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am 28. August 2008
Eden Log macht es einem nicht leicht. Wir erleben seine Geschichte gemeinsam mit einem Protagonisten, der auch nicht mehr zu wissen scheint als wir selbst. Und so teilen wir seine Orientierungslosigkeit im Dunkel einer befremdlichen, zuweilen surreal erscheinenden Anlage und erforschen sie mit ihm, durch ihn.

Gleich zu Beginn wird der Zuschauer dabei auf eine Geduldprobe gestellt - doch nicht ohne Grund, der Film gibt uns Zeit, mit dem Darsteller vertraut zu werden. Daß wir alles in Echtzeit erleben, bindet uns ins Geschehen ein.
Der Film gewinnt im weiteren Verlauf an Tempo und aus der Finsternis kristallisieren sich immer detaillierte Strukturen heraus und wir gewinnen an Übersicht. Hier spiegelt sich im Setting die Entwicklung unserer Reise unmittelbar wieder.

Wir begegnen auf unserer Reise nur Wenigen. Im Film wird wenig gesprochen. Und es sind sind überwiegend Aufzeichnungen, die wir zu hören bekommen. Die wenigen Dialoge, die zustande kommen, sind aber wichtig, um der Geschichte folgen zu können.
Generell gibt es im gesamten Film wenig Ballast, Bilder und Worte sind auf das Wesentliche reduziert. Wenn wir etwas sehen oder hören, hat es meist auch eine bestimmte Bedeutung.

Die Atmosphäre ist mitunter so dicht, daß sie einen fast erdrückt. Der Film ist insgesamt farbarm und kontrastreich gehalten, alles wirkt kühl und lebensfeindlich. Die verdreckten Akteure wirken in dieser Welt wie Kontaminationsherde. Echte Schock - oder Bombasteffekte gibt es nicht. Der Film bleibt im Fluß und seiner Linie treu.

Die Schauspieler liefern eine gute Arbeit ab, deren Darbietung fand ich überzeugend. Es gibt keinen Bruch in der Glaubwürdigkeit der Charaktere, nur Überraschungen, die auch einen Sinn ergeben.

Ich habe den Film gesehen, ohne etwas zum Inhalt gewußt zu haben, und das hat mich den Film sehr intensiv erleben lassen, weil ich jede Verwunderung und Verwirrung des Protagonisten teilen konnte. Dies sei auch dem Leser dieser Rezension vergönnt, daher habe ich auf inhaltliche Details verzichtet.
Selbst das überraschende, bedeutungsschwangere Ende mündet nicht in übertriebenem Pathos und cineastischem Tam-Tam. Mich hat der Film ein wenig verstört und mit mulmigem Gefühl zurückgelassen. So abgehoben die Geschichte zunächst scheint, sie hat doch mehr mit uns zu tun, als es augenscheinlich der Fall sein mag.

Zum Schluß ein Wort zur Bewertung - weshalb ich einen Punkt abgezogen habe, liegt daran, daß es meiner Meinung nach vereinzelt Einbrüche im sonst recht gut angelegten Spannungsbogen gab. Und ich rechne nicht damit, daß der Film eine große Fangemeinde anziehen wird, dazu ist er zu sperrig, zu eigensinnig, zu wenig Popcorn-Kino. Das erschließt sich einem aber nicht unbedingt im Vorfeld.

Wer Geduld mitbringt, wem düstere und endzeitlich wirkenden Filme zusagen und wer sich an Metaphorik und diskreten künstlerischen Kniffen erfreuen kann, der wird den Film sicher mögen. Wem das aber eher abgeht, wird damit sicher nicht glücklich werden.
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am 1. September 2008
Der Film ist voller Symbolik, jedes inhaltliche Element ist von Bedeutung für das Handlungsverständnis, alles Überschüssige wurde ausgelassen.
Man muss sich alledings auf die Erzählweise und den Hauptcharakter einlassen. Ausschließlich mit simplen 'zu schauen' wird der Film eventuell langweilig. Vermutlich sollte man ihn aktiv verfolgen, da ist Neugierde von Nöten, gerade wegen seine minimalistischen Bildsprache. Die starken Kontraste machen es deutlich, immer wenn aus dem Dunkel etwas sichtbar wird hat es für Hauptcharakter und Zuschauer eine Bedeutung, zumal zu Beginn beide ahnungslos sind.

