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42 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
In einer Zeit, in der sich manche Filmemacher veranlasst fühlen, in komplizierten Leinwand-Sudokus Handlungen zerlegt (8 Blickwinkel) oder gar rückwärts (Memento) zu präsentieren, stellen die 2008 produzierten, gradlinig erzählten "96 Hours", produziert von Luc Besson[1] mit Regisseur Pierre Morel nach dem Buch Robert Mark Kamen und Luc Besson, geradezu schon etwas Exotisches dar. Endlich kann man sich mal wieder entspannt mit dem befassen, was einen Film ausmacht.

Geheimagent Bryan Mills (Liam Neeson, 56) hat zwar unfreiwillig die Ehe dem Beruf geopfert, dann aber doch den Job an den Nagel gehängt, um in der Nähe seiner 17-jährigen Tochter Kim (Maggie Grace, 25) leben zu können. Eines Tages möchte Kim alleine mit ihrer 19-jährigen Freundin nach Paris fliegen. Das findet Bryan zu riskant, willigt auf Druck seiner Ex-Frau aber schließlich doch ein. Schon beim ersten Anruf von Kim aus Paris stellt sich heraus, dass seine schlimmsten Befürchtungen wahr geworden sind. Ganze 96 Stunden bleiben ihm, um seine Tochter zu retten...

Wer auf den Namen Luc Besson vertraut hat, wird nicht enttäuscht werden. Die Härte und Unmittelbarkeit erzeugen eine Atmosphäre, Spannung und Dramatik, die mit wenigen Ausnahmen den üblichen Technik- und Action-überladenen Computer-generierten Filmen inzwischen verloren gegangen ist.

Der Unterschied liegt einfach im Realismus. Zwar spielen sich die Kämpfe Bryans ebenfalls freundlich gesagt im Grenzbereich des Denkbaren ab, aber sie führen den Zuschauer doch unmittelbar in und durch das Geschehen - und darauf kommt es an. Man lernt einen besorgten Vater und seine Situation kennen. Man kann vielleicht zunächst seine Bedenken nicht ganz nachvollziehen. Dann aber versteht man seinen Zorn. Und wer das Leben kennt, weiß, dass in einer solchen Lage ein Vertrauen auf die Behörden nichts anderes wäre, als die Tochter hilflos ihrem Schicksal zu überlassen.

Man kann sich kaum eine geeignetere Besetzung für den gleichermaßen liebevollen wie entschlossenen Vater vorstellen als den Jedi-Ritter Qui-Gon Jinn, Liam Neeson - einen Schauspieler, der sich weit mehr durch Charakterrollen als durch Action hervorgetan hat, hier aber seine ungeheure Intensität und Bandbreite in die Wagschale werfen kann.

Es ist allgemein bekannt, dass sich - wie im Film - das organisierte Verbrechen überall auf der Welt durch bestochene Staatsdiener den Rücken freihält. Wer, wenn nicht die Betroffenen selbst, kann denn überhaupt noch helfen? Und die sollen dann - sarkastisch formuliert - eine Verfügung erwirken, bevor sie Kidnapper und Mörder befragen?

Wer dem Vater im Film, der in einer Grenzsituation versucht, seine Tochter zu retten, vorhält, er hätte auf Gewalt und Selbstjustiz verzichten müssen, verniedlicht damit letztlich den status quo: nämlich den überall, bekanntlich auch in allen großen deutschen Städten ja doch real existierenden Menschenhandel, allgegenwärtige Mafia-Organisationen, korrupte Verwaltungen oder Methoden wie das Willig-Spritzen von Opfern unter Inkaufnahme der Todesfolge. Jeder wünscht sich einen Rechtsstaat, der seinen Bürgern ein sicheres Leben ermöglicht. Aber die traurige Wirklichkeit sieht ja nun mal völlig anders aus.

Echt schade, dass es wohl nur in der Traumwelt des Films Menschen wie Bryan geben kann, die quasi im Alleingang mit der albaníschen Mafia aufräumen.

Im Original läuft der Film 93 Minuten, Format 2,35:1 auf Film und Video, HDTV 2K, DTS|DD (IMDB) - die Laufzeit auf der DVD beträgt entsprechend knapp 90 Minuten, das Format ist 2,4:1. Das FSK-Logo auf der Steelbox kann nicht entfernt werden.

