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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neil Young still und intim, 5. Januar 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sugar Mountain-Live at Canterbury House 1968 (Audio CD)
Seit ich Neil Young kenne, gefallen mir vor allem seine "stilleren" Werke, als Beispiele seien hier nur "After The Goldrush", "Harvest", "Comes A Time", "Unplugged" und natürlich das im letzten Jahr veröffentlichte "Massey Hall 1971" genannt. Eine bessere Ergänzung zu den genannten Alben als "Sugar Mountain - Live At Canterbury House 1968" kann ich mir kaum vorstellen. Neil Young hatte gerade Buffalo Springfield verlassen und sein erstes Soloalbum "Neil Young" aufgenommen, als er am 9. und 10. November 1968 zwei Solokonzerte in Ann Arbor, Michigan, gegeben hat, aus denen erst jetzt diese CD zusammengestellt wurde. Neil performt neben Songs aus seinem ersten Soloalbum natürlich viele seiner Buffalo Springfield-Songs (ich vermisse hier eigentlich nur "I Am A Child"), die fast nackten, nur von seiner akustischen Gitarre begleiteten Versionen von "Mr. Soul", "Expecting To Fly", "The Last Trip To Tulsa" oder "Broken Arrow" stehen den bekannten Studioaufnahmen in nichts nach, herausragende Songs können eben auch auf das Wesentliche reduziert bestehen! Die Soundqualität der immerhin 40 Jahre alten Aufnahmen ist übrigens phänomenal! Ich würde diese CD auf eine Stufe mit "Massey Hall 1971" stellen, bitte jetzt oder bald noch eine ebenso gut remasterte CD der fantastischen 1976`er "Bernstein Tapes", und ich würde gleich mehrere Neil Young-CDs mit auf die einsame Insel nehmen!
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Jung und aufgedreht, 30. November 2008
Von 
junior-soprano - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sugar Mountain-Live at Canterbury House 1968 (Audio CD)
Live at Canterbury House wurde am 9.11.1968 aufgenommen, drei Tage vor Neils 23. Geburtstag. So jung wie Young damals war klingt er auch auf dieser 70-minütigen CD/DVD. Ungewohnt gesprächig, gut gelaunt und witzig präsentiert er Solostücke und Buffalo Springfield Songs, nur von seiner Akustikgitarre begleitet. Sogar Publikumswünsche werden von ihm ausdrücklich gefordert, etwas das ihn später oft störte. Allerdings war er 1968 noch kein grosser Star, deshalb schreit auch niemand aus dem Publikum nach seinem Lieblingssong von Young.
Das es auf diesem Konzertmitschnitt keine bislang unveröffentlichten Songs zu hören gibt (obwohl Young noch Massen davon hat) und das Songs wie Broken Arrow erst in der aufwändigen Studioversion richtig glänzen, stört nicht wirklich.
Die DVD bietet optisch nicht viel mehr als das Coverfoto, mit rieselndem Schnee, enthält allerdings die ersten Bilder von den Neil Young Archives Vol. 1, die nun endlich 2009 erscheinen sollen und die beste Werbung für das Blu-Ray Format sind. Eine 10-DVD Version wird allerdings ebenfalls erscheinen. Sieht äusserst vielversprechend aus!
Der Sound der DVD ist in Stereo 24/96 und klingt sehr gut im Gegensatz zur CD, in der ein deutliches Rauschen etwas stört.
In der Neil Young Archives Performance Series ist Canterbury House die Nummer 0, offenbar wird also die bisher unveröffentlichte Nummer 1, der Riverboat Auftritt, den Archives Vol. 1 beigelegt sein.

Atmosphärisch ist Canterbury House ähnlich wie Massey Hall, dort sind zwar die stärkeren Songs vertreten, aber Canterbury House hat die witzigeren Geschichten und den charmanteren Young.
Ein Muss für Fans, aber auch für Gelegenheitshörer sehr unterhaltsam.

