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84 von 91 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen das Ende ist Schweigen
Eden Log macht es einem nicht leicht. Wir erleben seine Geschichte gemeinsam mit einem Protagonisten, der auch nicht mehr zu wissen scheint als wir selbst. Und so teilen wir seine Orientierungslosigkeit im Dunkel einer befremdlichen, zuweilen surreal erscheinenden Anlage und erforschen sie mit ihm, durch ihn.

Gleich zu Beginn wird der Zuschauer dabei auf eine...
Veröffentlicht am 28. August 2008 von TheTwoBeats

versus
45 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Log out...
Das Filmdebut von Franck Vestiel ist eine ziemlich ermüdende Genre-Mischung aus SciFi-Horror und biblisch angehauchter, subterraner Game-Level-Action.

Der eigentlich nicht unbegabte Franzose ignoriert, trotz der künstlerisch halbwegs gelungenen Gesamtanlage des Films, die Wichtigkeit von Storybook und Dramaturgie. So werden die Minuten, die der Plot -...
Veröffentlicht am 16. November 2008 von Arnoldo


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84 von 91 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen das Ende ist Schweigen, 28. August 2008
Rezension bezieht sich auf: Eden Log (Special Edition) [2 DVDs] (DVD)
Eden Log macht es einem nicht leicht. Wir erleben seine Geschichte gemeinsam mit einem Protagonisten, der auch nicht mehr zu wissen scheint als wir selbst. Und so teilen wir seine Orientierungslosigkeit im Dunkel einer befremdlichen, zuweilen surreal erscheinenden Anlage und erforschen sie mit ihm, durch ihn.

Gleich zu Beginn wird der Zuschauer dabei auf eine Geduldprobe gestellt - doch nicht ohne Grund, der Film gibt uns Zeit, mit dem Darsteller vertraut zu werden. Daß wir alles in Echtzeit erleben, bindet uns ins Geschehen ein.
Der Film gewinnt im weiteren Verlauf an Tempo und aus der Finsternis kristallisieren sich immer detaillierte Strukturen heraus und wir gewinnen an Übersicht. Hier spiegelt sich im Setting die Entwicklung unserer Reise unmittelbar wieder.

Wir begegnen auf unserer Reise nur Wenigen. Im Film wird wenig gesprochen. Und es sind sind überwiegend Aufzeichnungen, die wir zu hören bekommen. Die wenigen Dialoge, die zustande kommen, sind aber wichtig, um der Geschichte folgen zu können.
Generell gibt es im gesamten Film wenig Ballast, Bilder und Worte sind auf das Wesentliche reduziert. Wenn wir etwas sehen oder hören, hat es meist auch eine bestimmte Bedeutung.

Die Atmosphäre ist mitunter so dicht, daß sie einen fast erdrückt. Der Film ist insgesamt farbarm und kontrastreich gehalten, alles wirkt kühl und lebensfeindlich. Die verdreckten Akteure wirken in dieser Welt wie Kontaminationsherde. Echte Schock - oder Bombasteffekte gibt es nicht. Der Film bleibt im Fluß und seiner Linie treu.

Die Schauspieler liefern eine gute Arbeit ab, deren Darbietung fand ich überzeugend. Es gibt keinen Bruch in der Glaubwürdigkeit der Charaktere, nur Überraschungen, die auch einen Sinn ergeben.

Ich habe den Film gesehen, ohne etwas zum Inhalt gewußt zu haben, und das hat mich den Film sehr intensiv erleben lassen, weil ich jede Verwunderung und Verwirrung des Protagonisten teilen konnte. Dies sei auch dem Leser dieser Rezension vergönnt, daher habe ich auf inhaltliche Details verzichtet.
Selbst das überraschende, bedeutungsschwangere Ende mündet nicht in übertriebenem Pathos und cineastischem Tam-Tam. Mich hat der Film ein wenig verstört und mit mulmigem Gefühl zurückgelassen. So abgehoben die Geschichte zunächst scheint, sie hat doch mehr mit uns zu tun, als es augenscheinlich der Fall sein mag.

Zum Schluß ein Wort zur Bewertung - weshalb ich einen Punkt abgezogen habe, liegt daran, daß es meiner Meinung nach vereinzelt Einbrüche im sonst recht gut angelegten Spannungsbogen gab. Und ich rechne nicht damit, daß der Film eine große Fangemeinde anziehen wird, dazu ist er zu sperrig, zu eigensinnig, zu wenig Popcorn-Kino. Das erschließt sich einem aber nicht unbedingt im Vorfeld.

