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TOP 1000 REZENSENTam 25. Dezember 2011
Generell liebe ich Filme, die einfach eine gute Geschichte erzählen und in denen man komplett abtauchen kann. Ist dann auch noch Edward Norton mit von der Partie, kann nichts mehr schief gehen: Völlig unabhängig vom Genre seiner Filme ist er zu 1000% die Person, die er darstellt; Filme wie Der bunte Schleier könnte ich nicht zuletzt dank ihm immer und immer wieder sehen.

In THE ILLUSIONIST ist er Eisenheim, der als Magier um 1900 in Wien mit spektakulären Shows auf sich aufmerksam macht. Als Kronprinz Leopold (Rufus Sewell) mit Gefolge in den Shows auftaucht und sogar seine angehende Verlobte Sophie von Teschen (Jessica Biel) als Freiwillige für die Präsentation auf der Bühne zur Verfügung stellt, hört Eisenheims Agent schon in vollkommener Glückseligkeit die zukünftigen Kassen klingeln.
Doch Sophie und Eisenheim sehen sich an diesem Abend nicht zum ersten Mal. Ihre Gefühle füreinander sorgen dafür, dass Sophie sich von Leopold trennen will, doch dieses klärende Gespräch mit dem cholerischen Thronfolger überlebt sie nicht. Die Krone steht allerdings über dem Gesetz und so bleibt Leopold trotz erdrückender Beweislast unbehelligt von Polizei und Justiz. Verzweiflung und Hass sorgen dafür, dass Eisenheim öffentlich in seinen Shows Stellung gegen den Kronprinzen bezieht und letztlich von Inspektor Uhl (Paul Giamatti) verhaftet wird.
Aber in diesem Puzzle um Skandal und Täuschung, Magie und Intrige ist absolut nichts, wie es zu sein scheint...

Und mein Fazit:
Dieser Film von Neil Burger aus dem Jahr 2008 hat mich schon mehrfach fasziniert und beeindruckt. Ein Film, der von seiner geheimnisvollen Atmosphäre, einer mehr als gelungenen Besetzung und wunderbaren Bildern getragen wird. Belohnt wurde er dafür mit diversen Nominierungen im Jahr 2007, u. a. für den Oscar in der Sparte Beste Kamera und den Independent Spirit Award für das Beste Drehbuch.

Die Extras sind allerdings nicht überwältigend:
Interviews mit Regisseur Neil Burger, Edward Norton und Jessica Biel
Behind the scenes
Special Jessica Biel
Trailershow
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am 4. Februar 2013
Ein bedächtiger, aber dennoch spannungsreicher, dichter Film, in dem alles rätselhaft und mysteriös wirkt - nicht
zuletzt die schweigsame Hauptfigur selbst. Lassen Sie sich von der ersten Viertelstunde nicht entmutigen, die
etwas langweilig wirken mag - sie ist einfach der notwendige Prolog für die spätere Geschichte, die mit einem
höchst unerwarteten Schluss aufwartet. Das ist Kino, wie ich es liebe: Voller Spannung, Kultur, schöner Bildung
und mit einem Knalleffekt am Ende. Absolut sehenswert!
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am 24. Dezember 2008
Ich habe diesen Film mit Edward Norton, Jessica Biel und Paul Giammati nun auch gesehen und kann die einzig negative Rezension zu diesem Film (ebenfalls) nicht nachvollziehen.

Der Film gewinnt vor allem in der letzten dreiviertel Stunde extrem an Fahrt finde ich. Ich zumindest war sehr gespannt darauf, wie er denn nun aufgelöst wird und was das alles zu bedeuten hat. Es gibt mehrere Wendungen ("Twists") innerhalb der Geschichte, welche einem immer wieder an eine neue Auflösung glauben lassen.

Ohne zuviel verraten zu wollen: Das Ende an sich fand ich sehr gut in die Geschichte passend und es wurde auch der rote Faden sichtbar, der einem zuvor natürlich nicht in dieser Form aufgefallen ist. Der aha-Effekt war jedenfalls vorhanden. Andererseits konnte man das Ende auch tatsächlich früh erahnen (wurde dann jedoch durch einige phantastische Ereignisse wieder auf eine andere Fährte gelockt) und es war für meinen Geschmack dann etwas zu eindeutig vor allem. Gerne hätte ich hier ein unkonventionelles Ende gehabt, welches offen doer zweideutig ist und mit dem man sich auch nach dem Film beschäftigen kann.