Wie bei neueren, digital post-produzierten Filmen eigentlich zu erwarten sein sollte, lassen Bild und Ton im Rahmen des DVD-Mediums wenig Wünsche offen. Wo auf 35 mm Film gedreht worden war, bleibt - vor allem in dunklen Szenen - ein leichtes Korn sichtbar. Auf der Steelbook vom Juli 2009 stehen Tonspuren in Dolby Digital 5.1 und Untertitel in Italienisch, Englisch und Deutsch zur Verfügung.

Extras: "Making Of", "Die Filmpremiere in Frankreich", "Von der Produktion zum finalen Film".

"96 hours" dürfte einer der besten Action-Thriller sein, die man seit langem gesehen hat. Dem faszinierenden und ausdrucksstarken Spiel des Iren Liam Neeson gebührt großes Lob. Ihm verdankt der Film die emotionale Spannung, die zwischen seiner freundlichen, ruhigen Gelassenheit, seiner verzweifelten Liebe und der geradezu explodierenden Dynamik im Kampf steht - in perfekt "choreografierter" Action, die beeindruckender und härter kommt als all der Computermüll der letzten Jahre: weil sie "echt" ist.

Das Ganze ist nicht nur von Morel - auch an der Kamera - atemberaubend gefilmt, selbst die pochende Musik von Nathaniel Mechaly und der trockene, beinharte Sound erinnern in bester Manier an die starken Momente von Luc Bessons Filmen.

film-jury 5* A0813 1.2.2012 Genre: Action | Krimi | Thriller

Luc Besson (* 18. März 1959 in Paris)
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1990 5* Nikita
1994 5* Leon - Der Profi
1997 -* Das fünfte Element
2004 -* Die purpurnen Flüsse 2 - Die Engel der Apokalypse
2005 -* Transporter 1-3 - Triple-Feature [Blu-ray]
2006 5* Chanson d'Amour (5 Sterne)
2008 5* 96 Hours [Blu-ray] (Buch und Produktion)
2009 -* Staten Island New York - Es gibt kein perfektes Verbrechen

William John Neeson (* 7. Juni 1952 in Ballymena, Nordirland)
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1993 -* A0000 Schindlers Liste (AA)
....... R: Steven Spielberg (AA) D: Liam Neeson (aa), Ben Kingsley, Ralph Fiennes (aa)
1994 -* A0000 Nell
....... R: Michael Apted D: Jodie Foster, Liam Neeson, Natasha Richardson
1999 -* Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung
....... R: George Lucas D: Liam Neeson, Ewan McGregor, Natalie Portman
2008 5* A0813 96 Hours [Blu-ray]
....... R: Pierre Morel BP: Luc Besson D: Liam Neeson, Maggie Grace
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. April 2013
Aussergewoehnlich guter Film! Hier stimmt alles.

Es geht um den Tunnelblick eines Vaters, dessen Tochter entfuehrt wurde. Diesen Albtraum stellt man sich im besten Fall genauso vor. Es gibt kein Richtig oder Falsch, es gibt keine Kompromisse, es gibt weder Freund noch Feind, sondern nur Personen die der Rettung des eigenes Kindes im Weg stehen, oder eben nicht.

Abseits dieser Hauptstory, werden alle Rollen des Films glaubhaft und realitaetsnah inszeniert. Liam Neeson ist kein Rambo und spielt auch keinen. Von Menschen die ihr Leben, wie der Vater in diesem Film, im Auslandsgeheimdienst verbracht haben, erwartet man Anpassungsfaehigkeit, Selbstvertrauen und kontrollierte Aggressivitaet. All das wird in einer phaenomenalen Mischung gezeigt.

"Er" agiert in einer unberechenbaren Umgebung mit improvisierten Mitteln und voellig autark. Kein hysterischer Superhero, keine Satelliten, keine BackUp-Teams, keine Waffen mit 1000 Schuss; Sattdessen ein still-konzentrierter Sicherheitsexperte, Urlaubsbild-Drucker am Flughafen, Identitaetsdiebstahl, der geuebte Schlag zum Kehlkopf und die Ueberzeugung, dass seine Gegner genug Waffen fuer alle mitbringen.

Der Film hat nur ein Defizit. Nach der extremen Zuseher-Erfahrung, die den Adrenalinspiegel bald auf ein Plateau bringt von dem kaum mehr runterkommt, stuerzt man am Ende in eine gewisse Leere. Keine Pointe, kein Prozess, keine Aufarbeitung. Der Film ist aus, waehrend man selbst noch nach Atem ringt. Ist gueltig, ist auch irgendwie cool, laesst aber auch viele Fragen offen und man haette eigentlich noch 10 Minuten Durchatmen verdient.

