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5.0 von 5 Sternen Einblick in eine faszinierende Welt
Herbst 1939: Eine österreichische Expedition unter der Leitung von Peter Aufschneiter steht kurz vor der Erklimmung eines der höchsten Berge des Himalaya. Doch mit dem deutschen Überfall auf Polen, der den Ausbruch des zweiten Weltkrieg bedeutet, geraten die mutigen Bergsteiger auf indischem Territorium in die Haft der Engländer.
Als ein...
Veröffentlicht am 13. Oktober 2003 von Philipp O.

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ließ mich kalt
Harrers und Aufschnaiters Leistung ist völlig unglaublich. Harrer hat daraus ein enttäuschendes Buch gemacht, und dieser Film ließ mich auch kalt. Ich kann es gar nicht genau auf den Punkt bringen - für meinen Geschmack gibt es zu wenig Landschaft (die Wildniswanderung hat im Buch einen viel größeren Anteil), zu viel chinesische Gewalt, und...
Vor 6 Monaten von HansBlog.de veröffentlicht


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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einblick in eine faszinierende Welt, 13. Oktober 2003
Von 
Rezension bezieht sich auf: Sieben Jahre in Tibet (DVD)
Herbst 1939: Eine österreichische Expedition unter der Leitung von Peter Aufschneiter steht kurz vor der Erklimmung eines der höchsten Berge des Himalaya. Doch mit dem deutschen Überfall auf Polen, der den Ausbruch des zweiten Weltkrieg bedeutet, geraten die mutigen Bergsteiger auf indischem Territorium in die Haft der Engländer.
Als ein Ausbruchsversuch gelingt, befinden sich Aufschneiter und der Alleingänger Heinrich Harrer auf einer abenteuerlichen Flucht mitten über das „Dach der Welt".
Mit der Verfilmung von „Sieben Jahre In Tibet" erfüllte sich der französische Regisseur Jean-Jaques Annaud einen Traum. Mit riesigem Produktionsaufwand wurde das antike Lhasa wieder aufgebaut, inklusive echten tibetischen Mönchen und einem Casting zahlreicher erstklassiger Schauspieler wie Brad Pitt oder David Thewilis.
Diesen Aufwand merkt man dem Film auch an: Bombastische Bilder und wunderschöne Landschafts-Panoramen ziehen sich wie ein roter Faden durch den gesamten Film. Annaud gelingt es, den besonderen Reiz und die Faszination der tibetischen Kultur metaphorisch auszudrücken, ohne das er den Blick für das Wesentliche, die Buchvorlage, verliert.
So gelingt es dem Film (130 min.) trotz weniger Längen, den Zuschauer zu fesseln und gleichzeitig einen Einblick in die tragische tibetische Geschichte dieser Zeit zu geben.
Zwar ist Annauds Erzählweise der Ereignisse im Gegensatz zu Martin Scorseses „Kundun" mehr auf die typische Erzähltechnik eines Hollywood-Streifens beschränkt, doch geling dem Regisseur vorbildlich, den schmalen Grat zwischen Kommerz und Anspruch u durchschreiten.
Auch die DVD ist insgesamt gelungen. Schöne animierte Menüs und gelungene Extras (Quiz, Making-Of, diverse Trailer,...) geben Einblick in die Entstehung des Films und seinen historischen Bezug.
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32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Traum in High Defenition !, 13. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Sieben Jahre in Tibet [Blu-ray] (Blu-ray)
Nach langer Wartezeit ist nun endlich einer der besten Filme von Regiemeister Jean Jacques Annaud auf Bluray erhältlich.
Hier haben die Verantwortlichen bei Constantin-Film wirklich alles richtig gemacht:das Bild ist HD in Vollendung.
Der Kontrast,die strahlenden(aber nicht überstrahlenden)natürlichen Farben,der Schwarzwert bei den Nachtszenen und eine fantastische Plastizität -hier ist der ideale Film um Freunden und HD Neueinsteigern den absoluten Unterschied zw.DVD und Bluray vorzuführen!
Der Film ist 11 Jahre alt und sieht so aus,als wäre er erst gestern im Kino gelaufen.-Warum haben eigentlich nicht alle Blurays diese Qualität?

Also,mein Tipp für alle HD-Fans die ein fast dreidimensionales Tibet auf ihrem Plasma oder LCD-TV sehen wollen:für diesen guten Preis holen und niemals wieder weggeben....niemals.....!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Reise zum Ursprung, 18. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Sieben Jahre in Tibet (DVD)
Sieben Jahre in Tibet , eine Zeit,in der Heinrich Harrer Grenzen überwinden musste, um sein Leben neu zu entdecken. Aber auch sieben Jahre ,in denen der junge Dalai Lama mit den Grausamkeiten an seinem Land konfrontriert wurde.Der friedliche, ehrliche Umgang mit der Welt,beeindruckt den österreichischen Bergsteiger so tief,daß er eine Freundschaft zu seiner Heiligkeit aufbaut. Die reale Schwester des Dalai Lama spielt im Film mit und weist Heinrich Harrer ein ,in das Leben im Potala und der Art,wie dem jungem Kundün zu begegnen ist.

