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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schlechte Kritik unbegründet
In dem Film "Die Geisha" wird die Geschichte der jungen Chiyo erzählt, die von ihrem Vater an ein Geisha-Haus verkauft wird.
Fortan ist sie der grausamen Behandlung einer in diesem Haus lebenden Geisha ausgesetzt. Auch der Versuch mit ihrer Schwester Satsu, die an ein Bordell verkauft wurde, zu fliehen, scheitert.
Erst die Begegnung mit dem freundlichen...
Veröffentlicht am 23. Januar 2010 von Ayndrael

versus
22 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Film über Frauen, aber nicht nur für Frauen!
Die Hauptdarstellerinnen sind keine Japanerinnen! Das ist nur ein Detail und deshalb nicht wichtig? Wer Details nicht zu schätzen weiß, braucht sich „Die Geisha“ gar nicht anzuschauen, denn hier geht es ausschließlich um Feinheiten. Ein bildgewaltiges Epos über Ästhetik und Würde, Zwänge und Treue. Wen es nicht interessiert...
Veröffentlicht am 4. Februar 2006 von junior-soprano


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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schlechte Kritik unbegründet, 23. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Geisha (DVD)
In dem Film "Die Geisha" wird die Geschichte der jungen Chiyo erzählt, die von ihrem Vater an ein Geisha-Haus verkauft wird.
Fortan ist sie der grausamen Behandlung einer in diesem Haus lebenden Geisha ausgesetzt. Auch der Versuch mit ihrer Schwester Satsu, die an ein Bordell verkauft wurde, zu fliehen, scheitert.
Erst die Begegnung mit dem freundlichen Direktor lässt Chiyo neuen Mut schöpfen und sie entschließt hart zu arbeiten um eine Geisha zu werden.

Ich persönlich habe mich nie sonderlich für diesen Film interessiert. Es lag auch mehr an meiner Langeweile, dass ich mich überhaupt dazu durchgerungen habe, ihn mir anzusehen.
Und ich bereue es nicht!
Die Geisha ist der erste Film seit langer Zeit, der mich zum weinen gebracht hat. Er erzählt nicht nur einfach den Werdegang einer Geisha, sondern die Entwicklung eines aussergewöhnlichen Mädchens, dass trotz vieler Schicksalsschläge nicht aufgeben will.

Die Geschichte an sich ist so rührend beschrieben, dass jeder die Gefühle der Protagonistin ohne Probleme nachvollziehen kann. Trotzdem gibt es noch sehr viel, was man zwischen den Zeilen "lesen" kann, was den Film auch für mehrfaches Anschauen interessant macht.
Die Regieführung ist super und die Entwicklung der Geschichte und der Charaktere ist weder zu schnell, noch zu langsam. Auch die Schauspieler agieren sehr überzeugend.
Ein sehr wichtiger Kritikpunkt ist für mich auch bei jedem Film der Soundtrack. So mag ich es zum Beispiel nicht, wenn dieser lieblos aus bereits bestehenden songs zusammgewürfelt wurde, oder nur dazu dient, damit im Hintergrund nicht komplette Stille herrscht.
In diesem Fall war ich aber sehr positiv überrascht, da der Soundtrack sehr packend und gefühlvoll ist und an bestimmten Schlüsselszenen auch wieder die gleichen Themen auftauchen, je nach Charakter und Situation angepasst.

Obwohl ein sehr großer Kritikpunkt ist, dass in der Romanvorlage von Arthur Golden und somit auch in dem Film das Dasein einer Geisha verfälscht wird, bekommt der Film von mir dennoch volle 5 Sterne.
Wer sich für das Leben der Geishas wirklich interessiert sollte ohnehin mehrere Quellen vergleichen und nicht nur einen SPIELFILM als Grundlage verwenden (Es handelt sich hierbei ja um keine Doku).
Alle Anderen können den Film getrost als erstklassige Unterhaltung ansehen. Dazu muss allerdings gesagt werden, dass es nicht einfach nur so ein Film für "mal eben zwischendurch" ist.

