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5.0 von 5 Sternen ein Sahnestück...
...des italienischen Films liegt hier vor. Es handelt sich um den zweiten Teil der sogenannten "Schulmädchen in Angst" Trilogie von Regisseur Massimo Dallamano, der leider viel zu früh verstarb. Der erste Teil ist in Deutschland unter dem Edgar Wallace Label herausgebracht worden ("Das Geheimnis der grünen Stecknadel") - obwohl er ein reinrassiger Giallo...
Veröffentlicht am 9. November 2009 von Tobias Wallat

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mehr routinierter Polizei-Thriller als schillernder Giallo
Massimo Dellamanos wendungs- und temporeicher Mix aus Polizeikrimi und sleazigen Giallo hat eigentlich alle Zutaten , die für einen gelungenen italienschen Krimi, der siebziger Jahre notwendig sind.
Spannend und atmospärisch ist der Streifen , besitzt eine hervorragende Kamerarbeit, einen unvergesslich treibenden Filmscore (der übrigens als kleine...
Vor 1 Monat von Rumburak veröffentlicht


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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein Sahnestück..., 9. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Der Tod trägt schwarzes Leder (DVD)
...des italienischen Films liegt hier vor. Es handelt sich um den zweiten Teil der sogenannten "Schulmädchen in Angst" Trilogie von Regisseur Massimo Dallamano, der leider viel zu früh verstarb. Der erste Teil ist in Deutschland unter dem Edgar Wallace Label herausgebracht worden ("Das Geheimnis der grünen Stecknadel") - obwohl er ein reinrassiger Giallo war.

Dieser Film ist eher eine Mischung aus Giallo und Poliziesco und besticht trotz gewissem Sleaze-Faktor durch solide Darsteller, extrem spannende Story und tolle Kamera. Der Score von Stelvio Cipriani sorgt für die richtige Untermalung - und wen ein paar Brutalitäten nicht stören, findet hier einen ausgezeichneten Vertreter dieses in den 70ern so beliebten Genres.

Neben den frühen Filmen von Argento ist das für mich ein absoluter Höhepunkt und jedem Giallo-Fan wärmstens empfohlen!!!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfekte Mischung aus Giallo und italienischem Polizeifilm, 6. März 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Tod trägt schwarzes Leder (DVD)
Ein 15jähriges Mädchen wird erhängt in einer Dachwohnung gefunden. Die Autopsie ergibt, das das Mädchen in anderen Umständen war. Auf Grund eines Zeitungartikels über den Vorfall erkennt man das Mädchen als die Tochter des reichen Ehepaars Polvesi. Was bisher wie Selbstmord aussah wird von Kommissar Silvestri als Mord befunden. Silvestri und die stellvertretende Staatsanwältin Vittoria Stori gehen dem Fall nach und kommen auf eine krank-perverse Spur die bis in die höchsten Kreise der italienischen Regierung führt.

Massimo Dallamano mischt hier die Elemente des klassischen Giallos mit denen des italienischen Polizeifilms, wie z.B. Orgie des Todes mit Fabio Testi.

