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am 19. Januar 2009
Einerseits wird "Jenseits der Wahrheit" viele Fans enttäuschen. Lange musste man auf den zweiten Film warten und muss nun leider sagen, dass er atmosphärisch ist, aber auch ganz anders als erwartet und bei weitem nicht ideal. Das Zwischenmenschliche und die Glaubensfragen rücken mehr in den Vordergrund. Mulders neue Synchronstimme tut seinen Teil dazu bei, den Film sabotieren zu wollen.
Andererseits muss man zugeben das der Film den ersten Teil und die ganze Serie abrundet, viele Fragen beantwortet und einfach eine Gelegenheit bietet, nach fast 10 Jahren mal wieder so richtig in Erinnerungen zu schwelgen und auf "alte Bekannte" zu treffen. Außerdem ist es auch eine Wohltat von Chris Carter, dass sich Scully und Mulder nun endlich (!) gefunden haben.
Von der Ästhetik ist "Jenseits der Wahrheit" jedenfalls exzellent. Besonders gelungen ist auch der Soundtrack, der das klassische Thema neu aufgreift.
Das eine Story inszeniert wurde, die ohne Aliens und Verschwörungen auskommt, ist "kein müdes Winken eines zahnlosen Greises", sondern ein gut durchdachter Schachzug. Spannend und schockierend ist der Fall ohnehin sehr! Aber wenn man mal darüber nachdenkt ging es bei "Akte-X" noch nie wirklich nur um Ausserirdische oder das Übernatürliche, sondern um den Glaube an all diese Dinge ("I Want To Believe").
Wie Mulder am Ende des Films so treffend sagt: "...Ist das nicht die Antwort auf alles? Ich meine DIE Antwort...".
Dies wird im Film umso deutlicher! Scully glaubt zu Beginn des Filmes an fast nichts mehr, weder an das Übernatürliche noch an den Glaube an sich. Verzweifelt klammert sie sich an die Hoffnung ein todkrankes Kind retten zu können. Doch als alle anderen es schon aufgeben, wird ihr klar wie wichtig ihr Glaube ist. Mulder hingegen versucht zu vergessen. Es braucht nur einen kleinen Anstoß, in Form eines pädophilen Priesters und ominöse wissenschaftliche Experimente. Beide hingegen verlieren nie den Glaube an ihre Liebe, die sie einfach nicht aufgeben können.
Doch am Ende des Films muss man sich fragen: Wie weit darf Glaube gehen? Kann zu viel Glaube unmenschlich sein? Wo liegen die Grenzen? Wie weit darf man gehen um das zu retten was man liebt?
Fazit: Nicht der beste Fall von Scully und Mulder, aber allemal spannend und der perfekte Abschluss für diese Serie die TV-Geschichte geschrieben hat. Die Wahrheit ist da draußen, also bildet euch euer eigenes Urteil!
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VINE-PRODUKTTESTERam 27. November 2008
Bevor Dana Scully (Gillian Anderson) und Fox Mulder (David Duchovny) ihre Akte X schlossen und ihren Job als FBI-Agenten an den Nagel hängten, suchten sie neun TV-Staffeln und einen Kinofilm lang nach der Wahrheit. Irgendwo da draußen müsste sie sein, hieß es immer in der Serie.

Der neue Kinofilm knüpft nicht gleich an das Ende der Serie an, sondern sechs Jahre später. Der Film ist eigenständig, so dass selbst jemand, der die Serie nicht kennt, ihn verstehen kann. Man sieht, wie Scully in ihrem eigentlichen Beruf als Ärztin Fuß gefasst hat. Mulder dagegen hat Probleme, er befindet sich in einer besonderen Art von Midlife-Crisis.

In Virginia verschwinden Frauen. Das FBI tappt im Dunkeln. Die einzige Spur, die es gibt, sind Visionen des mysteriösen Ex-Pristers FatherJoe (Billy Connally). Als eine FBI-Agentin verschwindet, reaktiviert das FBI die Agentin Dakota Withney (Amanda Peet) sowie Scully und Mulder für diesen neuen Fall in der neu eröffneten Abteilung für paranormale Ereignisse.

