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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kino vom Feinsten
Ein bedächtiger, aber dennoch spannungsreicher, dichter Film, in dem alles rätselhaft und mysteriös wirkt - nicht
zuletzt die schweigsame Hauptfigur selbst. Lassen Sie sich von der ersten Viertelstunde nicht entmutigen, die
etwas langweilig wirken mag - sie ist einfach der notwendige Prolog für die spätere Geschichte, die mit einem...
Vor 22 Monaten von ullapool veröffentlicht

versus
12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Unterhaltsam und ärgerlich zugleich
Edward Norton ist eine sichere Bank. Seine Filmauswahl ist nicht immer genial ("Hulk"), aber er spielt in der Regel doch immer mindestens bemerkenswert. Man erinere nur an "Fight Club", "American History X" oder "The Score". Sein Eisenheim ist ein undurchsichtiger Charakter, der fesselt. Mit seinen Gesten und der Handhabung der Tricks erinnert er schon an einen...
Veröffentlicht am 6. Januar 2010 von Sten


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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kino vom Feinsten, 4. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Illusionist [Blu-ray] (Blu-ray)
Ein bedächtiger, aber dennoch spannungsreicher, dichter Film, in dem alles rätselhaft und mysteriös wirkt - nicht
zuletzt die schweigsame Hauptfigur selbst. Lassen Sie sich von der ersten Viertelstunde nicht entmutigen, die
etwas langweilig wirken mag - sie ist einfach der notwendige Prolog für die spätere Geschichte, die mit einem
höchst unerwarteten Schluss aufwartet. Das ist Kino, wie ich es liebe: Voller Spannung, Kultur, schöner Bildung
und mit einem Knalleffekt am Ende. Absolut sehenswert!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen schon gut - aber da stört mich was..., 28. März 2009
Von 
Phoenix (graz, österreich:)) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: The Illusionist (DVD)
.....ich mag edward norton sehr gern und deshalb hab ich mir auch den film angesehen, der meiner meinung nach auch wirklich gut und spannend ist, und vor allem das ende ist sehr gelungen, gestört hat mich dann eher etwas anderes.
zum einen, dass der film eben nicht in wien spielt, das dürfte den meisten österreichern ziemlich schnell auffallen, und das ist doch sehr schade, wo es bei uns doch die perfekte kulisse gegeben hätte (zB die echte hofburg, die um einiges imposanter ist als die im film); nicht wirklich störend sondern eher interessant finde ich die sache mit dem kronprinzen leopold (den es ja nie gab) der aber ganz offensichtlich an der historischen figur des kronprinzen rudolf angelehnt ist, witzig zB in der einen szene wo eisenheim in der hofburg seine tricks zeigt, und ein bild des kaisers malt (nämlich des wirklichen kaisers franz joseph I, der ja bekanntlich rudolfs vater war). das hat mir gefallen und dann am ende -ACHTUNG SPOILER -
als der kronprinz nach der aufdeckung der verschwörung selbstmord in seinem jagdschloss begeht erinnert das auch sehr an den tod des kronprinzen rudolf in mayerling (nur eben aus einer ganz anderen perspektive), was ich wiederum sehr interessant und auch gut fand.
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39 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hat mich durchaus bezaubert, 24. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: The Illusionist (DVD)
Ich habe diesen Film mit Edward Norton, Jessica Biel und Paul Giammati nun auch gesehen und kann die einzig negative Rezension zu diesem Film (ebenfalls) nicht nachvollziehen.

Der Film gewinnt vor allem in der letzten dreiviertel Stunde extrem an Fahrt finde ich. Ich zumindest war sehr gespannt darauf, wie er denn nun aufgelöst wird und was das alles zu bedeuten hat. Es gibt mehrere Wendungen ("Twists") innerhalb der Geschichte, welche einem immer wieder an eine neue Auflösung glauben lassen.

