244 von 360 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Thank you for giving us this show, Mr. Heath Ledger!
Der neue Bezirkstaatsanwalt Harvey Dent (Aaron Eckhart), Lieutenant James Gordon (Gary Oldman) und der im Fledermauskostüm agierende Milliardär Bruce Wayne (Christian Bale) versuchen dem Verbrechen in Gotham City endgültig Einhalt zu gebieten und die Mafia der Stadt zu zerschlagen. Wie aus dem Nichts taucht plötzlich aber ein neuer psychotischer Superverbrecher auf - der...
112 von 179 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Erstklassiger Film in miserabler Präsentation (Steelbook DVD)
Erstmal möchte ich loswerden dass mich die ganzen Filmkritiken von allen "Möchtegern-Rezensenten" hier nervt. Man sollte dafür eigentlich ein Forum besuchen bzw. aufmachen: wenn ich eine Filmkritik über den Film lesen will, dann gehe ich dazu auf eine professionelle Seiten im Internet.
Wenn ich auf Amazon Kundenrezensionen lesen will, dann ganz bestimmt nicht um...
Der neue Bezirkstaatsanwalt Harvey Dent (Aaron Eckhart), Lieutenant James Gordon (Gary Oldman) und der im Fledermauskostüm agierende Milliardär Bruce Wayne (Christian Bale) versuchen dem Verbrechen in Gotham City endgültig Einhalt zu gebieten und die Mafia der Stadt zu zerschlagen. Wie aus dem Nichts taucht plötzlich aber ein neuer psychotischer Superverbrecher auf - der Joker (Heath Ledger). In seiner wahnhaften Vision möchte er die Stadt in Chaos und Anarchie stürzen und Batman töten. Dieser scheint der Einzige, der ihn stoppen kann. Aber jemanden zu stoppen der keine Grenzen kennt erweißt sich als ungemein schwierig und so entwickelt sich ein unvergesslicher Showdown zwischen Batman und Joker am Rande aller Grenzen...
Kult ensteht durch Tragik und nun ist er zurück der dunkelste aller tragischen Helden: Batman. Vor drei Jahren erschien der erste Part der Neuerzählung dieser Comiclegende. Dieser "neue" Batman war weit weg von dem Comic-Style der achtziger und neunziger Jahre, als ein Danny DeVito noch Pinguine rekrutierte und diese mit albernen Raketen Gotham City terrorisierten. Dieser Batman wirkte realistischer und düsterer, verfolgt von eigenen Dämonen.
Nun ist der zweite Teil der Saga gestartet und dieser führt direkt in die psychischen Abgründe und bastelt gewaltig an der Endtragig des schwarzen Ritters. Leider wird es phasenweise in "The Dark Knight" so düster, dass Regisseur Nolan einen wichtigen Aspekt vergessen hat: Es ist immer noch eine Comicadaption und zu dieser gehört auch eine Portion Witz und Ironie, wie es beispielsweise in "Iron Man" wunderbar umgesetzt wurde. Nur leider scheint es in "The Dark Knight" zu oft vergessen worden zu sein bei aller Ernsthaftigkeit habe ich das doch wirklich vermisst. Wenn Witz und Charme auftauchten, dann verkörperte sie nur eine Person: der Joker.
Die Huldigungen um Heath Ledgers letzte Filmrolle als Joker. Die Forderungen ihm posthum den Oskar zu verleihen - all dies könnte man auch als gut-kalkulierte Werbekampagne sehen. Damit der neue Batman einen nie dagewesenen Kinostart hinlegt/ hingelegt hat. Zusätzlich von den Medien hochgepuscht. So habe ich mich selber im Kino davon überzeugen lassen, ob dieser Heath Ledger den Joker wirklich so genial spielt, wie in den Medien kolportiert. Nach dem Kinobesuch muss ich wirklich sagen: Ja - Verdammt Ja! Bei allen Bösewichtern die in den letzten Jahren über die Leinwand geflimmert sind, ist der Joker wohl das Nonplusultra schlechthin. Es war ein Genuss diese schauspielerischen Glanzleistung sehen zu dürfen. Selten ist ein Bösewicht so abgrundtief psychopathisch dahergekommen. Selten habe ich jemanden gesehen der so überzeugend offenbarte, dass es für ihn keinerlei Grenzen gibt und der Wahnsinn mit ihm Hand in Hand geht. Kurzum: Heath Ledger hat sich mit der Rolle als Joker wirklich unsterblich gemacht.
