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43 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Made In Japan - August 1972 - Extendet Version
Über die Qualität der Musik von Made in Japan (bzw. "Live In Japan" in Japan) möchte ich nichts mehr sagen; wer das Album kennt, weiß, dass es zu den Top Ten der besten Live-Alben gehört. Wer es (noch) nicht kennen sollte, es gibt hinsichtlich der Musik genügend andere Rezensionen.

Die Frage ist, ob man das 3-CD-Box-Set...
Veröffentlicht am 22. Februar 2004 von Linda99

versus
26 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen raus mit den Rezensionen zu alten Ausgaben von Made In Japan
liebes Amazon-Team,

nehmt endlich die Rezensionen zu den alten Ausgaben von Made in Jap an raus. ist sehr verwirrend. Gruss
Vor 9 Monaten von Ostbahn veröffentlicht


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43 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Made In Japan - August 1972 - Extendet Version, 22. Februar 2004
Von 
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(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Live In Japan 1972 (Audio CD)
Über die Qualität der Musik von Made in Japan (bzw. "Live In Japan" in Japan) möchte ich nichts mehr sagen; wer das Album kennt, weiß, dass es zu den Top Ten der besten Live-Alben gehört. Wer es (noch) nicht kennen sollte, es gibt hinsichtlich der Musik genügend andere Rezensionen.

Die Frage ist, ob man das 3-CD-Box-Set tatsächlich braucht, oder ob nicht "Made In Japan" in der Original-Version ausreicht. Dafür gibt es verschiedene Gesichtspunkte: vor 1998 kam man um den Kauf dieser Edition gar nicht herum, weil es bis dahin nur die CD-Erstüberspielung von 1989 gab. Ich habe mir diese CD-Box daher direkt 1993 gekauft. Einerseits wegen dem digitalen Re-Mix der Original-Masters durch die Abbey Road Studios, andererseits weil ich - wie viele andere Liebhaber dieses Albums - wissen wollte, wie die anderen Versionen der Titel sich anhören, die die Band an den drei Konzerten spielten (über 50 % der Titel des Original-Albums stammen von den Tapes vom 16. August 1972 in Osaka).

Hinsichtlich des zweiten Gesichtspunktes wurde ich nicht enttäuscht, denn die einzelnen Versionen der Titel weichen doch recht voneinander ab, was die Soli von Ritchie Blackmore und insbesondere Jon Lord angehen. Da kann man doch feststellen, dass die Band in den Konzerten sehr viel gejammt hat und so gut und virtuos aufeinander eingespielt war, dass sie nie an "feste" Soli gebunden war.

Klasse ist auch, dass man bei dieser Edition die Ansagen von Ian Gillan zwischen den einzelnen Titeln hören kann. Zum Re-Mix: Gitarre und Orgel wurden zum ersten Mal in die richtige Position gebracht, Gitarre nun rechter und Orgel linker Kanal. Der Gesang von Ian Gillan ist lauter als auf der Erstveröffentlichung von 1989 und meiner Meinung auch lauter als auf der Remastered Version von "Made In Japan" von 1998, was ich persönlich aber nicht als störend finde. Störend finde ich bei "Live In Japan" aber etwas, dass der Bass von Roger Glover für meinen Geschmack im Re-Mix zu weit in den Hintergrund gemischt wurde. Das ist schade und daher ein halber Punktabzug.

Was die Auswahl der Songs angeht, hätte man mit dieser 3-CD-Edition die "Made In Japan"-Version von "Smoke On The Water" (15. August 1972 - Osaka) veröffentlichen können, was aus Gründen der CD-Kapazitäten leider unterblieb. Denn nur bei dieser Version bekam R. Blackmore das markante Anfangsriff des Titels fehlerfrei hin. Statt dessen konnte man z.B. auf eine zweite Version von "The Mule" verzichten, da dies ein (sehr gutes) Drum-Solo ist, wobei aus meiner Sicht eine Version gereicht hätte. Aber das ist reine Geschmacksache und man kann das natürlich auch anders sehen.

