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16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Und Hollywood kann bloß noch kopieren...
Der entnervte Zuhälter Jung-ho, nebenbei ein ehemaliger Polizist, bezichtigt einen Kunden des Mädchenhandels. Als er ihn aufspürt und (mehr oder minder freiwillig) der Polizei übergibt, gibt sich der Fremde als Prostituierten-Mörder aus und wird festgehalten, jedoch nur für 12 Stunden; verstreicht diese Frist, ohne dass ein Beweis für...
Veröffentlicht am 29. November 2009 von Daniel B.

versus
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spannend, aber teilweise zynisch brutal.
Dieser Cop auf Abwegen-Thriller leidet jenseits seiner unnötig brutalen Szenen an einem allzu schlingernden Plot, sowie an seinen Nebenerzählfäden, die den Film unnötig aufblasen - und also schließlich an seiner zu langen Lauflänge von knapp über zwei Stunden. Eingedampft auf 90 Minuten wäre THE CHASER eine atemlose straighte...
Veröffentlicht am 14. Juli 2012 von Schneeland [mono.micha]


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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spannend, aber teilweise zynisch brutal., 14. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: The Chaser (DVD)
Dieser Cop auf Abwegen-Thriller leidet jenseits seiner unnötig brutalen Szenen an einem allzu schlingernden Plot, sowie an seinen Nebenerzählfäden, die den Film unnötig aufblasen - und also schließlich an seiner zu langen Lauflänge von knapp über zwei Stunden. Eingedampft auf 90 Minuten wäre THE CHASER eine atemlose straighte Daumenschraube geworden, die einen nicht mehr aus dem Griff gelassen hätte. Dennoch hat der Film einige Meriten: die Schauspieler überzeugen, eine leichte Ironie durchweht einige relaxtere Szenen und vor allem: die dunklen und unübersichtlichen Verfolgungsszenen bei Nacht in den engen Vorortgassen sind äußerst gelungen.
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16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Und Hollywood kann bloß noch kopieren..., 29. November 2009
Rezension bezieht sich auf: The Chaser (DVD)
Der entnervte Zuhälter Jung-ho, nebenbei ein ehemaliger Polizist, bezichtigt einen Kunden des Mädchenhandels. Als er ihn aufspürt und (mehr oder minder freiwillig) der Polizei übergibt, gibt sich der Fremde als Prostituierten-Mörder aus und wird festgehalten, jedoch nur für 12 Stunden; verstreicht diese Frist, ohne dass ein Beweis für seine Behauptungen gefunden wird, muss der Mann freigelassen werden. Was nur das Publikum weiß: der Mann ist tatsächlich ein Mörder und eines von Jung-hos Mädchen ist noch am Leben, was dem Killer freilich gar nicht passt... Soviel zur Handlung.

Die ungeheuerliche Rasanz und konstante Spannung dieses Film entsteht vor allem durch das geschickte Aufgreifen der Tradition des analytischen Dramas, die dem Publikum stets einen Vorteil gegenüber den Protagonisten einräumt: als Zuseher weiß man immer mehr als die handelnden Personen, was dem Regisseur freie Hand lässt bei der Steuerung vom Empathie und Emotionalisierung. Sehr geschickt spielt der Film mit unseren Erwartungen und Ängsten, lässt uns eiskalt dabei zusehen, wie sich die Protagonisten in die Ausweglosigkeit manövrieren.

