Amazon.de: Kundenrezensionen: Becket

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28 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Heute vor 890 Jahren wurde Thomas Becket geboren.
Der vorliegende 148 Minuten andauernde Spielfilm handelt vom Leben des englischen Erzbischofs Thomas Becket ( Richard Burton), der heute vor genau 890 Jahren das Licht der Welt erblickte und der am 29.12. 1170 in der Kathedrale von Canterbury ermordet wurde.
Als Kanzler des Königs Heinrich II ( Peter O`Toole) kämpfte er einst gegen das Papsttum, verfocht aber als...
Vor 11 Monaten von Helga König veröffentlicht

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versus
6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen DVD 3 Sterne
Zuerst das Positive: Entgegen der Coverangabe ist das Bild des Panavision Films BECKET (GB 1963) nicht 2.35:1/4:3 sondern doch 2.35:1/16:9 kodiert (also anamorph). Allerdings nutzt das Label Eurovision nicht die volle 16:9 Kodierung, d. h. links und rechts verbleiben dünne schwarze Balken und oben und unten sind die schwarzen Balken dementsprechend dicker ausgefallen. Das...
Vor 10 Monaten von Pasión fatal veröffentlicht

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28 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Heute vor 890 Jahren wurde Thomas Becket geboren., 21. Dezember 2008
Der vorliegende 148 Minuten andauernde Spielfilm handelt vom Leben des englischen Erzbischofs Thomas Becket ( Richard Burton), der heute vor genau 890 Jahren das Licht der Welt erblickte und der am 29.12. 1170 in der Kathedrale von Canterbury ermordet wurde.
Als Kanzler des Königs Heinrich II ( Peter O`Toole) kämpfte er einst gegen das Papsttum, verfocht aber als Erzbischof von Canterbury seit 1162 die kirchlichen Machtansprüche gegen den König. Von Heinrichs Anhängern wurde er in der Kathedrale erschlagen. Heiliggesprochen wurde Becket 1173.
Heinrich II und Becket waren einst enge Freunde, doch die Machtinteressen trieben sie auseinander. Der Film geht den Weg der beiden vom Beginn ihrer einstigen inneren Verbundenheit bis zur erbitterten Feindschaft mit und demonstriert, wie sehr Menschen sich durch Machtinteressen verändern können.
Thematisiert wird die politische Lage Englands zu jener Zeit. Heinrich regierte nicht nur über England, sondern auch Piotou, Guyenne , die Gascogne, Teile Irlands und die Normandie. Er stärkte wie der Film zeigt mithilfe seines Kanzlers das Königtum gegenüber den Baronen und konnte nicht akzeptieren, dass Becket ihm am Ende nicht mehr absolut zu Willen war.
Gezeigt wird, wie sich Becket allen Pomps entledigt als er Erzbischof wird. Auch wird die Begegnung Beckets mit dem Papst sehr eindrucksvoll dargeboten. Die Flucht nach Frankreich und die Rückkehr nach Canterbury vervollständigen das Bild und zeigen die inneren Konflikte dieses Mannes, den die Verhältnisse von seinem besten Freund entzweiten.
Heinrich II leidet an dem Bruch, aber die Staatsinteressen ließen ihm offensichtlich keine andere Wahl. Wirkliches Aufeinanderzugehen hätte Machtverlust zur Folge gehabt.
Beeindruckende Bilder, sehr niveauvolle Dialoge und hervorragende schauspielerische Leistungen, insbesondere von Burton und O`Toole sowie prächtige Kostüme machen diesen Film zu einem genussvollen Erlebnis, trotz der traurigen Thematik.

Die Ton und Bildqualität sind bestens.