Christian Bale als Schwarzer Sheriff von Gotham City kommt dagegen ziemlich blass daher, kein Sarkasmus, kein Witz - von der Neuadaption des Stoffes ist nicht viel für Batman übrig geblieben. So wirkte der Film phasenweise echt langweilig, wenn Batman gerade mal wieder seine asiatischen Kampfkünste zeigte. Aber welch ein Genuss es dann doch wieder war, wenn der Joker sich in Szene setzte. Im Ringen um die Seele des Films entscheidet er eindeutig das schauspielerische Duell für sich und lässt Batman fast schon albern und ziemlich hölzern im dunkeln stehen.
Die restliche Schauspieler-Riege gefällt mir allesamt sehr gut. Aaron Eckhart als Staatsanwalt Dent und "Weißer Ritter" der Stadt spielt gut. Am Ende finde ich ihn allerdings eher unglaubwürdig. Was aber vielleicht auch daran liegen mag, dass der Wahnsinn" von einer anderen Person in Perfektion gespielt wird. Maggie Gyllenhaal als Rachel Dawes, Batmans "beste Freundin" übernimmt 1 zu 1 den Part von Vorgängerin Katie Holmes - kurzum: "süß lächeln und winken" und sich vom dunklen Ritter ab und zu retten lassen. Sir Michael Caine als Alfred und Morgan Freeman als Lucius Fox, spielen solide und zeigen ab und an den vermissten Wortwitz. Gary Oldman als einziger "ehrlicher" Polizist im korrupten Polizeiapparat von Gotham, gefällt mir wie im ersten Teil sehr gut. Er verkörpert perfekt die Mischung als Sesselpupser" und knallhartem Ermittler. Insgesamt muss man sagen tragen diese charismatischen Nebendarsteller viel zu Erfolg des Films bei, so dass man eigentlich gut verzeihen kann, dass Batman halt ein wenig bieder daher kommt.
Die visuellen Effekte sind qualitativ hochwertig und schön anzusehen. Die Handlung hat eine klare Linie und bietet auf ihrem Höhepunkt ordentlich Spannung und Action. Eindrucksvolle Bilder, eine gute Kameraführung und ein gelungener Schnitt, sowie eine tolle Filmmusik von Hans Zimmer sorgen zusätzlich für einen hochwertigen Filmgenuss.
Fazit:
"The Dark Knight" ist ein Film der sich das Prädikat Meisterwerk verdient hat und wohl nur noch schwer zu toppen sein wird, dem Joker sei Dank. Es drohte ein ungleiches Schauspieler-Duell zwischen Bale und Ledger und dies ist es auch geworden. Heath Ledger als Joker über Recht und Unrecht erhaben, ist fast durchgängig im Vorteil in seinem Fundus von Ambievalenzen. Selten war das Böse so greifbar nahe auf der Leinwand. Insgesamt hat Regisseur Christopher Nolan ein düsteres Werk geschaffen, was einem schonungslos aufzeigt, wie weit man gehen kann - wenn man seine Grenzen nicht kennt und alle Regeln missachtet. Christian Bale als Batman wird von dieser (schauspielerischen) Übermacht förmlich erdrückt und kommt ziemlich blass daher. So bleibt es nicht aus, dass es in den 152min Laufzeit manchmal ein wenig Langeweile Einzug hält. Die Handlung an sich ist düster und brutal, vom kunterbunten Comic-Style ist ist nichts mehr geblieben, außer ein düsteres Actionfeuerwerk, dass zu Recht erst ab 16 Jahren freigegeben ist.
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Die Meinung der Zuschauer geht ja in dieser Hinsicht eindeutig in die Richtung Meisterwerk, aber nicht jeder Film der viele Zuschauer hat muss zwangsweise gut sein. Da gab es in der Vergangenheit so einige cineastische Gewaltverbrechen die wohl nur aufgrund einer ausgeklügelten Werbekampagne hohe Einspielergebnisse verzeichnen konnten.
