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5.0 von 5 Sternen Alles im Fluss...
...auch Coldplay entwickelt sich weiter, beschreitet neue Pfade, experimentiert.
Diese Tracks hätte ich von Coldplay ehrlich gesagt nicht erwartet. Das heißt nicht, dass mir nicht gefällt, was ich höre: Mir gefällt es sehr gut; lief wochenlang in Endlosschleife! Aber diese Scheibe ist doch irgendwie anders: Alles ist wirklich bis ins letzte...
Veröffentlicht am 27. August 2009 von Andreas Schaaf

versus
3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Coldplay die Vierte
Na ja, es ist eben nicht die erste oder zweite von dieser Band, die nachwievor unübertroffen sind. Letztendlich ist diese Scheibe ein doller Marketing-Schritt, man muß die Scheibe eben haben, wenn man auf die Vocal-Version von Technicolour nicht verzichten will. Das Gestammel auf Lost hätte man sich sparen können, wahrscheinlich das Zugeständnis...
Veröffentlicht am 2. März 2009 von Peter Barth


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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alles im Fluss..., 27. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Viva la Vida/Prospekt's March (Audio CD)
...auch Coldplay entwickelt sich weiter, beschreitet neue Pfade, experimentiert.
Diese Tracks hätte ich von Coldplay ehrlich gesagt nicht erwartet. Das heißt nicht, dass mir nicht gefällt, was ich höre: Mir gefällt es sehr gut; lief wochenlang in Endlosschleife! Aber diese Scheibe ist doch irgendwie anders: Alles ist wirklich bis ins letzte ausgefeilt; die Klänge schweben noch mehr als auf vorherigen Alben, man findet nicht einen einzigen "blinden Fleck" im Klangraum.
Auch in den Songs selbst überrascht Coldplay mit unerwarteten Stilwechseln, ohne sich den Stil jedoch zu brechen.
Man möchte mittanzen, besonders bei "Glass of Water" und "Rainy Day" bin ich nicht mehr zu halten (Letzteres mit Streicher-Pizzicato! Auf einer Pop-Platte! Drei Daumen hoch!).
Dann das Spiel zwischen 6/8-Takt und 3/4-Takt in "Cemetries of London" (eine Hämiole ist kein asiatisches Blasintrument), das Kokettieren mit Dur- und Mollterz in "42" - eines der ganz großen Lieder auf diesem Album in meinen Ohren!
"Death and all his Friends" beweist, dass auch ein 7/4-Takt eingängig sein kann.
Plötzlich eine Meditation in "Reign of Love", dann mit "Postcard from far away" ein Pianostück, das fast ein bisschen an Eric Satie erinnert...
In eine Schublade passen Coldplay nicht: Sie überraschen, erfinden sich neu, tun, worauf sie Lust haben. So muss das!

Viele Songs sitzen in meinem Hirn fest und wollen nie mehr gehen.
So stark manche Songs sind, so überrascht war ich von Lost+, das jemand wortwörtlich kaputtredet, der offenbar nichts anderes kann als sich an erfolgreiche Songs erfolgreicher Bands anzuhängen und seinen Senf dazuzugeben. Bei Linkin Park mag das noch ins Konzept passen, auf "Viva la Vida" hat GayZ nichts zu suchen.
Der "Strawberry Swing" gefällt mir auch nicht so gut. Geschmackssache, spach der Affe, und biss in die Seife.

Unbestritten bleibt, dass Coldplay mit diesem Doppelalbum wirklich ein hervorragender Wurf geglückt ist. Nicht obwohl, sondern weil die Songs so gewagt sind.
Unbedingter Kauftipp, für den Preis allemal!
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31 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für Neueinsteiger und Freaks..., 15. Dezember 2008
Von 
E. Geißen (Elsdorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Viva la Vida/Prospekt's March (Audio CD)
...ist nun das aktuelle Coldplay-Album zusammen mit der neuen Prospekt's March EP erhältlich. Und für beides möchte ich hier meine Lanze brechen. Viva La Vida enthält eine für Coldplay völlig neuartige Musik, die weniger auf simple und eingängige Melodien setzt wie bei X&Y und auch nicht auf die jugendliche Frische der ersten beiden Alben, die vor allem für Stadion-Pop und großartige Momente auf Konzerten geschrieben wurde. Beides hat Viva La Vida auch, aber es ist in erster Linie das Experimentieren mit neuen Tricks und Techniken, das die 12 Songs des Albums hervorgebracht hat, etwa der Orgelsound von "Lost" oder die Streicher in "Viva La Vida". Außerdem ist mit "Violet Hill" auch endlich mal ein Coldplay-Lied mit Rock-Anteilen entstanden, das für die Verhältnisse der Briten heftige Gitarrenintro von "Yellow" ist zwar wunderschön, dauert aber leider nur zehn Sekunden. Aggressivere Musikfreunde können sich nun an einer ausflippenden Bassgitarre erfreuen.