Die Bildsprache ist kühl und verzichtet auf nervige Farbfilter-Spielereien oder halsbrecherische Kamerafahrten, die nur ablenken würden; tatsächlich mutet der Film positiv altmodisch an, obwohl er das Prinzip der enthüllenden Verhüllung völlig verwirft: jeder Schlag ins Gesicht, jede Foltermethode wird uns gezeigt; beinhart geht es zur Sache, ohne dass sich der Film dabei im Overkill verliert. "The Chaser" balanciert geschickt zwischen Thriller- und Horroelementen, was ihn durchaus in die Tradition von "Sieben" oder "Das Scheigen der Lämmer" stellt. Die auf der DVD-Hülle angestellte Parallele zu "Oldboy" sollte man dabei ignorieren: mit dieser großaritgen Parabel über Gewaltmechanismen und die Maschinerie der Rache hat der Film wenig zu tun und es würde "The Chaser" bloß in einen Schatten stellen, in dem der Film nichts verloren hat. Dieser Thriller bemüht sich um Eigenständigkeit, wenngleich er voller Zitate ist: wer ganz genau aufpasst, wird eine wunderbare Hommage an die großartige "Türklingel-Szene" aus "Das Schweigen der Lämmer" entdecken.

Woran man sich bei koreanischen Filmen, und eigentlich bei allen Asia-Produktionen, gewöhnen muss, ist das Problem der Synchronisation. Es macht im Grunde wenig Sinn, sich den Film im Original anzusehen, wenn man kein Koreanisch spricht oder zumindest verstehen kann. Diese Sprache scheint mir eine sehr druckvolle zu sein, was man auch an der eigenwilligen Dialogführung erkennen kann: es geht viel theatralischer zu, es wird viel mehr kommentiert und laut nachgedacht. Semantik und Syntax weichen denkbar weit vom Englischen und Deutschen ab; diese große Sprachbarriere, die ja auch eine kulturelle ist, kann nur sehr schwer überbrückt werden. Aber da Schauspiel immanent von Sprache lebt, werden wohl nur wenige Europäer in den Genuss eines völligen Zusammenspiels von Bild und Dialog kommen. Man ist also auf die oft sehr reißerische (deutsche) Synchronisation angewiesen, ob man es nun will oder nicht.

