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am 6. Mai 2009
Saxon hatten ihre größte Zeit Anfang der achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts, als sie im Zuge der NWOBHM Hammerscheiben wie "Wheels Of Steel" und "Strong Arm Of The Law" veröffentlichten. Mitte der Dekade versank die Band in der Bedeutungslosigkeit, um 1990 mit "Solid Ball Of Rock" ein überraschendes Comeback zu feiern. Seitdem liefert die Band trotz mehrerer Besetzungswechsel bis auf wenige kleinere Durchhänger erstaunlich starke Platten ab. Das neueste Werk "Into The Labyrinth" macht da keine Ausnahme, im Gegenteil. Hartgesottene Metal-Fans mögen es vielleicht bedauern, dass die Scheibe nicht mehr ganz so heftig reinknallt, wie seit "Metalhead" gewohnt. Mir dagegen gefällt die kleine Rückbesinnung auf die Hardrock-Wurzeln außerordentlich gut. Besonders "Battalions Of Steel" erinnert mich ungemein an die Heldentaten der Siebziger, stark gespielt und stark gesungen. Auch sonst regiert eher Rock als Metal, sogar einen Blues findet man (wenn auch heavy gespielt).
Natürlich gibt es - wie immer bei Saxon - auch eher Belangloses("Hellcat") und scheinbar oft Gehörtes ("Demon Sweeny Todd"), die als Höchstwertungsbremser fungieren. Dennoch meine ich ist "Into The Labyrinth" einer der stärksten Saxon-Scheiben überhaupt geworden. Das hätte ich den alten Kämpen so nicht mehr zugetraut. Respekt!
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am 19. Februar 2009
mit Biffs Sachsen! Seit "Forever free" weigern sich die britischen NWobHM-Urgesteine konstant, ein schwaches Album abzuliefern und zementieren damit ihren Status als feste, kaum wegzudenkende Größe im Hardrock- und Metal-Zirkus. Dennoch: Nuancen verändern sich bisweilen schon im Sound von Saxon, aber nie schießt man über das Ziel hinaus: So wirkt der bombastische Opener (nebenbei bemerkt: ein Hammer vor dem Herren!) "Battalions of Steel" ein wenig wie eingängige Nightwish mit Saxon-Gesang; die hier äußerst songdienlich eingesetzten Chöre im Hintergrund finden sich - wenn auch nicht in ganz so starker Form - später in "Valley of the Kings" noch einmal wieder - das soll's denn aber auch (erstmal) an unüblich anmutenden, aber durchaus gelungenen Experimenten gewesen sein. Der Rest ist Saxon wie man Saxon kennt: mal im D-Zug unterwegs ("Demon Sweeny Todd"), mal mit stampfenden Rockern am Start ("Slow Lane Blues"), dann wieder auf Tuchfühlung mit hardrockenden Klängen aus Down-Under ("Live to rock"), bisweilen gar leicht thrashig angehaucht und somit auch etwas gewöhnungsbedürftig ("Crime of Passion" - sowas passt dann aber doch eher zu den Kollegen von Annihilator), zum Ende hin zunächst angenehm hymnisch ("Come Rock of Ages"), ehe man mit der Bottleneck-Version von "Coming home" (Original auf "Killing Ground") noch einmal in die Trickkiste der eher Saxon-unüblichen Sounds greift. Hierbei ist anzumerken: Das Stück funktioniert gut, weil