Ohne zuviel verraten zu wollen: Das Ende an sich fand ich sehr gut in die Geschichte passend und es wurde auch der rote Faden sichtbar, der einem zuvor natürlich nicht in dieser Form aufgefallen ist. Der aha-Effekt war jedenfalls vorhanden. Andererseits konnte man das Ende auch tatsächlich früh erahnen (wurde dann jedoch durch einige phantastische Ereignisse wieder auf eine andere Fährte gelockt) und es war für meinen Geschmack dann etwas zu eindeutig vor allem. Gerne hätte ich hier ein unkonventionelles Ende gehabt, welches offen doer zweideutig ist und mit dem man sich auch nach dem Film beschäftigen kann.

Nichts desto trotz ist The illusionist aber nicht nur auf die zauberkunststücke beschränkt , sondern erzählt auch eine anrührende Liebesgeschichte und gleichzeitig einen Kriminalfall unter historischem Gewandt. Die Verstrickung aller dieser Elemente in einem Film hat mir sehr gut gefallen und war musikalisch ansprechend untermalt.

In manchen Punkten hätte der Film sicherlich "extremer" sein können, nicht nur bei der Auflösung. Ich hätte mir Eisenheim (der Magier, Edward Norton) etwas emotionaler gewünscht, etwas geheimnisvoller, an manchen Stellen den Film dunkler und musikalisch anders unterlegt.

The Illusionist ist jedoch ein schöner Film, der auf viele verschiedene Arten funktioniert: Als Liebes-film, als Kriminalfall und als "Zaubertrick".
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geniales Mystery-Drama, 18. März 2010
Rezension bezieht sich auf: The Illusionist (DVD)
Im Wien kurz nach der Jahrhundertwende genießt Eisenheim (Edward Norton) den Ruf, ein guter Illusionszauberer zu sein, der sein Publikum wie kein zweiter in den Bann zu ziehen versteht. In einer Vorführung sitzt schließlich seine Jugendliebe, die Herzogin Sophie von Teschen (Jessica Biel). Die ist jedoch mit Prinz Leopold (Rufus Sewell) liiert. Als die Jugendliebe neu entflammt, will Eisenheim Sophie wieder für sich zu gewinnen, während Prinz Leopold versucht seine Macht zu nutzen, um eben dies zu verhindern. Der dem Prinzen treu ergebene Chefinspektor Uhl (Paul Giamatti) heftet sich an Eisenheims Fersen, was es dem heimlichen Liebespaar nicht leicht macht. Schließlich eskaliert die Situation. ...

"Der Illusionist" bietet neben der Liebesgeschichte ein hochspannendes Fantasy-Drama. Vorzügliche Schauspielerleistungen, eine fesselnde Atmosphäre und ein perfekter Soundtrack entfalten sich zu einem magischen Filmerlebnis, das man sich nicht entgehen lassen sollte. Am besten sieht man "Der Illusionist" im Doublefeature mit Prestige - Die Meister der Magie.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Streifen ist unfassbar!, 10. April 2014
Von 
David Brooren (Essen, NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Illusionist [Blu-ray] (Blu-ray)
Ich denke, die meisten Leute können sich einfach nicht auf diese bedächtig mystische Atmosphäre und einen derart ernsthaften Edward Norton einlassen. Darum wird dieser Film überall als B-Movie eingestuft. Und dass er nicht mal im Kino lief tut sein übriges zu diesem Image.

Aber der Film jagt einem nicht zuletzt durch die fesselnden Bühnenvorführungen und die theatralische, äußerst genial durchdachte Story, einen Schauer nach dem anderen über den Rücken. Dafür dass er nicht im Kino lief, ist er mal ganz großes Kino.