Nichts desto trotz ist The illusionist aber nicht nur auf die zauberkunststücke beschränkt , sondern erzählt auch eine anrührende Liebesgeschichte und gleichzeitig einen Kriminalfall unter historischem Gewandt. Die Verstrickung aller dieser Elemente in einem Film hat mir sehr gut gefallen und war musikalisch ansprechend untermalt.

In manchen Punkten hätte der Film sicherlich "extremer" sein können, nicht nur bei der Auflösung. Ich hätte mir Eisenheim (der Magier, Edward Norton) etwas emotionaler gewünscht, etwas geheimnisvoller, an manchen Stellen den Film dunkler und musikalisch anders unterlegt.

The Illusionist ist jedoch ein schöner Film, der auf viele verschiedene Arten funktioniert: Als Liebes-film, als Kriminalfall und als "Zaubertrick".
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am 18. März 2010
Im Wien kurz nach der Jahrhundertwende genießt Eisenheim (Edward Norton) den Ruf, ein guter Illusionszauberer zu sein, der sein Publikum wie kein zweiter in den Bann zu ziehen versteht. In einer Vorführung sitzt schließlich seine Jugendliebe, die Herzogin Sophie von Teschen (Jessica Biel). Die ist jedoch mit Prinz Leopold (Rufus Sewell) liiert. Als die Jugendliebe neu entflammt, will Eisenheim Sophie wieder für sich zu gewinnen, während Prinz Leopold versucht seine Macht zu nutzen, um eben dies zu verhindern. Der dem Prinzen treu ergebene Chefinspektor Uhl (Paul Giamatti) heftet sich an Eisenheims Fersen, was es dem heimlichen Liebespaar nicht leicht macht. Schließlich eskaliert die Situation. ...

"Der Illusionist" bietet neben der Liebesgeschichte ein hochspannendes Fantasy-Drama. Vorzügliche Schauspielerleistungen, eine fesselnde Atmosphäre und ein perfekter Soundtrack entfalten sich zu einem magischen Filmerlebnis, das man sich nicht entgehen lassen sollte. Am besten sieht man "Der Illusionist" im Doublefeature mit Prestige - Die Meister der Magie.
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am 10. April 2014
Ich denke, die meisten Leute können sich einfach nicht auf diese bedächtig mystische Atmosphäre und einen derart ernsthaften Edward Norton einlassen. Darum wird dieser Film überall als B-Movie eingestuft. Und dass er nicht mal im Kino lief tut sein übriges zu diesem Image.

Aber der Film jagt einem nicht zuletzt durch die fesselnden Bühnenvorführungen und die theatralische, äußerst genial durchdachte Story, einen Schauer nach dem anderen über den Rücken. Dafür dass er nicht im Kino lief, ist er mal ganz großes Kino.