es einen interessanten Kontrast zum Rest der Scheibe bietet (und neben "Voice" die einzige eher ruhige bis balladeske Seite von Saxon offenbart), ob indes ein ganzes Album in dieser Form (wie von Biff angekündigt) sinnvoll ist, sei infrage gestellt. Zum guten Schluss: warum keine 5 Punkte? Klare Antwort: Mit "Hellcat" und "Protect yourselves" haben sich wieder zwei "Füller" eingeschlichen, die beim durchgängigen Hören von "Into the Labyrinth" den Griff zur Skip-Taste leider doch nötig machen. Dieses aber nun wirklich zu verschmerzende Manko verhindert somit die Höchstpunktzahl, läßt aber letztlich dennoch keine größeren Kratzer am Edelmetall der Veteranen zurück und so fügt sich "ItL" nahtlos in eine Reihe unverzichtbarer Saxon-Perlen ein!
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TOP 500 REZENSENTam 2. Oktober 2015
Der Einstieg in ein Album ist für mich immer besonders wichtig, bei "Into The Labyrinth" haben es mir SAXON verdammt einfach gemacht, "Battalions Of Steel" ist eine richtig starke Nummer. Fast schon symphonisch und mit Chorälen beginnend, hat mich dieser Song sofort mitgenommen, ein wirklich gelungener Einstieg. Mit "Live To Rock" schließt dann eine typische SAXON-Metal-Hymne an, kraftvoll und aggressiv - so muss sich SAXON für mich anhören. Um einen fiktiven und aus diversen Filmproduktionen bekannten Serienmörder handelt es sich in "Demon Sweeney Todd". Was ruhig und bedächtig anfängt entwickelt sich ziemlich schnell zu einem rasanten Dampfhammer - das rockt!
"Valley Of The Kings" ist eine dieser berühmt berüchtigten Metal-Hymnen für die ich SAXON schon immer geliebt habe, eines meiner Highlights auf "Into The Labyrinth". Einfach und hemdsärmelig kommt "Slow Lane Blues" daher, dieser Song macht seinem Namen alle Ehre. Zur Kategorie Midtempo-Stampfer gehört auch "Crime Of Passion",
Das düstere und sehr melodische "Voices" wird vom Gitarren-Intro "Premonition in D Minor" eingeleitet und gehört für mich zu den außergewöhnlichsten Songs die SAXON in den letzten Jahren gemacht haben. Ich kann gar nicht einmal so genau erklären warum dieser schwere und etwas sperrige Song so nachhaltig auf mich gewirkt hat. In diese Kerbe schlagen SAXON auch mit dem nachfolgenden "Protect Yourselves", allerdings fehlt diesem Song meiner Meinung nach das gewisse Etwas. Das gewisse Etwas hat hingegen "Hellcat" - das Ding geht richtig ab, ein typischer SAXON-Brecher, das macht spaß!
Richtig rockig und groovig wird es dann noch einmal mit "Come Rock Of Ages", eine eingängige und mitreißende Melodie, sowie ein Refrain der sich sofort in den Gehörgängen festsetzt - SAXON eben! Abschließend gibt es dann noch die "Bottleneck-Version" von "Coming Home" den Fans wahrscheinlich noch vom "Killing Ground"- Album her kennen. Allerdings mit Slidegitarre gespielt hört sich das wie ein Westernsong an, eine nette Idee, bei mir hat sie jetzt aber nicht gerade für Jubelstürme gesorgt.