Wer Geduld mitbringt, wem düstere und endzeitlich wirkenden Filme zusagen und wer sich an Metaphorik und diskreten künstlerischen Kniffen erfreuen kann, der wird den Film sicher mögen. Wem das aber eher abgeht, wird damit sicher nicht glücklich werden.
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25 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spaltend, 6. Januar 2009
Von 
M. Legat (Bremen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Eden Log (Special Edition) [2 DVDs] (DVD)
Also, ich habe hier einige Rezensionen gelesen und bin erstaunt, lassen sich doch viele von Coververgleichen (=billige Werbemittel) locken. Damit hab ich schon längst aufgehört.
Eden Log ist kein wirklicher Horror und auch kein Actionfilm, da ich allgemein aber eher Filme der anderen Art bevorzuge (Dante 01, Cube, Nothing, Session 9, Machinist, 2001, etc.) habe ich natürlich gleich zu Eden Log gegriffen. VORSICHT, wer nichts mit rein visuellen Filmen anfangen kann sollte niemals zu Eden Log greifen, denn genau das hat Vestiel hier erschaffen, einen für das Auge ansprechenden Film. Auf dem Filmposter wird der Film mit George Lucas Filmen verglichen "was George Lucas?" werden einige jetzt entsetzt sagen, habt ihr euch mal THX 1138 angesehen?
Problem ist, dass man heutzutage nur noch wenige Menschen durch Bilder (keine Special FX)beeindrucken kann. In 2001 sind auch nur wenige Besatzungsmitglieder Hopps gegangen ohne das es jemanden stört, mag man sagen das die Story besser sei...also ich weiß ja nicht, ein Lebensbaum ,der Menschen helfen soll, letztendlich aber das Gegenteil tut ("Can you hear me, Dave?"), sollte HAL nicht auch alles vereinfachen? Ich will aber Meilensteine wie 2001 und THX nicht mit Eden Log vergleichen, das wäre einfach falsch. Eden Log geht "nur" einen weiteren Schritt in der gleichen Richtung dieser Filme.
Kommen wir zu Silent Hill. Der Film hat mit Eden Log eigentlich nur gemein, dass beide einem Videospiel ähneln, nur dass es Silent Hill schon als Spiel gab. Eden Log nimmt eine klare Richtung dahin auf (wird auch im Booklet explizit erwähnt), und wie ich finde sehr gut. Man weiß nie was einem im nächsten Raum erwartet.

So und dann möchte ich aufnehmen was ein Vorredner erwähnen "musste". Dieser Film ist DÜSTER, wenn eine Dystopie nicht düster ist, was dann? Monster im Dunkeln? Versteht mich nicht miss ich gucke gern Horrorfilme, aber düster ist sehr vielfältig (Blade Runner fand ich ziemlich düster). Und intelligent...dieser Film ist natürlich nicht in erster Linie intelligent, wirft allerdings Fragen auf, die erst auf den zweiten Blick mit dem Film zu tun haben.

Ich habe mir diesen Film angesehen weil ich genau das wollte, was mir das Coverbild versprach: viel Dunkelheit, bedrückende Atmosphäre, offene Fragen, Einsamkeit, eine riesen Wurzel ;). Mich langweilt er nicht im geringsten!
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22 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was zum Nachdenken, 1. September 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Eden Log (Special Edition) [2 DVDs] (DVD)
Der Film ist voller Symbolik, jedes inhaltliche Element ist von Bedeutung für das Handlungsverständnis, alles Überschüssige wurde ausgelassen.
Man muss sich alledings auf die Erzählweise und den Hauptcharakter einlassen. Ausschließlich mit simplen 'zu schauen' wird der Film eventuell langweilig. Vermutlich sollte man ihn aktiv verfolgen, da ist Neugierde von Nöten, gerade wegen seine minimalistischen Bildsprache. Die starken Kontraste machen es deutlich, immer wenn aus dem Dunkel etwas sichtbar wird hat es für Hauptcharakter und Zuschauer eine Bedeutung, zumal zu Beginn beide ahnungslos sind.

