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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unerwartet stark
Saxon hatten ihre größte Zeit Anfang der achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts, als sie im Zuge der NWOBHM Hammerscheiben wie "Wheels Of Steel" und "Strong Arm Of The Law" veröffentlichten. Mitte der Dekade versank die Band in der Bedeutungslosigkeit, um 1990 mit "Solid Ball Of Rock" ein überraschendes Comeback zu feiern. Seitdem liefert die Band...
Veröffentlicht am 6. Mai 2009 von Christoph Werwein

versus
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Handwerklich Spitzenklasse, aber ...
Ich bin seit weit über 20 Jahren ein treuer Anhänger von Saxon (und glaubt mir: In der zweiten Hälfte der 80er musste man schon sehr treu sein, um bei der Fahne zu bleiben). Seit 1989 hat die Band ihr Gespür für Melodien gepaart mit Groove und dem unverwechselbaren rauen britischen Charme wiederentdeckt, was auf Alben wie "Unleash the Beast",...
Veröffentlicht am 27. März 2009 von alpha_lupus


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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unerwartet stark, 6. Mai 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Into the Labyrinth (Audio CD)
Saxon hatten ihre größte Zeit Anfang der achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts, als sie im Zuge der NWOBHM Hammerscheiben wie "Wheels Of Steel" und "Strong Arm Of The Law" veröffentlichten. Mitte der Dekade versank die Band in der Bedeutungslosigkeit, um 1990 mit "Solid Ball Of Rock" ein überraschendes Comeback zu feiern. Seitdem liefert die Band trotz mehrerer Besetzungswechsel bis auf wenige kleinere Durchhänger erstaunlich starke Platten ab. Das neueste Werk "Into The Labyrinth" macht da keine Ausnahme, im Gegenteil. Hartgesottene Metal-Fans mögen es vielleicht bedauern, dass die Scheibe nicht mehr ganz so heftig reinknallt, wie seit "Metalhead" gewohnt. Mir dagegen gefällt die kleine Rückbesinnung auf die Hardrock-Wurzeln außerordentlich gut. Besonders "Battalions Of Steel" erinnert mich ungemein an die Heldentaten der Siebziger, stark gespielt und stark gesungen. Auch sonst regiert eher Rock als Metal, sogar einen Blues findet man (wenn auch heavy gespielt).
Natürlich gibt es - wie immer bei Saxon - auch eher Belangloses("Hellcat") und scheinbar oft Gehörtes ("Demon Sweeny Todd"), die als Höchstwertungsbremser fungieren. Dennoch meine ich ist "Into The Labyrinth" einer der stärksten Saxon-Scheiben überhaupt geworden. Das hätte ich den alten Kämpen so nicht mehr zugetraut. Respekt!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Immer das Gleiche..., 19. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: Into the Labyrinth (Audio CD)
mit Biffs Sachsen! Seit "Forever free" weigern sich die britischen NWobHM-Urgesteine konstant, ein schwaches Album abzuliefern und zementieren damit ihren Status als feste, kaum wegzudenkende Größe im Hardrock- und Metal-Zirkus. Dennoch: Nuancen verändern sich bisweilen schon im Sound von Saxon, aber nie schießt man über das Ziel hinaus: So wirkt der bombastische Opener (nebenbei bemerkt: ein Hammer vor dem Herren!) "Battalions of Steel" ein wenig wie eingängige Nightwish mit Saxon-Gesang; die hier äußerst songdienlich eingesetzten Chöre im Hintergrund finden sich - wenn auch nicht in ganz so starker Form - später in "Valley of the Kings" noch einmal wieder - das soll's denn aber auch (erstmal) an unüblich anmutenden, aber durchaus gelungenen Experimenten gewesen sein. Der Rest ist Saxon wie man Saxon kennt: mal im D-Zug unterwegs ("Demon Sweeny Todd"), mal mit stampfenden Rockern am Start ("Slow Lane Blues"), dann wieder auf Tuchfühlung mit hardrockenden Klängen aus Down-Under ("Live to rock"), bisweilen gar leicht thrashig angehaucht und somit auch etwas gewöhnungsbedürftig ("Crime of Passion" - sowas passt dann aber doch eher zu den Kollegen von Annihilator), zum Ende hin zunächst angenehm hymnisch ("Come Rock of Ages"), ehe man mit der Bottleneck-Version von "Coming home" (Original auf "Killing Ground") noch einmal in die Trickkiste der eher Saxon-unüblichen Sounds greift. Hierbei ist anzumerken: Das Stück funktioniert gut, weil es einen interessanten Kontrast zum Rest der Scheibe bietet (und neben "Voice" die einzige eher ruhige bis balladeske Seite von Saxon offenbart), ob indes ein ganzes Album in dieser Form (wie von Biff angekündigt) sinnvoll ist, sei infrage gestellt. Zum guten Schluss: warum keine 5 Punkte? Klare Antwort: Mit "Hellcat" und "Protect yourselves" haben sich wieder zwei "Füller" eingeschlichen, die beim durchgängigen Hören von "Into the Labyrinth" den Griff zur Skip-Taste leider doch nötig machen. Dieses aber nun wirklich zu verschmerzende Manko verhindert somit die Höchstpunktzahl, läßt aber letztlich dennoch keine größeren Kratzer am Edelmetall der Veteranen zurück und so fügt sich "ItL" nahtlos in eine Reihe unverzichtbarer Saxon-Perlen ein!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Kreuzritter des Heavy Metal, 7. Juli 2009
Von 
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(TOP 1000 REZENSENT)   
Bereits im Januar 2009 erschien "Into The Labyrinth" und wurde wieder von Biff Byford (Vocals), Paul Quinn und Doug Scarratt (Guitars), Nibbs Carter (Bass) und Nigel Glockler (Drums) eingespielt, die wohl beste Besetzung der Gruppe überhaupt. Das 18. Studioalbum von Saxon wurde wieder von Charlie Bauerfeind produziert.