Darüber hinaus ist das Viva La Vida, ob gewollt oder ungewollt - ich weiß es nicht -, ein Konzeptalbum, ähnliche Motive werden aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet: Nach einer kurzen Einstimmung durch das Instrumentalstück "Life in Technicolor" erzählt der Song "Cemetries of London" von Geistern, Gefallenen, gottvergessenen Gestalten im nächtlichen London; danach folgt mit "Lost!" sozusagen die Innenperspektive eines dieser Verlierer, der auf bessere Tage hofft und seinem Kontrahenten voraussagt, auch er werde eines Tages den Kürzeren ziehen. "42" greift nun das Geistermotiv aus "Cemetries" und gleichermaßen die Ahnung von einer jenseitigen, kommenden Welt aus "Lost!" auf und bringt beides zusammen, setzt davor aber ein "You thought you...", zeigt also irgendwo auf, dass das Konzept, als Geist Deckung zu suchen und auf den Sankt Nimmerleinstag zu warten ins Leere geht.
Nun bringt "Lovers in Japan" ein Liebeskonzept in den Songkanon mit ein, das mit Liebenden sympathisiert und ihnen Hoffnung macht, aus dem regulierten, pflichterfüllten Alltag zu fliehen, wonach "Reign of Love" die angenehme Ohnmacht des Menschen vor der Liebe beschreibt. "Yes" stellt die verfehlter Liebe erwachsende Begierde dar. Nach "Chinese Sleep Chant", das wieder implizit auch von Ohnmacht erzählt, diesmal Ohnmacht vor der Welt, folgt das gewaltige "Viva La Vida", das gewissermaßen die zeitversetzte Gegenperspektive zu "Lost!" ist: was dort weisgesagt wurde, ist hier eingetroffen, ein Mächtiger hat seine Macht verloren, was durch biblische Anspielungen auf den verratenen und verleugneten Christus untermauert wird. Es zeigt gewissermaßen, dass die Umsetzung der Begierde nach Macht, oder zumindest nach einem Umsturtz der Verhältnisse, Revolution könnte man im Sinne des Covers sagen, auf der Seite der Gestürtzten wiederum Leid hervorruft. Das Angewidertsein von Macht und dem Spiel ihrer Träger und Nichtträger, vor allem aber die Unvereinbarkeit von Liebe und einem Leben im Kommen und Gehen der Macht, das Schweigen der Liebe in einer Welt, die sich um Macht dreht, davon singt Chris Martin nun in "Violet Hill", um in "Strawberry Swing" von der Leichtigkeit eines Lebens, das der "perfectly straight line" entsagt, zu erzählen, sozusagen eine utopische Welt entwirft, in der letzten Endes die Liebe das einzig zählende Maß ist. Darauf fasst "Death And All His Friends" die Essenz der bisher Gesungenen zusammen in der Textzeile: "I dont't want a cycle of recycled revenge", bevor "The Escapist" eine Flucht aus den Verhältnissen der Welt als unser aller Traum bennent.

"Prspet's March, das in diesem Paket mit enthalten ist, enthält neben neu aufgenommener Versionen von "Lovers in Japan", den "Osaka Sun Mix", um eine live immer schon performte Überleitung zur zweiten Strophe bereichert, ganz nett, und "Lost!", nämlich "Lost+", das eine Hip-Hop Einlage von Jay-Z beinhaltet, die mit den biblischen Motiven aus "Viva La Vida" spielt und die Zusammengehörigkeit dieser Songs untermauert, sechs neue Lieder, "Life in Technicolor ii", eine gesanglich untermalte Version des Introsongs aus dem Album, ähnliches Thema wie Violet Hill, aber weniger aggressiv. "Postcards From Far Away" ist einfach ein Instrumentalstück zum Nachspielen, es macht ungeheuer Spaß. "Glass Of Water" zeigt die falschen Versprechungen dieser Welt und die Ungewissheit der Zukunft auf, "Rainy Day", das mit Streichern operiert hatz einen angenehm experimentellen Sound, klingt irgendwie modern, nicht greifbar. "Prospekt's March" nun thematisiert Vieles, unter anderem Todesangst und geistige Abgeschiedenheit, bis - nach den altbekannten Liedern - "Now My Feet Won't Touch The Ground" einfach mal die Gitarre sprechen lässt.

