Kundenrezensionen

207
4,1 von 5 Sternen
BARAKA - Eine Welt jenseits der Worte [Special Edition]
Format: DVDÄndern
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59 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. September 2009
Auf der Suche nach einer Blue-Ray mit einem ausgesprochen guten Bild, bin ich auf den Titel "Baraka" gestoßen.

Inhalt:
Wer hier eine Doku ala "Unsere Erde" erwartet, wird ein wenig irritiert sein, denn dieser Film geht doch sehr viel tiefer. Ein Bilderrausch zwischen Kulturen, Religionen, Landschaften und dem Leben der Menschen in unserer heutigen Zeit. Keine Dialoge, stattdessen Bilder in atemberaubender HD-Qualität untermalt mit Sounds von "Dead Can Dance".
Eigentlich bin kein großer Fan von solchen "meditativen" Filmen, aber nach Ansehen von diesem Werk bin ich schlicht und ergreifend, nur noch begeistert.

Wie eine Wechselbad der Gefühle möchte ich das beschreiben. Bild-gewaltige Panoramen lassen einen staunen, lange Kamera-Fahrten mit-fliegen, religiöse Zeremonien und das schnelle Leben der Menschen wirken, manchmal geradezu gespenstisch. Ein Film der zum Nachdenken anregt und dies auch tut.
Wie weit die Menschen kulturell, auch heute noch trotz Globalisierung entfernt sind, zeigt dieser Film wirklich sehr deutlich. Auch eine gewisse mahnende Bildersprache an manchen Stellen des Films, sollte nicht verschwiegen werden. Insgesamt aber absolut faszinierend!

Bildqualität:
Ich habe schon einige Blue-Ray Filme auf meinem HD Beamer zusammen mit der Playstation 3 angesehen, aber dieser Bildtransfer von "Baraka" schlägt doch so ziemlich Alles. Hätte nicht gedacht, dass mein
Equipment,mit dem richtigen Material, noch so in der Performance zulegen kann.

Sound:
Gesänge, Trommeln und Ethno-Sounds in brillanter Qualität. Über ein Surround-System mit gutem Klang ein Genuss. Die Musiker von"Dead Can Dance" haben den Film auf Ihre Art sehr gut musikalisch koloriert.

Overall:
Must Have für Fans von High Definition und anspruchsvollen Filme.

Anmerkung:
Für Freunde des Popcorn-Kinos oder zur Familienunterhaltung ist dieser Film denke ich, weniger geeignet.
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23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. März 2005
Nur ein Film ohne Worte vermag alles zu sagen, was zu sagen wäre. Und was gibt es denn zu sagen angesichts des menschlichen Wahnsinns, der unseren Planeten zerstört? - Nichts, denn da fehlen dem Menschen selbst die Worte.
Und was gibt es denn zu sagen, angesichts der Herrlichkeit, die uns die Existenz geschenkt hat? Nichts, denn auch da fehlen dem Menschen die Worte.
Überall, wo Tiefe zum Ausdruck gebracht wir, ist das oberflächliche Geplapper des Menschen geradezu lächerlich. In den Gesichtern der Menschen kannst du lesen wie in einem offenen Buch und in die Schönheit der Natur kannst du eintauchen und meditativ versinken.
Ein atemberaubender Film mit spektakulären Aufnahmen und Klangerlebnissen. Er ist schön und realistisch zugleich - zeigt wie die Welt ist und was der Mensch aus ihr gemacht hat. Insofern zwingt er den Menschen, sich mit seiner eigenen Borniertheit auseinanderzusetzen, die umso mehr in den Vordergrund tritt, wie die Hektik unserer modernen Zivilisation im Widerspruch zur Stille der Natur steht.
Die unterschiedlichsten Kulturen, Traditionen und Religionen werden in diesem Film in ihrer Essenz zum Ausdruck gebracht - und dann der Schluss, der zweifelsohne für den Europäer sehr drastisch ist, denn er ist es nicht gewohnt, sich mit dem Tod auseinanderzusetzen. In Indien ist der Tod nur der Anfang zu einer neuen Wiedergeburt und somit Teil des Lebens selbst. Auch im Westen sollten wir uns zumindest in der zweiten Hälfte unseres Lebens mit dem Staub befassen, zu dem wir wieder zurückkehren werden - nur dann werden wir auch das Licht dahinter erkennen können.
In der Stille des Menschen offenbart sich Gott - und dieser Film gibt dem Menschen die Gelegenheit, in Andacht und Meditation wieder zu seinen Wurzeln zurückzukehren, bevor er auf dem Scheiterhaufen landet!
Kann ich jedem nur empfehlen!
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26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
VINE-PRODUKTTESTERam 18. Februar 2009
Dieser Film ist ein Wunder, eine visuelle Weltreise durch die Themen Natur, Kultur und Zivilisation; keine Dokumentation im herkömmlichen Sinne, denn hier wird nicht kommentiert oder doziert - es sei denn durch die Bilder und Klänge selbst.