Mein Fazit: Wieder einmal ein richtig gutes und sehr solides Album der NWOBHM-Legende SAXON, die auch mir ihrem 18. Album beweisen das sie noch jede Menge Power haben. Die Produktion ist für meine Ohren auch wieder richtig gelungen, CHARLIE BAUERFEIND hat erneut einen richtig guten Job gemacht.
Ein tolles Album bei dem Fans der Band ganz sicher auf ihre Kosten kommen werden.

Meine Bewertung: 8 von 10 Punkten.
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am 5. Januar 2009
Das neue Saxon-Abum ist schwer zu bewerten,da es viele Hits enthält wie schon lange nicht mehr so viele Hits auf einem Saxon-Album zu finden waren - andererseits gibt es aber leider auch ab der zweiten Hälfte sehr durchschnittliche Songs zu bewundern.Es wird dann etwas lahm und langweilig bevor es mit Come Rock of Ages noch einen Höhepunkt zum Ende hin zu bewundern gibt.Nach den ersten fünf songs denkt man,man hätte ein Super-Album in den Händen mit Klassiker-Anspruch.Über all dem thront Biff Byfords nöhlige markante Stimme.Nachdem die letzten beiden Alben Lionheart und The Inner Sanctum auf einem gleichbleibenden Niveau waren,wundert mich es sehr dass diesmal so ein Qualitätsdurcheinander herrscht.Ein Schwachpunkt an diesem Album sind die Solos - wo leider fast keines im Ohr hängen bleibt.Die Produkion ist dagegen gut und kraftvoll ausgefallen.
Kommen wir nun zu den Songs im einzelnen:
1:Battallions of Steel ist eine Hymne vor dem Herrn.Erhaben und majestätisch kommt der Song nach einem kurzen Intro mit seinen Gregorianischen Frauen-Chören daher.Der Refrain ist ein absoluter Ohrwurm.Könnte ein Klassiker werden.-Klasse Beginn.
2:Live to Rock,die erste Single strahlt absolut 80-Jahre-Gefühl aus und erinnert etwas an Solid Ball of Rock,was nicht die schlechtesten Referenzen sind.Schon das Eingangs-Riff ist souverän vorgetragen und hält einem in seinem Bann gefangen.Der Refrain ist Super und auch den Text kann jeder Rocker nachvollziehen.Das ist das was Saxon am Besten können - einen langsamen,gediegenen Hardrock-Song mit Ohrwurm-Charakter schreiben.Hier stimmt Alles - Super Ohrwurm.Ein echter Hit.
3:Demon Sweeny Todd ist nach einer kurzen balladesken Einleitung ein richtig schneller Trash-Smasher.Einer von nur 2 schnelleren Songs auf dem Album.In der Tradition von Songs wie Altar of the Gods oder auch All Guns Blazing gehts hier richtig zu Sache.Dazu wird hier das beste Solo auf dem Album verbraten.Toller eingängiger schneller Song.
4:Nach dem vehaltenen Intro The Letter kommt mit Valley of the Kings schon der nächste Höhepunkt.Mit seinen Stakkato-Artigen Gitarren im Vers und dem langsamen Ohren-Schmeichler-Refrain geht einem der Song nicht mehr aus dem Ohr.Erinnert mich vom Songaufbau stark an Deeds of Glory vom Killing Ground-Album,nur besser.Exzellenter Song.
5:Slow Lane Blues ist zum Glück kein Blues-Song,sondern ein langsam gehaltener lockerer 80-Jahre-Rocker der von Biff Byfords Stimme getragen wird.Sehr schön und sehr Cool.
6:Crime of Passion ist ein langsam gehaltener Rocker der leider nicht sehr gelungen ist.Langweiliger Song
7:Nach einem kurzen Intro kommt nun der balladeske Song Voice.Balladen waren selten die grossen Stärken von Saxon,was nun leider auch der hier vorliegende Song unter Beweis stellt.Thematisch geht es um Albträume.Das passt im Kontext - denn dieser Song ist ein Albtraum.-Nicht mehr als ein Lückenfüller.
8:Protect Yourself hat ein langsames modernes Riff.Gewöhnungsbedürftig.
Der Song ist übrigens schon der vierte langsam gehaltene Titel hintereinander.
9:Hellcat - wer jetzt denkt dass es mit dem schnellen Hellcat wieder besser wird sieht sich leider getäuscht.Ich habe selten einen einfältigereren und drögeren Refrain als in diesem Song gehört.Die Verse und das Solo im Mittelteil sind in Ordnung,aber der abstruse Refrain nervt einfach nur.
10:Come Rock of Ages - Hier ist nun der letzte Höhepunkt des Albums.Der Song überzeugt im Midtempo-Bereich auf ganzer Linie.Hier kommt auch wieder mal die 2.Stimme zum Einsatz die Biff Byford selbst singt.Mochte ich schon immer wenn Biff byford 1.+ 2.Stimme selbst singt und nicht der Chorus.Sehr schön gelungener Refrain,schöne Riffs im Verse.Wieder so ein Ohrenschmeichler.Single-geeignet.Hervorragender Song.
11:Die Rock-Version von Coming Home auf dem Killing Ground-Album war gut und gediegen.Warum man den Song in dieser Unplugged-Country-Version so verhunzen muss,entzieht sich meiner Kenntniss.Ich hoffe es ist als kleiner Gag zum Abschluss des Albums gemeint,denn mehr ist es nicht - einen essentiellen Nähr-Wert hat diese Version des Songs nämlich keine.