Film kam heute an, nachdem ich ihn vor ungefähr nem Jahr schon mal im Fernsehen sah und sofort hab ich ihn mir wieder angesehen. Unbeschreiblich. Der Film hat einfach Stil und Edward Norton ist dort einfach der Hammer. Ein Film der mal nicht durch Special Effects und völlige Übertreibung zu beeindrucken versucht und völlig Oldschool like einfach nur durch seine Atmosphäre, Story und brilliante Darstellung fesselt bis zur letzten Minute. Obwohl zwar durchaus Effekte drin sind, die jedoch dezent und glaubhaft eingesetzt wurden
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am 3. August 2011
The Illusionist ist ein durchaus spannender, sehr atmosphärischer Krimi zur Zeit des Kaisertum Österreich. Neil Burgers Werk kommt dabei ganz ohne Effekthascherei, Action oder übertrieben Bluteffekte aus, sondern profitiert voll und ganz von seiner handwerklich sehr soliden Machart, guten Kulissen und der angemessenen Garderobe der Darsteller. Der Film beginnt ein wenig träge, fesselt einen aber schon bald mit seinen ausgearbeiteten Charakteren, guten schauspielerischen Leistungen bekannter Stars und einer vielschichtigen Story-Line. Letztere ist leicht politisch angehaucht, konzentriert sich im Kern aber mehr auf eine Love-/Rachestory mit vielen Anleihen bei typischen Detektiv-Filmen. Es macht Spaß mitzurätseln und am Ende wird natürlich alles - wie es sich gehört - in einer Rückblende aufgeklärt. Leider ist die Pointe ein wenig vorhersehbar und es wird nicht alles ganz zufriedenstellend aufgeklärt. Angesichts des ansonsten so überzeugenden Gesamtbildes allerdings dennoch ein empfehlenswerter Film auf einer technisch einwandfreien Blu-ray.
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am 7. Januar 2008
Der Film spielt im Wien des Fin de siècle. Eisenheim (Edward Norton), seines Zeichens hoch talentierter Bühnenzauberer, gastiert in der Kaiserstadt und sorgt für Furore. Während einer Vorführung vor Kronprinz Leopold (Rufus Sewell) kommt es zum Eklat. Der Illusionist brüskiert den Thronfolger durch einen Säbeltrick. Leopold ist fortan Eisenbergs Feind. Zusätzlichen Zunder erhält die Sache dadurch, dass der Magier in Sophie von Teschen (Jessica Biel), Leopolds Verlobte, verliebt ist. Dass diese Ménage à trois nicht gut gehen kann, liegt auf der Hand. Eisenberg darf keine Zeit verlieren, wenn er mit Sophie fliehen und ein neues Leben beginnen will. Jetzt ist sein ganzes Können gefragt. Gelingt es ihm, eine große, finale Illusion aufzubauen oder sitzt Kronprinz Leopold am längeren Ast? Die Situation spitzt sich fatal zu.

Wie's ausgeht? Das darf natürlich nicht preis gegeben werden. Nur soviel: die Handlung steckt voller Überraschungen und Wendungen. "The Illusionist" ist intelligent aufgebaut, Eisenheim täuscht nicht selten Geheimpolizei und Zuseher gleichermaßen. Bravo!

Edward Norton spielt überzeugend, ebenso Rufus Sewell, der in der Rolle des politisch aufgeklärten, aber schlag- und schießwütigen Kronprinzen hervorragend unsympathisch agiert. Jessica Biel ist zwar stimmlich gut, fällt aber mimisch etwas ab, da wäre die als Sophie von Teschen ursprünglich vorgesehene Liv Tyler wohl besser gewesen. Der Film basiert auf Steven Millhausers Kurzgeschichte "Eisenheim the Illusionist". Alle Charaktere sind fiktiv. Wer bei "The Illusionist" auf den Geschmack gekommen ist, dem/der sei "Prestige" empfohlen, wo es ebenfalls um Tricks und Illusionen geht.
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am 29. Dezember 2009
The Prestige kannte und mochte ich schon, The Illusionist kenne ich erst seit gestern und einige kleine Vorbehalte waren schon da. Filme über das Thema Zaubern kommen ja leider so gut wie nie ins Kino. Wenn dann fast zeitgleich gleich zwei Zaubermovies herauskommen liegt der Schluss nahe, dass Studio B (Illusionist) von den bereits weitgediehenen Plänen des Studios A (Prestige) erfahren hat und vielleicht schnell etwas Ähnliches - aber aus Zeitnot Schlechteres - auf den Markt bringt.

Die Vorbehalte waren aber zum Glück unbegründet, denn The Illusionist spielt zwar im selben Metier, erzählt aber eine ganz andere Geschichte. Elegant gezaubert mit viel mystischem Beiwerk wird natürlich hier wie da, aber schon bei diesem Punkt gibt es deutliche Unterschiede. The Prestige verrät viele handwerkliche (also "echte") Tricks der B-Klasse, die A-Klasse-Tricks sind aber rein fiktiv, basieren auf Fantastischem, Übernatürlichem, auf Science Fiction. The Illusionst legt dem Zuschauer dagegen praktisch keine Tricks offen, diese scheinen dafür bodenständiger und irgendwie erklärbarer - was Magier Eisensteins Gegner im Film ja auch immerzu versuchen. Interessant ist beides. So gibt es im Vergleich der Filme, was das zauberhafte Element angeht, ein Remis der Magie.

