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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein solider und eigenständiger Nachfolger!
Am Anfang war ist etwas enttäuscht, dass Rachel Weisz nicht mehr mitspielt aber da ich auch Maria Bello gerne sehe war ich doch ziemlich darauf gespannt. Sehr gut fand ich, dass man Ihr nicht die Synchro von Rachel gegeben hat.
Die Story ist schnell erzählt. Alex findet eine Mumie in China. Es handelt sich hierbei um einen alten Kaiser (Jet Li), der nicht...
Veröffentlicht am 30. Januar 2009 von Simon Kraus

versus
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Lasst die Mumien endlich schlafen!
Ja, so ist es mit den Fortsetzungen: Geldgier frisst Anspruch. Und so haben wir mit diesem 3. Mumien-Actionabenteuer wieder so ein Beispiel dafür, dass man den Absprung verpasst und nur die Dollarzeichen in den Augen gehabt hat.

Handlung und Schauspielkunst haben in diesem Mumien-Haudrauffilm gänzlich an Bedeutung verloren. Das Prinzip in den ersten...
Veröffentlicht am 18. April 2009 von o_ton


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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Lasst die Mumien endlich schlafen!, 18. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Die Mumie: Das Grabmal des Drachenkaisers (DVD)
Ja, so ist es mit den Fortsetzungen: Geldgier frisst Anspruch. Und so haben wir mit diesem 3. Mumien-Actionabenteuer wieder so ein Beispiel dafür, dass man den Absprung verpasst und nur die Dollarzeichen in den Augen gehabt hat.

Handlung und Schauspielkunst haben in diesem Mumien-Haudrauffilm gänzlich an Bedeutung verloren. Das Prinzip in den ersten beiden Teilen, Actioneinlagen mit netter Komik und coolen Sprüchen zu verbinden und dadurch jenen Filmen einen Stempel aufzudrücken, hat sich im dritten Teil nun endgültig abgenutzt. Will heissen: Charme und Flair sind vollends flöten gegangen, man hat sich eher auf erdrückende Computeranimationen verlassen, anstatt eine innovative Story zu kreieren.

Natürlich mussten auch in diesem Mumienfilm wieder gezwungene Elemente wie z.B. uralte Wiederbelebungssprüche oder eben der gute alte Dolch herhalten, welcher dem Drachenkaiser dann bitte schön zu gegebener Zeit ganz tief ins Herz zu stecken ist (gähn!), damit Teil 3 auch irgendwann ein Ende findet.
Es passiert wenig Überraschendes im Film, die Handlung ist schmerzhaft linear, mit viel zu großen Logiklücken (Sohnemann hat nicht wirklich das "richtige" Alter für solch sehr junge Eltern, oder?) versehen und nicht wirklich unterhaltsam.

Und die Schauspieler passen sich dem Niveau an: Brendan Fraser hat sich als kampferprobter, gleichsam dümmlich wirkender Mumienschänder abgenutzt. Maria Bello, Auswechselspielerin von der weitaus besseren Rachel Weisz, zeigt lieber ihre perlweißen Hollywoodzähne anstatt das Beste aus ihrer Rolle zu machen. Sie wirkt verhärmt, regelrecht unsympathisch. Naja, und von Jet Li habe ich als Schauspieler eh noch nie viel gehalten. Seine Rolle war auch nicht dazu angehalten, dass ich hier meine Meinung ändern konnte.

Warum ich letztlich dann doch noch 2 Sterne vergebe ist dem Umstand geschuldet, dass die Macher zumindest in Sachen Technik und Computeranimation punkten konnten. Einige Actionsequenzen kommen dann doch ganz vernünftig an den Zuseher, was den Film gerade noch so eben vor der völligen Bedeutungslosigkeit rettet.

Fazit: Vielleicht ist das Abenteuer-Actiongenre mit Mumien, Artefakten, Geheimnissen, uralten Formeln und sonstigen archäologischen Sensationen (Indiana Jones und Scorpion King lassen grüssen) momentan einfach ausgelutscht, ich weiß es nicht. Ich weiß jedoch, dass "Die Mumie: Das Grabmal des Drachenkaisers" ein allenfalls mäßiger Film ist, der mich weder unterhielt noch überzeugte. Die Story ist lau, die Schauspieler teilweise grottig, die animierten Actionsequenzen bieten wenig Neues.

