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54 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kauf der DVD kann ich wärmstens empfehlen!
Schon sehr lange hatte ich auf diese DVD gewartet, gehört "Quo vadis" zu den großen Monumentalfilmen, welche man in seiner Sammlung haben sollte. Über den Filminhalt brauche ich ja nicht viel zu schreiben, ist er doch sicherlich den meisten längst bekannt. Klar hervorzuheben ist natürlich die hervorragende schauspielerische Leistung von Peter...
Veröffentlicht am 17. November 2008 von Marcellino

versus
6 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Respekt...
...vor der schauspielerischen Glanzleistung von Peter Ustinov ! Mit dem Film an sich (eben ein typischer Historien-Schmachtfilm mit ausführlicher Liebesgeschichte) kann ich zwar nicht so viel anfangen aber wie Ustinov den Nero verkörpert ist schlichtweg genial. Genauso muss er meiner Meinung nach gewesen sein.
Am 9. Juni 2003 veröffentlicht


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54 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kauf der DVD kann ich wärmstens empfehlen!, 17. November 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Quo Vadis [Special Edition] [2 DVDs] (DVD)
Schon sehr lange hatte ich auf diese DVD gewartet, gehört "Quo vadis" zu den großen Monumentalfilmen, welche man in seiner Sammlung haben sollte. Über den Filminhalt brauche ich ja nicht viel zu schreiben, ist er doch sicherlich den meisten längst bekannt. Klar hervorzuheben ist natürlich die hervorragende schauspielerische Leistung von Peter Ustinov als Kaiser Nero.
Die Restaurierung des Films ist auf jeden Fall voll gelungen. Ich hatte die Möglichkeit eines Vergleichs mit einer älteren, vom Fernsehen selbst aufgenommenen Kopie und die Unterschiede sind wirklich offensichtlich. Die Farben leuchten wieder wie (vermutlich) in alten Zeiten und der Ton ist sowohl in englischer Original- als auch in deutscher Synchronsprache klar und deutlich. Die Synchronstimmen wurden dabei belassen. Da es im Jahre 1951 ja noch kein Cinemascope gab ("Das Gewand" war der erste Film, wurde jedoch später gedreht), ist ja nur logisch, dass entgegen der Aussage auf der Hülle der Film natürlich in FullFrame (4:3) vorliegt.
Trotzdem war es ein Genuss, sich den Film wieder einmal anzuschauen und ich freue mich sehr, ihn endlich auch in meiner Sammlung zu haben. Das Warten hat sich auf jeden Fall gelohnt!
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70 von 73 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser geht's nicht!, 13. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Quo Vadis [Blu-ray] (Blu-ray)
Leute, vergesst diese Negativkritiken direkt wieder in denen das Filmformat und Bildqualität mukiert wird. Bei dieser VÖ wurde alles richtig gemacht. Das Filmformat entspricht dem Originalen (1,37:1 also 4:3, ich bin gespannt auf das Gejammer wenn 'Vom Winde verweht' veröffentlicht wird, der hat nämlich das selbe Format) und die Bildschärfe ist einfach grandios. Gegenüber der DVD noch einmal ein gewaltiger Sprung! Hier könnt ihr Quo Vadis so sehen, wie ihr ihn noch nie gesehen habt. Löblich auch, dass nicht versucht wurde den Ton künstlich auf zu blasen 1.0 Mono ist nun mal das Original Tonformat. Für mich ist diese Blu-Ray DIE Referenzscheibe, wenn es um die Bearbeitung alter Filme geht. Besser geht es nicht, hier wurde alles richtig gemacht. So sehr mich Warner auch in der Vergangenheit bei DVDs, mit enttäuschenden Ergebnissen verärgert hat, so begeistert bin ich von deren Blu-Ray - Veröffentlichungen, die sich alle auf höchstem Niveau befinden.
Wenn man sich nun noch entschließen würde, Audiokommentare deutsch zu untertiteln wäre man bei Warner perfekt.

