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175 von 187 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spass ohne Ende
Ich habe Mamma Mia mittlerweile 4 mal im Kino gesehen, und es folgen bestimmt noch weitere Besuche. Ich muss gestehen ich habe keine Abba Cds, aber ich mag deren Songs, wenn sie im Radio laufen. Die Schauspieler von Meryl Streep bis Christine Baranski ( ich liebe ich seit ihrer Rolle in der Comedyserie "Cybill") unterhalten auf höchstem Niveau. Die Handlung ist...
Veröffentlicht am 15. September 2008 von Robert Pastl

versus
3.0 von 5 Sternen Mamma Mia
Leider fehlen zu den einzelnen Songs die Untertitel in deutsch wie im original Film. Das stört sehr und man kann sich nur teilweise auf einblendete Titel lesen. Sonjst recht schön gemacht. Für ABBA Fans ein muß
Vor 9 Monaten von K. Messerschmidt veröffentlicht


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175 von 187 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spass ohne Ende, 15. September 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mamma Mia! (DVD)
Ich habe Mamma Mia mittlerweile 4 mal im Kino gesehen, und es folgen bestimmt noch weitere Besuche. Ich muss gestehen ich habe keine Abba Cds, aber ich mag deren Songs, wenn sie im Radio laufen. Die Schauspieler von Meryl Streep bis Christine Baranski ( ich liebe ich seit ihrer Rolle in der Comedyserie "Cybill") unterhalten auf höchstem Niveau. Die Handlung ist schnell erzählt. Alleinerziehende Mutter( Donna) & Tochter(Sophie) leben auf einer kleinen Insel in Griechenland und halten eine kleine Pension. Sophie will heiraten, kennt aber ihren Vater nicht, durch das Tagebuch von Donna erfährt sie, dass es drei mögliche Kandidaten gibt, diese lädt sie zur Hochzeit ein...( Punkt, Punkt,Punkt->>Insider für die die bereits im Kino waren)Die Songs und locker-flockige Handlung sind wunderbar verknüpft, ein Lacher folgt auf den Nächsten. Meryl Strep überzeugt z.b. mit " winner takes it all", Amanda Seyfried glänzt mit " honey, honey,honey", Christine Baranski & Julie Walters sorgen für die meisten Lacher finde ich, mit z.b. "Chiquitita","does your mother know" & " take a chance on me" aber man müsste alle Schauspieler und Songs einzelnen erwähnen, weil es keinen Hänger gibt in den 110 Minuten Spass. Hat man diesen Film erst einmal gesehen, gibts kein halten, immer und immer wieder wird mit gesungen, geschunkelt und ein Tränchen gedrückt. Spass von 10-100 Jahre. Kaufen, kaufen, kaufen. An verregneten Herbsttagen, bringt uns *Mamma Mia* die Sonne zurück.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Colin Firth im Glitzerfummel, 19. Oktober 2008
Von 
LucyWeston (Deekelsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Mamma Mia! (DVD)
Natürlich war für mich als bekennender CF-Fan ein singender Colin eine höchst verlockende Vorstellung. Das Musical hatte ich vor einiger Zeit mal in Hamburg gesehen und mochte es auch. Und last but not least gehöre ich so grade eben noch zu der Generation, die mit ABBA groß geworden ist: Die ABBA-Schallplatten meiner großen Schwester gehören für mich zu meinen frühesten musikalischen Erinnerungen und damit auch zum alltime-favourite-Liedgut.

Ich ging also mit einer riesengroßen Portion Vorschußlorbeeren ins Kino und hatte ein bißchen Angst, der Film könne dem nicht gerecht werden. Aber nein! Die Spielfreude der Darsteller zieht einen sofort in den Bann. Es macht einfach Spaß, ihnen zuzusehen und zuzuhören.

Von Pierce Brosnan war ich ganz positiv überrascht - den hatte ich bis dahin eigentlich immer eher zur Kategorie der Gesichtsvermieter gezählt, aber siehe da: der Mann kann was. Schauspielern nämlich. Und singen.