Mit Bildern unerreichter Ästhetik nimmt Regisseur Ron Fricke (bereits bei dem ähnlich angelegten Film "Koyaanisqatsi" hinter der Kamera) den Betrachter mit durch Tempelanlagen und Moscheen zu den farbenfrohen Ritualen südamerikanischer Indios, zeigt in eindrucksvollen Zeitrafferaufnahmen die innere Mechanik unserer Welt (Bewegung der Wolken und des Sternenhimmels) und die seltsamerweise gleichsam im Einklang und Gegensatz dazu stehende Hektik der modernen Zivilisation. Auch hier werden die mechanischen Abläufe des täglichen Lebens durch atemberaubende Zeitrafferaufnahmen sichtbar gemacht und modernes Großstadtleben als eine nicht artgerechte Haltung der Spezies Mensch entlarvt.

Bei all den schönen Bildern spart der Film jedoch auch das Schreckliche nicht aus: Dokumente von Umweltzerstörung, Krieg und Tod. Luftaufnahmen der brennenden Ölquellen in Kuwait machen das ganze Ausmaß der Zerstörung und des Wahnsinns greifbar. Eine unbewegte Aufnahme der Verbrennungsöfen in Auschwitz gefolgt von stillen Fotografien der Opfer genügt, um das Grauen im Kopf des Betrachters abzurufen. Die Sequenz einer Hindu-Beisetzungszeremonie mit Detailaufnahmen eines auf dem Scheiterhaufen verkohlenden Leichnams wirkt verstörend und ist für sensible Menschen sicher grenzwertig.

Was den Film einzigartig macht, ist nicht zuletzt das gewählte Aufnahmeverfahren Todd-AO. Ich hatte das Glück, diesen Film im Kino als nagelneue 70 mm-Kopie sehen zu dürfen. Die Schärfe und Brillianz der übergroßen Filmbilder macht jedes noch so kleine Detail sichtbar und den Film somit zu einem außergewöhnlichen Erlebnis.

Dementsprechend skeptisch war ich, als ich diese DVD zunächst über den (normalen) Fernseher abspielte. Ich war nicht einmal enttäuscht, genau das hatte ich erwartet: Matsche! All die versteckten Details, die mich bei der Kinoaufführung so begeistert hatten, waren im strukturlosen Einheitsbrei verschwunden und der Film damit seiner Seele beraubt.

Erst auf dem hochauflösenden PC-Bildschirm zeigt diese DVD-Ausgabe dann, was wirklich in ihr steckt und besticht durch eine bisher für DVD nicht gekannte Schärfe und Detailgenauigkeit. Hier fühlte ich mich fast wieder ins Kino zurückversetzt und konnte den Film so genießen, wie ich ihn in Erinnerung hatte. Die Restauration des Films mit 8k-HD-Scanner hat sich auf alle Fälle gelohnt. Mit einem derart guten Ergebnis hätte ich nicht gerechnet.

