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am 6. Januar 2009
Ich empfehle meine Rezension vor allem Leuten, die schon Fire Emblem erprobt sind.
Ich habe fast alle Fire Emblem Spiele gespielt und bin sehr begeistert von der Serie. Die Spiele für den Game Boy Advance waren schon sehr gut, aber unübertroffen sind die Spiele "Path of Radiance" und "Radiant Dawn" für Gamecube und Wii.
Zu Shadow Dragon: Wenn man so wie ich die Gamecube- und Wii- Spiele gespielt hat kann man eventuell enttäuscht sein, denn im Vergleich schneidet das neue Spiel "Shadow Dragon" nicht gut ab.
Wie teilweise schon von meinen Vorgängern erläutert:
Die Story ist extrem klischeehaft (ok, es ist ein Remake und somit an die alte Story gebunden), wer die feine Charakterdarstellung gewohnt ist, wie sie mindestens ab Fire Emblem für den GBA vorhanden ist, der wird enttäuscht sein. Die meisten Charaktere folgen einfach Marths Armee ohne groß etwas zu erläutern (und das bleibt bis zum Schluss so). Die Dialoge sind kurz und auf den Punkt, es gibt keinen Tiefgang. Man hat nur über das Aussehen einer Figur die Möglichkeit, Sympathien zu entwickeln, und das ist doch der Kern, dass man in Fire Emblem Individuen steuert und keine stereotype Armee.

Ungewohnt ist auch sofort, dass es so etwas wie "2. Schritt" und "retten" nicht gibt. Das bedeutet: Ist eine etwas schwächere Einheit einmal in der Nähe von Feinden, ist sie verloren (kein "retten"), und taktisches "in die Armee des Gegners fliegen/reiten und wieder abhauen" gibt es auch nicht mehr (kein "2. Schritt").
Das Fähigkeitensystem, seit Fire Emblem für SNES schon entwickelt, kommt hier ebenfalls nicht zum Einsatz.
Positiv erwähnt wurde die Vielfalt an Schwierigkeitsgraden. So weit ich es bemerkt habe verändern sich aber nur die Werte der Gegner, sie sind einfach statistisch stärker.
Ich habe mir einige Charaktere in der Arena in Level 11 oder so stark trainiert und brauchte nur drei von ihnen um problemlos durch die nächsten 10 Level zu kommen. Stellen Sie sich vor, wie "schwer" es ist, wenn man mehr als drei Charaktere in der Arena trainiert.
Im Vergleich zu Radiant Dawn ist dieses Spiel natürlich auch sehr viel kürzer, aber das soll kein Kritikpunkt sein, es verspricht genügend Spielzeit.

Positiv aufgefallen ist mir das Klassenwechselsystem, welches ich zuerst als Kritikpunkt sah. Für dieses Fire Emblem ist es eine nette Idee, eine erfrischende Abwechslung. Da man mit den Charakteren eh nicht viel verbindet, macht macht es Spaß, sich für jeden eine Klasse wünschen zu können und so die Klassen zu verteilen auf die Charaktere, die man, optisch oder Statuswerte betreffend, gut findet.
Es hat aber auch Nachteile: Warum einen Charakter zum Berserker machen, wenn er als Held fast ausnahmslos extreme Statusverbesserungen hat (nur als Beispiel).

Die Graphik und die Musik sind typisch und gut (die Kämpfe sind toll animiert) und die Steuerung mit dem Stylus ist sehr gut gemacht. Sehr toll ist, dass man jederzeit Sequenzen wie Kämpfe und Gegnerzüge unterbrechen kann ohne ewig im Menü rumstellen zu müssen. Das ist eine starke Verbesserung!

Letztendlich ist es ja doch ein Fire Emblem. Es spielt sich wie eines uns es sieht aus wie eines. Das Spiel macht auch Spaß und es hat mich gefesselt bis zum Schluss. Wenn man dieses Spiel unabhängig sieht, dann ist es wirklich Klasse und hat vielleicht 4 oder sogar 5 Sterne verdient.
Aber wenn man mit Radiant Dawn vergleicht und sieht, was bei Fire Emblem alles möglich ist (und damit sind Gameplay und taktische Finessen wie Bonus-Exp, Fähigkeitensystem usw. gemeint, nicht Graphik oder technische Mittel), dann schneidet es nicht so gut ab und deshalb gebe ich "nur" 3 Sterne.
Ich empfehle es vor allem jedem, der Fire Emblem noch nie gespielt und somit keinen Vergleich hat, aber auch den eingefleischten Fans, da es in die Sammlung gehört. Wenn man von Radiant Dawn verwöhnt wurde muss man eben auch Rückschritte akzeptieren.
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am 10. Dezember 2008
Hallo alle zusammen,

um Missverständnisse wegen des Titels meiner Rezension vorzubeugen:

Ich bin leider nie in den Genuss des ursprünglich auf den NES erschienen ersten Teils der Serie gekommen. Fire Emblem ist aber eine meiner Lieblingsspiele Serien und gemessen an den Standards der Serie rede ich von einem gelungenen Remake.