Lasst die Mumien schlafen, sie haben es sich verdient (und der Zuschauer auch!).
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139 von 168 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Erbärmlich!, 30. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Die Mumie: Das Grabmal des Drachenkaisers (DVD)
Machen Sie einen großen Bogen um diese DVD, denn der Film ist einfach nur erbärmlich schlecht.

Wußten die beiden Vorgänger, und hier vor allem der erste Film, der sich vor Genre-Größen wie Indiana Jones nicht zu verstecken braucht, mit einer humorvollen, spannenden Geschichte und selbstironischen Charakteren aufzuwarten, so scheitert der Film bereits in den ersten 5 Minuten in genau diesen Punkten.
In der obligatorischen Einführung wird dem Zuschauer die Legende des Drachenkaisers näher gebracht.
Die Einführung Immotheps und des Skorpionkönigs hat wunderbar funktioniert. Die des Drachenkaisers zieht sich 10 Minuten, und man verliert bereits die Lust die verzwickte Geschichte (warum ist der Kerl so böse) weiter zu verfolgen. Jet Li muss natürlich zeigen was er drauf hat, und so geht ca. die Hälfte der Zeit auf ach so tolle Kampfkoreographie drauf.
Nach 10 Minuten (gefühlte 30) ist man dann endlich in der Haupthandlung angekommen, und muss feststellen, dass den Machern der wohl übelste Recast gelungen ist, denn es je in einem Film zu sehen gab. Maria Bella spielt nämlich absolut nicht so wie der Nachname vermuten läßt. Ihre Darstellung der Evelyn ist eine traurige Parodie der Rolle, mit der Rachel Weisz berühmt geworden ist. Leider weiß man nicht, ob sie dieses parodische Element absichtlich eingebracht hat, oder ob die Dame einfach nur vollkommen unfähig ist eine Rolle zu spielen.
Es geht noch weiter. Der Sohnemann der Connors hat sich zu einem möchtegern Macho entwickelt, der durch einen Schauspieler dargestellt wird, der lieber nochmal die Schauspielschulbank drücken sollte. Somit steht er seiner Filmmutter in nichts nach.
Dem alten Cast scheint es im Film fast schon peinlich zu sein ihre Rolle zu spielen. Selten hat man Brendan Fraser so lustlos spielen sehen, und der neue Bösewicht Jet Li ist nur ein müder Abklatsch von Voslos Mumie.
Genug der Charaktere...
Die Geschichte krankt an allen Enden. Es kommt keine Spannung auf, und eine Absurdität und Peinlichkeit folgt der anderen. Kotzende Kühe (kein Scherz), Baseball spielende Yeties (auch kein Scherz), und die übliche Prise CGI runden das Machwerk dann ab.
Das Theater endet dann nach 100 Minuten, aber natürlich nicht ohne eine Androhung eines vierten Teils, der in Südamerika spielen wird.

Was die Specials angeht, so bleibt abzuwarten, ob sich Cast und Crew bei den Zuschauern für diesen Schwachsinn entschuldigen.

Mit dem genialen ersten Teil, und dem immerhin noch brauchbaren 2ten Teil hat dieser Film nichts mehr zu tun. Sparen Sie sich Zeit und Geld!
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zurück ins Grab!!, 16. Januar 2009
Von 
Schwalbenkönig - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Mumie: Das Grabmal des Drachenkaisers (DVD)
Über diesen Film braucht eigentlich nicht viel geschrieben werden.
Aber um meinem Ärger über das verschwendete Geld Luft zu machen, hier kurz ein paar "Highlights":

>so gut wie keine Spannung
>Humor auf Kinder-Niveau
>Klischeefiguren
>vorhersehbare Story
>nicht mit dem genialen Teil 1 und dem guten Teil 2 zu vergleichen

Allein die Action und die Special Effects waren wirklich sehenswert.Aber was nützt das, wenn der Rest nicht ansatzweise überzeugen kann?
Sollte es noch einen vierten Teil geben, werde ich ihn sicher nicht sehen!!

