Amazon.de: Kundenrezensionen: Willkommen bei den Sch'tis

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257 von 267 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Wunderbar komisch, grotesk und herzlich! Anmerkungen zur französischen Fassung
Ich habe den Film in französischer Fassung gesehen (bin selbst in Lille geboren), danach war es mir ein Bedürfnis, ein paar Sachinfos für alle Interessierte zu geben:
- Die Übertragung vom franz. ins deutsche ist sehr gut gelungen, da der Humor der Orig.-Fassung - anders als man vielleicht vermuten könnte - weniger auf dem Sprach-Verwechslungswitz beruht, sondern...
Vor 10 Monaten von Martin Spieler veröffentlicht

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versus
9 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Schalut schuschammen!
Aufgrund vollmundiger und überschwänglicher Empfehlungen kaufte ich mir diesen Film auf DVD,
was nicht so leicht war, da er fast überall ausverkauft war. Eigentlich ein gutes Zeichen!
Lachbereit und in aufgeräumter Stimmung erwartete ich mindestens eine Offenbarung.
Ich verfolgte den Film mit starrer Miene, immer in der Hoffnung, dass ich mich irgendwann...
Vor 21 Tagen von Friedemann Rink veröffentlicht

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257 von 267 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Wunderbar komisch, grotesk und herzlich! Anmerkungen zur französischen Fassung, 22. Januar 2009
Von Martin Spieler (Metzingen, Württemberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Ich habe den Film in französischer Fassung gesehen (bin selbst in Lille geboren), danach war es mir ein Bedürfnis, ein paar Sachinfos für alle Interessierte zu geben:
- Die Übertragung vom franz. ins deutsche ist sehr gut gelungen, da der Humor der Orig.-Fassung - anders als man vielleicht vermuten könnte - weniger auf dem Sprach-Verwechslungswitz beruht, sondern viel mehr in der Situationskomik und dem Auswalzen der Klischees liegt. Wenn ich richtig aufgepasst habe dann gibt es lediglich zwei Szenen, bei denen explizit die Aussprache Ursache von Verwechslung und Komik ist. Daher stimme ich den Vorrednern zu, dass der Film in der dt. Synchro genauso gut funktioniert.
- Jemand hat den Vergleich "Friese in Bayern" herangezogen. Das ist nicht ganz richtig, wenn man die Mentalitäten betrachtet würde man in Deutschland am ehesten "Bayer im Ruhrpott/auf Schalke" wählen. Das Departement Nord war eine wichtige Bergbaugegend, an der Küste Hafenarbeit/Werft. Die Leute gelten - vorurteilsmäßig - als rauh, ungebildet und "proll". Analog zum Ruhrgebiet fällt den Bewohnern anderer Gegenden auch beim besten Willen nichts sehens- und lebenswertes zu dieser Gegend ein.
- Der Fußballclub RC Lens (die Hauptpersonen besuchen ein Heimspiel)ist, was die Fans und seine Tradition betrifft, am ehesten mit Schalke oder Borrussia Dortmund zu vergleichen.
- Eigentlich wurden nie alle Bewohner des Nord/Pas-de-Calais als Ch'ties bezeichnet, sondern nur die, die diesen Dialekt - eine Variante des picardischen - sprechen.
- Ich war vergangenes Wochenende auf der CMT in Stuttgart und habe folgendes zu hören bekommen: Seit diesem Film hat der Tourismus in dieser traditionell als "touristisch wertlos" geltenden Gegend extrem zugenommen!

In der französichen DVD-Fassung - "Edition Prech'tige" gibt es tolles und zum Teil bewegendes Bonusmaterial zur Erfolgsgeschichte in Frankreich, natürlich auch jede Menge Interviews.

Viel Spaß bei diesem einzigartigen Film!
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25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Eine liebevoll erzählte Geschichte aus dem kalten und finsteren Norden Frankreichs - Bienvenue chez les Chtis!, 3. November 2009
In Nordfrankreich ist es immer kalt, die Menschen dort sind immer unhöflich und den Dialekt, Schti" genannt, versteht man überhaupt nicht. Das denkt zumindestens der Postbeamte und Südfranzose Philippe (Kad Merad), bis er dorthin strafversetzt wird. Er hatte versucht seiner depressiven Frau Julie (Zoe Felix) zuliebe eine Versetzung an die Cote dAzur zu erschummeln. Leider ging der Versuch schief und Philippe wird in ein kleines Dorf namens Bergues in Nordfrankreich versetzt. Dort in der eisigen Hölle Nordfrankreichs" stellt er allerdings bald fest, dass die Vorurteile gegenüber dem Wetter und den Bewohnern doch nicht ganz richtig gewesen sind...