Fazit: Vor dem Erwerb dieser DVD erst einmal auf HD aufrüsten. Dann hält die Silberscheibe aber auch, was die Verpackung verspricht: Referenzqualität für hochauflösendes Video in Bild und Ton.
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Januar 2002
Ein Film ohne Worte und ich versuche hier ein Statment abzugeben...
Seht ihn Euch an und nehmt Euch auch Zeit dafür. Manchmal, wenn es mir schlecht ging, habe ich mir diesen Film angesehen.
Danach ging es mir besser. Er wirkt an einigen Stellen geradezu meditativ.
Jemand meinte mal, daß ein Foto eigentlich eine Lüge sei, denn es zeige ja nur einen AUSSCHNITT aus Zeit und Raum.
Die Kunst ist es, möglichst viel Wahrheit hinein zu packen und zu zeigen und genau das hat Ron Fricke mit Baraka gemacht.
Ich finde, er zeigt in wunderschöner aber trotzdem nüchterner Weise die Helligkeit, die Schwere, die Wehmut und auch die Kraft des Lebens.
Ich mag es, wenn man bei einem Werk erkennt, von wem es stammt - ich mag Authentizität und Einzigartigkeit von Menschen.
Dieser Film ist ein gefühlvolles und sehr bedachtes Zeitzeugnis.
Seht ihn Euch in Ruhe an...
Serge
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24 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Ehrlich gesagt habe ich bis zum heutigen Tag nie einen vergleichbaren Film, geschweige denn so grandiose Aufnahmen gesehen. Baraka ist für mich eines der besten Beispiele dafür, dass sich Filmemacher zu recht als Künstler bezeichnen dürfen.
Die Aufnahmen zeigen wunderschöne Landschaften aus 24 Ländern, religiöse Stätte aber auch belebte Metropolen, die teilweise im Zeitraffer aufgenommen wurden, wodurch ein sehr interessanter Effekt erzeugt wird.
Die Bildqualität ist ebenfalls überzeugend, da der Film ursprünglich auf dem 70mm Format gedreht wurde, welches an Auflösung und Qualität nahezu nicht zu überbieten ist.
Hoffentlich kann die Fortsetzung, an der Ron Fricke zur Zeit arbeiten soll, nahtlos an diesen Meilenstein der Filmgeschichte anknüpfen.
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43 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Baraka Die Meditation Blue Ray

Es ist schwer dieses Werk in Worte zu fassen. Daher versuche ich es mit meinen eigenen.
Wenn ich mir die negativen Rezessionen ansehe und deren Begründungen warum der Film schlecht sein soll da muss ich sagen der Künstler hat sein Ziel voll erreicht! Die Kritik die der Künstler an der Gesellschaft übt umschreibt er nicht mit Worten sondern mit Bildern er versucht die Menschen anzuregen über die Bilder nachzudenken und dann eigene Emotionen zu bilden. Denn wenn über etwas gesprochen wird wird auch eine Meinung und eine Stimmung vermittelt was er tunlichst vermeiden will.