"Into The Labyrinth" ist nicht so düster wie der Vorgänger "The Inner Sanctum", "Labyrinth" ist typischer für Saxon mit bietet mit den Songs `Battilions of steel`, `Live to rock` und `Valley of the kings` drei absolute Kracher, wie sie nur von den Kreuzrittern kommen können. Heavy Metal as its best. Mit `Demon Sweeney Todd` und `Hell cat` sind auch zwei richtig schnelle Songs am Start, wobei mir `Hell cat` irgendwie nicht besonders gefällt. Der Refrain ist schon sehr `komisch`. Überhaupt schwächelt das Album in der 2. Hälfte ein wenig. Auch das bereits von der "Killing Ground" von 2001 bekannte `Coming home` in der Bottleneck Version kann mich nicht überzeugen.

Trotzdem ist das Album sehr gelungen, die Gruppe um Tante Biff liefert somit seit "Dogs Of War" (1995) bzw. dem Nachfolger "Unleash The Beast" (1997) nur erstklassiges Material ab. Hut ab vor der Leistung der Gruppe. Sehr starke 4 Sterne für das "Labyrinth".
Play it loud!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Kreuzritter des Heavy Metal, 7. Juni 2009
Von 
Child in time - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Into the Labyrinth (Audio CD)
Bereits im Januar 2009 erschien "Into The Labyrinth" und wurde wieder von Biff Byford (Vocals), Paul Quinn und Doug Scaratt (Guitars), Nibbs Carter (Bass) und Nigel Glockler (Drums) eingespielt, die wohl beste Besetzung der Gruppe überhaupt. Das 19. Studioalbum von Saxon wurde wieder von Charlie Bauerfeind produziert.

