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31 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schöne Graphik, super Story
Ich habe mir dieses Spiel gleich zum PS3-Release schicken lassen und bin fast völlig davon begeistert. Bereits jetzt habe ich "Eternal Sonata" durch, was aber nicht auf eine zu geringe Spielzeit zurückzuführen ist, sondern darauf, dass es mich wirklich von der ersten bis zur letzten Sekunde gefesselt hat!

Story:
An sich nichts Besonderes...
Veröffentlicht am 17. Februar 2009 von Sven Gellersen

versus
16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wenn totkranke Personen träumen...
...kommt zumindestens videospieltechnisch so etwas wie Eternal Sonata heraus.
Ich bin selbst ein totaler RPG-Fan, deshalb durfte dieses Game in meiner Sammlung nicht fehlen.

Zum Inhalt:
Der Komponist Chopin liegt im sterben. Man sagt, das Personen in dieser Phase die schönsten Träume haben würden. Alsgleich befindet sich der Held also...
Veröffentlicht am 1. Juni 2009 von Dark_Nemesis


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31 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schöne Graphik, super Story, 17. Februar 2009
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Eternal Sonata (Videospiel)
Ich habe mir dieses Spiel gleich zum PS3-Release schicken lassen und bin fast völlig davon begeistert. Bereits jetzt habe ich "Eternal Sonata" durch, was aber nicht auf eine zu geringe Spielzeit zurückzuführen ist, sondern darauf, dass es mich wirklich von der ersten bis zur letzten Sekunde gefesselt hat!

Story:
An sich nichts Besonderes. Ein durchgeknallter Herrscher hat es sich in den Kopf gesetzt, die ganze Welt zu beherrschen und macht sich dafür das Mineralpulver zu nutze. Das ist eine Substanz, die einerseits heilend wirken kann, andererseits bei regelmäßiger Einnahme die Menschen jedoch zu seelenlosen Monstern macht. Diesem Herrscher stellt sich eine bunt gemischte Truppe spielbarer Charaktere entgegen, darunter auch Polka und Allegretto, die Hauptcharas.
Die Geschichte ist sehr fesselnd erzählt, hat viel Humor, aber auch ernsthafte und traurige Stellen sowie einige unerwartete Wendungen.
Von diesem Hauptplot mal abgesehen, gibt es noch eine Besonderheit: Frédéric Chopin. Der berühmte Komponist spielt eine tragende Rolle, denn die Geschichte ist im Prinzip ein Traum (oder vielleicht auch nicht?), den er kurz vor seinem Tod hat.

Graphik:
"Eternal Sonata" kommt in einer sehr knuddelig-bunten Animé-Graphik mit Cel-Shading daher, die enorm märchenhaft wirkt. Der Stil lässt sich wohl am Besten mit "bauchig" beschreiben. Speziell die Charakter-Designs sind meist ziemlich rund, was sich oftmals auch durch die pompöse Kleidung erklären lässt.
Die Graphik ist sehr detailliert und liebevoll gestaltet (auch in den Dungeons!) und befindet sich auf einem hohen qualitativen Niveau, allerdings merkt man, dass sie nicht mehr ganz up to date ist. Dies merkt man vor allem an der Flora (also der Pflanzenwelt). Viele Büsche oder auch Baumwipfel sind nichts weiter als Pappaufsteller und das erkennt man auch sehr oft. Außerdem haben die Entwickler sehr oft mit Blur-Effekten gearbeitet, meiner Ansicht nach haben sie es dabei ein klein wenig übertrieben.
Ähnlich wie z.B. in "Final Fantasy X" gibt es keine Oberweltkarte. Das finde ich gut, denn dadurch wirkt die Welt homogener und glaubwürdiger.
Insgesamt ist die Graphik sehr schön, einigen wird der Stil jedoch eindeutig zu kitschig sein.

Musik:
Da Chopin eine wichtige Figur im Spiel ist, gibt es neben dem Score von Motoi Sakuraba (unter anderem "Star-Ocean"-Reihe) auch einige Klavierstücke von ihm zu hören. Diese werden in regelmäßigen Abständen im Verlauf der Story eingespielt und währenddessen werden auch einige Infos über das reale Leben des Komponisten preisgegeben.
Die Musik von Sakuraba ist komplett sehr schön. Es gibt wirklich tolle, unverbrauchte Melodien, die mit echten Instrumenten eingespielt wurden und hervorragend die Atmosphäre und die Bilder unterstützen. Dabei ist die Musik aber nie zu aufdringlich.

Kampfsystem:
Das Kampfsystem ist einerseits rundenbasiert, andererseits aber auch sehr actionreich und taktisch orientiert. Aber der Reihe nach:
Auf die Kämpfe nehmen Licht und Schatten Einfluss. Gegner verändern teilweise ihre Form und ihre Fähigkeiten, je nachdem, wo sie sich auf dem Kampffeld befinden. Die eigenen Charaktere wiederum haben ebenfalls Spezialangriffe, die entweder nur im Licht oder eben nur im Schatten angewendet werden können.
Aber es gibt noch andere Rahmenbedingungen für die Kämpfe, die vom sogenannten Gruppenlevel abhängig sind. Der Gruppenlevel erhöht sich regelmäßig nach bestimmten Bosskämpfen. Der niedrigste Level gibt dem Spieler praktisch unendlich viel Zeit für taktische Überlegungen. Es gibt außerdem eine auf fünf Sekunden begrenzte Aktionszeit, die allerdings nur dann läuft, sofern sich die Spielfigur bewegt wird. Im dritten Level sieht die Sache schon anders aus. Es gibt nur noch eine begrenzte Taktikzeit von drei Sekunden, die automatisch anfängt zu laufen, sobald der Spieler dran ist. Die Aktionszeit beginnt direkt danach zu laufen, auch wenn die Spielfigur nicht bewegt wird. Dadurch ist der Spieler gezwungen, schnell zu überlegen und vor allem zu handeln.
Später kommen dann auch "Blocken" und "Gegenangriff" hinzu. Dafür muss im richtigen Moment die O-Taste bzw. X-Taste gedrückt werden. Die Funktion ist sehr unausgewogen. Bei einigen Gegnerarten hat man immer recht viel Zeit um die Taste zu drücken, bei anderen muss man wirklich, und ich mein WIRKLICH, blitzschnell reagieren.
Besonders ist auch, dass im Spiel keine Magie angewendet wird. Demzufolge haben die Charaktere nur LP (Lebenspunkte) und auch die Spezialangriffe können unendlich oft angewendet werden.
Der Schwierigkeitsgrad ist sehr schwankend. Es gibt Dungeons, bei denen man froh ist, wenn man sie endlich hinter sich gebracht hat. Andere sind dagegen lächerlich einfach, selbst wenn man schon seit einiger Zeit kaum noch gelevelt hat. Das Gleiche gilt für die zahlreichen Bosskämpfe.