Schul-Noten verteile ich in Reihenfolge der Songs folgende:1-1-2-1-2-4-4-4-5-2-4
Es kommt darauf an wie hoch man die Top-Songs im Verhältnis zu den durchschnittlichereren Songs bewertet.Mit drei absoluten Highlights,drei gutklassigen Songs und fünf schwächeren Songs gebe ich vier Sterne als Vorgabe aus.
Aufgrund der 4 Top-Hits Battallions of Steel,Live to Rock,Valley of the Kings und bedingt noch Come Rock of Ages eine klare Kaufempfehlung.
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Bereits im Januar 2009 erschien "Into The Labyrinth" und wurde wieder von Biff Byford (Vocals), Paul Quinn und Doug Scarratt (Guitars), Nibbs Carter (Bass) und Nigel Glockler (Drums) eingespielt, die wohl beste Besetzung der Gruppe überhaupt. Das 18. Studioalbum von Saxon wurde wieder von Charlie Bauerfeind produziert.

"Into The Labyrinth" ist nicht so düster wie der Vorgänger "The Inner Sanctum", "Labyrinth" ist typischer für Saxon mit bietet mit den Songs `Battilions of steel`, `Live to rock` und `Valley of the kings` drei absolute Kracher, wie sie nur von den Kreuzrittern kommen können. Heavy Metal as its best. Mit `Demon Sweeney Todd` und `Hell cat` sind auch zwei richtig schnelle Songs am Start, wobei mir `Hell cat` irgendwie nicht besonders gefällt. Der Refrain ist schon sehr `komisch`. Überhaupt schwächelt das Album in der 2. Hälfte ein wenig. Auch das bereits von der "Killing Ground" von 2001 bekannte `Coming home` in der Bottleneck Version kann mich nicht überzeugen.

Trotzdem ist das Album sehr gelungen, die Gruppe um Tante Biff liefert somit seit "Dogs Of War" (1995) bzw. dem Nachfolger "Unleash The Beast" (1997) nur erstklassiges Material ab. Hut ab vor der Leistung der Gruppe. Sehr starke 4 Sterne für das "Labyrinth".
Play it loud!
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Bereits im Januar 2009 erschien "Into The Labyrinth" und wurde wieder von Biff Byford (Vocals), Paul Quinn und Doug Scaratt (Guitars), Nibbs Carter (Bass) und Nigel Glockler (Drums) eingespielt, die wohl beste Besetzung der Gruppe überhaupt. Das 19. Studioalbum von Saxon wurde wieder von Charlie Bauerfeind produziert.

"Into The Labyrinth" ist nicht so düster wie der Vorgänger "The Inner Sanctum", "Labyrinth" ist typischer für Saxon und bietet mit den Songs `Battilions of steel`, `Live to rock` und `Valley of the kings` drei absolute Kracher, wie sie nur von den Kreuzrittern kommen können. Heavy Metal as its best. Mit `Demon Sweeney Todd` und `Hell cat` sind auch zwei richtig schnelle Songs am Start, wobei mir `Hell cat` irgendwie nicht besonders gefällt. Der Refrain ist schon sehr `komisch`. Überhaupt schwächelt das Album in der 2. Hälfte ein wenig. Auch das bereits von der "Killing Ground" von 2001 bekannte `Coming home` in der Bottleneck Version kann mich nicht überzeugen.