Joel Schumacher hätte es in den 90er Jahren fast geschafft die Batman Reihe endgültig zu begraben wenn da nicht Christopher Nolan gewesen wäre. Dieser brachte uns 2005 genau den Batman den ich mir als Fan vorstelle. Düster, geheimnisvoll sind für mich Attribute die den dunklen Ritter ausmachen und nicht schrill oder bunt wie bei Schumachers Effektorgie in greller und überzogener Optik. Ich will Schumachers Filme nicht komplett niedermachen, den der Unterhaltungswert ist trotz allem sehr hoch, nur leider ist das eben nicht der Batman den ich mir vorstelle.
Nachdem damals der Abspann von Batman Begins" über die Leinwand flimmerte schauten meine Frau und ich uns an und jeder war begeistert von dieser Wiedergeburt des schwarzen Rächers. Es war genauso wie zumindest meine Idealvorstellung von Batman war. Keine bunte Comicatmosphäre, stattdessen ein zweifelnder und von Rachegelüsten zerfressener Held. Dieser Batman hatte nicht mehr soviel gemein mit Burtons Batman und war meilenweit entfernt von Schumachers Umsetzung.
Nolan liefert uns im Grunde genommen gar keine Comicverfilmung sondern einen realistischen Actionthriller.
Drei Jahre später kam für mich die absolut konsequente Fortsetzung The Dark Knight" in die Kinos und durch Ledgers tragischen Tod bekam der Film im Vorfeld jede Menge Publicity. Es ist rein hypothetisch jetzt darüber zu diskutieren ob der Film denselben Erfolg gehabt hätte wenn Heath Ledger noch am Leben wäre. Ich selbst bin aber zu hundert Prozent davon überzeugt das der Film auch nicht viel mehr eingespielt hätte als sein Vorgänger.
Für mich ist das leider sehr traurig wenn ich nur mal das Einspielergebnis von Batman Begins" zu Spider Man" vergleich, dann hat der Spinnenmann weit über das doppelte in die Kassen gespült. Qualitativ hat meines Erachtens auch hier der dunkle Ritter ganz klar die Nase vorn.
Jetzt schaffte es The Dark Knight" als vierter Film überhaupt die magische Grenze von einer Milliarde Einspielergebnis zu streifen und wurde so zur erfolgreichsten Comicverfilmung überhaupt. Meiner Meinung trägt der Film den Titel auch völlig zurecht, nur leider bleibt da eben immer dieser fade Beigeschmack das ohne Ledgers Tot dies auch nur eine weiter Comicverfilmung wäre. Schon der Vorgänger hatte sich dieses Prädikat verdient, doch der hatte leider nicht diese zweifelhafte Publicity.
Bruce Wayne in Person von Batman und Polizeichef Gordon sind dabei Gotham City von den Verbrechern zu säubern als ein neuer Bösewicht die Bühne betritt, der Joker. Dieser bietet den Gangsterbossen von Gotham an Batman aus dem Weg zu räumen. Das Angebot wird bald widerwillig akzeptiert und der Joker beginn nach und nach Menschen zu töten bis sich Batman endlich zu erkennen gibt. Die beiden Hauptdarsteller liefern sich nun ein Duell auf Augenhöhe und mehr will ich zu Handlung gar nicht schreiben da dies auf genug Seiten nachzulesen ist.
Für mich ist The Dark Knight" einfach nur die konsequente Fortsetzung des Vorgängers und nicht mehr und auch nicht weniger. Ob es ein Meisterwerk ist vermag ich nicht zu beurteilen. Für mich ist es jedenfalls zusammen mit Batman Begins" das Beste was es bis jetzt an Comicverfilmungen gegeben hat. Die Darstellung des Jokers durch Heath Ledger wurde hier schon zu genüge gelobt und ich kann dem im Grunde genommen nur zustimmen, den sein Spiel ist genial. Ledger spielt nicht den Joker, sondern er ist es. Es bleibt natürlich auch hier die Frage ob seine Darstellung auch so gelobt würde wenn er nicht so ein tragisches Ende genommen hätte. Den hier oft angebrachten Vergleich mit Jack Nicholsons Darstellung finde ich unangebracht da es sich um zwei grundverschiedene Filme handelt.
