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am 7. Januar 2009
"Die Verurteilten", im amerikanischen Original "Shawshank Redemption", veröffentlicht im Jahr 1994 und damit Darabonts erstes Zusammentreffen mit Stephen Kings Arbeiten, war im Kino kein allzu beeindruckender Erfolg, erarbeitete sich jedoch im Lauf der folgenden Jahre langsam und stetig eine wachsende Fangemeinde und damit einen Kultstatus, der bis heute ungebrochen ist. In kaum einer Bestenliste von Filmen darf "Die Verurteilten" fehlen, kaum ein Kanon von Filmexperten kommt ohne den Film aus, selbst auf der bekannten Internetseite IMDb, der "Internet Movie Database" ist er seit Langem unter den Top drei zu finden, Tendenz eher steigend denn fallend. Viele Lorbeeren also für ein filmisches Werk, das an den Kinokassen eher durchfiel.

Worum aber geht es überhaupt in diesem von allen Seiten gelobten Film? Amerika in den 1940er Jahren. Der Bankier Andy Dufresne (Tim Robbins) wird zu lebenslanger Haftstrafe verurteilt, da man ihn des Mordes an seiner Frau und ihrem Liebhaber für schuldig befindet. Obwohl er seine Unschuld beteuert, wird er nach Shawshank gebracht, einem berüchtigten Gefängnis. Der Gefängnisdirektor (Bob Gunton) ist ein selbstherrlicher, eiskalter Egoist, die Wärter schrecken weder vor Gewalt noch vor Demütigung der Gefangenen zurück. Der stille Andy muss sich gegen andere Gefangene und die drohende Abstumpfung durch den harten Alltag zur Wehr setzen. Er lernt Red (Morgan Freeman) kennen, und zwischen den beiden ungleichen Männern entsteht eine tiefe Freundschaft. Gemeinsam gelingt es ihnen, die Zeit in Shawshank durchzustehen. Andy gelingt es sogar, mit seinem Wissen über Finanzen und Wirtschaft das Vertrauen des Direktors und der Wärter zu erlangen.
Jahre vergehen, in denen Andy sich mit seinem Knastleben arrangiert, aber noch nicht abgefunden hat. Als der junge, draufgängerische Tommy in Shawshank landet, schöpft Andy plötzlich neue Hoffnung: Tommy, der zuvor in einem anderen Gefängnis untergebracht war, erzählt von einem Zellengenossen, der sich mit genau jenem Mord rühmte, den angeblich Andy begangen haben soll. Doch ehe diese neue Information Andy von Nutzen sein kann, geschieht etwas Schreckliches ...

In knapp 137 Filmminuten wird eine Zeitspanne von etwa zwanzig Jahren dargestellt und aus Reds Perspektive mit vielen Off-Kommentaren erzählt. Ein schwieriges Unterfangen, denn es gilt, Charaktere, Zeit, Ort und Geschichte authentisch und weder langatmig noch oberflächlich abzubilden. Ohne Wenn und Aber kann festgehalten werden, dass Darabont dieses Kunststück mit Bravour gelingt. Von Beginn an wird der Zuschauer von dem erzählerischen Sog erfasst und auch nach dem Ende des Films nicht davon losgelassen.
Großen Anteil an dieser fesselnden Wirkung haben neben der brillanten Entwicklung des Spannungsbogens und der vielen Ereignisse, die sich im Lauf der Jahre abspielen, vor allem die beiden Schauspieler Tim Robbins und Morgan Freeman, zwischen denen eine so glaubwürdige und fühlbare Chemie entsteht, dass der Zuschauer gar nicht anders kann, als beide in sein Herz zu schließen. Er fühlt mit, wenn Andy von Mitgefangenen malträtiert und vom Direktor ausgebeutet wird, wenn Reds Begnadigung zum wiederholten Mal abgelehnt wird, oder wenn Andy und Red sich über Hoffnung unterhalten. Hoffnung ist ein zentrales Thema des Films, doch hier setzt genau der Knackpunkt an, der zahllosen anderen Filmen fehlt: "Die Verurteilten" driftet niemals ins Kitschige oder Unrealistische ab und ist dennoch so angefüllt mit Gefühl und Fingerspitzengefühl für besondere Momente, dass man sich gar nicht entscheiden kann, was man besser findet: die Schauspielleistungen - unter den sieben Oscar-Nominierungen war auch eine für Morgan Freeman als bester Hauptdarsteller dabei -, die tiefgründigen und doch nie schwülstigen Dialoge, die brillante Regie oder die unaufgeregte und doch spannende Erzählweise. Zu keinem Zeitpunkt erscheint der Film als gewöhnlicher Knastfilm oder tragisches Drama; zu vielschichtig und gehaltvoll sind die ruhigen, stimmungsvollen Bilder. Hier wurde einfach alles richtig gemacht, was anspruchsvolles, unterhaltsames, berührendes Kino ausmacht.