Der Tod trägt schwarzes Leder ist einer der Filme die meines Erachtens nicht den Status erhalten haben, der ihnen eigentlich gebührt. Dallamano hat mit diesem Film ein kleines Meisterwerk geschaffen, das eine abgrundtief böse Message enthält.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Killer mit Motorradhelm und Fleischerbeil..., 15. März 2011
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der Tod trägt schwarzes Leder (DVD)
Eine Tochter aus gutem Hause, 15 jährig wird in einer Mailänder Wohnung erhängt aufgefunden. Bei der Toten handelt es sich um Silvia Polvesi (Sherry Buchanan), deren Eltern (Farley Granger, Marina Berti) sich im Ausland aufhielten.
Die Haushälterin (Eleonore Morana) war die Ansprechpartnerin des Mädchens.
Der zuerst ermittelnde Inspector Valentini (Mario Adorf) muss bald an die Mordkommisson unter der Leitung von Inspektor Silvestri (Claudio Cassinelli) abgeben, denn was zuerst als Suizid aussah, entpuppt sich bald als grausamer Mord.
Die zweite Staatsanwältin Vittoria Stori (Giovanna Ralli) wird sehr bald damit konfrontiert, dass das frühreife Opfer bereits mit ihrem 4 Jahre älteren Lover den Tatort als Liebesnest gebraucht hat, zudem war sie schwanger. Die beiden Liebenden wurden auch von der gegenüberliegenden Wohnung von einem Spanner beim Sex und Liebesspiel beobachtet.
Bald wird klar, dass das junge Mädchen Teil eines Kinderpornorings war und Geld verdiente, indem sie älteren Männern perverse Wünsche erfüllte.
Silvias Liebhaber hat für die Todeszeit ein Alibi.
Der Polizei bleibt vorerst nur die neue Erkenntnis, dass Silvia nicht in dieser Wohnung ermordet wurde, sondern in einer anderen Wohnung.
Bei der Begehung des eigentlichen Tatortes entdeckt Silvestri, dass im Bad noch mindestens ein zweites Opfer förmlich abgeschlachtet wurde, zudem räumt Silvias Mutter ein, aufgrund der töchterlichen Verhaltensschwankungen einen Privatschnüffler auf sie angesetzt zu haben.
Dieser ist natürlich auch verschwunden. Der Mörder sieht sich immer mehr in die Enge getrieben, also muss er bald wieder agieren...
Massimo Dallamano drehte mit "Der Tod trägt schwarzes Leder" einen gelungenen Genremix aus Giallo, Polizeithriller und Horrorkrimi.
Dabei sind die 70er schnell erkennbar, sowohl im charmanten Soundtrack als auch in den grässlichen Tapeten diverser Mailänder Wohnungen.
Der 1974 entstandene Film greift die klassischen Exploitation-Elemente Sex, Gewalt und Verbrechen auf, die eingebunden sind in die undurchsichtige Geschichte um einen Callgirl-Ring von Minderjährigen.
Zur Stärke des Films gehören die starken Sequenzen, die die Kamera entwirft.
Es verwundert kaum, dass Dallamano in seinem 20jährigen Mitwirken fürs Kino überwiegend als Kameramann tätig war - unter anderem in Leones "Für eine Handvoll Dollar" und "Für ein paar Dollar mehr".
Der Film weist ein rasanten Tempo auf und hat einige sehr mulmige und nervenaufreibende Sequenzen zu bieten. Unvergessen bleibt die Parkhauszene, in der Giovanna Ralli um ihr Leben laufen muss.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mehr routinierter Polizei-Thriller als schillernder Giallo, 2. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Tod trägt schwarzes Leder (DVD)
Massimo Dellamanos wendungs- und temporeicher Mix aus Polizeikrimi und sleazigen Giallo hat eigentlich alle Zutaten , die für einen gelungenen italienschen Krimi, der siebziger Jahre notwendig sind.
Spannend und atmospärisch ist der Streifen , besitzt eine hervorragende Kamerarbeit, einen unvergesslich treibenden Filmscore (der übrigens als kleine Hommage in dem kürzlich entstandenen Kunstwerk "Amer" noch einmal wieder auflebte) rasante Verfolgungsjagden und einen Mörder mit Hackebeil in schwarzer Lederkluft auf einem Motorrad.
So dürfte dem Giallo- Vergnügen eigentlich nichts im Wege stehen und doch ist eine kleine Warnung meinerseits angebracht, die letzlich eine uneingeschränkt positive Wertung dieses Streifens verhindert.
Vollkommen subjektiv gesehen bereitet mir der todernste Grundplot des Films dann doch etwas Magendrücken.
Denn anders als in den schillernden Thrillern eines Dario Argento oder Sergio Martino, wo die Faszination auch durch die schiere Fabulierfreudigkeit, durch die hemmungslos kruden Phantasmagorien der Regisseure gekennzeichnet ist, in denen der Zuschauer mit Wonne Sinnenkino und Angstlust miterlebt im Wissen hier starken faszinierenden irrealen Tobac aus Kindheitstraumatas, messerschwingenden Unbekannten und angstvollen weiblichen Opfern serviert zu bekommen, versucht "Der Tod tragt schwarzes Leder" ein ganz heißes gesellschaftliches Eisen anzupacken.
Hinter dem traurigen Fall eines erhängt aufgefundenen minderjährigen Mädchens steckt ein Kinderschänder Ring.
Kinderprostitution- eine brisante, allzu reale Thematik, die eigentlich nur verstört und sprachlos macht.
Da stellt sich mir ganz persönlich die Frage, wie dieser Sprengstoff denn mit den auf pure Unterhaltung abzielenden auch sleazigen Mitteln des italienschen Giallos umgesetzt werden kann ohne ein seltsames Geschmäckle zu haben.
In der Tat verlangt dann doch dieses sensible und bestürzend aktuelle Thema eine etwas differenziertere, intelligentere Auseinandersetzung als es denn ein schillernder italienscher Spannungsfilm bieten kann.
Zwar verkneift sich der Film voyeuristisch nackte Mädchenkörper abzubilden, jedoch ist er natürlich vom Anspruch her als leicht schmierig, effekthascherischer Thriller konzipiert, mit allen im Genre gängigen hanebüchenen storytechnischen Verrenkungen.
Gerade das ständige Abhören von Tonbändern mit verbalen Befehlen ("Spreiz die Beine ...), die den gefangenen Mädchen gegeben werden, hat einen unangenehmen, weil unbeholfen kruden und unangemessenen Beigeschmack.
Aus dem Grund, weil der Film und das Giallo Genre allgemein viel zu platt und spekulativ ist um diesen Themen gerecht zu werden.
Wenn wir jetzt ganz weit ausholen, könnte man auch noch den italienschen Kannibalenfilm anfügen, der ebenfalls die Sensationslust, die Verkommenheit der Gesellschaft anprangert, gleichzeitig sie aber heuchlerisch exploitationhaft bedient.
Um diesen Definitionsspagat glaubhaft rüberzubringen muß ein Filmwerk schon sehr raffiniert konzipiert sein.
Und so ganz nehme ich da "Der Tod trägt schwarzes Leder" seinen bierernst seriösen Aufklärungsanspruch natürlich nicht ab. Mehr noch die Ehrfurcht vor diesem heiklen Thema verhindert dann doch den unbeschwerten Film-Genuß an heißen Verfolgungsjagden und hübsch grotesk zerstückelten Leichen auf Seziertischen.
Alle beinharten exploitationhaften und schrillen Slashereinfälle, jede delierirende Wahnsinnsidee herkömmlicher Giallos werden von mir hochgeschätzt und geliebt.
Doch der Versuch dies alles in einen seriös authentischen Hintergrund, gar in eine überzeugende Sozialkritik an Verbrechen wie Kinderprostitution einzubinden, mißlingt dann doch.
Hier wird dann beflissen Ernsthaftigkeit vorgegaukelt, die der Film niemals unterfüttern kann.
So bleibt "Der Tod bleibt schwarzes Leder" ein solider, niemals herausragender Polizeifilm, der mehr mit einer "Tatort" Folge gemein hat als mit einem phantasievollen Giallo. Zwei ,drei rasante atmosphärische Szenen, darunter eine Verfolgungsjagd und eine Flucht in einem Parkhaus kann er uns bieten und viel Ermittlungsarbeit.
Ansonsten ist das Gefühl von Bedrohung und Gefahr gegenüber reinrassigen Giallos (nehmen wir beispielsweise "Das Geheinmnis der schwarzen Handschuhe") doch gering, die Spannung hält sich in Grenzen, ansonsten überzeugende Charaktere, eine vibrierende Musik und eben dieser Hang zur diesmal nicht angebrachten genretypischen Sensationslust, die dann doch den Spaß etwas verdirbt.
Jede positive Bewertung kann ich natürlich nachvollziehen und jedem Fan des Films sei die Freude gegönnt.
Mich konnte er nicht restlos überzeugen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top Giallo in einer qualitativ hochwertign DVD-Veröffentlichung !, 1. November 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Tod traegt schwarzes Leder (DVD)
Kurz und bündig:

"Der Tod trägt schwarzes Leder" ist ein sehr guter, harter und spannender Vertreter des italienischen "Giallo"-Kinos.

Die DVD von Koch Media besticht durch sehr gute Qualität und Aufmachung (Digi-Pack im Schuber, Booklet etc.).

Kauf-Tip!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Routinierter und sowohl inhaltlich als auch spannungstechnisch zufrieden stellender Film, 13. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Tod traegt schwarzes Leder (DVD)
„Der Tod trägt schwarzes Leder“ ist nicht nur wegen Mario Adorf sehenswert sondern hat auch eine recht gute Story zu bieten. Nach einem genretypisch schnellen Beginn mit sofortigem Leichenfund braucht der Film allerdings etwas, um die Story wirklich in Gang zu bringen. Die Charaktere werden durchaus gut gezeichnet, hätten aber – wie im Übrigen auch die Story – etwas mehr Tiefgang vertragen. So bleibt „Der Tod trägt schwarzes Leder“ insgesamt ein eher oberflächlicher Krimi, der allerdings trotzdem überzeugen kann. Spätestens mit dem Fund des Tonbandes steigt das Spannungsniveau deutlich an und hält sich dann bis zum Ende des Films. Zum Schluss wird die Story mit einem kleinen Bisschen Politik angereichert, das durchaus etwas ausführlicher ausfallen hätte können. Die schauspielerischen Leistungen sind durchweg zufrieden stellend, auch die Musik macht in einigen Szenen besonders positiv auf sich aufmerksam.

Insgesamt gelang Regisseur Massimo Dallamano mit „Der Tod trägt schwarzes Leder“ ein routinierter und sowohl inhaltlich als auch spannungstechnisch zufrieden stellender Vertreter des italienischen Polizei-Krimis, der durchaus empfohlen werden kann. Begeistern wird dieser Film allerdings wohl nur die Wenigsten können.

7/10 Punkte
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Der Tod trägt schwarzes Leder
Der Tod trägt schwarzes Leder von Giovanna Ralli (DVD - 2008)
EUR 8,08
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