Im Vorfeld habe ich befürchtet, dass viele dieser Standards nicht in Shadow Dragon enthalten sein werden. Das hätte man dem Spiel auch nicht zum Vorwurf machen können, da es halt ein Remake ist.

Um so zufriedener bin ich dann im Nachhinein. Im Grunde ist kaum ein Unterschied zu den neueren Teilen der Serie zu erkennen. Trotzdem gibt es Dinge, die mir nicht gefallen:

Das Spiel stellt alle Statistiken auf dem Oberen Bildschirm da. Dass ist natürlich praktisch, da man nicht bei jeder Einheit in den Charakterbildschirm wechseln muss. Da es aber nur eine Seite gibt, wirkt es etwas zusammen gerafft. Es fehlt auch Einiges - leider kann ich nicht beurteilen, ob es der Schere zum Opfer gefallen ist oder einfach durch das Remake nicht möglich war.

Hier die Dinge, die mir aufgefallen sind:

- Es gibt nur noch eine Magieklasse, was das übliche Dreieck aufhebt.
- Auch die Unterstützungen fehlen
- Es gibt keine Tooltipps, da man nicht mit dem Cursor in den oberen Bildschirm wechseln kann. Wäre für Einsteiger sicher hilfreich gewesen.

Das sind alles keine Dinge, die den Kohl fett machen. Ich habe mich schnell ans Design gewöhnt.

Eine wirkliche Neuerung muss ich noch erwähnen. Es ist in diesem Teil möglich, in der Basis einen Klassenwechsel durchzuführen. Fast jede Einheit kann so in eine Auswahl andere Einheiten wechseln, bekommt Bonis und Malis auf die Attribute und kann jederzeit zurück wechseln.

Man hat in dem Zug eine begrenzte Anzahl an Plätzen für jede Einheit. So kann man z.B. 4 Bogenschützen haben.

Sollte sich das im späteren Spielverlauf negativ auswirken, werde ich meinen Beitrag editieren.

Im Großen und Ganzen ist das Spiel ein Muss für jeden Fan der Serie. Sollten sie aber noch keine Erfahrung mit dem Spiel haben, empfehle ich das erste in Deutschland erschienene Spiel namens "Fire Emblem" für den Game Boy Advanced.

Sollten sie im Besitz eines Gamecubes oder einer Wii sein, kann ich auch noch "Path of Radiance" empfehlen, dass eine besonders schöne Story mit Tiefgang besitzt.

Diese beiden Spiele geben meines Erachtens einen besseren Einstieg in die Serie und sind auch wahre Perlen des Genres.

Danke an Alle, die Meine Rezension gelesen haben. Ich hoffe, es war ihnen hilfreich.

Gruß

Tobias Kölling
11 Kommentar22 von 26 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. März 2015
Wer Fire Emblem liebt, muss natürlich zuschlagen. Dieser Teil hat allerdings einige Defizite.

Shadow Dragon ist ein Remake eines älteren Teils, der nicht in Deutschland erschien. Online lässt er sich allerdings auftreiben und dementsprechend mit diesem hier vergleichen. Der ältere Teil hatte einige großen Schwächen im Charakterdesign. Die Typen die man steuerte,
waren vollkommen charakterlos. Verzeilich, wenn man das Erscheinungsjahr und die Konsole bedängt. Damals musste man halt überall einsparen.

Nun zum Problem von Shadow Dragon: Es lernt nicht aus den alten Fehlern, sondern übernimmt diese. Man hat die selben stumpfen und total langweiligen Charaktere, die sich einfach nicht von einander unterscheiden. Die einen sind gut, die anderen böse. Punkt.
Auch grafisch halte ich das Spiel für nicht sehr gelungen. Das Map-Design geht eigentlich voll klar, weil's schön klassisch ist und dieses Retrofeeling hat. Die Modelle der Charaktere sind allerdings fragwürdig. Man erkennt hier und da unterschiede, aber es fehlen einfach menschliche Gesichtszüge und Eigenarten. Die Charaktere sehen aus, wie sie sich Verhalten. Völlig langweilig und uninspiriert.
Für mich persönlich waren die Charaktere eines Fire Emblem Spiels immer das wichtigste. Es hat mir einfach Spaß gemacht die Dialoge zu verfolgen und mehr über ihre Vergangenheit zu erfahren. Bei Shadow Dragon wird mir einfach nur schlecht.