Unbedingt kaufen - Auf diesen Film haben alle Freunde des Action-Genres lange gewartet. Schoen, dass er aus Europa kommt.
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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. April 2009
Selbstjustizthriller sind eine haarige Sache. Oberflächig befriedigen sie niedrige menschliche Instinkte nach Rache und den nachvollziehbaren Wunsch nach (vermeintlicher) Gerechtigkeit. Ein Rückfall ins alte Testament. Aber was tun wenn die Behörden versagen, wenn der Rechtstaat nicht mehr für Recht sorgt?
Der französische Regisseur und Produzent Luc Besson hat sich auf das gefährliche Terrain gewagt und meistert es mit Bravour. "96 Hours" ist ein geradliniger, harter, gerechter und zutiefst emotionaler Actionthriller welcher den Zuseher aufwühlt und nachdenklich in die kalte Nacht entlässt.
Der Trumpf des Films ist nicht nur die schockierend realistische Geschichte über Mädchenhandel sondern vor allem sein Hauptdarsteller Liam Neeson. Neeson völlig gegen sein Softie-Image besetzt, verkörpert mit jeder Bewegung und jeder Mimik den verzweifelten Vater welcher bereit ist, jeden Weg zu gehen und jedes notwendige Opfer zu bringen um seine entführte Tochter aufzuspüren und aus der Hand von Mädchenhändlern zu befreien. Neeson spielt den ehemaligen CIA Agenten Bryan Mills dessen 17 jährige Tochter Kim mit ihrer Freundin eine Reise nach Paris unternimmt. Durch einen simplen Trick werden die Mädchen in eine Falle gelockt und entführt. Dies geschieht während Kim mit ihrem Vater telefoniert. Bryan kann übers Handy einige Informationen aufschnappen und diese mit Hilfe seiner ehemaligen Kollegen auswerten. Es stellt sich heraus, dass die albanische Maffia dahinter steckt und gerade mal 96 Stunden bleiben, bevor die Spur der Mädchen endgültig verloren geht. Mills reist nach Paris, und stößt dabei zuallererst auf die unkooperative und korrupte französische Polizei. Auf sich allein gestellt verfolgt er mit stupender Professionalität und unnachgiebiger Härte die Spur seiner Tochter und hinterlässt dabei mehr als nur verbrannte Erde. Hier setzt natürlich die Diskussion ein wieweit Selbstjustiz zulässig ist, und was tun wenn der Rechtsstaat versagt? Selbstjustiz ist natürlich nie zulässig und Menschen welche "96 Hours" gesehen haben werden danach auch nicht auf die Idee kommen das Recht in die eigenen Hände zu nehmen. Aber der Film thematisiert auch den Schmerz und die Verzweiflung eines Vaters. Ein Vater der die himmelschreiende Ungerechtigkeit nicht mehr hinnimmt, dass vor den Augen der Polizei Kriminelle ungeniert agieren. Ein Vater der um das Leben seines Kindes kämpft. Und der Film taucht auch in eine Thematik ein, welche uns allzu oft ohnmächtig und tatenlos zurücklässt. Junge Mädchen werden entführt und zur Prostitution gezwungen.
Bryan Mills überwindet diese Ohnmacht und handelt - Eltern werden ihn verstehen.
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59 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Juli 2009
Gleich Vorneweg: Der eine Stern ist nicht für den Film. 96 Hours ist klasse.

Der eine Stern ist für den Schwachsinn den Amazon hier (wohl aus Unkenntniss) mit dem "Ab 18" Siegel treibt. Die hier angebotene "härtere" Version unterscheidet sich nicht von der deutschen oder französischen Kinofassung. Der Film kam in einer zensierten und ca. 3 Minuten kürzeren Fassung in die amerikanischen und englischen Kinos und deswegen gibt es den ungekürzten Film für den englischen Markt separat zu kaufen.
Wer sich also nicht mit dem "Spezialversand für oh so brutale Filme" rumschlagen möchte (und sich damit 5 Euro und das persönlich zuhause sein sparen will), der kaufe sich einfach die ganz normale deutsche "Ab 16" Fassung.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Dezember 2012
Ex-CIA-Agent Bryan Mills (Liam Neeson) will mehr Zeit mit seiner Tochter Kim (Maggie Grace) verbringen. Daraus wird nichts: Kim und ihre Freundin Amanda werden in Paris von Menschenhändlern entführt. Bryan erfährt, dass er nur 96 Stunden Zeit hat um die Mädchen zu retten, weil sie zu Heroinkonsum gezwungen werden. Danach werden sie als willenlose Prostituierte auf den dunklen Straßen verschachert. Bryan fliegt nach Paris. Wer sich ihm in den Weg stellt, spielt mit seinem Leben.