"Into The Labyrinth" ist nicht so düster wie der Vorgänger "The Inner Sanctum", "Labyrinth" ist typischer für Saxon und bietet mit den Songs `Battilions of steel`, `Live to rock` und `Valley of the kings` drei absolute Kracher, wie sie nur von den Kreuzrittern kommen können. Heavy Metal as its best. Mit `Demon Sweeney Todd` und `Hell cat` sind auch zwei richtig schnelle Songs am Start, wobei mir `Hell cat` irgendwie nicht besonders gefällt. Der Refrain ist schon sehr `komisch`. Überhaupt schwächelt das Album in der 2. Hälfte ein wenig. Auch das bereits von der "Killing Ground" von 2001 bekannte `Coming home` in der Bottleneck Version kann mich nicht überzeugen.

Trotzdem ist das Album sehr gelungen, die Gruppe um Tante Biff liefert somit seit "Dogs Of War" (1995) bzw. dem Nachfolger "Unleash The Beast" (1997) nur erstklassiges Material ab. Hut ab vor der Leistung der Gruppe. Sehr starke 4 Sterne für das "Labyrinth".
Play it loud!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein solides Saxon Album, 8. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Into the Labyrinth (Audio CD)
Die scheinbar nicht müde werdenden Männer von Saxon haben nach zwei Jahren Pause wieder ein gutes Album Into The Labyrinth" auf den Markt gebracht.
Das Resultat sind 13 Songs mit reinem Saxon Feeling. Mit Glockenschlag und Chorgesang (Nightwish lässt Grüßen) bekommen wir den Opener Battalions of steel" serviert. Mit Live to Rock" geht es weiter im Programm und erstklassiger Heavy Metal Kunst". Das Tempo wird angezogen mit Demon Sweeney Todd".
Ein paar Hammerriffs und eine kraftvolle Stimme von Biff wird hier an den Tag gelegt. Weiter geht es mit
dem epischen Valley of the Kings" . Der Song kommt sehr pompös daher. Auch ruhigere Songs wie Voice" können gefallen. Mit dem Blues Rock Song Slow Lane Blues" wird es groovig. Genauso groovig wird es mit
dem Song Crime of Passion". Und mit Hellcat wird wieder mächtig aufs Gas getreten. Die nicht genannten Songs sind nur gut.

