Amazon.de: Kundenrezensionen: The Last Remnant (XBox360) Bildschirmtexte multiling., Sprachausgabe englisch

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22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen The Last Remnant - Aber definitiv nicht der letzte Streich von Square-Enix!
Erst einmal möchte ich anmerken, dass meine Meinung auf über 150 mit dem Spiel verbrachten Stunden basiert, ebenfalls habe ich mich ein wenig mit dem Spielsystem befasst und viel mit anderen im Internet diskutiert, da es durch den weltweit gleichzeitigen Release weder Faqs gab, noch das Spiel selbst viel erklärt, was im Grunde auch einer der wenigen Kritikpunkte für mich...
Vor 9 Monaten von Swordy veröffentlicht

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versus
9 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Square-Enix - Das war wohl nix
Rezension nach 15 Stunden Spielzeit:

Nach Infinitive Undiscovery beweist Square-Enix erneut, dass sie nicht mehr imstande sind, aussergewöhnliche RPGs zu kreieren. Denn the Last Remnant bietet nicht mehr, als gewöhnliche Standard-RGP-Kost, verpackt in einer nett anzusehender Unreal3-Engine. Jedoch genau diese Engine sorgt dafür, dass der Xbox360 häufig die...
Vor 12 Monaten von Squallie veröffentlicht

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22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen The Last Remnant - Aber definitiv nicht der letzte Streich von Square-Enix!, 29. Januar 2009
Erst einmal möchte ich anmerken, dass meine Meinung auf über 150 mit dem Spiel verbrachten Stunden basiert, ebenfalls habe ich mich ein wenig mit dem Spielsystem befasst und viel mit anderen im Internet diskutiert, da es durch den weltweit gleichzeitigen Release weder Faqs gab, noch das Spiel selbst viel erklärt, was im Grunde auch einer der wenigen Kritikpunkte für mich ist.

Jedenfalls kann ich nun nach Abschluss des Spiel inkl. aller Sidequests sagen, dass The Last Remnant absolut sein Geld wert ist, vor allem für RPG-Veteranen, die es gerne etwas schwieriger und komplexer haben.

Kommen wir jetzt erst einmal zu den versch. Punkten:

Graphik

Visuell kann sich das Spiel auf einem LCD Fernseher wirklich sehen lassen, Square-Enix nutzt die Unreal-Eninge viel farbfroher und fantasievoller als ein gewisser Entwickler zu einem zweiten Teil eines hier indizierten Spiels, aber im Gegensatz dazu fehlt es etwas an Feinheit, was sich nicht zuletzt durch die geringen Ruckler und das Nachladen von Texturen kurz bemerkbar macht. Dennoch lassen sich etwa 80% der technischen Probleme mit einer Festplatteninstallation beheben, diese wäre also in diesem Falle sehr sinnvoll, nach einiger Zeit fallen einem die Mängel und Ladezeiten überhaupt nicht mehr auf. Insgesamt also doch ein sehr schönes Rollenspiel, dass wirklich nur geringfügig unter technischen Problemen leidet.


Sound

Definitiv der beste Punkt für mich im ganzen Spiel neben dem Kampfsystem.
Die Musikuntermalung ist einfach nur gelungen und sehr abwechslungsreich. Von ruhigen Melodien bis hin zu richtig rockigen Battle Themes fehlt es an nichts, auch bei der Quantität hat man nicht gespart. Je nach Verlauf eines Kampfes ändert sich die Kampfmusik, was sehr zu Atmosphäre beiträgt. Positiv anzumerken ist noch, dass jede Stadt ihr eigenes Thema hat und davon gibt es nicht wenige.

Klangtechnisch überzeugt das Spiel ebenfalls, man spürt regelrecht den Unterschied, wenn man von einer großen Lanze oder einem Schwert getroffen wird, auch der Klang beim Aufeinandertreffen der Waffen weiß zu gefallen.

Die englische Sprachausgabe ist mit ganz, ganz wenigen Ausnahmen ebenfalls gelungen und man hört definitiv einen deutlichen Unterschied zur z.B. bei weitem weniger guten Synchronisation von Infinite Undiscovery heraus.

Jedenfalls kann man beim Sound allgemein nicht meckern, alles ist sehr gut umgesetzt.


Story/Charaktere

Hier möchte ich eigentlich nicht viel sagen, außer dass sie sehr solide ist und hier und dort ihre Storywendungen hat. Zusätzlich gibt es einige wirklich tolle in Szene gesetze Sequenzen, die auf jeden Fall zum Weiterspielen motiveren, auch wenn die wahre Stärke meiner Meinung nach im Gameplay ist.

Die Charaktere sind alle abwechslungsreich und entwickeln sich im Laufe des Spiel mal mehr, mal weniger weiter.

Es gibt 4 Rassen im Spiel:

- Mitra (Menschen)
- Sovani (Humanoide Katzen mit 4 Armen; lange Lebensdauer)
- Qsiti (froschähnliche Kreaturen)
- Yama (fischähnliche, große Wesen; ein bisschen vergleichbar mit den Seeqs in FFXII)

Diese sind relativ fantasievoll gestaltet, auch kann man selbst entscheiden, ob man Qsitis, Mitras oder Yamas als generische Soldaten im Verband mitnimmt. Sovanis sind leider sehr selten, außer 5 oder 6 Anführern kann man keine in den Kampf nehmen.


Gameplay/Kampfsystem

Zum Spielprinzip muss man eigentlich nicht viel sagen, es spielt sich im Grunde wie die meisten anderen japanischen Rollenspiele, man bewegt sich von einer Stadt oder einem Dungeon zum nächsten, verfolgt dabei die Story und kämpft gegen Monster. Eine begehbare Weltkarte gibt es nicht, sondern man wählt den Bestimmtungsort wie bei Lost odyssey auf einer großen Karte selbst.
Dabei ist das Spiel dank der zahlreichen Sidequests dennoch nicht zu linear. Diese erweisen sich größtenteils als ziemlich spaßig und werden mit Geld oder anderen Items belohnt, die zum Teil auch um einiges sinnvoller sind als in anderen Spielen. Dazu lassen sich auch neue Anführer freischalten, wo wir nun auch beim Kampfsystem wären.