Was sich beide Filme ebenso teilen sind die durchweg sehr guten schauspielerischen Leistungen. Was The Illusionist betrifft ist die Figur des Magiers Eisenstein, gespielt von Edward Norton, einem Zauberer angemessen sehr charismatisch und unergründlich angelegt. Sie bewegt sich durch ein düsteres Wien des 19. Jahrhunderts, das so ganz anders aussieht als das bunte Zuckerguss-Wien, das man z.B. aus den Sissi-Filmen kennt. Und auch der Prinzregent ist kein fescher Jüngling mit Paradedegen, sondern ein zur Gewalt neigender Fiesling mit dem Hang zur Despotie. Keine Salzstangerl-Idylle und Heurigen-Seligkeit also, sondern eine toll aufgebaute düster-mysteriöse Atmosphäre und darin eine unheilvolle Dreiecksbeziehung Magier/Herzogin/Prinzregent. Aus dieser amourösen Konstellation erwächst ein gefährliches Konglomerat aus Eifersucht, Machtgier, heimlicher Liebe und unheimlicher Zauberkunst. Der Ausgang dieser Geschichte ist durchaus überraschend, auch wenn man bei genauem Hinsehen auf kleine Dinge und Personen vielleicht früher Hinweise auf die Auflösung erfährt.

Fazit: Ein äußerst unterhaltsamer Film aus der mysteriösen Welt zwischen Abra und Kadabra - spannend, voll Atmosphäre und mit sehr guten Darstellern. Der TV wird endlich mal wieder zum Zauberkasten der Kindertage und die DVD lässt man sicher nicht nach einmaligem Anschauen im Regal verschwinden.
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am 1. Oktober 2011
Inhalt
Wien, spätes 19. Jahrhundert.
Der Illusionist Eisenheim fasziniert mit seinen außergewöhnlichen Auftritten ein breites Publikum und erlangt eine derartige Berühmtheit, dass sogar der österreichische Kronprinz Leopold auf ihn aufmerksam wird. Als Eisenheim dessen zukünftige Verlobte Sophie, die Jugendfreundin und einzige wahre Liebe des Magiers, in seine Vorführung einbindet, geraten die Dinge ins Rollen. Der Prinz ist besessen von Eisenheims Geheimnissen und aufs Tiefste gekränkt, als dieser ihn öffentlich bloßstellt. Als zusätzlich bekannt wird, dass Sophie und der Illusionist sich hinter seinem Rücken treffen, bringt er im Alkoholrausch seine Geliebte um. Eisenheim, der auf Leopolds Weisung hin stets von der Polizei überwacht und mehrmals verhaftet wird, beschwört deren Geist herauf und will so die Hintergründe des Mordes aufdecken.
Doch was ist echt in dieser verworrenen Geschichte um Macht, Liebe und Eifersucht? Wem kann man trauen, wer zeigt sein wahres Gesicht und was ist lediglich eine komplexe Täuschung - pure Illusion?

Charaktere
Da wären also der vom ersten Augenblick an faszinierende Eisenheim (grandios verkörpert durch Edward Norton), der nicht nur das Theaterpublikum, sondern auch den Zuschauer vor dem Fernseher mit seiner mysteriösen Persönlichkeit in den Bann zieht. Seine große Liebe Sophie (ebenfalls überzeugend gespielt von Jessica Biel) wirkt flüchtig betrachtet wie eine ganz gewöhnliche Adelige an der Seite eines großen Herrschers, doch auch sie verbirgt so manches Geheimnis hinter ihrer schönen Fassade. Auf angsteinflößende Weise neurotisch und besessen glaubt Prinz Leopold (wie immer schön böse: Rufus Sewell) die Fäden im Hintergrund zu ziehen, vor allem die des Chefinspektors Uhl (Paul Giamatti), der sich tapfer bis zur Auflösung des gesamten Spektakels durchschlägt und dabei selber beginnt, seine Ambitionen zu überdenken.
Eine interessante Mischung, die sich auf den ersten Blick auf keinen Fall durchschauen lässt...