Wer das reine Gameplay von Fire Emblem möchte, ist hier gut bedient! Es fehlen einige Elemente, die das Gameplay noch versüßen und abwechslungsreicher machen, aber grundsätzlich ist es völlig in Ordnung.

Wer also das reine Fire Emblem Gameplay genießen kann, ohne die Charaktere näher zu kennen, kann ruhig zuschlagen. Wer jedoch mehr auf Tiefe und Verbundenheit gegenüber seinen Spielfiguren wertlegt, Finger weg!
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am 8. Februar 2016
Bin eigentlich Total der Fire Emblem Fan aber dieser Teil hat sich viel zu sehr ans Original gehalten.
Ich habe zuvor jedes GBA spiel gespielt (einschließlich FE 6 Sword of Seals) FE 9, 10 und FE 13.
1. Diebe können sich nicht weiterentwickeln und werden im späteren Spielverlauf etwas nutzloser (außer das Öffnen von Kisten,Türen)
2. Das Lord-Element (Marth) gefällt mir absolut nicht. Man kann nur mit Marth viele Charaktere ansprechen (fast alle) und nur mit Marth kann man Dörfer retten. Das Spiel macht es einen super Marth zu retten da er zuviele andere "Termine" einzuhalten hat.
3. Dieser Punkt ist persönlich, jedoch gefallen mir bei sehr vielen der Charakter-Design überhaupt nicht. Kann sein das ich von den anderen Teilen einfach zu verwöhnt bin. Außerdem besitzen die Charaktere NULL Charakter, da es keine Supports gibt und fast nur aus Storygesprächen etwas über die Charaktere erfährst.
4. Kaum Mut zur Veränderung zum alten Teil, da es sich hier um ein Remake handelt sollte man auch einiges ändern. Jedoch haben sich die Entwickler hier etwas zurückgehalten und es so originalgetreu gehalten wie es nur ging.

Aber es gibt auch Positives im Spiel:
1. Das Klassenwechsel system finde ich hier sehr sinnvoll, auch wenn einige Klassenwechsel keinen Sinn machen
2. Ich habe es zwar nur einmal Durchgespielt, aber ich finde die vielen verschiedenen Schwierigkeitsgrade sehr abwechslungsreich , jedoch würden mir auch 3-4 verschiedene schon ausreichen.
3. Marth, ich habe mich immer gewundert woher Marth eigentlich kommt und da ich ihn nur aus SSB kenne. In diesen Spiel kann man endlich den Legendären Heldenkönig treffen und spielen. Nur dafür wollte ich es min. 1 mal durchspielen. Das wars auch.
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am 21. März 2013
Fire Emblem: Shadow Dragon ist ein Nintendo DS Remake eines bis dato nur in Japan vorkommenden NES Spiels.
Ich muss zugeben, ich habe nie sonderlich viele Spiele der Fire Emblem Reihe gespielt, aber zumindest ein anderes (Sacred Stones) habe ich gespielt und kann daher wenigstens etwas vergleichen. Ich hab zuerst Sacred Stones gespielt. Es ist zwar älter als das Remake aber wesentlich neuer als das Originalspiel. Ich habe das Originalspiel nie gespielt.

Insgesamt muss man sagen, ist das Spiel sehr sehr simpel gestrickt. Vermutlich, da es das Originalspiel der Serie ist und erstmal nicht zu komplex werden wollte mit dem programmieren (und so unglaublich fähig ist das NES nun auch nicht gewesen)

Fire Emble: Shadow Dragon hat eine ziemlich einfache Story. Es gibt diverse Königreiche, davon verbündet sich eins mit Medeus, dem titelgebenden Drachen, und es wird versucht so schön wie möglich die Welt zu erobern. Marth (vielen bekannt aus Super Smash Bros) ist der Prinz eines der anderen Königreiche und zusammen mit Kriegern anderer Königreiche bilden sie eine Allianz um die Bösen zu besiegen und die Welt zu befreien. Jedes Kapitel wird mit einer kurzen Zwischensequenz gestartet sowie auch beendet (Zwischensequenz ist eher übertrieben, es handelt sich hauptsächlich um Dialoge zwischen Marth und der gerade wichtigen Person).