Um nocheinmal kurz zusammen zu fassen:
- tolle Story
- gute Regie
- überzeugende Schauspieler
- packender Soundtrack

Alles in allem ein sehr gelungener Film, den ich jedem empfehlen kann.
Ein Film der sowohl glücklich, als auch süchtig macht.
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bilderrausch, 2. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: Die Geisha (DVD)
Ich muss ehrlich zugeben, dass ich das Buch nicht gelesen habe und somit vollkommen unbeschwert ins Kino gegangen bin.

Was mich dort erwartete, war ein Bilderrausch! Dieser Film besticht durch seine beeindruckenden Bilder, Kostüme und nicht zuletzt durch seine Schauspieler.

Man wird einfach in diese Zeit zurückversetzt und durchlebt all die Leiden und Freuden der Protagonisten.

Sehr zu empfehlen!
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Etwas Besonderes..., 8. März 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Memoirs of a Geisha [UK Import] (DVD)
... ist dieser Film schon. Seine Ausstattung ist glamourös, die Darsteller (wenn es auch Chinesinnen sind) spielen ihre Rolle perfekt, man meint, man hätte echte Geishas vor sich.
Der Film beginnt, ähnlich dem Buch, in einem Fischerdorf, wo die kleine Chiyo eine Unterhaltung zwischen Herrn Tanaka und ihrem Vater beobachten kann. Im nächsten Moment wird sie aus ihrer Familie gerissen, zusammen mit ihrer Schwester, denn die Eltern haben beide Kinder verkauft.
Chiyo, verängstigt und irrtiert von den vielen Eindrücken, die auf sie während der Fahrt in einer dunklen Nacht einwirken, klammert sich hilflos an die ältere Schwester Satsu. Doch schon im nächsten Moment wird sie von ihrer Schwester fortgerissen, als die Kutsche vor einer Okiya (das Haus, in dem Geishas wohnen/leben) hält und Chiyo reingezerrt wird. Sie hat keine Wahl.
Kürbisköpfchen ist ein anderes Mädchen, das auch in der Okiya lebt und bereits auf die Gesiha-Schule geschickt wird. Zusammen gehen sie zur Schule, lernen und freunden sich dann auch an. Allerdings gibt es ein großes Problem: Die bekannteste Geisha in ganz Gion ist Hatsumomo, der das größte Zimmer im Haus gehört. Sie wittert in Chiyo mögliche Konkurrenz, die sie von Anfang an ausschalten will. Da kommt es ihr gerade recht, dass sie erfährt, wo Chiyos Schwester ist.
Nachdem sie Chiyo das Versprechen abverlangt, alles zu tun, was sie will, sagt sie ihr, wo Satsu ist. Da Satsu in einem Vergnügungsvirtel als Prostituierte arbeiten muss, hat sie vor zu fliehen, doch Chiyo schafft es nicht bis zum Treffpunkt.
Alle Hoffnungen, dass aus Chiyo mal eine Geisha wird, scheinen damit zunichte gemacht. Doch Hatsumomo hat eine starke Konkurrenz draußen in den Teehäusern: Mameha. Keine Geisha hat jemals so viel Geld mit ihrer Mizuage (Verlust der Jungfräulichkeit an den Höchstbietenden) verdient wie Mameha. Sie erbarmt sich der kleinen Chiyo und nimmt sie als ihre Schwester auf.
Als aus Chiyo die Geisha Sayuri wird, hat sich vieles verändert: Sie wird berühmt, bringt ihrer Okiya viel Geld. So wird durch ihre Adoption durch die Mutter der Okiya ihre Freundschaft zu Kürbisköpfchen (die nun die Schwester von Hatsumomo ist) zerstört. Sayuri erduldet alle Qualen mit viel Kraft, die sie aus der heimlichen Liebe zum Direktor bezieht, der ihr als kleines Kind auf der Brücke Mut machte. Diese Hoffnung gibt ihr immer wieder Stärke. Doch Memeha hatte sie eindringlich gewarnt, sich nie der Leidenschaft zu einem Mann hinzugeben, erst recht nicht, wenn er nicht ihr danna (Gönner) ist. So muss Sayuri über Jahre hinweg ihre Gefühle verbergen...
Dieser Film räumt endlich endgültig auf mit der westlichen Vorstellung einer Geisha. Denn Geisha bedeutet eigentlich nichts anderes als "Künstlerin" und das waren diese Frauen auch. Sie hatten Einfluss auf die größten männlichen Persönlichkeiten ihrer Zeit und waren äußerst gebildet und künstlerisch begabt, sowohl in Konversation, als auch Tanz und Musik.
Wahrscheinlich wurde die westliche Vorstellung, dass Geishas so etwas wie Edelhuren seien, von der Nachkriegszeit geprägt, in der sich alle Frauen auf der Straße in seidenen Kimonos Geisha nennen konnten. Denn solche Frauen "unterhielten" dann die Amerikaner, bei denen wohl diese Art der Unterhaltung durch unechte Geishas den Endruck hinterließ, Geishas wären Vergnügungs-Spielzeuge.
Wirklich, der Film überzeugt bis zum Ende, ist kein bisschen langweilig. Sogar meinem Freund hat er gefallen und das will was heißen, nämlich dass es kein "Weiberfilm" ist, sondern einer, der jeden begeistern kann.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut inszeniertes Filmdrama mit gewaltigen und unvergesslichen Szenen und doch einigen Mängeln, 3. Mai 2011
Von 
Josephine Sterner "Bücher-Liebhaberin" (Hérimoncourt, Frankreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Geisha (DVD)
Japan 1929: Die junge Chiyo muss sich von ihrer Schwester trennen, da sie von ihrem Vater in das Geisha-Haus nach Kyoto geschickt wird. Dort soll sie eine Ausbildung als Geisha erhalten, doch als sie flüchten möchte, wird sie nur noch als Dienstmädchen engagiert. Erst als sie 15 Jahre alt wird, kann sie den Beruf der Geisha erlernen und erhält Unterstützung durch ihre Freundin Kürbisköpfchen. Sie begegnet eines Tages einem Mann auf einer Brücke, den sie fortan "Direktor" nennt und so wird ihr klar, was für eine Macht eine Geisha auf Männer ausüben kann, darum beschließt sie ihre Ausbildung besser als gut zu absolvieren, um dem Direktor eines Tages wiederzubegegnen...