Leider wird in diesem Zusammenhang oft Christian Bales Darstellung des Batmans unter den Scheffel gestellt und als blass dargestellt. Damit tut man ihm meiner Meinung nach unrecht. Bale verkörpert Batman auch dieses mal genauso wie man sich das vorstellt, als dunklen und geheimnisvollen Rächer.
Die Besetzung von Maggie Gyllenhaal als Rachel Dawes finde ich jetzt weniger schlimm wie so manch anderer hier. Wie beim Vorgänger sind auch hier mit Gary Oldman, Sir Michael Caine und Morgan Freeman drei ganz große Schauspieler dabei. Dazu kommt dieses mal noch Aaron Eckhart als Harvey Dent. In der Rolle des Bankdirektors zu Beginn des Films ist William Fichtner zu sehen und mir kam das irgendwie bekannt vor. Mittlerweile weiß ich auch das es sich dabei um eine gelungene Anspielung auf den großartigen Actionthriller Heat" handelt. Auch dort war Fichtner in ähnlicher Rolle zu sehen.
Für mich ist The Dark Knight" zusammen mit dem Vorgänger das Beste was es bis heute an Comicumsetzungen gab. Platz vier unter den erfolgreichsten Filmen aller Zeiten geht da absolut in Ordnung, nur das diese Liste kaum etwas über die Qualität aussagt, den sonst wäre kaum ein Schmachtfetzen wie Titanic" an der Spitze. Es bleibt halt immer der fade Beigeschmack das ohne Heath Ledgers Tod der Film nicht annähernd diesen Erfolg gehabt hätte.
Ich kam nun eine knappe Woche vor dem offiziellen Verkaufsstart in den Genuss der Einzel DVD. Es gibt auch nicht groß was zu sagen, den Bild und Ton sind klasse und Bonusmaterial gibt es keines. Meine Befürchtung das der Film seine volle Wucht nur auf der Leinwand entfaltet hat sich zum Glück nicht bestätigt. Sicher ist es ein Unterschied ob ich den Film im Kino oder nun im Fernsehen ansehe aber ich habe mich nun auch beim zweiten mal Sehen bestens unterhalten. Von mir gibt's ganz klar die volle Punktzahl für eine Comicverfilmung die eigentlich gar keine ist.
Nolans dunkler Ritter ist ganz großes Kino mit allem was dazu gehört und man darf gespannt sein auf einen dritten Batman unter seiner Regie. Vor allem, da er die Messlatte jetzt selbst so hoch gelegt hat. Für mich war schon als kleiner Junge Batman die mit Abstand interessanteste Figur im ganzen Comicuniversum. Ledgers Tod hat nun endlich viele dazu gebracht die Figur des Batmans für sich zu entdecken, was aber wohl auch die einzige positive Tatsache an dieser Tragödie ist. Schade natürlich das erst sowas passieren musste bis viele kapiert haben das die viel zu glatten und kindgerechten Verfilmungen eines Spider-Man" nicht der Gipfel der Comicverfilmungen sind.
Ich bin von den Batman Filmen nicht richtig überzeugt gewesen und habe daher dem neuen Darsteller sowie dem neuen Film keine große Chancen gegeben. Nachdem ich nun den Film gesehen habe bin ich restlos begeistert. Die Handlung des Film sowie die Bildgestaltung sind für mich einfach perfekt. Bis in die Nebenrollen gute Darsteller, die musikalische Umsetzung durch Hans Zimmer ist gelungen. Christian Bale der beste Batman Darsteller, der Joker dargestellt von Heath Ledger hat im Vorfeld schon für Furore gesorgt und spielt überzeugend gut. Einfach Empfehlenswert und einer der Besten Filme der letzten Jahre.
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Erstmal möchte ich loswerden dass mich die ganzen Filmkritiken von allen "Möchtegern-Rezensenten" hier nervt. Man sollte dafür eigentlich ein Forum besuchen bzw. aufmachen: wenn ich eine Filmkritik über den Film lesen will, dann gehe ich dazu auf eine professionelle Seiten im Internet.
