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379 von 389 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bin sehr zufrieden!
Ich fotografiere seit 30 Jahren, die letzten Jahre auch beruflich im Auftrag und ich habe seit dieser Zeit viele Kameras und Systeme ausprobiert.
Wenn ich eine Quintessenz daraus ziehen würde, heißt die für mich: EOS 5DMK2. Warum?
Worauf kommt es beim Bild an? Auf die Bildqualität! Da ich Maschinen in zum Teil dunklen Fabrikhallen...
Veröffentlicht am 4. Februar 2009 von ghoff

versus
26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Einzigartige Bilder...
Die Kamera habe ich im Frühjahr 2011 gekauft. Mir war wichtig, eine zuverlässige Kamera zu haben mit hervorragenden Bildergebnissen- auch wenn ich die Kamera nur privat benutze.
Über die Möglichkeiten der Kamera bin ich heute noch begeistert, allerdings nicht über ihre Zuverlässigkeit. Nach gerade mal mehr als 6000 Bildern ist kurz nach...
Vor 23 Monaten von Timo Fritzsch veröffentlicht


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379 von 389 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bin sehr zufrieden!, 4. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 5D Mark II SLR-Digitalkamera (21 Megapixel) Gehäuse (Elektronik)
Ich fotografiere seit 30 Jahren, die letzten Jahre auch beruflich im Auftrag und ich habe seit dieser Zeit viele Kameras und Systeme ausprobiert.
Wenn ich eine Quintessenz daraus ziehen würde, heißt die für mich: EOS 5DMK2. Warum?
Worauf kommt es beim Bild an? Auf die Bildqualität! Da ich Maschinen in zum Teil dunklen Fabrikhallen fotografiere und auch Landschaften, Gegenstände und Menschen ablichte, brauche ich eine Kamera die Availible-Light fähig ist. Die 5dMK2 rauscht laut extrem wenig, gemäß Fotomagazin Colorfoto genauso so wenig wie die D3 von Nikon (siehe Ausgabe 2/2009) nur bei fast doppelter Auflösung. 0,5 bei 100ASA und 0,9 bei 1.600 ASA. Zum Vergleich: Die EOS 1Ds MK3: 0,4 bei 100ASA und 1,6 bei 1.600ASA. Die Nikon D700: 0,6 bei 100ASA und 1,0 bei 1.600ASA.
Dies sind also Spitzenwerte! Fotos bis 3.200 ASA sind damit kein Problem. 6.400 ASA schicke ich anschließend durch Lightroom und das Rauschen ist erledigt - trotzdem mit hoher Detailwiedergabe, wenn man in RAW fotografiert und den internen Rauschalgorythmus ausschaltet. Der Chip rauscht so wenig, dass ich mir erlaube die Rauschunterdrückung ganz abzuschalten - Ergebnis: Mehr Schärfe! Entrauscht werden die Bilder mit hoher ASA-zahl nachträglich am PC - das geht viel besser!

Für mich ist die Farbdarstellung ein weiters wichtiges Qualitätskriterium, dabei ist die 5D MK2 derzeit sogar führend in dieser Klasse (siehe ColorFoto). Die Farben sind natürlich und kommen der Realität sehr nahe, der Weißabgleich arbeitet besser, als bei allen anderen Systemen, die ich zuvor im Gepäck hatte.

Die Kamera ist immer nur so gut, wie die Objektive: Also muss auch hier ein gutes Material her, der Unterschied von Einfachen zu den Profi-L- Linsen ist gewaltig. Ich fotografier mit dem 70-200/4 (ist schärfer als das alte 2.8 und ich bauche nicht das "schnelle" und schwere Objektiv), das 24-105/4 (wegen IS in dunklen Hallen ideal) und das 16-35/2.8 (das beste Weitwinkel von Canon), sowie das 100/2.8 Makro und den Lichtsauger 50/1.4 von Sigma, das ist hierbei deutlich besser als das alte 50/1.4 von Canon, weil es kaum vignettiert, hervorragend vergütet ist und schon bei offener Blende brauchbar ist. Canon hat mit der 4er Serie eine für mich hervorragende L-Objektiv-Serie, die hohe Schärfe schon bei offener Blende besitzt.
Auch diese 4er Objektiv-Serie war für mich ein Kaufgrund und Wechselgrund des Systemanbieters.

Der Autofokus ist zusammen mit der Auslösezeit laut Testbericht Colorfoto 2/2009 schneller als der der EOS 1DsMk3 oder der Nikon700 und bei wenig Licht sogar noch schneller als der, der Nikon D3.

Die Kamera macht zwar lediglich 3,9 Bilder (bei RAW, 6.400ASA und kurzer Auslösezeit!), was nicht für eine Bewegungsstudie ausreicht, aber das eigentliche Scharfstellen und Auslösen ist grottenschnell! Was aber sicher auch am USM-Antrieb der Objektive liegt - ein Augenzwinkern und der Fokus steht - auch bei wenig Licht. Dies ist gerade das, was ich haben wollte!

Nun noch ein Wort zum viel geschmähten Autofokus: Wenn der Sucher mit Autofokus-Feldern übersäht ist, dann reichen bei manchen Modellen fast bis zum Bildrand. Ich brauche scharfe Fotos - physikalisch hat aber JEDES Objektiv seine Schwachstelle, je weiter es zum Rand geht - will ich wirklich mit einem 1.000€ Objektiv am Rand im ungünstigen Bereich arbeiten, wenn ich es nicht unbedingt muss?
Ich hatte zuvor ein anderes System mit 51 Sensoren, doch wenn die am Rand fokussierten, dann löste das Objektiv an seiner schwächsten Stelle auf, ich verlor kostbare Schärfe. Außerdem, je mehr Sensoren und Automatiken ich eingeschaltet hatte, desto länger brauchte der interne Chip zum Verarbeiten aller Daten. Und nur selten fokussierte ein Autofokus-Sensor auch das Motiv, was ich gerade ablichten wollte. Nach kurzer Zeit arbeitete ich nur noch mit dem mittleren Sensor, damit das Ergebnis heraus kam, was ich mir wünschte.