Dort sitzt also der Ozean des Wissens und Brad Pitt spielt eine ungeschickt unterwürfige Begrüssung. Mit seinem Humor und gleichzeitig tiefer Weisheit antwortet ihm der Junge.Von da an besteht eine Freundschaft zum Bergsteiger ,der vor der englischen Besatzung in Indien geflohen ist.Die Geräuschkulisse ,meditierender Mönche und Gebetshörner vermittelt etwas von der Lebensweise der Tibeter. Sehr tief geht der Film darauf jedoch nicht ein, die Geschichte des Bergsteigers steht im Mittelpunkt. Doch eine aufwendig gestaltete Kulisse ,mitwirkende buddhistische Mönche, eingeflogene Yaks und die bildgewaltige Bergwelt lassen umsomehr sprechen.Gedreht wurde übrigens in Indien und Argentinien,wie man im Bonusmaterial erfahren kann.Dieses bietet weitere Einblicke ins Thema und wertet diese DVD auf.

Die Invasion der chinesischen Besatzer und all ihre Grausamkeit eröffnen sich im Film.Dieser Kinofilm hat Brad Pitt und Annaud quasi auf die Abschussliste gesetzt. Was gezeigt wird ,ist jedoch mittlerweile grausamer Alltag in Tibet.Er gibt lediglich die Realität wieder.

Mir persönlich fehlten Einblicke in den tibetischen Buddhismus in diesem Film ,und eine weitere Sicht auf das Leben des 14.Dalai Lama.

Die aufwendige Rekonstruktion und die Schauspielleistung aller Darsteller entschädigen dies.Vielleicht wäre der Film sonst nicht emotional genug...

Sieben Jahre in Tibet ist zugleich interessant für alle, die sich einarbeiten in den tibetischen Buddhismus , den Vajrayana oder in die Geschichte um dieses Land, dem Dach der Welt.

Das Lachen dieser Menschen leuchtet bis in den europäischen Alltag und darüber hinaus.

Taschi Delek !