Saxon liefert mit Into the Labyrinth" ein abwechslungsreiches, solides Album ab, das viele Saxon Fans und Andere überzeugen wird. Ich empfehle hier ein gutes" Stück Heavy Metal" mehr aber auch nicht. Ich gebe 4 Sterne, da es sich meiner Meinung nach an manche Alben wie Metalhead", The Inner Sanctum nicht anlehnen kann
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Reichen 3 Hits zu einem Top-Album ?, 5. Januar 2009
Von 
Hans-jürgen Meyer (Mannheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Das neue Saxon-Abum ist schwer zu bewerten,da es viele Hits enthält wie schon lange nicht mehr so viele Hits auf einem Saxon-Album zu finden waren - andererseits gibt es aber leider auch ab der zweiten Hälfte sehr durchschnittliche Songs zu bewundern.Es wird dann etwas lahm und langweilig bevor es mit Come Rock of Ages noch einen Höhepunkt zum Ende hin zu bewundern gibt.Nach den ersten fünf songs denkt man,man hätte ein Super-Album in den Händen mit Klassiker-Anspruch.Über all dem thront Biff Byfords nöhlige markante Stimme.Nachdem die letzten beiden Alben Lionheart und The Inner Sanctum auf einem gleichbleibenden Niveau waren,wundert mich es sehr dass diesmal so ein Qualitätsdurcheinander herrscht.Ein Schwachpunkt an diesem Album sind die Solos - wo leider fast keines im Ohr hängen bleibt.Die Produkion ist dagegen gut und kraftvoll ausgefallen.
Kommen wir nun zu den Songs im einzelnen:
1:Battallions of Steel ist eine Hymne vor dem Herrn.Erhaben und majestätisch kommt der Song nach einem kurzen Intro mit seinen Gregorianischen Frauen-Chören daher.Der Refrain ist ein absoluter Ohrwurm.Könnte ein Klassiker werden.-Klasse Beginn.
2:Live to Rock,die erste Single strahlt absolut 80-Jahre-Gefühl aus und erinnert etwas an Solid Ball of Rock,was nicht die schlechtesten Referenzen sind.Schon das Eingangs-Riff ist souverän vorgetragen und hält einem in seinem Bann gefangen.Der Refrain ist Super und auch den Text kann jeder Rocker nachvollziehen.Das ist das was Saxon am Besten können - einen langsamen,gediegenen Hardrock-Song mit Ohrwurm-Charakter schreiben.Hier stimmt Alles - Super Ohrwurm.Ein echter Hit.
3:Demon Sweeny Todd ist nach einer kurzen balladesken Einleitung ein richtig schneller Trash-Smasher.Einer von nur 2 schnelleren Songs auf dem Album.In der Tradition von Songs wie Altar of the Gods oder auch All Guns Blazing gehts hier richtig zu Sache.Dazu wird hier das beste Solo auf dem Album verbraten.Toller eingängiger schneller Song.
4:Nach dem vehaltenen Intro The Letter kommt mit Valley of the Kings schon der nächste Höhepunkt.Mit seinen Stakkato-Artigen Gitarren im Vers und dem langsamen Ohren-Schmeichler-Refrain geht einem der Song nicht mehr aus dem Ohr.Erinnert mich vom Songaufbau stark an Deeds of Glory vom Killing Ground-Album,nur besser.Exzellenter Song.
5:Slow Lane Blues ist zum Glück kein Blues-Song,sondern ein langsam gehaltener lockerer 80-Jahre-Rocker der von Biff Byfords Stimme getragen wird.Sehr schön und sehr Cool.
6:Crime of Passion ist ein langsam gehaltener Rocker der leider nicht sehr gelungen ist.Langweiliger Song
7:Nach einem kurzen Intro kommt nun der balladeske Song Voice.Balladen waren selten die grossen Stärken von Saxon,was nun leider auch der hier vorliegende Song unter Beweis stellt.Thematisch geht es um Albträume.Das passt im Kontext - denn dieser Song ist ein Albtraum.-Nicht mehr als ein Lückenfüller.
8:Protect Yourself hat ein langsames modernes Riff.Gewöhnungsbedürftig.
Der Song ist übrigens schon der vierte langsam gehaltene Titel hintereinander.
9:Hellcat - wer jetzt denkt dass es mit dem schnellen Hellcat wieder besser wird sieht sich leider getäuscht.Ich habe selten einen einfältigereren und drögeren Refrain als in diesem Song gehört.Die Verse und das Solo im Mittelteil sind in Ordnung,aber der abstruse Refrain nervt einfach nur.
10:Come Rock of Ages - Hier ist nun der letzte Höhepunkt des Albums.Der Song überzeugt im Midtempo-Bereich auf ganzer Linie.Hier kommt auch wieder mal die 2.Stimme zum Einsatz die Biff Byford selbst singt.Mochte ich schon immer wenn Biff byford 1.+ 2.Stimme selbst singt und nicht der Chorus.Sehr schön gelungener Refrain,schöne Riffs im Verse.Wieder so ein Ohrenschmeichler.Single-geeignet.Hervorragender Song.
11:Die Rock-Version von Coming Home auf dem Killing Ground-Album war gut und gediegen.Warum man den Song in dieser Unplugged-Country-Version so verhunzen muss,entzieht sich meiner Kenntniss.Ich hoffe es ist als kleiner Gag zum Abschluss des Albums gemeint,denn mehr ist es nicht - einen essentiellen Nähr-Wert hat diese Version des Songs nämlich keine.