Und Meryl Streep hatte recht: sie wäre die bessere Evita gewesen...

Ach, und Colin Firth... hachja!
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59 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bestechend gut gelaunte Leinwandadaption des Erfolgsmusicals - nur Steine bleiben ungerührt, 14. September 2008
Von 
J. Schlachter "Schlachti" (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Mamma Mia! (DVD)
Eine Warnung vorweg - wer beim bloßen Gedanken an eine Story, die auf die Rückseite einer Urlaubspostkarte passt, und an Menschen, die im 5-Minuten-Takt voller Hingabe ABBA-Songs schmettern, Pickel bekommt, sollte MAMMA MIA! mit gleichnamigem Ausruf meiden. Aber all denen, die knapp zwei Stunden der blendend aufgelegten Darstellerriege neidlos beim bezahlten Mittelmeer-Urlaub zuschauen wollen, sei DER Gute-Laune-Film des Sommers 2008 ans Herz gelegt, nach dessen Ansehen sich ein beseeltes Lächeln und die tief in die Gehörgänge gegrabenen Melodien nur operativ entfernen lassen.

Natürlich macht die simple Geschichte der alleinerziehenden Donna, die sich Dank ihrer kurz vor der Vermählung stehenden Tochter Sophie mit der unerwarteten Begegnung mit ihren drei verflossenen Liebhabern konfrontiert sieht, jedem Kitschroman Ehre. Doch wie Autorin Catherine Johnson knapp zwanzig allseits bekannte ABBA-Hits im Kontext unterbringt, deren für sich allein genommen banale Texte die jeweilige Situation, in der sie präsentiert werden, perfekt umschreiben, verdient große Anerkennung. Noch größerer Verdienst gebührt letztendlich den Schauspielern, die ausnahmslos engagiert und spielfreudig ihre auf den ersten Blick ungewohnt anmutenden Rollen auszufüllen verstehen. Allen voran muss Meryl Streep erwähnt werden, die sich einen weiteren Meilenstein als wandlungsfähigste Aktrice ihrer Generation in die Vita schreiben darf. Hat man noch ihren Auftritt als eiskalte Verlegerin in DER TEUFEL TRÄGT PRADA in Erinnerung, meint man eine völlig andere Person wie entfesselt und fast mädchenhaft unter griechischem Himmel singen und tanzen zu sehen. Abgesehen vom zweifellos vorhandenen gesanglichen Talent ist es allein der Schauspielkunst der 59jährigen (sic!) zu verdanken, dass selbst slapstickhafte Nummern wie "Money, money, money", "Mamma Mia" oder "Dancing Queen" - obwohl am Rande der Lächerlichkeit entlang schrammend - glaubwürdig herüber kommen. Und wer nicht bei "Slipping through my fingers" und spätestens dem leidenschaftlich interpretierten "The winner takes it all" der Streep verfallen ist - nun ja, siehe eingangs erwähnte Steine.

Nach dieser Lobeshymne fällt es beinahe schwer, noch Aufmerksamkeit für den übrigen Cast zu wecken. Doch weder die Damen noch die Objekte ihrer Begierde müssen sich hinter Donna verstecken: das reife Frauentrio um Donna wird komplettiert durch die herrlich snobistische Christine Baranski (BOWFINGER, CHICAGO) als mannstolle Tanya und Julie Walters (KALENDER GIRLS und HARRY POTTER-Serie) als burschikose, leicht schusselige Rosie. Beide erhalten genug Raum für kleine, teils zwerchfellerschütternde Soli wie Baranski mit der frivolen Darbietung von "Does your mother know" und Walters mit dem Balzgesang von "Take a chance on me". Donnas Tochter spielt die optisch und vokal hinreißende Amanda Seyfried (GIRLS CLUB, TV-Serie VERONICA MARS), passend ergänzt durch Hardbody Dominic Cooper als Bräutigam in spe Sky.