Bewertung
Nicht ganz so furios und bombastisch wie sein erfolgreicherer großer Bruder The Prestige kommt The Illusionist daher, liegt ihm doch auch eine völlig andere Idee zugrunde.
Szeneastisch hat aber auch dieser Film einiges zu bieten und man kann gar nicht genau genug hinschauen, wenn Eisenheim seine stille aber effektvolle Bühnenshow vollführt. Auch Romantikfans kommen hier natürlich auf ihre Kosten, wenn sich die Beziehung zwischen dem Magier und seiner großen Liebe langsam wieder entwickelt. Authentische Kulissen und Kostüme, in wunderschönen Farben aufgenommen, verleihen dieser Verfilmung einer Kurzgeschichte von Steven Millhauser eine besondere Atmosphäre, die einen in die Geschichte hineinzieht und selbst die Geheimnisse suchen lässt. Auch die technischen Effekte lassen für Laien wie mich keine Wünsche offen und machen die Täuschung an vielen Stellen perfekt. Ich persönlich bin ein großer Fan von Illusionen und Magie und konnte diesem Film daher von Anfang an viel abgewinnen. Doch auch die Schauspieler zeigen sehr gute Leistungen und schaffen es, den Zuschauer auch bei 104-minütiger nicht gerade actionlastiger Handlung zu fesseln, bis das gelungene Finale einen beim ersten Sehen sehr zu überraschen vermag.
Wer The Prestige mochte, wird nicht automatisch der größte Fan dieses Films sein, gute Voraussetzungen hat er aber allemal.

Fazit
Für mich einer der gelungensten Filme der letzten Jahre, der wie gesagt ohne große Effekthascherei auskommt, mit einem gut abgestimmten Schauspielensemble und großen Bildern überzeugt und auch den aufmerksamen Zuschauer trotz Auflösung mit einigen ungeklärten Fragen zurücklässt, die dem Werk einen wirklich magischen Touch verleihen.

Ich vergebe 5 von 5 Sternen und das Prädikat "Unbedingt sehenswert!"
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am 25. Juni 2015
THE ILLUSIONIST oder Wenn die Schauspieler die Story tragen und nicht umgekehrt!

Wenn man sich einem Film wie THE ILLUSIONIST nähert, drängt sich einem folgerichtig der Vergleich zu dem Magier-Film PRESTIGE auf. Dies sollte man hier tunlichst vermeiden, da beide Streifen zwar sehr gut sind, doch inhaltlich weit voneinander abweichen.

Das Ensemble fügt sich gut in die Storyline ein.
Herausragend ist für mich das schwierige Spiel von Paul Giamatti als Polizeiinspektor.
Gerade die Rolle des Polizisten ist vielschichtig angelegt. Giamatti liefert hier eine bravouröse und facettenreiche Performance ab.
Die Geschichte selbst ist optisch superb bebildert. Der spannende Ablauf ist mit allerlei Wendungen (Twists) versehen – manche davon sind sehr gut integriert, andere wiederum rasch für routinierte Filmfans zu erahnen.
Anzumerken ist, dass die Produktion – trotz der fantastisch anmutenden Handlung – nicht den Brennpunkt auf den Effekten hat, sondern ein zum Thriller tendierendes Drama ist.
Bis auf ein, zwei Hingucker wird das Magische nicht aufdringlich visualisiert, sondern spielt eine untergeordnete Rolle.
Herausgekommen ist ein sehr guter Film, der auch die richtige Laufzeit hat und sich keinen Leerlauf gönnt. Einige „Zufälle“ in der Handlung schlucke ich gerne hinunter, weil ich mich prächtig unterhalten habe.

Unterm Strich kann ich dieses stilvoll und liebevoll inszenierte Thrillerdrama jedem empfehlen, der eine optisch ruhig gehaltene Kameraführung mit solider Story jedem mainstreamigen „Blitz-Schnitt-Gewitter“ mit Bombast-FX bevorzugt.
Manchmal ist eben weniger der Schlüssel zur Unterhaltung.
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