Schul-Noten verteile ich in Reihenfolge der Songs folgende:1-1-2-1-2-4-4-4-5-2-4
Es kommt darauf an wie hoch man die Top-Songs im Verhältnis zu den durchschnittlichereren Songs bewertet.Mit drei absoluten Highlights,drei gutklassigen Songs und fünf schwächeren Songs gebe ich vier Sterne als Vorgabe aus.
Aufgrund der 4 Top-Hits Battallions of Steel,Live to Rock,Valley of the Kings und bedingt noch Come Rock of Ages eine klare Kaufempfehlung.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Melodischer "New Wave Of British Heavy Metal" erklingt im Labyrinth der Königsstadt, 27. Februar 2012
Von 
Alexander Hoefer "Animus" (Pähkinäkolo) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Nach dem sehr düsteren Album - The Inner Sanctum - erwartet den Zuhörer auf - Into The Labyrinth - eine wesentlich positivere Grundstimmung. SAXON gehen auf diesem Silberling mit ihren Arrangements und melodischen Strukturen wieder sehr weit zurück, und präsentieren uns ein Album, das mich ein bisschen an - Solid Ball Of Rock - erinnert. Bereits nach den ersten Takten von - Battalions Of Steel - schraubte ich damals beim ersten Anhören die Lautstärke meiner Anlage um ein Vielfaches höher, und fühle mich gleich darauf einfach nur richtig gut. Der zweite Titel - Live To Rock - weist dann aufgrund seiner verwendeten Sounds nicht nur Parallelen zu Bon Jovis Riesenhit - Bad Medicine - auf, sondern auch zu - Solid Ball Of Rock. SAXON vermischen auf - Into The Labyrinth - wieder einmal mehr als gekonnte "NWOBHM" mit Stadion-Rock-Elementen. Nachdem kleinen kommerziellen Ausflug rollt dann aber mit dem Song - Demon Sweeney Todd - wieder astreiner Heavy Metal aus den Boxen. Hier brilliert vor allem das Zusammenspiel aus Gitarre und Bass hervorragend miteinander. Allerdings bleibt mit dem darauffolgenden, ruhigen und sehr kurzen Instrumentaltitel - The Letter - nur 42 Sekunden Zeit zum Durchatmen, bevor sich das Tor zu der hymnischen Königsstadt - Valley Of The Kings - öffnet, die uns in ihrem Refrain zusätzlich noch mit bombastischen Orchesterarrangements beglückt.

Danach ändert das Album allerdings seinen Roten Faden, denn mit - Slow Lane Blues - folgt, wie der Name schon sagt, ein bluesangehauchtes Hardrock-Stück, das zwar einerseits richtig gut groovt, aber andererseits wahrscheinlich nicht unbedingt jeder eingefleischte Heavy-Metal-Fan etwas damit anfangen kann. Aber ich höre sehr gerne Bluesmusik, so dass dieses Lied für mich eine willkommene Abwechslung darstellt. Mit - Crime Of Passion - machen SAXON dann einen kleinen Ausflug in die Richtung von - The Inner Sanctum - denn dieser Song weist diese tiefen und düsteren Elemente auf, die dieses Album für mich so Besonders und Einzigartig in der Diskographie der Band machen. Voice - ist dann einfach nur unbeschreiblich gut, denn dieser Titel bietet musikalisch von Allem etwas.

Mit - Hellcat - (Dampfhammersong) - und - Come Rock Of Ages - erfreuen dann gegen Ende der Platte wieder zwei exzellente "Heavy-Metal-Kracher" meine Ohren, bevor die musikalische Reise durch das Labyrinth der Königsstadt mit dem völlig untypischen Akustik-Blues Stück - Coming Home - zu Ende geht; ein Stück, das sicherlich auch nicht "jederfans" Geschmack sein dürfte, aber mir deshalb so gut gefällt, weil es so anders ist, als alles, was SAXON bisher produziert haben.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Handwerklich Spitzenklasse, aber ..., 27. März 2009
Ich bin seit weit über 20 Jahren ein treuer Anhänger von Saxon (und glaubt mir: In der zweiten Hälfte der 80er musste man schon sehr treu sein, um bei der Fahne zu bleiben). Seit 1989 hat die Band ihr Gespür für Melodien gepaart mit Groove und dem unverwechselbaren rauen britischen Charme wiederentdeckt, was auf Alben wie "Unleash the Beast", "Metalhead", "Lionheart" und "The Inner Sanctum" mehr als eindrucksvoll bewiesen wird.