Das Testosteron-Triumvirat wird gebildet von: Pierce Brosnan, der für seine manchmal angestrengt wirkenden Sangeskünste - meines Erachtens völlig unverdient - Tadel einstecken musste. Den weiblichen Zuschauern zur Freude darf er in mehr als einer Szene seinen mittlerweile graumelierten Brustrasen zeigen und darüber hinaus mit "S.O.S." ein ergreifendes Duett mit Meryl Streep bestreiten. Colin Firth versprüht den seit BRIDGET JONES kultivierten Charme als schüchterner, verkannter Liebhaber und ehemaliger Headbanger (hier sei ein Verweis auf die brüllkomischen Jugendfotos der Ex-Lover gestattet, die Firth und Brosnan in so garantiert noch nie gesehenem Look veralbern). Stellan Skarsgård schließlich überrascht durch ausgelassenes Spiel und sympathische Ausstrahlung, die er in seiner bisherigen, oft auf zwielichtige Typen festgelegten Rollenwahl (RONIN, der tragisch verfluchte "Stiefelriemen Bill" in FLUCH DER KARIBIK 2 & 3) selten an den Tag legen dufte.

Gleich von der ersten, luftig-leicht choreographierten Nummer "Honey, Honey" an überträgt sich die Spielfreude des gesamten Cast auf den Zuschauer und entlässt ihn nicht einmal mit Beginn des Abspanns aus dem zum Mitwippen einladenden Bann, wenn sich alle Protagonisten als ABBA-Reinkarnationen in schaurig-schönen Glitzerfummeln nochmal so richtig zum Obst machen dürfen. Auch wer es - sei es aus falsch verstandener Männlichkeit oder wegen akuter Ohrwurm-Allergie - nicht zugeben mag und ABBA nur heimlich im Keller hört, wird trotzdem nicht abstreiten können, dass Benny Andersson und Björn Ulvaeus zeitlose und universelle Pop-Juwelen gelungen sind. Und so ist es nur konsequent, diese Empfehlung für reuelos zu genießendes, herrlich seichtes Entertainment mit dem Schlusssong und dem Dank an die Komponisten zu beenden: Thank you for the music.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein lustiger Spaß, 26. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Mamma Mia! (DVD)
Also mal vorne weg. Wer zu McDonalds geht, erwartet auch keine Sterneküche. Obwohl ich bei weitem kein ABBA Fan bin, hat mich das Musical wie auch die DVD überzeugt. Netter unkomplizierter Spaß. Wer mal ein wneig Entspannung ohne Tiefgang sucht und nette Erinnerungen an die ABBA-Epoche haben will, wird Spaß haben. Mir sind manche Kritiken (gerade 1 Stern) unverständlich. Das ist für mich so, als wenn ich Lang Lang genieße und den fehlenden Groove vermisse. Ich zumindest weiß im Vorfeld, was ich will. Und wenn das mal ein Hamburger mit einer Coke ist, dann ist das ok. Peinlich diese Kritiker, die hier den Anspruch vermissen. Für mich Thema verfehlt. Also mal deutlich: Kaufempfehlung!!!
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137 von 159 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Film selbst (im Kino gesehen), 10. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Mamma Mia! (DVD)
Die DVD ist ja noch nicht erhältlich, aber hier meine Meinung zum Film:

Ich war von der Idee, eine Story über eine Anreihung von ABBA Liedern zu stülpen, nicht begeistert. Aber dann bin ich doch ins Kino gegangen... und dann direkt noch einmal, mit einer Freundin (Colin Firth Fan), die ich überreden konnte. Das lag allerdings nicht an der Story - die Lieder passen überraschend gut in die Handlung, aber natürlich merkt man sehr und überall, dass die Handlung im Grunde nur eine Ausrede für die Musik ist. Der Grund, aus dem ich wieder hingegangen bin und jetzt alle meine Freunde und Freundinnen bekehre, ist, dass der Film so viel ansteckend gute Laune verbreitet, wie sonst kein Film zuvor.