Da ich jedes gute Bild sowieso am PC nach bearbeite, spielt eine Ausschnittvergrößerung für mich auch keine Rolle. Dafür bekomme ich aber das schärfste und schnellste Ergebnis. Die 5DMK2 fokussiert auch bei sehr wenig Licht, und rödelt nicht Sekundenlang herum, wie ich es bei anderen System erlebt habe - das nervte vielleicht!
Was ich richtig mag: Scharfstellen in weniger als 1sek. bei Kerzenlicht auf dunkle Gegenstände - kein Problem. Wenn man bedenkt, dass eine 2,8er Linse im Kleinbildformat einen exkaten Fokuspunkt benötigt (weil die Schärfentiefe gering ist!), dann wird klar wie gut der Autofokus wirklich ist - denn er sitzt perfekt! Beim APS-C Format gelten andere Regeln als für das Vollformat!

Was aber Canon besser machen könnte: Ich wünschte mir statt 1 Kreuz-Sensor und 8 Linien-Sensoren, lieber 9 Kreuzsenoren, die aber nicht bis zum Bildrand reichen sollten, sondern nur bis zum Goldenen Schnitt. Das wäre für mich perfekt.

Nun zur Bedienung, die für gute Ergebnisse im stressigen Alltag nicht unwichtig ist. In der Vergangenheit bevorzugte ich bei meinem alten System viele Schalter und Hebelchen, die mir volle Freiheit ließen. Aber: Hebel und Schalter kann man nicht programmieren! Wenn nur wenig Zeit zur Verfügung steht, gibt es für mich nichts besseres als einen Drehschalter, der alle gespeicherten Daten sofort auf die gewünschte Situation umstellt - genial gelöst bei der EOS 5DMK2, wie ich meine. Das geht viel schneller. 3 programmierbare Stellungen, die alles erfassen, Belichtungsart, Korrektur, Bildfolge, Weißabgleich, Style, Vorauslösung des Spiegels, Selbstauslöser, Highspeed-Blitzen, 2.ter Verschlussvorhang, etc. Also erstelle ich ein Programm für dunkle Räume, eines für Portraits, eines für schnelle Aktionen, etc.

Alle anderen Knöpfe haben Doppelfunktionen und lassen sich blind bedienen, das Auge bleibt am Sucher.
Besonders mag ich den Joystick, ist vielleicht eine Gewohnheit vom PC, jedenfalls ein praktisches Teil. Ebenso wie das große Daumenrad, das aufgrund seiner Größe ein feinfühligeres und schnellers Einstellen erlaubt.

Früher dachte ich, eine gute Kamera muss immer ein Stellrad vorne und eines hinten besitzen. Irrtum. Solange ich eine leichte Linse drauf hatte, mag das stimmen, aber sobald ich eine Kamera mit 2 Kg in der Hand halte, änderte sich meine Erfahrung. Die Kamera rutscht aufgrund ihres Eigengewichts nach unten, ich kralle das Ding also fester und versuche nun möglichst schnell mit dem Zeigefinger das vordere Stellrad bei meinem alten System zu bedienen - es machte keinen Spaß, der Finger rieb immer über den Mittelfinger und mit schneller Verstellung des zu tief angeordneten Stellrades lief da gar nichts. Wahrscheinlich hat Canon deshalb das vordere Einstellrad frei nach oben gesetzt - hier gibt es keine Reibung der Finger und die Belichtung, Blende, ASA etc. können so schnell durchgescrollt werden. Egal wie schwer die Kamera bestückt ist. Klasse.

Die Menüs sind übersichtlicher und kurz gehalten und natürlich wird jede letzte gewählte Position in jedem Menü gespeichert, während bei meinem alten System die Menüs länger als die Bildschirmanzeige waren, so dass in vielen Menüs gescrollt werden musste, was Zeit kostete und der Übersicht schadete.

Die EOS 5DMK2 hat ein anderes ISO-Automatik-Konzept, dass mir sehr gut gefällt und meine Arbeit besser unterstützt. Automatisch erkennt die Kamera das gewählte Objektiv und die Brennweite und jagt die ISO Zahl nur so hoch wie nötig, damit die Verwacklungsgefahr minimiert wird (Regel: 1/Brennweite sek. also z.B. bei einem 100mm Objektiv 1/100stel Sekunde). Während andere Systeme die Iso-Automatik viel zu schnell bis zu der vorgewählten ISO-Stufe hoch fahren und dann unnötig die Aufnahme verrauschen. Da habe ich mir oft genau diese Automatik gewünscht, die ich jetzt an der Canon 5DMK2 gefunden habe.

Für mich war auch die Video-Funktion sehr wichtig, weil ich zur Funktionsdarstellung einer Maschine kurze Sequenzen benötige. Genau die liefert mir die 5DMK2 sogar in einer Superqualität mit Ton und HDTV-Auflösung - wenn gleich die 5DMKII auch nicht als klassische Videokamera gehandelt werden kann (Beim Ton sollte man ein externes Mikrofon benutzen!).

Die Programmierung von Funktionstasten ist guter Stand der Technik.
Was ich aber besonders nützlich finde: Eigene Taste für PictureStyles, eigene Taste für Lifeview. Eigene Taste programmierbar für die Aufnahme von Movies.

Der Lifeview von Canon funktioniert sinnvoll und sehr gut. Mit meinem vorherigen System bin ich in Konzerten auf die Nase gefallen, weil der Lifeview so laut war, durch das Klappern des Spiegels.
Bei Canon werden für Spiegel und Verschluss die beiden Motoren so gesteuert, dass der ganze Auslösevorgang nahezu lautlos, bzw. sehr leise abläuft. Das ist sinnvoll und wirklich nützlich.

Der Akku hält sehr lange, 850 Bilder sind möglich, wenn ich kein IS-Objektiv einsetze.
Auch prima: Die Mattscheibe kann selber gewechselt werden, habe ich gleich gegen eine Gitterscheibe getauscht.
Im Sucher und am oberen Display wird alles gut sichtbar angezeigt, wie man es von einer Profi-Kamera gewohnt ist.

Was ist nicht toll?
Das Konzept bei der Rückschau der Bilder könnte verbessert werden, ich vermisse die Programmierung des Zoom-Faktors, so dass man gleich mit einem Klick auf den 10fachen Zoom schalten kann. Bei den PowerShot-Modellen bietet Canon eine bessere Methode an - die Kamera zeigen einen vergrößerten Ausschnitt im AUtoFokus-Punkt - das geht viel schneller!)
Auch hätte ich gerne etwas mehr Flexibilität bei der Leuchtdauer des oberen Displays, das schon nach ein paar Sekunden wieder erlöscht. Da ich viel in relativ dunklen Hallen fotografiere, ist das schon ärgerlich.