Willkommen bei den Schtis" wirkt in den ersten Minuten wie ein etwas schwermütiges Selbstfindungsdrama, doch sehr bald entspinnt sich die Geschichte zu einer humorvollen, augenzwinkernden Komödie voller Lokalkolorit. So gewinnt der Zuschauer schnell den Eindruck, dass er bei dieser Geschichte wirklich mittendrin statt nur dabei ist. Liebevoll erzählte Charaktere, eine feingeistige Geschichte voller Situationskomik und Leichtigkeit, machen Willkommen bei den Schtis" zu einer wirklich herzerwärmenden Komödie.

Mein größtes Sorgenkind: Die Synchronisation ins Deutsche hat sich dabei zum Glück als unbegründet erwiesen. Das schnoddrige, wie auch sehr sonderbare Schti" ist wunderbar ins Deutsche transferiert worden. Was damit auch den elementaren Charme des ganzen Films, überzeugend ins Deutsche übertragen hat, denn Schti" ist definitiv eine sehr eigenartige wie auch faszinierende Sprache. Die Handlung an sich ist ein Sammelsurium von heiteren, geradezu feingeistigen Szenen und witzigen Episoden, so dass ich jedem Zuschauer nur Eines empfehlen kann: Ansehen und genießen! - 5 Sterne.
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33 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Wäre nur noch auf Französisch besser, 4. September 2009
"Ein Fremder, der in den Norden kommt, weint zweimal: wenn er kommt und wenn er wieder geht!"

Postdirektor Philip Abrams hat es nicht leicht, seine Ehe läuft nicht und die Ehefrau ist mal wieder genervt, dass seine Versetzung aus der Provence an die Cote dAzur mal wieder nicht geklappt hat. Mit schmutzigen Mitteln versucht er eine nächste Planstelle am Mittelmeer zu ergattern und fliegt auf.
Zur Strafe wird der überzeugte Südfranzose in den hohen Norden versetzt. Begleitet von Beileidsbekundungen, Horroszenarien ( die Sommer gehen noch, da sind es 0 Grad, aber die Winter... bis -10 ... -20... -30... -40 Grad ), Vorurteile der Menschen und Abscheu macht er sich auf dem Weg in den kleinen Ort Bergues. Seine Frau weigert sich standhaft, und bleibt in der Provence zurück.

Dort muss er sich neben der vermeintlichen, rauen Trostlosigkeit noch an etwas anderes gewöhnen: den kaum verständlichen Dialekt Sch ti!!!

Nach und nach lernt Philip sich mit dem rauem Charme des Nordens und den spröden, aber sehr hilfsbereiten und offenen Menschen zu arrangieren. Er lernt die Sprache, freundet sich mit seinen Mitarbeitern, vor allem Antoine - der dem Alkohol zugeneigte Postbote, der mit 35 bei seiner Mutter wohnt und unter Ihrer Knute steht und unglücklich in seine Kollegin Annabelle verliebt ist - an und lernt Sch ti. Und bis er zugeben muss, wie sauwohl er sich im Norden fühlt!
Seiner Frau jedoch spielt er an den Wochenendbesuchen den Gepeinigten vor, jedes Vorurteil bestätigend und sichtbar leidend, wodurch beide wieder zueinander finden. Bis sie sich eines Tages entschließt, mit ihm "durch das Tal der Tränen" zu gehen, und in den Norden zu folgen...

Die Komödie besticht nicht durch platte Gags, sondern vielmehr in das genüssliche Ausbreiten und Überwinden der Vorurteile, und den Verständnisschwierigkeiten durch den Dialekt. Vor allem in den Dialogen zwischen Philip und Antoine.

Auch sieht man nicht die üblichen Verdächtigen des französischen Kinos, sondern bei uns weitgehend unbekannte "französiche Berühmtheiten" wie der Comedian Kad Merad, Danny Boon und Anne Marivin ( lediglich Michel Galabru in einer kleinen Nebenrolle ). Und alle spielen natürlich und erfrischend.