Alles in allem ist der Film spitze, denn er zeigt das Leben einer Geisha hinter den Kulissen. Die Handlung ist in das Jahr 1929 gesetzt und zu diesen Zeiten war die Ausbildung dieser japanischen Schönheiten noch sehr streng. Verglichen mit heute aber, ist die Ausbildung etwas lockerer, denn die Geishas informieren auf ihren Homepages die Menschen von ihrem Leben und sind nicht mehr abhängig von der Geisha-Schule und ihren Ausbilderinnen. Der Film kann als würdige Vefilmung von Arthur Goldens Roman "Die Geisha" angesehen werden, in dem er genau so die Figuren zeichnet, wie sie auch im Film dargestellt werden. Im Film kommt eine Geisha eher als "Prostituierte" rüber, die den Männern dienen und ihre Wünsche erfüllen soll, jedoch ist eine Geisha in Wirklichkeit eine Unterhaltungskünstlerin, die traditionelle japanische Sitten zur Schau trägt, sich mit Tee, der Etikette und Musik/Tanz auskennt und praktiziert. Der Film ist überwiegend von chinesischen Schauspielern gespielt und dies ist auch ein Mankopunkt bezüglich der Darstellung für eine Handlung in Japan. Der Film überzeugt allein durch seine Kostüme, seiner Brutalität im Geisha-Haus und dem harten und unfreien Leben der Geishas während und nach der Ausbildung. Die Filmmusik, die Ausstattung und die Drehorte, egal ob im Geisha-Haus, auf der Straße oder in einem Park voll japanischen Kirschbäumen, die Farbenpracht und das Gefühl für den Zuschauer sind auf jeden Fall gewaltig. Auf jeden Fall sollte man ihn einmal gesehen haben, um in etwa ein Bild vom Thema "Geisha" zu erlangen, jedoch unter Berücksichtigung, dass der Film nicht "alles" und eine Geisha viel mehr als hier dargestellt ist. Darum 4 Sterne.