Mehr Nachteile kenne ich für mich nicht, aber sicher noch weitere Vorteile, wenn ich noch mehr Zeit hätte, könnte ich ein Buch schreiben.

Was mir auffiel: Während ich bei anderen Kameras zuerst 400 Seiten Anleitung lesen musste, um das volle Potential der Kamera zu erschließen - konnte ich bei der Canon EOS 5DMK2 gleich mit der Fotografie beginnen. Ich erwischte mich bei meinem alten System häufig dabei, dass ich mit der Kamera beschäftigt war, anstatt mit dem Motiv. Bei manchen Kameras versank ich in Menüs und spielte an Schaltern herum, während die Canon EOS 5DMK2 meine Aufmerksamkeit auf das Motiv fokussiert. Und genau darum geht es - um das Motiv des Augenblicks - nicht die Technik sollte im Vordergrund stehen, sondern das Bild.

Wer mit seiner Kamera so arbeiten kann, dass er/sie Fotos schießt, mit denen der Fotograf und der Betrachter zufrieden sind, der/die hat auch die richtige Kamera für sich gefunden. Die Kamera muss zum Arbeitsstil des Fotografen passen und da ist nun mal jeder individuell. Meine Meinung ist daher nur eine Momentaufnahme, die auf meinen augenblicklichen Kenntnissen, Erfahrungen und finanziellen Möglichkeiten und meinen Motiven und Anforderungen basiert.

Ich hoffe, möglichst umfassend die Pros und Cons hier aufgelistet zu haben, die aus meiner Sicht wichtig sind, und die Ihnen hoffentlich weiter geholfen haben.

Für mich war die EOS 5DMK2 samt den passenden Objektiven (wichtig!) heute die richtige Entscheidung.

Viel Spaß beim Fotografieren!
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660 von 679 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beeindruckende Weiterentwicklung und Altbewährtes, 15. Januar 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 5D Mark II SLR-Digitalkamera (21 Megapixel) Gehäuse (Elektronik)
Ich fotografiere seit 6 Jahren als ambitionierter Amateur. Mein DSLR weg startete mit der Canon 10D über die 30D, dann die 5D bis jetzt zur 5D Mark II. Das Update wurde von mir schon sehnsüchtig erwartet, da doch einige Dinge an der schon guten 5D zu verbessern waren. Wobei man auch deutlich sagen muß, das Canon an der 5D MK II nicht alles erneuert hat.

Die Frage, ob man eine Vollformat- oder APS-C oder -H Format kaufen soll, muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich fotografiere schwerpunktmäßig Portrait, Fashion, Street, Reisen und Architektur. Sport und Tiere in freier Wildbahn etc. bei denen man sehr schnelle und/oder weit entfernte Objekte hat, sind bei mir die Ausnahme. Daher habe ich mich vor Jahren für das Vollformat und die 5D Serie entschieden.

Nach über 2 Wochen intensiven Tests mit der 5D Mark II, hier nun meine Bewertung und einige Vergleiche zur klassischen 5D:

Gehäuse:
Nach dem Auspacken kam schon der erste positive Eindruck von der Gehäusehaptik. Die Kamera fühlt sich stabiler und griffiger als das Vorgängermodell an. Es liegt wahrscheinlich an wertigeren Riefen auf dem Magnesiumgehäuse. Die Drehräder haben mehr Widerstand und rasten satter ein. Wohl eine Qualitätssteigerungsmaßnahme um den neuen Feuchtigkeitsschutz zu gewährleisten. Die CF Karten Klappe ist immer noch aus Kunststoff, aber sie rastet besser ein und schließt lückenloser ab. Die Bedienungsknöpfe wurden nur leicht in Ihrer Position und Funktion verändert. So findet sich nun der Displaybeleuchtungsknopf neben dem Auslöser (für mich so logischer zu bedienen) und die "Löschen" Taste ist nun als unterster Knopf zu den Bedienknöpfen links vom Display gerutscht. (Achtung an alle alt 5D Nutzer! Das ist die Position, an der vorher die "Bild Anzeigen" Taste war. Bitte schnell umgewöhnen, sonst sind Bilder weg!)
Die Abblendtaste ist nun seitlich unter die Objektiv-Verriegelung verlegt worden. Das ermöglicht zwar eine bessere Bedienbarkeit beim Fotografieren, stört mich aber bei der Bedienung der Kamera im "Live View" Modus, da man leicht ungewollt die Taste drückt. Hier muss ich mich erst noch an ein anderes Halten der Kamera gewöhnen.

Display:
Neben dem oberen Kamera Display (LCD Anzeige), auf dem nun auch ENDLICH der ISO Wert angezeigt wird (und nun auch im Sucher Display!) wurde das große und gestochen scharfe 3" Display verbaut. Das alleine wäre schon fast Grund genug für das Update. Es ist hell, scharf und gibt Farben sehr gut wieder. Die Automatische Helligkeitseinstellung des Displays bei veränderlichem Umgebungslicht ist auch hilfreich. Die Menüstruktur ist nun in verschiedene Ordner aufgeteilt und damit für mich logischer und schneller bedienbar. Die Anzahl der Einstellungsmöglichkeiten ist mit den zusätzlichen Funktionen auch gewachsen.

Sucher:
Im direkten Vergleich zur 5D gefällt mir der neue Sucher besser. Ich empfinde ihn als ein bisschen größer, heller und mit bessere Abdeckung des Bildbereichs. Besonders als Brillenträger freue ich mich über diese Verbesserung, da das Sichtfeld durch die Brille sowieso schon eingeschränkt wird (Abstand zum Sucher).