Ein exklusives Making-of mit vielen Interviewszenen, ein Audiokommentar von Regisseur Darabont, Storyboards und Bildergalerien zu den Hauptdarstellern und dem Dreh sowie eine Fernsehdiskussion zwischen Frank Darabont, Tim Robbins und Morgan Freeman in der Charlie Rose Show auf einer zweiten DVD können sich als Bonusmaterial durchaus sehen lassen. Vor allem die Diskussion, die exklusiv zum zehnjährigen Jubiläum des Films 2004 ausgestrahlt wurde, verrät viel Interessantes zum Dreh, zur gemeinsamen Arbeit und zu den Akteuren.

"Die Verurteilten" gehört mit Sicherheit zu den besten Filmen, weil er mit genau dem richtigen Maß an Gefühl, Brutalität, Nähe zu den glaubwürdigen Charakteren, Spannung und Anspruch über zwei Stunden lang glänzend unterhalten kann. Und um zu dieser Erkenntnis zu kommen, braucht es keine Best of-Listen und Kanon-Zusammenstellungen von selbsternannten Filmexperten.
88 Kommentare|102 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 13. Juni 2011
>>> ZUM FILM <<<
Ich muss gestehen, dass ich THE SHAWSHANK REDEMPTION (Originaltitel) nicht gesehen habe, als er seinerzeit im Kino lief. Ich kann mich auch noch gut erinnern, als der Film für mehrere Oscars nominiert war und er noch immer nicht mein Interesse wecken konnte. Zu uninteressant erschien mir ein Drama, das in einem Gefängnis spielt. Dass er dann, trotz mehrerer Nominierungen, bei der Preisverleihung gänzlich leer ausging, hat mein Interesse damals auch nicht erhöht. Er hatte jedoch in FORREST GUMP auch eine sehr starke Konkurrenz. Der Film ist seinerzeit recht schnell wieder aus der öffentlichen Berichterstattung verschwunden, und so verschwand DIE VERURTEILTEN für längere Zeit auch aus meinem Bewusstsein. Aus heute unerfindlichen Gründen hatte ich keine gute Meinung und NULL Interesse an dem Film. Selten habe ich mich so geirrt!
Denn als ich den Film - eher durch Zufall - erstmals im Rahmen einer Fernsehausstrahlung gesehen habe, war ich schon nach wenigen Minuten gefesselt und im weiteren Verlauf komplett begeistert von der Story, den Schauspielern und den Emotionen, die der Film transportiert und in mir ausgelöst hat.

Dabei ist es müßig, sich darüber Gedanken zu machen, ob DIE VERURTEILTEN tatsächlich der beste Film aller Zeiten ist (z.B. wird er auf imdb.com als Nr. 1 geführt) oder nicht. Ich persönlich halte von den absoluten Ergebnissen in diesen - subjektiven! - Bestenlisten auch recht wenig. Auch habe ich persönlich einen anderen "all time favorite movie". Und trotzdem muss ich sagen: Ich habe nur wenige Filme gesehen, die mich ähnlich begeistern konnten wie die DIE VERURTEILTEN. Das Gesamtpaket passt einfach: Das Drehbuch ist wunderschön, packend und ergreifend und erzählt im Rahmen des brutalen Gefängnisalltags im "Shawshank" Gefängnis eine zutiefst menschliche Geschichte.