Trotzdem ist das Album sehr gelungen, die Gruppe um Tante Biff liefert somit seit "Dogs Of War" (1995) bzw. dem Nachfolger "Unleash The Beast" (1997) nur erstklassiges Material ab. Hut ab vor der Leistung der Gruppe. Sehr starke 4 Sterne für das "Labyrinth".
Play it loud!
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am 27. Februar 2012
Nach dem sehr düsteren Album - The Inner Sanctum - erwartet den Zuhörer auf - Into The Labyrinth - eine wesentlich positivere Grundstimmung. SAXON gehen auf diesem Silberling mit ihren Arrangements und melodischen Strukturen wieder sehr weit zurück, und präsentieren uns ein Album, das mich ein bisschen an - Solid Ball Of Rock - erinnert. Bereits nach den ersten Takten von - Battalions Of Steel - schraubte ich damals beim ersten Anhören die Lautstärke meiner Anlage um ein Vielfaches höher, und fühle mich gleich darauf einfach nur richtig gut. Der zweite Titel - Live To Rock - weist dann aufgrund seiner verwendeten Sounds nicht nur Parallelen zu Bon Jovis Riesenhit - Bad Medicine - auf, sondern auch zu - Solid Ball Of Rock. SAXON vermischen auf - Into The Labyrinth - wieder einmal mehr als gekonnte "NWOBHM" mit Stadion-Rock-Elementen. Nachdem kleinen kommerziellen Ausflug rollt dann aber mit dem Song - Demon Sweeney Todd - wieder astreiner Heavy Metal aus den Boxen. Hier brilliert vor allem das Zusammenspiel aus Gitarre und Bass hervorragend miteinander. Allerdings bleibt mit dem darauffolgenden, ruhigen und sehr kurzen Instrumentaltitel - The Letter - nur 42 Sekunden Zeit zum Durchatmen, bevor sich das Tor zu der hymnischen Königsstadt - Valley Of The Kings - öffnet, die uns in ihrem Refrain zusätzlich noch mit bombastischen Orchesterarrangements beglückt.

Danach ändert das Album allerdings seinen Roten Faden, denn mit - Slow Lane Blues - folgt, wie der Name schon sagt, ein bluesangehauchtes Hardrock-Stück, das zwar einerseits richtig gut groovt, aber andererseits wahrscheinlich nicht unbedingt jeder eingefleischte Heavy-Metal-Fan etwas damit anfangen kann. Aber ich höre sehr gerne Bluesmusik, so dass dieses Lied für mich eine willkommene Abwechslung darstellt. Mit - Crime Of Passion - machen SAXON dann einen kleinen Ausflug in die Richtung von - The Inner Sanctum - denn dieser Song weist diese tiefen und düsteren Elemente auf, die dieses Album für mich so Besonders und Einzigartig in der Diskographie der Band machen. Voice - ist dann einfach nur unbeschreiblich gut, denn dieser Titel bietet musikalisch von Allem etwas.

Mit - Hellcat - (Dampfhammersong) - und - Come Rock Of Ages - erfreuen dann gegen Ende der Platte wieder zwei exzellente "Heavy-Metal-Kracher" meine Ohren, bevor die musikalische Reise durch das Labyrinth der Königsstadt mit dem völlig untypischen Akustik-Blues Stück - Coming Home - zu Ende geht; ein Stück, das sicherlich auch nicht "jederfans" Geschmack sein dürfte, aber mir deshalb so gut gefällt, weil es so anders ist, als alles, was SAXON bisher produziert haben.
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am 7. März 2015
Die ersten Scheiben von Saxon gelten allgemein als die besten der Gruppe. Mit Into the Labyrinth ist ein Meisterwerk gelungen. Auch sehenswert ist bei Youtube Biffs Interview über die Produktion zu ITL
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am 8. Juni 2009
Die scheinbar nicht müde werdenden Männer von Saxon haben nach zwei Jahren Pause wieder ein gutes Album Into The Labyrinth" auf den Markt gebracht.
Das Resultat sind 13 Songs mit reinem Saxon Feeling. Mit Glockenschlag und Chorgesang (Nightwish lässt Grüßen) bekommen wir den Opener Battalions of steel" serviert. Mit Live to Rock" geht es weiter im Programm und erstklassiger Heavy Metal Kunst". Das Tempo wird angezogen mit Demon Sweeney Todd".
Ein paar Hammerriffs und eine kraftvolle Stimme von Biff wird hier an den Tag gelegt. Weiter geht es mit
dem epischen Valley of the Kings" . Der Song kommt sehr pompös daher. Auch ruhigere Songs wie Voice" können gefallen. Mit dem Blues Rock Song Slow Lane Blues" wird es groovig. Genauso groovig wird es mit
dem Song Crime of Passion". Und mit Hellcat wird wieder mächtig aufs Gas getreten. Die nicht genannten Songs sind nur gut.