Spielsystem:
"Eternal Sonata" ist sehr linear aufgebaut. Es gibt praktisch keine Handlungsfreiheit, man hat immer nur den einen Weg. Einerseits ist das natürlich ärgerlich, zumindest ein paar Nebenquests oder Minispiele hätten ruhig eingebaut werden können, andererseits hat mich das Spiel aber durchweg bestens unterhalten.
Ist das Spiel beendet, kann man einen Speicherstand anlegen, mit dem das Spiel erneut begonnen werden kann. Folgende Dinge werden dabei in das neue Spiel übernommen:
- Gruppenlevel
- Gefundene Kostüme
- Gefundene Partituren (diese werden für das einzige Minispiel in "Eternal Sonata" benötigt)
- Das Heldenemblem (ein "wichtiges Item", das man kurz vorm Ende bekommt. Wozu es außerdem noch gebraucht werden kann, weiß ich nicht.)

Fazit:
Ich bin sehr froh, dass diese einst XBOX360-exklusive Rollenspielperle ihren Weg zu "meiner" Konsole gefunden hat. Im Vergleich zur Originalfassung haben die Entwickler noch einiges an Umfang für die PS3 draufgepackt. Neue Handlungsstränge, unterschiedliche Kostüme für die Spielfiguren, unterschiedliche Enden.
Dadurch ist das Spiel nicht mehr ganz so kurz, meine Spielzeit betrug 38 Stunden, als ich dem finalen Boss gegenüber stand. Allerdings lasse ich mir beim Spielen aber auch immer Zeit. Ich habe so ziemlich jeden NPC in den Städten angequatscht und stellenweise auch viel gelevelt. Andere werden "Eternal Sonata" sicherlich auch in 30 - 32 Stunden beenden können.
Somit gehört das Spiel nicht gerade zu den längsten unter den J-RPGs. Dieser Umstand sowie der unausgewogene Schwierigkeitsgrad kosten einen Stern.
Trotzdem empfehle ich das Spiel allen, die auch Spiele wie "Dragon Quest VIII", "Dark Chronicle" oder "Grandia" mochten.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen MUSIKALISCHES ANIMEMÄRCHEN MIT UND UM CHOPIN, 22. Juli 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Eternal Sonata (Videospiel)
Wer es gern quietschbunt mag, und auch mit Final Fantasy etwas anfangen konnte, ist dieses strikt lineare, rundenbasierte Actionrollenspiel mit Sicherheit ein nettes, aber doch leider recht kurzes Abenteuer, auch wenn die PS3 Version um einige Quests und Goodies erweitert wurde. Wie der Titel schon vermuten läßt, begibt man sich mit Eternal Sonata auf eine traumhafte, musikalische Reise mit und um Frederic Chopin. Klassische Begleitmusik und die malerische Kulisse vor denen die Haupcharaktere in Cellshading-Grafik im Animestyl (mit Namen wie Polka, Beat und Viola u.a.) agieren, wurde märchenhaft in Szene gesetzt.

Wo die Story pathetisch, melancholisch, aber leider auch unspannend und in den Zwischensequenzen mich nicht zu überzeugen vermochte, weißt das innovative und mit späterem Verlauf immer actionreichere Kampfsystem zum Teil neue Wege auf. Auf dem Weg zum Ziel kann man einiges an Ausrüstungsgegenständen in Truhen die am Wegesrand stehen, und meist vom Gegner bewacht werden, finden.

Die Kämpfe sind rundenbasiert und finden auf offenem Feld, im manchmal sehr unübersichtlichem Arenenmodus statt. Mit weiterem Verlauf des Games, nimmt mit jedem Gruppenlevel, der Actionanteil jedoch zu. Die Runden werden z.B. zeitlich begrenzt in der man eine Handlung vollziehen kann, auch werden die Angriffsmöglichkeiten erweitert. Je nachdem ob ein Charakter sich im Licht oder Schatten aufhält, verändern sich seine Fähigkeiten. Zudem verfügt jeder über eine Spezialfähigkeit. Sei es ein besonders mächtiger Angriff aus der Ferne bzw. Nähe, oder auch die Möglichkeit zum photografieren.

Alles zusammen ergibt später ein zum Teil komplexes, innovatives, aber auch forderndes Kampfsystem. Es gibt keine Zufallskämpfe, alle Gegner kann man sehen und z.T. umgehen. Leider gibt es nur wenige Gegnertypen, denen man meist in der ein oder anderen abgwandelten Form wiederbegegnet, ausgenommen natürlich den Bossfights.

Die Menüführung ist einfach gehalten. Dort kann man seine Items einsehen und verteilen, gefundene Musikstücke abspielen und dem Game hinzufügen, Ausrüstungsgegenstände austauschen, Gruppenmitglieder wechseln und auch die Einstellungen ändern. Desweiteren kann man dort auch seine Photografien anschauen, die man dann an Händler verkaufen kann.

