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44 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Remember Glenn
Ein junger Mann sitzt gebeugt am Klavier,man erinnert sich an die Bilder vom jungen Glenn Gould.

Das Cover mit wirrem Haar- solche Fotos gibt es auch vom jungen Gould.

David Fray, ein neuer Stern am Pianistenhimmel ?

"Es gibt nur wenige Pianisten aus der jungen Generation, die von den derzeitigen "Major Labels" unter Exklusivvertrag...
Veröffentlicht am 9. November 2008 von Sagittarius

versus
15 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen außerordentlich und bemüht
Wie überaus schade, dass Fray, der - wenngleich kein Gould - so doch ein hervorragender Pianist, die Einspielung mit einem durchaus mittelmäßigen Orchester aufnimmt. Was hätte nicht heraus kommen können mit z.B der Academy of Ancient Music (man höre nur zB die aktuelle Einspielung der Brandenburgischen mit Egarr)Es ist wirklich erstaunlich,...
Veröffentlicht am 19. April 2009 von jimmy jimmerano


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44 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Remember Glenn, 9. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Klavierkonzerte Bwv 1052,55,56,58 (Audio CD)
Ein junger Mann sitzt gebeugt am Klavier,man erinnert sich an die Bilder vom jungen Glenn Gould.

Das Cover mit wirrem Haar- solche Fotos gibt es auch vom jungen Gould.

David Fray, ein neuer Stern am Pianistenhimmel ?

"Es gibt nur wenige Pianisten aus der jungen Generation, die von den derzeitigen "Major Labels" unter Exklusivvertrag genommen werden. Einer von ihnen ist der junge Franzose David Fray. Seine erste Einspielung im Mai 2007 war den Komponisten Johann Sebastian Bach und Pierre Boulez gewidmet - eine Kombination, die viel über sein breites, originelles Repertoire aussagt. Im Januar 2008 entstand sein zweites Album. Mit der Deutschen Kammerphilharmonie interpretierte er vier Konzerte für Klavier und Orchester von Bach, die wie die Brandenburgischen Konzerte zu den bekanntesten Werken des Komponisten zählen. Zu den zahlreichen Preisen und Auszeichnungen, die David Fray bereits erhielt, zählen das "Diploma of Outstanding Merit" des internationalen Hamamatsu-Klavierwettbewerbs in Japan und der Titel "Nachwuchssolist des Jahres" der Commission des Radios Francophones in Montréal (2004). Ebenfalls 2004 wählte ihn die französische Verwertungsgesellschaft ADAMI zur "Klassik-Entdeckung des Jahres". Den Durchbruch schaffte er bei einem triumphalen Konzert im Pariser Théâtre du Châtelet im Juni 2006, bei dem er in letzter Minute für Hélène Grimaud eingesprungen war."

Seine Interpretation von Bach hört sich auch an, wie ein Nachfolge dieses Bach-Spielers Gould,zB die immer wieder auftretende abhackte Spielweise.Aber dies ist nicht von vornherein ein Mangel.

Zusammen mit der Bremer Kammerphilharmonie gelingt ihm eine überaus muntere Darstellung der Konzerte, die durchaus mit meiner bevorzugten Aufnahme dieser Konzerte von Katsaris mithalten kann. Die Kammerphilharmonie hatte das d-moll Konzert jüngst mit Grimaud eingespielt. Diese Aufnahme mit Fray erscheint mir inspirierter. Deswegen ist in jedem Fall der Orchesterpart besser, differenzierter als bei Katsaris.