Autofokus und Belichtungsmessung:
Hier hat sich die 5D Mark II eigentlich nicht verändert. Der AF scheint identisch zu dem der 5D zu sein. Dies ist ein häufig gelesener Kritikpunkt, da es hier keine Verbesserung gab. Ich wäre einer Verbesserung des AF auch nicht abgeneigt gewesen (z.B. neben dem Center auch die anderen Messpunkte als Kreuzsensoren einzubauen), aber bei meinem Einsatzgebiet war der AF der 5D schon immer ausreichend und akkurat genug, da ich hauptsächlich den Center Sensor bei meiner Arbeit nutze. Hier geht Canon einen anderen Weg als Nikon, die ihre Profi AF auch den hochwertigen Amateur Kameras spendieren. Canon verweist dann lieber auf ein anderes Kamerasystem, wie die Profi 1D Mark III oder die günstigere 50D mit besserem AF und schnellerer Serienbildfunktion.
Canon hat der neuen 5D aber ein Linsen Mikrokorrektur spendiert. Hiermit kann man ganz individuell den Fokuspunkt der Objektive nachregelt (Fron- oder Backfocus Korrektur). Ich habe mir die Zeit genommen und meine Objektive einjustiert. Und besonders bei den lichtstarken Objektiven, die bei Offenblende nur einen sehr schmalen Schärfebereich haben, kann ich akkuratere Ergebnisse erzielen! Hinzu kommt auch noch die Live View Funktion, die eine Prüfung der Fokusschärfe sehr zuverlässig anzeigt.
Die Belichtungsmessung scheint identisch zu der der alten 5D zu sein. Ich finde sie bei der Mark II genau so akkurat, wie ich es gewohnt bin. Der Weißabgleich hat sich aber m.E. etwas verbessert. In Innenräumen erhalte ich etwas akkuratere Werte, aber das ist momentan ein Gefühl und kein wissenschaftlicher Vergleich.

Sensorreinigung:
Endlich auch in der neuen 5D! Sehr oft habe ich unterwegs beim Objektivwechsel einige Staubkörner auf den Sensor bekommen. Die bemerkt man dann erst, wenn man zu Hause die Landschafts oder Architekturaufnahmen (mit großer Blende) auf dem Bildschirm sieht. Und die gleiche Staubkörner aus 300 Fotos zu klonen ist sehr nervig. Die 5D MK II hat einen automatischen Reinigungsmechanismus, der solche Staubkörner von dem Sensor schüttelt. Ich hatte bisher keine sichtbaren Staubflecken mehr auf meinen Fotos.

ISO:
Die ISO Möglichkeiten sind heute wirklich erstaunlich. Die Mark II kann von ISO 50 bis 25.600 belichten. Und ein großes Spektrum von diesem Bereich ist auch wirklich brauchbar. Ich versuche trotzdem, wenn möglich und sinnvoll, mit ISO 100 zu fotografieren. Hier ist der Kontrastumfang und das Nachbearbeitungspotential am größten. Aber bis ISO 1.600 sind wirklich noch sehr, sehr gute Ergebnisse (richtige Belichtung vorausgesetzt) erzielbar, die auch noch sehr groß ausgedruckt werden können. ISO 3.200 finde ich auch noch erstaunlich gut und absolut brauchbar. Einige A4 Ausdrucke belegen das. Ab ISO 6.400 sieht man schon einen spürbaren Qualitätsverlust. Für 10 X 15 Fotos aber noch absolut passabel und alle mal einem verwackelten Bild vorzuziehen. ISO 12.800 und 25.600 (als H1 und H2 auf der Kamera bezeichnet) sind immerhin besser als kein Foto zu haben und in kleinem Format auch noch verwendbar. Aber bitte keine Wunder erwarten!
ISO 50 (L) ist eher etwas für extrem helle oder Studiosituationen, in denen man den Blitz nicht weit genug runter regeln kann, oder wenn man längere Belichtungszeiten benötigt um Bewegungsunschärfe zu produzieren und man keinen Graufilter zur Hand hat.

Auflösung:
21 Megapixel... Eigentlich bin ich überhaupt kein Freund von dem Pixel Wahn, der sich in den letzten Jahren als vermeindliches Qualitätsindiez für Digitale Kameras eingebürgert hat. Es kommt doch letztendlich darauf an, wie gut die Pixel dargestellt werden können (Farbe, Kontrastumfang, Rauschen) und wie gut ein Objektiv diese Pixel ohne Farb- und Bildverzerrungen auflösen kann?
Ich hatte bei dem Sprung von 12 zu 21 MPix wirklich Sorgen, da nun 75% mehr Pixel den Platz auf dem Chip teilen müssen, ohne sich gegenseitig dabei zu stören. Zum Glück war diese Sorge unbegründet! Die Auflösung, Farbwiedergabe und der Kontrastumfang begeistern mich bei der 5D MK II. Aber, eine Vollformatkamera braucht gute Objektive, und eine 21 Mpix Kamera braucht hervorragende Objektive um die Detailauflösung wirklich darzustellen.
Leider tendieren viele ambitionierte Fotografen dazu nach den besten Kameras zu greifen, dann aber an den Objektiven zu sparen. Ein gutes Objektiv hat man vielleicht Jahrzehnte, ein DSLR Gehäuse aber z.T. nur 3-5 Jahre. Ein Vergleichstest mit einem günstigen Zoom Objektiv war wirklich erschreckend. Im Vergleich zu dem hochwertigen Canon 70-200 f/4 IS L wirkten die anderen Fotos, als hätte man Vaseline auf die Frontlinse geschmiert. Es müssen nicht immer Canon "L" Objektive sein, aber bei den Zoomobjektiven ist man mit der f/4 L Reihe von Canon schon sehr gut aufgehoben, wenn man nicht das Maximum an Lichtstärke benötigt (ich bin mit diesen absolut zufrieden: 17-40, 24-105(sehr als "Immer drauf" und Reiseobjektiv zu empfehlen) und 70-200). Aber auch Festbrennweiten ohne "L" machen einen sehr guten Eindruck (50mm f/1.4, 85mm f/1.8, 100mm f/2.8 macro).
Der Sprung von 12 zu 21 MPix bedeutet real, dass ein Bild bei 100% Ausgabegröße im Vergleich "nur" ca. 1/3 längere Kantenlängen hat. Also ein Ausdruck mit 12 MPix von vorher z.B. 100 X 66cm würde dann bei 21 MPix 150X100cm bedeuten (je nach dpi Vorgabe).