Die deutsche Synchronisation hat für sich genommen die Schwierigkeiten mit dem Dialekt sehr gut herausgearbeitet, es wurde zum "südfranzösischen" hochdeutsch kein deutscher, schwer verständlicher Dialekt entgegengestellt, sondern die Besonderheiten vom Sch ti so gut wie möglich ins Deutsche übertragen. Christoph Maria Herbst, der Dany boom - Antoine - synchronosiert hat, gebührt ein hohes Maß an Respekt und Applaus, diesen Dialekt so locker und natürlich über die Lippen gebracht zu haben! ( als Bonusmaterial ist übrigens die Synchronisationsarbeit von Herbst dabei )

Daher kann ich mir nur vorstellen, dass der Film auf französisch einfach nur noch besser sein kann!!!! ( Leider ist hierzu mein Schulfranzösisch nicht ausreichend, um den Witz und die Komik in der Originalfassung zu verstehen! )

Der Film ist sicherlich eine Überraschung für Alle, die eine "ruhigere" aber stimmungsvolle - und vor allem französische - Komödie mögen!!!
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Situationskomik vom Feinsten !!!, 22. Oktober 2009
Was für ein Kinospaß!!!

Unsere Familie kann von der Geschichte dieses liebenswerten Postbeamten Philippe, der sich eine Versetzung an die Cote d'Azur erschummeln will, einfach nicht genug bekommen.
Natürlich fliegt die Schummelei auf und Philippe wird in den unattraktiven französischen Norden strafversetzt.

Das Klischee ist klar: im Norden ist es immer kalt, die Bewohner der Region gelten als unhöflich, rustikal und etwas einfältig, und deren Dialekt, genannt "Sch'tis", versteht sowieso keiner.
Philippe bleibt jedoch nichts anderes übrig, als seine Koffer zu packen und allein in den Norden zu reisen (seine Frau nimmt ihm die Schummelei übel und weigert sich anfangs, ihn zu begleiten).
Doch nach und nach lebt Philipp sich ein und lernt seine Kollegen und die Kleinstadtbewohner als herzliche, unkomplizierte und gastfreundliche Menschen kennen und schätzen, ja er ist sogar willig, den Dialekt zu lernen, um z.B. im Restaurant beim Kellner zu punkten.

Neben dem Sprachwitz, der in der deutschen Synchronisation hervorragend übertragen wurde, ist es vor allem Situationskomik, die den Film so herausragend macht. Szene um Szene werden einem die Lachtränen in die Augen getrieben: insbesondere das Postausfahren mit seinem trinkfreudigen Briefträger Antoine oder der Bahnhofsempfang von Julie (Philippes Frau, die aus Solidarität ihrem Mann in den hohen Norden nachreist) durch Philippes Kollegen finde ich sehr gelungen. Am besten ist der Film ohnehin, wenn er die Klischees über den Norden aufs Korn nimmt.
Am Ende trauert man regelrecht mit, als Philippe nach Absitzen seiner Strafversetzung doch noch den begehrten Job an der Cote d'Azur bekommt und tränenreich Abschied nehmen muss...

Ein richtig toller Filmspaß mit ausnahmslos hervorragenden Darstellern, den ich nur weiterempfehlen kann!!!
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24 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Südländer trifft Eiszeit à la Wessi meets Ossi, 4. Oktober 2009
An sich hatte meine einzige Hinwendung zur Intention des Tages der Einheit darin bestanden, mir eine ...hüstel... feurige Rede von Angela Merkel anzuhören. Ebenso feurig aber ungleich lebendiger traf ich überraschend auf diesen Film, den ich allen Empfehlungen zum Trotz aufgrund seines skurrilen Titels bis dato im Regal hatte verstauben lassen. Eine gravierende Fehlentscheidung, die dringendst der Korrektur bedurfte.

Philippe Abrams ist Leiter einer Postfiliale in einem lauschigen südfranzösischen Städtchen. Dank seiner neurotisch depressiven Frau hat er nicht nur den Großteil seiner Haare verloren, sondern sich auch schon seit ewigen Zeiten einer zwar ungesunden aber ungleich nervenschonenderen "Du hast ja Recht, Schatz" -Partnerschaft ergeben. Als sein "Schatz" in eine sonnigere Umgebung umziehen möchte, bemüht sich der schicksalsergebene Phillippe um eine Versetzung gen Strand und Palmen. Doch sein Versuch, sich als vermeintlich Behinderter einen Vorteil zu verschaffen, geht mächtig gewaltig in die Hose. Versetzt wird er zwar, allerdings nach Bergues im Norden - ja in den N-o-r-d-e-n, der für die sonnenverwöhnten Südländer als Inbegriff für Eiszeit, Unterentwicklung & zurückgebliebene Einheimische gilt. Als wäre der arme Phillippe nicht schon schockiert genug, erzählen ihm Bekannte tränentreibende Erfahrungsberichte und nehmen erschüttert Abschied von ihm; Phillippe's kleiner Sohn träumt von abgefrorenen Zehen und seine Frau verweigert sich gewissensgeplagt aber konsequent dem Umzug in die Barbarei. Doch das Rad des Schicksals dreht sich unaufhaltsam... gen Norden.