Man leidet den Film über gemeinsam mit Andy Dufresne (Tim Robbins) und seinen ihm freundschaftlich verbundenen Mitgefangenen, während man zugleich einen richtiggehenden Hass gegenüber der Gegenseite entwickelt: Perverse Typen in den Zellen und sadistische Wärter davor, die alleine durch Ihre Uniform und das Gesetz zum rein willkürlichen Handeln legitimiert scheinen. Und über allem steht ein widerlicher Direktor, den man nur verachten kann.

********* SPOILER *********
Ich kann mich daher an keinen Film erinnern, dessen Happy End befriedigender, ergreifender und zugleich angebrachter war wie hier. Hier vergieße ich regelmäßig Tränen.
****** SPOILER ENDE *******

Frank Darabonts Regie ist meisterhaft und arbeitet jede Einzelheit perfekt heraus. Dabei zeigt er auch das brutale Vorgehen der Wärter gegenüber den Gefangenen oder die brutalen Übergriffe unter den Insassen selbst. Wenn es doch einmal zu heftig wird, dann hört man nur Schmerzensschreie. Darabont hat mit DIE VERURTEILTEN eine Duftmarke gesetzt, die er in dieser Qualität bis heute leider nie wiederholen konnte.

>>> ZUR BLU-RAY <<<
BILD (gesehen auf 50 Zoll-Display)
Das Bild überzeugt vor allem mit einem beinahe überragenden Schwarzwert, gepaart mit einem sehr guten Kontrast. Dadurch wirkt das Bild sehr plastisch und auch in den zahlreichen dunklen bzw. sich im Zwilicht abspielenden Szenen gehen kaum Details verloren. Rauschen findet kaum statt und das Bild macht insgesamt einen sehr scharfen und sauberen Eindruck.

TON (gehört mit 7.1-Set)
Zwar ist DIE VERURTEILTEN sehr dialoglastig aber trotzdem wird eine sehr beeindruckende Surroundkulisse aufgebaut. Die Umgebungsgeräusche sind sehr gut abgemischt, der Hall im Gefangnistrakt wird realistisch wiedergegeben und auch in eigentlich ruhigen Momenten hört man noch das ein oder andere Geräusch aus umliegenden Zellen.

EXTRAS
Vom Bonusmaterial ist alleine Frank Darabonts sehr informativer Audiokommentar interessant. Unbedingt anhören! Der Rest klingt exklusiv, kann jedoch ignoriert werden. Schade - bei einem Film dieses Kalibers.

>>> FAZIT <<<
Wer die vielleicht beste Verfilmung einer Stephen King-Vorlage sehen möchte, MUSS zweifelsfrei DIE VERURTEILTEN anschauen. Gaaaanz großes Kino!
33 Kommentare|71 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. Juni 2015
Ich hab den Film heute zum 20. mal gesehen und muss ihm jetzt einfach hier Tribut zollen. Wenn man Gänsehaut und Tränen zu gleichen Zeiten mag, kommt man an diesem Film nicht vorbei. Diesen Film nenne ich immer wenn mich jemand nach meinem Lieblingsfilm und/oder dem besten Film aller Zeiten fragt. Da ich auch noch ein großer Stephen King-Fan bin, kam ich hier natürlich früher oder später an und war begeistert.
Absolute Kaufempfehlung!
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Andy Dufresne ist Banker und wird von seiner Frau betrogen. Als man sie und ihren Golflehrer eines schönen Morgens erschossen im Liebesnest vorfindet, gerät der Gehörnte schnell in den Verdacht der Ermittler. Da eine Reihe von Indizien für seine Schuld spricht, wird er zu zweimal lebenslänglich verurteilt, obwohl er die Tat bestreitet.

Als Dufresne ins Gefängnis einmarschiert, werden Wetten abgeschlossen, wer von den Neuen in der ersten Nacht zusammenbricht. Red, der wegen Mordes schon zwanzig Jahre in Shawshank zugebracht hat, setzt auf Dufresne und verliert, denn dieser verhält sich ruhig und in sich gekehrt.