Vergleichbar mit:The Scorpion King - Aufstieg eines Kriegers
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein solider und eigenständiger Nachfolger!, 30. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Die Mumie: Das Grabmal des Drachenkaisers (DVD)
Am Anfang war ist etwas enttäuscht, dass Rachel Weisz nicht mehr mitspielt aber da ich auch Maria Bello gerne sehe war ich doch ziemlich darauf gespannt. Sehr gut fand ich, dass man Ihr nicht die Synchro von Rachel gegeben hat.
Die Story ist schnell erzählt. Alex findet eine Mumie in China. Es handelt sich hierbei um einen alten Kaiser (Jet Li), der nicht wirklich der Gute war. Seine Eltern haben sich zur Ruhe gesetzt aber Sie finden diesen Zustand nicht wirklich schön. Durch einen Auftrag fahren Sie zu ihrem Sohn und durch einen Hinterhalt wird die Mumie lebendig. So gesehen eigentlich nichts neues aber dennoch sind die Effekte und die Abwechslung ziemlich gut geworden, dass es so gut wie keine Parallelen zum 1. oder 2. Teil gibt.

Auf der Single-Disc findet man neben dem Audiokommentar noch geschnittene und ergänzte Szenen die eigentlich recht nett sind und auch an ein paar Stellen zum Lachen (Positiv gemeint). Die Aufmachung des Covers ist in Ordnung und auch die Menüanimation ist sehr gut gelungen. In der Hülle findet man einiges an Werbung zum Film und über den Film.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Diese Mumie gehört in die wüste geschickt !, 18. Februar 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Film schafft es über die gesamte Spielzeit nicht, den Flair der ersten beiden Teile einzufangen.

Die neue Darstellerin an der Seite von Brandon Fraser überzeugte mich nicht und der "Sohnemann" als Nachwuchsheld kann bestenfalls als "nicht störend" empfunden werden. Eine Bereicherung ist er in keinster Weise.

Die Yetis wirken wie aus einem Renderfilmchen einer aktuellen PC-Spielproduktion und auch der Humor bleibt wegen der extrem sinnentleerten Dialoge auf der Strecke.

Warum 3 Sterne bei einer solchen Rezension:

Hätte es die Vorgänger nicht gegeben, könnte man gutgelaunt von hirnloser Popcornunterhaltung aus Hollywood sprechen. So bleibt aber der direkte Vergleich (mit den Vorgängern) nicht aus, was eine höhere Wertung meines Erachtens nicht zulässt.

Technisch gibt es freilich nicht viel zu meckern (von der oben genannten mäßigen Animation abgesehen), der Ton ist druckvoll abgemischt, die Sprachverständlichkeit leidet darunter nicht.
Das Bild ist scharf und dem HD-Medium würdig.

Nur wem nutzt es, wenn der Inhalt die Erwartungen nicht erfüllt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Leider nicht so toll, 9. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Die Mumie: Das Grabmal des Drachenkaisers (DVD)
Leider, leider muss ich dem Film eine schlechte Note geben. Teil 1 und 2 sehe ich immer wieder gern, aber Teil 3 ist einfach schlecht.

Das Asien-Thema ist zwar nett, reicht aber nicht an die alten Filme ran. Es fehlt einfach das typische "Mumien-Feeling". Die neue weibliche Hauptdarstellerin kann auch die Alte irgendwie nicht ersetzen und es fehlt oft die Spritzigkeit der ersten Teile.

Teil 1 & 2 mußten sich vor niemanden verstecken, Teil 3 sollte hingegen in ein stilles Kämmerlein gelegt werden in die Rubrik "manchmal sind zwei Teile besser als 3"
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5.0 von 5 Sternen Auch in China gibt es Mumien - Wundervoller Horrorabenteuerfilm für Mumienfans, 19. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Mumie: Das Grabmal des Drachenkaisers (DVD)
Dieser dritte Teil der Mumien-Reihe entstand diesmal unter der Regie von Rob Cohen, der Regisseur von "Dragonheart" und wurde von Stephen Sommers produziert.