Mehr möchte und darf ich vom Inhalt wahrlich nicht erzählen, um nicht noch die schönsten Pointen und schmerzhaftesten Lachkrämpfe zu verderben, denn das der geplagte Phillippe den Norden gaaanz leicht anders wahrnehmen wird, als gedacht, versteht sich von selbst. 20 Millionen Kinozuschauer machten diesen Film 2008 zum erfolgreichsten Film aller Zeiten in Frankreich. Eine Zahl, die wohl nur so zu erklären ist, dass der Film den Nerv der Franzmänner ins Mark getroffen haben muss. Hat er, meinen übrigens auch. "Willkommen bei den Sch'tis" ist absolutes Wohlfühlkino und bodenständig bis in die Fußspitzen. Weder steht er für großes Drama, noch für aus dem Ei gepeilte Hollywoodchargen. Vielmehr ist der Film betont einfach gehalten, ohne ausgefeilte Verwicklungen oder auch nur monumentale Momente. Das braucht er aber auch nicht, denn gerade diese Einfachheit zeichnet den Film aus und macht ihm den Zuschauer zugänglich. Denn Norden hin, Süden her, hier werden ebenso schonungslos wie liebensgewürzig in Beton gegossene Vorurteile und Klischees aufgerollt, dass es eine Freude ist. Mehr als einmal habe ich mich ertappt, wie herrlich treffend und universell diese clevere Klischeekiste ebenso auf von mir gehegte Klischees anwendbar ist... und wie die Franzosen hierbei abgefeiert haben müssen: Norden - Süden, Ossi - Wessi, Mann - Frau, Liste beliebig fortsetzbar.

Stets die Liebenswürdigkeit in Person, triftet dieses locker-flockige Filmchen niemals Richtung Schadensfreude ab, sondern weiß bis zur letzten Sekunde mit einem herrlich skurrilen Alltag, urkomischen Gestalten und einer exzellenten Synchronisierung zu überzeugen. Kleines Kino, das seinen Punkt gegenüber dem sog. "Großkino" mit einer herrlich leichten und kreuzfidelen Inszenierung begnadet zu setzen weiß.

Fazit:

Ich habe gelacht, geschmunzelt und die Augen verdreht, bis ich unter dem Tisch lag - und dort habe ich weitergelacht. Ein wunderbar warmherziger Film, bei dem das Lächeln niemals mein Gesicht verlassen hat. Chapeau! ;-)
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein überaus warmherziger Film, 18. September 2009
Weil hier der Film so polarisierend besprochen wurde, hat er mich doch sehr interessiert. Und nachdem ich ihn im Kino verpassen musste, habe ich ihn mir deshalb auf DVD gekauft: Kurz: Ich fand ihn mehr als gut.

Gewiß, er ist kein Schenkelklopfer, deswegen vielleicht auch die zum Teil negativen Kritiken. Das Wesentliche wurde bereits gesagt und fast alle Rezensenten haben irgendwo auch recht. Denn der Witz, besser der Humor, keimt im Hintergrund, wenn nicht im Verborgenen - man muß genau hinsehen, besser sogar mehrmals. Es sind die kleinen Dinge des Alltags, die jeder schon einmal selber erlebt hat und hier vorgeführt werden. Aber das Vorführen geht auf niemandes Kosten, nicht auf eine quengelige Ehefrau, nicht auf eine Region, nicht auf Behinderte. (Übrigens bin ich selbst "behindert", aber herzlich gelacht habe ich, als der Alibi-Rollstuhl umfiel ...) Es geht um die Lösungen, die zu finden sind, und die kleinen Dinge, die eigentlich die großen sind, die das Leben erst lebenswert machen.

Ich habe mir den Film eingelegt, als ich schlechter Stimmung war. Und siehe da: Hinterher war ich gänzlich gelassen. Denn Humor ist, wenn man trotzdem lacht (und weint). Das war nicht das letzte Mal, dass ich mir dieses Kabinettstückchen angesehen habe.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Lange nicht mehr so herzlich gelacht! Super Film!, 2. März 2009
Mit großen Erwartungen habe ich den Film "Willkommen bei den Sch'tis" nun gestern endlich im Kino gesehen u hatte mir vorher viel davon versprochen. Und: Die Erwartungen wurden bei weitem übertroffen! Der Film ist nicht umsonst ein Rekord-Kassenschlager in Frankreich gewesen! Was für ein herrlich komischer Film! Genial! Ich habe selten ein Kinopublikum erlebt, dass so oft gelacht hat, wie bei diesem Film. Teilweise konnte man die Dialoge kaum noch verstehen, da sich die Leute nicht mehr eingekriegt haben ;-). Ich fand´s einfach nur wunderbar und wünsche mir mehr solcher Filme!
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Nicht nur für Blödbommel und Zipfel, Häää!, 2. Januar 2009
Von Pixie (Dortmund, Westfalen) - Alle meine Rezensionen ansehen
Komme gerade aus dem Kino. Großartiger Film.