Generell ist dieses vor allem am Anfang relativ komplex, es wird hier zu wenig erklärt und man braucht ein wenig Feinarbeit beim Auswählen der Anführer, Soldaten und Formationen.
Die Anzahl dieser erhöht sich im Verlauf des Spiel, am Ende können defakto 6 Anführer aktiv am Kampf teilnehmen und der Rest mit generischen Soldaten aus Athlum gefüllt werden.

Es gibt bei Last Remnant kein klassisches Levelsystem, man steigt nach einigen Kämpfen im "Battle Rank" und je nach Gegner bekommen eure Mitglieder Statuserhöhungen. Jetzt komme ich auch zu einem der wichtigsten Punkte, der das Spiel um einiges weniger frustrierend macht. Man sollte versuchen, seinen Battle Rank durch Verlinkung mit mehreren Gegnern nicht unnötig in die Höhe zu treiben, da die Gegner dadurch bessere Fähigkeiten bekommen und einem eventuell selbst die Statuserhöhungen dafür fehlen. Diese bekommt man nämlich nur gegen Gegner, wo die Moral am Anfang des Kampfes auf der Seite der Gegner größer oder zumindest in der Mitte ist bzw. wird man im Spiel bestraft, falls man die ganze Zeit nur gegen schwache Monster kämpft. Auch erweist es sich als sinnvoll, die Gegner, welche Stat-UPs geben, einzeln zu töten, da so gesichert wird, dass der Battle Rank nicht zu schnell hochsteigt. Im Endeffekt hat man selbst also viele schöne Statuswerte, die Gegner aber sind nur minimal gestärkt. Als Richtwert für das Ende der ersten Disc würde ich Battle Rank 40-60 geben, mit ein wenig Grinding auf der zweiten Disc dürfte man damit keine Probleme haben. Nichtsdestotrotz bleibt das Spiel eines der etwas schwierigeren RPGs von dieser und letzter Generation.

Das Kampfsystem an sich ist zwar rundenbasiert, aber etwas völlig Neues und auf alle Fälle anders als gewohnt. Man kämpft erst einmal in Kampfgruppen bzw. Verbänden, in der bis zu 5 Einheiten sind, die alle verschiedene Aktionen durchführen. Hier hat man meistens die Wahl zw. normaler Attacke, "Combat Arts" oder "Mystic Arts". Je nach Verlauf und der HP kriegt man auch die Möglichkeit, sich zu heilen oder z.B. die anderen wiederzubeleben, falls sie fallen sollten. Anfangs ist es sicherlich gewöhnungsbedürftig, aber nach einiger Zeit macht es richtig viel Spaß, auch wenn die Kämpfe zum Teil etwas dauern können. In seltenen Fällen kommen auch nicht die Befehle, die man möchte, aber meistens machen die Einheiten dann von selbst doch ganz sinnvolle Sachen, wenn auch nicht immer...;)

Viele Battles wirken durch das System in Verbänden auch sehr episch, man kämpft sich durch Horden von Monstern und verfeindeten Einheiten durch, um dann einen gut inszernierten Boss zu plätten, sodass man nach dem Sieg richtig zufrieden mit sich sein kann. Auch enden die Kämpfe teilweise so knapp, dass es eben manchmal wirklich um "Alles oder Nichts" geht und die Befehle gegen Ende wahrlich nicht unüberlegt auswählen muss. Frust kann dabei auch entstehen, aber man sollte sich nicht unterkriegen lassen. :)

Neben all diesen Möglichkeiten kann man noch wie gewohnt Waffen kaufen, seltene Monster für Belohnungen und Materialien töten sowie seine Ausrüstung bei einem Schmied verbessern, was für Rush, den Hauptcharakter, welchen ihr steuert, fast essentiell ist. Alle anderen upgraden ihre Waffe von selbst, sobald ihr einen bestimmten Battle Rank erreicht habt.

Was mir persönlich misfällt, ist das Suchen nach seltenen Monstern. Diese haben eine grüne und keine weiße Schrift, wenn ihr sie mit dem Steuerkreuz auf dem Feld anvisiert. Für das Erledigen dieser speziellen Monster bekommt ihr nette Komponenten und hin und wieder Preise für das Lösen eines Gildenauftrages. Gildenaufträge sind übrigens ähnlich wie Sidequests, können aber jederzeit ohne Anprechen einer bestimmten Person gemacht werden.
Was nun wirklich sehr frustrierend wird, ist das "Spawning" der seltenen Monster, d.h. sie erscheinen nicht immer ein einem Dungeon. Manchmal müsst ihr 10-50 Versuche starten und dabei immer wieder raus zur Weltkarte und dann wieder rein zum Dungeon. Dementsprechend ist es extrem zeitaufwendig. Glücklicherweise ist dieser Teil komplett optional, ihr könnt also auch ganz normal das Spiel genießen und die Jagd ignorieren.

Speichern kann man übrigens jederzeit, was man durchaus ausnutzen sollte.


Fazit: Ich hatte mit dem Spiel wirklich so viel Spaß wie schon lange bei keinem RPG mehr, dass letzte war vermutlich Shin Megami Tensei: Nocturne/Lucifer's Call, das ebenfalls teilweise recht happig sein kann und grenzenlose Möglichkeiten bietet.

Die audio-visuelle Untermalung ist toll, die Story solide und das Kampfsystem abwechslungsreich und episch, was alles definitiv zum Positiven beiträgt. Die ganze Viefalt, die einem das Spiel bietet, ist zwar zum Teil fast erdrückend, aber leider erweist es sich am Ende doch, dass man lieber mehr Anführer als normale Soldaten rekrutieren möchte, ebenfalls ist das System hinter den Formationen noch nicht ganz schlüssig.

Negativ wäre wie gesagt zu nennen, dass das Spiel durch seine Komplexität nichts für Genre-Neulinge ist, auch Spieler, die es lieber gemütlich haben und sich nicht viel mit dem System beschäftigen möchten, sollten die Finger davon lassen. Allen anderen, vor allem RPG-Veteranen, kann ich es absolut empfehlen.
Die technichen Mängel sind für mich nur anfangs wirklich aufgefallen, werden aber durch die Installation fast gänzlich verschwinden und sich zumindest nicht mehr groß bemerkbar machen.