Anfangs spielt Liam Neeson den Bodyguard für so einen Britney Spears-Verschnitt und rettet diese Sängerin vor einem mit einem Messer bewaffneten Stalker. Man spürt deutlich, dass mit diesem Mann nicht zu spaßen ist und so springt Neeson wie ein wildgeworderner Bulldozer durch alle Settings. Jeder, der sich in den Weg stellt stirbt - durch Waffeneinsatz oder atemberaubende Fight-Szenen. In dem 90minütigem Adrenalin-Kick schimmern ab und zu auch mal die Sorgen des verzweifelten Vaters durch, die Neeson die Charaktertiefe verleihen, die man für solches Werk braucht.

Bemerkenswert ist in meinen Augen die Besetzung des Agenten. Liam Neeson ist ja nicht gerade durch Actionfilme bekannt geworden. Mit Jason Statham hätte der Film durchaus mit Sicherheit noch mehr Spaß gemacht.

Fazit:

Eine Actionperle, die man gesehen haben muss. "96 Hours" ist jedoch definitiv der falsche Titel, denn wenn man mal den Flug nach Paris abzieht, hätten Neeson auch 9,6 Stunden gereicht um hier klar Schiff zu machen. Der Titel ist wohl eher für Steven Seagal ausgelegt worden...

Leider vergebe ich nur 8 Punkte, da der Adrenalin-Kick zwar atemberaubend ist, ich jedoch zu keiner Zeit das Gefühl hatte, dass dem rot sehenden Vater auch nur ansatzweise ein Haar gekrümmt werden wird.
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am 6. Oktober 2011
96 Hours ist ein Film, der mal nicht in Hollywood entstanden ist, sondern in Paris. Auch der Regisseur ist französisch und heißt Pierre Morel und ist ein Schützling von Luc Besson.

Bryan Mills ist ein ehemaliger Spezial-Ermittler der US-Regierung im Ruhestand. Er versucht, viel Zeit mit seiner Tochter Kim zu verbringen, diese lebt allerdings bei ihrer Mutter und ihren Stiefvater in Saus und Braus. Zwar überrascht Bryan seine Tochter immer wieder, aber immer kommt etwas dazwischen, das den Moment zerstört. Als seine Tochter mit einer Freundin nach Paris fliegt, werden die Mädchen von albanischen Mädchenhändlern entführt. Bryan hört am Telefon, wie dies geschieht und setzt nun alles daran, seine Tochter wieder zu finden, egal mit welchen Mitteln.

Pierre Morel erzählt mit 96 Hours keine neue Story, eher ist es die Präsentation, die den Film ausmacht. Liam Neeson ist ein Vater, der seine Tochter retten will und wirkt dabei sehr glaubwürdig. Selbst die Sprüche, ('Ich werde sie finden, und ich werde sie töten.') wirken hier nicht plump, sondern ernst. Man kauft Liam Neeson jeden Moment ab, indem er seine Tochter finden will. Seine Tochter wird von Maggie Grace gespielt, und das gut, aber neben Liam Neeson kann die junge Schauspielerin noch nicht glänzen. Die Action ist auch gut auf den Film angepasst. Wenn sie kommt, ist sie intensiv und lang. Bei einige Handgriffen, mit denen Liam Neeson seine Gegner besiegt, würde selbst Jason Bourne nicht schlecht staunen. Auch sind einige Szenen hart und kompromisslos inszeniert, vor allem die Folterszene verlangt einem Einiges ab. Ausserdem bekommt man hier auch mal die dunklen und gefährlichen Ecken von Paris zu sehen.
Auf der DVD gibt es zwei kleine Making Ofs und die Premiere in Frankreich zu sehen.

Fazit:
Pierre Morel zeigt, dass er von einem erfahrenen Mann gelernt hat. Die Story ist interessant, die Kämpfe intensiv und hart, die Spannung immer ganz weit oben und Liam Neeson als Vater, der seine Tochter sucht, einfach fantastisch.
Dieser Film ist ein muss für jeden Thriller-Gucker und hob Liam Neeson zu Recht wieder ins Rampenlicht Hollywoods.
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am 27. Juli 2010
Warum der englische Titel "Taken" in deutschen Kinos zu "96 Hours" geändert wurde ist mir ein Rätsel.
Sei es drum, der Film ist eine Wucht.