Handlung
China, 1946: Alex O'Connell, der einst als kleiner Junge in der Gewalt der Mumie Imhotep war, unternimmt mit seinem Professor eine Ausgrabung und findet das Grabmal des legendären Drachenkaisers.
Einst eroberte der Drachenkaiser die Lande und wollte noch Unsterblichkeit erlangen.
Er begehrte eine Hexe, die das Geheimnis der Unsterblichkeit kannte. Doch dann verliebte sich die Hexe in den General des Kaisers, wofür dieser sich grausam rächte.
Dafür wurde der Kaiser und seine Armee verflucht und sollte er jemals zu neuem Leben erwachen würde er versuchen China und die Welt zu erobern.
Die Abenteurer Rick und Evie reisen nach China, wo sie ihren Sohn treffen.
Doch dann bekommt die Familie O'Connell mit Anhängern des Drachenkaisers zu tun, die ihn erfolgreich erwecken können. Der zunächst untote Kaiser will nach Shangri-La gelangen um seine vollen Kräfte zu entfalten.
Nun müssen die O'Connells und Jonathan Carnahan wieder eine Mumie besiegen.
Zum Glück haben sie eine Verbündete an ihrer Seite, die es sich zur Lebensaufgabe gemacht hat den Drachenkaiser entgültig zu vernichten.

Dieser dritte Teil ist genauso eine Unterhaltung wie die Vorgänger.
Brendan Fraser ist abermals genial in der Rolle des Rick O'Connell.
Schade allerdings, dass Rachel Weisz nicht wieder Evie O'Conell gespielt hat.
Der einzige Wermutstropfen an der ganzen Sache.
Maria Bello macht zwar eine gute Figur als Evie, aber sie strahlt nicht so diese besondere Wärme aus.
John Hannah macht seiner Rolle als Evies Bruder Jonathan alle Ehre, mal mutig, dann feige oder einfach habgierig, so wie man ihn kennt und liebt.
Luke Ford macht eine gute Figur als "erwachsener" Alex O'Connell.
Ich hatte ihn zunächst unterschätzt, aber dann sein Potenzial erkannt.
Jet Li finde ich genial als böser untoter Drachenkaiser.

Wer schon Spaß an den Vorgängern hatte, der kann bedenkenlos zu diesem "dritten" Mumien-Abenteuer zugreifen.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Bandagenjäger Fraser ist zurück, 12. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: Die Mumie: Das Grabmal des Drachenkaisers (DVD)
Knapp sieben Jahre sind ins Land gezogen seit Brendan Fraser das letzte Mal als Rick O'Connell gegen Imhotep angetreten ist und Universal damit zum zweiten Mal in Folge einen veritablen Abenteuerhit beschert hat. Die spannende und vor allem wirklich unterhaltsame Geschichte um den Abenteurer O'Connell, sein Love Object Evelyn Carnahan (später ebenfalls O'Connell) und deren Bruder, die gemeinsam gegen die Mumie eines liebestollen Oberpriesters kämpfen müssen, hat Ende der 90er den Nerv der Zeit getroffen und konnte überraschender Weise, trotz leichter Abnutzungserscheinungen auf der Hochglanzfassade, auch im zweiten Anlauf im Jahre 2001 überzeugen. Im Endeffekt hätte man es ohne Weiteres bei diesen beiden Filmen (die Spin-Offs Skorpion King" und "Skorpion King 2" einmal außer Acht gelassen) bewenden lassen und sich über den übermäßigen Geldsegen freuen können. Aber Tinseltown wäre nicht Tinseltown wenn man eine erfolgreiche Reihe nicht zu Tode remaken müsste.
Willkommen beim dritten bandagierten Ableger des Die Mumie" Franchise: Die Mumie - Das Grabmal des Drachenkaisers".

In Zeiten in denen die Risikobereitschaft jedes in Hollywood beheimateten Lebewesens kontinuierlich abnimmt und Drehbuchautoren lieber streiken als vernünftige Skripten zu verfassen, ist es kein Wunder, dass ein Filmstudio wie Universal zielsicher auf eine alte Cashcow wie Die Mumie" zurück greift. Wie so oft vergessen die Verantwortlichen beim Melken eben dieser jedoch, dass man dem Publikum trotz aller Begeisterung für ein etabliertes Franchise zumindest die gewohnte Qualität bieten muss, die die Vorgängerfilme aufwiesen, um das Zuschauerinteresse wach zu halten. Die Betonung liegt hierbei ganz klar auf dem Wort wenigstens, da eine innovative Weiterentwicklung der Story, der Charaktere oder der Ausgangssituation natürlich noch weitaus wünschenswerter wäre. In Die Mumie - Das Grabmal des Drachenkaisers" schlägt Regisseur Rob Cohen jedoch den gegensätzlichen Weg ein und unterbietet die beiden Vorgängerproduktionen in allen erdenklichen positiven Aspekten um Längen.