Will sagen: Seit mehr als zwei Dekaden freue ich mich jedes Mal wie Bolle auf die neue "Saxon" -- oft zu Recht, manchmal weiß ich nicht so recht ...

Und so geht's mir wieder mit der neuen Scheibe "Into the Labyrinth". Die ist ohne Zweifel ziemlich gut geworden. Produktion TOP, pieksauber eingespielt und arrangiert, da gibt es rein gar nichts zu meckern.

Aber der Mangel an Ideenreichtum macht mir als Fan echt zu schaffen. Die Band hat u.a. sich dieses Mal bei sich selbst und anderen bedient und das ist einer lebenden Legende eigentlich unwürdig.

Mich überrascht z.B., dass keinem der anderen Rezensent(inn)en aufgefallen ist, dass die Gesangsmelodie in der Strophe von "Valley of the Kings" nichts anderes ist als der Strophengesang von "Red Star Falling", ein wenig höher und schneller zwar, aber es ist die gleiche Melodieführung inkl. Rhythmus und allem Drum und Dran! Der Band scheint dies offensichtlich egal gewesen zu sein, aber von Einfallsreichtum zeugt es nicht, wenn man bereits ein Album später anfängt, Strophengesang zu recyclen.

A propos Gesang: Der Refrain von "Hellcat" ist definitiv einer der Tiefpunkte in Biffs Werk. Er erinnert an Spottgesang von Kindern ("Heulsuse, Heulsuse ..."), das kann er doch viel, viel besser, oder nicht?

Ansonsten haben wir da noch einen Flickenteppich aus Leihgaben von alten Nightwish (Keyboardchöre in "Battailons of Steel"), Metallica/Megadeth (Crime of Passion), und Ozzy-Black-Sabbath ("Protect yourself"). Muss ich bei Saxon nicht haben.

Mein Gemecker soll nicht bedeuten, dass z.B. "Bataillons of Steel" oder "Valley of the Kings" schlechte Songs sind. Nein, die sind schon gut, aber die genannten Aspekte führen schon zu deutlichen Abzügen in der B-Note.

Weitere Pluspunkte sind "Demon Sweeney Todd" und "Come Rock of Ages" -- so klingen Saxon(!) heute.

Ansonsten: "Slow Lane Blues" und der x-te AC/DC-Coversong in Form von "Live to Rock" sind einfach nicht mein Geschmack. Bis auf das Intro kann ich auch nicht viel Gemeinsamkeiten von "Live to Rock" und "Solid Ball of Rock" erkennen. Qualitativ liegen Welten dazwischen, "Solid Ball ..." groovt und drückt unerbittlich nach vorn, wohingegen "Live to Rock" etwas müde daherkommt.

Bleibt noch "Voice": Der Song führt die Saxon-Tradition im Stile von "Frozen Rainbow" und "Refugee" fort, etwas lebhafter vielleicht mit einem originellen Gitarren-Intro ("Premonition in D-Minor"). Die Instrumentalpassage zu Beginn des eigentlichen Songs erinnert übrigens etwas an "Life and Death" von Blaze (Bayley) (wer den Song kennt, weiß bestimmt, was ich meine).

FAZIT: Ordentliches Album mit guten Songs. Saxon können aber ganz eindeutig bessere und authentischere Songs schreiben. Ich finde, sie hätten sich mit einem neuen Album ruhig mehr Zeit lassen können und sollen.
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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Labyrinth hat Power und macht von vorne bis hinten einfach Spaß!, 9. Januar 2009
Boah Mann ey, das Album ist wirklich sehr gut, hat Power und macht echt voll Spaß. Also FLASCHE AUF UND REIN MIT DEM ZEUG bevor die Nachbran von der Arbeit kommen und man wieder leiser drehn muss!