Angefangen wird ja mit gewaltigen Bildern aus der Natur ohne Mensch. Danach beginnt die Evolution der einfachen Menschen die in Symbiose mit der Natur leben und langsam Kultur bilden und als soziales Individuum gelten (ja ich habe auch gegrinst über die über die Massenmeditation). Anschließend kommt die Nutzung der Ressourcen durch die Kulturen. Die ersten Steinhäuser erscheinen im Bild danach die ersten verwahrlosten Hochhäuser und schließlich den Blick in eine Metropole. Danach geht es in eine Hühnerfabrik das soll wohl versinnbildlichen das der Mensch langsam seine Identität verliert. Nur noch vorhanden zu sein scheint um seinen Zweck/Bestimmung zu erfüllen. Und deren zwangsläufigen Verschwendung und Vernichtung unseres Lebensraumes. Zu Funktionieren wie eine Maschine welches der Künstler versucht mit hektischen Bildabläufen und unangenehmer Musik zu unterstützen. In den negativen Rezessionen wird da geschrieben von nerviger Musik. In meinen Augen muss ein Kunstwerk nicht immer Wohlbehagen verbreiten sonst verkommt es nur zur lapidaren Unterhaltung. Der Schrei der darauf folgt und die Hilflosigkeit und das Elend von denen die im Müll nach Essen und Wertsachen suchen sind die Resultierenden folgen. Der Schluss ist in meinen Augen etwas lange geraten. Er endet damit das man sich mit dem Tot beschäftigen sollte und wie die Kulturen das handhaben was in dem Gipfel endet mit den verbrennenden Leichen. Zum Ende hin kommt das was bleibt das Mystische die Ewigkeit.

Ich finde auch die Papp-Verpackung als Teil des Kunstwerkes da es die Vergänglichkeit und Individualität besser herüber bringt als eine DIN-Standard-Blue-ray-Plastik-Hülle. Man rege sich auf über die Eselsohren und die Knicke der Schachtel. Aber das macht das Werk für jeden Individuell.

In einem gelungenen Kunstwerk kann jeder etwas anderes sehen wie in den Bildern mit optischer Täuschung. Das hier habe ich jedenfalls gesehen. Und an einem Guten Kunstwerk sieht man manches ein anderes mal etwas anders.

5 von 5 Sternen da dies ein Meisterwerk darstellt in meinen Augen. Und seinen Zweck erfüllt: Nachzudenken und sich selber (nicht das vorgekaute des Sprechers!) aus den Bildern eine Schlussfolgerung zu ziehen und eine Meinung zu bilden.

Wer nicht gerne nachdenkt wird mit der Blue-Ray keine Freude haben. Es ist eben nichts was man sich mit einem Bier reinziehen kann. Da empfehele ich Transformers.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Oktober 2013
Mit vier Sternen spreche ich wohl ein nüchternes Urteil über diesen... was ist es überhaupt?

Und genau deshalb werden einige Baraka nicht mögen. Sie können es nicht einordnen. Es unterhält sie nicht, niemand redet, die Bilder sind wirr und unverständlich. Die Musik ist nicht sonderlich melodisch.

Als ich das erste mal Baraka vor einigen Jahren (im Alter von 25) gesehen habe, fand ich es nicht berauschend. Ich habe es zu Ende gesehen weil viele davon begeistert waren. Damals war ich auch sehr unerfahren und nicht so kritisch was unsere Gesellschaft angeht.

Einige Jahre später hat sich das Blatt gewendet. Ich habe den Film noch einmal angemacht und es hat mich tiefer berührt als die meisten anderen bewegten Bilder. Die Musik säuselt angenehm im Hintergrund, die Bilder sind von schärfster und noch nie dagewesener Qualität. Obwohl keine Worte fallen hat dieser Streifen so viel zu sagen. Vielleicht hat mich die Lebenserfahrung in eine andere Ebene hochgehoben um es verstehen zu können. Erst jetzt verstand ich was der Film sagen will.

Es geht darum zu zeigen wo wir herkamen, wie es immer noch Menschen gibt die so leben wie unsere Vorfahren früher. Und es geht darum was aus uns geworden ist in dieser kurzen Zeit. Zuerst denkt der Europäer, dass die Szenen am Anfang mit den Stämmen und ihren fremdartigen Zeremonien sehr lächerlich daherkommen. Dann wird unsere Wirklichkeit gezeigt. Dreck, Müll, gigantische Städte, Armut, Reichtum, nie anhaltende Menschenströme. Ich musste lachen als Japan gezeigt wurde und im selben Moment Küken in einer Fabrik. Alles endet abrupt und es gibt nur drei Auswege für den Zuschauer. Entweder merkt er, dass die "armen" Menschen am Anfang mit ihrer fremdartigen Kultur irgendwie glücklicher waren als die Menschen die er kennt und die man gegen Ende sah. Auch verspürt er einen Drang dazu eher zu den Glücklichen gehen zu wollen als zu den Unglücklichen.