Kurzum für diese Blu-Ray gilt für jeden Quo Vadis-Fan: UNBEDINGT KAUFEN!
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106 von 112 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bin über einige Rezensenten hier richtig sauer, 10. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Quo Vadis [Special Edition] [2 DVDs] (DVD)
Immer wieder stelle ich fest, dass sich hier einige Rezensenten über die anderen stellen und ihr "Fachwissen" verbreiten. Dieser Film hat selbstverständlich deutsche Untertitel und ist glücklicherweise im original Format verblieben. Die Restaurierung ist wunderbar und sogar die Ouvertüre
sowie Schlussmusik sind wieder eingefügt worden. Selbst die alte deutsche Synchro hört sich trotz des mono Tons phantastisch an. So sollten alle Klassiker restauriert werden. Ganz klare Kaufempfehlung.
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151 von 161 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Quo vadis in Blu-Ray, 20. November 2008
Von 
Caliban (Süddeutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Quo Vadis [Blu-ray] (Blu-ray)
Ich hatte mir Quo Vadis als DVD-Doppelpack besorgt, mein Freund - ein "Unheilbarer" :) - als Blu-Ray. Gestern haben wir beide Versionen bei mir zu Hause verglichen, und zwar auf einem Phillips LCD-Fernseher (Bildschirmdiagonale 119 cm) und einem Blu-Ray-Spieler von Aquos: einer Ausstattung von gehobenem Durchschnitt, würde ich selbst einschätzen. Das Ergebnis: Auch bei einem älteren Film gibt es einen deutlichen Unterschied bei der Implementierung beider Technologien. Dieser betrifft hier nicht den Ton, wohl aber das Bild.

Ich hatte die DVD zuvor auf einem MacBookPro (17 Zoll) gesehen und war gerade von der Bildqualität begeistert. Der Vergleich auf dem Fernseher führte allerdings zu einer Ernüchterung. Wir wollten der Sache gleich auf den Grund gehen und sahen uns Track 9 auf beiden Einspielungen an, den Triumphzug von Marcus Vinicius. Zuerst sieht man in der Totale im Vordergrund Tänzerinnen (Vestalinnen) in raschen Bewegungen. Bei der DVD sind die Tänzerinnen als solche nicht mehr zu erkennen; sie erscheinen nur noch als Pyramiden als kleinen Klötzchen. Dasselbe gilt für die großen Statuen . In der Nahaufnahme des Streitwagens von Vinitius (vier Schimmel) bessert sich die Qualität: Das Bild ist deutlich schärfer, bleibt aber dennoch unruhig und zeigt gelegentlich die gefürchteten Artefakte. Beim Close up auf Robert Taylor und Peter Ustinov überzeugt die DVD am meisten: Hier hat man ordentlich in die Restaurierung investiert.

Nun zur Blu-Ray: Da ich selbst manchmal etwas naive Erwartungen hege, das Wichtigste vorweg: Das Bild ist natürlich nicht so gut wie bei den BBC Dokumentationen zu den Galapagos und zu Planet Erde; das kann es bei einigem Nachdenken auch angesichts des Ausgangsmaterials nicht sein. Das Bild in der Totale besteht aber jetzt nicht aus einer Blockgraphik, sondern ist so scharf, dass man die Tänzerinnen und alle Statisten deutlich erkennen kann. Allerdings sieht man bei näheren Hinsehen (Absstand 1,5 Mete) auch hier die "Bauteile": Diesmal sind es allerdings feine Bildpunkte statt Blöckchen. Schonungslos entlarvt das ansonsten gestochen scharfe Bild die bemalten Kulissen als solche, was bei der DVD aufgrund des weniger konturenscharfen Bildes im Regelfall gnädig zugedeckt bleibt. In den Close Ups auf Robert Taylor und Peter Ustinov ist das Bild gegenüber der DVD nur einen Tick schärfer und farblich brillanter, dafür aber in sich ruhig und nach meiner Einschätzung weitgehend frei von Verunreinigungen.

Im Ergebnis fühlt man sich an eine aus dem Fonobereich bekanntes Phänomen erinnert: Nach dem Kauf einer leistungsfähigeren Stereoanlage gefällt oft die alte Plattensammlung nicht mehr, weil die Fehler der Aufnahmen nun umso deutlicher durchzuhören sind. So ist es auch hier: Die Restauratoren haben hier sicherlich hervorragende Arbeit geleistet. In dieser Qualität hat sicher niemand den Film in den letzten vierzig Jahren (möglicherweise auch zu gar keinem Zeitpunkt) gesehen. Die meisterhafte Bildqualität zerstört aber z.T. auch etwas die mit einfachen Mittel geschaffenen Illusionen, die durch die ältere Technik zugedeckt wurden: ein Effekt, auf den der Regisseur möglicherweise gesetzt hatte. Wer aber die technische Seite von Filmen so interessant findet, wie die durch sie erzählte Geschichte, wird von der Blu-Ray begeistert sein. Und noch ein Fazit: Durch die höherwertigen Abspielgeräte schafft die Industrie natürlich neue Nachfrage, weil ich mich jetzt schon fürchte, Ben Hur in den Blu-Ray-Spieler einzulegen. Dieser entlarvt die Schwächen des DVD-Formates nämlich z.T. schonungslos.