~Bücher-Liebhaberin~
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Geishas schaffen eine geheime Welt voller Schönheit, 24. November 2008
Von 
Dr. R. Manthey - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Geisha (DVD)
Wenn man sich diesen Film ansieht, dann kann man sich nur schwer der Pracht der Bilder entziehen. Erzählt wird uns die Geschichte der kleinen Chiyo, die neunjährig an ein Geisha-Haus in Kyoto verkauft wird, dort zunächst an den Intrigen der Geisha Hatsumoto scheitert, dann aber doch selbst zur Geisha Sayuri ausgebildet wird und in dieser Person zur Berühmtheit aufsteigt.

Europäern und Amerikanern sind die japanische Kultur und Geschichte meistens ein Buch mit sieben Siegeln. Wir kennen die Japaner als mit Fotoapparaten in Neuschwanstein umher rennende Spezies, die immer freundlich ist. Und wir belächeln sie in der uns eigenen Überheblichkeit. Doch Japan ist eine von den Westlern nur einmal kurz eingenommene kulturelle Festung. Die japanische Kultur hat sich völlig unabhängig und unbeeinflusst von jeder Art westlicher Tradition entwickelt und ist auch heute noch in der modernen japanischen Gesellschaft tief verwurzelt, obwohl dies leider seit dem Ende des 2. Weltkrieges einer stetigen Erosion unterworfen wird.

Dem Film gelingt es, uns für die Geisha-Tradition aufzuschließen. Wir lernen die Rolle der Geishas für die Oberschicht der japanischen Männerwelt kennen. Jedenfalls glauben wir das, wenn wir den Film gesehen haben. Und vielleicht verstehen wir nach diesem Film ein wenig, was die Niederlage Japans im 2. Weltkrieg für das Land und seine Hochkultur bedeutete.

Wenn man sich jedoch bereits vor diesem Film etwas tiefer mit der japanischen Kultur beschäftigt hat, dann sieht man diesen Film mit anderen Augen. Er bleibt auch dann ein schön anzusehender Streifen. Aber eben nur für Amerikaner und Europäer.

In Wirklichkeit verstehen wir die Geisha-Kultur auch nach diesem Film nicht. Vielleicht können wir sie auch nicht begreifen, weil sie uns einfach zu fremd ist. Geishas waren nie nur sexuelle Gespielinnen einer gelangweilten Oberschicht. Sie waren hoch geachtete Künstlerinnen, die man sich zwar kaufen konnte, aber nach strengen Regeln behandelte und respektierte.

Respekt vor anderen ist der amerikanischen Filmindustrie hingegen ein nicht besonders wichtiges Gut. Es zeugt nicht gerade von Sensibilität, wenn man die Mehrzahl der im Film vorkommenden Geishas von Chinesinnen spielen lässt. Geishas gab es nur in Japan. China und Japan sind auch heute noch keine besonders befreundeten Nationen. Ihre Kulturen sind nicht zufällig recht verschieden. Wer sich nur ein wenig mit asiatischen Traditionen beschäftigt hat, der wird sehr wohl Japanerinnen von Chinesinnen unterscheiden können. Es gab niemals eine chinesische Geisha.