Empfehlenswert.
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16 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Auftakt der grossen englischen Historienfilme, 9. November 2008
Von Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REVIEWER)   
Thomas Becket, Sohn eines Londoner Kaufmanns, hatte im Ausland Jura und Theologie studiert und kehrte mit 22 Jahren nach England zurück. Der jünge König Heinrich II ist angetan von der Bildung, Selbstsicherheit und Intelligenz, die beiden Männer werden Freunde - Becket hingegen findet auch Gefallen am verschwenderischen Hofleben, dass der König ihm bietet und den irdischen Genüssen, die sich daraus ergeben. So wird er 1155 überraschend Lordkanzler und hilft dem König, der ihm vertraut, bei dem Streit mit dem Erzbischof Theobald von Canterbury über die Kompetenzen von kirchlicher und auf der anderen Seite weltlicher dem König obliegenden Gerichtsbarkeit. Als der Erzbischof 1161 stirbt, kommt dem König ein kluger Schachzug in den Sinn das höchste kirchliche Amt in England "seinem Mann" zu geben. So wird Becket widerstrebend neuer Erzbischof, weil er befürchtet, dass das Ausüben beider Ämter bald Probleme bringen wird. Und er behält Recht.
Mit dem hohen Amt, dass dem König in Punkto Macht gleichwertig ist, wechselt Beckets Charakter vom Kollaborateur ohne Prinzipien zum glaubwürdigen Gottesmann, der im Gebet die Ehre Gottes findet, die er ab dann mit grosser Hingabe verteidigt. Doch er entfernt sich immer mehr vom König, der es nicht ertragen kann, dass sein Freund nicht ihn, sondern Gott lieben kann. Es wird Hass daraus.
Gemeinsam mit dem vor Neid zerfressenen Widersacher Heinrich von Winchester schmiedet der König böse Rachepläne und falsche Anschuldigen, die Becket zur Flucht nach Frankreich zwingen.
Erst Jahre später kann Becket durch die Interventionen des französischen Königs und des Papstes vom Zisterzienserkloster Pontigny als rechtmässiger Erzbischof ins heimische England zurückkehren. Doch der König ist nach wie vor von Liebe und Hass zerfressen und es kommt im Gespräch mit seinen 4 treuen Lords zur folgenschweren gewollten und geschchtsträchtigen verzweifelten Aussage "Erlöst mich denn niemand von diesem Priester"....
Peter Glenville drehte nur sehr wenige Filme, er gehörte aber lange Jahre zu den renommiertesten Theaterregisseuren am New Yorker Broadway und im Londoner Westend. Herausragend gelang ihm dieser britische Historienfilm aus dem Jahre 1964 basierend auf Jean Anouihs Theaterstück, ein Film,der gleichzeitig auch Auftakt für weitere grosse britische Historienfilme wie "Mann zu jeder Jahreszeit", "Cromwell", "Königin für 1000 Tage", "Der Löwe im Winter" oder "Maria Stuart" war. Die beiden Stars Peter O'Toole und Richard Burton liefern ein gekonntes Psychoduell mit Tiefgang und klasse schauspielerische Leistungen, beide erhielten eine Oscarnominierungen als bester Darsteller, allerdings konnten sie sich gegen Rex Harrisons Performance als Dr. Higgins nicht durchsetzen - insgesamt kam der Film auf stolze 12 Oscarnominierungen. Er konnte letztendlich nur einen Preis für das beste Drehbuch ergattern - bei allen anderen Kategorien hatten die Musicals des Jahres My fair lady und Mary Poppins die besseren Karten.
Eine erfreuliche DVD-Erscheinung. Bild ist gut, der deutsche Ton leider nur in Mono.

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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen eine freundschaft zwischen macht und glaube, 24. September 2009
becket beleuchtet die geschichte von könig heinrich II und thomas becket, deren vermeintliche freundschaft durch machtansprüche und glauben getrübt wird und schließlich ihren tribut fordert. während thomas becket ein intelligenter, nachdenklicher mensch ist, lässt sich könig heinrich von seinen gefühlen leiten und sucht stets den rat von becket. um die freundschaft auszuweitern und sich intelligenten beistand zu sichern, ernennt er den ehemaligen diakon zu seinem kanzler. während gewisse länderein von frankreich zurückerhalten werden, kommt könig heinrich eine interessante idee. da er durch gespräche mit thomas erkannte, dass es nur eine frage der zeit ist, bis die kirche genug macht erlangt um seinen einfluss zu schmälern, ernennt er becket nach dem tod des erzbischofs zu dessen nachfolger. mit seinem getreuen in der reihe der kirche, würden sich gewisse situatonen erleichtern. becket selbst sieht den könig zwar als freund an, aber gewisse vorgehensweisen, ansichten und die tatsache, dass er eine ihm zugeneigte frau unabsichtlich in den selbstmord trieb, lässt ihn manchmal zweifeln. während heinrich vorgibt, ihn zu lieben, kennt becket die bedeutung der liebe nicht und sucht nach seiner tatsächlichen bestimmung.