Anmerkung: Das Spiel besitzt eine sehr hohe Spielzeit, falls ihr alle Sidequests machen möchtet, werdet ihr mindestens auf 100-150 Stunden kommen, teilweise sogar noch mehr. Durch die vielen Möglichkeiten kann auch ein weiterer Durchgang Spaß machen, vor allem, wenn man nun endlich mit dem Gameplay vertraut ist.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Gutes Rollenspiel mit einigen kleinen Schwächen, 24. November 2008
Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Ich muss ehrlich sagen dass ich die schlechten Bewertungen nicht nachvollziehen kann denn The Last Remnant ist in meinen Augen ein gutes Rollenspiel.

Die Story startet etwas seltsam aber es bildet sich schon relativ schnell eine nette Geschichte.
Die Kämpfe sind sehr komplex und das Kampfsystem macht mir persönlich mehr Spaß als bei Final Fantasy XII. Am Anfang wirkt alles etwas überladen da sehr viele verschiedene Anzeigen auf dem Bildschirm untergebracht sind aber mit der Zeit kommt man sehr gut zurecht.

Teilweise schwankt der Schwierigkeitsgrad aber sehr stark. Manche Gegenertruppen lassen sich binnen 20 Sekunden vernichten und andere rufen immer wieder Verstärkung so dass man 10 Minuten an einem Kampf hängt.
Die Endbosse sind jedoch bisher relativ einfach....man muss zuerst die kleinen Gegner plätten und dann den Boss. Macht man es anders herum wird es schwierig.

Leider wird man ein meinen Augen zu wenig in das Spiel eingeführt. Sind z.B. die Gasttruppen weg muss man sich selber eine Truppe zusammensuchen aber man wird nicht wirklich darauf hingewiesen wo man Rekruten findet.
Auch das Erstellen der Truppen ist sehr unübersichtlich und hätte leichter sein können.

Zur Grafik kann ich nur sagen dass sie ein zweischneidiges Schwert ist. Zum einen sehen Charaktere und Monster sehr schön aus aber auf der anderen Seite gibt es sehr viele Ruckler und der Grafikaufbau ist sehr langsam.

FAZIT: Ich finde dass The Last Remnant ein tolles RPG ist und Square-Enix einen guten Einstand auf der Next Gen vollbracht hat. Es ist zwar bisher kein Epos wie Final Fantasy 7 oder Lost Odyssey aber gut ist es trotzdem
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21 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Es wird besser..., 20. November 2008
Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Hi erstmal,
ich möchte schon mal ganz am Anfang darauf hinweisen das alles folgende meine rein subjektive Meinung ist.

Alle letzten sogenannten RPG Verschnitte für die X360 habe ich teilweise, oder lange oder durchgespielt.Sei es Lost Odyssee, Infinite Undiscovery, Fable 2 oder Fallout 3.
Ich denke am ehesten läßt sich The Last Remnant (auf Deutsch Das letzte Artefakt) mit Lost Odyssee vergleichen.Beide haben auch zufällig den gleichen Vertrieb, nämlich Square Enix.

Die Vorteile:
Klasse Einstieg, ähnlich dem bei Lost Odyssee.Man wird nach diversen Cutscenes direkt ins Gefecht geworfen und mit einem Tutorial an die Hand genommen.

Cutscenes sind auf sehr hohem grafischem Niveau.
Diese dauern teils mehrere Minuten.
Alle (bisherigen die ich hatte) sind deutsch untertitelt.

Die Grafik ist sehr unterschiedlich vom Niveau.
In Städten finde ich die gut.
Aussenlandschaften sind ebenfalls gut.
In Dungeons finde ich die Grafik eher durchschnittlich.

Die Musik ist relativ rockig und auch über lange Spielzeit sehr gut erträglich.Mir gefällt dies sehr gut.

Die komplette Sprachausgabe ist auf Englisch mit dazuschaltbaren deutschen Untertiteln.
Alle Menüs und Tips usw. sind komplett auf Deutsch.
Noch dazu nahezu perfekt übersetzt.So macht das Spass.

Die Menüschriften sind mitunter sehr klein.Auf einem 32er Röhrengerät kaum zu lesen mitunter.Da muss man am Anfang schon ein paarmal genauer hinsehen.Mit der Zeit ist es aber nicht mehr so das Problem da man weiss was dort dasteht.
Aber die Menüs an sich sind schön durchrollbar und lassen einem auch nix vermissen, wenn man sich erstmal an das "neue" Konzept des Spiels gewöhnt hat.Dazu später mehr...

Speicherung des Spielstandes quasi überall möglich.
Ausnahme ist, das man bei mehr oder weniger Endgegnern direkt über eine Cutscene in den Kampf geworfen wird.

Die Story packt einen früh und man möchte besser werden um in Gegenden vorzustoßen wo man bis Dato voll auf die Nuss bekommt und man will die bösen Schergen natürlich platt machen.

Meiner Meinung nach von praktisch allen RPG's die bisher innovativste Art die Charaktere besser zu machen.
Dies bedarf einer kleinen Erklärung.
Es gibt bei TLR keine Level und auch keine Punkte.
Man bekommt vom Spiel generiert nach Kämpfen mehr Lebenspunkte oder Aktionspunkte oder seine Waffe verbessert oder neue Fähigkeiten oder neue mystische Kräfte usw. .
Dies hält einen sehr fokussiert auf das Spiel und nimmt einen eine Menge Arbeit ab.Für mich ein echter Vorteil.
Es stehen immer wieder zwischendurch Entscheidungen an ob man lieber dies oder das möchte so das man den Eindruck erhält trotzdem noch seinen Charakter definieren zu können.
Dasselbe passiert auch mit Partymitgliedern (eigentlich Verbandsführer und Soldaten, aber so weiss jeder was ich meine).
Das lästige mitaufrüsten was Rüstungen und Waffen angeht für seine Mitstreiter geht gar nicht.Diese "basteln" sich aus gefundenen Gegenständen am Ende eines Kampfes mit der Zeit sich selber Sachen.Finde ich sehr gut.
Man selbst kann für seinen Charakter Gegenstände sammeln und dann zu mächtigeren Sachen aufrüsten in Städten.

Soweit erstmal alles positive...


Kommen wir zum negativen...
Da fallen einem direkt die langen Ladezeiten auf zwischen Sprüngen von Gegend A nach B oder bei aufeinandertreffen von Gegnern.Ich dachte Lost Odyssee wäre schon schlimm...
aber bei TLR kommt es mir noch langsamer vor.Ist aber wohl eher auf demselben Niveau.Das nervt echt.