Ausgangssituation und Handlungsablauf haben sich nicht gerade stark verändert. Das Ehepaar Rick und Evelyn O'Connell muss eine wieder zum Leben erweckte Mumie zurück in die Hölle schicken. Punkt, Schluss, Ende. Mehr Story bietet Teil drei wirklich nicht.

Doch wie gesagt. Mit derselben Crew, derselben Gagdichte, derselben opulenten Action- und Abenteuerszenen und demselben perfekt eingespielten Cast wäre dieselbe Story auch ein drittes (vielleicht auch viertes) Mal interessant gewesen. Doch hier liegt der Hund begraben. Aus Regisseur Stephen Sommers (Dschungelbuch", Octalus") wurde Actionidiot Rob Cohen (Stealth", XXX"), aus Arnold Vosloo Jet Lee und aus Rachel Weisz Maria Bello. Außerdem hat man auch noch einen nervigen halbstarken Abenteurersohn, eine infantile Liebelei und asiatische Unsterbliche in die dürftige Story eingeflochten.

Wie schon bei The Dark Knight" fällt vor allem der Wechsel der weiblichen Hauptrolle beziehungsweise des Love Objects besonders negativ auf und macht sich über weite Strecken des Films extrem negativ bemerkbar. Die Chemie zwischen Fraser und Bello reicht nicht einmal annähernd an jene von Fraser und Weisz heran und auch Bellos eingeschränktes und überzogenes Minenspiel ist nicht mit Weisz Leinwandpräsenz zu vergleichen. Des Weiteren beschränken sich die äußerlichen Ähnlichkeiten der beiden lediglich darauf, dass beide dem weiblichen Geschlecht angehören, was Kinogehern mit Vorkenntnissen die Identifikation mit der Figur der Evelyn erschwert. In diesem Punkt wäre mir persönlich eine Trennung und neue Freundin für Rick eindeutig lieber gewesen als eine Ersatz-Weisz - aber im Hollywoodmainstreamkino gibt es keine Trennungen von glücklich Verliebten. Somit geben die beiden (vor allem in den ersten 30 Minuten) ein Laientheater der schlimmsten Sorte zum Besten.

Handlungsstränge in denen der Sohn des Hauptcharakters als (eigenständige) Person mit exakt demselben Job, demselben Mundwerk, derselben Art und demselben Erfolg als Aufreißer eingebaut wird zählen für mich nicht erst seit dem vierten Indiana Jones" Ableger zum Schlimmsten Mist, den man einer Fortsetzung antun kann. Leider trifft Cohen auch bei diesem öden Klischee genau ins Schwarze und serviert eine lahmarschige Vater-Sohn Rivalitätsbeziehung, die noch nie aufgesetzter als hier daher getorkelt ist.

Die präsentierten Effekte sind gute Durchschnittsware, wobei Cohen es (wie schon bei Stealth") verabsäumt realistische Flugszenen auf die Leinwand zu zaubern und mit den grottenschlecht animierten Basketballjetis den Vogel in Sachen hirnlose Ideen abschießt. Die Untotenarmeen sind passabel umgesetzt, wobei aber trotzdem nie auch nur die Gefahr besteht, dass jene Spannung aufkommen könnte, die die beiden Vorgängerstreifen so ausgezeichnet hat. Wenn ich hier an den Scorpion King, die Leibwächter des Pharao, die Animationen der Plagen oder die Eröffnungssequenz aus Teil 1 denke kommen mir beinahe die Tränen.

Einige Gags sind durchaus gelungen, wobei vor allem jene mit John Hannah, der seine Rolle als Jonathan Carnahan schon aus dem FF spielt, und Liam Cunningham hervorstechen. Brendan Fraser, Maria Bello, Jet Lee und eine inferior overactende Michelle Yeoh regen höchstens durch ihre Unleistungen zum Lachen an.