Bildergebnisse:
Die Fotoergebnisse überzeugen mich von dem Fortschritt der Sensor- und Prozessortechnologie. Die Detailauflösung (mit guten Objektiven) ist erstaunlich! Und der Bearbeitungsspielraum der RAW Dateien eindeutig größer, als die der alten 5D.
Allerdings bezieht sich mein Ergebnis nur auf Bilder, die im RAW Modus fotografiert wurden. JPG Ergebnisse überzeugen nicht so sehr, da gerade Details in dunklen Bereichen etwas matschig werden (zu starke Rauschunterdrückung?).
Ich kann jedem nur empfehlen, seine Fotos immer in RAW zu fotografieren. Die Dateien sind zwar größer, aber wer eine so teure und hochwertige Kamera kauft, der sollte seine Ergebnisse nicht in einem Verlusstbehafteten Format wie JPG sichern.
Und mit einer ordentlichen Fotosoftware wie Apple Aperture oder Adobe Lightroom 2 ist die Bearbeitung und das Verwalten der digitalen RAW Schätze auch viel einfacher geworden.

Video:
Video ist eine Funktion die ich nett finde, die meine Kaufentscheidung aber nicht beeinflusst hat. Es ist schon praktisch neben der relativ schweren Fotoausrüstung nicht auch noch eine Videokamera mitschleppen zu müssen, aber eine normale Videokamera zum spontanen Filmen im Urlaub oder bei Familienfeiern ersetzt die 5D II in meinen Augen nicht. Es fängt schon bei der unhandlicheren Ergonomie für Videoaufnahmen an und setzt sich bei der schlechten Kontrastautofokus Steuerung fort. Zwar kann man jetzt mit einem Vollformatsensor und den hochwertigen Objektiven Cineastisch sehr hochwertige Filme drehen, aber schon die manuelle Scharfstellung an den doch manchmal etwas schmal geratenen Fokusringen der Objektive ist ein Akt (dank des großen Sensors und der lichtstarken Objektive kann man die z.T. sehr geringe Schärfentiefe viel besser beeinflussen als bei kompakten Videokameras, aber daher ist eine akkurate AF Steuerung umso wichtiger, da sonst nur unfokussierte Filme heraus kommen. Da nützt auch die tolle HD Auflösung nichts). Das eingebaute Mikrofon überträgt auch die Geräusche des IS (sofern vorhanden) und der Zoom oder Fokusverstellung und sollte unbedingt durch ein externes Mikrofon ergänzt werden.
Wer sich aber als Filmemacher probieren möchte, kann mit Stativ, externem Mikrofon und ordentlich manueller Fokusübung sehr vorzeigbare Ergebnisse erzielen (siehe Canon Website oder Video Portale).

Fazit:
Die 5D Mark II ist die logische und konsequente Weiterentwicklung der klassischen 5D. Höhere Geschwindigkeit, besseres Display und Sucher, sowie Annehmlichkeiten einer Sensorreinigung oder Live View plus Videomodus runden das Paket ab. Die Auflösung und Farbwiedergabe der Bilder im RAW Modus sind aus heutiger Sicht und in dieser Preisklasse mit guten Objektiven einfach überragend.
Canon bleibt seiner Modellpolitik treu und baut nicht alles technisch machbare in die 5D MK II ein. Das bleibt dem Topmodell der 1Ds Serie vorbehalten. Die 5D MK II ist dafür aber auch 70% günstiger als die 1Ds MK III. Je nach Einsatzzweck der Kamera muss man vielleicht kleine Abstriche beim Autofokus machen, oder aber sich für das Modell entscheiden, welches den fotografischen Haupteinsatzbereich am besten abdeckt.
Bei diesen technischen Fortschritten dürfen wir ab nicht vergessen, dass es immer noch der Fotograf ist, der gute oder weniger gute Fotos macht. Die 5D MK II ist keine Allheilmittel und wird nur in geschulten Händen auch überragende Ergebnisse erzielen können.

Alles in Allem meine Bewertung aus meiner Sicht und für meinen Einsatzzweck nach Schulnoten: 1-

Pro:
+ Besseres Gehäuse
+ Besserer Sucher
+ Viel besseres Display
+ Bessre Menüsteuerung
+ Sensorreinigung
+ AF Microadjustment der Objektive
+ Live View
+ 3 Custom Funktionsspeicher
+ Sehr hohe Auflösung mit guten Objektiven
+ Farb- und Kontrastumfang in RAW Dateien größer als bei der 5D
+ 1- 1,5 Blendenstufen besseres ISO Rauschverhalten
+ Video Möglichkeit für Profis

Contra:
- AF nicht durch weitere Kreuzsensoren aufgewertet
- AF in Videomodus ungenügend (Kontrastbasier, da Spiegel hochgeklappt ist)
- Auto ISO nicht ausreichend einstufbar
- ISO Empfindlichkeit scheinen nicht ganz akkurat zu sein. Ich vermute, dass ISO 200 in Wirklichkeit eher 150 ist. Das ist ein wenig Augenwischerei. Die alte 5D war da näher am Realwert.

P.S. Ich habe keine Probleme mit der Firmware 1.06 und konnte keine Fehler im Grenzbereich feststellen. Ein Update auf FW Version 1.07 habe ich daher noch nicht vorgenommen.
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89 von 93 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Willkommen im Vollformat, 2. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 5D Mark II SLR-Digitalkamera (21 Megapixel) Gehäuse (Elektronik)
Ich verzichte an dieser Stelle auf längst bekannte technische Details dieser Kamera und komme gleich zur Sache bzgl. des täglichen Nutzens der 5D Mark II.

Was kann die 5D Mark II besonders gut ?

Die 5D Mark II ist eine Vollformatkamera, die schlicht durch superbe Bildqualität auch bei hohen ISO-Stufen besticht. Ich habe bei keiner anderen Canon (EOS 350D, EOS 30D und EOS 40D) auch nur in Ansätzen eine vergleichbare Performance unter schlechten Lichtbedingungen gesehen, wie die 5D MII sie bietet. Selbst bei 1600-3200 ISO rauscht der Sensor extrem moderat und ermöglicht Freihandaufnahmen mit erzielbaren Bildqualitäten, die APS-C Sensoren einfach nicht liefern können. Der tolle 3" TFT mit 920.000 Subpixeln ist extrem scharf und das angezeigte Bild auch unter direktem Sonnenlicht gut sichtbar. Für mich absolut großartig: endlich kann ich wieder durch einen "echten" Sucher schauen, der wirklich groß ist und Gefühle alter SLR-Kamerazeiten weckt. Zudem kann die Kamera HD-Videos aufnehmen - ein für mich sinnloses Feature, dass aber als besonderes Schmankerl erwähnt sein sollte. Lassen Sie sich nicht durch forensische Labortests bzgl. des Bildrauschens blenden - unter RealLife-Bedingungen ist die Kamera nichts anderes als hervorragend. Soweit so wow und bestechend.

