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Kundenrezensionen

3
4,0 von 5 Sternen
Secret Machines
Format: Audio CDÄndern
Preis:14,60 €+Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

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TOP 500 REZENSENTam 24. November 2008
Man nehme 70er Jahre Krautrock, füge viel Stonerrock dazu, etwas pschedelica feeling, würze das ganze mit dem düsteren Bombast von Led Zeppelin à la Kashmir und runde das Ganze noch mit synthie Flächen der Marke ,Bowie -Berlin Trilogie' ab - et voilà: man bekommt ein aüßerst nahrhaftes - wenn auch schweres Hauptgericht.

So ca. lässt sich dieses Album umschreiben, auch wenn es da noch etwas mehr zu erzählen gibt: wenn die Kompositionen mal nicht so düster ausfallen, sondern sogar fast fröhlich wirken, wie bei ,Now You're Gone', dann erhält diese ekklektische Mischung fast radiotauglichen Pop-Appeal, und das obwohl der sound, den sich die Secret Machines hier aneigenen nicht verändert wird. Auch die Kompositionen sind größtenteils sehr stark, und wenn die Melodien sich nicht gleich im Ohr festsetzen, dann beeindrucken Sie zumindest durch die Atmosphäre die Sie erzeugen - so wie bei ,Have I Run Out'.

,The Walls Are Starting To Crack' rufen einen dann wieder die großen dramatischen songs von Van der Graaf Generator ins Gedächtnis, einzig die Stimme ist hier nicht so intensiv wie die Peter Hamills, aber Sie hat was; die Sanftheit des Timbres in Brandon Curtis Vocals ist es die eine ganz eigene Spannung in diesen größtenteils düsteren, aber pompösen songs erzeugt. All jene die mit Pomp und Bombast in der Rockmusik bisher noch nie viel anfangen konnten werden das Album wahrscheinlich recht bald als ,aufgeblasen' abtun, was aber nicht stimmt, denn diese songs haben sehr wohl eine enorme Intensität und Wucht, die natürlich aber auch leicht als Pathos interpretiert werden kann; ob sie auch nachhaltig sind wird in den nächsten Wochen zu prüfen sein...(schwere Kost und nur was für 70er Jahre Progrock-affine ist das 11 minütige Schlußstück 'The Fire Is Waiting')

Auf jeden Fall wird man durch diese Album sehr neugierig auf die Live Qualitäten dieser Band, denn wenn diese gut sind, dann sollte ein Konzert von denen ein echtes Erlebnis sein.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
VINE-PRODUKTTESTERam 23. Februar 2009
Es gibt ja gerade unter zeitgenössischen Ami-Bands durchaus eine gewisse Affinität zu den lange erzverpönten Klängen der frühen Siebziger: Gruppen wie die Flaming Lips, Mervury Rev oder ... And You Will Know Us By The Trail Of Dead lassen sich durch den seinerzeit vom Punk weggefegten Klangbombast der Prog-Rock-Dinosaurier Yes, King Crimson oder Pink Floyd inspirieren. Kaum eine Band traut sich dabei aber so weit vor wie das ursprünglich aus Dallas stammende, heute in New York lebende Trio - Secret Machines. Sie strecken beeindruckend epische Titel wie "The Walls are starting to crack" oder "The Fire is waiting" locker ins Viertelstundenformat, ohne dabei eine Sekunde zu langweilen. Impressionistisches Getupfe explodiert in minutenlange Lärmkaskaden, artistische Unisono-Passagen münden in zarte Gesangslinien von folkiger Einfachheit. Zur Abwechselung gibt es aber auch einige großartige, kraftvolle Vierminuten-Kracher im Repertoire der Secret Machines.
Brandon Curtis` heisere Stimme, das gnadenlose Orgelspiel, die labyrinthischen Akkordmuster des Gitarristen (die er durch ein Dutzend Effektgeräte jagt) und das manische Schlagzeugspiel von Drummer Josh Garza werden zu einem Großen und Ganzen - und vermutlich gibt es keinen besseren Ausdruck für ihre Musik als Neo-Prog-Rock. Ein gelungenes Album welches den Ausrutscher mit "Ten Silver Drops" von 2006 wieder vergessen lässt.
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am 6. März 2012
...aber noch weit weg vom Meisterwerk. Die ersten beiden Songs schaffen einen vielversprechenden, eigentlich sogar fulminanten Einstieg. Im Mittelteil lässt das Ganze etwas nach, um gegen Ende in Form von Huldigungen an die übermächtigen Pink Floyd wieder an Qualität zuzulegen. Die Hausgötter PF und LZ der Secret Machines geistern ständig durch die Boxen, wobei man sich teilweise gewünscht hätte, die Anbetung würde sich weniger an Roger Waters richten, sondern mehr an David Gilmore oder gar Syd Barrett. Die Anlehnung an Can konnte ich nicht so deutlich ausmachen, mir scheint es eher, als hätten die Jungs mal in die drei ersten Neu!-Alben reingehört.
Fazit: Eine solide Rockplatte, die sich durchaus vom drögen Stoner-Rock-Einerlei abhebt, ein paar wirklich gute Songs enthält, aber letzten Endes einen Tick zu wenig Eigenständigkeit aufweist, um große Bedeutung zu erlangen. Die Epigonen können ihren Vorbildern stets nur nachlaufen, und da die halt die wirklich revolutionären Alben gemacht haben, kann ich sie eigentlich auch direkt hören. Die vorliegende Platte wird dadurch aber lediglich unnötig, nicht aber überflüssig, denn dazu ist sie zu stimmig und zu unterhaltsam.
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