In Kämpfen ruckelt es mitunter ganz schön.Je mehr Gegner desto eher und mehr.Wer mal Fallout 3 gezockt hat weiss, das dies auch absolut ruckelfrei geht.

Geht man mal drauf oder hat was gemacht was man bereut ist man froh den letzten Spielstand (oder einen anderen) laden zu lönnen.Nun dies geht hier auch...
Aaaaber das man dazu das Spiel verlassen muss und das Spiel checkt ob man ne FP oder Memorycard hat und man somit im Menübildschirm der X360 ist... ist einfach nur Müll.
Irgendwoher kennt man das von Lost Odyssee...

Die Grafik an sich ist gut bis befriedigend.
Da erwarte ich einfach mehr (ich hoffe allerdings das es im Spielverlauf noch besser wird).

Keine deutsche Sprachausgabe (brauch ich jetzt nicht, ist aber natürlich ein Manko).

Snychrostimmen sind zwar sehr gefällig, aber oft sichtbar asyncron.Geht sicherlich besser, aber es gibt schlimmeres.

Das wars dann auch schon, ansonsten bin ich begeistert.


Das Prinzip Einheiten zu befehligen ist ja in Strategiespielen nix neues, aber bei nem RPG mal was anderes.
Es macht einfach Spass diverse Kombinationenn zu probieren.Dies ist auch bei einigen Kämpfen nötig diese zu testen.
Je weiter man kommt desto mehr Auswahl und Möglichkeiten hat man.Dies gefällt sicher nicht jedem, aber ich fand dies mal erfrischend anders.
Natürlich muss man auch hier wieder mit tausenden von Schadenspunkten und Lebenspunkten leben (wieso müssen die Japaner und andere auch, eigentlich damit immer so übertreiben ?).Ich mag nur wanderne Balken viel lieber (sind aber auch da).

In Städten kann man nur einen begrenzten Teil der Bevölkerung ansprechen, aber man sieht wenigsten "Leben" auf der Straße und nicht wie bei Lost Odyssee mit 10 Einwohnern in einer großen Stadt.

Man sieht Gegner in der Regel vorher.
Es kommen aber auch welche aus dem Boden bzw. es greifen einen auch fliegende Monster an, aber es gibt keine Zufallskämpfe an sich.

Die Kämpfe sind trotz der verschiedenen Verbände alle Rundenbasiert.Man hat pro Runde diverse Sachen zur Auswahl und kann vor dem starten des Kampfes auch wieder zurückgehen und neu überdenken.
Man muss sich also nicht selbst ins Getümmel stürzen wie bei Fallout z.B., wo die Kämpfe ja in Echtzeit ablaufen.

Monster tauchen nach einer Weile wieder auf an denselben Stellen, aber nicht immer dieselben.Wird man besser werden auch diese besser.

Man bekommt ausser der Hauptqueste etliche Nebenquesten.
Diese sind meistens ausgewogen und können auch schon früh gemacht werden.Manche sind hart und halt für später gedacht.

Echter Knaller ist "Herr Buddler".
Ein seltsames Monsterknudellirgendwasding das einem hilft Sachen auszubuddelna n gekennzeichneten Punkten.Auch Herr Buddler wird mit der Zeit besser und findet bessere Sachen.Ist so ähnlich wie der Hund bei Fable 2 nur vieeel geiler.

So weit erstmal mein Statement zum Spiel...
Ich kann das Spiel nur empfehlen.
Durch die komplette deutsche Untertitelung ist das Spiel auch für die spielbar die Probleme mit dem Englischen haben.
4 Sterne nur deswegen, weil ich meine das 5 Sterne Spiele keine Macken haben sollten und mich bisher auf der X360 noch keins zu 100% überzeugt hat.Vielleicht ja nächstes Jahr Final Fantasy X!!! oder Tales of Vesperia.

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen zu unrecht schlecht bewertet, 29. Juli 2009
also,spiel das spiel jetzt schon eine weile, und ich muss sagen das es nicht so schlecht ist wie sein ruf. hab mir das spiel auf die platte gepackt und es sind die von vielen genannten GROßEN ladezeiten und pop ups so gut wie nicht mehr vorhanden.kampfsystem ist auch gut abgestimmt und mal was anderes,aber völlig ausbalanciert. die story ist gut geschrieben und zieht einen schon nach kurzer zeit in seinen bann.
alle die etwas für j rpgs überhaben sollten sich dieses game nicht entgehen lassen, und nicht immer nur auf testergebnisse schauen!
ES LOHNT SICH !!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Gutes Rollenspiel mit vielen Ideen und kleinen Mängeln, 25. Januar 2009
"The Last Remnant" hat für ein Spiel aus dem Hause Square Enix in vielen Spielemagazinen erstaunlich schlecht abgeschnitten. Trotzdem habe ich mir das Spiel zugelegt, da mich das neue Kampfsystem interessierte und sich die meisten negativen Bewertungen auf die vielen Ruckler gestürzt haben sowie die klischeebehaftete Geschichte, in der ein Junge bei der Suche nach seiner Schwester ungewollt in einen Krieg um mächtige Artefakte hineinzogen wird und sich mehr und mehr als wesentlicher Bestandteil dieser Schlacht entpuppt. Beide Punkte sind in meinen Augen erstmal zu verschmerzen.