Wenn ich auf Amazon Kundenrezensionen lesen will, dann ganz bestimmt nicht um eine Meinung über den Film zu hören, die hab ich mir ja selbst schon gemacht, sonst würde ich ja nicht die teure BluRay oder das Steelbook kaufen. Ich will mich viel mehr um die technischen Aspekte der DVD und deren Vor- & Nachteile informieren.
Um auf die Doppel-DVD zurück zu kommen rate ich vom Kauf ab, was da versucht wird an den Mann zu bringen, ist die typische Mogelpackung die man von so großen Studios erwartet. Gerade wenn der Film so erfolgreich in den Kinokassen war, kann man drauf wetten das man versucht doppelt abzusahnen. Es wird wahrscheinlich Ende 2009 (wenn sich DVDs schlecht verkaufen vielleicht sogar früher) eine "Neue" 3-Disc Special Edition geben, so wie das mit Casino Royale geschehen ist.
Das ist schon sehr dreist, vergleicht man die Extras von Batman Begins mit denen von The Dark Knight sieht man wie wenig Letzterer technisch zu bieten hat, und das obwohl Batman Begins wahrscheinlich nicht mal halb soviel eingespielt hat.
Um nochmal auf die Extras von The Dark Knight zurückzukommen: Wie immer Trailer und TV Spots in Hülle und Fülle. Eine Doku über die Special Effects (traurigerweise das Highlight der DVD). Eine Doku über das Drehen in IMAX. Der riesige Lückenfüller der DVD sind die "Original IMAX" Sequenzen auf der DVD, ich persönlich kenne keinen Fernseher der die diese Sequenzen in ihrer ursprünglichen Auflösung darstellen könnte. Wie gesagt ganz großes Kino. Der Rest der Extras ist kaum erwähnenswert.
Also im Großen und Ganzen: keine Interviews mit den Schauspielern, keine Deleted Scenes, kein gegliedertes Making of über die verschiedenen Entstehungs-Stadien. Sogar ein "Heath Ledger Tribute/Joker Special" hat man sich verkniffen, wollte man sich wohl für die nächste Veröffentlichung aufheben, sehr geschmacklos aber Vermarktungs-technisch natürlich sehr clever.
Dafür das die DVDs sehr teuer sind, stimmt das Preis-Leistungs Verhältnis überhaupt nicht. Ich würde eher raten die Einzel-DVD billig zu ersteigen, wenn man unbedingt den Film wieder sehen will und abzuwarten. Wer sich ohne zu überlegen die "Special-Edition" holt, darf sich nicht wundern wenn irgendwann die "Ultimate-Special-Extended-Hast-du-nicht-gesehen-Edition" rauskommt und das diese "Release-Taktik" weiter praktiziert wird.
Ich hoffe ich konnte mit meiner Erfahrung wenigstens ein paar Leuten weiterhelfen.
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"Batman begins" war schon ein fantastischer Film und "The Dark Knight" ist ein absolut würdiger Nachfolger. Die Story greift den Faden vom Vorgänger auf, hat eine wirklich gute Story und ist nicht zu sehr actionlastig, wobei diese beileibe nicht zu kurz kommen. The Dark Knight ist ein in sich abgeschlossener Film, sodass man nicht unbedingt "Batman begins" gesehen haben muss.
Christian Bale als Bruce Wayne ist wieder überzeugend, Sir Michael Caine spielt seine Rolle als Butler wieder mit diesem gewissen extra Witz, auch Morgan Freeman ist mit seiner verschmitzten Art wieder dabei. Und dann noch Heath Ledger! Man ist einfach gefesselt, sobald er die "Bühne" betritt. Er spielt den Joker so erschreckend böse, eine absolut überzeugende Leistung!!!
Diser Film ist ein absolutes Muss ... super Darsteller, gute Story, tolle Bilder und viel Action - eine perfekt Mischung!!
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"The Dark Knight" hat bei seiner Veröffentlichung eingeschlagen wie eine Granate, auch auf diversenen Internet-Film-Plattformen wie der imdb, was meiner Ansicht nach im Wesentlichen drei Gründe hat:
1) Der Vorgänger "Batman begins" war Weltklasse, C.Bale der beste Batman-Darsteller bisher.