Das 24-Seiten-Booklet ist hoch informativ, was die Geschichte dieser inzwischen legendären Japan-Konzerte angeht einschl. vieler Farbfotos (allerdings überwiegend aus dem Londonder "Rainbow" - Juli 1972).

Wer sich nur für die Musik des Albums "Made In Japan" interessiert, braucht diese Box nicht wirklich, zumal es seit 1998 ja die Remaster-Edition Made in Japan (25th Anniversary Edition) dieses Klassikers gibt, die noch drei Bonus-Tracks enthält und klanglich klasse ist. Der Bass ist auch wieder da wo er hingehört, nämlich in's Ohr des Zuhörers und auch sonst ist an dieser Version nichts zu bemängeln. Gitarre und Hammond-Organ sind beim Remaster wieder getauscht, so dass es sich wieder so anhört, wie man das schon 1972 von der LP kannte (warum die Positionen seinerzeit überhaupt getauscht wurden, ist mir unerklärlich; auch das Booklet sagt dazu nichts).
Was fehlt, ist der bekannte Ausruf von Ian Gillan nach dem Ende von "The Mule": "Ian Paice on the drums, yes"! Der gehörte für mich immer zum Titel, schade.

Wer allerdings - wie ich - auch einmal die anderen Versionen der Titel hören möchte, kommt um "Live In Japan" nicht herum. Denjenigen kann ich den Kauf der 3-CD-Box nur uneingeschränkt empfehlen. Das Tokyo-Budokan-Konzert vom 17. August 1972 ist außerordentlich gut und druckvoll. Der Begleittext sagt, dass das Konzert wohl das beste, aber der Sound in Tokyo nicht gut war und man deshalb überwiegend auf das Osaka-Konzert vom 16. August 1972 zurückgegriffen hätte. Wirklich nachvollziehen kann ich das nicht, wenn man sich das Tokyo-Concert anhört.

So eine Veröffentlichung wünschte ich mir auch einmal von den fünf "Fillmore East"-Concerts der Allman Brothers Band vom 12./13. März und 27. Juni 1971 At Fillmore East (Deluxe Edition) The Fillmore Concerts.
Für "Live In Japan" gute 4 1/2 Sterne, für "Made In Japan" 5 Sterne! Weniger geht bei diesen beiden Alben wirklich nicht.
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31 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gelungene Final Version dieses Live-Klassikers, 2. Juni 2014
Von 
Linda99 - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Über die Qualität der Musik von Made in Japan (25th Anniversary Edition) (bzw. Live In Japan 1972) möchte ich nichts mehr sagen; wer das Album kennt, weiß, dass es zu den Top Ten der besten Live-Rock-Alben gehört. Wer es (noch) nicht kennen sollte, es gibt hinsichtlich der Musik genügend andere Rezensionen.

Die Frage ist, ob man das neue 4-CD-Box-Set tatsächlich braucht, oder ob nicht "Live In Japan" in der Original-Version von 1993 ausreicht. Ich hatte mir diese CD-Box direkt 1993 gekauft; einerseits wegen dem digitalen Remix der Original-Masters durch die Abbey Road Studios, andererseits weil ich - wie viele andere Liebhaber dieses Albums - wissen wollte, wie die anderen Versionen der Titel sich anhören, die die Band an den drei Konzerten spielte (über 50 % der Titel des Original-Albums stammen von den Tapes vom 16. August 1972 in Osaka).

Da ich das Album "Made In Japan" seit 1972 bisher in 4 Versionen habe, war doch reichlich zu überlegen, ob ich die rd. 100 EUR anlegen soll für eine fünfte Version dieses Live-Klassikers. Da es immer eines meiner allerliebsten Live-Rock-Alben war und immer geblieben ist (neben Rockin' the Fillmore the Complete Recordings, At Fillmore East (Deluxe Edition)), entschied ich mich letztlich für den Kauf der Box, weil ich alle drei Konzerte haben wollte, die alle einfach nur fantastisch und zeitlos aufregend sind.