Was die Handlung angeht ist sie völlig logisch und sinnvoll strukturiert. Innerhalb des Films laufen unterschiedliche Handlungsstränge parallel. Zum Einen die orientierungslose, aber klar definierte Suche nach dem Ausgang, durch den Hauptdarsteller. Dann die Suche der Sicherheitskräfte nach einer Person innerhalb der Anlage.
Eine weitere Handlungsebene ist die Suche nach dem Sinn der Anlage, bzw. den Vorgängen innerhalb selbiger. Diese Ebene ist besonders fragmentarisch, was sich aus der Tatsache ergibt, das die Vorgänge auf eine Ursache zurückzuführen sind, die auf dem Sinn der Anlage fußt, den
man erst am Ende erfassen kann. Dafür aber um so klarer. Denn letztlich erlangt der Hauptcharakter ja zumindest die Erkenntnis über die eigene Identität und damit wird sowohl ihm als auch dem Zuschauer seine Rolle innerhalb der Vorgänge klar. Ferner wird der Sinn der Anlage offensichtlich und damit sowohl die finale Handlung des Hauptdarstellers, als auch die Logik der Vorgänge.

Genialer Film, der verstörend wirkt, sich dabei jedoch geschickt einer der Zuordnung zu einem bestimmten Genre entzieht, weder Action oder Horror, noch Physcho, eher Thriller, sicher aber Science Fiction und beinahe offensichtliche, überspitzt dargestellte und tiefgründige Gesellschaftskritik.
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am 28. Oktober 2008
*** Achtung, zum besseren Verständnis des schwierigen Films, werden im Folgenden Teile der Handlung genauer erzählt. Wer "Eden Log" unvoreingenommen sehen möchte, sollte diese Rezension vielleicht besser erst anschliessend lesen ***

Bei der Bewertung dieses Films schwankte ich zwischen einem und fünf Sternen hin und her. Das gleiche Problem hatte ich auch schon bei Tarkowskis Film "Stalker", der trotz Sogwirkung und nachhaltigen Impressionen den Zuschauer sich selbst überlässt, ihn allein lässt.Überhaupt erinnert EDEN LOG an Tarkowskis Bildsprache und ein wenig auch an Filme wie "Cube" und "The Ring" und "Dark City", Filme die in Symbolismus, Andeutungen und archaischen Elementen schwelgen.
Zur Handlung von EDEN LOG: Ein Mann erwacht in der Dunkelheit tief unter der Erde und versucht verzweifelt nach oben zu gelangen. Seltsame Wurzeln und Teile von Apperaturen und Reste von Forschungslaboren begegnen ihm. Mutierte Humanoide versuchen ihn zu überwältigen und immer wieder tauchen Personen in Schutzanzügen auf.
Zusammen mit einer "Botanikerin" erreicht er fast die Oberfläche und gelangt schliesslich allein in ein verlassenes Labor um zu begreifen, dass er selbst die Schlüsselfigur für das Machwerk EDEN lOG ist.
Eden Log ist ein überdimensionaler Baum, ein Netzwerk aus Wurzeln und Nährböden, dazu geschaffen Energie zu erzeugen für eine Grossstadt. Doch das Projekt läuft fehl: Die Pflanze wehrt sich gegen das Absaugen ihrer Produkte indem sie Giftstoffe erzeugt und irgendwie werden die Forscher und Arbeiter selbst Nahrung für diese Pflanze.
Die Hauptfigur verleiht der Pflanze am Ende geradezu überirdische Macht und treibt sowohl sie als auch jenes was sie speisen soll in den Tod.
Die Grosstadt verliert ihre Stromquelle und der Baum überwuchert die Reste der Ruinen.
Der Film ist in hypnotisch wirkenden pulsierenden Hell-Dunkel-Wechseln gedreht. Zusammen mit der sphärisch-düsteren Filmmusik und den bizarren Kulissen, entsteht ein anhaltend beklemmendes Szenario.
Seine Spannung bezieht der Film allein aus der Rätselhaftigkeit der Geschichte.Mühsam kombiniert man die wenigen Fragmente der Erklärung zu einem Gesamt-Sinn. Gegen Ende hin erinnert der Film mehr und mehr an MATRIX, besonders als im Geäst des Baumes "Nahrungskokons" mit Menschen hängen.
Die Ungeheuer im Film sind ehemalige Arbeiter die aufgrund der Mutation des Eden-Gewächses infiziert wurden und selbst in ansteckender Weise mutierten.Diese Einlage von Vampirismus/Werwolftum/Zombiestyle scheint seltsam Fehl am Platz und schwächt die Geschichte deutlich. Zudem wirken diese Wesen in unlogischer Weise auffallend unbeholfen.
Der Film versteht sich selbst als Filmkunst/Kunstfilm, angelehnt an das alte Testament. Vom Genre her ist er der Horror-SF zuzuordnen und liegt von seiner Wirkung her auf einer Linie mit CLOVERFIELD.
Kein Film übrigens für Leute mit Neigung zur Epilepsie: dafür sind die dauernden Blitzlicht-Effekte zu aufdringlich.
Und auch kein Film für Leute, die einfach nur mit ihm "abhängen" wollen.
Für den Versuch innovativ zu sein gebe ich mal vier Sterne.
Aber alle die hier nur einen geben verstehe ich voll und ganz.
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am 15. September 2013
A man (Clovis Cornillac) wakes up in what looks to be a far underground cavern. Of course with the trashy flashing lights you cannot be sure. He appears to be disoriented. However he's oriented enough to fix broken devices understand how things turn no knows where he is going etc. When he is spoke to he appears to be confused however he takes command of the situation with ease. He gets to fight ghosts real, ghosts unreal, CGI, sort of real, and so forth. He finds a girl (Vimala Pons) and finds out what girls are good for and moves on. To what end? To what purpose? Is there an end? Is there a purpose? Or do we get to “root” around with them for one hour and 38 min. while trying to restrain ourselves from the fast-forward button.