Vielleicht zum Film noch folgendes: Ich gehöre zu der Altersklasse, die den Film nur auf den alten Röhrenfernsehern im Kleinformat sehen konnte, vor allem an Ostern. Mich hat er damals nie so stark beeindruckt, wie es bei anderen Rezensenten der Fall ist: Dies ist aber rückblickend bei einem so langen Werk kein Wunder, wenn man nur bedenkt in welcher Umgebung (Wohnzimmer mit Familienbetrieb) dies erfolgte. Die Blu-Ray und DVD verschaffen nun, wenn man eine ordentlich Anlage in einem ruhigen Raum hat, ein ganz anderes Erlebnis. Wiewohl die Story nicht ganz frei von Hollywood-Kitsch ist (siehe die Auftritte der edlen Apostel, die unreflektierte Begeisterung für das Urchristentum und die Verachtung für Rom: jedem Interessierten empfehle ich eine Biographie zu Julian Apostata), überzeugt der Film durch eine packende Story, einen überragenden Ustinov, eine ergreifende Kerr und einen immerhin erträglichen R. Taylor: ein Erlebnis also!
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ustinov brilliert als Nero, 11. April 2005
Rezension bezieht sich auf: Quo Vadis [VHS] (Videokassette)
Dieser wunderbare, bunte, ausgeschmueckte alte Film erzaehlt die Geschichte Roms um die Zeit Neros. Der junge, eingebildete roemische Soldat Marcus kommt von einem Feldzug zurueck und verliebt sich in die junge Christin Lygia, ohne von ihrer Gesinnung zu wissen. Diese, abgestossen von seinen Untugenden, ist dennoch von ihm hingerissen, lehnt ihn aber zunaechst aeusserlich ab. Marcus jedoch muss sie besitzen und erhaelt von Kaiser Nero die Erlaubnis, Lygia in seinen Harem zu entfuehren. Lygia kann nach einiger Zeit fliehen und zieht sich unter die Christen zurueck, zu denen Marcus dazustoesst, um zu erkennen, dass er die Menschen, die sich um Petrus und Paulus sammeln, eigentlich verstehen und lieben kann.
Zur gleichen Zeit denkt Nero, der von Ustinov goettlich gespielte dicke dekadente Kaiser, ueber sein groesstes Projekt nach: Die Neuerrichtung Roms. Dazu muessen jedoch zunaechst die alten Gebaeude weichen,... umgeben von einer Dienerschaft, die sich insgeheim ueber ihn lustig macht, reift sein moerderischer Plan heran: Rom niederzubrennen und die Tat den Christen anzuhaengen.
Der Film endet mit der Verfolgung der Christen und einem grossen Ende im Kollosseum, bei dem Marcus und Lygia sich noch einmal gegenueberstehen.
Ein grosses Filmgemaelde, manchmal ein wenig hollywoodsch, aber letztlich doch ein herrlicher Film mit wunderbaren Kostuemen, mit herrlichen Szenerien und dem unvergleichlichen Ustinov-Nero, unvergesslich auch Neros "Vase fuer die Traenen". Ein wunderbarer Genuss fuer einen schoenen Filmabend, sehr sehenswert.
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60 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kompliment!!!, 29. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Quo Vadis [Blu-ray] (Blu-ray)
Hallo!
Möglicherweise ist mein Kommentar hier vielleicht nicht ganz passend, weil keine echte "Rezension". Ich möchte aber ein ausdrückliches Kompliment an die vielen fachkundigen Schreiber (besonders bei den "Anmerkungen") hier aussprechen. Ich selbst (über 50) habe viele der Klassiker noch im Kino erlebt (70mm/Magnetton. Die Einführung von "Dolby Stereo" - schlechter, aber kompatibler und billiger, oder auch den Umbau schöner Einzelkinos in schreckliche "Schuhschachtel" Center etc., etc.). Habe auch viele Jahre im Kino gearbeitet.
Als damals die ersten Videokassetten mit PanScan Abtastungen angeboten wurden, war mir immer ganz übel. Anfangs wurde nicht einmal der beste Bildausschnitt gesucht, sondern man "wanderte" einfach wild im Bild herum. Z.B. während längerer Dialoge in Cinemascope Filmen. Von links nach rechts und zurück, hin und her - grauslich.
Ich bin daher überglücklich, dass heute DVD's und BD's meist kompromisslos und konsequent im richtigen Format angeboten werden. In einer Qualität und zu einem Preis, wovon ich vor 25 Jahren nur träumen konnte. "Star Wars" in Vollbild auf VHS um umgerechnet 220€!!! Kann sich das heute noch jemand vorstellen??
Wenn ich dann immer wieder das "Gejammere" von Konsumenten lese, die sich beklagen, dass ein fast 60 Jahre alter Film nur Mono und 4:3 ist, werde ich immer sehr traurig, weil ich um das Wissen um die Ursprünge dieser Werke bange. Zufällig habe ich mir nun die "Quo Vadis" Rezensionen durchgelesen und bin ehrlich begeistert, wie viele ernsthafte "Hüter" der Filmschätze doch noch unterwegs sind. Toll!!!!! + Danke!
Ja, und damit nun doch noch eine "Rezension" daraus wird: ich habe die Blu Ray auch, und denke, dass Warner hier wirklich gute Arbeit geleistet hat. Der Fim ist ein kleiner Meilenstein, und es ist eigentlich atemberaubend, dass es möglich ist, ihn nun mit einem feinen Beamer zu Hause in solcher Qualität sehen zu können...