Gute Entscheidung? Sehr gute Entscheidung, denn für mich hat der neue Remix und Mastering deutlich im Sound gegenüber "Live In Japan" zugelegt. Der ist jetzt etwas lauter als bisher, aber auch sehr viel größer im Volumen, klarer und breiter aufgestellt; einfach druckvoll und detailreich. Ganz deutlich wird das bei den Drums von Ian Paice. Das Hi-Hat zischt bei "The Mule" in's Ohr und die beiden Floor-Toms brummen einem richtig satt in den Kopf, wenn sie angeschlagen werden.
Oder auch "Smoke On The Water vom 15. August 1972 Osaka. Das berühmte Anfangsriff von Richie Blackmore hört sich nahezu so an, als wenn man in der ersten Reihe vor der Bühne stehen würde. Das gilt auch für den Gesang und den häufigen Chat von Ian Gillan zu den Songs, der jetzt vollständig veröffentlicht sein soll. Auch Roger Glover's Bass kommt jetzt ziemlich satt aus den Lautsprechern und die ganze Band hört sich soundmäßig noch perfekter an.

Weiteres Beispiel: "Space Truckin" in der erstklassigen Version vom 15.8.1972. Bei 9:25 Minuten setzt Jon Lord mit seinem Hammond-Solo kurz aus. Hier hört man jetzt auch die von Ian Gillan gespielten Congas sehr deutlich und gleichberechtigt mit den Drums von Ian Paice; die Congas waren früher kaum zu hören. So findet man viele Beispiele, wenn man sich die einzelnen Konzerte im Vergleich zum alten "Live In Japan" anhört und vergleicht.

Die Aufmachung des Set:
Gefällt mir sehr gut mit dem LP-großen Hartkarton in der Original-Artwork von 1972. Das Hardcover-Buch ist tatsächlich ein gebundenes Buch mit hochwertigem Kunstdruckpapier und 60 Seiten Inhalt. Es beinhaltet viele neue, aber auch alte Fotos, die aber nicht ausschließlich von den drei Japan-Konzerten sind, sondern von der "Machine Head-Worldtour". Der Fotograf Fin Costello erklärt das so, dass das japanische Publikum während der Konzerte nicht stehen durfte, sondern verpflichtet oder besser gezwungen wurde, sitzen zu bleiben. Zudem wurde die Stage getrennt vom Publikum durch eine Reihe ausgebildeter Karate-Kämpfer als Security, die zum Publikum gewandt saßen. Derartige Live-Shootings wären für Fotografen langweilig und würden bei einem Live- Album-Cover nicht die Energie visuell zeigen können, die eine Hardrock-Band wie Deep Purple beim Publikum erzeugen kann. Deswegen die Live-Shots aus England für das Album.

Es gibt auch viel Text zu lesen, nicht alles neu natürlich, aber bei einem so alten Rock-Album sind die meisten Fakten ja zwischenzeitlich auch bekannt. Viele Rockmusiker geben Statements zum Album ab, wie sie es kennen lernten und auch beeinflusst hat in der eigenen Entwicklung der Musik. Das japanische Tour-Programm bringt weitere neue Fotos und viel Text, leider nur etwas für Kenner der japanischen Sprache.
Die Promo-Single mit zwei Versionen von "Smoke On The Water" (Studio + Live editiert) habe ich noch nicht gehört, ist aber eine nette Beigabe. Ebenso wie zwei Download-Codes zum Herunterladen des Original-Albums in der Remix-Version 2014 und der Remaster-Version von der Original-LP von 1972.