Wunderscöne Musik, die sich, wenn sie auch anders ist, mit der bisherigen Musik von Coldplay zusammenfügt, aber irgendwo die Tore zur Welt aufstößt. Entweder in diesem Paket, einzeln oder - meine persönliche Empfehlung, weil es preiswert und qualitativ einfach noch mal hochwertiger ist - als Schallplatte erwerben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Doppelte Ladung, doppelte Freude, 2. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Viva la Vida/Prospekt's March (Audio CD)
Diese Doppel-CD von Coldplay ist genauso wie "A Rush Of Blood Through The Head" oder "Parachutes" eine lohnenswerte Anschaffung. Gerade die Songs die nicht auf der Original Album Version sind, gefallen mir hier mitunter am besten.

Eingefleischte Coldplay Fans dürften diese CD sicher schon längst in ihrer Sammlung haben. Ich empfehle daher allen Neueinsteigern lieber diese Version des Albums zu kaufen, weil die Zusatztitel wie schon erwähnt keine 0815 Lückenfüller sind, sondern (für mich persönlich) sogar die heimlichen Hits dieses Albums (außer die Rap-Version von "Lost").

Aber generell sei gesagt das man mit dieser genialen Band nicht viel falsch machen kann. Coldplay Musik ist eben einfach gute Musik. Musik die sich nie an einen bestimmten Stil bindet aber stets den Nerv der Zeit trifft und mit den Facetten der Melancholie experimentell bleibt. Abgerundet von Chris Martins angenehmer Stimme, haben die Titel immer einen gewissen Wiedererkennungswert. Letztendlich bleibt es Geschmackssache, aber ich hoffe natürlich das ich den ein oder anderen sogar ein wenig auf den Geschmack bringen konnte. ;)
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4.0 von 5 Sternen Was ausgefallenes, 18. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Viva la Vida/Prospekt's March (Audio CD)
Die Band ist angesagt. Da muss eine Scheibe von den Jungs auch was Gutes sein. Wer weiß, ob man sie in 10 Jahren noch kennt. Aber jetzt, jetzt!
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3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Coldplay die Vierte, 2. März 2009
Von 
Peter Barth "george62" (Dinslaken NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Viva la Vida/Prospekt's March (Audio CD)
Na ja, es ist eben nicht die erste oder zweite von dieser Band, die nachwievor unübertroffen sind. Letztendlich ist diese Scheibe ein doller Marketing-Schritt, man muß die Scheibe eben haben, wenn man auf die Vocal-Version von Technicolour nicht verzichten will. Das Gestammel auf Lost hätte man sich sparen können, wahrscheinlich das Zugeständnis an die Rap-Fraktion. Insgesamt also nicht so gut wie ihre Vorgänger, aber nach mehrmaligem Hören entwickelt sie ihren eigenen Charme.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ganz ok, mehr nicht, 16. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Viva la Vida/Prospekt's March (Audio CD)
Ich habe mir die CD gekauft,
weil ich von viva la vida angesprochen war.
Die restlichen Titel auf der CD können da aber nicht mithalten.
Deshalb ist diese CD als Gesamtkonzept nicht zu empfehlen.
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5.0 von 5 Sternen I love it, 22. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Viva la Vida/Prospekt's March (Audio CD)
Eine CD, die von vorne bis hinten gut ist. Viva la Vida reißt vor allem laut gehört sofort mit, aber je öfter die CD läuft, desto mehr Songs fallen auf.
Genial
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5.0 von 5 Sternen Coldplay CD, 5. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Viva la Vida/Prospekt's March (Audio CD)
Die CD war wie versprochen neu (Folie war dran & kam auch sehr schnell. Die CD ist einfach super und nach dem Konzert ist sie noch besser. Tolle Texte und Sounds. Coldplay macht einfach tolle Musik:-)
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4.0 von 5 Sternen Tolle Band, 5. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Viva la Vida/Prospekt's March (Audio CD)
Wiedermal überzeugen Coldplay mit Ihrem Können und ihrer Musik.
Das ist Oberklasse.Viva la Vida/Prospekt's March
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