Unter den vorhandenen Aufnahmen eine der besten.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfekt! Musik vom Feinsten!, 14. Juli 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Klavierkonzerte Bwv 1052,55,56,58 (Audio CD)
Endlich eine postive Überraschung! Ein "Newcomer" in der Klassischen Musik, der ganz neue Maßstäbe setzt! Mit Leichtigkeit und ganz viel "Seele" perfekt gespielte Klavierkonzerte! (nicht wie bei Zimerman, bei dem man durch seine harte Spielweise immer den Eindruck hat, als wolle er mit den Tastenanschlägen die Saiten des Intrumentes zertrümmern)
Fray spielt unglaublich gefühlvoll und ganz unverkrampft! Er nimmt damit Bach das "schwerfällige Deutsche" und haucht ihm "französische Leichtigkeit" ein! Fray prägt mit seiner Art zu spielen auch das Orchester und es entsteht etwas wirklich Neues, das man als Referenzaufnahme bezeichnen kann! Zudem überzeugt die CD durch die hervorragende Aufnahmetechnik!
Absoluter Kauftipp!! Wer Fray noch nicht kennt, kann ihn mit dieser Aufnahme kennen und wahrscheinlich dann direkt auch schätzen lernen... Er wird uns im Verlauf seines Lebens und während seiner Künstlerkarriere hoffentlich noch viele solcher Leistungen bieten!
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40 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Glückshormone und Gänsehaut, 19. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Klavierkonzerte Bwv 1052,55,56,58 (Audio CD)
Ich hätte nicht gedacht, dass ich noch einmal so begeistert sein könnte von Werken, die ich in- und auswendig kenne! Und dass ich in der Post-Gould-Ära und nach tiefen musikalischen Bach-Offenbarungserlebnissen mit erst Evgeni Koroliov und dann Martin Stadtfeld mich noch einmal neu in die Bach-Interpretation eines Pianisten würde verlieben können. Und dann kam David Fray.

Der Gould-Vergleich wird ihm sicherlich allenthalben nachgetragen und er wird seiner zweifellos irgendwann überdrüssig werden, dennoch ist er letztendlich berechtigt: viel von der Genialität, dem fast manischen Artikulationswillen, dem Perfektionismus und selbst von den Manierismen des Kanadiers finden sich in diesem jungen Franzosen. Aber soweit sich das an seiner (in der Öffentlichkeit wahrnehmbaren) 'Persona' ablesen lässt, ist er ein Gould ohne Paranoia und Neurosen, dafür mit einer unbändigen Lebensfreude und Kommunikationsbereitschaft.

Sein Bach leuchtet mit kristallener Transparenz, pulsiert und tanzt, lächelt, lacht und leidet und lässt keine einzige Note uninterpretiert. Genau diese mentale Präsenz und Gestaltungsklarheit fordert er auch von der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen ein und findet in ihr einen hier und da noch etwas deutsch-behäbigen, aber im Wesentlichen willigen und fähigen Tanzpartner. Im Gegensatz zu Stadtfeld ist Frays Fassung der Bachschen Werke kein rauschhafter Wurf, denn pianistische Virtuosität und jungenhafte Unbekümmertheit werden stets von seiner unzweifelhaften, intellektuellen Durchdringung selbst der kleinsten Details gezügelt. Die Sorgfalt, mit der er Übergänge gestaltet, die Hingabe an die lyrische Qualität von Melodielinien und die Freude an den typisch Bachschen Frage-Antwort-Spielen zeigen einen denkenden und fühlenden Musiker in Höchstform.