Wo die Grafik mit ihrem opulentem Kitsch und niedlichen Charakteren mit Kulleraugen noch zu überzeugen vermag, hinkt die veraltete Spieltechnik hinterher. Die vorgerenderten Grafiken lassen keine Rundumsicht zu, und die Laufwege sind strikt vorgezeichnet. Das was allerdings am schwersten wiegt, ist eine fehlende Kartenfunktion. Besonders in eintönig, gleich aussehenden Dungeons, wo man mit Schaltern die ganzen Räumlichkeiten verdrehen bzw.. verändern kann, ist das ein Makel, der das Game künstlich in die Länge zieht.

Alles in allem ein Spiel, welches man jedem Nippon-Rollenspieler empfehlen kann, der mit einer müden Story (Zwischensequenzen lassen sich überspringen), aber einem sehr innovativen Kampfsystem, dem es gelegentlich an Übersicht mangelt, leben kann. Im Gegensatz zu Spieltechnik und Grafik ist meine Sichtweise über die Story sehr subjektiv, und kann daher natürlich von anderen ganz anders wahrgenommen werden.

Da dies allerdings ein Rollenspiel ist, und auch wenn die Story (zumal mehr an den erwachsenen Gamer gerichtet) mich nicht zu 100% überzeugen vermochte, sollte man sich beim erstem durchspielen die Zwischensequenzen ansehen. Die mögliche japanische Sprachausgabe sollte das Ganze, im Paket gesehen, noch authentischer machen. Da ich damit schon impliziert habe, das ein zweites durchspielen Sinn macht, weise ich noch darauf hin, das dieses nur nötig ist, wenn man alle Spieleenden/-extras entdecken, sehen und hören möchte.

Für alle die klassische Klaviermusik (Chopin) mögen, und auch einem innovativen Kampfsystem dem es aber gelegentlich an Übersicht mangelt eine Chance geben wollen, ist der Kauf dieses Games mit Sicherheit kein Fehlgriff. Zumal der Neupreis des Games im Verhältnis zu dem was man an Gegenleistung an Spaß bekommt, mehr als nur angemessen ist.

P.S.

Freue mich über jedes Feedback, und jeden der sich die Zeit genommen hat, diese doch recht ausführliche Rezension zu lesen. Wenn ich damit keinen Erkenntnisgewinn bei Ihnen erzielen konnte, hoffe ich Sie doch zumindest gut unterhalten zu haben.

Bilder bzw. Screenshoots, zu dem hier von mir rezensierten Produkt, befinden sich bei den veröffentlichten Kundenbildern !

Ansonsten GOOD GAMING !!!
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wenn totkranke Personen träumen..., 1. Juni 2009
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Eternal Sonata (Videospiel)
...kommt zumindestens videospieltechnisch so etwas wie Eternal Sonata heraus.
Ich bin selbst ein totaler RPG-Fan, deshalb durfte dieses Game in meiner Sammlung nicht fehlen.

Zum Inhalt:
Der Komponist Chopin liegt im sterben. Man sagt, das Personen in dieser Phase die schönsten Träume haben würden. Alsgleich befindet sich der Held also in seiner eigenen Traumwelt, in dem sein Schicksal mit einer dort ansässigen Person verstrickt ist. Auf seiner Reise muss sich Chopin stets fragen, ob die Welt um ihn herum wirklich sein Traum ist oder ob es die tatsächliche Wirklichkeit ist. Zunehmends verschwimmt die Realität mehr und mehr und nur das Ende des Traums kann die Wahrheit offenbaren...

Hört sich schonmal nicht schlecht an...ob Eternal Sonata den groß posaunten Anfang spielerisch und technisch halten kann --> siehe wie folgt:

Grafik:
Es sei schonmal vorweg gesagt das die quietschbunte japanotypische Grafik nicht jedermanns Geschmack ist. Allgemein und objektiv betrachtet ist die Grafik nicht schlecht umgesetzt. Die Welt um einen herum ist sehr ansehnlich gestaltet, die Monster machen "eine gute Figur", die Charaktere und ihre Spezialattacken sind ansehnlich in Szene gesetzt und ansonsten gibt es auch nicht viel zu motzen. "Nicht viel" heisst in diesem Fall, das manche Charaktere aussehen, als hätten sie einen Rock an. Wer zum Teufel hat denn so etwas designt? Da bleibt nichts anderes übrig, als großzügig darüber hinweg zu sehen und die sonstigen positiven Kritikpunkte zu genießen :-)

Sound:
Ich glaube zum Thema Sound wurde hier nicht viel negative Kritik geäußert...und das zu Recht! Ich bin zwar selbst kein Fan von klassischer Musik, aber in nahezu jeder Situation passt die Musik...von romantisch bis dramatisch ist alles dabei. Auch die ständig wiederkehrende Kampfmusik hat mich persönlich wenig gestört. Aber auch hier gibt es einen Kritikpunkt...und zwar die Sprachausgabe mancher Personen im Spiel. Mit der Zeit geht einem dieses rumgequietsche mächtig auf die Nerven!!!

Gameplay:
Das Gameplay ist allgemein sehr schlicht gehalten. Man weiß eigentlich immer was zu tun ist, sei es im Kampf oder außerhalb des Kampfes. Beim Kampf selbst ist es grundsätzlich nur stupides draufhämmern mit unterschiedlichen Spezialattacken (wäre das nicht auch umfangreicher gegangen?). Außerhalb der Maps gibt es wenig Abwechslung, es heisst eigentlich immer nur kämpfen und reden...jedoch ist das nicht unbedingt ein negativer Kritikpunkt, denn das ist bei vielen klassischen RPG's so.
Zum Thema Schwierigkeitsgrad sei gesagt, das er doch des öfteren extrem schwankt. Angesprochen sind hier sowohl die normalen, als auch die Endgegner. Manche Gegner putzt man mit einem Augenzwinkern weg, andere machen einem das Leben extrem schwer. Bei den Endgegnern wirkt sich die Schwankung noch extremer aus. Ich selbst bin ein erfahrener Rollenspieler, aber bei manchen Endgegner habe ich schon mehrere Anläufe gebraucht und bin des öfteren leicht verzweifelt...

