - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Späte Sühne (DVD)
"Dead Reckoning" ist in der Hochzeit der Bogart-Noirs entstanden und ein bisschen untergegangen - zu Unrecht. Der Film ist ein Nachkriegs-Noir par excellence; die Entwurzelung von Kriegsheimkehrern eignete sich gut für die Darstellung typischer Noir-Männer im Schatten nicht nur der Nacht, sondern auch des Amerikanischen Traums ("Crossfire", "The Blue Dahlia", um nur mal einige zu nennen). Regisseur John Cromwell verknüpft typische Erzählmuster (die lange Rückblende, die detektivische Suche im Leben und damit in der Seele eines Verschwundenen) mit der Nachkriegs-/Entwurzelungsthematik. Humphrey Bogart spielt "Rip" Murdock, einen Mann, der nach dem Krieg wieder seine Arbeit als Taxifahrer/-unternehmer aufnehmen möchte. Sein Kamerad und Freund Johnny Drake (William Prince) ist offenbar intellektueller, aber auch unsicherer, ihn umgibt das berühmte dunkle Geheimnis der Vergangenheit. Offensichtlich hat er Angst, wieder in das zivile Leben einzutreten und springt im wahrsten Sinne des Wortes auf einen fahrenden Zug auf, im Versuch, vor dem Eintritt in das neue alte Leben zu flüchten. Murdock begibt sich auf seine Spur, um bald (in einer wahrhaft morbiden Morgue-Szenerie) festzustellen, dass sein Freund tot ist, verbrannt, erkenntlich nur für Murdock anhand der geschmolzenen Reste eines Abzeichens, das als Schlüssel zu Drakes Vergangenheit wichtig ist.

Murdock ermittelt auf eigene Faust und gerät in eine düstere Intrige, wie man das aus guten films noirs kennt, mit einer schönen undurchsichtigen Frau (Lizabeth Scott) und ein paar Gangstern, unter ihnen ein beunruhigend sadistischer Unterbösewicht erster Güte. Bogart spielt seine Tics voll aus, ohne dass es manieriert wirkt, da der Kult zu Murdocks Charakter perfekt passt. So ist es beispielsweise urtypisch Bogey und ein echtes Kabinettstückchen, wie der Taximann vom "einfachen" Schlag per Anruf in Harvard nach Drake sucht und offenkundig die Unterschiede zwischen College, Universität und Fakultäten nicht kennt. Auch das (zunächst noch) dialogische Abtasten zwischen Bogey und dem Sadisten (wer sagt jetzt warum und mit welchem Ironiefaktor zu wem "my friend"?) ist purer Kult, aber eben doch von knisternder Spannung und mehr als nur Spaß, weil die immense Gefährlichkeit der beiden Männer deutlich spürbar ist. Und die schöne Frau... Einmal abgesehen davon, dass sie als Barsängerin nicht überzeugt und mutmaßlich synchronisiert wurde, ist Lizabeth Scott eine unterschätzte Wuchtbrumme des Genrekinos, die sowohl die femme fatale ("Too Late For Tears") als auch die Gute ("The Strange Love of Martha Ivers") als auch die Zerrissene ("Desert Fury") spielen konnte. Hier heißt sie "Dusty" und ist entsprechend undurchsichtig - sowie sehr schön, lasziv und verführerisch. Dass Murdock, der ansonsten alle Dunkelmänner zu durchschauen scheint, der "dunklen" (wenngleich Veronica-Lake-blonden) Frau verfällt, ist verständlich.

Interessanterweise wird aber am Ende Kamerad- und Freundschaft mehr zählen. "I love him more", dieser Satz ist für 1947 mal ganz schön gewagt!!! Man muss daraus nicht gleich eine Anspielung auf latente Homosexualität konstruieren (wenngleich sich dies nicht ganz ausschließen lässt). Aber durchaus eine Thematisierung von Werten, auf die es im Krieg ankam. Murdock und Prince waren Fallschirmspringer, da kommt es nicht nur auf ein perfektes Funktionieren der Ausrüstung, sondern auch auf perfektes Teamwork an. "Dead Reckoning" ist dabei gar nicht einmal eine Verherrlichung des Krieges, in dem "die Welt noch in Ordnung war". Sondern eine Darstellung der Tatsache, dass man im Krieg nicht auf den Lebens-Krieg in der Zeit danach, in den bildlichen und allegorischen Straßenschluchten der tiefschwarzen Nacht, vorbereitet wurde. Wo Männer noch Männer, wo Partner noch Partner, wo Kameraden noch Kameraden, wo Freunde noch Freunde waren, da ist jetzt nur noch Durcheinander. Und bei diesem Durcheinander befindet sich einer, der nur im Fallschirmspringen trainiert ist, sozusagen im freien Fall. Dies beschwört der Film metaphernreich. Übrigens beschwört er die Schwierigkeit, die Position eines Menschen rückverfolgend auszumachen, auch im Titel. Aus Wikipedia: "In navigation, dead reckoning (also ded (for deduced) reckoning or DR) is the process of calculating one's current position by using a previously determined position, or fix, and advancing that position based upon known or estimated speeds over elapsed time, and course."
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen BOGART RETTET JEDEN FILM, 4. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Späte Sühne (DVD)
Sehr seltener Film, gar nicht so schlecht - schlecht ist nur die Qualität, aber das ist man bei solchen Ausgaben ohnehin gewohnt und nimmt man aufgrund der Rarität wohl oder übel in Kauf. Funny: durch diese prähistorische Qualität werden Erinnerungen an die Prä-DVD-Zeiten wach, wo man schon froh auf ein VHS Band war, welches man dann Samstag nachmittags mittels heiligem Ritual genossen hat - war auch keine schlechte Zeit. In Anbetracht dessen ist der Film gar nicht so schlecht
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehenswert, 5. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Späte Sühne (DVD)
Ich mag Bogey und diese schwarze Serie. Die Bücher dieses Genres lesen sich alle auch Klasse. Schade dass Bogey nicht eine seiner bekannteren Synchronstimmen hat, nur daher ein Stern abzug.
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Späte Sühne
Späte Sühne von John Cromwell (DVD - 2008)
EUR 5,90
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