Film kam heute an, nachdem ich ihn vor ungefähr nem Jahr schon mal im Fernsehen sah und sofort hab ich ihn mir wieder angesehen. Unbeschreiblich. Der Film hat einfach Stil und Edward Norton ist dort einfach der Hammer. Ein Film der mal nicht durch Special Effects und völlige Übertreibung zu beeindrucken versucht und völlig Oldschool like einfach nur durch seine Atmosphäre, Story und brilliante Darstellung fesselt bis zur letzten Minute. Obwohl zwar durchaus Effekte drin sind, die jedoch dezent und glaubhaft eingesetzt wurden
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sind Liebe und Tod nur Illusion?, 25. Dezember 2011
Von 
Heike Werner (Leipzig) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Illusionist (DVD)
Generell liebe ich Filme, die einfach eine gute Geschichte erzählen und in denen man komplett abtauchen kann. Ist dann auch noch Edward Norton mit von der Partie, kann nichts mehr schief gehen: Völlig unabhängig vom Genre seiner Filme ist er zu 1000% die Person, die er darstellt; Filme wie Der bunte Schleier könnte ich nicht zuletzt dank ihm immer und immer wieder sehen.

In THE ILLUSIONIST ist er Eisenheim, der als Magier um 1900 in Wien mit spektakulären Shows auf sich aufmerksam macht. Als Kronprinz Leopold (Rufus Sewell) mit Gefolge in den Shows auftaucht und sogar seine angehende Verlobte Sophie von Teschen (Jessica Biel) als Freiwillige für die Präsentation auf der Bühne zur Verfügung stellt, hört Eisenheims Agent schon in vollkommener Glückseligkeit die zukünftigen Kassen klingeln.
Doch Sophie und Eisenheim sehen sich an diesem Abend nicht zum ersten Mal. Ihre Gefühle füreinander sorgen dafür, dass Sophie sich von Leopold trennen will, doch dieses klärende Gespräch mit dem cholerischen Thronfolger überlebt sie nicht. Die Krone steht allerdings über dem Gesetz und so bleibt Leopold trotz erdrückender Beweislast unbehelligt von Polizei und Justiz. Verzweiflung und Hass sorgen dafür, dass Eisenheim öffentlich in seinen Shows Stellung gegen den Kronprinzen bezieht und letztlich von Inspektor Uhl (Paul Giamatti) verhaftet wird.
Aber in diesem Puzzle um Skandal und Täuschung, Magie und Intrige ist absolut nichts, wie es zu sein scheint...

Und mein Fazit:
Dieser Film von Neil Burger aus dem Jahr 2008 hat mich schon mehrfach fasziniert und beeindruckt. Ein Film, der von seiner geheimnisvollen Atmosphäre, einer mehr als gelungenen Besetzung und wunderbaren Bildern getragen wird. Belohnt wurde er dafür mit diversen Nominierungen im Jahr 2007, u. a. für den Oscar in der Sparte Beste Kamera und den Independent Spirit Award für das Beste Drehbuch.

Die Extras sind allerdings nicht überwältigend:
Interviews mit Regisseur Neil Burger, Edward Norton und Jessica Biel
Behind the scenes
Special Jessica Biel
Trailershow
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27 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Illusion bis zur Vollendung, 7. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: The Illusionist [UK Import] (DVD)
Der Film spielt im Wien des Fin de siècle. Eisenheim (Edward Norton), seines Zeichens hoch talentierter Bühnenzauberer, gastiert in der Kaiserstadt und sorgt für Furore. Während einer Vorführung vor Kronprinz Leopold (Rufus Sewell) kommt es zum Eklat. Der Illusionist brüskiert den Thronfolger durch einen Säbeltrick. Leopold ist fortan Eisenbergs Feind. Zusätzlichen Zunder erhält die Sache dadurch, dass der Magier in Sophie von Teschen (Jessica Biel), Leopolds Verlobte, verliebt ist. Dass diese Ménage à trois nicht gut gehen kann, liegt auf der Hand. Eisenberg darf keine Zeit verlieren, wenn er mit Sophie fliehen und ein neues Leben beginnen will. Jetzt ist sein ganzes Können gefragt. Gelingt es ihm, eine große, finale Illusion aufzubauen oder sitzt Kronprinz Leopold am längeren Ast? Die Situation spitzt sich fatal zu.