Story:
Das Kernstück jeden RPG's! Was bei Eternal Sonata am Anfang vielversprechend begann, kann bis zum Ende nicht kontinuierlich durchgezogen werden. Viel zu sehr sind auf einmal Hauptthemen Nebensache oder werden lange Zeit überhaupt gar nicht mehr angesprochen. Ich liebe lange Szenen in denen pausenlos gequatscht wird...Eternal Sonata übertreibt es hier aber einmal mit der Länge der Dialoge und einmal die (manchmal extrem kitschigen) Dinge die angesprochen werden (es geht eigentlich fast immer um den "Weltfrieden" und den Beitrag jedes einzelnen...). Auch die Zwischensequenzen in denen Chopins Leben näher beleuchtet werden, sind zwar auf der einen Seite sehr informativ, aber leider des öfteren viel zu lange...das stört den Spielfluss ungemein.
Warum hat man hier nicht eine extra Rubrik in den Optionen gemacht, anstatt diese Szenen ins Spiel zu integrieren?

Fazit:
Eternal Sonata ist ein Rollenspiel, das trotz der angsprochenen Mängel noch über dem Durchschnitt liegt. Klar ist es in einigen Punkten verbesserungswürdig und mit typischen japano Klischees behaftet, jedoch bekommt jeder, der sich dessen bewusst ist, ein alles in allem gutes J-RPG geliefert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ganz nett, 24. Februar 2009
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Eternal Sonata (Videospiel)
Ich finde es ist jetzt nicht so ein grandioses Spiel wie ich erwartet hatte. Also an Final Fantasy reicht es bestimmt nich ran.
Aber es ist mal was anderes so ein RPG im Anime Style rauszubringen. Vor allem für die PS3 und ein netter Zeitvertreib. Besonders wenn man sich mal etwas abreagieren will von den ganzen Shootergames.

Story:
Irgendwo fehlt mir noch der Reiz an dem Spiel. Die Story ist im Moment auch etwas fad. Chopin und Polka sind zum Sterben verdammt. Aber irgendwie fehlt mir die Dramatik noch. Aber das kann ja noch kommen. Bin noch nicht fertig mit dem Game.

Charaktere:
Alle Charas sind ganz niedlich gestaltet. Vor allem ist die Auswahl an Charakteren relativ groß. Nur manchmal wird einem ein Charakter automatisch in einem Kampf vorgegeben. Was mich manchmal ziemlich nervt weil ich lieber mit meinen drei-vier Lieblingscharakteren kämpfe, die ich am stärksten hochgelevelt habe und die anderen etwas auf der Strecke bleiben und man sich mit denen dann durchquälen muss.
Zum Beispiel habe ich zwei starke Kämpfer im Team und einen Heiler. Dann wird mir im Kampf ausgerechnet der Heiler rausgenommen und einen der schwächste Charas zur Verfügung gestellt.

Sound und Musik:
Wie man von einem Rollenspiel erwartet. Einfach passend. Die Musikstücke von Chopin sind wirklich toll. Nur man hat in jeden Dungeon wenn man gegen Gegner kämpft immer die gleiche Kampfmusik. Ist etwas eintönig find ich.

Grafik:
Klasse. Aber so sollte es man auch von einem PS3 Spiel erwarten. Überhaupt ist die Umgebung alles so toll gestaltet. Niedlich und bunt.

Kampfsystem:
Etwas frustrierend manchmal. Anfangs muss man sich erstmal dran gewöhnen.
Man hat eine Zeitleiste die abläuft wenn man am Zuge ist. In dieser Zeit hat man die Gelegenheit auf den Gegner zuzulaufen und ihn so oft wie möglich zu attackieren. Manchmal da sind die Gegner nicht mal im Sichtfeld, so das man ne Runde vergeudet nur um den Gegner zu suchen. Wenn ein Gegner angreift, kann man mit der Kreistaste blocken. Man brauch gute Reflexe. Aber ein ton verrät wann man drücken muss und es wird auch kurz das Wort "Chance" über dem Chara eingeblendet. Ein bisschen nervig find ich es schon. Denn wenn man die Chance verpasst, hauen die Gegner, besonders die Endgegner einen recht viel ab. Dann sieht es schon schlecht für einen aus. Obwohl man schon 6000 HP hat. Ich blocke rechtzeitig, aber die Kreistaste reagiert nicht. Muss richtig den Knopf reindrücken damit es reagiert. Gut finde ich, das man die Spezialattacken so oft wie möglich einsetzen kann ohne das man irgendwelche MP oder so verbraucht.
Wenn man in nem Dungeon ist kann man die Gegner sehen. Find ich gut. Dann brauch man nicht Angst zu haben nur weil man auf ne Truhe zusteuern will, das man gleich beim nächsten Schritt angegriffen wird.
Einige Endgegner habens echt in sich. Die können einen schon 3000-4000 HP auf einmal abziehen wenn man die Chance des Blockens verpasst. Obwohl man gut trainiert ist und keinem Gegner ausgewichen ist. Ich bin bisher in jeden Rollenspiel immer gut trainiert durchgekommen. Aber jetzt hab ich zum allerersten Mal Probleme. Also heißt es trainieren. Das aufleveln geht relativ schnell und die HP steigen auch ganz schnell.
Und wenn man in nem Kampf läuft, passiert es manchmal das man ausversehen den Stick drückt. Und das heißt man überspringt seine Runde. Das ist frustrierend. Wieder nen Zug vergeudet.