Fazit.
Dies ist ein amerikanischer Prunkfilm, der den Versuch unternimmt, uns einen Teil der japanischen Kultur etwas näher zu bringen. Er ist sehr unterhaltend, schön inszeniert und farbenprächtig. Leider aber fehlen dieser Produktion an vielen Stellen Genauigkeit und Respekt. Die meisten Zuschauer werden das jedoch kaum merken.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bildertraum, 9. September 2006
Rezension bezieht sich auf: Memoirs of a Geisha [UK Import] (DVD)
Ich bedauere es, diesen Film nicht im Kino auf einer großen Leinwand gesehen zu haben, denn seine Bilder sind ein Traum. "Die Geisha" ist einer der am besten fotografierten Filme, die ich bis dato gesehen habe. Die Liebe zum Detail, die ruhige und dezente Kameraführung sowie die Auswahl der Großaufnahmen und Totalen ist bemerkenswert.

Bereits das Buch hat mich von Anfang gefesselt, und ich finde die Umsetzung in den Film gut gelungen. Zwar fehlen einige Erzählstränge des Buches, der Film jedoch vermittelt trotzdem einen "kompletten" Eindruck.

Die Geschichte, die hier erzählt wird, setzt m.E. schon ein gewisses Grundinteresse an der japanischen Sicht der Dinge, des Lebens und dem japanischen Menschenbild voraus. Mithin ist es eine Liebesgeschichte, die sicherlich weit von unseren europäischen Denk- und Empfindungswelten abweicht. Aber gerade darin liegt der Zauber des Buches und des Filmes. Beide vermögen den Leser bzw. den Zuschauer mitzunehmen auf eine Reise in eine andere Kultur mit anderen Werten, einer anderen Ästhetik und anderen Sichtweisen.

Den Film zu sehen, war ein Hochgenuss, der Film einer von der Sorte, die man sich immer mal wieder in einer bestimmten Stimmung ansehen kann und wird.
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geisha ist eine "lebende Künstlerin"- Fantastisch, super Film, Spitzen Musik, 24. September 2006
Von 
Matthias S. (NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Geisha (DVD)
War anfangs etwas skeptisch als ich mir diesen Film kaufte. Er beginnt dann auch nicht gerade ermuntigend, aber schon nach wenigen Minuten hat der Film mich total gefesselt. Die Spannung wird super von John Williams Musik untermalt, genauso wie der Rest des Films. Es gibt Herz-Schmerz, einen Wettstreit, Dramatik, tolle Musik, hervorragende Kameraführung, tolle Schauspieler und eine unbeschreibliche Kulisse...was will man mehr. Ich wurde bestens unterhalten und habe im wahrsten Sinne des Wortes einen "lebendige" Kunst gesehen. Hoher Anspruchsfaktor, denn der Film überzeugt mich in allen Bereichen.

Am Ende des Films war ich total begeistert und unheimlich überrascht. Muss allerdings dazu sagen, dass ich das Buch nicht gelesen habe. Jeder Leser eines Buches dreht in seinem Kopf einen anderen Film, so dass jeder einen Film mit anderen Augen sieht.

Ich persönlich kann den Film wärmstens empfehlen und werde ihn mir garantiert noch mehrmals anschauen. Der Soundtrack des Films steht jetzt schon auf meinem Weihnachtswunschzettel, denn dieser passt super gut zum Film. Diesen Film können sich "Männer" auch bedenkenlos anschauen ;-).
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17 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einblick in die "Welt der Weidenruten", 12. Juni 2006
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die Geisha (DVD)
"Die Welt der Weidenruten ist gleichermaßen verboten wie sie zerbrechlich ist." DIE GEISHA (engl. Orig. "Memoires Of A Geisha") bietet einen bisher nicht bekannten Einblick in die geheimnis- und mythosumwitterte Welt derenigen japanischen Frauen, die so absolut gar nichts gemein haben mit den europäischen Vorstellungen von Konkubinen, Mätressen oder gar Prostituierten, sondern sich selbst als - so auch die wörtliche Übersetzung des Wortes "Geisha" - als "Artisten" betrachten; Tanz, Gesang, Musizieren, Teezeremonie ... Kunst und Gesellschaft in höchster Vollendung, welche Jahre der Ausbildung, des Trainings und der Selbstdisziplin erfordert.

