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5.0 von 5 Sternen "Ich bin Luke Shapiro..., 28. März 2011
Rezension bezieht sich auf: The Wackness [Blu-ray] [UK Import] (Blu-ray)
...und ich bin Drogendealer." Mit Lukes(Josh Peck) Erzählstimme und genau diesem Satz beginnt Jonathan Levine seinen Film -The Wackness-. Levine schickt uns dabei auf eine Reise in die Vergangenheit. Wir begleiten Luke Shapiro durch die Monate Juni bis August des Jahres 1994 in New York. Wie Levine es dann schafft, dass wir uns für das Leben eines Dealers, eine ziemlich verlogene Gesellschaft voller Drogen und einer darin stattfindenden, kaum nachvollzihebaren, Liebesgeschichte zu interessieren, das ist aller Ehren wert.

Lukes Eltern befinden sich im Dauerstreit. Der Vater hat die Ersparnisse verzockt und es droht der Umzug aus dem Nobelviertel nach Jersey. Während sich die Eheleute Shapiro eine Dauerfehde leisten, macht Sohn Luke seinen Schulabschluss. Er will aufs College. Praktisch als Vollzeitjob verkauft er Drogen in New York. Mit einem kleinen, getarnten Eiswagen beliefert er die halbe Stadt. Nebenbei besucht er Therapiesitzungen beim Psychiater Dr. Jeffrey Squires(Ben Kingsley) und bezahlt ihn dafür mit Dope. Zwischen Squires und Luke entwickelt sich dabei fast so etwas wie eine schräge Vater/Sohn Beziehung. Ziemlich schnell wird klar, dass Luke und Squires die selben Probleme ihr eigen nennen. Beiden fehlt Liebe, eine klare Beziehung, ein Orientierungspunkt im Leben. Luke glaubt, diesen Punkt gefunden zu haben: Stephanie(Olivia Thirlby), die Stieftochter von Dr. Squires. Stephanie scheint Luke auch zu mögen. Es entwickelt sich eine zarte, romantische Beziehung. Das sorgt dafür, dass Luke sich neu orientiert. Er will das Geld zusammen bekommen, das seine Eltern brauchen. Das funktioniert aber nur mit Unterstützung. Wer käme da besser in Frage als Dr. Squires. Am Ende spielt das Leben dann jedoch wieder einmal seine eigenen Karten aus. Und niemand weiß, welches Blatt er auf die Hand bekommt...

-The Wackness- besticht zum einen durch seine extrem starke Besetzung. Ben Kingsley muss sich die Hände gerieben haben, als man ihm diese Rolle anbot. Als Oscar Gewinner hier den spleenigen und doch so liebenswürdigen Psychodoktor zu spielen, dass muss ihm gefallen haben. Olivia Thirlby und Josh Peck sind ein glaubwürdiges, dramatisches Traumpaar.
Wie Jonathan Levine dann noch die Parallelen zwischen der Beziehung Luke/Stephanie und der Ehe Jeffrey Squires/Kristen Squires(Famke Janssen) aufbaut und entwickelt, das ist wirklich gutes Storywriting.

Ein weiterer Hauptdarsteller ist die Musik. Von Biggi Smalls über De LaSoul, David Bowie, Lou Reed und Nas ist alles dabei, was das Jahr 1994 hörenswert machte. Ganz nebenbei beglückt uns Levine dann noch mit ein paar kleinen Schmankerln aus der Trickkiste. Wenn er z.B. Lukes Erinnerungen in einem Bild lebendig werden lässt, seine Träume visualisiert oder ihn über den Gehweg tanzen lässt und dabei die Gehwegplatten aufleuchten, wie in Michael Jacksons "Billie Jean Video", dann ist das so clever wie gelungen.

Wenn Jeffrey Squires seinem Hund Jesus Christus einen Anhänger ans Halsband pappt, auf dem steht "Kümmern sie sich bitte um mich. Mein Herrchen hat sich umgebracht", dann sind das die ganz starken Momente in -The Wackness-. Davon gibt es eine Menge; jedenfalls wenn sie mich fragen. Das es fast drei Jahre gedauert hat, bis der Film hier auf DVD erschienen ist, kann ich dabei kaum nachvollziehen. Sie dürfen und müssen natürlich mal wieder selbst entscheiden, ob ihnen -The Wackness- so gut gefällt wie mir. Viel Spaß dabei.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Can It Be So Simple, 21. Januar 2011
Von 
Syphon Don (Jaderberg, Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Wackness [DVD] (DVD)
Erstmal vorneweg: Ich habe den wegen des Soundtracks gekauft.
Und von diesem Punkt her bin ich zunächst mal überhaupt nicht enttäuscht. Denn wenn man auf Erzeugnisse der Musik mit gesprochener Sprache steht, die in der goldenen Ära von Ende der 80er bis Mitte der 90er entstand, kommt man hier voll auf seine Kosten. A Tribe Called Quest, Wu-Tang Clan, Nas und viele andere brachten mit schon die eine oder andere Träne der Nostalgie auf die Wange.
Aber The Wackness ist nunmal kein Musikvideo. Leider entwickelt die Geschichte nicht den Tiefgang, den ich mir erhofft hatte und die Drogenexzesse, die wohl als Bild für die immer mehr um sich greifende Verzweiflung der Protagonisten stehen soll, verursachen bei mir statt Mitgefühl eher Übelkeit.
Trotzdem lohnt es sich für jeden, der sich manchmal nach den 90ern sehnt, sich diesen Film einmal anzusehen. Vielleicht indem man sich ihn ausleiht. Denn das Setting und das Gefühl der 90er sind echt gut getroffen.
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