Der Film enthält einfach überschäumende Lebensfreude, die jeden mitreißt, der sich nicht vorher dagegen wappnet. Meine Freundin meinte nach dem Film zu mir "Haben wir Drogen genommen?" - es ist ein High, ein Gefühl, dass man summen und glucksen und grinsen muss, dass wirklich nichts den schönen Abend mehr stören kann.
Rezept dafür:
- viele, schon fast zu viele ABBA Lieder, wovon das melankolischste (Slipping through my fingers) der fröhlichen Stimmung im Kino trotzdem keinen Abbruch tut
- eine atemberaubend malerische griechische Insel als Hintergrund, bei deren Anblick man glatt die Urlaubspläne noch einmal ändern möchte
- Szenen, bei denen man lacht
- Szenen, in denen der Film über sich selbst lacht
- Szenen, in denen die Schauspieler über sich selbst lachen können (z. B. die Jugendfotos der Männer, oder die Szenen mit ABBA-Kostümen)
- Szenen, in denen die Schauspieler sichtbar einfach Spaß haben
Wenn man nicht ganz ein Sauerdampfer ist oder ABBA hasst, zieht das einfach mit.

Das lässt sich vom objektiven Standpunkt eines Filmkritikers nicht erfassen. Künstlerisch ist der Film sicher schlecht. Wenig Story, null Tiefgang, null Konflikt, wenige aussagekräftige Dialoge, zum Teil schlechte Kameraführung, laut manchen auch ein schlechtes Casting - wobei mir gerade gefallen hat, dass in diesem Film nicht alle Hollywood-artig jung, bildhübsch und perfekt sind, dass die Hauptdarsteller ihr Alter zeigen dürfen und viele Nebendarsteller nicht nur im Film echte Griechen sind.

Der Film wird keine Spur in der Filmgeschichte hinterlassen. Aber das war auch nicht das Ziel. Der Film will einfach unterhalten und die Stimmung heben, und das schafft er wie kein anderer. Ein High, ohne Nebenwirkungen oder Kater. Das ist es, nicht mehr, nicht weniger. Wer Kunst erwartet, oder Tiefgang braucht, wird sehr enttäuscht sein. Wer sich den Film objektiv und kritisch anguckt umso mehr. Wer jedoch nach einem schlechten Tag seine Anti-Depressiva vergisst, in diesen Film geht und sich dann einfach fallen lässt, wird Mamma Mia als den vergnüglichsten Film aller Zeiten in Erinnerung behalten.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gute Laune pur, 23. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Mamma Mia! (DVD)
Ich hatte im Kino (und auch später, als ich den Film auf DVD noch einmal gesehen habe) ständig ein ziemlich dämliches Grinsen im Gesicht. Der Film macht einfach viel Spaß, man merkt den Schauspielern an, wieviel Spaß sie selbst beim Dreh hatten. Maryl Streep und Amanda Seyfried sind großartig (auch ihre Gesangseinlagen), aber auch der restliche Cast passt perfekt.

Natürlich ist die Handlung sehr bescheiden, aber darauf kommt es nicht an. Sie ist so erzählt, dass ich sie im Zusammenhang des Films stringent und logisch passend fand. Ich muss sagen: wem das missfällt, der sollte sich den Film einfach nicht ansehen, denn hier gilt: What you see ist what you get - man weiß schon vorher, auf was man sich einlässt. Außerdem schafft 'Mamma Mia' immer wieder die Kurve, wenn die Handlung doch (ein- oder zweimal) zu hysterisch oder kitschig zu werden droht. Vor atemberaubender griechischer Kulisse und Reminiszenzen an das klassische griechische Theater wird die Geschichte mitreissend erzählt.