Die DVD (88 Minuten) finde ich wirklich interessant, angefangen von Bildern von Montreaux 1972 vor dem Brand sowie während und nach dem Brand; was für eine Katastrophe da über die Stadt hereinfiel. Weiter gibt es das Schwarz-Weiß-Filmmaterial vom 17. August 1972 sowie etwa ein Jahr später in Tokyo. Der Rest ist die Geschichte der MK 2-Besetzung der Band. Wenn man die letzte Deep Purple-DVD bereits hat, wiederholen sich allerdings einige Aufnahmen (so z.B. Beat-Club-Sessions und Hofstra-University NY). Trotzdem alles in allem eine runde Sache diese DVD!

Letzte Frage, braucht man diese Box mit allen drei Konzerten wirklich? Ganz klar nein, wenn man nur auf das Album "Made In Japan" fixiert ist. Dann kann man auch mit der 1993er "Live In Japan" oder der Remaster-Version von 1998 zufrieden sein.
Es ist auch klar, dass es Meinungen gibt bzw. geben wird, die den Klang der Neuauflage schlecht und damit überflüssig finden. Ich gebe daher auch nur meine persönliche Meinung wieder, wie ich das zu Hause auf meiner Anlage empfinde und höre.
Wenn mich allerdings jemand fragen würde, welche der verfügbaren Versionen des Albums er sich denn nun kaufen sollte, Antwort wäre, auf jeden Fall eine Version von 2014, weil die für mich vom Klang her alle bisherigen Veröffentlichungen topt!

Mit diesem Live-Klassiker von Deep Purple in der Neuauflage geht es mir wie bei Rockin' the Fillmore the Complete Recordings von Humble Pie in der 4-CD-Box vom letzten Jahr. Die Vinyl-LP von 1971 war auch immer gut vom Klang, aber der neue Remix und Mastering hängt die Doppel-LP einfach ab und bringt an vielen Stellen Sachen klanglich hervor, die so früher nicht hörbar waren. So ist es auch mit der neuen Remix-Version von "Made In Japan".