Strange this says Blu-ray on the disk and maybe it's just a quirk but the television said for 480i. The reviewers that gave this one star were being generous. People that have problems following the storyline are mistaken if they think there is none; it is so ludicrous that they just don't believe it. Many viewers like to compare and contrast this to a film called “Pandorum.” Both films are both grimy, dark, and dirty which is pretty much the comparison. Bottom line is you would probably better off watching Flash Gordon.
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am 21. März 2014
Zugegeben, der Film ist vielleicht nicht für jedermann etwas, aber wer viel wert auf eine gute Atmosphäre und eine kritische Story legt, der sollte mit Eden Log recht gut bedient sein. Wer ein bombastisches Actionfeuerwerk der Extraklasse erwaret, der mag wohl eher enttäuscht sein..
Ton und Bild sind gut, vor allem der Schwarzwert der Bluray ist sehr gut gelungen, vom Bild her jedoch keine Referenz.

Genrefans greifen zu, der Rest lässt bitte lieber die Finger davon! : )
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am 18. April 2011
Ich habe den Film vorurteilslos in meinen Laptop geschoben und den DVD-Player wie immer auf den kleinen Schirm verbannt um ihn nebenher laufen zu lassen. Da wurde nichts draus. Nach einigen hin und her lief er dann doch auf dem Hauptschirm, nix war mit von mir eigentlich geplanten Programmiersession.

Anscheinend hat der Film genau einen meiner Nerven getroffen, sprich ich finde ihn super. Der Stern Abzug liegt nur daran, dass wohl etwas Budget gefehlt hat, um die Setbauten noch etwas schräger und stimmiger zu gestalten, es wurde zwar fantastische Arbeit geleistet, aber man sieht ihm doch das etwas niedrige Budget vor allem bei der (wenigen) CGI an. Das führt hier zwar zu 1 Stern Abzug, beeinträchtigt den Film aber nicht weiter.

Wichtig in dem Zusammenhang ist, dass ich generell außergewöhnliche Filme mag. Von Trash angefangen (Plan 9 from outer Space) über Feel-Good (Freaky Friday), ernste Filme (Stolz und Vorurteil) oder Blockbuster (Terminator), auch SciFi (Startrek), Fantasy (Labyrinth), Märchen (Fantagiro). Auch mag ich den französischen Film (Das Auge), obwohl mir z. B. Belmondo-Filme nicht besonders liegen (das liegt aber wohl eher an Belmondo).

Für mich zeichnet einen guten Film aus, dass dieser nicht nebenher laufen kann. Ist ein Film gut erhält er bei mir 3 Sterne oder mehr. Daran gemessen ist selbst der Schrott-Film 2012 (sorry, die Story ist selbst für einen Emmerich zu weit abseits) also immerhin schon einmal gut.

Dieser Film geht darüber hinaus. Ich stelle ihn bei mir auf dieselbe Stufe wie "Tuvalu" (Achtung, das ist eine total andere Form von Film!), er ist ein Film, der mir einfach in Erinnerung bleiben wird, sich also aus der Masse heraushebt, und das meine ich hier im positiven Sinn.