Into the Labyrinth hat als Grundlage die typischen Saxon-Sound-Elemente, reichert diese jedoch viel mehr als bei den anderen Alben durch einige stilistische Gewürze an:

melodischer Gothic Metal bei Battalions, Blues bei Slow Lane Blues, sogar akustischen Blues bei Coming Home - und keine Sorge, hier handelt es sich NICHT um ein Cover von dem gleichnamigen Scorpions-Song; balladeske Elemente werden wohlüberlegt in sehr kleinem Umfang eingesetzt bei einigen Intros und Voice (auch hier handelt es sich nicht um ein Cover des Ultravox-Hits), so dass das Album insgesamt schön abwechslungsreich erscheint.
Die Songs halten durchweg alle ein hohes Niveau bei den Melodien: deshalb werden auch diejehnigen Songs, die neben dem Meganiveau von Powermetall-Krachern wie zum Beispiehl Battalions, Sweeney Todd und Valley ein wenig abfallen (was natürlich keine Schande ist, weil keine Band nur Megasongs schreibt) nicht langweilig.

Wegen dem Abwechselungsreichtum und dem soliden hohen Niveau bei den Melodien stufe ich es ganz klar besser ein als The Inner Sanctum (was durch seine Härte hervorsticht). Into the Labyrinth ist eher mit Lionheart zu vergleichen - die Musik bestätigt hier, was das Artwork schon vermuten ließ. Bei Lionheart geht aber die Qualitätsschere ein wenig weiter auseinander (es gibt ein paar noch bessere Songs, aber die nicht ganz so guten fallen bei Lion dann auch noch mehr ab als bei Labyrinth).

Insgesamt eine überzeugend starke Leistung dieser unverwüstlichen Band, die hier den Mumm zeigt, trotz des leider nur recht mäßigen Erfolges, der ihr bei Albumverkäufen beschieden ist, in kreativer Hinsicht wieder bei den Großtaten der Heydays in den frühen 80ern anzuklopfen. Seit 1983 (Power and the Glory) war dies neben einigen einzelnen Songs (Solid Ball, Beast) auf voller Albumlänge nur mit Lionheart und zum Teil auch The Inner Sanctum gelungen - Into the Labyrinth schafft dies noch eindeutiger und verdient daher die hoch zum Himmel gereckte Pommesgabel, vor allem aber, als Zeichen der Anerkennung, auch loyales Verhalten bei der Anschaffung (kaufen statt brennen).
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Qualität aus England, 10. Februar 2009
30 Jahre nach ihrem selbst betitelten Debutalbum bescheren die englischen Metal - Ritter Saxon den Fans im Jahre 2009 ihr mittlerweile 18. Studiowerk mit dem geheimnisvollen Titel "Into the Labyrinth". Seit gut 10 Jahren haben die Männer um Sänger Biff Byford den Weg zurück zu straightem Power Metal gefunden und auch die aktuelle Veröffentlichung lebt den rauen Spirit seiner Vorgänger.
Die letzten beiden LPs "Lionheart" und "The Inner Sanctum" legten die Latte sehr hoch. Große Epen und schnelle Nackenbrecher kann man vom energiegeladenen Fünfer immer erwarten, leider ist der Gesamteindruck den "Into the Labyrinth" hinterlässt eher mittelprächtig.

Das im Blind Guardian - Studio in Krefeld von Charlie Bauerfeind aufgenommene Werk beinhaltet 12 neue Songs, einen Bonustrack und in der Limited Edition noch eine zusätzliche DVD. Quantität gibt es auf jeden Fall für's Geld. Mit der Qualität verhält es sich etwas zwiespältig.