Gameplay:
Verläuft alles relativ typisch. Man läuft von Dungeon zu Dungeon und kämpft am Ende gegen nen Endgegner.
Was mir aber etwas fehlt, sind die Nebenquest. Denn so spielt man das Spiel durch und ist fertig. Klar, gibt es einige Sachen wozu es sich lohnt mindestens zweimal zu spielen. Erstens für neue Kostüme (Aber was bringt das schon groß?) zweitens, man kann verschiedenen Endsequenzen sehen (erstmal herausfinden wie man die kriegt) Aber es gibt nicht viel freizuschalten. Und das ist schade. Gut aber ist, das man die Seqzenzen überspringen kann. Denn die sind teilweise schon sehr lang.
Man kann zwischen zwei Sprachen unter Option auswählen. Zwischen englisch und Japanisch. Ich habs mit japanischer Orginalsprache gespielt. Das passt eher^^

Fazit:
Endlich mal ein gutes RPG für die PS3. Nach den ganzen Shooter und Horrorgames, kam mir dieses Spiel gerade recht. Es ist niedlich und bunt gestaltet. Vor allem auch was für Animefans.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Man kann nicht alles haben...., 28. August 2010
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Eternal Sonata (Videospiel)
Da Handlung und Gameplay in vorherigen Rezensionen bereits ausführliche Beachtung fanden, will ich an dieser Stelle nur kurz die Vor- wie auch Nachteile des Spiels umreißen.

+++Grafik
An der Aufmachung scheiden sich sicherlich die Geister; kommt Eternal Sonata doch im überladen kitschig angehauchten Stil der typisch japanischen Gameschmiede daher.
Das geht einem in sofern auf den Nerv, dass es stellenweise schwer fällt Polka auf einen ihrer betont naiven, von dem stets leidigen Ausdruck mal ganz abgesehen, keine reinwürgen zu wollen oder beispw. den königlichen Knaben wirklich ernstzunehmen. Die Umgebung, Kostüme und Farbenpracht merzt derlei allerdings wieder aus.

++++Synchro
Ich bin obsessiver Fan guter Synchros und da mir Englisch ohnehin entscheiden mehr zusagt kann ich erfreut bestätigen, welche Mühe man sich mit der Synchro dieses Stücks gemacht hat. Gelungen!

----Kampfsteuerung
Sowas von NO! Als ich im Gruppenlevel aufstieg und plötzlich Taktik wie Kampfhandlung mit fliegenden Fahnen musste abgehalten werden, da dacht ich bloß: WTF?!
Ich meine, wessen Schnapsidee war das bitte? 5 Sekunden HauDrauf ist schon verdammt wenig, vor allem dann, wenn man zum Gegener erst einmal hinzurennen hat, aber 4?? O__O
Und Taktik Zeit, so zum ausatmen, wird einem auch nicht vergönnt?
No way!
Obwohl die Kombi von Attacken und Spezialzeugs super ausgeklügelt ist; Kämpfe im Schnellverfahren sind soooo blöd >.<

+++Story
Schön! Wirklich schön. Geht weder auf den Nerv, noch möcht man in Rage den Controller werfen.

Ingesamt gute Wahl zum Zeitvertreib, allerdings nicht bahnbrechend, dafür kommen die Charas zu gewollt niedlich daher und das Kampfsystem macht mich schwer aggressiv.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Toll, aber auch speziell, 24. August 2010
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Eternal Sonata (Videospiel)
"Eternal Sonata" gehört zu den wenigen bisher für die PS3 erschienenen RPG's, was für mich Grund genug für die Anschaffung war. Bereut habe ich diese Entscheidung bis heute nicht, hier zur Begründung:

Die Cel-Shading Grafik des Titels sieht sehr schön aus, die Kulissen fand ich sehr fantasie- und abwechslungsreich ausgearbeitet - mir hat es optisch wirklich rundum gut gefallen und hat in diesem Punkt alle Ansprüche erfüllt, die ich an ein Fantasy-Game habe. Auch das Gegnerdesign fand ich hier wirklich toll.

Die Story von "Eternal Sontata" ist interessant aufgebaut und hat zumindest mich bis zum Ende mit Neugierde bei der Stange gehalten, nicht zuletzt auch durch einige unerwartete Wendungen. Lediglich das Ende inkl. Abspann hätte gern um einiges kürzer ausfallen dürfen.

Das Charakterdesign hingegen ist teilweise doch etwas arg kitschig. Die Charaktere sind quietschbunt und typisch japanisch etwas sehr überdreht oder kindlich angelegt. Während ich einige nicht so gern mochte, fand ich andere wiederum ganz niedlich. Wer beispielsweise gern Animes schaut, dürfte somit eine ungefähre Vorstellung haben, was ihn hier erwartet - wer jedoch mit diesem Genre bisher nichts am Hut hatte, könnte hier evtl. eine böse Überraschung erleben. Die Charaktere sind also ganz klar Geschmackssache.

Storybedingt werden hier viele Stücke von Chopin gespielt, das Spiel verfügt aber auch über einen eigens komponierten Soundtrack. Ich würde diesen als durchschnittlich bezeichnen - nicht überragend, aber auch nicht nervtötend. Man könnte sagen, er trifft die gesunde Mitte.

Beurteilen kann ich selbst nur die englische Fassung des Spiels, da ich den UK-Import besitze. Die englische Synchronisation empfand ich als gut, aber eben stark an die überdrehten und/oder kindlichen Charaktere angepaßt. Hier läuft man also durchaus Gefahr, den ein oder anderen Charakter als nervig zu empfinden (bei mir war es die Figur der Polka, deren Stimme mich teilweise stark genervt hat), aber auch hier ist es ganz klare Geschmackssache.