Die Gesangseinlagen fand ich -ehrlich gesagt- zum größten Teil sensationell. Als alter Abba-Fan war ich nicht sicher, ob mir neue Interpretationen der Songs gefallen würden, aber alle machen ihre Sache prima, auch die Reibeisenstimme von Pierce Brosnan gibt dem Ganzen eine eigene Note. Gut, dass hier singende SchauspielerInnen gecastet wurden und keine schauspielernden SängerInnen. Manche Songs wie 'Does Your Mother Know', 'Lay All Your Love On Me' oder 'Honey Honey' gefallen mir im 'neuen Gewand' sogar fast besser als die Originale. Das mag unter anderem natürlich auch daran liegen, dass die beiden Abba-Männer die Songs für den Film selbst wieder produziert haben. So bleibt -etwas modernisiert und für den Film abgeändert- viel vom originalen Abba-Flair erhalten.

Alles in allem ein Film für gute Laune pur mit größtem Spaßfaktor zum mehrmals Ansehen. Mehr nicht, aber auf jeden Fall kein bisschen weniger - aber bitte im Original ansehen, wenns sein muss mit Untertiteln.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein leises "I have a dream" und zwei wenig bekannte ABBA-Titel, 29. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Mamma Mia! (DVD)
Ich stehe eigentlich nicht so auf Musicals (mal von Evita abgesehen, in das ich vor über 25 Jahren in London eingeladen wurde). Erst recht stehe ich nicht auf Filme, die auf Musicals basieren. Trotzdem! Es war die Besetzung, die mich in den Film gelockt hat: Meryl Streep, Pierce Brosnan, Julie Walters, Colin Firth und Christine Baranski.
Trotzdem war es als erstes Amanda Seyfried, die mich, mit ihrem drolligen Gesicht und ihrem ansteckenden Lachen in den Bann gezogen hat. Schon die nächtliche Bootsfahrt mit dem leisen "I have a Dream" hat mich in meinen Bann gezogen. Auch die Darstellung, wie sich drei Männer mittleren alters auf unterschiedliche Weise auf den Weg machen fand ich überzeugend (später dazu mehr).
Der Film ist durchzogen von den Hits von ABBA. Man merkt teilweise, das die Schauspieler keine ausgebildeten Sänger sind, aber das macht mit den Charme des Films aus. Überraschend jedenfalls, wie angenehm die Stimme von Pierce Brosnan klingt. Andererseits auch auffallend, wie albern z.B. die Nummer von Julie Walters und Stellan Skarsgard zum Filmende ist.

Es sind aber auch leisere, ruhigere Titel dabei, die sehr positiv aus dem Film hervorstechen. So etwa "Our last summer", das Amanda Seyfried zusammen mit Colin Firth, Pierce Brosnan und Stellan Skarsgard singt. Oder auch "Slipping Through My Fingers" welches Meryl Streep singt.

Es gibt ja auch einiges Zusatzmaterial, so ausgedehnte Sequenzen, bei denen die potentiellen drei Väter sich auf den Weg machen. Besonders Eindruck auf mich hat die Sequenz von der Autofahrt mit Colin Firth gemacht. Auf der Mall am Greenpark und am Buckinghampalace vorbei. Da wünschte ich mir doch, es sei wieder 1988 (oder früher), und ich sei in London.
Nun, hätte man alles, was man aus diesen Sequenzen in den eigentlichen Film untergebracht, dann wäre dieser Teil wohl ziemlich langweilig geworden. So geschnitten, ist der wesentliche Teil, und damit auch die Spannung, übriggeblieben.

Ich muß allerdings auch zugeben, das die Handlung mich nicht die ganze Zeit fesselt. Toll ist der Beginn, die Szene am Strand mit dem farbigen Barkeeper (gröhl), und die Szene in der Kapelle. Ach ja, den Abspann finde ich auch toll.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bestechend gut gelaunte Leinwandadaption des Erfolgsmusicals - nur Steine bleiben ungerührt, 14. September 2008
Von 
J. Schlachter "Schlachti" (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Eine Warnung vorweg - wer beim bloßen Gedanken an eine Story, die auf die Rückseite einer Urlaubspostkarte passt, und an Menschen, die im 5-Minuten-Takt voller Hingabe ABBA-Songs schmettern, Pickel bekommt, sollte MAMMA MIA! mit gleichnamigem Ausruf meiden. Aber all denen, die knapp zwei Stunden der blendend aufgelegten Darstellerriege neidlos beim bezahlten Mittelmeer-Urlaub zuschauen wollen, sei DER Gute-Laune-Film des Sommers 2008 ans Herz gelegt, nach dessen Ansehen sich ein beseeltes Lächeln und die tief in die Gehörgänge gegrabenen Melodien nur operativ entfernen lassen.