Gameplay: Fire Emblem ist ein rundenbasiertes Strategie RPG. Man hat sein Set an Charakteren, die sich je nach Klasse (Lord, Ritter, Paladin, Bischof, Magier, Dieb, etc) mit entsprechenden Waffen ausrüsten lassen. Das Spiel ist in Kapiteln unterteilt, jedes Kapitel hat eine Karte, auf denen deine Allianz und deine Gegner verteilt sind. Runde für Runde werden nun Einheiten bewegt, manchmal können gegnerische Einheiten rekrutiert werden, aber ansonsten werden Gegner angegriffen und vernichtet. Jede Waffe bringt seine eigenen Angriffsboni. Ausserdem haben Waffen das Schere-, Stein-, Papier-Prinzip. Axt-Kämpfer hat Vorteil gegenüber Speer-Kämpfer, Speer gegen Schwert, Schwert gegen Axt. Magier können im Prinzip alles angreifen, haben aber kaum physische Verteidigung und Bogenschützen haben Vorteile gegenüber fliegenden Einheiten, etc pp. Also insgesamt geht es sehr taktisch zu. Außerdem können Einheiten in ihrer Klasse aufsteigen (Bogenschütze wird zu Scharfschütze, Magier zu Weiser, Pirat wird zu Berserker, etc) können aber auch ihre Klasse wechseln (Bogenschütze zu Magier). Inwieweit nun aber die gelevelten Attribute (Stärke, Magieresistenz, Verteidigung, etc) zu der neuen Klasse passen, muss jeder Spieler für sich selbst entscheiden. Stirbt im Kampf eine Einheit so ist sie tot und kommt im weiteren Spielverlauf nicht mehr vor. Kapitel können aber neu gestartet werden (wenn man vorher einen Speicherpunkt angelegt hat).

Charaktere: Sind bis auf Marth und Shiida und eventuell Minerva alle ziemlich farblos und teilweise ziemlich langweilig. Es fehlt irgendeine Interaktion mit den Charakteren. In den neueren Fire Emblem Titeln sind die Charaktere interessant und spannend. Zudem gibt es Unterstützungsgespräche zwischen den Charakteren auf dem Schlachtfeld. Das gibt es zwar vereinzelt und selten auch in Shadow Dragon, aber nur wenige führen sie durch und nichts hat Einfluss auf das Ende. In den neueren Teilen ändert sich das persönliche Ende einer Einheit, wenn es zum Beispiel zwischen einer anderen Einheit gefunkt hat. Hier vermisst man das. Das ist auch einer der Gründe, warum diese Charaktere hier so farblos erscheinen. Wenn Charaktere bei mir gestorben sind, habe ich Kapitel meistens nicht neu gestartet, da sie mir im Grunde egal waren.

Anderes: Die Kampf-Animationen sind ganz schön gemacht, die Karten sind sehr einfach gehalten, und die Portraits der Einheiten sind ziemlich kontrastlos (aka die meisten Charaktere sehen gleich aus und haben keinen Wiedererkennungswert). Musik war wohl ganz gut, hab jetzt aber keinen Ohrwurm davon gekriegt.

Dieses Spiel besticht hauptsächlich durch sein Gameplay. In den neueren Teilen ist es zwar noch durchdachter und komplexer, aber das ändert nichts an der Tatsache ,dass das Gameplay fesselnd ist. Es hat mich dann schließlich auch dazu gebracht, das Spiel letztendlich auch durchzuspielen. Alles drum rum, Story und Charaktere, sind sehr sehr simpel, die Charaktere sogar ziemlich langweilig (mit ein paar Ausnahmen). Für Smash Bros Fans ist das Interessanteste eventuell die Hintergrundgeschichte Marths.

Ich hab ungefährt 14 Stunden zum Durchspielen gebraucht, da ich einige Male Kapitel neu Starten musste. Wer sensationell ist, schafft es auch wesentlich schneller. Aber 30 Minuten pro Kapitel kann man schon mindestens einrechnen. Ich habs auf leicht gespielt. Es gibt noch mehr Schwierigkeitsstufen, also wer daran Spaß hat, kann sich hier so richtig zermürben lassen.