Was kann die 5D Mark II nicht so gut bzw. was können andere Kameras besser ?

Der Autofokus (und das ist der gute Teil der Info) funktioniert ! ... ist aber schlicht technisch veraltet und unter schlechten Lichtbedingungen z.B. der neuen 7D unterlegen. Das Gehäuse ist moderat gegen Umwelteinflüsse geschützt und könnte durchaus aufwändiger gedichtet sein. Die Serienbildfrequenz ist mit 3.9 FPS kein wirklicher Bringer - auch das können andere Kameras deutlich besser bzw. schneller. Der 5D MII fehlt zudem ein eingebauter Blitz, der dem großen Sucher zum Opfer gefallen ist.

Fazit:

Wenn Sie ernsthaft an wirklich superber Bildqualität auch unter schlechten Lichtbedingungen und hohen ISO-Werten interessiert sind, führt kein Weg an der 5D Mark II vorbei. Selbst die wesentlich teureren Modelle wie die 1Ds Mark III sind der 5D Mark II nur ebenbürtig... und das für wesentlich mehr Geld in der Anschaffung. Aber: wenn Sie eine Allroundkamera suchen, die z.B. schnelle Serienbildfrequenzen mit einem modernen AF-System vereinigt, sollten Sie die Anschaffung der EOS 7D in Erwägung ziehen.

Trotz der genannten Schwächen ist die 5D Mark II für mich die derzeit beste Canon D-SLR und ich vergebe ruhigen Gewissens 5 Sterne.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auch 2014 voll up-to-date, 1. März 2014
Von 
A.T. (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 5D Mark II SLR-Digitalkamera (21 Megapixel) Gehäuse (Elektronik)
Sie hat nun schon ein paar Jahre auf dem Buckel - aber hat sich fototechnisch seitdem wirklich was getan, um gute Fotos zu machen (außer den Parolen der Werbeindustrie)? Ich behaupte mal keck: nein. Es gibt jene, die wollen kein schweres Gehäuse mit schwerem Objektiv und sagen, bei MFT oder im APS-C Revier findet man Gleichwertiges. Das stimmt nicht. Es gibt hervorragende MFT- und APS-C Kameras, aber keine schafft diese Qualität, bei der man aus scharfem Vordergrund und samtweichem Hintergrund ein echtes Fotoleben-Gefühl erschafft. Und wenn es knackescharf mit allen Details sein soll bei Blende 8 und niedrig ISO holt die 5D II kompromißlos alles raus, was sein soll. Mehr macht dann erst das Mittelformat.

Dazu gehören auch die guten L Objektive, sagt man. Zu Recht. Aufgrund der technischen Möglichkeiten des Kamera-Bodies sind hier jedoch Kompromisse möglich. Ich besitze zwei 5D MK II mit zwei Festbrennweiten 35mm und 100mm, beide nicht L - aus gutem Grund: klein und leicht und wenn einer gegen haut, ersetzbar. Jedoch in der M-Einstellung der Kamera mit immer noch 11 bis 12 MP machen beide Objektive bis 3200 ISO scharfe, verlässliche Fotos ohne Abfall. Dieser Kompromiss deswegen, weil ich mit Festbrennweiten bei Life/Action-Fotografie am liebsten agiere, aber die L 35er und 85er oder 100er gleich anderthalb Kilo schwerer und 2000 Euro teurer sind.

Für mich hat die 5D II alles, was an Bord sein muss und wie ich es gern habe. Der Akku hält ewig. Das Gehäuse ist stabil. Der Sucher ist hervorragend. Die Bildqualität bietet mir bis ISO 3200 alles, was für Magazinfotos nötig ist. Schön, dass der Weißabgleich eher zu warm ausfällt und Kunstlicht wirklich Kunstlicht ist und nicht neutralisiert wird. Schön, dass der Body Gewicht und Größe hat, da hält man richtig was in der Hand und braucht auch keinen Stabilisator. Und Im Jahr 2014 nach so langer Zeit noch eine Kamera ohne Abstriche als modern empfinden zu können, spricht für die Qualität.

Was kann also Canon ernsthaft schrauben, um eine Zukunfts-5D zu entwickeln? Ich würde sagen, in meinem Fall: Klappdisplay, weil damit diverse Möglichkeiten eröffnet werden (über Kopf, am Boden oder bei Objektfotografie). Ein zweiter CF- oder SD-Schacht, was ja schon realisert wurde. Eine bessere Produktionsqualität beim Sensor - der 5D II-Sensor fällt unterschiedlich aus, manche neigen bei hohen ISO zu Hotpixeln. Bessere Verarbeitungsqualität im Detail - bei einer der 5D II ist der USB locker und da auf Platine gelötet, extrem teuer zu reparieren. Ein Schraubgewinde für - ganz altmodisch, aber doch bewährt - Kabelauslöser. Ein eingebauter Airbag, sollte man die Kamera doch mal fallen lassen. (Naja, das Letzte war ein Scherz. Oder doch nicht? Wär das nicht schön? "Schatz fang!" Ups... na, macht nichts, schwebt ja im Kissen)
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33 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Allzeit gutes Licht - das war mal, 12. Januar 2011
Die Kamera ist einfach bombastisch.
Am meisten bin ich durch die Available Light Möglichkeiten berührt. Man kann
mit einem IS Objektiv über die blaue Stunde hinaus noch fotografieren.
Selbst wenn man sich dazu hinreissen lässt auf Vollautomatik zu schalten bekommt man auch bei den automatisch
maximal gewählten ISO 3200 noch sowas von rausarme Bilder. Ich persönlich habe auch die 50D welche in Sachen
Rauschen Top ist. Mit der 5D MII kann sie aber nicht mithalten.
Portraits indoor, Landschaft bei schwierigem Licht, Nachts in der Stadt... solange man einen hellen Punkt hat zum
Fokussieren kann man noch Bilder schaffen die keine andere Kamera die ich bisher in Hände hielt zustande gebracht
hätte und wenn nur mit unschönem Rauschen.