Das Kampfsystem von "Eternal Sonata" ist im Vergleich zu vielen Konkurrenztiteln recht anspruchsvoll und herausfordernd, da einem im Kampf nur begrenzte Handlungszeit zur Verfügung steht.
Hinzu sei gesagt, dass das Kampfsystem in verschiedene Stufen unterteilt ist. So beginnt man das Spiel in einer recht leichten Stufe, arbeitet sich jedoch im Spielverlauf bis zur höchsten Stufe hoch, die es dann doch in sich hat. Zwar bringt jede neue Stufe auch Vorteile mit sich, allerdings eben auch Nachteile, die sich meistens in der Verringerung der Handlungszeit äußert.
Das Kampfareal ist immer unterteilt in sonnige und schattige Abschnitte, so hat auch jeder Charakter "sonnige" sowie auch "schattige" Spezialfertigkeiten neben den Standardangriffen, die ausschließlich in Sonne oder Schatten getriggert werden können. Da im Spiel die Sonne wie auch im wirklichen Leben wandert, verändern sich die sonnigen und schattigen Abschnitte des Areals, wodurch Spezialfertigkeiten gutes Timing erfordern.
Spezialfertigkeiten erlernt jeder Charakter im Laufe des Spiels dazu und der Spieler kann für jeden Charakter zwei Sonnen- und zwei Schattenfertigkeiten aus dessen Repertoire festlegen, die der Charakter im Kampf aktiv nutzen kann.
In höheren Kampfstufen gibt es später eine Bonusleiste, mit der sich die Wirkung der Spezialangriffe erhöhen läßt. Zur Füllung der Bonusleiste muß man jedoch eine hohe Abfolge an Standardangriffen auf den Gegner ausführen, was allerdings in ein ziemliches Buttonmashing ausartet, da einem hierfür nur äußerst begrenzte Zeit zur Verfügung steht.
Ich selbst bin kein Freund von Buttonmashing, empfand es hier jedoch als nicht nervig. Andere mögen sich daran jedoch evtl. stören.
Das Kampfsystem selbst ist rundenbasiert, die Charaktere können jedoch während eines gegnerischen Angriffs teilweise Aktionen wie "blocken" oder "Gegenangriff" ausführen, hierzu leuchtet dann jeweils eine Taste auf, die in sehr kurzer Reaktionszeit gedrückt werden muß, was auch mir nicht immer geglückt ist. Aber auch hier kein Grund zum Verzweifeln, ich habe das Spiel auch ohne diese Aktionen gut meistern können.
Mir hat das Kampfsystem jedenfalls äußerst gut gefallen, weil die Entwickler hier einmal neue Pfade beschritten haben und Mut zur Innovation gezeigt haben. Sicherlich trifft dies aber nicht jedermanns Geschmack und unsichere Interessenten sollten sich durch entsprechende Gameplay-Videos vielleicht lieber noch einmal einen genaueren Eindruck verschaffen.

Ich selbst habe knapp 60 Stunden zum Durchspielen von "Eternal Sonata" benötigt, den Großteil der Nebenquests habe ich ebenfalls abgeschlossen. Somit leider keine überragende Spielzeit, aber durchaus solide.

Fazit: großartiges Spiel mit toller Story und erfrischendem, innovativen Kampfsystem, was jedoch durchaus eine Herausforderung sein kann. Charakterdesign und Synchro sind jedoch stark Anime-orientiert, hier sollte man also lieber vor der Anschaffung im Klaren darüber sein, ob einem diese Richtung gefällt. Wer sich mit den genannten Punkten arrangieren kann, erlebt jedoch ein tolles RPG für die PS3!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein unvergleichliches Spiel!, 16. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Eternal Sonata (Videospiel)
Ich kannte das Spiel vor der Bestellung eigentlich gar nicht. Ich habe nur gelesen, dass es einen Bezug zu dem Pianisten Frederick Chopin herstellen möchte, welcher einer meiner absoluten Favoriten ist, sd. ich mir das Spiel schon aus diesem Grund kaufen MUSSTE!

Ich muss sagen, dass das Spiel wirklich wunderschön aufgesetzt wurde. Die Landschaften sehen toll aus und das Charakterdesign ist ebenfalls spitzenklasse! Die Charaktere an sich sind schön differenziert und haben keine Ausreiser, die nicht zum Wesen passen würden. Das Kampfsystem gestaltet sich im Spielverlauf immer schwerer, sd es nach einfachem Einstieg in kleinen Schritten schwerer, dynamischer und umfangreicher wird.
Gegner, die im Dunklen stehen, verwandeln sich uU. und haben ganz andere Fähigkeiten + Stärken, als ihre im Licht stehenden Kumpanen. Ebenso verhält es sich mit den Charakterfähigkeiten.

Nun zu dem für mich entscheidenden Kriterium: Chopin im Spiel

Mich freut, dass in Diashows die Geschichte von Chopin erzählt wird, bzw eher die Geschichte der Stücke, welche zum jeweiligen Kapitel gehören! Das hatte ich gar nicht erwartet und wurde dadurch sehr positiv überrascht!
Der Pianist (leider ist mir sein Name entfallen) spielt die Stücke auch traumhaft! Mir gefällt nun sogar der stürmische Part in "Raindrop", welcher für mich vorher, rein harmonisch etwas deplaziert wirkte.
Von dieser Seite her bin ich ebenfalls sehr begeistert von dem Spiel.
Chopin spielt aber auch eine Charakterrolle. An dieser Stelle möchte ich aber nicht mehr schreiben. Ich will NICHTS, aber auch wirklich gar nichts von diesem fabelhaften Spiel vorweg nehmen!
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4.0 von 5 Sternen Nettes JRPG mit Höhen und Tiefen, 22. März 2011
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Eternal Sonata (Videospiel)
Nur um das vorneweg zu nehmen. Ich werde dieses Spiel NICHT mit Final Fantasy vergleichen. Dies hier ist weder ein Nachahmer noch eine Fortsetzung, also wieso in Gottes Namen immer der Vergleich zu FF???
Ich habe mir Eternal Sonata spontan im Laden gekauft weil ich generell ein großer Fan von JRPG's bin und mich schon Spiele wie Folklore oder Star Ocean begeistert haben. Ich habs in die Konsole gehauen und war von Anfang an verzaubert. Die fast ZU liebevoll gestaltete Welt ist einfach nur schnuckelig und traumhaft. Auch die kleinen, versteckten Details sind einfach nur umwerfend. Dazu muss aber eins gesagt werden: Wer Kitsch nicht mag sollte von diesem Spiel die Finger lassen!
Die Story finde ich interessant und irgendwie auch besonders außergewöhnlich. Der Komponist Frédérik Chopin liegt in Paris durch eine Krankheit im Sterben und befindet sich in einer Art Koma. Dort schafft er sich eine neue Traumwelt, in der er Abenteuer erlebt und ein junges Mädchen namens Polka trifft, das ebenfalls durch eine Krankheit dem Tode geweiht ist und stark an seine tote Schwester Emilia erinnert.