Dies bestätigte sich dann auch im weiteren Spielverlauf. "The Last Remnant" besticht in erster Linie durch ein neuartiges Kampfsystem, in dem man nicht einzelne Helden in den Kampf schickt, sondern Verbände zusammenstellt, die von einem Anführer "geleitet" werden. Für diese Verbände sucht man in klassisch rundenbasierter Manier Befehle aus; Kampfkünste, mystische Künste, Itemkünste, Flüche, Spezialzauber, die Heilung des eigenen Verbandes oder die eines anderen sind nur einige Beispiele. Danach wird in manchmal episch anmutenden Schlachten gekämpft. Die Kamera schwenkt eindrucksvoll um alle Kampfbeteiligten, jedoch ist diese gerade in großen Schlachten mit locker 50 bis 70 Beteiligten ein wenig überfordert, sodass es hier und da zu einigen Rucklern kommt und das Bild manchmal "stockt". Während des Kampfes lässt sich nicht mehr eingreifen, jeder Schachzug sollte also wohl überlegt sein. Auch die Aufstellung im Vorfeld spielt eine entscheidende taktische Rolle: Wer sich für eine falsche Verbandsformation entscheidet (welche man im Laufe des Spiel in verschiedenen Ausführungen findet), der wird trotz vielen Trainings schnell dem Tod ins Auge blicken müssen. Nach den Kämpfen wird man dann mit entsprechenden Items belohnt, manchmal hat man das Glück, einen besiegten Gegner zu fangen, den man entweder zu einem teuren Preis beim örtliche Händler verkaufen kann oder man zerlegt den Gegner und macht sich die teils sehr wertvollen Komponenten zu Eigen, aus welchen man wiederum neue Waffen und Ausrüstung in der Werkstatt herstellen lassen kann. Ob es zu einem Kampf kommt oder nicht, hängt mitunter von der Haltung des Gegners ab; manche sind aggressiv und kampflustig, andere scheu und distanzieren sich, was sich jeweils durch entsprechende Symbole über den Gegnern ermitteln lässt. Entscheidet man sich für einen Kampf, läuft man in Echtzeit auf einen (oder mehrere) Gegner zu und provoziert diese per Knopfdruck. Alle Gegner, die sich in dem Moment im näheren Umkreis befinden, werden in die folgende Schlacht involviert, manchmal sogar einige mehr, wenn die Gegner sich Hilfe herbeirufen. Kämpfe lassen sich dank einer Zeitlupenfunktion oft vermeiden, die ermöglicht, dass sich die Gegner nicht vom Fleck rühren, während man problemlos an ihnen vorbeilaufen kann. Wenn man innerhalb eines Dungeons mehrere Kämpfe hintereinander absolviert, so erhöht sich zum einen Kampfrang der gesamten Gruppe, zum anderen vergrößert sich die Kette, also die Anzahl der besiegten Gegnern innerhalb eines Areals. Je höher die Kette, desto größer ist wiederum die Wahrscheinlichkeit, besondere oder seltene Gegenstände und/oder Komponenten zu erhalten. Zudem lassen sich fast überall Komponenten, auch seltene, ausgraben. Dafür steht Ihnen Herr Buddler, ein merkwürdiges, monsterähnliches Geschöpf zur Seite, welches auf Knopfdruck an markierten Stellen zu graben bzw. buddeln beginnt.

Das Kämpfen ist so gesehen recht umfangreich gestaltet, dennoch basiert das Spiel in vielerlei Hinsicht auf anderen klassischen Rollenspielen. In wunderschön gestalteten Städten darf man den Protagonisten des Spiels, Rush, in altbekannter Weise mit neuer Ausrüstung eindecken. Bei den anderen Mitgliedern der Gruppe kommt eine weitere Neuerung ins Spiel: Direkt ausrüsten kann man diese nicht, jedoch fragen sie entweder nach Ausrüstungsgegenständen, die man im Besitz hat oder sie fragen nach Komponenten, die man nach einem erfolgreich beendeten Kampf erhält, damit sie damit ihre bestehende Ausrüstung verbessern können. Ein in meinen Augen gut gelöstes Problem, ansonsten müsste man sich gegen Ende des Spiels um das Equipment von locker 20 Personen kümmern, darüber hinaus hat man noch Mitstreiter in Reserve, die natürlich auch mit dem Besten ausgestattet werden wollen. In den Städten kann man zudem vielseitige Gildenaufträge erfüllen, z.B. Monster x in Höhle y töten, eine bestimmte Waffe oder eine bestimmte Komponente finden, eine bestimmte Anzahl an Gegnern töten usw. Bei der Erfüllung der Aufträge wird man entsprechend mit Geld, Items, neuen Fertigkeiten, Kampfformationen oder Magazinen, die bei bestimmten Gegnertypen die Entnahme neuer Komponenten erlauben, belohnt. Ähnlich verhält es sich mit den vielen Nebenmissionen im Laufe des Spiels. Meist stehen besonders gekennzeichnete Auftraggeber in Bars herum und warten darauf, angesprochen zu werden. Wenn Sie dann einen Auftrag annehmen, schickt man Sie entweder direkt an den Ort des Geschehens oder Sie können die Mission zu einem anderen Zeitpunkt in Angriff nehmen.

Was jedoch die Bewertung von 5 Sternen verhindert, sind einige Kleinigkeiten, die in ihrer Gesamtzahl doch etwas nervig sind. Da wären zum Beispiel die vielen Ruckler, die den Spielfluss zwar nicht direkt stören, jedoch den Eindruck erwecken, als wäre das Spiel nicht wirklich ausgereift. Gerade bei einer erfahrenen Spieleschmiede wie Square Enix sollten solche Patzer nicht passieren. Darüber hinaus ist es oftmals reine Zeit- und Nervensache, einen seltenen Gegner zu finden. In vielen Gildenaufträgen soll man nach einem speziellen Monster suchen. Da diese Monster, deren Namen grün gekennzeichnet sind, nur zufällig auftauchen, kann es manchmal passieren, dass man stundenlang die entsprechenden Orte durchsucht und beim 200sten Versuch den gesuchten Gegner findet. Eine nicht sehr elegante Methode, den Spieler für lange Zeit an die Konsole zu binden. Auch die Suche nach bestimmten Komponenten entpuppt sich oftmals als schwierig: Zwar melden sich die Mitstreiter zu Wort, wenn sie etwas benötigen, doch wo soll man die besagten Komponenten finden? Man bekommt leider nirgends einen Hinweis, wo man etwas finden kann. Dokumentiert werden die Fundorte der zahlreichen Komponenten auch nicht. Theoretisch müsste man sich alles aufschreiben, um nicht den Überblick zu verlieren, aber auch das bringt nichts, wenn die Charaktere nach Komponenten fragen, die man noch nie gesehen hat.