G.Gallian
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37 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein unbestreitbarer Meilenstein!, 30. April 2005
Rezension bezieht sich auf: Quo Vadis [VHS] (Videokassette)
Es scheint, als ob sich an diesem Film die Geister scheiden. Nicht so sehr wegen seiner Aussage, sondern ob seiner Qualitäten gegenüber Mammutwerken, wie "Ben Hur", "Das Gewand" oder "Spartacus". Die zutiefst religiösen Aspekte dieser Monumentarfilme in der Zeit der fünfziger und sechziger Jahre sind ein Charakteristikum dieses Genres, ausgenommen "Spartacus", der unter anderem dadurch auffiel, dass er keinerlei biblische Themen ver- und bearbeitete, was ungewöhnlich für diese Zeit war.
Und "Quo Vadis?" ist eben einer jener Filme, der die Glaubensfrage behandelt, und das auf eine sehr ansprechende und sensible Weise. Einige mögen es überfrachteten Kitsch nennen, für mich ist dieser Film die reinste Poesie. Angefangen von den überwältigenden Kulissen, Requisiten und Kostümen, dem ergreifenden und lyrisch - melancholisch anmutenden Soundtrack von Miklos Rozsa (einer der besten Hollywood Komponisten aller Zeiten) bis zu den Dialogen, die hier und dort geradezu, um mit dem Zeitalter des dargestellten Epos zu sprechen, die Ausdruckskraft eines Ovid beinhalten, wobei dies nur als eine Darstellungshilfe verstanden werden soll. Aber ihr Inhalt hat eine so hohe emotionale Dichte, die einfach fesselnd wirkt. Wobei zu berücksichtigen ist, dass durch die deutsche Synchronisation der ein oder andere Originaltext des Drehbuches wohl leicht verfälscht wurde.
Wenn man sich aber noch vor Augen führt, dass ein Grossteil des Films in römischen Studios gedreht wurde, ist die Magie vollkommen, um einzutauchen in eine Zeit, etwa um die Mitte des ersten Jahrhunderts nach Christus, als der wahnsinnige Kaiser Nero (brilliant: Sir Peter Ustinov) seine Herrschaft über ein prunkvolles, verschwenderisches, heidnisches Rom führt. Die Christenverfolgungen unter seinem Regiment, der Brand Roms und die Geschichte des Apostels und von Gott beauftragten Gründer der christlichen Kirche, Petrus, sind die Schlüsselthemen dieses Werkes. Darin eingebettet ist die Liebesgeschichte zwischen einem römischen Kommandanten (Robert Taylor) und einer ehemaligen Sklavin (bezaubernd: Deborah Kerr), die dem Christentum angehört und die dadurch entstehenden Konflikte zwischem dem Glauben an die irdische Macht (Rom und Kaiser) und dem göttlichen Glauben.
Dieser Film erhebt niemals den strengen Zeigefinger, was ihn sehr symphatisch macht. Der Glaube ist hier Gegenstand einer Auseinandersetzung grosser menschlicher Schwächen und der Sehnsucht nach einer gerechten Welt, und ist deshalb unter diesen Gesichtspunkten für Christen wie Nichtchristen nicht nur als zeitlos zu bewerten, sondern überdies absolut sehenswert. Die eingangs gestellte Frage seiner Qualität stellt somit erst gar nicht, denn "Quo Vadis?" bedient sich einer völlig eigenen Sprache, die dieses Epos zu einem ganz besonderem Filmerlebnis macht. Schade nur, dass bis dato noch keine DVD - Pressung vorliegt. Aber die fünf Sterne sind redlich verdient!
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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Technicolor in Reinkultur!, 7. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Quo Vadis [Special Edition] [2 DVDs] (DVD)
Wenn man auf alte Hollywoodschinken steht (so wie ich) kommt man an "Quo Vadis" nicht vorbei. Sicherlich würde er aus heutiger ("computergenerierter") Sicht niemanden mehr vom Hocker hauen, aber Nostalgikern und "Technicolorfreunden" sei dieser Film wärmstens empfohlen - denn er gehört zu den besseren Oldies aus der Hollywoodschmiede. Die Ausstattung war für damalige Verhältnisse extrem üppig, die Filmmusik ist (wie gewohnt) bombastisch und die "Special Effects" sind, für einen von 1951, mehr als gelungen. Leider muss ich einen Stern Abzug für die schauspielerischen Leistungen der zwei Protagonisten geben. So genial Peter Ustinovs Darbietung als geistiggestörter Nero auch ist, umso schwächer agieren die zwei Hauptakteure Robert Taylor und Debohra Kerr. Sie sind natürlich auch kein völliger Reinfall, aber gehen neben Ustinovs Leistung einfach unter.