Ein Freund und ich hatten Langeweile und beschlossen ins Kino zu gehen. Ich habe mich nicht vorher über den Film informiert, monatelang auf ihn gewartet oder dergleichen. Wir sind ins Kino und "Guck der Film sieht gut aus. Also rein da".

Im Film geht es um die Verschleppung der Tochter eines ehemaligen Geheimagenten. Auf einem Paris-Trip mit ihrer Freundin werden sie von Menschenhändlern gekidnappt, unter Drogen gesetzt und verkauft. Dem Vater (Liam Neeson) gefällt das natürlich nicht und er versucht sie nun mit allen Mitteln zu befreien.
Auf seiner Befreiungstour geht er nicht sehr zimperlich vor und nutzt seine Fähigkeiten aus Agentenzeiten.

Der erste Eindruck von Hauptdarsteller Liam Neeson ist eher mau. Der sympathische Vater ist nicht super durchtrainiert, hat keine Superkräfte oder etwaiges "Spielzeug" a la James Bond. Doch legt er erst einmal los, "verwandelt" sich der unscheinbare Mann in einen Elitekämpfer, der alles tun würde und tut um seine Tochter zu retten. Ohne Gnade und ohne vorher zu verhandeln, macht er sich auf die Suche und bestraft all diejenigen, die halfen seine Tochter zu entführen.

Der etwas leichte,langsame Start lässt nicht auf die folgenden furiosen Szenen schliessen, führt aber gut in die Geschichte ein und man lernt die Person des Vaters und seine familiäre Situation gut kennen.
Beeindruckt hat mich an dem Film am meisten die Kompromisslosigkeit, mit der der Hauptdarsteller zu Werke geht. Es wird nicht lange geplant. Der Vater fliegt nach Paris, verfolgt die Spuren und lässt sich von seiner Angst und Wut antreiben. Die Angst seine Tochter zu verlieren wird für mich sehr "realistisch" dargestellt und ich konnte sehr gut mitfühlen bzw. mich in ihn hineinversetzen (auch ohne eigene Kinder).

Fazit: Die Entführung einer geliebten Person war schon öfter Thema von Filmen. Der Unterschied besteht einfach in der Rolle des Vaters, der alles für seine Tochter tut. Ein Film der über seine ganze Länge spannend ist und mitfühlen lässt.
Wer kompromisslose Action mit einem wunderbaren Hauptdarsteller erleben will, ist mit diesem Film sehr gut bedient. Ein cleverer, teil auch brutaler Film (ab 16) unterhält einen Abend lang auf sehr hohem Niveau.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Ihr wollt wissen von wem Jack Bauer (24) ausgebildet wurde? Dann guckt 96 Hours! Als wir ins Kino gingen sagte der Mann am Einlaß zu uns 'Klasse Film, Liam Neeson töten einfach alle'. Treffender kann man den Film nicht beschreiben. Die Story ist relativ fix erzählt Neeson spielt einen EX-wahrscheinlich-CIA-Agenten der in den besten Jahren seiner Familie berufsbedingt nicht da war. Als Konsequenz hat seine Frau sich irgendwann scheiden lassen und einen neuen, reichen Mann geheiratet. Neeson geht darauf hin in Frührente um mehr bei seiner Tochter sein zu können und versäumtes wieder gut zu machen, ist auf Grund seiner Berufserfahrung aber absolut paranoid in Bezug auf seine Tochter. Als diese dann einen Trip nach Paris unternehmen will ist Neeson natürlich aus dem Häuschen, erlaubt es aber schließlich auf Druck seiner Frau. Doch natürlich passiert kaum dass die kleine in Paris angekommen ist das, was passieren muss: Sie und ihre Freundin werden von Osteuropäischen Menschenhändlern verschleppt. Auf Grund seiner Erfahrung weiß Neeson, dass er 96 Stunden hat, bevor seine Tochter nicht mehr auffindbar ist, also macht er sich auf den Weg nach Paris, um seine Tochter zu retten '

Der Film hat natürlich ziemlichen B-Movie-Charakter. Die Story ist ziemlich flach und Neeson rennt einfach alles tötend durch den Film, einem klaren, vordefinierten Ende entgegen. Aber wie er das tut. Absolut perfekt inszeniert. Ein wahrer, geiler Männerfilm. Neeson haut einfach alle platt. Die Kämpfe dauern dabei auch nie lange, maximal zwei bis drei Schläge und jeder Gegner liegt am Boden. Und das geschieht im Schnitt spätestens alle 5 Minuten, meistens aber deutlich häufiger. Wer Rache- bzw. härtere Actionfilme mag, der wird sehr wahrscheinlich von diesem Film absolut geflasht sein. Ein knallharter, astrein inszenierter Rachethriller. bei dem man seine Moral über den Haufen werfen und ihn einfach genießen sollte.