Was die Handlung angeht ist sie völlig logisch und sinnvoll strukturiert. Innerhalb des Films laufen unterschiedliche Handlungsstränge parallel. Zum Einen die orientierungslose, aber klar definierte Suche nach dem Ausgang, durch den Hauptdarsteller. Dann die Suche der Sicherheitskräfte nach einer Person innerhalb der Anlage.
Eine weitere Handlungsebene ist die Suche nach dem Sinn der Anlage, bzw. den Vorgängen innerhalb selbiger. Diese Ebene ist besonders fragmentarisch, was sich aus der Tatsache ergibt, das die Vorgänge auf eine Ursache zurückzuführen sind, die auf dem Sinn der Anlage fußt, den
man erst am Ende erfassen kann. Dafür aber um so klarer. Denn letztlich erlangt der Hauptcharakter ja zumindest die Erkenntnis über die eigene Identität und damit wird sowohl ihm als auch dem Zuschauer seine Rolle innerhalb der Vorgänge klar. Ferner wird der Sinn der Anlage offensichtlich und damit sowohl die finale Handlung des Hauptdarstellers, als auch die Logik der Vorgänge.

Genialer Film, der verstörend wirkt, sich dabei jedoch geschickt einer der Zuordnung zu einem bestimmten Genre entzieht, weder Action oder Horror, noch Physcho, eher Thriller, sicher aber Science Fiction und beinahe offensichtliche, überspitzt dargestellte und tiefgründige Gesellschaftskritik.
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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Viel Dunkel.Nix Eden., 28. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Eden Log (Special Edition) [2 DVDs] (DVD)
*** Achtung, zum besseren Verständnis des schwierigen Films, werden im Folgenden Teile der Handlung genauer erzählt. Wer "Eden Log" unvoreingenommen sehen möchte, sollte diese Rezension vielleicht besser erst anschliessend lesen ***

Bei der Bewertung dieses Films schwankte ich zwischen einem und fünf Sternen hin und her. Das gleiche Problem hatte ich auch schon bei Tarkowskis Film "Stalker", der trotz Sogwirkung und nachhaltigen Impressionen den Zuschauer sich selbst überlässt, ihn allein lässt.Überhaupt erinnert EDEN LOG an Tarkowskis Bildsprache und ein wenig auch an Filme wie "Cube" und "The Ring" und "Dark City", Filme die in Symbolismus, Andeutungen und archaischen Elementen schwelgen.
Zur Handlung von EDEN LOG: Ein Mann erwacht in der Dunkelheit tief unter der Erde und versucht verzweifelt nach oben zu gelangen. Seltsame Wurzeln und Teile von Apperaturen und Reste von Forschungslaboren begegnen ihm. Mutierte Humanoide versuchen ihn zu überwältigen und immer wieder tauchen Personen in Schutzanzügen auf.
Zusammen mit einer "Botanikerin" erreicht er fast die Oberfläche und gelangt schliesslich allein in ein verlassenes Labor um zu begreifen, dass er selbst die Schlüsselfigur für das Machwerk EDEN lOG ist.
Eden Log ist ein überdimensionaler Baum, ein Netzwerk aus Wurzeln und Nährböden, dazu geschaffen Energie zu erzeugen für eine Grossstadt. Doch das Projekt läuft fehl: Die Pflanze wehrt sich gegen das Absaugen ihrer Produkte indem sie Giftstoffe erzeugt und irgendwie werden die Forscher und Arbeiter selbst Nahrung für diese Pflanze.
Die Hauptfigur verleiht der Pflanze am Ende geradezu überirdische Macht und treibt sowohl sie als auch jenes was sie speisen soll in den Tod.
Die Grosstadt verliert ihre Stromquelle und der Baum überwuchert die Reste der Ruinen.
Der Film ist in hypnotisch wirkenden pulsierenden Hell-Dunkel-Wechseln gedreht. Zusammen mit der sphärisch-düsteren Filmmusik und den bizarren Kulissen, entsteht ein anhaltend beklemmendes Szenario.
Seine Spannung bezieht der Film allein aus der Rätselhaftigkeit der Geschichte.Mühsam kombiniert man die wenigen Fragmente der Erklärung zu einem Gesamt-Sinn. Gegen Ende hin erinnert der Film mehr und mehr an MATRIX, besonders als im Geäst des Baumes "Nahrungskokons" mit Menschen hängen.
Die Ungeheuer im Film sind ehemalige Arbeiter die aufgrund der Mutation des Eden-Gewächses infiziert wurden und selbst in ansteckender Weise mutierten.Diese Einlage von Vampirismus/Werwolftum/Zombiestyle scheint seltsam Fehl am Platz und schwächt die Geschichte deutlich. Zudem wirken diese Wesen in unlogischer Weise auffallend unbeholfen.
Der Film versteht sich selbst als Filmkunst/Kunstfilm, angelehnt an das alte Testament. Vom Genre her ist er der Horror-SF zuzuordnen und liegt von seiner Wirkung her auf einer Linie mit CLOVERFIELD.
Kein Film übrigens für Leute mit Neigung zur Epilepsie: dafür sind die dauernden Blitzlicht-Effekte zu aufdringlich.
Und auch kein Film für Leute, die einfach nur mit ihm "abhängen" wollen.
Für den Versuch innovativ zu sein gebe ich mal vier Sterne.
Aber alle die hier nur einen geben verstehe ich voll und ganz.
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45 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Log out..., 16. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Eden Log (Special Edition) [2 DVDs] (DVD)
Das Filmdebut von Franck Vestiel ist eine ziemlich ermüdende Genre-Mischung aus SciFi-Horror und biblisch angehauchter, subterraner Game-Level-Action.