Habs damals für 15 Euro gekauft. 10-15 Euro ist das Spiel schon Wert. Aber wenn ich hier sehe, dass es für 40-75 Euro verkauft wird, sollte ich vielleicht meine Version hier auch loswerden.
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am 12. Dezember 2008
Als alter Fire Emblem-Fan war dieses Spiel für mich natürlich auch ein Pflichtkauf.

Die Geschichte (Rette ein Königreich) ist nun nicht neu, was mich aber nicht stört. Auch ansonsten ist das meiste beim Alten geblieben und wer taktisches rundenbasiertes Rollenspiel mag, ist hier sicher gut bedient.

Zwei Dinge haben allerdings eine Fünf-Sterne-Wertung von mir verhindert.

Da die Geschichte von Fire Emblem meist nicht besonders originell ist, fand ich es wichtig, dass die Figuren ein wenig Tiefe erhalten. Das funktionierte meistens auch ganz gut, weil man mit einer relativ kleinen Truppe zu spielen anfing, die so nach und nach aufgestockt wurde. Bei diesem Spiel fängt man jedoch schon einer ziemlich großen Truppe an, zu der auch sehr schnell etliche Kämpfer hinzu stoßen, so dass es schwer fällt, die alle auseinander zu halten, weil eigentlich (zumindest bisher, habe das Spiel ja noch nicht durchgespielt) keiner eine richtige Geschichte hat.

Zum anderen finde ich die Art des Speicherns in den Schlachten nicht gelungen. In den vorangegangenen Teilen ging es doch auch, dass man während der Schlachten speichern konnte, wann man wollte. Hier muss man nun auf dem Schlachtfeld bestimmte Speicherpunkte besetzten, um speichern zu können.

Insgesamt sind das jedoch nur kleinere Kritikpunkte, die den Spielespaß nicht wirklich schmälern.
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am 6. Januar 2011
Fire Emblem funktioniert auch auf dem DS, warum auch nicht, hat auf dem GBA ja auch funktioniert. Und doch gibt es Dinge, die ich sehr vermisse im Remake des ersten Teils. Es gibt nur wenige Dialoge, die die Story vor einer Schlacht erzählen. Klar, nach der Schlacht wird die schöne Geschichte erzählt, aber davor herrscht meist tote Hose.
Die Möglichtkeit, die Klasse der Charaktere zu wechseln finde ich im Grunde super, aber es ist nicht wirklich notwendig.
Die Kämpfe sind wie gewöhnt richtig gut gelungen, allerdings wären bei den Kampfsequenzen mehr drin gewesen. Was den Soundtrack anbelangt werden die besten Fire Emblem-Stücke neu arrangiert und in den richtigen Situationen abgespielt (Außer dem Angriffs-Soundtrack der eigenen Armee, da gefällt mir die der Feinde besser).

Fire Emblem Shadow Dragon...
+ ist ein gelungenes Remake des NES-Originals
+ hat das typische Fire Emblem-Feeling...
- ...auch wenn Aktionen aus den späteren Teilen fehlen (z.B. das Retten von Einheiten)
+/- bietet ein Klassenwechsel-System, das allerdings Unnötig ist
+ beinhaltet einen Online- und Offline-Multiplayermodus
+ hat einen Online-Shop
- hat ein wenig zu wenig Dialoge
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am 4. März 2014
Haber mir das Spiel geholt weil ich den ersten Teil für den GBA hatte. Mit wenigen Worten kann ich sagen das die Atmosphäre in gewohnt schöner Manier weitergeführt wird.
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am 26. Dezember 2008
So...nachdem ich dieses Game nun durchgezockt habe werde ich mal meine Meinung dazu kund tun. Es ist das erste Fire-Emblem-Game überhaupt, das ich gespielt habe, aber vom Gameplay her ist es quasi identisch wie der Klassiker "Shining Force", allerdings in einer mächtig abgespeckten und vereinfachten Version...

Denn anstatt wie anno dazumal ganze Städte zu erkunden, von Kontinent zu Kontinent zu ziehen, unterwegs Rätsel zu lösen und immer neue Leute ausfindig zu machen, die sich deiner Armee anschließen konzentriert sich dieses Spiel einzig und allein auf: den Kampf! OK, ab Kapitel 4 kann man dann vor dem Kampf noch seine Kampfvorbereitungen treffen aber mehr gibt es nicht! Man muss also ab Kapitel 4 immer seine Truppen für den Kampf aufstellen, Items verteilen, Items kaufen und dann gehts auch schon ab in den Kampf... und das von Kapitel zu Kapitel bis zum Ende...nicht wirklich abwechslungsreich und sehr eintönig!