Was wie eine der üblichen amerikanischen Gefängnisstories beginnt, entwickelt sich zu einem der besten Filme, die ich bisher gesehen habe. Gefängnisse sind ein eigenes Universum, in denen einige Gesetze des menschlichen Zusammenlebens in besonders drastischer Weise zu Tage treten. Jeder bekommt seinen Platz in der Hierarchie, ob er das nun will oder nicht. Wer seine Würde und Unantastbarkeit erhalten will, muss entweder besonders raffiniert und brutal sein oder über besondere Fähigkeiten verfügen.

Dufresne ruht in sich, ist überaus intelligent und hat einen Plan, den er selbst dem Zuschauer nicht offenbart. Man ist gefesselt vom Geschehen in dieser für die meisten unbekannten Welt und merkt dabei gar nicht, dass der Film über zwei Stunden lang ist. Der Film erzählt nicht nur die Geschichte eines außergewöhnlichen Menschen, der sich nicht brechen lässt, und schildert daneben eine ganz besondere Freundschaft, sondern zeigt auch ein Lehrbeispiel für langfristiges und kluges Vorgehen unter besonders erschwerten Bedingungen.

Fazit.
Ein ruhiger, spannender und in jeder Beziehung tiefgründiger Film. Das alleine ist bereits eine seltene Mischung. Man erlebt dazu jedoch auch zwei hervorragende Darsteller in Tim Robbins (Dufresne) und Morgan Freeman (Red). Regie und Drehbuch haben es geschafft, dass der Film niemals seine Linie verliert. Er zeigt Brutalität ohne brutal zu werden, zeichnet menschliches Verhalten ohne moralisierend oder belehrend zu werden. Seine Spannung beruht nicht auf billigen Effekten, sondern kommt aus der Handlung selbst und ihrer feinen und sparsamen Inszenierung. Ein wirkliches Meisterwerk.

Das Set besteht aus zwei DVDs. Die erste enthält den Film, die zweite jede Menge Bonusmaterial. Technisch sind beide von hervorragender Qualität.
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am 4. Februar 2012
Zum Film möchte ich mich kurz fassen, denn es ist einer der Filme die man definitiv gesehen haben muss.

Es geht um einen Mann, der fälschlicherweise verurteilt wird seine Frau und ihren Liebhaber ermordet zu haben. Im Knast erlebt er die ganze Härte des dortigen Alltags und darüber hinaus skrupellose Wärter und deren Direktor. Mit Red findet er einen echten Freund, der im letztlich dabei hilft diese Qualen durchzustehen. Dennoch verliert er ein bestimmtes Ziel nie aus den Augen...

Schauspielerisch agieren alle beteiligten auf großartigem Niveau, auch Filmmusik und Stil des Films sind absolut stimmig. Gerade in der heutigen zeit sind solche Filme selten, die die Story ruhig erzählen, aber dennoch eine Wucht hinter den Aussagen und Szenen haben, die keine Effekthascherei nötig hat.

Inhaltlich definitiv einer der besten Filme aller Zeiten.

Das Sahnehäubchen darauf ist allerdings die BluRay. Ich hätte nie gedacht, dass man noch so viel aus einem älteren Film herausholen kann. Unglaublich scharfe Bilder, tolle Farben guter Klang, eine BluRay mit Vorbildfunktion, abgerundet mit passenden Extras. Hoffentlich werden andere Klassiker ähnlich toll aufs neue Medium gebracht.

Für mich schlichtweg eine rundum perfekte BluRay.
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am 24. April 2015
Hallo Filmfreunde!

Heute eines der besten Dramen !

Plot:
Der Bankier Andy Dufresne (Tim Robbins) wird wegen Mordes an seiner Frau und deren Liebhaber bezichtigt so muss er zweimal lebenslänglich im Gefängnis von Shawshank absitzen, der Direktor Norton (Bob Gunton),diverse Gefängniswärter sowie die "Schwestern" terrorisieren ihn.
Doch er schließt Freundschaft mit "Red" (Morgan Freeman) und eines Tages erscheint ein Häftling der weis wer der richtige Mörder ist und so kann Andy wieder Hoffnung schöpfen und "Hoffnung ist eine gute Sache, vielleicht sogar die Beste. Und gute Dinge können nicht sterben."