Tom Netzer
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erstaunliche Wirkung, 11. November 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Sieben Jahre in Tibet [VHS] (Videokassette)
Die Verfilmung der einzigartigen Dokumentation des Österreichers Heinrich Harrer zeigt in atemberaubenden Bildern die letzten sieben Jahre des tibetischen Reiches. Die bis dahin nahezu unbekannte tibetische Kultur wird dem Zuschauer hier auf einfühlsame Weise sehr nahe gebracht. Der Film hält sich nicht mit langem Vorgeplänkel auf. Während das Buch fast 100 Seiten benötigt, um sich in Tibet wohlzufühlen, verzichtet der Film auf die lange Ausführung jedes einzelnen Schrittes von Heinrich Harrer auf seinem beschwerlichen Weg nach Tibet. Die überaus gastfreundliche Natur der Tibeter, die unschuldige Art, mit der sie ihr tägliches Werk tun und die für uns Europäer ungewöhnlichen Verhaltensweisen faszinieren ebenso, wie die ungewöhnliche Freundschaft des kleinen Dalai Lama zu dem Fremden Heinrich Harrer. Ein Kompliment an dieser Stelle an den jungen Schauspieler, der den Lama spielt. Sehr natürlich und kindlich im einen und weises Oberhaupt einer Nation im anderen Moment. Verletzlich und dennoch geradlinig. Die von Brad Pitt schon bekannte kühle, gelassene Darstellung des Sympathieträgers, die hervorragende Umsetzung des anfangs unsicheren, später heimischen Fremden, überzeugt vor einer atemberaubenden Kulisse des Daches der Welt. Der Film vermittelte mir auf diese Weise ein erstaunliches Interesse am Buddhismus und Lamaismus.
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23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hallo, kennt keiner diesen tollen Film ?, 8. Januar 2001
Rezension bezieht sich auf: Sieben Jahre in Tibet (DVD)
Leute , Leute, wo bin ich den hier gelandet? Niemand hat je eine Rezension über " Seven Years in Tibet " geschrieben ? Dann nehme ich diese Ehre dankend an. Auch , wenn der Film schon etwas älter ist und in sich im Keller der Charts tummelt, sollte man ihn nicht vergessen zu würdigen. Fangen wir mit der Regie an : Jean - Jaques Annaud. Beim Film " Der Name der Rose " sollte es jedem bimmern im Kopf. Dieser Film stammt von diesem Herrn. Er hat mal wieder ein geschicktes Händchen gezeigt die Brisanz der Konflikte mit der schönen mystischen Atmosphäre Tibets und der Berge in Gleichgewicht zu bringen. Meiner Meinung eine erstklassige Arbeit. Ausserdem ist dieser Film eine Biografie über das Leben Heinrichs Harrers in Tibet, der dies in einem Buch (gleicher Titel) schriftlich niedergelegt hat. Genialer dazu, dass er die bröckelnde Partnerschaft zwischen Harrer und seiner Frau aufgezeigt hat ( die im Buch gar nicht erwähnt wird ) und einen Exil - tibetanischen Diplomaten beauftragt hat, ihm das Leben in Tibet so exakt und detailliert zu zeigen wie es nur geht(genial). Auch die Schauspieler , nicht nur Brad Pitt und David Thewils , sehen gut aus , auch die asiatischen Schauspieler zeigen , dass sie ihre Forderungen der Regie verstanden haben. Die schöne Musik untermalt die Geschichte und Atmosphäre. Die DVD ist ganz in Ordnung , was Bild , Akustik und Matrial angeht. An einigen Stellen ist das Bild unscharf, was ich allerdings nicht verstehen kann , weil der Film nun wirklich nicht ein Oldie ist , sondern erst vier Jahre auf dem Buckel hat. Deswegen gebe ich ihn auch einen Punkt Abzug, was aber niemanden davon abhalten sollte,den Film sich anzusehen. Grossartig ist dieser alle Mal. Bravo.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sehenswert, 9. März 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Sieben Jahre in Tibet (DVD)
Ich fand "seven years in tibet" absolut sehenswert und zwar in jeder Hinsicht:
Wunderschöne Landschaftsaufnahmen, faszinierende Schauspieler, eine spannende (zum grossen Teil wahre) und bewegende Story und auch offene Kritik an China, welches das kleine Tibet vergewaltigt, über eine Million Menschen getötet und tausende Kloster zerstört hat.
Der Film durfte übrigens nicht in Tibet gedreht werden, deswegen zog die Filmcrew nach Argentinien.
Es sollte mehr Filme dieser Art geben!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen gelungener Film !, 27. Juli 2003
Rezension bezieht sich auf: Sieben Jahre in Tibet (DVD)
Eine gelungene Umsetzung eines beeindruckenden Abenteuers eines beeindruckenden Mannes! Wenn man allerdings das Buch gelesen hat und auch die Biographie Harrers, dann merkt man schnell, dass die dramatischen Ereignisse eher "auf Hollywood" getrimmt wurden. Im weltbekannten Buch werden die Abenteuer wesentlich dramatischer geschildert und es ist kaum zu glauben, dass man die dort geschilderten Strapazen überhaupt überstehen kann.
Die Ausstattung und die Bilder sind prächtig, Tibetische Mönche und sogar die Schwester des Dalai Lama spielen im Film mit. Brad Pitt zeigt eine gute Leistung, doch viel bedeutender ist es, dass die sehr gut spielenden "Laiendarsteller" dem Film eine überzeugende Authentizität verleihen. Die Besetzung Tibets durch die Chinesen wird schonungslos dargestellt und Brad Pitt und Co. sind nunmehr in China "unerwünschte" Personen. So kann es eben kommen, wenn man einen "mutigen" Film macht. Schade ist es, dass Indien vor den Chinesen "einknickte" und der Drehort nach Argentinien verlegt werden musste. Bei einem 70 mio Budget hätte man in Indien ein richtiges Kloster ausbauen und nutzen können. Schließlich wurden in China über 6000 zerstört! Fazit: ein beeindruckendes Filmvergnügen mit guten "spezials" in Deutsch UND in Englisch!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So muß eine Blu-ray aussehen! Spitze!, 9. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Sieben Jahre in Tibet [Blu-ray] (Blu-ray)
Wenn so jede Blu-ray aussehen würde, egal ob alt oder neu, dann wäre ich überaus zufrieden. Denn dieses Bild ist traumhaft gut! Farben, Schärfe und Tiefe, klasse! Ich kam aus dem Staunen nicht mehr raus. Ebenso verhält es sich mit dem sehr guten Ton. Dieser wurde wirklich wunderbar auf alle Boxen abgemischt. Spitze.