Zur Story:
Das kaiserlich-imperiale Japan vor dem Zweiten Weltkrieg: Als Kind einer mittelosen Fischerfamilie wird die noch kindliche Chiyo als Hausmädchen an ein Geisha-Haus verkauft. Und obwohl ihr die intrigante Geisha des Hauses das Leben zur Hölle macht, blüht Chiyo nach vielen Jahren und Irrwegen schließlich auf und entwickelt sich von einer gewöhnlichen Dienstmagd zur legendären Geisha Sayuri.
Die mächtigen Männer Japans liegen der schönen, gebildeten und geistvollen Suyari zu Füßen, doch heimlich liebt sie einen Mann, der ihr versagt bleibt ...

Statement DVD:
Die DVD präsentiert sich in weiten Teilen auf technischer und ausstattungsmäßiger Ballhöhe. Die 139 Minuten Hauptfilm kommen bildseitig im Format 16:9 (Verhältnis 2,35:1) daher. Tonseitig werden nur Deutsch und Englisch angeboten, beides in Dolby Digital 5.1. Dazu addieren sich ebenfalls lediglich drei Spuren Untertitel, nämlich Deutsch, Englisch und Deutsch für Hörgeschädigte. Ton und Untertitel sind aber auch der einzige Bereich, wo sich die DVD (nur bezüglich der Quantität, nicht hinsichtlich der Qualität) eine leichte Schwäche erlaubt.
Bereits die Extras sind schon wieder vom Feinsten. Geliefert werden umfangreiche Dokumentationen zum "Geisha-Trainingslager", zur "Entstehung der Hanamachi" (also der Geisha-Stadtviertel), zum "Geisha-Look" und zur Musik. Dazu gibt es die Fotogalerien "Hinter den Kulissen" und "Die Kostüme". Da kann man nun wirklich nicht klagen.