Ansonsten ist das "The Last Remnant" in meinen Augen sehr gelungen und ich kann nur dazu ermutigen, das Spiel zumindest einmal anzutesten, bevor man den schlechten Bewertungen blind folgt. Immerhin stützen sich die meisten Spieleredakteure auf die zu lange ladenden Texturen, aber warum soll man ein Spiel bewertungstechnisch gleich herunterschrauben, nur weil man bei Betreten eines Ortes eine Sekunde warten muss, bis die Texturen richtig aufgebaut werden? Es gibt wesentlichere Punkte, die den Spielspaß behindern können. Technik ist das eine (und die Grafik ist auf jeden Fall genau wie die musikalische, meist rockige Untermalung überdurchschnittlich gut), was jedoch das Spiel als Gesamtes anbelangt, so braucht es sich nicht hinter anderen zu verstecken.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Square Enix kam, sah und siegte, 3. Dezember 2008
Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Wieder einmal hat Square Enix ein tolles Spiel aus dem Ärmel gezaubert.

Last Remnant bindet den Spieler sofort mit einer spannenden Geschichte rund um die Remnants( mächtige Artefakte und Charaktere, die diese benutzen können) und präsentiert zudem ein neues Kampfsystem.

Der Spieler kontrolliert keine einzelnen Figuren, sondern sogenannte Verbände, welche aus mehreren Charakteren bestehen. Später auf dem Schlachtfeld werden riesige Massenschlachten möglich und man muss genau planen, wie man den Kampf angeht.

Es gibt verschiedene Manöver, wobei neben Standartkost (Kampfkünste, magische kampfkünste, normaler Angriff) auch noch bedacht werden muss, wie man zum Gegner steht. Man kommt sonst schnell in eine Art "überfall", was den Figuren viel Lebenspunkte abzieht.

Alle Lebenspunkte und Aktionspunkte( Aktionspunkte werden für Kampfkünste und sonstige Sondermanöver gebraucht) werden von allen Figuren im Verband addiert und so wird die Stärke des Verbands festgelegt.

Neben diesem sehr taktischen Kämpfen erwarten einen eine tolle Geschichte, eine wirklich hervorragende Musik, welche die Aktionen immer richtig untermalt, und eine schöne Grafik.

Einziger Wehmutstropfen ist, dass die Grafik manchmal Texturen erst recht spät ins Bild poppen lässt..ansonsten wird der Spieler wieder in eine märchenhafte Welt gezogen und löst neben der Hauptstory noch schöne Nebenquests.

Was will man mehr?
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Übertrifft meine Erwartungen! Aber..., 28. November 2008
Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Zunächst einmal habe ich mich im Vorfeld sehr intensiv mit Last Remnant auseinander gesetzt. Liegt vor allem daran weil ich Admin über http://lastremnant.de bin und wir uns eben darauf spezialisiert haben. Kurz vor dem Release hatte ich allerdings einige Bedenken. Das Kampfsystem hörte sich nicht sehr berauschend an und auch die Trailer vom Gameplay ließen bößes erahnen. Allerdings haben sich meine Ängste nun komplett zerschlagen aus folgenden Gründen:

Die Story ist einfach nur episch! Ich dachte zunächst es kommt wieder die 0-8-15 Story mit Held will seine Schwester retten und gerät dabei in Gefahr. Nun, das mag bis zu einem bestimmten Punkt ja auch stimmen, allerdings auch nur bis zu einem Punkt. Schnell wird einem klar das sich Square Enix diesmal genaue Gedanken über ihre Spielewelt gemacht hat und somit eine Vergangenheit verliehen hat die echt fesselnd ist. Das Komplettpaket der Story im gesamten Gesehen ist wirklich fesselnd und an Spannung nicht zu übertreffen.

Die Grafik ist ebenfalls top, wenn auch in sachen Performance und Leistung nach oben hin Spielraum gewesen wäre. Einziger Minuspunkt sind die sehr langen Ladezeiten wenn man eine Stadt betritt. Bleibt abzuwarten ob diese in der PS3 Version entschärft werden oder ein Patch für die X-Box Version nachgeliefert wird.

Allgemein gesehen ist Last Remnant zwar kein direkter Final Fantasy nachfolger oder Killer, aber es hat durchaus Potenzial und einen gewissen Charme der einen nicht mehr so schnell los lässt!
Von mir gibt es 5 Punkte.
Eigentlich nur 4 wegen der Langen Ladezeiten aber da es Square Enix erstmals geschafft hat das Spiel in Europa, Amerika UND Japan am gleichen Tag raus zu bringen MUSS ich einfach einen Extra Punkt geben.
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9 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Square-Enix - Das war wohl nix, 20. November 2008
Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension nach 15 Stunden Spielzeit:

Nach Infinitive Undiscovery beweist Square-Enix erneut, dass sie nicht mehr imstande sind, aussergewöhnliche RPGs zu kreieren. Denn the Last Remnant bietet nicht mehr, als gewöhnliche Standard-RGP-Kost, verpackt in einer nett anzusehender Unreal3-Engine. Jedoch genau diese Engine sorgt dafür, dass der Xbox360 häufig die Puste ausgeht. Im Detail bedeutet dies, dass man es beim Spielen häufig mit heftigen Rucklern und Ladeaussetzern zu tun bekommt. Besonders störend kommt hinzu, dass die Xbox mit dem Laden der Texturen nicht hinterherkommt. Besonders bemerkbar macht sich dieses Problem bei den Zwischensequenzen (Wer Mass Effect gespielt hat, weiss wovon ich rede).
Ein weiteres Problem sind die Kämpfe. Sie werden durch einen laaaangen Ladevorgang eingeleitet und sind, aufgrund der angesprochenen Ruckler stellenweise unspielbar.
Auch die Story bietet nur den üblichen Einheitsbrei vom Helden, der auszog, um das Böse zu bekämpfen. Wann schafft es Square-Enix endlich wieder, eine vielschichtige Story zu erschaffen, eine Geschichte mit Helden, die einem im Laufe der Zeit wirklich ans Herz wachsen ?!

Trotz aller Negativpunkte gibt es auch ein wenig Positives zu berichten:
The Last Remnant besitzt deutsche Untertitel. Und die sind sogar richtig gut geworden. Aber auch die englische Synchronisation kann man als sehr gelungen betrachten.