Saxon liefert mit Into the Labyrinth" ein abwechslungsreiches, solides Album ab, das viele Saxon Fans und Andere überzeugen wird. Ich empfehle hier ein gutes" Stück Heavy Metal" mehr aber auch nicht. Ich gebe 4 Sterne, da es sich meiner Meinung nach an manche Alben wie Metalhead", The Inner Sanctum nicht anlehnen kann
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am 9. Januar 2009
Boah Mann ey, das Album ist wirklich sehr gut, hat Power und macht echt voll Spaß. Also FLASCHE AUF UND REIN MIT DEM ZEUG bevor die Nachbran von der Arbeit kommen und man wieder leiser drehn muss!

Into the Labyrinth hat als Grundlage die typischen Saxon-Sound-Elemente, reichert diese jedoch viel mehr als bei den anderen Alben durch einige stilistische Gewürze an:

melodischer Gothic Metal bei Battalions, Blues bei Slow Lane Blues, sogar akustischen Blues bei Coming Home - und keine Sorge, hier handelt es sich NICHT um ein Cover von dem gleichnamigen Scorpions-Song; balladeske Elemente werden wohlüberlegt in sehr kleinem Umfang eingesetzt bei einigen Intros und Voice (auch hier handelt es sich nicht um ein Cover des Ultravox-Hits), so dass das Album insgesamt schön abwechslungsreich erscheint.
Die Songs halten durchweg alle ein hohes Niveau bei den Melodien: deshalb werden auch diejehnigen Songs, die neben dem Meganiveau von Powermetall-Krachern wie zum Beispiehl Battalions, Sweeney Todd und Valley ein wenig abfallen (was natürlich keine Schande ist, weil keine Band nur Megasongs schreibt) nicht langweilig.

Wegen dem Abwechselungsreichtum und dem soliden hohen Niveau bei den Melodien stufe ich es ganz klar besser ein als The Inner Sanctum (was durch seine Härte hervorsticht). Into the Labyrinth ist eher mit Lionheart zu vergleichen - die Musik bestätigt hier, was das Artwork schon vermuten ließ. Bei Lionheart geht aber die Qualitätsschere ein wenig weiter auseinander (es gibt ein paar noch bessere Songs, aber die nicht ganz so guten fallen bei Lion dann auch noch mehr ab als bei Labyrinth).

Insgesamt eine überzeugend starke Leistung dieser unverwüstlichen Band, die hier den Mumm zeigt, trotz des leider nur recht mäßigen Erfolges, der ihr bei Albumverkäufen beschieden ist, in kreativer Hinsicht wieder bei den Großtaten der Heydays in den frühen 80ern anzuklopfen. Seit 1983 (Power and the Glory) war dies neben einigen einzelnen Songs (Solid Ball, Beast) auf voller Albumlänge nur mit Lionheart und zum Teil auch The Inner Sanctum gelungen - Into the Labyrinth schafft dies noch eindeutiger und verdient daher die hoch zum Himmel gereckte Pommesgabel, vor allem aber, als Zeichen der Anerkennung, auch loyales Verhalten bei der Anschaffung (kaufen statt brennen).
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