Der eigentlich nicht unbegabte Franzose ignoriert, trotz der künstlerisch halbwegs gelungenen Gesamtanlage des Films, die Wichtigkeit von Storybook und Dramaturgie. So werden die Minuten, die der Plot - trotz kurzzeitig rätselhafter Ausgangssituation - vor sich hin dümpelt, zur echten Qual. Nur in kurzen Abschnitten, in denen die Geschichte durch Szenen(level-)wechsel schlagartig und rasant voranschreitet, kommt vorübergehend Spannung auf, die aber alsbald im unnötigen Dehnen der Folgeszenen versiegt.

Der weitaus überwiegende Teil der Handlung ist in einem unterirdischen, katakombenartigen Labyrinth (der unterirdische Teil des Projekts "Eden Log") angesiedelt. Hier beginnt auch der Plot um den Protagonisten Tolbiac (Clovis Cornillac), der - am Boden liegend, ohne Erinnerung und über und über mit Schlamm bedeckt - im tiefsten unter der Erde liegenden Level von "Eden Log" aufwacht und sodann nur ein Ziel hat: raus aus diesem beängstigenden Labyrinth und rauf an die Oberfläche. Auf seinem Weg nach oben muss er sich rätselhaften Monstern und Wächtern stellen, trifft aber auch auf Unterstützung in Form einer Botanikerin und Mitarbeiterin von "Eden Log" (Vimala Pons).

Die ersten Filmminuten verraten bereits die Zähflüssigkeit des Plots, der auch bis zum Ende nicht an Fahrt gewinnen will. Der Protagonist quält sich mühsam aus seinem schlammmigen Erwachen und irrt in kaum sichtbarer Umgebung hin und her. Der Bildschirm ist - nur unterbrochen von auf Dauer nervigen, stroboskopartigen und pulsierenden Lichtquellen - nahezu schwarz; Tolbiac irrt weiter umher und die dunkle Szenerie ohne erkennbare, unmittelbare Entwicklung will einfach nicht enden. Minutenlang passiert nichts wirklich erkennbares, kein Wort wird gesprochen, sondern nur die Suche der Hauptfigur gezeigt. Erst nach und nach wird klar, dass die vorhandenen unterirdischen Laboratorien und Apparaturen erst kürzlich zerstört worden sein können und es nun an Tolbiac ist, herauszufinden, warum und vor allem, warum ausgerechnet er derjenige ist, der sich in diesem Labyrinth befindet.

Ein kleines Highlight bildet allerdings die Kulisse des Films. "Eden Log" - soviel ist zu diesem Zeitpunkt schon klar - ist ein offenbar fehlgeschlagenes, biochemisches Projekt, das sich unterirdisch über ein immenses Höhlen- und Gängesystem nebst Infrastruktur ausdehnt. Dieser bautechnische Mikrokosmos aus Wurzelwerk, Erdmasse und Aluminiumbauten ist detailreich gestaltet und wirkt recht authentisch und beklemmend; diese Atmosphäre wird durch die kühle Farbwahl noch verstärkt.

Mehr Highlights hat der Film allerdings nicht zu bieten und so vergehen keine 20 Minuten, in denen man nicht überlegt, abzuschalten. Wer final durchhält, bekommt dann aber wenigstens eine halbwegs passable und logische Erklärung geboten, was es mit dem Problem von "Eden Log" auf sich hat, auf die man aber auch verzichten kann. Das eigentliche Ende gerät dann aber zu pathetisch, kann also ebenfalls nicht mit dem dümpelnden Plot versöhnen.