FAZIT: Ein "gutes" Standard-RPG ohne überraschende Neuerungen. Jedoch nicht die RPG-Hoffnung 2008, auf die viele gehofft hatten. Aber das ist nur meine persönliche Meinung.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Mehr als nur der kleine Bruder von Final Fantasy!, 29. April 2009
Von FelixFiasko (Döbeln, Sachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Heiß erwartet wurde das neue Xbox-360-Rollenspiel aus dem Hause Square Enix. Viele Vorschusslorbeeren wurden verteilt. Dementsprechend hohe Erwartungen wurden an den Titel gestellt. Doch welche Möglichkeiten hat ein Spiel überhaupt, dass im Schatten einer so etablierten Videospielserie wie Final Fantasy daher kommt? Trifft man hier denn nur auf eine spartanische Version des Videospielepos? Ist es überhaupt möglich ein östliches Rollspiel mit westlichen Elementen anzureichern? Diesen Fragen bin ich einmal auf den Grund gegangen.

Grafik:
Wie viele andere neuzeitliche Videospiele zeigt sich auch The Last Remnant im Glanze der Unreal 3 Engine. Sie realisiert eine liebevoll und detailliert gestaltete, riesige Spielwelt. Doch dieser Glanz hat einen faden Beigeschmack: so muss der Spieler frisch geladene Levelabschnitte mit fiesen Hängern im Aufbau der Texturen in Kauf nehmen. Deshalb kommt es nicht selten vor, dass Felswände für Sekunden matschige, klumpige Flächen ohne erkennbare Strukturen darstellen. Leider zieht sich selbige Unannehmlichkeit von der ersten bis zur letzten Spielsekunde und trübt das Spielerlebnis erheblicher, als man es zunächst für möglich hält. Man hat das Gefühl, dass das technische Potenzial des Spiels die Leistungsfähigkeit der Xbox 360 überschreitet. Gewöhnt man sich an das nervige Nachladen der Texturen, kann der Ärger getrost hinunter geschluckt werden, denn sobald das wahre Ausmaß der Grafik auf dem Bildschirm präsentiert wird, taucht der Spieler in eine Welt, die wie ein fantasievolles und wunderschönes Märchen (dem es an Zwischensequenzen fehlt) ausschaut. In eben dieser Welt trifft man auf eine nicht enden wollende Zahl realistisch modellierter Charaktere, die unterschiedlicher nicht sein könnten: so findet man neben Mitra, welche die menschliche Rasse verkörpern, sogenannte Sovani (katzenähnliche Wesen mit vier Armen, welche stets sehr anmutig und souverän auftreten).

Sound:
Die englische Sprachausgabe (deutsche Untertitel sind einblendbar) trägt einen enormen Anteil zur Atmosphäre des Spiels bei. Die seitens der Entwickler ausgewählten Synchronsprecher leben ihren Charakter. Es wirkt so, als können sie sich tatsächlich mit ihrem virtuellen Alter ego identifizieren; nicht selten erlebt man, dass gelangweilte Stimmen das Szenario verderben. Allerdings ist The Last Remnant in dieser Hinsicht auch nicht ganz frei von Fehlern. Zwar erfüllen die im Laufe der Handlung auftretenden Charaktere die eben genannten Kriterien, doch verfügen optionale Spielfiguren teilweise über eine völlig unpassende Stimme. So klingt Baulson  eine bereits kurz nach Spielbeginn verfügbare Figur  wie ein Teenager. Was so störend daran ist? Ganz einfach! Baulson gehört der Rasse der Yama an (mächtige fischähnliche Wesen, die am Spielmaßstab orientiert mindestens zwei Meter groß sein müssen). Doch dessen Stimme kommt ohnehin nur bedingt zum Einsatz, da er, wie gesagt, nur ein Nebencharakter ist. Ich betone das deshalb, weil sämtliche optionale Spielziele ohne Sprachausgabe auskommen müssen. Der Spieler darf den gesprochenen Text lediglich mitlesen. Allerdings hätte man sich gewünscht, dass in diesem Bereich nicht gespart worden wäre, da die sehr abwechslungsreichen Nebenziele so noch viel interessanter ausgefallen wären.
Nicht vergessen darf man überdies die musikalische Untermalung, welche in einem Final Fantasy typischen Stil daher kommt. Klangvolle, melodische Hymnen versüßen das Spielerlebnis beträchtlich und tragen einen erheblichen Anteil dazu bei, sich in das Spiel fallen lassen zu können. Doch was so gar nicht Final Fantasy typisch ist: die Bandbreite wirkt ein wenig spartanisch. Viele Melodien wiederholen sich und nach dem hundertsten Kampf möchte man dessen Eingangsmusik nicht mehr hören.

Spielmechanik:
Das zentrale Element in The Last Remnant ist das Kämpfen. Deshalb bedarf es eines ausgeklügelten Kampfsystems, da die gesamte Spielzeit sonst absolut frustrierend wird und das Spiel schnell im Regal verstauben könnte. Eben dieses Kampfsystem wurde im Fall von The Last Remnant kontrovers diskutiert. Unübersichtlich, sagten die einen, innovativ die anderen. Ich reihe mich in die Schlange der Befürworter ein. Natürlich ist dem beizupflichten, dass es zu Beginn sehr schwer zu überblicken ist und zu komplex scheint. Man muss sich einfach zwei bis drei Stunden Zeit nehmen um mit dem Kampfsystem warm zu werden. Doch selbst dann begreift man es nicht vollends; über das gesamte Spiel hinweg lernt man neue Facetten kennen, welche die Komplexität neuerlich steigern. Den einzigen Wermutstropfen stellt meiner Meinung nach dabei die oftmalige Willkür dar, mit der einzelne Attacken anwählbar sind. Doch eben die Vielfalt der Attacken ist es, die das Kampfsystem so gut machen.
Doch um das Kampfsystem überhaupt richtig nutzen zu können, muss man seine Verbände aufstellen. Diese können dabei bis zu fünf Mitglieder beinhalten. Im Verlaufe des Spiels erweitert sich die maximale Anzahl der Verbände auf vier. Die zentrale Rolle eines solchen Verbands ist der Gruppenführer. Er ist entweder ein durch die Story verfügbarer oder ein in Gilden rekrutierbarer Charakter. Er besitzt im Vergleich zum allgemeinen Fußvolk, das oft nur Verbandsfüller ist, stärkere Attribute (wie Angriff, Verteidigung, Stärke, ...) und kann vor allem besondere Fertigkeiten erlernen. So können einige Anführer die Macht der Remants (geheimnisvolle Artefakte) nutzen um spezielle Angriffe auszulösen. Doch wohl noch stärker sind erst kurz vor Ende des Spiels verfügbare Waffenkünste, die entsprechend der ausgerüsteten Waffe individuell auftreten.