Bei einer großen Suchaktion führt Father Joe das FBI zu einer Stelle, wo einzelne Körperteile unter dem Schnee liegen. Außerdem behauptet Father Joe, die FBI-Agentin sei immer noch am Leben.

Mit dem Film wollte der Akte X ' Schöpfer Chris Carter eine besonders düstere Akte aufmachen. Es ist ihm beinahe gelungen. Der Film hat wirklich eine sehr düstere Atmosphäre. Aber irgendwie kippt etwas um, auf einmal läuft der Film in die falsche Richtung. Er ist eigentlich nicht so mysteriös, er ist mehr Krimi mäßig und es ist nur eine Frage der Zeit, wann der perfide Verbrecher gefasst wird. Scully, die mir persönlich immer sympathisch war, zickt plötzlich, was ich überhaupt nicht verstanden habe. Das FBI will weiterhin im Dunkeln tappen und zickt genauso nur Mulder will unbedingt die Wahrheit dort draußen finden. Allein? Ja, ganz allein.

Also, ich war von dem Film etwas enttäuscht. Habe mir doch mehr erhofft, für mehr als drei Sterne reicht es einfach nicht.

Ach ja, Mulder hat eine neue deutsche Synchronstimme. Eine Überraschung, aber die fremde Stimme macht ihn nicht weniger sympathisch, finde ich.
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am 28. Oktober 2013
Als Akte X vor 20 Jahren ihren Ursprung fand, hätte wohl niemand damit gerechnet, welche Popularität sie erobern wird.
Sie gilt als Mutter aller Mysteryserien. Unheimlich, düster und selbst heute noch irgendwie faszinierend.
Zum Schluß hin merkte man jedoch, dass den Machern die Ideen ausgingen - Das Finale war auch nicht gerade ein würdiger Abschluss.

Nun also ein zweiter Kinofilm - machen es die Produzenten noch wett? Meine Meinung im Vorfeld gesagt: Nein.
Der Inhalt ist schnell erzählt: Eine junge Agentin wurde entführt. Das FBI bittet Scully und Mulder (beide lange nicht mehr als Agenten im Dienst) um Hilfe. Unterstützt werden sie dabei von den Visionen eines verurteilten Ex-Priesters. Bald verschwindet eine zweite Frau...

Netter Thriller, bei dem jedoch der erwartete X-Faktor auf der Strecke bleibt.
Möglicherweise haben sich die Produzenten (wie auch ich) die Frage gestellt, ob Alien-Verschwörungen heute noch zeitgemäß sind.
Doch selbst wenn es so wäre - mehr Mystery hätte dem Streifen sicher nicht geschadet.

Das einzig Übernatürliche waren die Visionen des Priesters, was aber irgendwie erzwungen wirkte und dem Filminhalt im Grunde garnichts zur Sache tat. Man hätte es genauso gut weglassen können.
Es geht vorrangig um den Glauben - aber um welchen Glauben? An Gott? Der Akte X-Fan darf sicher mehr erwarten.
So ist es nicht verwunderlich, dass der Fan entäuscht den Kinosaal verlässt.

Geht man ohne Erwartungen an den Film, bekommt man jedoch einen soliden Thriller, der durchaus Spannung und ein recht interessantes Finale bietet, obgleich er mit Akte X wenig zu tun hat.
Wenn da nicht diese Rahmenhandlung wäre, in der wir zum ersten zuschauen dürfen, wie die einstigen Kultfiguren, nun als kompliziertes Liebespaar, ein deprimierendes Dasein fristen.

Scully arbeitet mittlerweile als Ärztin in einem Kinderkrankenhaus, und ist irgendwie nur am Rumzicken. Von ihrer damaligen Stärke ist nichts mehr zu spüren.
Und Mulder...ja der verkümmert in seinen Kämmerchen und scheint nun komplett den Verstand verloren zu haben.
Die ziemlich überflüssige Beziehungskrise der Beiden hat lediglich zur Folge den Film zähflüssiger zu machen.
Zusammenarbeiten sieht man die Beiden kaum - sie agieren sogar eher gegeneinander.

