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3.0 von 5 Sternen Bekanntes interessant neu zusammengesetzt, 4. Februar 2009
Von 
Torben Knöpfler "www.metalearth.de" (Linz, Rheinland Pfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Great Celestial Delusion (Audio CD)
As Eden burns - eine Band, die mir bis dato gar nichts sagte. Auch im Internet findet man nicht viele Informationen zu besagter Combo. Ok, wir haben es mit vier amerikanischen Musikern zu tun, aber das wars auch schon. Ach ja, eh ich es vergesse: Eine CD gibt's auch, sogar ein Debut, 'The Great Celestial Delusion' und diese liegt gerade auf meinem Seziertisch.

Um schon mal ganz grob die Richtung vorzugeben: As Eden burns spielen sehr modernen Melodic Death Metal mit Metalcore-Einschlägen. Dabei holen die vier Jungs ganz gerne den Vorschlaghammer aus der Tasche und machen ordentlichen Druck ohne auf Melodiösität zu verzichten. Für diese sorgen die Gitarren, die mit verfrickelten Parts und schönen Soli nicht sparsam umgehen. Gleichzeitig prügelt das Drumming sich förmlich durch die eigenen Nummern und verleiht dem Gemisch die nötige Portion Brachialität. Was habe ich noch vergessen? - Ach ja, Vocals gibts auch. Diese variieren zwischen hohen Screams und tiefen Growls, quasi in typischer Manier für das Genre. Das kann man leider so auch für die Songs in ihrer Gesamtheit sagen. Die persönliche Note ist sehr sparsam ausgefallen und vieles kommt musikalisch bekannt vor. Mir kommen zum Beispiel immer wieder "The Black Dahlia Murder" in den Sinn, welche zwar noch einen Ticken schneller agieren, aber ansonsten sehr ähnlich klingen. Das soll nun allerdings nicht heißen, dass AEB langweilig klingen, ganz im Gegenteil. Es ist nur nichts wirklich neues, was der Hörer serviert bekommt. Ich persönlich kann mich sehr gut mit dem Stil von Bands wie The Black Dahlia Murder anfreunden und kann folglich auch dem hier Dargebotenen eine Menge abgewinnen. Gut gelungen ist vor allen Dingen der Übergang von schnellen Blast-Parts zu einem Midtempo-Aufhänger und wieder zurück, weiter auf die Fresse! Hier denke ich vor allem an das wunderschön verspielte "Conceptual Deacy", generell mein Lieblingssong auf dieser Platte. Auch super ist die eingängige Gitarrenarbeit, welche für viele schöne Momente sorgt.
Insgesamt halte ich diese Scheibe für ein ordentliches Debut. Die Band kreiert einen interessanten Soundteppich, der den Hörer phasenweise richtiggehend überrollt. Jetzt stellt sich mir nur die Frage: Kann man für mangelnde Individualität Punkte abziehen? Ich denke, dass es sich leider nicht vermeiden lässt. Der Wiedererkennungswert ist einfach zu gering und es gibt zu viele Bands, die alle versuchen mit einem ähnlich klingenden Gemisch die Leute auf ihre Seite zu ziehen. Falsche Nikes aus China halten auch nicht so lange wie die Originale. Bei Musik ist es doch eigentlich das gleiche: Bands ohne genügend Individualität können die Aufmerksamkeit des Hörers nicht so lange fesseln, wie eine einzigartig klingende Band ' und mag das Soundmaterial noch so technisch perfekt sein.

Genug der harten Worte: As Eden burns liefern hier ihre erste CD ab und dafür kann sich das Dargebotene allemal sehen lassen. Fans von den oben schon angesprochenen "The Black Dahlia Murder" oder Konsorten können hier nix falsch machen. Rein technisch bekommt man auf jeden Fall eine saubere Leistung zu hören.

[...]
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3.0 von 5 Sternen Überladen, 10. Januar 2009
Von 
mshannes (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: The Great Celestial Delusion (Audio CD)
Melodic Death aus Texas? Das wäre nicht der Bundesstatt, der mir bei dieser Musikrichtung als erstes einfallen würde. Und wenn dann noch Carcass in den Promo-Infos erwähnt wird, werde ich natürlich doppelt neugierig, denn auch diese Kapelle fällt mir bei der Erwähnung von Melodeath nicht unbedingt als erstes ein.
Aber eines stimmt schon mal: As Eden Burns spielen lupenreinen Melodic Death, völlig unberührt von Trenderscheinungen und anderen Musikstilen. Man fühlt sich beim Konsum dieser Scheibe schon in die Mitte der 90er Jahre zurückversetzt und so was gefällt mir durchaus. Dabei klingt die CD aber keineswegs altbacken oder verstaubt, schön schmissig und mit gebührender Energie gehen die vier Herren aus den USA auf The Great Celestial Delusion zu Werke. Dabei wissen die Amis an ihren jeweiligen Instrumenten durchaus zu überzeugen: Der Bass wummert ganz ordentlich, das Schlagzeug überzeugt durch sehr abwechslungsreiches Spiel (auch wenn mir die Snare etwas zu hölzern klingt) und an den Gitarren toben sich die Saitenakrobaten nach Lust und Laune aus, dass es (fast) eine wahre Freude ist. Es liest sich vielleicht ein klein wenig übertrieben, aber die Scheibe klingt irgendwie wie Dragonforce auf Melodeath. Und genau da liegt auch mein Problem mit dem Rundling: Man wird fast erschlagen von dauerndem Gitarrengeschwurbel, ein Lead jagt das andere, keinerlei Pausen zum Luftholen oder Entspannen. Hier wäre weniger deutlich mehr gewesen, auf Dauer ist mir das zu hibbelig. Und auch die Stimme von Frontmann Will, der aber vor kurzem wohl die Band verlassen hat, ist nicht dazu angetan, mich milde zu stimmen, beherrscht er doch anscheinend nur einen einzigen Keifton, den er dann auch über die ganze Albenlänge an den Mann zu bringen versucht. Das ist langweilig bis nervig, da helfen auch die selten eingestreuten Growls leider nicht mehr viel, um den Sangespart zu retten. Schade, denn die sowohl Produktion als auch Spieldauer der CD gehen voll in Ordnung, da habe ich mal nichts zu meckern.
Nun, da die Band jetzt auf der Suche nach einem neuen Sänger ist, könnte ja zumindest dieses Manko bei einem eventuellen Nachfolger schon behoben sein. Und wenn dann noch die beiden Sechssaiter ihre Griffbrettakrobatik ein wenig in den Griff bekommen würden, würde bestimmt eine tolle Scheibe dabei herauskommen, aber könnte und würde hilft diesem Output im Moment auch nicht, hier und jetzt reicht's leider nur zu drei Punkten.
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The Great Celestial Delusion
The Great Celestial Delusion von As Eden Burns (Audio CD - 2008)
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