Die meisten Leute schließen sich dir automatisch zu Beginn vieler Kapitel an...im Kampfvorbereitungsbildschirm darf man dann sehen um wen es sich handelt und sie mit Items bestücken und... richtig...ab in den Kampf!

Die Kämpfe sind sehr strategisch, manche Einheiten sind schwächer, manche Stärker gegenüber andere und auch ein Waffendreieck gibt es (welches aber nicht so große Bedeutung hat)... a la Shining Force werden die Kämpfe dann von Einheit zu Einheit rundenbasierend ausgetragen, nur mit dem Unterschied, dass erst alle befreundeten Einheiten und danach alle befeindeten Einheiten ziehen dürfen.

Dumm, wenn es eine befreundete Einheit tödlich erwischt hat... denn sie ist für immer aus dem Spiel! Zwar gibt es gegen Ende des Spiels einen Stab, mit dem man eine einzige Einheit wiederbeleben und zurückgewinnen kann, aber den muss man erstmal erwischen...

Dennoch, ich fand das Spiel schon ziemlich einfach, zumindest im "Normal"-Modus. Nur die beiden letzten Kapitel haben es in sich... sollte man mal zuviele Einheiten verloren haben empfehle ich einfach nen Neustart... genügend Speicherpunkte gibts ja. Einfach die stärksten und mächtigsten Einheiten von Kapitel zu Kapitel am Leben erhalten (zusammen mit heilenden Einheiten), das ist der Schlüsselpunkt zum Erfolg!

Die meisten "Bosse" sind sehr einfach... und zwar deshalb, weil sie nur so eine geringe Reichweite haben, dass sie problemlos durch Zauberer oder Bogenschützen vernichtet werden können, somit erleidet man selbst keinen Schaden...

***ACHTUNG, SPOILER***

Das allerletzte Gefecht hat mir Kopfzerbrechen bereitet... doch glücklicherweise schließt sich euch da ein Drachenmensch namens "Nagi" an, sie ist die stärkste Figur des Spiels und kann jeden einzelnen Feind mit nur einer einzigen Attacke auspusten! Ihre Defensive ist ebenfalls sehr stark...lasst sie den Endboss bekämpfen...(eine Attacke hat bei mir genügt und der Schattendrache war ausgelöscht!)

Den Abspann fand ich lustig...ganz am Ende wird erzählt, was aus allen Einheiten des Spiels geworden ist...doch da bei mir bis auf 3 oder 4 Leute alle umgekommen sind hieß es fast immer nur "... fiel in Kapitel X und wurde aus den Geschichtsbüchern entfernt." TOLL! ;)

***ENDE SPOILER***

Also ich komm mal zum Schluss... da ich rundenbasierende Kämpfe liebe gebe ich dem Spiel 3 Punkte... es ist aber sehr eintönig... außerdem erfährt man so gut wie gar nichts über seine Verbündeten, anders wie damals bei Shining Force!

Nur etwas für eingefleischte Fire-Emblem-Fans oder Leute, für die rundenbasierende Strategiekämpfe alles sind!
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am 14. Dezember 2008
Ich finde den neuen Fire Emblem-Titel wirklich klasse. Das Spielprinzip von Fire Emblem wurde mit Erfolg am DS umgesetzt. Die Story, wie immer einen eroberten Kontinent und sein Heimatland befreien, originell. Mit den 2 Schwierigkeitsgraden ist das Spiel auch für junge Leute interessant. Im Tutorial und in der Anleitung wird auch für Einsteiger alles gut erklärt.
Die Grafik ist für ein DS-Spiel als anschaulich zu bezeichnen. Schön animiert finde ich z. B. die Dialoge oder Kampfszenen. Schade finde ich aber erstens dass man wie in anderen Spielen der Serie die jeweilige Geschichte einer Einheit erfährt (so wie in den anderen Fire-Emblem Spielen) , es überhaupt wenig Dialoge zwischen den Charakteren gibt, und dass man schon früh am Anfang des Spiels sehr viele Leute bekommt und diese Anzahl noch in den ersten Kapiteln drastisch steigt, im späteren Verlauf aber keine einzige Person sich dir anschließt. So hat man anfänglich Probleme die Namen, Typen und Fähigkeiten seiner Leute zu wissen. Interessant finde ich auch die neue Klassenwechselfunktion, mit der man beispielsweise aus einem Ritter einen dunklen Magier machen kann. Alles in allem eine gelungene Fortsetzung der Serie.
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