Langzeitmotivation:
Legt man sich The Last Remnant zu, so kann man sich getrost für Wochen vor seine Xbox 360 setzen. Die Spielzeit wird mindestens 30 Stunden umfassen; in Anbetracht der zahlreichen Nebenmissionen und Gildenaufträgen kann sie leicht die 100er-Marke durchbrechen. Doch in dieser Zeit werden definitiv Frustmomente nicht selten vorkommen! Einige Spielabschnitte sind unfassbar schwer, teilweise sogar unfair. Darum ist The Last Remant nur alteingesessenen Spielern zu empfehlen  Einsteiger wären wohl schnell überfordert. Der übrigens nicht einstellbare Schwierigkeitsgrad trägt dazu bei, dass die Lust auf das Spiel bis zu Tagen ausbleibt. Doch umso größer ist die Freude, sobald man unüberwindbar scheinende Kreaturen (The Fallen!) besiegt.

Fazit:
Was kann man also von einem selbst proklamierten, Entwicklerstudio internen Final Fantasy-Konkurrenten erwarten? Eine Menge? Unfassbar viel? Haargenau! Eben das, was ein jeder von einem Square Enix-Spiel annimmt. Meiner Meinung nach schlägt The Last Remnant seinen großen Bruder nicht; dennoch steht hier ein großartiger Titel in den Verkaufsregalen. Die erstmalige Annäherung an den westlichen Rollenspielspielstil (z.B. durch Nebenziele) gelingt nicht vollkommen, doch der Schritt ist keineswegs ein falscher. Es mag sein, dass das Spiel über viele Baustellen verfügt und nicht perfekt ist, doch betrachtet man die positiven Kriterien, kann man als waschechter Gamer ohne Zweifel zugreifen; denn wer auf der Suche nach einem sehr umfangreichen und fordernden Videospiel ist, der ist bei The Last Remnant an der richtigen Adresse.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein tolles Spiel - endlich mal wieder!, 2. Februar 2009
Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Hallo!

Ich spiele das Spiel jetzt schon einige Wochen (meistens am WE über Stunden hinweg). Und bin gerade mal bei Disc 2 angekommen. Leider weiß ich nicht, wie viele Stunden ich bisher gespielt habe, aber es müssen einige sein! Ich finde The last Remnant ist wirklich ein tolles Spiel! Als Fan von Final Fantasy, Oblivion und co., ist das echt das erste Spiel seit langem, was mich mal wieder so richtig packt. Wo soll ich da anfangen: Das Kampfsystem ist sicher erstmal gewöhnungsbedürftig, da so noch nicht dagewesen. Wenn man sich dann eingefunden hat, macht es aber richtig Spaß, es ist wirklich mal was neues, spannendes. Auch die automatische weiterentwicklung der Charaktere (gruppenmitglieder) ist mal anders gelöst und völlig passend. Die Gruppenmitglieder lernen automatisch neue Spezialattacken, je nach dem welchen Kampfstil man besonders fördert. Sammeln, sammeln, sammeln. Es gibt unzählige Gegenstände, u.a. auch Komponenten, die der Schmied zu besonderen Ausrüstungsgegenständen verarbeiten kann. Nach jedem Kampf erhält man bestimmte Komponenten oder sogar die gefangenen Monster, die man dann entweder teuer verkaufen oder zerlegen kann um wiederum Komponenten aus ihnen zu gewinnen. Manchmal fragen sogar deine Gruppenmitglieder nach Kampfende bei dir auf bestimmte Gegenstände an, weil sie gewisse Komponenten brauchen um ihre Waffen zu verbessern.
Das Spiel ist unglaublich umfangreich. Es gibt unzählige Nebenmissionen ala Oblivion, die es zu lösen gilt. Wobei man hier nicht ständig von Ort zu Ort rennen muss und dem das gibt und jenes wieder an den anderen zurückbringen muss. Hauptsächlich sind es Missionen, wo du anderen Charakteren bei ihren Abenteuern hilfst und mit ihnen auf die Jagd nach Schätzen und oder fiesen Dieben und Mördern gehst. Oft kannst du die Charaktere nach erfolgreichem Missionsabschluss dann in der Gilde "rekrutieren", d.h. mit in deine Gruppe nehmen. Auf die Art schaltest du natürlich einzigartige Gruppenmitglieder frei. Auch die Gegner sind teilweise echt nicht einfach, vor allem: Sie entwickeln sich mit dir weiter! Wenn du dir also denkst, och gehste nach 10 Stunden mal wieder ins erste Gebiet um dort ein paar Komponenten zu sammeln und meinst die Gegner dort ja dann mit links zu besiegen.. geschnitten! Denn meistens sind die Gegner auch stärker geworden und es treten mitunter auch neue Rassen auf. Seltene Monster gibt es auch, die natürlich sehr wertvolle Komponente fallen lassen. Du kannst überall speichern, das ist sehr wichtig weil doch ab und an unerwartet starke Monster auftauchen die dich dann schonmal umhauen können. Die Ladezeiten stören manchmal aber ganz so schlimm sind sie auch nicht. Auch die vielen verschiedenen Gebiete machen richtig Laune! Es gibt immer was zu entdecken (Schätze, etc.) und wenn man in der glücklichen Lage ist, die Karte zum Gebiet zu finden, verläuft man sich auch nicht mehr, da die Karte wirklich gut ist. In den verscheiden gebieten gibt es dann leuchtende Punkte am Boden und an den Wänden, hier kommt Mr. Buddler zum einsatz! Ein putziges, merkwürdiges Kerlchen, dass dann an den entsprechenden Stellen buddelt und Schätze, Gold, sowie Komponenten daraus bergt. Er entwickelt sich von Einsatz zu Einsatz weiter und ist auch ein gelungenes Feature vom Spiel. Es gibt auch viele verschiedene Städte mit unzähligen Geschäften, Bars wo man Missionen annehmen kann, Gildenhäuser, Burgen (wo schonmal der Stadtherrscher deine Hilfe in einer Schlacht braucht) etc.!

Also ich könnte noch stundenlang weiterschwärmen aber mein Fazit: Mehr braucht ein wirklich gutes Rollenspiel nicht! Ich bin endlos begeistert!
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The Last Remnant (XBox360) Bildschirmtexte multiling., Sprachausgabe englisch
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