Nun zur DVD:
Hach...Eine Augenweide ist untertrieben! Der Film strahlt, glänzt und funkelt in jeder Sekunde. Solch eine Farbenpracht bekommt man selten zu sehen - das ist Technicolor in Reinkultur! Die Restaurierung von "Ouo Vadis" sticht z.B. solche von "Robin Hood", "Vom Winde verweht", "Cleopatra" oder "Spartacus" völlig aus, und kommt den wirklichen Glanzrestaurierungen ala "Ben Hur" und "Die Zehn Gebote" gleich. Einfach Perfekt.
Der Ton ist Mono aber immer verständlich - auch die Musik (die bei so alten Filmklassikern oft zum "gratschen" neigt) wirkt immer klar und ausgeglichen.
Die Extras sind für eine "Special Edition" ein bisschen mau ausgefallen - ein Audiokommentar (etwas arg langweilig bzw. nur was für Hardcorefans des Films), ein Making of (etwa 40 min - hat man schon bessere gesehen) und ein Kinotrailer - das wars.

Fazit: Für alle Hollywood-Klassiker-Fans ein Pflichtkauf. Einmalige Restauration und Peter Ustinov in seiner Paraderolle - gehört eigentlich in jedes gut sortierte DVD-Regal.
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38 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gross...Grösser....Quo Vadis, 2. Oktober 2008
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Quo Vadis [Special Edition] [2 DVDs] (DVD)
Endlich...der neben "Red River" am meisten vermisste Klassiker auf DVD erscheint...
Für Peter Ustinov war die Darstellung des Nero in Mervyn Le Roys 51er Movie "Quo Vadis" der Beginn einer glanzvollen Karriere. Dabei hatten die MGM-Bosse trotz einem sehr überzeugenden Casting lange gezögert, dem Neuling diese bedeutende Rolle zu geben. Der damals 30-jährige schien ihnen zu jung zu sein..."Wenn ihr noch länger wartet, bin ich zu alt. Nero starb nämlich mit 31 Jahren" soll er dem Produzenten Sam Zimbalist geschrieben haben. Der Rest ist Geschichte..."Quo Vadis" ist neben "Ben Hur" der beste christliche Monumentalfilm.
Ustinov erhielt eine Oscar-Nominierung und der deutsche Fernsehzuschauer erfreut sich seit Jahren an Ostern an der sehr gelungenen deutschen Synchronarbeit in diesem 167 minuten langen Film. Alfred Balthoff, der den Ustinov Part in deutsch spricht und singend die Lyra vergewaltigt (grins) tut dies so gut, dass viele Zuschauer seine Stimme fälschlicherweise sogar dem echten Ustinov zuordnen.
Und daher hoffen die unzähligen Fans des Films natürlich auf Umsicht, Weitsicht und Rücksicht bei den Machern von Warner: Lasst uns diese deutsche Fassung. Alles andere wäre ein Frevel.
Der Film erzählt die Geschichte des römischen Generals Marcus Vinicius (Robert Taylor), der mit seinen Legionen aus dem Krieg nach Rom zurückkehrt und sich dort in die christliche Staatssklavin Lygia (die wunderschöne Deborah Kerr) verliebt. Er erlebt mit seinem Onkel Petronius (grandioser Leo Genn) die Vergewaltigung der Künste durch den labilen Nero, den Brand Roms, die Christenverfolgung und die grausame Exekution dieser Staatsfeinde im Amphitheater, wo hungrige Löwen warten, Kreuzigungen stattfinden und von Kaiserin Poppaea (Patricia Laffan) noch weitere perverse Tötungsarten vorgestellt werden...