Natürlich macht die simple Geschichte der alleinerziehenden Donna, die sich Dank ihrer kurz vor der Vermählung stehenden Tochter Sophie mit der unerwarteten Begegnung mit ihren drei verflossenen Liebhabern konfrontiert sieht, jedem Kitschroman Ehre. Doch wie Autorin Catherine Johnson knapp zwanzig allseits bekannte ABBA-Hits im Kontext unterbringt, deren für sich allein genommen banale Texte die jeweilige Situation, in der sie präsentiert werden, perfekt umschreiben, verdient große Anerkennung. Noch größerer Verdienst gebührt letztendlich den Schauspielern, die ausnahmslos engagiert und spielfreudig ihre auf den ersten Blick ungewohnt anmutenden Rollen auszufüllen verstehen. Allen voran muss Meryl Streep erwähnt werden, die sich einen weiteren Meilenstein als wandlungsfähigste Aktrice ihrer Generation in die Vita schreiben darf. Hat man noch ihren Auftritt als eiskalte Verlegerin in DER TEUFEL TRÄGT PRADA in Erinnerung, meint man eine völlig andere Person wie entfesselt und fast mädchenhaft unter griechischem Himmel singen und tanzen zu sehen. Abgesehen vom zweifellos vorhandenen gesanglichen Talent ist es allein der Schauspielkunst der 59jährigen (sic!) zu verdanken, dass selbst slapstickhafte Nummern wie "Money, money, money", "Mamma Mia" oder "Dancing Queen" - obwohl am Rande der Lächerlichkeit entlang schrammend - glaubwürdig herüber kommen. Und wer nicht bei "Slipping through my fingers" und spätestens dem leidenschaftlich interpretierten "The winner takes it all" der Streep verfallen ist - nun ja, siehe eingangs erwähnte Steine.

Nach dieser Lobeshymne fällt es beinahe schwer, noch Aufmerksamkeit für den übrigen Cast zu wecken. Doch weder die Damen noch die Objekte ihrer Begierde müssen sich hinter Donna verstecken: das reife Frauentrio um Donna wird komplettiert durch die herrlich snobistische Christine Baranski (BOWFINGER, CHICAGO) als mannstolle Tanya und Julie Walters (KALENDER GIRLS und HARRY POTTER-Serie) als burschikose, leicht schusselige Rosie. Beide erhalten genug Raum für kleine, teils zwerchfellerschütternde Soli wie Baranski mit der frivolen Darbietung von "Does your mother know" und Walters mit dem Balzgesang von "Take a chance on me". Donnas Tochter spielt die optisch und vokal hinreißende Amanda Seyfried (GIRLS CLUB, TV-Serie VERONICA MARS), passend ergänzt durch Hardbody Dominic Cooper als Bräutigam in spe Sky.

Das Testosteron-Triumvirat wird gebildet von: Pierce Brosnan, der für seine manchmal angestrengt wirkenden Sangeskünste - meines Erachtens völlig unverdient - Tadel einstecken musste. Den weiblichen Zuschauern zur Freude darf er in mehr als einer Szene seinen mittlerweile graumelierten Brustrasen zeigen und darüber hinaus mit "S.O.S." ein ergreifendes Duett mit Meryl Streep bestreiten. Colin Firth versprüht den seit BRIDGET JONES kultivierten Charme als schüchterner, verkannter Liebhaber und ehemaliger Headbanger (hier sei ein Verweis auf die brüllkomischen Jugendfotos der Ex-Lover gestattet, die Firth und Brosnan in so garantiert noch nie gesehenem Look veralbern). Stellan Skarsgård schließlich überrascht durch ausgelassenes Spiel und sympathische Ausstrahlung, die er in seiner bisherigen, oft auf zwielichtige Typen festgelegten Rollenwahl (RONIN, der tragisch verfluchte "Stiefelriemen Bill" in FLUCH DER KARIBIK 2 & 3) selten an den Tag legen dufte.