Fazit
Zweimal kann herzhaft gelacht werden, ein paar Mal reicht es zum Staunen, ansonsten ist es stereotypisches und weichgespültes Fortsetzungseinerlei ohne Höhen aber dafür mit vielen Tiefen. Was schlussendlich bleibt ist hübsch brave Unterhaltung für einen verregneten Kino-/DVD-Nachmittag mit den Kleinen oder das Vormittagsprogramm auf Pro7. Der dritte Teil des erfolgreichen Franchise sollte folglich (da man ziemlich sicher nie wieder das alte Team zusammen trommeln kann) die Idee auch (ein für alle Mal) zu Grabe tragen.

Nachsatz
Auf Nimmerwiedersehen Rick O'Connell.
R.I.P
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen In meinen Augen keine gelungene Fortsetzung.... -, 16. April 2009
Von 
Stephan Seither (Berg / Rheinland-Pfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Mumie: Das Grabmal des Drachenkaisers (DVD)
.... - wohl eher ein Kind des Kommerzes!

Was im Jahr 1999 noch r i c h t i g witzig, erfrischend und zudem
spannend war (Die Mumie), ist 2001mit der Fortsetzung "Die Mumie kehrt
zurück" gerade noch annähernd überzeugend geraten - Teil 3 hat mich
persönlich jedoch nicht mehr vom Hocker gehauen - die Grundidee scheint
nämlich inzwischen selbst schon mumifiziert zu sein, da hat meinem
Geschmack nach auch nicht der Sprung auf den vielbeachteten "China-Zug" des
Jahres 2008 (Olympiade) geholfen - die eingeflochtenen Spezialeffekte mögen
zwar noch besser, weil aufwändiger, geworden sein, was wohl nicht zuletzt
mit dem technischen Fortschritt innerhalb der Filmindustrie zusammenhängen
mag - allein wegen der Spezialeffekte brauche ich mir keinen Film
anschauen....

Neben all der Action und dem inszenierten Abenteuer, spielen für mich
nämlich auch die Dialoge eine große Rolle, sind es für mich somit auch die
Texte der Schauspieler, welche der Handlung einer solchen Produktion
mitunter deren charmante/witzige Seele einhauchen und die waren hier,
gerade im Vergleich zu den beiden Vorgängerfilmen, nicht nur beängstigend
flach geraten, sondern auch irgendwie mit dem Makel ("kommt mir längst
schon bekannt vor") behaftet.

Fazit: Hatte zwar nicht erwartet, dass man hier das Rad gänzlich neu
erfinden würde - bin nun unterm Strich jedoch fast schon wieder froh, dass
ich mir den Film nur geliehen und ihn im Kino seinerzeit ganz einfach
verpasst hatte... - die angeblich weiteren, in Planung befindlichen Folgen
werde ich mir, wenn überhaupt, auf DVD anschauen - per Fernleihe ;-)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der drittbeste von dreien, 28. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Mumie: Das Grabmal des Drachenkaisers (DVD)
Der Archäologe Rick O'Connell (Brendan Fraser) und seine Frau Evelyn (Maria Bello) werden von den Briten nach Shanghai geschickt, dort treffen sie auf ih-
ren inzwischen erwachsenen Sohn Alex (Luke Ford). Dieser hat bei Ausgrabungen den Drachenkaiser (Jet Li) und seine Terrakotta Armee entdeckt, welche nun von chinesischen Armisten zum Leben erweckt werden sollen, um die Welt zu unterwerfen. Das wollen die O'Donnells natürlich verhindern, unterstützt werden
sie unter anderem von riesigen Yetis. Die größte Hilfe sind aber die über 1000 Jahre alte Hexe Zi Yuan (Michelle Yeoh) und ihre Tochter Lin (Isabella Leong).
Es gibt wirklich gute Tricks in dem Film - Verwandlungen, die Yetis usw., es gibt aber auch furchtbar langgezogene Szenen. Brendan Fraser spielt routi-
niert und locker, man kann aber nicht glauben, dass er der Vater des gleichalt wirkenden aber farblosen Luke Ford ist. Maria Bello macht ihre Sache gut,
man vermisst Rachel Weisz nicht wirklich. Erstklassig ist Michelle Yeoh, genauso wie Jet Li, und Isabella Leong ist sympathisch und hübsch.
Dem Film fehlt aber die lebendige Stimmung, die die ersten beiden Filme zu einem Erlebnis gemacht haben. Die technische Umsetzung auf DVD erfüllt alle
Erwartungen, ein Audiokommentar des Regiesseurs und geschnittene Szenen werden als Extras geliefert.
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