Fray schenkt uns einen Bach, bei dem einem unwillkürlich der Fuß wippt, der glücklich macht und bisweilen geradezu betroffen. Einen mitreißend lebendigen Bach. Einen Bach, gespielt mit Champagner im Blut!
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33 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach unglaublich, 9. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Klavierkonzerte Bwv 1052,55,56,58 (Audio CD)
Da kommt dieser seltsame Vogel daher aus Frankreich, ein echter Schnösel, serviert ein schmieriges Plattencover, hat eine nachlässige Frisur, ist sehr von sich eingenommen, schon wegen des Covers der CD eigentlich völlig indiskutabel, macht zu allem Überfluss auch noch einen auf Glenn Gould - und legt einen Bach auf's Parkett, der alles das vergessen macht. Seit den Tagen des seligen Glenn hat man Bachs Klavierkonzerte nicht mehr so aufregend gehört. Ich höre seit Tagen nichts anderes mehr - Unbedingt kaufen! Macht glücklich!
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Göttlich !!!, 16. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Klavierkonzerte Bwv 1052,55,56,58 (Audio CD)
Die Cembalokonzerte von Bach mit modernem Orchester und großem Konzertflügel zu interpretieren, empfand ich immer schon als groteske Absurdität. Bach hat zwar wohl das Hammerklavier kennen gelernt und wird seine Möglichkeiten bewundert haben. Doch was hätte er im Hinblick auf seine filigranen Konzerte zu einem Steinway gesagt?
Egal! Es gibt viele Einspielungen für Klavier und modernes Orchester und viele kann man getrost vergessen. Diese hier aber lässt aufhorchen! Entrückt ist das Spiel von David Fray mit einer unendlichen Leichtigkeit (ohne das ständige Gestöhne eines Glenn Gould), die seinesgleichen sucht. Als hätte er es mit Anfänger-Etüden zu tun umschweben seine Finger die Tastatur. Er sieht nicht nur aus wie ein junger Gott, er spielt auch so!
Dieser Eindruck setzt sich mit dem transparenten Klangbild der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen fort, das natürlich etwas voller als das eines Orchesters mit originalen Instrumenten daher kommt. Gut, sonst stände nur das Klavier im Vordergrund. Verglichen mit diversen Referenzaufnahmen in alter" Besetzung, wirken Letztere spröde und hölzern, von der hier zu hörenden Wärme weit entfernt.
Virgin Classics ist ein Coup gelungen. Das gilt für die Aufmachung der CD nur bedingt. So lässt sich die CD am PC nur über opendisc" abspielen, andere Player öffenen sie nicht. Man will wohl ein illegales Brennen vermeiden. Gleichzeitig verspricht man interaktives Bonusmaterial. Man muss sich aber online irgendwo anmelden, klappen tut das (zumindest bei mir ) nicht. Ein Hinweis auf den Erbauer des benutzten Flügels könnte für den einen oder andern Hörer Sinn machen. Ich habe im Booklet alles Mögliche (selbst denjenigen, der das Teil gestimmt hat) gefunden, nur nicht, wer es erbaut hat.
Trotzdem: Hätte Bach ein solches Klavier gehabt, hätte es so geklungen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Begeisterung auf der ganzen Linie, 15. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Klavierkonzerte Bwv 1052,55,56,58 (Audio CD)
Es ist unglaublich, was hier durch die deutsch-französische Gemeinschaftsarbeit von David Fray und der Kammerphilharmonie Bremen zustande gebracht wurde. Wer bisher glaubte, die eingespielten Konzerte bereits vom vielen Hören früherer Einspielungen in- und auswendig zu kennen, der wird sich spätestens jetzt eines Besseren besinnen.

Der Vergleich des jungen David Fray mit Glenn Gould drängt sich auf den ersten Blick förmlich auf, keine Frage. Habitus und Optik der beiden Pianisten sind und waren in gewisser Hinsicht durchaus vergleichbar. Als ich mir einige Episoden der entsprechenden DVD angesehen hatte, war ich genau aus diesem Grunde auch eher skeptisch, denn irgendwelche Newcomer, die freiwillig im Fahrwasser berühmter Vorgänger schwimmen oder eben zum Zwecke besserer Vermarktung hineinversetzt werden, gibt es zuhauf. Und die Vergleiche hinken bekanntlich nur allzu häufig.

David Frays Spiel allerdings lässt hoffen, dass ein Vergleich mit Glenn Gould - zumindest was das pianistische Können angeht - in Zukunft nicht hinken wird. Zu wünschen ist ihm allerdings, dass er aus diesem fremdkreierten Fahrwasser herauszutreten vermag, denn hört man genau hin, bleiben doch viele angebliche Parallelen zwischen ihm und Gould auf der Strecke. Frays Spiel mag zwar ebenso wie Goulds Spiel "etwas abgehackt" sein (wie einige meiner Vorrezensenten es vormulierten), doch das war es dann auch schon. Fray gelingt ein - im eigentlichen Sinne des Wortes - glasklares Spiel voller Lebendigkeit und Dynamik, das jedoch zu keinem Zeitpunkt überladen oder verschnörkelt wirkt. Das großartige Zusammenwirken zwischen Flügel und Orchester ist - gerade auch in den womöglich unscheinbareren und langsameren Pasassagen - sehr beeindruckend. Diese Aufname wird in keinem Plattenschrank überzählig sein, und sei er auch noch so gut mit Bach'schen "Klavier"konzerten bestückt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ausserordentlich gute Balance zwischen Klavier und Orchester1, 17. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Klavierkonzerte Bwv 1052,55,56,58 (Audio CD)
Der Anschlag und die Tempi der Klavierkonzerte sind ausgezeichnet. Besonders die Lautstärke von Klavier und Orchester ist als optimal zu bewerten
Deshalb ein Ausgezeichent
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4.0 von 5 Sternen Angenehmer Anschlage, 20. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bach: Piano Concertos (MP3-Download)
Fray spielt wichtige Werke Bach hier mit einer wunderbaren Leichtigkeit. Eine schöne Auswahl, die sich gut in seine anderen Veröffentlichungen zu Bach einreiht. Empfehlenswert wenn man Bach-Werke mag.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Größter Bach-Interpret seit Jahrzehnten?, 4. März 2010
Von 
Stephan Holzner (Pfarrkirchen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Klavierkonzerte Bwv 1052,55,56,58 (Audio CD)
Der Spiegel hat wohl Recht, wenn er behauptet, David Fray spiele "den aufregendsten Bach seit Jahrzehnten". Ich mag ja eigentlich diese Konzerte als Cembalo-Interpretationen von Christophe Rousset oder Helmut Rilling lieber. Und auch Martin Stadtfeld finde ich gut. Aber was David Fray da aufführt - wow! Immer wieder wahnsinnig schön, faszinierend.