Bewertung:
Die drei OSCARS für "Beste Kamera", "Beste Ausstattung" und "Beste Kostüme" sowie der GOLDEN GLOBE für die "Beste Filmmusik" sind bei DIE GEISHA ganz sicherlich richtig aufgehoben.
Der Film - obwohl nahezu überhaupt kein Tempo entwickelt wird - ist in seiner Gesamtheit ein Fest für die Sinne, ein ganzheitliches Kunstwerk, welches sich selbst an traumhaft schönen Bildern berauscht, ohne dass dies jedoch auch nur ansatzweise klischeehaft oder kitschig wirkt.
DIE GEISHA ist großes Kino, was sich mit einer wenig bekannten Thematik in einer wechselvollen Zeit befasst und wie es das in dieser Qualität in der letzten Zeit doch sicherlich eher selten gegeben hat.
Bei soviel Schönheit, Anmut und Grazie sollte man auch über den wenig grazilen Preis souverän hinwegsehen. Kaufempfehlung ohne Abstriche, kein Zweifel.
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22 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Film über Frauen, aber nicht nur für Frauen!, 4. Februar 2006
Von 
junior-soprano - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Geisha (DVD)
Die Hauptdarstellerinnen sind keine Japanerinnen! Das ist nur ein Detail und deshalb nicht wichtig? Wer Details nicht zu schätzen weiß, braucht sich „Die Geisha“ gar nicht anzuschauen, denn hier geht es ausschließlich um Feinheiten. Ein bildgewaltiges Epos über Ästhetik und Würde, Zwänge und Treue. Wen es nicht interessiert was genau der Unterschied zwischen einer Prostituierten und einer Geisha ist, der wird sich bei diesem Film maßlos langweilen!
Einiges wurde bei diesem Film falsch gemacht. Es ist unverzeihlich, daß man Chinesinnen den Vorzug gegeben hat, nur weil sie international bekannter sind als japanische Schauspielerinnen. Zweifellos sind die weiblichen Rollen mit wunderschönen Frauen besetzt, aber wenn man einen Film über die Anmut und Schönheit japanischer Frauen dreht, dann doch bitte mit Japanerinnen! Ein weiterer Schnitzer ist die deutlich zu erkennende Hollywood-typische Herangehensweise des Films. Und dann gab es noch dusselige Kinobetreiber die den Film vorab in Previews nur für Frauen gezeigt haben, dabei haben es solche Filme ohnehin schon schwer genug männliche Zuschauer zu begeistern. Ich hätte mich auch abschrecken lassen, wäre ich nicht so sehr an Japan interessieren. Und für den Japan-Freund ist der Film tatsächlich ein Fest! Selbst die Tatsache, daß das Kyoto von 1929 komplett als Nachbau in Kalifornien entstand, stört nicht. Die Kulissen sind so gekonnt gestaltet worden, daß sie glaubwürdig wirken – ein großer Pluspunkt dieses Films!
Die Handlung tritt ein wenig hinter den herrlichen Bildern zurück, es ist ein Film der mehr das Auge anspricht als den Verstand.
Sayuri (Ziyi Zhang) wird als Kind von ihren Eltern, armen Fischern, an ein Geisha-Haus verkauft und steigt zur begehrtesten Geisha ihrer Zeit auf. Sie verliebt sich in einen reichen Industriellen (Ken Watanabe), doch die strengen Regeln der japanischen Gesellschaft behindern die Beiden dabei ein Liebespaar zu werden. In den Wirren des Zweiten Weltkriegs verlieren sich die Beiden aus den Augen. Nach dem Sieg der USA ist es vorbei mit dem prunkvollen Kyoto und seinen edlen, begehrten Geishas. Die Stadt wurde zwar wegen ihrer historischen Bedeutung von Bombardierungen verschont, aber die Macht des Dollars verwandelt Japan. Nun versucht sich jedes Straßenmädchen als Geisha.
„Die Geisha“ setzt ein gewisses Interesse an Japan voraus, um den Zuschauer nicht zu langweilen. Die Liebesgeschichte und die Leiden einer japanischen Frau in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wird sicherlich viele Menschen ansprechen, aber die Entscheidungen der Titelheldin werden manchem im Publikum unverständlich erscheinen. Es war eine andere Zeit, es war eine andere als die westliche Gesellschaft. Es ist ein sehenswerter Film!
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16 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Als Japanfan und Romanleser: begeistert!, 24. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Die Geisha (DVD)
"Eine stille und poetische Mischung."

Auch wenn mit den Jahren die Geschmäcker und Vorlieben immer mal wechseln, so ist dieser Film bei mir -seit er im Kino lief- ein Muß & Nr.1 in meiner DVD Sammlung.

Sicher muß man ein Faible für die jap. Geschichte entwickelt haben. Aber ich war einfach völlig entzückt von der Umsetzung des Buches. Ich habe schon gedacht, das wieder ein a la Hollywood überzogene Verfilmung präsentiert wird- doch ich sollte irren.

" Sie bemalt ihr Gesicht um ihr Gesicht zu verstecken.
Ihr steht es nicht an zu wünschen. Ihre steht es nicht an zu empfinden.
Eine Geisha ist eine Künstlerin der fließenden Welt.
Sie tanzt, sie singt, sie unterhält dich- was auch immer du willst.
Der Rest liegt im Schatten, der Rest ist geheim."