Dieser Film ist schon allein wegen des Bildes ein Muß!!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Traumhaft!!, 28. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Sieben Jahre in Tibet [Blu-ray] (Blu-ray)
Auf Blu-ray ist der Film eine Wucht. Hier stimmt einfach alles Bild und Ton. Na und der Film ist ja sowieso ein Meilenstein.
Die Blu-ray kann man bedenkenlos kaufen.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Reise durch innere und äußere Welten, 22. März 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sieben Jahre in Tibet (DVD)
Sieben Jahre in Tibet

Dieser Film beschreibt nach einer wahren Lebensgeschichte, wie ein Österreicher, der vom Bergsteigen fasziniert, um nicht zu sagen besessen, ist und den Nanga Parbat im Himalaya besteigen will, durch die Kriegswirren auf der Flucht aus einem britischen Gefangenenlager in Indien nach Tibet gerät und dort die Bekanntschaft des Dalai Lama macht.

Er wurde gedreht nach Heinrich Harrers Autobiographie, die den gleichen Titel trägt. Heinrich Harrer war bis an sein Lebensende (2006) mit dem Dalai Lama befreundet.

Wie weit es Unterschiede zwischen dem Buch und dem Film gibt, kann hier nicht erörtert werden.

Zu Beginn (Bahnhofsszene) erfährt man etwas über die Stimmung im nationalsozialistisch besetzten Österreich, sieht den Versuch der nationalsozialistischen Partei, den erfolgreichen Bergsteiger für Propagandazwecke zu missbrauchen und seine Art, sich dagegen zu wehren. Ihm geht es nur ums Bergsteigen. Dafür verlässt er- wie er glaubt für eine kurze befristete Zeit- seine hochschwangere Frau.

Dann folgen Szenen über das Bergsteigen - herrliche Landschaftsaufnahmen - in denen der Eigensinn und die Rücksichtslosigkeit des Heinrich Harrer (Brad Pitt) immer wieder deutlich werden. Schließlich werden die Bergsteiger gefangen genommen. Harrer flieht mehrmals aus der Gefangenschaft, wird immer wieder eingefangen, bis er schließlich zusammen mit dem Expeditionsleiter Peter Aufschnaiter (David Thewlis) nach Tibet entkommt.

In Aufschnaiter, dem Leiter der Expedition, erleben wir einen Europäer, der bereits vor seinem Tibetaufenthalt Züge trägt, die ihrem Wesen nach buddhistisch sind. Er sieht sich immer wieder genötigt, seinem Kollegen klarzumachen , was "Karma" ist, nämlich das Prinzip von Ursache und Wirkung. Er spricht zu ihm über Verantwortung beim Bergsteigen, Wahrhaftigkeit, Achtsamkeit in Hinblick auf Konsequenzen der eigenen Handlungsweise für andere, Respekt.

In Tibet schließlich wird gezeigt, wie wohltuend der Einfluß der Tibeter auf den zunächst auch hier sehr egozentrischen Harrer ist.

Man erlebt den Beginn einer Freundschaft zwischen dem Dalai Lama als Kind im Potala-Palast, der "alles wissen" möchte, und dem zwar weit gereisten aber innerlich unwissenden erwachsenen Star-Bergsteiger, der Lehrer des Dalai-Lama wird, die Stadt vermißt und auf Wunsch des Dalai Lama auch ein Kino baut. Harrer seinerseits erfährt Unterstützung , wenn es darum geht, die Trennung von seinem Sohn, der nichts von ihm wissen will, zu verarbeiten und eine Wiederbegegnung in Frieden möglich zu machen.

Man erfährt auch - wie beiläufig- etwas über die tibetische Prophezeiung, die besagt, dass die Invasion kommen wird, wenn westlich gekleidete Menschen in Tibet auftauchen und - so wird es hier gezeigt- über die Intrige, die inszeniert wird, um den Chinesen einen Vorwand für die Okkupation zu geben.

Man sieht den Dalai-Lama als Kind um Möglichkeiten ringen, seinem Volk zu helfen, und erlebt den Einmarsch der Chinesen; während einer der Europäer in seine Heimat zurückkehrt und seinem mittlerweile 7 Jahre alten Sohn begegnet.
Aufschaiter bleibt in diesem Film in Tibet. Er hat eine tibetische Frau geheiratet.

Die sehr versöhnlichen und hoffnungsvollen Schlussbilder zeigen Vater und Sohn Harrer in Europa auf einem schneebedeckten Gipfel die tibetische Flagge hissen.

Es ist ein Film, der sehr viel Zeitgeschichte enthält und - in zum Teil sehr stiller Weise und leisen Szenen - viel aussagt über die Unterschiede der Weltanschauungen und die mögliche fruchtbare Zusammenarbeit von Europa und Tibet. Für manchen mag ein mehrmaliges Ansehen nötig sein, um das zu erkennen. Das würde ich ohnehin empfehlen. Der Film ist wirklich sehr sehenswert.
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Sieben Jahre in Tibet
Sieben Jahre in Tibet von Heinrich Harrer (DVD - 2008)
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