Martin Pullan, der für die Neuauflage verantwortlich ist, hat aus meiner Sicht einen guten Job gemacht und den 1993er Remix auf den heute technisch möglichen Stand gebracht rund 20 Jahre später. Er sagt allerdings auch im Buch dazu, dass man aus den paar zur Verfügung stehenden Tonspuren nicht mehr herausholen könnte, als wenn das Album heute live neu aufgenommen würde mit 100 Tonspuren und mehr über ProTools. Er hätte ohnehin gehörige Achtung gehabt vor dem Auftrag, dieses Classic-Album mit allen drei Konzerten komplett neu zu mixen, denn: "Everyone knows this material. One false move and they come over you like a ton of bricks".
Von mir aus bestimmt nicht, ***** gerne hierfür!
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113 von 123 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Must-Have Live Album, 25. August 2004
"Made in Japan" aus dem Jahr 1972 zeigt die unheimliche Kraft des Live-Acts von Deep Purple in der legendärem Mark II Besetzung um Ian Gillian, Roger Glover, Ian Paice, Jon Lord und 'Wunderkind' Ritchie Blackmore -- und überzeugt auf der ganzen Linie.
Die erste CD ist die Remastered Version der originalen "Made in Japan", und ist -- für ein Doppelalbum bzw. eine 70+ Minuten CD -- mit sieben Tracks auf den ersten Blick etwas spärlich belegt. Allerdings haben es diese sieben Tracks ganz schön in sich, denn jeder Song ist in einer Überlängen-Version zu haben, die nur so von ausufernden Soli und Improvisationen strotzt, die Deep Purple's Live Präsenz nur bestätigen.
Die erste Seite beginnt mit dem alt-bekannten 'Highway Star', die damals viel besser als Opener als (wie heute) als Zugabe geeignet war.
'Child in Time' überzeugt vor allem im legendären Mittelteil, mit heftigem Gitarrenspiel von Blackmore, wenngleich die ruhigen Anfänge durchaus mit der Studioversion mithalten können, was allerdings in der Natur des Stückes liegt.
'Smoke On The Water' - damals ebenfalls der "Rocker zu Beginn" - regt noch mehr zum Haarewedeln und Kopfschütteln an als die Studioversion, und reizt mit den siebeneinhalb Minuten zum absoluten Auspowern an.
'The Mule' mit Paice' Drum Solo ist meiner Meinung nach das eigentliche Glanzstück dieser CD, und ein würdiger Abschluss der ersten LP (sofern es noch Leute gibt, die eine LP Version ihr eigen nennen...). Auch erwähnenswert ist Gillians Gesang und das generelle, lockere Feeling, dass diese Live Version vermittelt. Hier zeigt die Gruppe wirklich, was in Ihnen steckt.
'Strange Kind of Woman' und 'Lazy' läuten die zweite Platte an (bzw. die zweite Hälfte der ersten CD, oder wenn man die Live in Japan Variante besitzt, die zweite CD ... Veröffentlichungschaos), und können vor allem durch die Gitarre bezeugen und ihren Wert gegenüber den Studioversionen ausmachen.
Schließlich und endlich geht es mit einer 19:53 (ja, beinahe 20 Minuten) Version von Space Trucking zum grandiosen Finale über, wo die Gruppe noch einmal alle Register zieht und keine Muskelfaser der Hörer entspannt hält.
Wo allerdings der Remasters-Release besonders besticht, liegt in der zweiten CD dieser Veröffentlichung, die -- unscheinbar betitelt mit "The Encores" wahrliche Live Glanzstücke zeigt:
'Black Night' und 'Speed King' sind um einiges schneller, flotter, härter und -- mit einem Wort -- grandioser als bei jeder anderen Live oder Studioveröffentlichung, die es bislang von Deep Purple gegeben hat. Die Kraft die die Band bei diesen Stücken zu Tage legt ist wahrlich gigantisch!
Die wahre Perle ist allerdings die Rock and Roll Cover 'Lucille', welches bis zu dem Zeitpunkt (sofern ich Deep Purples Veröffentlichungschaos überblickt habe) noch in keiner Aufnahme zu hören war, und wenn, zumindest nicht derartig rockig. Das Stück, das heute immer noch als Encore, also Zugabe, gespielt wird, entfacht in dieser Aufnahme vom 16. August 1972 die ganze Faszination, die es auch heute noch auf die Konzertgänger ausübt. Ein Stück, auf das der Hörer immer wieder - und vor allem immer wieder gerne - hinspielt.
Abschließend kann man sagen, dass diesen Aufnahmen, die an drei Tagen im August 1972 in Japan getätigt wurden, den Flair von Deep Purples Live Auftritten wohl am besten einfängt, wohl als eines der größten Live-Alben aller Zeiten gilt, und von dem manche Fans zu Recht behaupten, dass die Versionen auf dieser Scheibe um einiges besser sind, als die Studio-Versionen, die getätigt wurden. Deep Purple auf ihrem Höhepunkt, ein unverzichtbares Must-Have für alle Rock-Fans
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Seit 40 Jahren liebe ich dieses epochale Live-Album,, 17. Mai 2014
auf den musikalische Qualität muss man wahrlich nicht mehr eingehen. Stattdessen nur zu Inhalt und Klang der BRD: es sind der 2013er Mix und der 1972er Mix jeweils in den Formaten 2.0 PCM 24/96, 2.0 DTS-HD 24/96 und 2.0 Dolby TrueHD 24/96 enthalten. Wie bereits bei den King Crimson Remasters und Ziggy Stardust kann ich diese BRD/DVD Audio klanglich 100%ig empfehlen: es sind einfach auf 24/96 mehr Informationen als auf 16/44.1 enthalten. Natürlich sollte man auch einen entsprechen guten BRD/DVD-Player haben, dann macht die CD klanglich keinen Stich, ebenso die mir vorliegende Original-LP. Der Vorteil zum HD-Download: man hat etwas in der Hand und darauf will ein boring old fart wie ich einfach nicht verzichten.