Es kommen viele, unterschiedl. Charaktere zusammen, die aus unterschiedlichen Gründen ein Ziel verfolgen : Graf Walzer, den rücksichtslosen, machtgungrigen Herrscher von Forte aufsuchen und Veränderung erwirken. Dieser will natürlich die Weltherrschaft an sich reißen und den schönen Heile-Welt-Kosmos durch eine Armee von Magie-Monstern zerstören. Nix mit nettem Gespräch. Also ziehen die neuen Freunde los und kämpfen gegen die bösen Schurken, decken Verschwörungen auf und verbünden sich mit anderen Parteien wie z.B die Untergrund-Organisation Andantino, die gegen die Unterdrückung Graf Walzers revoltiert oder die Stadt Barock und dessen Prinzen.

Das Kampfsystem finde ich super, im Endeffekt fast wie FF (ist KEIN Vergleich, nur eine Tatsache!). Es gibt die normalen Angriffe, die letztendlich "draufkloppen", und die Special-Attacken, die sich durch Normal-Angriffe verstärken lassen. Je nach Gruppenlevel lassen sich dann auch mehrere Spezialattacken bzw neue Feautures freischalten.

Das Spiel besteht zwar zum Großteil aus Kämpfen, diese sind aber überhaupt nicht brutal. Blut oder fliegende Körperteile gibts nicht, somit ist dieses Spiel auch für die jüngere Generation geeignet.

Aber warum nur 4 Sterne?
So toll das Kampfsystem auch ist, wenn die Gegner einfach über eine Stunde lang die selben sind nervt es irgendwann extrem!
Das Schema ist eben das ganze Spiel über ziemlich gleich. Laufe von A nach B. Bis du zu B kommst und dort den Endgegner killen darfst killst du erst mal 100 normalo-Gegner, die vielleicht aus 2 verschiedenen Gegner-Sorten bestehen. z.B Quallen und Vögel. Diese sehen auch nicht unterschiedlich aus sondern bleiben immer gleich. Ein paar Kapitel später tauchen sie vielleicht in einer anderen Farbe und etwas stärker wieder auf. Ich bin zwar generell ein Freund von Zwischensequenzen, aber müssen die wirklich 10 min lang sein? Es ist zwar schön wenn zwischen den Kapiteln immer wieder Teile von Chopins Leben erzählt werden, aber man kann die Schnelligkeit der einzelnen Textfetzen nicht steuern, also sitzt man mal geschlagene 30 sek dran bis der nächste Erzähler-Satz kommt. Da freut man sich auch wenns endlich vorbei ist und man wieder sinnlos schnetzeln darf.
Ich fand es auch schade, dass man seinen Charakter nur minimal bis fast garnicht verändern konnte. Es gibt insgesamt 4 Kostüme zu finden, im ersten Spieldurchlauf nur 3. Es sind aber insgesamt 9 spielbare Charaktere. Wenn man neue Waffen findet kann man die zwar ausrüsten, sie sehen aber nie anders aus, der Unterschied macht sich lediglich durch die Stärke bemerkbar. Dinge wie Haarfrisur oder Augenfarbe sind mir garnicht wichtig, aber zumindest Kleidung-und Waffenveränderung muss drin sein.
Am Schlimmsten fand ich aber ehrlichgesagt das Ende. Ich bin gewiss nicht schwer von Begriff und kann mich mit dem einen oder anderen etwas seltsamen Ende anfreunden. ABER DAS? Als ich mich endlich zur Endsequenz hingespielt hatte und schon euphorisch war, es endlich geschafft zu haben, saß ich nurnoch mit einem riesengroßen WTF vor dem Fernseher da und konnte nicht glauben was ich da sehe. Völlig absurd, teilweise auch pseudo-philosophisch und einfach unlogisch. Soll ja Menschen geben die in jedes Staubkorn, das im Wind weht, hunderte Dinge interpretieren, ich gehöre da nicht dazu. Das Ende ist also für mich ein riesiges Minus.

Trotzdem würde ich jedem zum Kauf raten, die deutlichen Schwächen des Spiels werden auch wieder durch seine offensichtlichen Stärken in den Hintergrund gedrängt. Ich habe es jedenfalls auch nach dem skurrilen Ende nicht bereut.
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5.0 von 5 Sternen Schönes Spiel, 2. Januar 2011
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Eternal Sonata (Videospiel)
Eternal Sonata gehört sicherlich zu den ganz besonderen Genre-Schätzen zur Zeit. Nicht jedermanns Sache, aber für Liebhaber von japanischen Rollenspielen im Anime Stil ein Leckerbissen. Das Spiel wurde sehr detailverliebt gezeichnet und es macht Spaß die Charaktere durch die Welt zu bewegen. Auch die Musik passt wunderbar dazu, wobei einige Stücke von Chopin sind, um den es ja bei Eternal Sonata geht. Schon das Intro kündigt aber an, dass Eternal Sonata keine fröhliche Geschichte erzählt. Eher im Gegenteil, die Stroy ist eher traurig.

Am Anfang ist das Spiel noch recht leicht, doch mit dem Fortschreiten des Levels wird das Spiel durchaus sehr schwer. Dies kritisieren viele, aber ich sehe darin eher eine Herausforderung einfach besser zu werden. Die Kämpfe werden rundenbasiert abgehandelt, doch wurde dies bei Eternal Sonata so realisiert, dass man teilweise mehrere Züge im Voraus denken muss. Wo laufe ich hin? Stelle ich mich in Licht oder Schatten? Mache ich Schaden bis die Runde abgelaufen ist oder höre ich vorher auf um mich besser zu positionieren?