5 von 5 zu Brei geschlagenen Nubsi Schlägern
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Der vorliegende und von Luc Besson produzierte "96 Hours" ist ein stringent inszenierter Actionthriller, der sein Tempo nach einer kurzen Einführung der Protagonisten bis zum Ende durchhalten kann, wobei dem Zuschauer fast keine Zeit zum Atmen bleibt.
Der bisher eher durch Charakterrollen bekannte Liam Neeson spielt den früheren CIA Topagenten Bryan Mills, der sich zur Ruhe setzen will, aber durch die Entführung seiner 17-jährigen Tochter und einer Freundin auf einer Europareise in Paris durch osteuropäische Mädchenhändler (die die Verschleppten an reiche Scheichs verkaufen) gezwungen wird, seine Fähigkeiten einzusetzen. Denn ihm bleiben nur 96 Stunden, da in der Regel nach dieser Zeit die entführten Mädchen ermordet werden. In Paris angekommen, beginnt Mills einen erbarmungslosen Rachefeldzug, wobei der Zweck alle Mittel rechtfertigt, da unter anderem die Polizei selbst zu korrupt ist, um eine Hilfe zu sein. Dabei wird selbst vor der Folterung des Gegners nicht zurückgeschreckt, da nur die Effektivitäte zählt.
Mit der Ankunft in Paris zieht der Film das Tempo an und es reihen sich in gut 60 Minuten(für dieses Filmgenre)realistische kanllharte Fights in Martial Arts Mixed Style und Schießerein wie Perlen auf einer Kette, wobei Dutzende von Gegnern das Rache Massaker nicht überleben. Wo die Bourne Filme noch auf eine effektvolle Eleganz der Kämpfe setzten, kommt 96 Hours gleich auf den Punkt und verliert keine überflüssige Zeit. Hierbei spielt Liam Neeson so, als ob er nie etwas anderes gemacht hätte, womit man ihm die Rolle des treusorgenden Vaters im ersten Drittel und des eiskalten Geheimagenten und Racheengel in der übrigen Zeit ohne weiteres abnimmt.
96 Hours bietet den bisher besten Actionfilm des Jahres.
Unbedingte Kaufempfehlung.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. Oktober 2014
"96 Hours" ist ein französisch amerikanischer Actionthriller aus dem Jahr 2008 und u.a. mit Liam Neeson in der Hauptrolle. Für das Drehbuch war u.a. Luc Besson (Das fünfte Element) verantwortlich.

Bryan Mills ist Geheimagent und könnte als solcher sich nie genügend um seine Tochter Tim kümmern. Als Kim und eine Freundin bei einer Reise nach Paris dort von einem Menschenhändler Ring verschleppt werden setzt Bryan alles daran die beiden zu befreien.

Bevor ich mir "96 Hours" das erste mal abgesehen habe, habe ich eine ganze menge positive Meinungen zu dem Film vernommen. In meinem Freundeskreis und in meiner Familie war man mehr als begeistert von dem Film. Ich für mich sehe Liam Neeson unheimlich gerne doch die Geschichte und die Aussagen über den Film haben mir nicht das Gefühl vermittelt das ich den Film unbedingt sehen muss.

Und nachdem Film hat sich dieses Gefühl bestätigt. Wobei man mich nicht falsch verstehen soll. Der Film ist super gemacht. Die Geschichte ist stimmig, spannend und wird sehr gut erzählt. Als Zuschauer kann man die ganze Zeit mitfiebern.
Die Darsteller sind überzeugend, besonders natürlich Liam Neeson, aber auch die andern passen zu den Figuren.

Es stimmt alles doch bei mir ist das Problem das ich solche Filme einfach nicht gerne sehen. Ich mag es einfach etwas leichter vom Thema her. Ich fühle mich bei Komödien z.B. deutlich wohler.

Trotzdem ist "96 Hours" ist ein guter Film bei dem man auch bekommt was man erwartet. Eine gute Story die perfekt umgesetzt wurde. Nur eben nichts für sanfte Gemüter.
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