Wie's ausgeht? Das darf natürlich nicht preis gegeben werden. Nur soviel: die Handlung steckt voller Überraschungen und Wendungen. "The Illusionist" ist intelligent aufgebaut, Eisenheim täuscht nicht selten Geheimpolizei und Zuseher gleichermaßen. Bravo!

Edward Norton spielt überzeugend, ebenso Rufus Sewell, der in der Rolle des politisch aufgeklärten, aber schlag- und schießwütigen Kronprinzen hervorragend unsympathisch agiert. Jessica Biel ist zwar stimmlich gut, fällt aber mimisch etwas ab, da wäre die als Sophie von Teschen ursprünglich vorgesehene Liv Tyler wohl besser gewesen. Der Film basiert auf Steven Millhausers Kurzgeschichte "Eisenheim the Illusionist". Alle Charaktere sind fiktiv. Wer bei "The Illusionist" auf den Geschmack gekommen ist, dem/der sei "Prestige" empfohlen, wo es ebenfalls um Tricks und Illusionen geht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Rauch und Spiegel, 29. Dezember 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Illusionist (DVD)
The Prestige kannte und mochte ich schon, The Illusionist kenne ich erst seit gestern und einige kleine Vorbehalte waren schon da. Filme über das Thema Zaubern kommen ja leider so gut wie nie ins Kino. Wenn dann fast zeitgleich gleich zwei Zaubermovies herauskommen liegt der Schluss nahe, dass Studio B (Illusionist) von den bereits weitgediehenen Plänen des Studios A (Prestige) erfahren hat und vielleicht schnell etwas Ähnliches - aber aus Zeitnot Schlechteres - auf den Markt bringt.

Die Vorbehalte waren aber zum Glück unbegründet, denn The Illusionist spielt zwar im selben Metier, erzählt aber eine ganz andere Geschichte. Elegant gezaubert mit viel mystischem Beiwerk wird natürlich hier wie da, aber schon bei diesem Punkt gibt es deutliche Unterschiede. The Prestige verrät viele handwerkliche (also "echte") Tricks der B-Klasse, die A-Klasse-Tricks sind aber rein fiktiv, basieren auf Fantastischem, Übernatürlichem, auf Science Fiction. The Illusionst legt dem Zuschauer dagegen praktisch keine Tricks offen, diese scheinen dafür bodenständiger und irgendwie erklärbarer - was Magier Eisensteins Gegner im Film ja auch immerzu versuchen. Interessant ist beides. So gibt es im Vergleich der Filme, was das zauberhafte Element angeht, ein Remis der Magie.

Was sich beide Filme ebenso teilen sind die durchweg sehr guten schauspielerischen Leistungen. Was The Illusionist betrifft ist die Figur des Magiers Eisenstein, gespielt von Edward Norton, einem Zauberer angemessen sehr charismatisch und unergründlich angelegt. Sie bewegt sich durch ein düsteres Wien des 19. Jahrhunderts, das so ganz anders aussieht als das bunte Zuckerguss-Wien, das man z.B. aus den Sissi-Filmen kennt. Und auch der Prinzregent ist kein fescher Jüngling mit Paradedegen, sondern ein zur Gewalt neigender Fiesling mit dem Hang zur Despotie. Keine Salzstangerl-Idylle und Heurigen-Seligkeit also, sondern eine toll aufgebaute düster-mysteriöse Atmosphäre und darin eine unheilvolle Dreiecksbeziehung Magier/Herzogin/Prinzregent. Aus dieser amourösen Konstellation erwächst ein gefährliches Konglomerat aus Eifersucht, Machtgier, heimlicher Liebe und unheimlicher Zauberkunst. Der Ausgang dieser Geschichte ist durchaus überraschend, auch wenn man bei genauem Hinsehen auf kleine Dinge und Personen vielleicht früher Hinweise auf die Auflösung erfährt.