Der zweite Ausweg ist das Ausschalten des Streifens, ihn für langweilig/sehenswert zu erklären und die Bilder als nichtssagend oder beeindruckend hinzustellen. Man kann ihn im Kopf zwischen dem Ganzen das man kennt nicht einordnen.

Einen dritten Weg gibt es auch: Es zu lieben ein Küken zu sein das am Förderband seinen Weg ins Ungewisse geht.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Januar 2012
Baraka wird oft mit Koyaanisyatsi verglichen. Die Musik von Baraka finde ich allerdings weit besser. Tatsächlich scheint Baraka einiges von diesem Film aus den 80ern kopiert zu haben. Dennoch ist Baraka um einiges sehenswerter (war auch in der Produktion teuerer). Obwohl Baraka ebenfalls den Kontrast zwischen Natur und unsere technisierte Welt darstellen möchte, geht es doch vor allem um den Alltag der Menschen, ihr religiöses Leben und ihre Arbeit. Man fühlt daher mit den Menschen mit aber auch mit der Zerstörung seiner Lebensgrundlage, der Natur. Der Film ist vor allem geeignet zum gemeinsamen ansehen mit Menschen / Freunden aus verschiedenen Teilen der Welt unterschiedlicher Muttersprache. Jeder versteht ihn! So habe ich den Film jedenfalls in Nepal kennen gelernt, gemeinsam mit Menschen unterschiedlichster Nationen. Der Film wurde so auch zur Vorlage / zum Vorbild für meine eigenen Reise-Diashows.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. August 2010
Baraka ist für mich ein Meilenstein wie es keinen anderen gibt.
Die Wucht der Bilder ist unvergleichlich. Die Bildkomposition einfach meisterhaft. Der Sound nur allzu passend gewählt und getimt.
Kein Wort wird gesprochen, viele Szenen sind in Zeitlupe, andere im Zeitraffer und überhaupt vergeht die Zeit beim ansehen wie im Fluge.
90 Minuten finde ich entschieden zu kurz. Von mir aus dürfte Baraka ruhig 3, 4 oder 5 Stunden lang sein, doch es wäre mir keine Sekunde langweilig, ganz im Gegenteil.
Ron Fricke kann in der kurzen Zeit nur einen Bruchteil von interessanten Orten, Menschen und Dingen zeigen, die es zu zeigen gäbe. Mir fielen da noch viele mögliche Drehorte und Motive ein.

Auf der DVD Version von 2008 sind keine Extras, kein Making Off usw. Das ist bedauerlich, denn von den 8 möglichen GB sind nur 7 ausgenutzt. Also wäre noch Platz für ein Extra gewesen. Der Ton ist in AC3 und 5.1 DTS vorhanden. DTS klingt etwas wuchtiger.
Leider gibt es auch keine Untertitel welche die Ortsnamen einblenden. Das ist wirklich schwach, denn in anderen Ländern gibt es sehrwohl Versionen mit entsprechendem Untertitel.
Wenigstens nervt die DVD nicht mit einem Kopierschutz. Diese Kritik richtet sich allerdings an die DVD Firma und nicht an den Film selber.

Fazit: Schwer beeindruckend und nachwirkend. 7 Sterne.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. Oktober 2010
Eine DVD die viele Kulturen vorstellt, leider nur mit Musik unterlegt. Aber das ist sicherlich so gewollt. Da ich schon einige Länder besuchte, habe ich meine eigene Vorstellung von den verschiedenen Kulturen. Mich haben die Aufnahmen zum Nachdenken gebracht.
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