diese findet er in der kirche und er fügt sich seiner rolle als erzbischof. der große konflikt, welcher der erste schlag war, der die freundschaft zum fall bringen sollte, wurde durch die ermordung eines in untreue gefallenen klerikers eingeleitet, welcher laut becket nicht dem königlichen, sondern dem geistlichen gericht hätte überführt werden sollen um die näheren umstände zu beleuchten. der neue erzbischof fordert anklage wegen mordes, während könig heinrich davon absieht. als dieser becket vor die entscheidung stellt, ob er seinem könig treu ergeben sei oder sich für die kirche entscheidet, gibt ihm dieser den königlichen siegelring zurück und entscheidet sich für die kirche. eine sehr ironische wende, dass der mann, der könig heinrich die situation mit der kirche erleichtern sollte, nun genau diese gefahr verkörpert. die freundschaft bricht und becket flieht nach frankreich. wie die begebenheit endet, verrate ich an dieser stelle nicht, da die historische geschichte nicht allen bekannt ist.

die geschichte wird durch die intelligenten dialoge, die häufig auf metaphern zurückgreifen besonders interessant gestaltet und verleihen den charakteren mehr tiefe. durch die hübschen kulissen, kostüme und kameraschnitte, wurde diese zeitepoche gut eingefangen.
mein einziger kritikpunkt war die musikuntermalung, was jedoch durch das alter des filmes nachvollziehbar ist und desshalb nicht negativ wirkt. diesen film kann ich allen empfehlen, die mit dem zeitabschnitt und der thematik etwas anfangen können und dialoglastige filme mögen. (benutze dein schwert und du wirst deine eigene seele aufspießen. verglichen mit den mächten bin ich nur ein kleines sandkorn, doch vermehren sich die sandkörner können sie eine maschine unbrauchbar machen und eine neue kommt zum einsatz)
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen kampf mit sich selbst, 20. März 2009
Der Film hat mich sehr beeindruckt, einmal wegen der hervorragenden schauspielerischen Leistung, zum anderen wegen der Thematik, die offensichtlich i m m e r aktuell zu sein scheint.Dieser Kampf um Moral, Treue, Freundschaft, Machtgier usw. könnte auch in einer einzigen Person stattfinden, letztlich also auch in uns selbst.Ein zutiefst religiöses Thema, welches sehr zur Besinnung anregt und dessen Problematik auch im Film ohne banal zu werden, gut dargestellt wurde.
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6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen DVD 3 Sterne, 15. Januar 2009
Zuerst das Positive: Entgegen der Coverangabe ist das Bild des Panavision Films BECKET (GB 1963) nicht 2.35:1/4:3 sondern doch 2.35:1/16:9 kodiert (also anamorph). Allerdings nutzt das Label Eurovision nicht die volle 16:9 Kodierung, d. h. links und rechts verbleiben dünne schwarze Balken und oben und unten sind die schwarzen Balken dementsprechend dicker ausgefallen. Das Bild ist also etwas kleiner, als bei einer vollen anamorphen Kodierung. Doch warum ist man so verfahren? Platz ist auf der DVD genug gewesen.