Die Frage ist doch: Warum schaute man damals (und heute noch) so gern Akte X? Unter anderem wegen der Faszination am Übernatürlichen, den ungewöhnlichen Geschichten und dem einzigartigen Zusammenspiel der beiden Hauptfiguren.
Muß es denn wirklich sein, dass man all das über Bord wirft?

Zweites Manko: Ich kann mich noch sehr genau erinnern, wenn ich früher so durch`s Fernsehprogramm schaltete, auf einen Sender hängen blieb, weil mir an dem, was da grad flimmerte, irgendwas bekannt vorkam - das Feeling, die Musik...warte mal, das ist doch Akte X, oder?
Doch genau dieses Vertraute, dieser Flair, das fehlt dem 2. Film einfach - das ändert sich auch - aus den oben genannten Gründen - mit dem Auftreten der Hauptfiguren nicht.

Ich überlegte eine Zeit lang, woran das sonst noch liegen könnte - Zum einen sicher, weil der Zahn der Zeit deutliche Spuren hinterlassen hat.
Zum anderen könnte es auch das Feeling der 90er-Jahre sein, das in einem Film von 2008 natürlich nicht mehr spürbar ist.
Die neue Synchronstimme Mulder`s entfremdet den Charakter zusätzlich extrem, ich kann mich auch nach mehrmaligen Schauen nicht daran gewöhnen, dafür war Völz' Stimme einfach zu markant.

Zum Letzten, die Rahmenhandlung um Scully und ihren Job im katholischen Krankenhaus, ihren Glauben und der Versuch der Heilung eines todkranken Jungen, was das Ganze auch nicht besser macht - im Gegenteil, es tut die eigentliche Hauptstory in den Hintergrund rücken.
Ein eher unnötiges dramaturgisches Mittel, den Film auf Kinolänge zu treiben.

Ich habe eine ganze Weile überlegt, ob ich dem Film nicht lieber drei Sterne gebe, da er hin und wieder ja doch den Weg in meinen Player findet.
Mittlerweile schaue ich aber nur noch den reinen Thriller.
Die Nebenhandlungen, die immerhin etwa die Hälfte der Laufzeit einnehmen, fallen (und das find ich als Fan sehr schade sagen zu müssen) der Vorspultaste zum Opfer.

Der Thriller allein ist wie gesagt nicht schlecht, er ist jedoch auch nicht packend genug, um den Rest rauszureißen - drum bleibt es am Ende leider nur bei zwei Sternen.
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am 19. August 2015
Wer sich super krassen, actiongeladenen, spannenden, geheimorganisatorischen Alienverschwörungsinvasionswahnsinn erhofft hat, der wird hier mit dem zweiten Akte X Film im Stile der Monster-of-the-week-Episoden überrascht. Insofern grenzt sich dieser zweite Film sehr schön vom ersten ab und spiegelt einen Teil des Akte X Charakters wider. Mulder und Scully tun sich ein bisschen schwer wieder zusammen an einer X Akte zu arbeiten, sehr schön sind hier die Charakterprofile ausgearbeitet und ich habe mich wie immer sehr an der Mulder & Scully Geschichte erfreut, ist auch alles hübsch geschrieben, im Großen und Ganzen allerdings irgendwie langatmig und leider weniger packend als die meisten Monster-of-the-week-Episoden und so richtig paranormal isses eben och nich. Dennoch: Ein MUSS für Akte Xler!
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am 11. Mai 2010
Akte X - Jenseits der Wahrheit ist der zweite Film des legendären FBI-Ermittlerduos Fox Mulder (David Duchovny) und Dana Scully (Gillian Anderson), die in 9 Serien-Staffeln und einem Kinofilm in den 90iger Jahren und Anfang des vergangenen Jahrzehnts im Auftrag des FBI paranormalen Phänomenen und heimtückischen Verschwörungen hinterher jagten. Oft kopiert (neuerdings durch FRINGE), aber trotzdem unerreicht, konnten die Geschichten des Ermittlerduos durch eine überzeugende Mischung aus Spannung, Thrill, Horror, Sci-Fi und manchmal sogar Humor sehr überzeugen. So wundert es nicht, dass die Serie heute Kultstatus hat, und zu Recht als Mutter aller modernen Mysterieserien bezeichnet wird.
Der vorliegende zweite Kinofilm aus dem Jahr 2008 spielt 7 Jahre nach dem Ende der Serie. Mulder und Scully haben sich aus dem aktiven Dienst des FBI zurückgezogen und leben ein mehr oder weniger unbeschwertes Leben. Als jedoch eine Serie mysteriöser Morde die ermittelnden FBI Agenten gehörig ins Schwitzen bringt, werden Mulder und Scully wieder reaktiviert. Mit der Hilfe eines hellsehenden Priesters kommen sie einer Organmafia auf die Schliche, die einen perfiden Plan verfolgt...