Daneben tauchen mit Petrus und Paulus von Tarsus bibische Figuren auf.
Nicht zuletzt entdeckt der aufmerksame Zuschauer vielleicht sogar die damals noch völlig unbekannte Sophia Loren als Sklavenmädchen. Und der Legende nach soll auch Audrey Hepburn als Komparsin durchs monumentale Bild huschen...tja und selbst Bud Spencer bekam am Drehort Cinecitta, Rom auch seine erste grosse Chance im Film. Er bereichert mit seiner Präsenz die eh schon starke Prätorianergarde, vorausgesetzt man findet ihn unter Tausenden von Statisten...
Der Film hatte es 1951 recht schwer. Es war noch nicht die Hohe Zeit des Monumentalfilms, Quo Vadis bildet in dieser sparte eher den kommerziellen Auftakt und so sah er sich dann doch mit immenser Kritik konfrontiert: "Sensationsunterhaltung großen Stils, teilweise auf Kosten des guten Geschmacks. Vorbehalte wegen sadistischer Szenen und mangelnder Ehrfurcht vor dem Martyrium, Primitive Darstellung von Taylor und Kerr" so ein zeitgenössisches Urteil.
So ist es auch nicht verwunderlich, dass der Film bei der Vergabe des Oscars 1951 keinen der 7 Nominierungen mit einem Sieg krönen konnte.
Aus heutiger Sicht ein krasses Fehlurteil. Die Musik von Miklos Rosza war preiswürdig, ebenso die Kameraarbeit und ein wunderbares Drehbuchs mit herrlichen Dialogen. Vor allem aber Ustinovs bis heute unvergessliche, kranke Darstellung dieses psychopathischen Kaisers....
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Teilweise eine Mogelpackung, aber trotzdem ein sehr starker Film........., 17. November 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Film ist megastark. Ohne wenn und aber 5 Punkte. Die Verpackung ist sehr aufwändig gestaltet und beinhaltet neben dem 2-Disc-Set noch 2 Couverts mit Filmkarten, einem Presseheft und Fotodrucken. Das Presseheft liegt leider nur in Englisch vor.

Komm ich jetzt mal zu den eigentlichen DVDs. Der Fim ist auf 2 DVDs verteilt. Das Bild ist teils sehr rauschig, Kontrast und Farbsättigung sind sehr gut. Der Ton liegt in Mono vor, ist aber sehr klar. Auf der 2. Scheibe befindet sich noch eine Filmdoku von gut 40 Min. Der ebenfalls vorhandene Audiokommentar ist wie immer von Warner Home nicht deutsch untertitelt. Dazu gibts noch einen Trailer.

Jetzt komm ich mal zu dem "teilweise Mogelpackung" aus der Überschrift. Der DVD-Box liegt noch ein Blatt bei (Produktbeschreibung), auf dem von über 3 Stunden Bonusmaterial die Rede ist. Also, wenn ich den Trailer und die Filmdoku zusammenzähle, komm ich auf noch nichtmals 50 Min. Gesamtbonusmaterial. Gehen die feinen Herren von Warner jetzt schon hin und zählen die Laufzeit des Audiokommentares mit zum Bonusmaterial dazu??? Wäre mal ein Novum und wieder mal die typische Augenwischerei von Warner Home.

Bonusmaterial ist sicherlich nicht jedermanns Sache, aber die Leute, die drauf stehen, wollen sicherlich nicht mit sowas veräppelt werden.

Aber trotzdem ist die Box sehr empfehlenswert.
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Quo Vadis [Special Edition] [2 DVDs]
Quo Vadis [Special Edition] [2 DVDs] von Mervyn LeRoy (DVD - 2008)
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