Die Verurteilten einer der besten Filme aller Zeiten für einige sogar der Beste.
Ein Film überragend in ernsten Stellen als auch in Szenen von leichter Natur, die mit Robbins und Freeman in Höchstleistungen gespielt werden.

Fazit:
Er ist kurzweilig über 137 minuten, das Zitieren ist möglich und nach mehrmaligem Ansehen immer wieder erfrischend.

Critic(al)Film(Hits) Punkteverteilung:
Genre (Gefängnis-Drama):10/10 Punkten
Gesamt:10/10 Punkten

Dies war einer meiner Critic(al) (Hit)s an diesen Film.

MFG der Freeman Fan: Critic(al)Film(Hits)
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am 18. Oktober 2013
Zu Recht einer der besten Filme aller Zeiten, sage ich!
Der Film ist sehr kurzweilig, zu keiner Zeit kommt Langeweile
auf. Robbins und Freeman verstehen ihr Handwerk, selbst
die Nebenfiguren tragen zum Filmgenuss bei. Der Film ist
überwiegend ein Drama, gewürzt mit humorigen Einlagen und
einem cleveren Protagonisten, über den man nur staunen kann.

Einzig die Härte des Knast-Alltags, insbesondere die übliche
Vergewaltigung kommt etwas zu kurz und wird schnell entschärft.
Hier hätte man die Tragödie steigern können, wollte man aber
vermutlich nicht. Generell wird auf blutige Gewalt überwiegend
verzichtet. Was in diesem Umfeld, im vernünftigen Maße aber
durchaus Sinn gemacht hätte. Zuweilen wirkt der Aufenthalt
wie ein illustrer Männerclub, dem man gar nicht entfliehen
möchte.

Die Blu-ray kommt mit üblichen Extras daher: Audiokommentar,
kurze Interviews und einem Making-of. Solide, aber nichts
weltbewegendes.

Das Bild hat echte BD-Qualität, kein gröberes Rauschen.
Lobenswert ist die deutsche Tonspur mit DTS-HD! Natürlich
ist die englische Tonspur technisch etwas überlegen, aber
die hervorragenden deutschen Sprecher möchte man nicht
missen. Allen voran Vollprofi Tobias Meister und Klaus
Sonnenschein, mit seiner warmen, herzlichen Stimme.

Fazit: Genialer Film, der mit viel Liebe den Leidensweg
seiner Figuren erzählt, ohne dabei zu langweilen.
Die Gefängnisbrutalität wird leider weitgehend ausgeblendet,
dadurch wirkt der Film stellenweise etwas weichgespült.
Aber das ist ein unbedeutender Wermutstropfen.
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Wer meine Rezensionen kennt weiss, das ich eher auf die technische Umsetzung eingehe als auf den Film selber. Die Filminhalte der meisten Titel dürfte bekannt sein und bei den Rezensionen sind die Beschreibungen der technischen Inhalte wichtiger.

Getestete wurde die Leihversion, welche identisch mit der Kauf-Version ist.

Die erste Bluray vom deutschen Label EURO VIDEO und gleich einer der besten Filme, der in den letzen hundert Jahren gedreht wurde. Diese Stephen King Verfilmung landete in der TOP TEN der weltweit besten Filme die jemals verfilmt wurden wie DER PATE oder BEN HUR.

Der Film erschien zu DVD-Zeiten in unzähligen Versionen. Die qualitativ beste DVD-Version war definitiv die zuletzt erschienene Limited Steelbox Edition, die bereits vom HD-Master auf DVD gerendert wurde. Und nun haben wir das ORIGINAL HD Master 1:1 auf Bluray.

Das Ergebnis ist für das Alter des Films mehr als beindruckend.
Selbtverständlich kann nicht die HD-Qualität neuester Kinofilme erwartet werden, dennoch ist diese Version des Filmes die qualitativ beste und auch leinwand- und projektionswürdigste Version, die es je zu kaufen gab.
Das Bild ist stets kontraststark und es sind selten Filmkratzer zu sehen.
Vor allem die Nahaufnahmen erzeugen hier und sogar einen Wow Effekt!

Fans dieses Film werden über die Bildqualität begeisert sein.