Zunächst startet die CD mit einer großen Hymne. "Battalions of Steel" ist ein typisches Saxon - Kriegsepos geworden. Die Musik ist brillant geraten, ein absolut geiler Refrain gepaart mit einem tollen Riff. Einziger Wehmustropfen: Der Text. Seit jeher hege ich eine tiefe Abneigung gegen militaristische Texte und daher muss ich trotz der genialen Musik sagen, dass dieser Aspekt dem Song einiges an Stärke nimmt. Ansonsten hätte er sich locker zu den besten Saxon - Titeln aller Zeiten aufgeschwungen.

Im Stil von "Solid Ball of Rock" geht es weiter. "Live to Rock" ist eine kraftvolle Midtempo - Single im 80er Stil geworden, die ordentlich ins Ohr geht. Das dazugehörige Promo - Video finde ich allerdings nicht so gelungen. Ordentlich, aber nicht überragend.

Richtig stark wird es mit "Demon Sweeney Todd". Die bereits im Kinofilm "Sweeney Todd" von Tim Burton verarbeitete Geschichte um einen mordenden Barbier aus dem 19. Jahrhundert setzen Saxon als knackige Speed - Nummer um, die zum eifrigen Headbangen verleitet. Für mich der stärkste Titel der Platte. Melodie, Härte und Drive perfekt kombiniert.

Das kurze Intro "The Letter" leitet dann die nächste Hymne "Valley of the Kings" ein. Erneut dominieren die großflächigen Chöre im erhabenen, majestätischen Refrain. Leider ist wie bereits im Opener der militaristische Text zurück. Ein erneuter Minuspunkt.

Nach den ersten 5 Tracks wird der Gesamteindruck merklich schwächer. "Slow lane Blues" und "Crime of Passion" sind durchschnittliche Saxon - Rocker wie sie auf so gut wie jedem Album zu finden sind. Solides Handwerk - mehr nicht.

Selbiges gilt auch für "Protect yourselves" oder das schnelle, aber wenig inspirierte "Hellcat".

Stark wird es lediglich noch einmal mit der Halb - Ballade "Voice". Das Riff und die Melodieführung wissen zu überzeugen und tragen eine satte, melodische Hymne im Stil von Liedern wie "Overture in B Minor" oder "The Great white Buffalo".

Zum Abschluss fetzt "Come Rock of Ages (The Circle is Complete)" nochmal knackig drauf los und beschließt 12 durchwachsene Songs.

Als Bonustrack erwartet den geneigten Hörer eine "Bottleneck - Version" des bereits aus dem "Killing ground" Album bekannten Songs "Coming home". Die Originalversion finde ich jedoch um Längen besser, auch wenn die bluesige Neubearbeitung durchaus Charme versprüht und einen interessanten Kontrast zum sonstigen Sound setzt.

Die zusätzliche DVD beinhaltet neben einem interessanten Track by Track Interview mit Frontmann Biff und einer Reportage namens "Let there be light" einen Kurzfilm namens "Perceval". Hierbei spielt Byford die Rolle des König Arthur. Erfahrene Cineasten wird der Film nicht umhauen, interessant anzusehen ist er allemal.

Wenn man nun also "Into the Labyrinth" abschließend betrachtet bleibt leider nicht mehr als ein paar hervorragende Titel im Verbund mit einigem Mittelmaß. Kritiker mögen sagen das war bei Saxon mit Ausnahme von "Unleash the Beast" oder "Lionheart" immer so.

Ich finde, dass die gut 50 Minuten Musik durchaus ein Existenzrecht besitzen und so manchem Power Metal - Fan sehr viel Spaß bereiten werden. Für mich reicht es allerdings leider nicht für mehr als 3 Sterne. Dies ist auch und besonders den Kriegsepen geschuldet. Derartige Texte haben meines Erachtens in unserer heutigen Gesellschaft nichts verloren, auch wenn das britische Empire stolz auf seine Tradition als meuchelndes Ritterreich ist.
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Into the Labyrinth
Into the Labyrinth von Saxon (Audio CD - 2009)
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