Beschreiben kann ich ihn indes nur schwer, weil er so anders ist. Normalerweise würde ich Filme die so schwarz sind eigentlich wegwerfen, man sieht ja nichts! Für diesen aber dunkelt man besser das Zimmer ab, damit auch keine Lampe stört.

Wie die anderen Rezensionen erkennen lassen, scheiden sich an diesem Film die Geister. Ein Fehler ist wohl, wenn man den Film einlegt und etwas erwartet, denn "das" erwartet man sicher nicht.

Deshalb, für wen der Film sicher nichts ist:

Er ist nichts für reine Blockbusterliebhaber, also so Leute die Action Action Action brauchen. Hallo Leute, es ist ein französischer Film, und unerträglich schräge Typen sowie ein abgedrehter Plot (in diesem Fall alles andere als witzig) sind da recht normal!

Er ist nichts für Liebhaber des "wertvollen Films", also diejenigen, die sich einen Film aufgrund seines "Wertes" ansehen, was auch immer dieser "Wert" sein mag (ob sittlich, sinnlich, moralisch, amoralisch, porn, etc.) denn dieser Film wird solchen Werten nicht gerecht.

Er ist nichts für reine SciFi-Liebhaber, also so Leute die zwar Startrek oder "Alarm im Weltall" mögen, aber schon so Dinge wie "Pans Labyrinth" schrecklich finden (übrigens gefiel der mir auch nicht so besonders). Und Leute die nur auf reine Fantasy (im Sinn von Herr der Ringe) stehen für die ist er auch sicher nichts, denn hier ist wirklich wenig Fantasy.

Aber für wen ist der Film nun? Ich habe kein Patentrezept. Entweder man findet ihn super, oder schrecklich (oder beides?). Ich sehe da keinen Raum für eine Mitte. Hilfreich könnte sein, wenn man letztes Jahrtausend noch Spiele wie Doom, Starcraft oder System Shock gespielt hat.

Der Film ist vor allem schwarz. Damit meine ich nicht nur, dass vor allem sehr dunkle Passagen überwiegen, ich meine damit auch, dass der Film streckenweise wirklich vollkommen schwarz ist. Und still. Außerdem fehlt Hintergrundsmusiksgedudel und ich konnte auch keine Shakycam um der reinen Shakycam-Willen entdecken. Langatmige Passagen der Dunkelheit werden von plötzlichen Schnitthackstückelungsszenen zerrissen, und die Handlung hat Risse, Ecken, Kanten und Löcher, um nicht zu sagen, sie hat geradezu Aussetzer so dass ganze Teile zu fehlen scheinen.

Die Dialoge sind knapper als knapp, es findet kein Dialog statt. Und das Beste an der deutschen Synchro finde ich ist die Stimme des Computers, es scheint die Sprecherin von Starcraft 1 (Computerspiel) zu sein. Das passt und trägt genau zum Erhalt des Universums bei in dem der Film spielt.

Übrigens halte ich das Ende für den schwächsten Teil, allerdings hat es der Film geschafft, dass mich das beim Sehen nicht gestört hat, und das ist selten und bedeutet, dass der Filmemacher es geschafft hat, mich vollständig in das Universum des Films zu ziehen. Zum Vergleich, ich halte die Fernsehserie "Lost" für ziemlich schlecht weil sie es nicht schafft, mich in ihr Universum zu versetzen, und sollte es doch mal passieren, schmeißt mich die Handlung von Lost laufend wieder raus. Genau das passiert mir bei diesem Film nicht. Ich wundere mich zwar, aber falle nicht aus dem Universum in dem der Film spielt, und das ist ein wesentlicher Teil guter handwerkliche Filmkunst.