2) Bale hat eine Menge speziell im Internet extrem aktive und treue Fans.
3) Der Joker-Darsteller Heath Ledger ist noch vor Veröffentlichung des Filmes gestorben und es hat sich ein Riesenkult gebildet.
Was bleibt von dem Film übrig, wenn wir diese drei Dinge mal völlig ausblenden?
Der Film ist sehr, sehr gut, keine Frage. Gut durchdachte Handlung, eine Aktion fordert eine Reaktion heraus, bis die ganze Geschichte um den irren Verbrecher "Joker" epische Ausmaße annimmt. Als Zuschauer verzweifelte ich beinahe an der dreckigen, korrupten Welt, in der die Geschichte spielt, bis zum Schluss - SPOILER - der vom Joker erhoffte Höhepunkt ins Wasser fällt, als sich seine Opfer weigern, sich wie Tiere zu verhalten - SPOILER ENDE.
Ethik und Moral spielen großen Rollen in dem Streifen und dabei ist er aber nie belehrend, sondern immer hauptsächlich spannendes Popcorn-Kino.
Es gibt natürlich, wie in vielen Filmen, Logiklücken, aber die kann man ohne weiteres ausblenden, wenn man es nicht darauf anlegt, den Film zu zerpflücken.
Dennoch finde ich zum Beispiel die Position, die der Film auf der imdb einnimmt (im Moment Platz 7 der besten Filme überhaupt, war sogar lange auf Platz 1), völlig übertrieben. Zurückzuführen ist das aber wohl auf die eingangs erwähnten drei Punkte.
Die ersten beiden sind zwar Erklärung, aber nicht Rechtfertigung für die hohe Platzierung des Films, für seinen Erfolg. Denn nur weil der erste so gut war, muss doch der zweite nicht so gut bewertet werden. (Zumal mir "Batman begins" besser gefallen hat.)
Und dass sich C. Bale seinen Status sehr wohl verdient hat, heißt nicht, dass er nicht jedesmal aufs neue eine gute Leistung bringen muss. (War in dem Film gar nicht so möglich wie z.B. noch im Vorgänger, weil er über viel weitere Strecken maskiert war.)
Punkt drei ist etwas ganz eigenes. Natürlich ist der Hype um Heath Ledgers Joker vor allem entstanden, weil der arme Kerl so tragisch verstorben ist. Aber das ändert nichts daran, dass diese Darstellung ohne jeden Zweifel unschlagbar ist. (Ähnlich wie in dem Spruch: "Nur dass ich paranoid bin, heisst noch lange nicht, dass die mich nicht verfolgen!")
Dieser Joker wird ewig seinen Platz im Olymp der legendären Filmbösewichter haben, in einer Reihe mit Darth Vader und Hannibal Lecter. Nicht, weil sein Darsteller tot ist, sondern weil seine Leistung titanisch wir. (Angeblich soll Michael Caine, als er Ledger das erste Mal als Joker gesehen hat, vor Schreck seinen Text vergessen haben. Kann aber auch Legende sein, ich kann mich an keine Szene mit den beiden erinnern, in der Caine etwas sagt.)
Das macht es mir etwas schwierig, den Film zu bewerten. Wie gesagt, er ist sehr gut, aber nicht so gut wie sein Vorgänger. Der Batmandarsteller zeigt - wegen Maskierung - viel weniger von seiner Kunst als in anderen Filmen. Aber der Joker, Mann!, der Joker.
Nun gut, an den fünf Sternen gab's eh nicht wirklich Zweifel. Der Film selber hat die schon verdient, und selbst wenn ich für das komplett fehlende Bonusmaterial auf der DVD einen Stern abziehen würde, müsste ich ihn für Heath Ledger wieder zurückgeben. Also, trotz langem Herumgerede und -gemäkel, klar die Höchstnote.
Generell überbewertet, ja. Aber gesehen muss man ihn schon haben.
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Batman hat in den letzten Jahren mehr Tiefen als Höhen durchlebt, bis Christopher Nolan kam....