Gleich von der ersten, luftig-leicht choreographierten Nummer "Honey, Honey" an überträgt sich die Spielfreude des gesamten Cast auf den Zuschauer und entlässt ihn nicht einmal mit Beginn des Abspanns aus dem zum Mitwippen einladenden Bann, wenn sich alle Protagonisten als ABBA-Reinkarnationen in schaurig-schönen Glitzerfummeln nochmal so richtig zum Obst machen dürfen. Auch wer es - sei es aus falsch verstandener Männlichkeit oder wegen akuter Ohrwurm-Allergie - nicht zugeben mag und ABBA nur heimlich im Keller hört, wird trotzdem nicht abstreiten können, dass Benny Andersson und Björn Ulvaeus zeitlose und universelle Pop-Juwelen gelungen sind. Und so ist es nur konsequent, diese Empfehlung für reuelos zu genießendes, herrlich seichtes Entertainment mit dem Schlusssong und dem Dank an die Komponisten zu beenden: Thank you for the music.
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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Filmkritik für ausgewiesene ABBA Skeptiker, 21. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Mamma Mia! (DVD)
Mit größten Bedenken und Vorbehalten tat ich dann meiner Freundin den Gefallen - MAMMA MIA! Und in der Tat: Hatten wir Drogen genommen?, woher diese gute Laune?, ein Mitwippen und -trällern ohne Vergleich. Also, für alle Skeptiker: Ich kann Euch sehr gut verstehen, doch diese ca. 100 Minuten Gute Laune, Schöne Bilder, einem Schauspielerteam zuzuschauen, das offensichtlich selbst richtig Spass hatte, das solltet ihr mal mutig angehen. Ich bin jetzt noch sprachlos, dafür mit Soundtrack zu Hause ... !
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40 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top für Jung und "Alt", 7. September 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zuerst einmal möchte ich anmerken, das ich mit der Abba Musik quasi aufgewachsen bin und mir alles über diese Topgruppe anschaue, ob alte Konzertvideos oder aktuelle Musicals.

Ins Kino bin ich allerdings mit einigen Vorbehalten gegangen, weil ich mir nicht vorstellen konnte, das irgendwelche Hollywood-Schauspieler gesanglich das bieten können, was ich von ihnen erwarte.

Der Film selber hat mich dann absolut positiv überrascht, weil er nicht ernst genommen werden, sondern nur unterhalten möchte, ohne Ambitionen der Akteure jetzt eine Gesangeskarriere starten zu können. Pierce Brosnan etwa schreit mehr und singt so falsch, das es schon wieder Spass macht. Klar ist die Handlung voraussehrbar und trivial, aber als Rahmen um die herausragenden Abba Songs zu präsentieren, noch dazu die wunderschönen Naturaufnahmen der griechischen Insel, ist das alles absolut zu vertreten. Überrascht war ich über die vielen Kinobesucher, die deutlich unter 20 Jahre waren, was mir wieder zeigt, das die wunderschöne Abba Musit zeitlos ist.

Fazit: Man merkte allen Schauspielern an, das sie Spass bei der Produktion dieses Filmes hatten und der ganze Streifen wird von dieser guten Atmosphäre von Anfang bis zum Ende getragen. Ich jedenfalls werde mir diesen Film kaufen und ihn mit aufgedrehter Stereoanlage geniessen.
Noch einen Tip zum Abschluss. Für diejenigen, die den Film noch nicht gesehen haben, man sollte nicht direkt beim Ende des Filmes das Kino verlassen, sondern noch den schön gestalteten Abspann geniessen.
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