Anspieltipps: The last trip to Tulsa, Sugar mountain, The old laughing lady
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen jugendstil, 5. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Sugar Mountain-Live at Canterbury House 1968 (Audio CD)
fast genau 40 jahre ist es jetzt her, dass dieser soloauftritt von neil young mitgeschnitten wurde - am 8. november 1969. zeitgleich kam youngs erstes album als einzelkünstler heraus - und erregte zurecht wenig aufmerksamkeit. von jack nietzsche gnadenlos überproduziert, brachen die songs unter den arrangements zusammen.

dieses konzert zeigt auch, warum. obwohl neil young nur die besseren stücke vom debütalbum spielt, sind sie einfach nicht stark genug (sieht man von "the loner" ab). sie sind hübsch anzusehen, sie haben stil und anmut, aber ihnen fehlt es an kraft, sie wirken blass und ein bisschen anämisch. zwei songs hier ("birds" und "winterlong") tauchen auf späteren alben youngs wieder auf, das übrige material stammt aus buffalo-springfield-zeiten. das sind die besten momente auf diesem mitschnitt. von den überambitionierten springfield-arrangments befreit, beginnen die lieder zu strahlen.

dieses album bezieht seinen charme aus der tatsache, dass es einen sehr ungewöhnlichen neil young zeigt. er ist hier noch nicht berühmt, er singt seltsam scheu (man vergleiche nur diese version von "sugar mountain" mit der auf "live rust"!), sein gitarrenspiel ist schüchtern, der falsett-gesang ist wunderbar engelsgleich, aber noch ohne selbstbewusstsein, die lieder haben etwas unfertiges, schlaksiges, unschuldig-pubertäres.

auffällig ist auch: neil young spielt weder mundharmonika, noch orgel, noch piano, und er quatscht zuviel, stimmt zuviel an seiner gitarre herum, kichert, blödelt nervös und fordert sogar songwünsche ein (!!!). vermutlich waren hier komische zigaretten im spiel.