Herr Nolan hat sozuagen das Fledermaus-Feld mit Batman Begins von hinten neu aufgerollt und mit dem neuen Streifen The Dark Knight ein Action-Thriller sondergleichen abgeliefert.
Der größte und schlimmste Erzfeind Batmans, der Joker, ein Schwerverbrecher den weder Geld noch Ruhm interessieren, stürzt ganz Gotham City in Angst und Schrecken und Batman muss über seinen eigenen Schatten springen, dass er den Joker überhaupt aufhalten kann.
Bei diesem Film kommt in über 160 Minuten nie Langeweile auf und die schauspielerischen Leistungen sind erste Sahne.
Vor allen Dingen der verstorbene Heath Ledger, alias der Joker, muss man gesehen haben. Er spielt ihn schon nicht mehr, er lebt ihn.
Die Technik dieser Blu-Ray ist über jeden Zweifel erhaben.
Hier sieht man in Full-HD (1080p) wirklich mal ein sagenhaftes Bild, sowie es für eine Blu-Ray auch sein soll. Astrein und Glasklar.
Der Ton wird über Dolby TrueHD wiedergegeben, also wer die passende Anlage dazu hat, der darf auch schonmal ausnahmsweise die Nachbarn nerven.
Jeder Technikfreak der seine Freunde, Freundin und Kollegen mal beeindrucken möchte, ist mit dieser Blu-Ray bestens bedient und hat mit Sicherheit einen schönen Videoabend.
Den richtigen Fernseher natürlich vorausgesetzt:-)
Regie: Christopher Nolan
Schauspieler: Christian Bale (Batman)
Heath Ledger (Joker)
Gary Oldman (Jim Gordon)
Aaron Eckhart (Harvey Dent)
Michael Caine (Alfred Pennyworth)
Morgan Freeman (Lucius Fox)
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Habe mich vom Hype über "The Dark Knight" mitreissen lassen und diesen wirklich SEHENSWERTEN Blockbuster für 15¤(!) ergattert!
Vielleicht waren meine Erwartungen auch etwas zu hoch gestellt, aber 100%ig überzeugt hat er mich leider nicht.
Heath Ledger als "JOKER" (Gott möge seiner Seele gnädig sein) macht hier ,meiner Meinung nach, einen gigantischen Job (Der beste Darsteller im Film).
Er spielt diese Rolle wahnsinnig professionell und mit soviel Leidenschaft, dass er alle anderen Protagonisten (Ja, auch "Batman") locker an die Wand spielt!
Schon alleine wegen Ihm ist dieser Streifen sehenswert!
Kurz zu "Batman" alias "Christian Bale": Ich habe mir den Film nun zweimal angeschaut und komme einfach nicht drumherum, seine Vorgänger (George Clooney, Michael Keaten,...) für mich als die besseren zu definieren. "Michael Keaton" hat zum Beispiel in "Batman Returns" sehr glaubhaft und treffend seine Rolle verkörpert. Dies gelingt "Christian Bale" leider nicht wirklich. Er wirkt hier leider noch etwas schwach, als ob ers wüsste das es schwer werden würde seine Vorgänger zu übertrumpfen ;-).
Der Film zieht sich außerdem an einigen Stellen wirklich sehr in die Länge, was hin und wieder zum Blick auf die Uhr verführt (<--- Und das darf nicht sein)!
Nichts desto trotz ist dieser Film optisch gesehen eine absolute Augenweide und "Blu-ray"-technisch auf aller höchstem Niveau.
Nur der Ton überzeugt manchmal ganz und gar nicht. Wie einige Rezensenten hier schon berichtet haben, ist es wirklich so das der Film ziemlich Bass-orientiert ist. Dies zeigt sich am heftigsten wenn Batman zu Wort kommt: Da zittern (wegen den tiefen Tönen) die Fensterscheiben ;-).
Wie gesagt, "The Dark Knight" hat mich nicht auf ganzer Linie überzeugt, jedoch empfehle ich ihn auf jeden Fall weiter und sage: UNBEDINGT MAL ANSCHAUEN! Allein wegen dem "JOKER" ist der Film sehenswert:
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Unabhängig vom Hype um Heath Ledger handelt es sich bei THE DARK KNIGHT um die beste Batman-Verfilmung seit 1992.