Schade ist, dass eine zwar nicht neue, aber im Ansatz eigentlich gar nicht so schlecht abgewandelte Idee, am schlechten Drehbuch und der mehr als dünnen Dramaturgie scheitert.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mischung aus Höllentrip und Zukunftsvision, 24. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Eden Log [Blu-ray] (Blu-ray)
Ich glaube, Eden Log ist so ein Fall von Film, den man entweder liebt oder hasst, denn der Film erklärt sich selbst nicht bis auf das letzte Detail dem Zuschauer. Man muss/darf sich schon noch seine eigenen Gedanken machen, was das nun alles zu bedeuten hatte und wie genau alles zusammenhängt.

Wie an der Bewertung schon zu erkennen, mag ich persönlich solche Filme ja. Sie bieten einem die Möglichkeit zur Interpretation und zur näheren Beschäftigung damit, was der Film eigentlich auch aussagen sollte und nicht nur damit, was er einem "gezeigt" hat.

Natürlich kann man dem Film auch vorwerfen, Fragen zu stellen, die er nicht beantwortet und Rätsel aufzugeben, die er nicht löst. Aber wo steht geschrieben, dass ein Film das tun muss?

Für meinen Geschmack ist Eden Log eine teils fast philosphische Zukunftsvision, die den Protagonisten auf einen Höllentrip der Selbsterkenntnis führt. Aber das ist nur meine Interpretation;). Am besten selbst angucken.
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überraschungshit, 13. Februar 2010
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Eden Log (DVD)
Für mich ist EDEN LOG echter Geheimtip für Fans düsterer Filme wie Nuit Noire, Eraserhead usw.
Vergleichen würde ich den Film aber nicht direkt. Was ihn aber ausmacht ist, dass er allgemein recht düster und futuristisch gehalten ist. Teilweise hat man den Eindruck einen Stummfilm zu sehen.
Gesprochen wird kaum, was sehr stank zur bedrückenden Atmosphäre beiträgt. Nach und nach erfährt man mehr über Eden Log und die Informationen fügen sich langsam zusammen. Nachdenken muss man hier also schon.

Ich hab über ihn in einer Zeitschrift gelesen und hab ihn mir aus diesem Grund gekauft.
Mir ist bewusst dass die meisten Leute nichts mit dem Film anfangen können, was ihn aber nicht schlecht macht.
Ich würde ihn nur Leuten empfehlen die auf aussergewöhnliches Kino stehen und denen die die Filmbeispiele von oben mögen.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kommt sehr langsam in fahrt., 18. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Eden Log (Special Edition) [2 DVDs] (DVD)
Der Film erklärt wenig, kommt sehr langsam in Fahrt und versucht durch teils verwirrende Effekte Assoziationen aufzurufen die sich erst am Schluss erklären. Liebhaber von Endzeitszenarios und Thriller die auf Wortgewalt und Farbenfrohe Spezial-Effects verzichten können sollten ein Blick auf diesen Film werfen.
Persönlich fand ich BlairWitch enttäuschend, offenes Ende, ewige Jadt und Angst. Wer sich länger mit EdenLog und den Filmmaterial auseinandersetzten will kann durchaus auf seine Kosten kommen. In Eden Log hat die Suche ein Ende.
Um fast alles zu verstehen, statt zu deuten ist es meines Erachtens nötig den Film noch einmal mit den Kommentar des Regiseurs zu sehen.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Überraschungsfilm? Überraschend schlecht, 28. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Eden Log (Special Edition) [2 DVDs] (DVD)
Eden Log ist zweifelsohne ein Film der polarisiert. Ich liebe experimentelles Kino und große Visionen und wollte diesen Film mögen, doch leider scheiterte ich an der zu konfusen Vision des Regisseurs.

Die Ansätze der Handlung sind gut, cinematographisch ist Eden Log sehr anspruchsvoll, aber die Handlungslöcher und die verwirrenden Handlungsstränge verleiden einem den Filmgenuß.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Klasse Nischenfilm, 13. Oktober 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Eden Log (Special Edition) [2 DVDs] (DVD)
Auf jeden Fall kein Film für den normalen Popcorn-Kinogänger der einen Film nach Schema F mit offensichtlichen Erklärungen erwartet. Der Stil des Films allein, aufgrund der Farben und des Ambientes, macht ihn schon sehenswert! Ansonsten schafft es hervorragend sich nicht dem obligatorischen Ablauf der meisten anderen Filme zu beugen, die oft nach gutem Anfang sich dem Massengeschmack hingeben und unnötige Handlungsstränge (Pseudoliebesdrama) einführen. Für Fans von echter (!) Science Fiction ein Muss!
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