Ein Postbeamter aus Südfrankreich möchte unbedingt ans Meer versetzt werden, begeht im Übereifer einen Faux-Pas und wird nach Nordfrankreich strafversetzt. Da, wo kein aufrechter Südfranzose tot überm Zaun hängen möcht: Da friert man sich nämlich die Zehen ab und es scheint so eine Art Sibirien Frankreichs zu sein. Schlechtes Wetter, Proleten, schlechtes Essen, keine Kultur. Ein ganzer Berg von Vorurteilen.

Seine Frau und sein Sohn kommen nicht mit und er macht sich tief erschüttert auf die lange Fahrt nach Norden. Mit 50 auf der Autobahn. Seinen Strafzettel muss er nicht zahlen - der Polizist erläßt ihm aus Mitleid die Strafe - Arbeiten im Norden ist schlimm genug.

Als er dann ankommt, zeigt sich ziemlich schnell: Die Leute da sprechen zwar komisch (synchronisatorische Glanzleistung, u.a. von Christoph Maria Herbst), haben ihre Eigenarten, sind aber herzliche, liebe Menschen, die ihn mit offenen Armen aufnehmen. Schon nach kurezer Zeit fühlt er sich sauwohl. Seine Frau kann das nicht glauben, und so spielt er am Telefon und bei Wochenendbesuchen den Leidenden. Ihr Mitleid wird schließlich so groß, dass sie zu ihm ziehen will.

Was die liebenswerten Sch'tis dann alles anstellen, um den schlimmen Schein zu wahren, ist göttlich.

Ein schöner, lustiger, teilweise anrührender Film. Gute Unterhaltung mit Witz, Charme, skurrilen Momenten und ein wenig Nostalgie. Unbedingt ansehen - wie 20 Millionen Franzosen auch.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Einfach und Toll, 10. Oktober 2009
Ich habe den Film bereits dreimal gesehen. Es sind immer bestimmte Szenen die den Film so witzig machen. Auch wenn ich kein Fan von franz. Produktionen bin, der ist einfach "luschtig". Allein eine Szene wo der Chef mit seinem Mitarbeiter die Post austrägt (siehe Cover) ist den ganzen Film Wert. Das es einen schnulzigen Background gibt, sollte man vielleicht einwenig übersehen - und auf die nächste witzige Szene warten - die kommt garantiert! Es heißt wer Schtis mag, mag den franz. Film Two Worlds - aber bitte Finger davon (Der Autor muß höchst Drogenkrank sein)
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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein sehr sehr schöner Film!, 3. Januar 2009
Um den Film kurz zu beschreiben - ein Zitat vom Dany Boon (Regisseur des Films und Darsteller des Antoine):
"Mein Film ist eine sehr menschliche Komödie, die weder vulgär noch zynisch wirkt. Es gibt heute zu viel Zynismus. "Willkommen bei den Sch'tis" erzählt, wie Menschen ein schönes Leben leben können und zwar nicht, weil sie im Geld schwimmen, sondern weil sie sich um den anderen sorgen. Um diesen Begriff der Großzügigkeit geht es, ohne dass er dabei aber religiös wäre."

Anmerkung 16.09.2009:
Zu den negativen Kritiken (die demokratisch ihre Berechtigung haben): Der Film erhebt überhaupt nicht den Anspruch "dem deutschen Humorverständnis" zu entsprechen.

Vielmehr soll der Zuschauer, ja gerade bei einem ausländischen Film, in die Gegebenheiten des jeweiligen Landes "eingeführt" werden.
Vielleicht sollten Einige den Film ein zweites, drittes Mal sehen...ohne auf Lacher zu warten!
Einfach - fallenlassen und geniessen - und natürlich lachen...mehr als 20 Millionen französische Zuschauer können sich doch nicht irren.

Nicht verzweifeln, wenn ihr trotzdem nicht lacht - am Film kann es nicht liegen ;-)
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