Sei es wie es sei: "The Chaser" ist ein, trotz aller Brachialität, präzieser, messerscharf beobachteter und (sofern ich das nachvollziehen kann) einigermaßen gut gespielter Thriller, der zwar von ganz großen Vorbildern belebt wurde, aber trotzdem, oder gerade deshalb, wunderbar eigenständig geraten ist. Eine Empfehlung an Freunde des Nervenkitzels!
Und um noch kurz auf den Titel dieser Rezension zu kommen: Hollywood plant ein Remake; man darf ruhig darauf gespannt sein, wenngleich ich wenig davon halte, ein eingerittenes Pferd umzusatteln. Das hat etwas von Bevormundung des Publikums, also lieber zum Original greifen!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Duell der Nacht..., 12. März 2010
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: The Chaser (DVD)
Joong-ho (Kim Yun-seok) war mal ein korrupter Bulle, wurde aber vom Dienst suspendiert. Inzwischen verdient er gutes Geld als Zuhälter. Doch einige der Mädchen sind verschwunden. Joong-ho vermutet, dass sich die Mädchen entweder aus dem Staub gemacht haben oder aber von einem geschäftstüchtigen Freier verschleppt wurden, der die Mädchen verkauft.
Um die Kassen zu füllen arbeitet der Ex-Bulle mit kriminellen Mitteln, so etwa sollen arglose, aber auch gut situierte Freier danach noch um ein bisschen Geld erpresst werden. Die junge, alleinerziehende Mutter Mi-jin (Seo Yeong-hie) ist das einzige verfügbare Callgirl, auf dass er heute Abend zurückgreifen kann. Da meldet sich auch ein junger Mann, der die Dienste eines Mädchens will. Bald sitzt Mi-jin im Auto von Young-min (Ha Jung-woo) und begleitet ihn in seine Wohnung. Dieses Haus liegt in einer ruhigen Straße, ein hügeliges Gelände umgibt das Gebäude. Joong-ho hat inzwischen herausgefunden, dass immer vorher dieser eine Freier bei ihm angerufen hat, bevor eines seiner Mädchen verschwand. Der vorher ausgemachte Handyanruf von Mi-jin, wo sie sich befindet, bleibt aber aus. Noch ahnt keiner, dass der junge Typ ein gestörter, krankhafter Serienkiller ist und Joong- ho sein Verfolger...
Zwischen September 2003 und Juli 2004 wurde Seoul von einer erschreckenden Mordserie heimgesucht. Ein ehemalige Häftling tötete 21 Menschen, vor allem Prostituierte. Er zerstückelte und verspeiste die Leichen. Dieser in Südkorea extrem bekannte Fall diente als Grundlage für Na Hong-jins Regiedebüt "The Chaser", der ganz in der Tradition eines weiteren hervorragenden Serienkillerfilms aus Südkorea "Memories of a Murder" von Bong Joon-ho steht.
Beide Werke ähneln sich vor allem dadurch, dass sie das Thema unkonventionell und weit entfernt von den sonstigen gängigen Strukturen dieses Genres inszenierten.
In beiden Filmen kommt auch die Polizei extrem schlecht weg: Ein durchgeknallter, prügelnder Haufen von korrupten Zeitgenossen und extrem unfähig effiziente und erfolgreiche Polizeiarbeit zu leisten. Zudem sitzt diesen Chaoten immer auch ein völlig bornierter Staatsanwalt im Nacken.
So wird der Zuhälter in die Rolle des Verfolgers gedrängt und durch neonglitzernde Straßenschluchten, verwinkelte Gassen und versiffte Hinterhöfe begibt er sich auf die Suche nach dem eher unscheinbaren Mörder und dem eventuellen Opfer...
Ein sehr spannender Genrebeitrag...
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Furioser Serienkillerthriller, 16. Mai 2009
Von 
Frank Linden (Troisdorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Chaser (DVD)
Der Zuhälter Joong-Ho war früher Polizist.
Das hilft ihm nun bei der Suche nach mehreren verschwunden Mädchen die für ihn arbeiten.
Er vermutet das eine Bande dahintersteckt die, die Mädchen verkauft hat.
Als ein weiteres seiner Mädchen, Mi-Jin, verschwindet platzt ihm der Kragen und er macht sich auf die Suche nach ihr.
Er findet heraus das nur 1 Mann die verschwunden Mädchen zu sich bestellt hat und auf dem Weg zu ihm kollidiert sein Wagen mit einem anderen Auto.
Der Unfallgegner ist der seltsame Yeong-Min.
Als dieser flüchtet ahnt Joong-Ho nicht wenn er da vor sich hat und das dies der Auftakt zu den härtesten 2 Tagen seines Lebens werden wird.

The Chaser aus dem Jahr 2008 ist ein hochklassiger, düsterer und rasant inszenierter Serienkillerthriller aus Südkorea der auf wahren Begebenheiten beruht.
Atmosphärisch dicht und intensiv gespielt zählt er zu den Referenztiteln des Cinema Asia und des gesamten Genre.
Geradezu brachial agieren die Protagonisten was dem ganzen einen speziellen Touch verleiht...Typische Heldenfiguren sucht man hier vergeblich.
Auch die Dialoge und der Soundtrack sind stimmig.
Für zartbesaitete ist der Film eher ungeeignet, wartet er doch mit einigen deftigen Szenen auf die recht blutig geraten sind.
Ansonsten ist der Film eine klare Empfehlung für Freunde der härteren Thrillerkost und von asiatischen Filmen generell.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Lude und der Killer, 4. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: The Chaser (DVD)
Dieser unheimlich spannende Krimi fällt durch seine neue Handlung und seine Machart besonders auf.
Die Ausgangssituation der beiden Gegenspieler ist dabei recht ungewöhnlich: Zuhälter und Ex Cop Joong-ho (ganz toll Kim Yun-seok), dem seine ‘Pferdchen abhandenkommen, jagt einen Massenmörder (Ha Yung-woo).
Das geht recht logisch von statten und die Spannungsschraube wird vor allem gegen Ende ständig angezogen. Es ist ein Nachtfilm mit viel schwarz und fast genauso viel rotem Blut. Das ist nur zu ertragen, weil es zwischendurch menschlich rührende Szenen gibt. Die kleine Tochter der Nutte (Kim Yu-jeong) z.B. ist vorlaut und cool und rührt nicht nur das Herz von Joong-ho.
Zweifelhafte Verhörmethoden ermöglichen Geständnisse durch Gewalt, die natürlich nicht rechtskräftig sind. Doch die psychologische Falle schnappt dann später umso eindrucksvoller zu. Bevor die Spannung ins Unerträgliche steigt, ironisiert die Handlung mit raffinierten Wendungen eine zweite Konfrontation von Opfer und Killer. Die letzte Bluttat vor dem Showdown wird in Slomo ohne Ton nur mit Musik unterlegt und wirkt doppelt brutal.
Eine gelungene Mischung aus pickelharter Action und emotionaler Rührung mit ungewöhnlichen Situationen voller Witz und Menschlichkeit.
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15 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kafkaesk auswegslos, 2. November 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Chaser (DVD)
Dass das asiatische Kino vollkommen andere wege geht, als wir es von unserem hollywood-west-kino gewohnt sind, haben wir schon bei OLD BOY erfahren. das, was asien an kinowerken zu uns rüberschippert sind filme von absoluter meisterklasse für cineasten, die wagen, auch unkonventionelle kost zu verdauen.

