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49
4,0 von 5 Sternen
Nie wieder Sex mit der Ex
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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
...immer wieder ein Garant für eine Komödie. Sie verlässt ihn, er kommt nicht darüber hinweg. Er will sie immer noch, sie ihn nicht. Am Ende sieht sie ihren Fehler ein und...nein...genau so läuft das bei Nie wieder Sex mit der Ex nicht. Gott sei Dank! Okay, der deutsche Titel ist wirklich dämlich und hält die Interessenten eher vom Kauf der DVD ab. Da ist Forgetting Sarah Marshall nicht nur um Klassen kreativer, sondern trifft den Kern der Geschichte auch exakt.

Peter Bretter(Jason Segel) ist für die Musik einer Krimi-Vorabendserie zuständig. Die Hauptdarstellerin der Serie, Sarah Marshall(Kristen Bell) ist seine Freundin. Für Peter ist in der Beziehung alles in Ordnung, für Sarah nicht. So schiebt sie mit dem schrägen Rockmusiker Aldous Snow(wunderbar gespielt von Russel Brand) ab und lässt Peter sitzen. Der zerfließt daraufhin in einem Meer aus Tränen. Sein Bruder rät ihm zu einem Hawaiiurlaub, um Sarah zu vergessen. Als Peter dort einfliegt, muss er feststellen, dass Sarah und Aldous genau in dem Hotel residieren, in dem er Sarah vergessen will. Ein unmögliches Unterfangen. Aber Peter versucht die Sache durchzustehen. Gerade als er nicht mehr daran glaubt, das zu schaffen, lernt er Rachel(Mila Kunis) näher kennen. Und jetzt wird die Geschichte wirklich interessant...

Forgetting Sarah Marshall ist eine Genre-Komödie auf altbewährten Pfaden. Die Story ist flott, witzig und unterhaltsam. Der Film kommt ohne die ganz großen Stars aus und ist nichtsdestotrotz in allen Rollen wunderbar besetzt. Erfrischend ist festzustellen, dass die neuen amerikanischen Komödien weiß Gott nicht mehr prüde mit dem Thema Sex umgehen. Es gibt einen wunderbar schrägen Soundtrack, der alle möglichen Welthits auf hawaiianisch(schreibt man das so?) präsentiert und ein paar gekonnte Slapstickeinlagen, bei denen man sich den Bauch vor Lachen halten muss. Das Ganze vor der Traumkulisse Hawaii. Leichte Kost für einen netten DVD-Abend. Das ist in gar keinem Fall abwertend zu verstehen. Es gab in letzter Zeit ein paar US-Komödien zum gleichen Thema, mit sogenannter Starbesetzung, die Forgetting Sarah Marshall bei weitem nicht das Wasser reichen können.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. Mai 2011
Der Film heißt eigentlich "Forgetting Sarah Marshall".
(Man sollte wirklich nicht nach den deutschen Titeln gehen. Ein anderes Beispiel: der alberne deutsche Titel "Immer Drama um Tamara" ist im Original "Tamara Drewe"...)

Forgetting Sarah Marshall ist eine gut gemachte Komödie. Einige Witze bewegen sich unter der Gürtellinie, aber der Film ist weiter entfernt vom Niveau a la "American Pie" als der deutsche Titel vermuten lässt.

Alles vor einer tollen hawaiianischen Kulisse.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. April 2012
Das der Deutsche Titel des Films totaler Schrott ist darüber brauchen wir nicht mehr zu diskutieren. Vermutlich ist hier niemandem bewusst gewesen, dass ein solcher Titel eher abschreckt bevor man darauf kommt sich den Silberling auszuleihen geschweige denn anzusehen.

Fakt ist wir haben es hier mit einem superwitzigen und teils charmanten Film zu tun welcher die Lachmuskeln vor allem aufgrund des total durchgeknallten Aldous Snow (gespielt von Russell Brand) beansprucht.

Diese Darstellung sollte auch für einen Zwillingsfilm sorgen in dem Aldous Snow dann aber verdienter weise die Hauptrolle übernimmt (Männertrip).

Der Film viele gute Lacher, eine süsse Story und natürlich einen netten Ausgang der Geschichte.

Ein Film für Männlein und Weiblein der Spass macht......