Die Kamera ist von der Haptik her sehr solide. Ich schätze das grosse Gewicht der Kamera sehr. Es hilft das Gehäuse
stabil und ruhig zuhalten.

Ich habe Ende 2009 meinen Einstieg in die Welt der DSLRs gefunden mit der EOS 1000D. Schnell war ich unzufrieden
mit den Schwächen bei ISO 1600. Bei einem Bekannten viel mir die 50D in die Hände und ich war von der Verarbeitung
fasziniert. Eine 5D Mark II erschien mir schlicht als zu teuer. Nun nach einem halben Jahr mit der 5D weiss ich, es gibt
keine "Falsche" Kamera. Wichtig ist das die Kamera die Belange des Fotografen stützt.

Meine 1000D habe ich schon verkauft was ich ein wenig bereue. Warum? Jetzt da ich eine HighEnd Kamera habe?
Meine 50D habe ich noch und bereue es nicht. Warum behalten ? Jetzt da ich eine HighEnd Kamera habe?

1000D ist klein Kompakt und leicht zu transportieren.
Stellt Euch vor es ist Sommer 30 Grad im Schatten Ihr wollt eine Radtour machen mit dem Mountain Bike. Ein leichter
günstiger 1000D Body mit einem günstigen Kit bzw Weitwinkel in einer Colttasche ein Polfilter. Der Tag ist euer.

50D schwerer, stabiler, grösser den 1000D
Ideal wenn Ihr gross und stark seit und erwartet bewegte Objekte z.B. bei einem Radrennen, oder Tiere in Action
zu fotografiern. Sie hat einen APS-C Sensor wie auch die 1000D und verlängert so die Brennweite um Faktor 1.6.
Mit 6.3 Bilder pro Sekunde ist richtig flott. Magnesum Body wie auch 5D Mark II blüht auf in Verbindung mit EF L
Objektiven.

5D Mark II, schwerer, schwerer, noch solider (gefühlt), Lichtempfindlicher, GEIL
absolut solide Verarbeitung, diverse Dichtungen gegen Spritzwasser. VOLLFORMAT Sensor.
Dieser erlaubt fotografieren in lichtschwachen Szenarien von denen Ihr bislang nur geträumt habt.
Beim Wandern mit schweren Objektiven kein Spass ( wiegt gefühlte Kiiiilo . Wenn es um Abend geht
oder Menschen portraitiert werden sollen das NonPlusUltra.

Ich möchte diesse Kamera eigentlich allen Empfehlen die nicht grade Sportevents ( ausser vielleicht Schach )
dokumentieren möchten.Ideal für Reportage, Portraits, Nachtaufnahmen und im Studio ( ISO 50 ) !

Ideal fürs Fortgeschrittene und Profis.
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56 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolle Kamera, 8. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 5D Mark II SLR-Digitalkamera (21 Megapixel) Gehäuse (Elektronik)
Wer Landschaften, Natur, Portraits (Outdoor und Studio) oder andere unbewegte (oder langsame bewegte) Motive fotografiert, für den ist die 5D Mark II eine tolle Kamera mit gewaltigem Potenzial. Mit dem Firmware-Update ist auch die Videofunktion brauchbar geworden, die dank des großen Sensors eine unglaublich gute Qualität liefert und das Spiel mit der Tiefenschärfe auch bei Videos ermöglicht. Zu den Features ist bereits alles gesagt worden, so dass ich das nicht wiederholen muss.

Zwei Punkte, die man der Fairness halber erwähnen muss:

1) Die Kamera ist keine Sport/Actionkamera. Dazu ist der AF nicht geeignet. Wer auf einen zuverlässigen AF bei schnellen Bewegungen setzen muss, der bediene sich besser der 1D Mark III, evtl. auch der neuen 7D, oder der Nikon D700, die Enttäuschung wird sonst sehr groß sein
2) Wer denkt, dass die 5D Mark II ein Ersatz für eine kompakte Videokamera ist, der irrt gewaltig. Die 5D Mark II ist eher eine Filmkamera, die zusammen mit einem Follow-Focus auf Stativ, durchdachter Belichtung und Szenerie etwas für echte Filmemacher ist oder solche, die es werden wollen. Wer mal eben seine Urlaubsvideos damit machen will, wird mächtig enttäuscht werden. Ein externes Mikrofon ist Pflicht, da Bildstabilisatoren und jegliche Berührung der Kamera sonst mit auf die Tonspur gelangen.
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38 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich - die (für mich) perfekte Kamera, 8. März 2011
Ja, was soll man zur 5D Mark II schreiben, was nicht schon geschrieben wurde?

Ich verwende sie im Studio und Outdoor, für Portraits, Menschen, Architektur, Makros, Industrie und Technik und vieles mehr... auch für Familienschnappschüsse und Street.

Meine Meinung:
Mehr Kamera braucht man nicht.

Handling und Bildqualität sind ein Traum. Die Kombination mit lichtstarken Festbrennweiten (EF50/1.4 bspw.) und guten Zoom-Optiken (wie dem 24-70/2.8L oder dem 70-200/2.8L) liefert beeindruckende Ergebnisse, die sich nicht verstecken müssen vor Mittelformataufnahmen. Der ISO-Bereich ist bis 6.400 uneingeschränkt brauchbar, erst ab 12.800 wird leichtes Banding bemerkbar.

Endlich sind 24mm auch echte 24mm und die 50mm-Festbrennweite ist ein Standardobjektiv... ich komme aus dem APS-C-Lager und bin endlich zufrieden mit der Bildwirkung.

Einziges Manko ist das AF-Modul, aber ich denke mal, Canon wollte halt der 1DsIII einfach nicht das Wasser abgraben - wer mit einem mittleren Kreuzsensor leben kann, sollte die 5DII kaufen.

Die größten Pluspunkte:
++++ für den Sucher - hell, übersichtlich, alle Infos - wäre er ein "100%", gäbe es 5 "+"
+++++ für die Bildqualität - die ist über jeden Zweifel erhaben
+++++ für das Handling

Minuspunkte:
- AF-Geschwindigkeit im LiveView
- nur ein Kreuzsensor mittig; 8 weitere wären toll.