Es gab bei DVD sogar einmal eine DTS-Version, welche allerdings bildtechnisch Probleme hatte. Hier gibt es den Deutschen wie auch den
Englischen Ton in DTS HD Master Audio 5.1.

Der traumhafte Music Score von Thomas Newman, der dem Film spezielles Flair verleiht, ist sehr gut über alle Kanäle verteilt und auch beim Rest des Films wurde das maximal mögliche aus den existierenden Masterbändern herausgeholt. Mehr "Shawshank Redemption" Feeling ist nicht mehr möglich.

Die Extras sind knapp, aber interessant und es gibt ein eingedeutschtes Promo Making of sowie das Interview der Charlie Rose Show mit Frank Darabont, welches schon auf der DVD Steelbook Edition vorhanden war.
Ein Audiokommentar und ne Bildergalerie runden das ganze ab. Die Extras sind 1:1 in DVD Qualität und nicht in HD.

Besonders erfreulich stimmt der angenehme Preis von rund 20 €.

Wer also schon immer FAN dieses wahnsinnig gut gemachten Filmes ist und diesen Streifen in bestmöglicher Qualität erleben möchte sollte hier zugreifen.
1212 Kommentare|92 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. März 2010
Der erfolgreiche Banker Andy Dufresne (Tim Robbins) wird nach dem Mord an seiner Frau und ihrem Liebhaber zu zweimal Lebenslänglich verurteilt. Andy wird ins Shawshank-Gefängnis eingewiesen und hat dort zuerst mit den unangenehmen Seiten des Häftlingsdaseins zu kämpfen. Als er in dem Schmuggelkönig Red (Morgan Freeman) einen Freund findet, schöpft er wieder neuen Mut und kann in dem Gefängnis einiges bewegen.

Horrormeister Stephen King hat schon so manche Vorlage für schlechte bishin zu sehr guten Verfilmungen seiner Werke geliefert. Das Gefängnisdrama "Die Verurteilten" gehört defintiv zu den besseren King-Verfilmungen, wenn es nicht sogar DIE beste Verfilmung eines seiner Werke ist. Komisch, dabei hat dieser Film nicht viel mit Horror zu tun. Er ist spannend und dramatisch - gruselig aber nicht. Allenfalls einen subtilen Hauch von Horror bekommt der Zuschauer ab, wenn man an Gefängnisse denkt.
Regisseur Frank Darabont hat aus der Vorlage einen grandiosen Film gezaubert. Die brilliante und mitreißende schauspielerische Leistung der beiden Hauptakteure Freeman und Robbins und vor allem ihre Harmonie macht den Film zu einem wahren Leckerbissen. Auch kurzweilige Charaktere wie Tommy (Gil Bellows) oder Brooks (James Whitmore) werden gekonnt in die Handlung eingeführt und verleihen dem Film das gewisse Etwas. Gefängnis-Direktor Bob Gunton (Warden S. Norton) gibt das passende, bösartige Gegenstück zu den Gefängnisinsassen.

Die gewählte Erzählstruktur trägt dazu bei, dass Film die ganze Zeit lang interessant und spannend bleibt. Morgan Freeman fungiert als Schauspieler und Erzähler, was durch Regisseur Darabont bestmöglichst eingesetzt wurde. So gelingt es dem Film wunderbar den Zuschauer in seinen Bann zu ziehen und ihn fast vom "überraschenden" Ende wegzuleiten. So dass man ganz hin und weg ist, als die letzten 20 Minuten des Films eingeläutet werden - so sollten Filme öfters sein. Top!

Die Blu-Ray genügt dabei höchsten Ansprüchen und gibt den Film in hochwertiger Qualität wieder. Bild und Ton bieten dabei eine absolute Spitzenqualität. So können "ältere" Filme gerne öfters auf Blu-Ray erscheinen.
0Kommentar|6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. September 2014
Ja für mich und viele andere ist dieser Film einfach der beste aller Zeiten. Ich meine erster Platz bei den besten Filmen bei IMDB sagt eigentlich schon alles. Zu der Blue Ray kann man nur noch sagen, dass die High Definition Auflösung für so einen alten Film echt gut übertragen worden ist.
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