Bei Tim Burton wurden wir in eine perfekte Comicwelt verführt, Jack Nicholson, Michelle Pfeiffer und Danny DeVito haben tolle Jobs gemacht.
Joel Schumacher präsentierte uns ein Zerrbild der Originalvorlage und die Darsteller spielten irgendwie alle nur sich selbst: Jim Carey war wie der GRINCH, Arnie wirkte wie bei Terminator, Tommy Lee Jones kam unglaubwürdig daher.....lediglich Uma Thurman war sexy, hübsch und hat versucht, das Beste aus ihrer Rolle zu machen.
Dann der NEUBEGINN (?) mit Batman Begins........zum einschlafen langweilig. Farblose Bösewichte und ein bedrückend-melancholischer Christian Bale.
THE DARK KNIGHT hat dann endlich den Sprung vom Comicfilmchen zum ganz großen Kino geschafft.
Darsteller, die zur Hüchstform auflaufen, tolle Effekte, eine realistische Ausstattung und natürlich endlich ein Gegenspieler, den man mehr liebt denn hasst.
Christian Bale muss sich mit dem Part des Ggüber zufrieden geben; Batman ist ohnehin der gute Held.
Der JOKER macht den Film erst so richtig spannend, und es ist die einzig interessante Rolle von Heath Ledger. Alles andere kann man sich kneifen, sogar Brokeback Mountain.
Val Kilmer und George Clooney erging es noch schlimmer. Sie wurden zu Komparsen degradiert, weil die Egos der Schurken in den Mittelpunkt gerückt sind.
Christian Bale erscheint hier auch ab und zu etwas blass, aber das stört gar nicht.
Von der Handlung sollte man sich nicht allzu viel versprechen. Aber das alles wird durch die perfekte Umsetzung und darstellerische Leistung ausgeglichen.
THE DARK NIGHT macht Spass, ohne dass man den Kopf ausschalten müsste.
Stilistisch besser als die Teile 3+4 und actionreicher als Batman Begins.
Im Vergleich zu SPIDERMAN ist der Film übrigens pures Gold wert.
5 Sterne:-)
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OH MEIN GOTT!!
Dieser Film ist der der absolute Wahnsinn!
Wenn etwas die Bezeichnung "es rockt" verdient, dann eindeutig "The Dark Knight".
Hier passt einfach alles.
Die Kamerafahrten sind so subtil und doch gleichermaßen eindringlich, dass es einfach ein Genuss ist.
Der Soundtrack hat mich teilweise an eine perfekt inszenierte Oper erinnert. Diese Musik im ständigen Wechselspiel mit der furiosen Action ist schlicht genial.
Die beklemmende, trostlose & düstere Atmosphäre schlägt sich unaufhaltsam auf den Zuschauer nieder und hat ganz klar nichts mit dem grellbunten Stil anderer Comicverfilmungen gemein.
Was dem neuesten Batman aber die Krone aufsetzt sind die schauspielerischen Leistungen!
Natürlich kann man bei diesem Staraufgebot (Bale, Freeman, Caine, Ledger, Oldman usw.) einiges erwarten, aber was allein H. Ledger als "Joker" bietet hätte ich so niemals erwartet! Seine Auftritte als psychopathischer und sabbernder Freak waren für mich die Höhepunkte. Soll selbstverständlich nicht bedeuten, dass die anderen Top-Stars irgendwas schlecht machen.
Im Gegenteil. Christian Bale spielt, als wäre er der geborene Batman, und Aaron Eckhart ("Thank you for Smoking") hat bewiesen, warum er zu meinen Lieblingsdarstellern gehört.
Dennoch überstrahlt der "Joker" mit seiner Präsenz alles.
Über den Filmtitel "Joker: The Dark Knight" hätte ich mich nicht gewundert! ;-)
Bleibt zum Abschluss meiner euphorischen Bewertung nur eine Sache zu sagen:
Ich war nie ein Fan von Superhelden-, oder Comicverfilmungen und wenn selbst meine Freundin (die dieses Genre mehr hasst als mag) dermaßen begeistert war, hat das schon eine Menge zu bedeuten
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