Fazit: Klasse!!
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Mutter aller Live-Alben, 8. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Made In Japan (Audio CD)
Im Dezember 1972 veröffentlicht, ist Made in Japan einfach der Vorreiter einer Rockband, wie sich ein damals modernes Live-Rock-Album anzuhören hatte. Sicherlich gab es auch danach noch haufenweise klasse Rock-Live-Alben, die von der Produktion oder auch vom Feeling her sicherlich genauso gut waren wie Made in Japan, aber Deep Purple waren eben die erste rockende Band, die mit einem Doppel-Live-Album enormen Erfolg erringen konnten, und bei so wundervollen Songs wie "Strange kind of woman","Smoke on the Water","Highway Star" oder dem langen enorm stimmungsvollen "Child in Time" ist dies auch keine Überraschung. Selbst das mit Jam-Sessions 20-minütige in die Länge gezogene psychedelische "Space Truckin" war einzigartig bis dahin.

Es gibt auch in der Rockmusik viele unterschiedliche Geschmäcker, und viele werden ihre eigenen Lieblings-Live-Scheiben haben, aber von Made in Japan ist niemand abgeneigt, es ist sowas wie die erste essentielle Rock-Live-Scheibe, die jedermann lieb hat und der man einfach Respekt zollen muss. Danach kam dann 1975 z.B. Kiss Alive, die aber eben nicht diesen enorm hohen Stellenwert hat, weil es eben nicht die erste Scheibe dieser Art war. Ich möchte jetzt gar nicht auf die einzelnen Songs(da eh alle bekannt) oder die Musiker(alle in Hochform) im Einzelnen eingehen, aber diese magische Live-Atmosphäre und diese powervolle Energie, die selbst im Wohnzimmer wahrgenommen werden konnte, war damals einzigartig und etwas völlig neues.

Es ist eben das erste essentielle Album dieser Art, und erste Alben Ihrer Art gehen immer in die Geschichte ein. Es mag viele andere Live-Alben geben, die vielleicht besser zu sein scheinen, aus welchen Gründen auch immer, aber es sind dann eben nicht mehr die ersten und haben für die Rock-Geschichte keine Relevanz mehr.
Made in Japan gehört schon aus geschichtlichen Gründen in jede Rocksammlung - ohne geht gar nicht!
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24 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Vorbild für fast alle anderen Live-Alben, 20. Februar 2007
Nachdem die MK II-Besetzung gute drei Jahre ständig auf Tour oder im Studio war, ging es im August `72 erstmalig nach Japan. Die Herren Gillan und Blackmore hatten zu diesem Zeitpunkt schon so ihre Schwierigkeiten miteinander. Auf diesen fantastischen Liveaufnahmen merkt man davon (Gott sei Dank) nichts. Nachdem die "Machine Head" schon weltweit sehr gut lief, wurde die Gruppe mit diesem Album zu Superstars.

Eigendlich haben die Vorrezensenten schon alles zu diesem Album geschrieben. Es ist das Vorbild für alle späteren Live-Alben von Interpreten härterer Musik. Martin Birch hat als Produzent hier seinen tollen Ruf begründet. Er sagt aber selber, dass die Gruppe es ihm sehr einfach gemacht hat, da sie (die Gruppe) einfach genial an diesen 3 Abenden war. MK II auf dem Höhepunkt ihres Schaffens.