Im Grunde handelt es sich bei dem Film um einen soliden, spannenden Thriller, der weit weniger mit Action, als viel mehr mit Dialogen überzeugen kann. Wie in so vielen Stand-Alone Episoden der Serie wird hier kein Bezug auf die große Staffel-umspannende Alien-Verschwörung genommen. Der Film beinhaltet eine abgeschlossene Geschichte, und man benötigt kaum Vorwissen, um ihn sich angucken zu können.
Was zunächst wie ein Segen aussieht, ist auf der anderen Seite (auch) das Problem an dem Film. Im Grunde hätte er auch ohne Mulder und Scully funktioniert. Das eigentliche X in diesem Film, sind die hellseherischen Fähigkeiten des pädophilen Priesters, die bis zum Ende nicht hinreichend geklärt werden. Vielen Fans und Zuschauern war das zu wenig, weshalb der Film an den Kinokassen wohl unterging und den Erfolg seines Vorgängers um Längen verfehlte.
Leider fehlt es der Geschichte an so mancher Stelle an Tempo. Gerade die Interaktion und die Dialoge der Protagonisten wirken in manchen Szenen unnötig in die Länge gezogen.

Schön anzusehen sind die Landschaftsaufnahmen, auch die Kameraführung ist erfrischend klassisch gehalten, so dass manche Einstellungen durchaus länger dauern, als die heutzutage üblichen hektischen Schnittmassaker dieses Genres.

Wer einen kurzweiligen, eher dialoglastigen Thriller im Stil von ROTER DRACHE sucht, wird hier fündig.

Eher 3,5 Sterne. Aufgerundet sind es 4.
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am 22. Oktober 2010
Habe den Film drei Mal gesehen und je öfter ich ihn schaue, desto schlechter finde ich ihn. Beim ersten Schauen hätte ich ihn glatt als gut bezeichnet, was wahrscheinlich an der Euphorie lag, nach langen Jahren des Wartens endlich ein Wiedersehen mit meinem Liebslingspaar. Wenn man dann tatsächlich den Inhalt betrachtet und versucht Parallelen zu alten, sehr gelungenen Episoden zu ziehen, so siehts recht mau aus, leider. Am meisten stört mich nicht mal die neue Synchronstimme von Mulder, nein, daran kann man sich gewöhnen, das Schlimme ist, dass fast Alles, was Akte X ausmachte nicht mehr vorhanden ist, außer den Charakteren, deren Magie aber auf und davon ist. Mulder und Scully sind nur noch Schatten ihrer selbst. Ein depressives Pärchen, möchte man schon sagen. Man will nicht sehen, wie die geliebten Serienhelden nur noch dahinvegitieren.
Gillian Anderson hat auch von sich aus zugegeben, dass sie einige Probleme hatte, wieder in die Rolle von Scully zu kommen. Nun, das konnte man ganz deutlich sehen. Das war für mich einfach nicht mehr Scully, ich weiß nicht, ob die neue Frisur ihr Übriges dazu beigetragen hat.
Die Story an sich ist an den Haaren herbeigezogen, realitätsfremd, langweilig, fast schon selbstironisch, nur nicht auf die gute Art.
Das einzig Positive ist, dass Mulder und Scully als Pärchen auftreten, wie lange hatte man als treuer Fan darauf warten müssen. Einige Wehrmutstropfen gibt es aber auch hier. Herr Carter schafft es einfach nicht einen normalen Kuss zu zeigen, der auch einige Emotionen wecken kann. Mal ist alles schwarz, ein anderes Mal wird eine unmögliche Perspektive gewählt, wo ein Hinterkopf in Großaufnahme fast das gesammte Bild einnimmt, oder Perspektivwechsel mitten im Kuss (z.B. Millenium) Super.. Ich fange mich schon an zu fragen, ob es wohl am Profil der Schauspieler liegt.