Ich freue mich auch auf die Makrosaison mit Libellen und anderem Gekrabbel, da wird das Sigma 150/2.8 zeigen, was es kann... a pro pos Objektiv: zum 24-70, welches in diesem Kit enthalten ist:

Meines Erachtens eine Linse, die zum Standard jedes Fotografen gehören sollte. Selbst an KB außerordentliche Randschärfe schon ab 28mm, davor durchaus akzeptabel. Build quality bekommt mit dem 24-70 eine neue Bedeutung - es ist ein regelrechter Panzer, durch sein Gewicht, seine Abmessungen und seine Monster-Geli aber auch nicht gerade dezent. Wer damit leben kann, bekommt viel Qualität für's Geld. Bei 70mm offen hervorragende Freistellung für Portraits und ein traumhaftes Bokeh, herrlich weich und fast rund.

Mein Fazit: die 5DII und das 24-70/2.8L muss man mir aus meinen kalten, toten Fingern reißen, um mich davon zu trennen. Kaufen!
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26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Einzigartige Bilder..., 18. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Kamera habe ich im Frühjahr 2011 gekauft. Mir war wichtig, eine zuverlässige Kamera zu haben mit hervorragenden Bildergebnissen- auch wenn ich die Kamera nur privat benutze.
Über die Möglichkeiten der Kamera bin ich heute noch begeistert, allerdings nicht über ihre Zuverlässigkeit. Nach gerade mal mehr als 6000 Bildern ist kurz nach der Garantiezeit die Fehlermeldung "Err20" erschienen. Nach Einsendung zu Canon wurde mir ein Kostenvoranschlag von knapp 500,00 € unterbreitet.
Eigentlich soll die Canon 5d Mark II für 150.000 Auslösungen konzipiert sein. Eine Kulanz von Canon gab es leider nicht.
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88 von 97 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vorsicht beim Kauf vor Sensoren mit erhöhtem Dunkelrauschen, 26. Juni 2010
Die Fachliteratur (Stefan Gross, "Das Profi-Handbuch zur
Canon 5D Mark II, Data Becker) bestätigt, was einige Anwender
selbst herausgefunden haben: In einigen Modellen dieser
sonst hervorragenden Kamera sind Sensoren mit sichtbar erhöhtem
Dunkelrauschen verbaut. Da Canon keine Kundenspezifikation für
diese Eigenschaft der Sensoren veröffentlicht, ist eine Austausch
auf Garantie mehr oder weniger Glückssache.
Das erhöhte Dunkelrauschen stört im Normalfall wenig. Wer aber
lange Belichtungszeiten benötigt (im Sekunden- oder sogar Minuten-
bereich) und die eingebaute Rauschunterdrückung ausgeschaltet
lassen will, sollte die Kamera gleich nach dem Kauf testen und
gegebenenfalls zurückgeben.

Der Test ist recht einfach:
- Rauschunterdrückung für Langzeitbelichtung ausschalten.
- Objektivdeckel anbringen
- Sensorreinigung aktivieren
- Dunkelaufnahme mit ca. 60 s Belichtungszeit
Das erhöhte Rauschen äußert sich in einer Vielzahl rötlichbrauner
Spots, die mehr oder weniger erratisch über das Bild verteilt sind.
Der informierte Kunde kann zum Vergleich Aufnahmen heranziehen, bei
denen der Sensor in Ordnung ist.
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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen knappe 2 Jahre, gute 20.000 Auslösungen später, 15. Oktober 2010
Von 
A. Russy - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 5D Mark II SLR-Digitalkamera (21 Megapixel) Gehäuse (Elektronik)
Vieles ist schon über diese Kamera geschrieben worden, deswegen in Kurzform (wenns denn geht) meine Erfahrungen.

Pluspunkt ist der Sensor. Diese Auflösung, die Qualität bis hin zu 6400 ASA haben mir vieles ermöglicht, was mir damals in der Analogzeit nicht möglich war.
Und man sollte wissen, worauf man sich einläßt: diese Kamera verlangt die besten Gläser, sonst ist es nicht einmal die halbe Sache.
Trotz des gewaltigen Spileraumes bei der Empfindlichkeit verwende ich mehr meine Fixbrennweiten denn meine Zooms.
Erstens sieht man den Qualitätsvorteil der Fixbrennweiten (auch wenn manche Pixelzähler das Gegenteil behaupten, die sollten sich lieber die ausgedruckten Bilder ansehn!), und zweitens ergibt sich wieder das Spiel mit dem Freistellen bei Offenblende (sehr zu empfehlen das 35/1,4, und das 135/2,0, beides L).
Die ganze Kette inklusive der Erstellung der Endresultate, konkret bei mir der Ausdruck auf Papier verlangt ebenfalls einen ebenbürtigen Spielpartner, daß die Freude und auch die Qualität erhalten bleibt. Nur am PC ansehn. PFF! A3+ mindestes, besser noch ein A2- Drucker mußte her (Epson 3800), und ich habs nicht bereut.

Ein Spitzengerät, das in punkto Bildqualität ganz vorne liegt, immer noch, nach 2 Jahren.

Kritikpunkte: woher also der Preisunterschied zu den Einsern?
Mit denen könnte man wahrscheinlich Nägel einschlagen, sehr beeindruckend, aber die Bildqualität liegt auf gleicher Höhe mit der 1Ds MkIII.
Der Autofokus ist manchmal etwas bis sehr ungenau. Schnell ist er auch nicht.
Im Vergleich zur Qualität des Sensors ist das Urteil für mich ein "geht so".

Trotzdem 5 Sterne?

Im Vollformat gibt es kaum besseres (ja, die beiden 24,5MP von S. und N.lösen unten ein Haucherl besser auf, aber beide fallen dann recht schnell ab!)

Ein Schub der kreativen Möglichkeiten nach mittlerweile 27 Jahren der Fotografie!

P.S. Und ja, ich würde sie wieder kaufen, auch wenn in einem halben Jahr schon eine MK 3 käme (und da bin ich echt neugierig, was die besser könnte...)
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Canon EOS 5D Mark II SLR-Digitalkamera (21 Megapixel) Gehäuse
Gebraucht & neu ab: EUR 651,00
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