ähnlich wie beim "matrix"-mitschnitt kommt der reiz dieser aufnahme aus dem "knapp davor", dem vorglühen einer großen explosion. sechs monate später brachte er "everybody knows this is nowhere" heraus und war ein star.
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17 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unglaublich intime Aufnahme, klasse Songs und herrliche Storys!, 25. November 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Sugar Mountain-Live at Canterbury House 1968 (Audio CD)
Als ich damals nach langem Suchen endlich Neil Youngs Single "The Loner" aufgetrieben hatte und die Informationen zum auf der B-Seite enthaltenen "Sugar Mountain" las, hoffte ich, dass irgendwann auch einmal diese jetzt erscheinende Aufnahme das Licht der Öffentlichkeit erblicken würde. Denn auf der Single war als Quelle ein Konzert im Canterbury House 1968 angegeben. Und es war die Zeit wert, auf diese CD zu warten!
Es gibt nur ganz wenige Live-Aufnahmen von Neil Young, die in ihrer Intimität an "Live at Canterbury House 1968" herranreichen, am ehesten fällt mir dazu noch das 1974er Konzert aus dem Bottom Line Club ein (sehr zu empfehlen!). Hier wie dort würzt Neil Young seinen Vortrag mit kleinen Geschichten, die das Publikum immer wieder zum Lachen bringen oder gibt eigene Drogenerfahrungen preis - 1968 spricht er über "really great diet pills" (und fragt vorher, ob Polizisten anwesend sind - "no cops in here, right?"), 1974 erklärt er das Rezept für "honey slides". Aber während er zu Zeiten der Bottom Line Show genau weiß, was er machen möchte und was er kann, ist hier im Canterbury House noch ein Suchender zu hören. Deutlich wird das z.B. in "Expecting To Fly" in der zarten Fragilität der Stimme.
Ein Großteil der auf dieser CD enthaltenen Songs erschien früher oder später in der einen oder anderen Form auf den diversen Platten von Neil Young, aber bis auf das anfangs erwähnte "Sugar Mountain" (neben der Single auch als B-Seite zu "Cinnamon Girl" und auf dem 1977er 3LP-Album "Decade" zu finden) handelt es sich um bisher unbekannte Versionen mit teilweise anderen Texten wie in "Last Trip To Tulsa" oder anderen Abläufen wie bei der Bridge in "The Old Laughing Lady" oder dem interessanten Intro von "Mr Soul" - die beiden letzten gibt es zwar als reine Akustikversionen auch auf dem 1993er Album "Unplugged", dort scheint es sich aber um vollkommen andere Songs zu handeln.
Ich kann diese CD ohne Bedenken allen empfehlen, die entweder an Neil Young oder an Folk Music der 60er Jahre interessiert sind, auch wenn man der Aufnahme ihr Alter anhört - vielleicht aber auch gerade deshalb!
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Historische Aufnahmen des jungen Young., 2. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Sugar Mountain-Live at Canterbury House 1968 (Audio CD)
Und hier ein weiteres Trostpflaster für die Wunden, die Youngs seit Jahrzehnten angekündigte und gerade mal wieder verschobene Archives-Serie mittlerweile in die Seelen seiner langsam ergrauenden Fans geschlagen hat. Aber wenigstens ist es ein verdammt gutes Pflaster. Denn die nun dritte Vorveröffentlichung aus dem Megaprojekt (die Rede ist von insgesamt 30 DVDs/Blu-Ray-Discs!) hält mühelos den Standard von Live At Fillmore East 1970 und Live At Massey Hall 1971. Während letztere Neil auch Solo aber in voller Blüte rund kurz vor seinem grössten Erfolg Harvest präsentierte, bietet Sugar Mountain etwas vielleicht noch interessanteres, nämlich einen Schnappschuss aus der Zeit zwischen dem Ende von Buffalo Springfield und Youngs erstem Soloalbum, also noch bevor er zu dem Neil Young wurde, dessen unberechenbarer Laufbahn wir seit Jahrzehnten folgen. Erstmals völlig allein auf der Bühne klingt Young noch hörbar unsicher und bekämpft seine Nervosität mit langen Anekdoten zwischen liebenswert schüchtern gesungenen Soloversionen von Springfield-Songs (Mr. Soul", Broken Arrow") und Vorgriffen auf spätere Alben (wie Last Trip to Tulsa", The Old Laughing Lady"). Dichter und professioneller mögen diese Songs in späteren Jahren geklungen haben, fragiler und berührender kaum je wieder, exemplifiziert in einem herzzerreissenden Nowadays Clancy Can't Even Sing" (geschrieben für einen behinderten Freund). Ein Muss für alle, die einen entscheidenden Moment in der Geschichte eines der grössten Songwriter von allen miterleben möchten.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderschönes, atmosphärisch dichtes Solo-Konzert!, 5. Dezember 2008
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Rezension bezieht sich auf: Sugar Mountain-Live at Canterbury House 1968 (Audio CD)
Vierzig Jahre alt, der Sound ist aber wie neu. In einer Atmosphäre, dass man denkt, man sitzt in einer kleinen Künstlerkneipe direkt neben der Bühne, schrammelt der junge Neil Young seine ersten Solosongs, gemischt mit Liedern von Buffalo Springfield, die gerade erst Geschichte sind. Wunderschön, ruhig und unaufgeregt kommen die Stücke daher, Neil Youngs Stimme ist noch höher als wir es von seinen bekanntesten Alben her kennen.
Kurz und knapp: Wer Neil Young mag, kommt hier dran nicht vorbei.
Wer ihn bzw. seine Stimme nicht mag: Wegbleiben!
Ich mag's...
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Expecting (learning ?) to fly .., 29. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Sugar Mountain-Live at Canterbury House 1968 (Audio CD)
oder auch - Neil, die Labertasche -

Ich weiß nicht, ob der gute alte (junge) Neil einfach nur nervös war oder doch versehentlich ein paar Diätpillen genommen hatte, aber so viel wie hier habe ich ihn noch nie reden gehört. Ein, zweimal ist das witzig, danach irritiert es nur noch, aber glücklicherweise kann man die Zwischentexte "wegprogrammieren".

Ansonsten eine weitere perfekte Archives-Veröffentlichung. Jung und akkustisch, keine Mundharmonika, die Songs wirklich auf das wesentliche konzentriert. Im Gegensatz zu anderen Rezensenten finde ich die unplugged Versionen deutlich besser als die überzuckerten Originale. Man sollte allerdings keine Vergleiche anstellen, da es sich um völlig andere Dimensionen handelt.

Zugabe !
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3 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen nie genug davon..., 28. Dezember 2008
Von 
philleshfriend - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Sugar Mountain-Live at Canterbury House 1968 (Audio CD)
zu dieser Cd kann man nur sagen:

man kann nie genung Neil Young Platten haben!

je älter die Aufnahmen sind, desto besser sind sie - meinetwegen kann er jede Woche eine neue Aufnahme rausbringen - ich werde sie alle lieben...
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