Aber sie waren auch nur Menschen. Der Gesang bei `Speed king` auf CD 2 geht irgendwie unter. Ist auch besser so, sonst würden die 5 jetzt mit Heiligenscheinen herumlaufen. :-)

5 Sterne sind (mal wieder) zu wenig. Somit von mir 5+ Sterne.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das ultimative Livealbum, 13. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Made In Japan (Audio CD)
In Punkte spielerisches Können, Songwritimg und Liveperformance waren sie zu jener Zeit allen Konkurrenten um Lichtjahre voraus. Es wird nie ein besseres Livealbum geben. Durch dieses Album wurde ich überhaupt erst ein Liebhaber harter Klänge(das war 1978!). Ein Meilenstein für die Ewigkeit.
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28 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen GENIALITÄT PUR!, 24. April 2006
Warum ich mir SO lange Zeit gelassen habe, mir diese BESTE ROCK-SCHEIBE ALLER ZEITEN zu kaufen, weiß ich nun wirklich nicht mehr. Aufgewachsen mit der original LP-Version, meiner Brüder, von 1972 (bei der Aufnahme war ich gerade mal 2 Jahre alt...) kann ich immer noch alle Stücke mitsummen und bin völlig aus dem Häuschen wie geil der Sound, selbst nach 34 Jahren(!), noch rüber kommt. Mag wohl auch teilweise an dem digitalen Remix der legendären Abbey Road Studios liegen. Das die Musiker der legendären MK II - Formation damals auf ihrem musikalischen Zenit waren und hier ihre allerbeste Live-Performance aller Zeiten ablieferten dürfte hinlänglich bekannt sein. Diese Doppel-CD ist nicht nur für alle Deep Purple - Fans Pflicht, sondern ebenso für alle Freunde des guten Rock ein absolutes MUSS. - KAUFEN KAUFEN KAUFEN!!! ...und glücklich sein!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Deep Purple Live, 7. März 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Made In Japan (Audio CD)
Made in Japan ist eine legendäre Live-CD und bis heute meine Lieblings Live-CD.Die Band ist an diesen Abenden in Hochform und spielt die Songs mit tollen Solos.Die Band hatte miteinander schon etwas Streit,auf dieser CD merkt man davon glücklicherweise noch kein bischen etwas.

Auf der CD sind Songs von den meistverkauften und meiner Meinung nach, auch besten Deep Purple-Alben: In Rock (1970), Fireball (1971) und Machine Head (1972). Das Album selbst ist von Ende 1972. Schade aber, dass frühe Bandklassiker wie "Mandrake Root" o.a. fehlen.

"Highway Star" ist in klasse Version enthalten. Die Band zeigt richtig was sie kann. "Child in Time" ist ein Klassiker der Band, der auf beinahe jedem Konzert gespielt wurde (so lange bis Ian Gillan den Song leider nicht mehr singen konnte), aber fast nie so gut wie hier. "Smoke on the Water", klar, dass dieser Song drauf ist, ohne "Smoke on the Water" wäre das Publikum nicht so begeistert. "The Mule" ist nicht so bekannt, aber auf diesem Album ist eben nichts schlecht und "The Mule" ist auch als Studioversion nicht schlecht, sondern wirklich gut. "Strange Kind of Woman", ein zeitloser Hit, einfach toll gespielt. "Lazy" ist gut und ebenfalls als klasse Version enthalten. "Space Truckin'" gefällt mir auch live sehr gut, hier in einer 19-minütigen Version (!)

Insgesamt hört man Deep Purple in absuluter Hochform, als sie gerade auf dem Höhepunkt ihrer Karriere sind.
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Non-Plus-Ultra aller Rock Live-Alben, 6. Juni 2005
Von 
Andreas Erler (Gelsenkirchen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Made In Japan (Audio CD)
Ich bin 42 und kenne "Made in Japan" seit Mitte der Siebziger.
Für mich ganz klar das beste was Deep Purple jemals gemacht hat.
Das Zusammenwirken der Mitglieder ist einfach kongenial, so dass jeder Song ein Genuss ist.
Auch das Einbinden von Elementen aus anderen Songs ist in bestechender Weise gelungen. Höre: "Space Truckin" und "Fools".
Ich frage mich, warum es nicht mehr Sterne gibt?
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