Dieses Spiel war für mich der PS3 Kaufgrund (gegen die XBOX wehre ich mich) und ich habe es nicht bereut. Allein interessierten sei aber zu sagen, das ist kein hirnloses Spiel. So wie man bei guten Filmen nicht das Hirn ausschalten kann um sich berieseln zu lassen (Popcorn Kino), sollte man auch bei diesem Spiel aktiv mitdenken, damit man die Geschichte genießen kann.

Es werden eine englische und eine japanische Tonspur geboten, allerdings gibt es deutsche Untertitel. Mein Vorschlag, die japanische Tonspur zu nutzen. Japaner bringen die Emotionen der Charaktere am besten rüber, finde ich. Was auffallen wird, wenn man öfter japanisch mit deutschen/englischen Untertiteln spielt oder sieht, ist die teils schlechte Übersetzung ins Deutsche. Auch ohne japanisch zu können habe ich den Unterschied zwischen "Ihr könnt mich Chopin nennen." (JP) und "Ihr könnt mich Frederic nennen." (DE) herausgehört.
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4.0 von 5 Sternen Nichts für den breiten Markt, 16. Februar 2009
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Eternal Sonata (Videospiel)
Hallo,

ich habe mir die englische Version dieses Spiels gekauft, diese ist am Samstag, den 14.02.2009 angekommen. Auch hier sind die Bildschirmtexte auf deutsch. Ich habe nun etwa eine Spielzeit von 10 Stunden hinter mir und möchte folgende Zusammenfassung abgeben:

+ Grafik ist liebevoll, auch die Ladezeiten sind erträglich
+ Musik und Sound ist gut umgesetzt
+ Viele Charactere
+ Schönes Kampfsystem mit wachsendem Schwierigkeitsgrad
+ Am Kampf können sich 2 weitere Spieler beteiligen (vorrausgesetzt man verfügt über 2 zusätzliche Controller), dies muss man aber nach jedem Laden eines Spielstandes neu einstellen. Was aber wiederum bedeutet, dass man mit jedem Spielstand bis zu zwei zusätzliche Spieler mit aufnehmen kann.

+/- Die Story ist zwar für japanische Verhältnis noch eher konservativ, dennoch konnte Sie mich noch nicht so richtig fesseln

- historische Erzählungen über das Leben und Leiden von Chopin, dies ist zwar mit START überspringbar, dennoch wenig liebevoll umgesetzt und teilweise langwierig

- Die Speicherzeiten dauern etwas lange

Das Kampfsystem wächst in seiner Schwierigkeit und Komplexität anhand des integrierten Gruppenlevels stets ein bischen an (Gruppenlevel 1-5). So hat man beispielsweise im Gruppenlevel ein unendliche Taktikzeit und auch in der Aktionszeit (5 Sekunden) Pausen wenn man keine Taste betätigt. In Gruppenlevel 2 fallen die Pausen in den 5 Sekunden Aktionszeit weg, d.h. einmal losgelaufen laufen die 5 Sekunden gnadenlos ab (wenn man sich vorher allerdings überlegt hat, was man machen will, dann ist das immer noch ausreichend). Ab Gruppenlevel 2 kann man auch Echos aufbauen, das sind aufeinanderfolgende Treffer des normalen Angriffs. Je mehr Echos man aufgebaut hat, desto stärker wird die nächste Spezialfähigkeit des nächsten Characters, welcher eine Spezialfähigkeit einsetzt.

Auf den Schlachtfeldern gibt es 2 Regionen, eine hellere (Licht) und eine dunklere (Schatten). Je nachdem in welcher Region sich der Character aufhält, kann er entweder seine Licht- oder seine Schattenspezialfähigkeit verwenden (in höheren Gruppenlevels dann 1 zusätzliche Auswahl für Licht- und Schattenfähigkeit).

- Kamera + lineare Landschaftsführung

Wenn man sich nicht im Kampf befindet, so kann man die Kameraführung nicht ändern, was teilweise dazu führen kann, dass man Seitenwege und Kisten übersieht.

Die linear angelegte Umgebung ist auch nicht jedermans Sache.

Der Rest hält sich an das Manga-RPG-Standardprogram. Es gibt Ausrüstungsgegenstände, welche man in einen der vier Characterslots geben kann. Es gibt Gegenstände, mit welchen man sich heilen kann, etc. Desweitern kann man immer je 1- oder später 2 Spezialfähigkeiten aus Licht- und Schatten in die dafür vorgesehenen Felder packen. Diese gewählten Fähigkeiten sind dann im Kampf verfügbar.

Hat man mehr als 3 Charactere, so muss man sich immer entscheiden, welche man in seiner Party aktiv am Kampf teilenehmen lassn will. Storybedingt wird diese manuelle Einstellung teilweise übergangen, d.h. an manchen Kämpfen muss ein bestimmter Character teilnehmen. Gleichmässiges Leveln der Charactere ist daher nicht unwichtig.

Fazit:

Schon aufgrund der Tatsache, dass solche Spiele bisher auf der PS3 Mangelware sind, kann man es Manga-RPG-Fans ans Herz legen. Auch wenn die Story um Chopin etwas gewöhnungsbedürftig und nur in bestimmten Fällen fesselnd ist, wurde das Spiel mit sehr viel Liebe zum Detail entwickelt.

Spieler, welche ein komplexeres Rollenspiel suchen und sich auch gerne mit eigenen Avataren durch Fantasywelten bewegen, sowie Spieler die gerne große Handlungsfreiheiten bevorzugen (auch in Hinsicht auf freie Bewegungen in der Welt) werden mit Enternal Sonata weniger glücklich werden. Hier sollte man vielleicht doch auf die Portierung von Sacred 2 warten.

Ich hoffe diese Rezension gab ein bischen mehr Einblicken in das Spiel.

Euer
Hannes
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Eternal Sonata
Eternal Sonata von Bandai Namco Entertainment Germany GmbH (PlayStation 3)
EUR 29,95
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