Der Film ist für Nicht-Fans absolut nicht empfehlenswert. Ein wahrer Fan muss sich ihn wohl oder übel antun, vielleicht sogar mehrmals.
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am 23. April 2015
Der zweite Akte X Film hat leider kaum noch was mit den eigentlichen Akte X-Universum zu tun. Scully ist aus dem FBI raus und als Ärztin tätig, wird nur als externe Beraterin herangezogen. Mulder, der ja am Ende von Staffel 9 untertauchen musste, wird in dem Film ganz problemlos wieder akzeptiert und soll ebenfalls als Berater fungieren. Der Plot ist sehr seicht und sehr vorhersehbar wie ich finde. Überhaupt hat die Story kaum etwas mit Akte X zu tun, es scheint eher wie ein schlechter Thriller, in dem es um Organhandel geht. WAS haben zwei ehemalige Special Agents damit zu tun? Rein vom logischen her, könnte man den Film komplett ohne Mulder und Scully zeigen, es wäre nicht anders. Chris Carter hat mich mit dem zweiten Akte X Film maßlos enttäuscht! Mulder wirkt regelrecht aufgedunsen, Scully hingegen wirkt reifer und glaubhafter als Ärztin. Vorallem hat mich die schlechte Synchronstimme von Mulder irritiert. Der einzige, der nach so vielen Jahren noch genauso aussieht wie früher ist Walter Skinner, der aber nur gegen Ende mal recht kurz auftaucht. Richtig abstrus wäre es geworden, wenn auch noch Alex Krycek eine Rolle bekommen hätte.

Fazit: schwache Story, kein wirklicher Bezug zu Akte X und 104 Minuten Enttäuschung!
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am 15. Oktober 2009
Zuerst ein paar Worte zum Film: Mir gefällt das Wiedersehen mit Mulder und Scully. Ich finde es nicht verkehrt, mal eine Geschichte abseits von Aliens und einer Regierungsverschwörung zu erzählen und die Idee, dass Leute entführt und getötet werden, damit (vorsicht Spoiler!!) ein krebskranker Mann von seinem Ehemann Stück für Stück in eine Frau "verwandelt" wird, ist ziemlich originell. Aber was dem Film fehlt ist so der AHA-Effekt. Die Nebenhandlung mit dem kranken Jungen ist einfach zu ausführlich erzählt und zieht das Tempo des Films nach unten. Es gibt keine großen Überraschungen, kaum Action und es fehlt dem Film ganz klar an Mystery (was die Serie ja immer ausgezeichnet hat) und an großen Momenten, was einen richtigen Kinofilm ausmacht. Es wirkt nicht so bombastisch wie der erste Film und nach Jahren Pause hat man als Fan einfach was spektakuläreres erwartet. Dennoch habe ich ihn mir schon ein paar mal angeschaut und ich finde ihn von mal zu mal irgendwie besser. Wer kein Bombast erwartet, bekommt ein insgesamt ruhigen Thriller mit einem Touch von Drama. Das Finale reißt (wie ich finde) auch einiges wieder raus.