Die Kostüme sind wunderbar und die Darsteller -wenn auch zu einem Teil chinesischer Natur- sehr überzeugend. Vorallem Chios/Sayuri's Rivalin Hatsumomo, welche von Gong Li gemimt wird, ist bekannt aus dem Meisterwerk >>Die rote Laterne<<. Diese Frau hat ein Charisma - unglaublig. Ihre Darbietung der Hatsumomo ist unglaublig präsent.
Auch ihre populären Kolleginnen (Hero, Tiger & Dragon etc.) stehen ihr da in nichts nach. Dennoch mochte ich gerade die verbitterte Hatsumomo sehr gerne, die sich im Prinzip nur durch die Geishawelt schlagen mußte und sich in ihren Handlungen, nur die gesammelten Erfahrungen wiederspiegeln. Eine Welt, in der die Frau regiert und in der es unbarmherzig zugeht.
Im Buch wird näher auf ihren Chara eingegangen, was den Film nicht schmählert.

Zwar sind, bis auf ein paar winzige Kleinigkeiten/ Tatsachen abgeändert worden, doch man hat sich extra für die authentische Wiedergabe, die Hilfe und Beratung von Liz Dalby zugesichert. Diese ist die einzige und erste weiße Geisha, welche in die Welt der 'Blumen und Weiden' -in den 70'ern- eingeführt worden ist. (Wird auch unter Extras auf der DVD berichtet.)
Anmerkg.: Diese Frau hat dazu auch ein super Buch geschrieben.

Dennoch muß man ein paar Abstriche machen, da -wie oben erwähnt- einige Kleinigkeiten der Eigenheiten der Geishas, speziell für den Westen, abgeändert wurden.
Die Begründung wieso ein Teil des Nackens (um nur ein Beispiel zu nennen) bemalt wird, wird hier u.a. nicht erwähnt bzw. aufgeklärt. (Im Film ist die Nackenbemalung der Maiko, also Geisha-Anwärterin, falsch.) Doch da im Film die erotische Darstellung einer einzelnen unbedeckten Hautstelle (Handgelenk) eingefügt ist, erklärt sich ein Teil. Auch die Haarpracht ist noch sehr großzügig gehalten.
Alle wissenden bzw. belesenen Japankenner, sollten die Bedeutung kennen.
Doch all diese Kleinigkeiten fallen nicht schwer ins Gewicht- dafür ist das Werk einfach zu schön.
Für europäische Ansicht mag der Film evtl. zu langatmig sein oder zielunorientiert. Doch darf man nie vergessen, dieser Film lehnt an eine alte und sehr ästethische Welt an, die so einige 'Abendländer' nicht erfassen wollen oder können.

Das Buch/ Roman ist natürlich umfangreicher (wie so oft) als der Film und auch einfach nie langweilig. Wie der relative 'kurze' Film -im Gegensatz zum Roman-, ist das Buch ebenso eines meiner Lieblingsstücke. Ich habe dies bestimmt schon 3x gelesen. Doch der Film hat seinen eigenen Charme und sollte nicht immer mit dem schriftlichen Werk verglichen werden. Sie haben es verdient.

Noch eine Anmerkung: Es gibt im Internet (allg.) sehr viele eher negative Kritiken, denen ich mich so gar nicht anschließen kann; doch sind Wirkung und persönl. Einstellung zu Medien aller Art, eben sehr unterschiedlich.
Am Ende muß ein jeder selbst entscheiden, ob seine Erwartungen befreidigt bzw. übertroffen wurden, oder dann doch enttäuscht.

Also, jeder der Interesse für die japanische Welt aufbringt, sollte sich selbst ein Urteil leisten. Ein Film für Desinteressierte, Dilettanten oder aus der Langeweile bestebte Menschen, ist dieses Juwel nichts; dies wäre einfach zu schäbig. Wer also auch auf sinnliche Ruhe und Schönheit setzt, ebenso auf Raffinesse, der ist hier sicher gut beraten. Ein Rausch der Sinne!

Allen anderen, die auf Aktion & Co. nicht verzichten wollen/ können: Finger weg!
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Die Geisha
Die Geisha von Rob Marshall (DVD - 2008)
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