Rundherum, ein top Film, jedenfalls für mich.
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am 19. September 2015
Ich bin von dem Film positiv überrascht. Hatte vorher einige Bewertungen gelesen und bin mit gemischten Gefühlen ans Anschauen gegangen. Der Streifen fordert die Phantasie und wartet zum Glück nicht mit platter Action auf. Genauso wie der Protagonist tappt der Zuschauer am Anfang im Dunkeln und erst nach und nach ergibt sich das ganze Bild. Eden kommt auf alle Fälle nicht heraus, eher Dantes Inferno.
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am 6. Januar 2009
Also, ich habe hier einige Rezensionen gelesen und bin erstaunt, lassen sich doch viele von Coververgleichen (=billige Werbemittel) locken. Damit hab ich schon längst aufgehört.
Eden Log ist kein wirklicher Horror und auch kein Actionfilm, da ich allgemein aber eher Filme der anderen Art bevorzuge (Dante 01, Cube, Nothing, Session 9, Machinist, 2001, etc.) habe ich natürlich gleich zu Eden Log gegriffen. VORSICHT, wer nichts mit rein visuellen Filmen anfangen kann sollte niemals zu Eden Log greifen, denn genau das hat Vestiel hier erschaffen, einen für das Auge ansprechenden Film. Auf dem Filmposter wird der Film mit George Lucas Filmen verglichen "was George Lucas?" werden einige jetzt entsetzt sagen, habt ihr euch mal THX 1138 angesehen?
Problem ist, dass man heutzutage nur noch wenige Menschen durch Bilder (keine Special FX)beeindrucken kann. In 2001 sind auch nur wenige Besatzungsmitglieder Hopps gegangen ohne das es jemanden stört, mag man sagen das die Story besser sei...also ich weiß ja nicht, ein Lebensbaum ,der Menschen helfen soll, letztendlich aber das Gegenteil tut ("Can you hear me, Dave?"), sollte HAL nicht auch alles vereinfachen? Ich will aber Meilensteine wie 2001 und THX nicht mit Eden Log vergleichen, das wäre einfach falsch. Eden Log geht "nur" einen weiteren Schritt in der gleichen Richtung dieser Filme.
Kommen wir zu Silent Hill. Der Film hat mit Eden Log eigentlich nur gemein, dass beide einem Videospiel ähneln, nur dass es Silent Hill schon als Spiel gab. Eden Log nimmt eine klare Richtung dahin auf (wird auch im Booklet explizit erwähnt), und wie ich finde sehr gut. Man weiß nie was einem im nächsten Raum erwartet.

So und dann möchte ich aufnehmen was ein Vorredner erwähnen "musste". Dieser Film ist DÜSTER, wenn eine Dystopie nicht düster ist, was dann? Monster im Dunkeln? Versteht mich nicht miss ich gucke gern Horrorfilme, aber düster ist sehr vielfältig (Blade Runner fand ich ziemlich düster). Und intelligent...dieser Film ist natürlich nicht in erster Linie intelligent, wirft allerdings Fragen auf, die erst auf den zweiten Blick mit dem Film zu tun haben.

Ich habe mir diesen Film angesehen weil ich genau das wollte, was mir das Coverbild versprach: viel Dunkelheit, bedrückende Atmosphäre, offene Fragen, Einsamkeit, eine riesen Wurzel ;). Mich langweilt er nicht im geringsten!
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am 18. Oktober 2009
Der Film erklärt wenig, kommt sehr langsam in Fahrt und versucht durch teils verwirrende Effekte Assoziationen aufzurufen die sich erst am Schluss erklären. Liebhaber von Endzeitszenarios und Thriller die auf Wortgewalt und Farbenfrohe Spezial-Effects verzichten können sollten ein Blick auf diesen Film werfen.
Persönlich fand ich BlairWitch enttäuschend, offenes Ende, ewige Jadt und Angst. Wer sich länger mit EdenLog und den Filmmaterial auseinandersetzten will kann durchaus auf seine Kosten kommen. In Eden Log hat die Suche ein Ende.
Um fast alles zu verstehen, statt zu deuten ist es meines Erachtens nötig den Film noch einmal mit den Kommentar des Regiseurs zu sehen.
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am 13. Februar 2010
Für mich ist EDEN LOG echter Geheimtip für Fans düsterer Filme wie Nuit Noire, Eraserhead usw.
Vergleichen würde ich den Film aber nicht direkt. Was ihn aber ausmacht ist, dass er allgemein recht düster und futuristisch gehalten ist. Teilweise hat man den Eindruck einen Stummfilm zu sehen.
Gesprochen wird kaum, was sehr stank zur bedrückenden Atmosphäre beiträgt. Nach und nach erfährt man mehr über Eden Log und die Informationen fügen sich langsam zusammen. Nachdenken muss man hier also schon.

Ich hab über ihn in einer Zeitschrift gelesen und hab ihn mir aus diesem Grund gekauft.
Mir ist bewusst dass die meisten Leute nichts mit dem Film anfangen können, was ihn aber nicht schlecht macht.
Ich würde ihn nur Leuten empfehlen die auf aussergewöhnliches Kino stehen und denen die die Filmbeispiele von oben mögen.
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