Zur Disc: Im Gegensatz zur DVD macht die Blu-Ray einen großen Schritt nach vorne. Nicht nur die Bildqualität ist einen Tick besser (was man ja ohnehin von einer Blu-Ray erwartet), sondern das ganze Drumherum wirkt WESENTLICH schicker. Auf DVD kam mir alles etwas lieblos vor. Das Menü war nicht animiert und ohne Musik und die Extras waren auch nicht so umwerfend. Hier ist das Menü wirklich schick und man hört Ausschnitte aus dem Soundtrack (übrigens auch auf der Blu-Ray des ersten Films!). Auf der Disc findet sich zudem ein großes Making Of, welches in mehrere Teile aufgeteilt ist und quasi keine Wünsche offen lässt. Man erfährt viel über die Entstehungsgeschichte und die Hintergründe des Films. Witzig vor allem, wie viel Aufwand getrieben wurde, um die Handlung geheim zu halten. Schade, dass dann so eine relativ banale Geschichte raus kam. So wurde u.a. vorgetäuscht, es würde um Werwölfe gehen. Wäre sicherlich cool gewesen. Außerdem sind auf der Scheibe auch die beiden Trailer zum Film, während auf der DVD nur Trailer zu anderen Filmen gepackt war. Und man hat die Auswahl zwischen der Kinoversion und der erweiterten Fassung, wobei man dazu sagen muss, dass die längere Version wesentlich besser ist. Alles in allem gefällt mir die Blu-Ray viel besser als die DVD und hat daher auch insgesamt 4 Sterne verdient.
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am 22. September 2008
Der Film hat es in sich - allerdings auf eine wesentlich andere Art und Weise als sein "direkter" Vorgänger "Fight The Future". Die Geschichte wirkt eher beklemmend und gefühlvoll, als pompös und actiongeladen. Insgesamt ist der Film sehr stimmig und beweist stilvolle, dialogorientierte Unterhaltung. Die Athmosphäre ist genial - düster und isoliert. Mulder und Scully gehen in ihrem zweiten Kinoabenteuer größtenteils getrennte Wege, wodurch die die Suche nach der Wahrheit aus zwei unterschiedlichen Perspektiven gezeigt wird. Deutlich wird dabei die bereits in der Serie vorhandenen Probleme. Mulder, der (erneut) Suchende und als treibende Kraft und Scully als infragestellende (leicht genervt wirkende) Wissenschaftlerin, der es in "Jenseits der Wahrheit" an Ur-Vertrauen fehlt. Letztlich bindet der Film alle aufgenommenen Fäden gekonnt zusammen und zeigt auf eine ruhige, eher realistisch-wirkende und nicht allzu abgedrehte, intime Weise, dass Akte X auch nach 6 Jahren Abstinenz überzeugen kann. [7,0/10]

ANMERKUNG: Ich persönlich finde es wirklich mehr als gewagt von Chris Carter den zweiten (und hoffentlich nicht letzten Film) nicht mit einer vollends packenden, elektrisierenden und vor allem mysteriösen Story zu inszenieren, dennoch verstehe ich den Gedanken dahinter, denn die Entwicklung beider Hauptcharaktere stehen bei diesem Film im Vordergrund. Die Tatsache, dass Scully & Mulder jedoch nur an zwei Tatorten zusammen ermitteln ist ebenfalls sehr gewagt und stimmt im Nachhinein sehr traurig. Ist die Ermittlungsarbeit der beiden 'ehemaligen' FBI-Agenten doch Hauptkern der Dynamik in der TV-Serie. Die Idee hinter Akte X² stimmt und überzeugt dennoch, scheint aber für einen angekündigten Sommerblockbuster zu wenig mitreißend. Ich bin sicher die Blu-Ray wird locker ihre 9, wenn nicht sogar 10/10 Punkten erhalten. Denn für das kleine Abenteuer, der beiden Agenten, welches im Nachhinein wirkt wie eine weitere TV-Episode in Spielfilmlänge, ist "Akte X: Jenseits der Wahrheit" einfach genial umgesetzt und beherzt die Gefühle und das "eher reale" Leben beider Charaktere.
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am 13. Oktober 2009
Ich freute mich sehr auf ein Wiedersehen mit Mulder und Scully, doch war dann eher enttäuscht. Die Story hat mich nicht gerade vom Hocker gerissen, unspektakulär und langweilig. Der Film hat sich gezogen,die Schauspieler lustlos...Da hätte man nach mehr als 10 Jahren "Akte X-Der Film" (den ich übrigens wesentlich besser fand) mehr machen können. Schade.
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