die geschichte ist einfach erzählt:
zuhälter sucht entführer seiner prostituierten. dass er in ein vespennest gestochen hat, stellt er in der hälfte des filmes fest. dieser stich jedoch tut aber umso mehr weh.
the chaser konzentriert sich auf den jäger und den gejagten. wobei manchmal nicht ganz klar ist, wer denn nun wer ist. der mörder oder der zuhälter. dieser film ist eine abwärtsspirale in die menschlichen abgründe. gewalt, sex, alkohol, menschenhass, inkompetenz. das ganze gepaart mit einer sehr, sehr bösen note humor.
wer old boy mochte, infernal affairs für genial hält, wird mit diesem film seinen meister finden.
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5.0 von 5 Sternen Hart, nicht herzlich, 5. März 2010
Rezension bezieht sich auf: The Chaser (DVD)
Ex-Polizist Joong-ho ist mittlerweile Zuhälter. Seine Mädchen verschwinden plötzlich spurlos. Er findet den Täter, kann jedoch seine Exkollegen nicht von dessen Schuld überzeugen. Was ihm übrig bleibt, ist ein Rachefeldzug, der bis zum furiosen Finale hochspannend ist.
Über einen Zeitraum von 24 Stunden nur geht die Handlung. Entsprechend schnell und packend der Film.
Nichts für zarte Gemüter. Ein Fest für die Anhänger koreanischer Action der Superklasse.
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4.0 von 5 Sternen Hat was, 21. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: The Chaser (Amazon Instant Video)
Durchaus spannender Thriller, der aber seine Längen hat.

Das was mir an dem Film gefällt, is das kaum Gebrauch von
dramatischer Musik gemacht wird, um eine Szene wirken zu lassen,
die Bilder sagen alles.
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5.0 von 5 Sternen TOP, 30. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Chaser (DVD)
Vielen Dank.
War TOP zufrieden damit !
guter Preis, tolle Qualität, jederzeit sehr gerne wieder.
wünsche Ihnen noch weiterhin Alles Gute und viele andere
(ebenso) zufriedene Kunden.
Bis nächstes mal
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5.0 von 5 Sternen einfach gut, 16. November 2013
Rezension bezieht sich auf: The Chaser (DVD)
Super Film unbedingt ansehen, tolle Atmosphäre, ich habe zig koreanische Drama/Mysterie/Thriller gesehen und das ist der BESTE. Hier kann man nichts falsch machen.
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The Chaser
The Chaser von Kim Yun-Seok (DVD - 2008)
EUR 6,97
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