Fazit: Ein äußerst unterhaltsamer Film aus der mysteriösen Welt zwischen Abra und Kadabra - spannend, voll Atmosphäre und mit sehr guten Darstellern. Der TV wird endlich mal wieder zum Zauberkasten der Kindertage und die DVD lässt man sicher nicht nach einmaligem Anschauen im Regal verschwinden.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie ein Zaubertrick..., 18. Mai 2009
Von 
Stephan Seither (Berg / Rheinland-Pfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Illusionist (DVD)
"Nur" 17 Millionen Dollar Budget - was bei mancher US-Kinoproduktion
lediglich für die Finanzierung der begleitenden Spezialeffekte reicht -
ermöglichte diesen Film komplett - das Ergebnis ist dabei absolut
überzeugend geraten! Ausdrucksstarke Schauspieler erzeugen eine ganz
besondere Stimmung - die Handlung ist angesiedelt im Umfeld der Wiener
Hofburg, zu Beginn des 20.Jahrhunderts - sollten Sie jetzt jedoch mit einem
kostümierten Aufguss in Richtung "Sissi" rechnen, kann ich Sie gleich
beruhigen - zwar bedient sich dieser Film, teilweise, dem Element der
unglücklichen Liebesgeschichte, diese ist jedoch eingebettet in einen sich
dramatisch zuspitzenden Thriller.

Die Eckdaten klingen gewöhnlich - die Hauptfiguren lernen sich als Kinder
kennen - gehören jedoch unterschiedlichen Schichten an - werden getrennt -
sehen sich erst nach vielen Jahren wieder - entdecken ihre Liebe neu -
wobei die Frau inzwischen an einen mächtigen Mann (Kronprinz Österreichs)
gebunden scheint - der Freund aus Kindertagen, inzwischen zu Ruhm und Ehre
als Illusionist gelangt, gibt jedoch nicht auf - Konflikte ergeben sich
zwangsläufig - am Ende bleibt die Frage, ob es überhaupt gelingen kann, dem
Machtbereich des gehörnten Adeligen zu entkommen?

Das Drehbuch sorgt nicht nur über 110 Minuten hinweg für unterhaltende
Spannung, es beschert dem Zuschauer vor allen Dingen eine wirklich
gelungene Überraschung zum Schluss, welche den kompletten Verlauf des Films
selbst als perfekte Illusion enttarnt.

Wer Filme mit sog. "Aha-Effekt" mag, wird es nicht bereuen - diese 110
Minuten Lebenszeit sind wirklich gut investiert!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 4,6 Sterne!, 28. April 2009
Rezension bezieht sich auf: The Illusionist [Blu-ray] (Blu-ray)
Ja, vielleicht nervt es, wenn alle immer wieder sofort den Vergleich zu Prestige - Die Meister der Magie [Blu-ray] machen.
Aber auch ich habe beim Ansehen ständig Parallelen gesucht und entdeckt.
Was auch nicht weiter verwunderlich ist, denn schliesslich kamen beide Filme fast zeitgleich auf den Markt und soviele Magier-Filme zum Vergleich gibt es dann doch nicht. Dass die Geschichte des Illusionisten Eisenheim (nach einer Kurzgeschichte von Steven Millhauser) allerdings so schlecht vermarktet wurde, finde ich persönlich sehr schade, denn es ist ein wirklich bezaubernder Film. Ein Film mit berauschenden, märchenhaften Bildern, einem erstklassigem Hauptdarsteller, sehr guter musikalischer Untermalung und einer verstrickten, überraschenden Story, die zum Ende richtig Fahrt aufnimmt.
Warum habe ich mich aber für nur 4,6 Sterne (auch wenn's die hier natürlich nicht gibt) entschieden?
Weil es mir persönlich in einigen Passagen ein wenig zu langatmig war.
Dies soll aber den Gesamteindruck nicht entscheidend verändern.
Denn was man der Name verspricht, hält dieser Film: Eine beeindruckende Illusion, die den Zuschauer für die knapp 2 Stunden in ein Fantasy-Reich aus Macht, Täuschung und Liebe entführt.

Die Bildqualität der Blu-Ray passt einfach perfekt zum Film. Sehr farbenfroh, mal intensiv, mal leicht verschwommen. Ein Fest für die Augen. ;-)
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