Einspruch, Helga König! Das Bild ist nicht bestens. Es wirkt in den Farben unruhig, neigt zu Doppelkonturen und zeigt den Ansatz zum Blockrauschen. Es schwankt zwischen gut und befriedigend und ist somit unterschiedlich ausgefallen. Nun könnte man einwenden: Es handelt sich um einen alten Film. Doch ich besitze auch die UK-Ausgabe und habe verglichen. Die UK-DVD zeigt ein etwas schärferes Bild, das in den Totalen die Gesichter konturierter abbildet und insgesamt ruhiger wirkt. Der Unterschied ist nicht sehr groß, aber immerhin. Einmal mehr unterliegt eine deutsche DVD im internationalen Vergleich.
Die deutsche Mono-Tonspur (neben dem Stereo Originalton) ist gut und mit der guten alten Sychro ausgestattet.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Schauspielkunst vom Feinsten, 30. Januar 2009
Dieser Film ist ein Muss für alle Fans der Filme mit realistischem historischen Hintergrund. Auch in der deutschen Synchronisation kommt die Wortgewalt und Schauspielkunst der Darsteller in vollem Umfang zum Tragen. In der englischen Originalversion allerdings sind Peter O'Toole und Richard Burton mit ihrer Neigung zur leichten Übertreibung im verbalen Ausdruck sowie in der Körpersprache einfach unschlagbar.
Die Entwicklung der Freundschaft des englischen König Henry II zu Thomas Becket bis hin zur tödlichen Katastrophe mit all den seelischen, politischen und religiösen Konflikten sind einfach grandios widergegeben. Wer hat in eigenen Freundschaften nicht schon ernste Auseinandersetzungen erlebt und doch nicht geahnt wie diese sich weiterentwickeln könnten? Liebe, Verzweifelung und Gier nach Macht, Machterhalt und Unterstützung nur gegen Gegenleistung? Heute unmöglich? Irgendwie immer aktuell, vor allem mit solchen Sympathieträgern wie diese beiden Hauptdarsteller.
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3.0 von 5 Sternen Etwas angestaubt, aber noch ansehbar., 15. Oktober 2009
Richard Burton, Peter O'Toole... okay. Die beiden (Theater-) Mimen tragen bis heute diesen doch recht angestaubten Historienschinken. Ich wurde den Gedanken nicht los, das Ganze wäre besser als Theaterstück oder eher kammerspielartig inszeniert worden, Stoff und Besetzung schreien geradezu: THEATER! Die Dialoge sind demgemäß präzise und illustrieren das Thema einer außergewöhnlichen Freundschaft zweier Männer in angemessener Weise. Ob in der Geschichte eine latente homoerotische Note mitschwingt, muß jeder Zuschauer wohl selbst entscheiden. Die Leidenschaft, die den vom Freund zurückgewiesenen König zur wahnhaften Rache treibt, entspringt jedenfalls einer Quelle, die diese Lesart unterstreicht. Überhaupt gibt es neben dem historischen Thema einiges zu den Bedingungen zu diagnostizieren, unter denen in den Sechzigern "großes" (aber braves) "Kino" entstanden ist. Der Wille, Dinge beim Namen zu nennen, ist fühlbar, aber letzten Endes muß sehr viel verschlüsselt bleiben, um das eher prüde Publikum nicht zu provozieren (amüsant ist z.B. die Szene, in der die Männer über "Ästhetik" raisonnieren und der schamlose (?) Blaubart zur Veranschaulichung seiner Gedankens aber nicht mehr sehen läßt als ein Stück Schenkel der neben ihm im Bett liegenden nackten Schönheit). In der Filmografie der beiden Stars ist der Film einer von den ansehbaren, aber kein Muss. Endlose Passagen von Kirchenritualen und Siegeszügen mit großer Statisterie besitzen heute kaum noch Schauwert und reizen zum Vorspulen zum nächsten Dialog - was manchmal dauern kann. Die Musik ist platt und mit "Täterätä, der König reitet" - Elementen eher nervig. Vieles der Studioatmosphäre ist unangenehm deutlich, putzige Masken und nach Nicki-Stoff aussehende Kostüme laden zu manch belustigendem Kommentar ein. Der bildungsbürgerliche "Auftrag" eines solchen Filmes, der seinerzeit viele Oscarnominierungen erhielt, gibt dem ganzen heute ein schales Geschmäckle. Einzig die unsterblichen Darsteller rechtfertigen heute noch eine DVD-Präsentation dieses lange Zeit vergriffenen Films. Kann man gucken, muss man aber nicht.
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Becket
Becket von Richard Burton (DVD - 2008)
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