Der Vergleich mit Glenn Gould erübrigt sich für mich, da dessen Aufnahmen schon Jahrzehnte alt sind und auch das beste Remastering die damalige Tonqualität nicht wettmachen kann.

Besonderer Tipp: Das 1055er, hier "swingt" er wirklich mit dem ganzen Orchester, schön pointiert, perfekt.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bach auf der Überholspur - viel Glanz, aber weniger Tiefe..., 12. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Klavierkonzerte Bwv 1052,55,56,58 (Audio CD)
Für Menschen, die selten Bach (oder sogenannte "Klassik") hören, ist diese CD vielleicht eine Offenbarung:

diese Musik macht ja Spaß!
Plötzlich "rockt" oder "swingt" Bach,
man merkt den Musikern die Freude am Musizieren an - wer Bach bisher "schwer" kannte,
gewichtig und ernst, für den könnte sich ein ganz neuer Zugang eröffnen - und das ist natürlich GUT so!

Für Hörer, die schon die ein oder andere Aufnahme kennen und - wie ich -
Aufnahmen mit Originalklang-Instrumenten lieben, stellt sich das doch anders dar
(die Betonung des Rhythmus, die Transparenz, die Freude an der Musik ist bei den Originalklang-Aufnahmen ja sowieso selbstverständlich).

Zu Frays Interpretation:
auch nach meinem Geschmack, meiner Hörgewohnheit ist dieser Bach peppig und frisch - aber das ist für mich leider zu wenig...
Frays Klavier dominiert den Klang, das (hervorragende) Orchester ist oft nicht viel mehr als "Hintergrund"-Untermalung.
Der Rhythmus der Ecksätze wird sehr betont, in den langsamen Sätzen "singt" das Klavier auch - aber das Ganze bleibt - für meine Ohren - an der Oberfläche.
Jemand hat hier geschrieben, diese Musik liefe bei ihm/ihr den ganzen Tag,
und andere schreiben, "macht gute Laune" -
provozierend könnte man vorschlagen, die CD auf "endlos" im Sportstudio oder im Supermarkt laufen zu lassen.

Um es klar zu sagen: das ist ja nicht schlecht, wenn Bachs Musik gute Laune macht, den ganzen Tag läuft, vielleicht den Alltag "untermalt" -
es ist nur ein bisschen Schade.
Weil in Bachs Musik soviel mehr ist!
Bachs Musik kann - auch die Klavierkonzerte! - tief berühren, still machen, zum Herzen sprechen...

Dazu muss man sich auf die Musik einlassen -
vor allem aber braucht man Künstler, die die Musik nicht "nur" abbilden (so spritzig es auch klingen mag),
sondern die durch die Musik sprechen...

Und da ist - wieder für meine Ohren - eine andere Aufnahme so viel bewegender,
der Dialog zwischen Klavier und Orchester so viel atmender
(und beide klanglich gleichwertiger),
dass ein Vergleich unbedingt lohnen sollte -
vielleicht entdeckt der oder die ein(e) oder andere dadurch noch mehr in Bach:

Angela Hewitts Aufnahmen mit Tognetti bei Hyperion,
von denen es inzwischen mehrere Pressungen mit unterschiedlichen Preisen gibt.

Ich habe hier die beiden mit amazon-Hörproben
sowie die Doppel-CD (Gesamtaufnahme) verlinkt - schon die Hörproben finde ich aussagekräftig:

Klavierkonzerte Vol.1

Klavierkonzerte Vol.2

Klavierkonzerte

Okay. Hoffentlich klingt das jetzt nicht zu abgehoben oder schwärmerisch - genau das Gegenteil wollte ich:
ich möchte einfach die von dieser CD begeisterten Hörer ermutigen,
noch einen Schritt weiter auf Bach zuzugehen - und eventuell viel dafür zurück zu bekommen...
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