Anschauen!!!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. November 2008
ich hatte mir den film zweimal im kino angesehen. beim ersten mal waren wir zu acht, beim zweiten mal noch zu dritt. das soll zu allererst zeigen, dass es bei diesem film genauso ist, wie bei jedem anderen auch: geschmäcker sind verschieden :-)
von den machern von 'jungfrau...', 'beim ersten mal' und 'superbad'. wer diese filme gesehen hat, hat die neue art komödie längst erkannt; kein slapstick, kein screball, kein nonsense ... sondern einfach aus dem leben gegriffene geschichten, die durch situationskomik und wortwitz das ein oder andere mal zum schmunzeln anregen. dass die 3 vorgänger, vor allem 'superbad', in punkto sexismus teilweise extrem unter die gürtellinie gehen ist kein geheimnis, ist aber ohne frage der wortschatz, den die heutige jugend benutzt.
ich will nicht sagen, dass ich die vorherigen werke besonders gut fand, aber nie wieder sex mit der ex punktet mit einigen ausnahmen:
jason segel, der überaus charmante schauspieler, der bei 'beim ersten mal' noch als unsypathischer kiffer-kumpel daherkommt, bei der (meiner meinung nach sehr genialen) serie 'how i met your mother' den treudoof sensibelen marshall miemt, hat bei diesem streifen eine perfekt passende rolle auf den leib geschnitten bekommen. er fesselt den zuschauer und lässt ihn die gesamte gefühlspallette mit ihm durchleben.
mit kristen bell und mila kunis sind zwei der atemberaubendsten schönheiten hollywoods vertreten, die alleine schon den film sehenswert machen.
und russel brand und paul rudd bringen herrlich erfrischend überdrehte charaktere mit ein, ohne lächerlich zu wirken.
das ganze läuft unter judd apatow-productions, dem wir vorab schon mit genialen frat-pack filmen wie 'anchorman' oder 'walk hard' eine unendliche bereicherung für das genre zu verdanken haben.
die wichtigsten kriterien für einen kracher sind also erfüllt, trotzdem kann ich verstehen, dass sich der ein oder andere bei diesem film langweilen wird; er ist absichtlich nicht mit brüllern vollgestopft, eine sinnvolle und auch romantische story steht ganz klar im vordergrund. viele witze sind mir auch erst beim zweiten schauen aufgefallen, vor allem natürlich, wenn man ihn im o-ton sieht.
nicht zu vergessen, eine wirklich gelungene und witzige 'musical-einlage' von segler.
insgesamt ist dieser film in jedem fall sehenswert, wer den versteckten humor mag, wird sich köstlich amüsieren, und für alle anderen bleibt immernoch eine unterhaltsame romantik-komödie.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. November 2008
Kreativ aber chaotisch, sympathisch und doch antriebslos. Von Selbstbewusstsein und Zielstrebigkeit keine Spur. Willkommen in der Welt des Musikers und Filmmusik-Komponisten Peter Bretter (Jason Segel). Immerhin einen Lichtblick gibt es in seinem tristen, erfolglosen Dasein - er ist mit einer wunderschönen Frau liiert. Dem Serienstar Sarah Marshall (Kristen Bell). Dieser hängt allerdings das Leben mit Peter zum Halse raus. Als sie Schluss macht, bricht für Peter eine Welt zusammen. Um seinem Gefühlschaos zu entfliehen reist er nach Hawaii. Wie der "böse" Zufall es so will, steigt er im gleichen Hotel ab, wie seine "Ex" mit ihrem neuen Liebhaber. Dem Rockstar und tantrischen Sex-Gott Aldous Snow (Russell Band).

Was diesen Film besonders auszeichnet: Hier wird nicht krankhaft versucht einen Lacher nach dem nächsten zu fabrizieren. Ganz im Gegenteil es wird eher ein Gang herausgenommen und mehr geschauspielert (das man in einigen Sprechpausen auch merkt). Wer also einen pausenlosen "Schenkelklopferhumor" erwartet, könnte von diesem Film enttäuscht werden. So hatte ich den Eindruck in dieser "Jammerlappen-Persiflage" eine Kombination aus Satire, britischen Humor und einer Prise von "very cool" zu bekommen. So wandelt dieser Film zwischen Grinsen und "purer, herzzerreißender selbst-inszenierter" Dramatik hin und her. Peter Bretter gibt einen Anti-Liebeshelden par excellance und so mancher Zuschauer kann sich gewiss in seine Situation hineinfühlen ;o) Auch Aldous Snow spielt den chaotischen, selbstverliebten Rocker absolut klasse. Kristen Bell als Ex hingegen spielt solide ihren Part herunter. So dass die Geschichte meistens unterhaltsam wird, wenn Bretter und Snow aufeinandertreffen. Die malerische Kulisse Hawaiis ist ein wunderbarer Ort für so ein "Liebesdrama".

Fazit:
"Nie wieder Sex mit der Ex" ist schon fast eine altmodische Komödie. Bretters "Jammerlappen"-Humor wirkt ein wenig wie aus dem Leben gegriffen und nicht als Reproduktion eines geistlosen Drehbuches. Absurditäten und Klischees kommen natürlich reichlich vor, aber wirken nie übertrieben albern. Ganz im Gegenteil - scheint es doch die perfekte Würze für den Film zu sein. Das Schauspieler-Ensemble überzeugt voll und ganz. Jason Segal wird zwar nie ein Ben Stiller, seine Situationskomik (oder -dramatik) ist aber sehr unterhaltsam. Allerdings sei auch gesagt, Leute die eine irrwitzige Komödie mit Dauerlachern erwarten sind mit diesem Film wahrscheinlich falsch beraten. Der Witz steckt hier in der locker-flockigen Unterhaltung, das noch echt handgemacht wirkt. Daher gibt es 4 Sterne für eine lustige, dramatische, gefühlschaosumwehte Komödie. Die aus der richtigen Sichtweise bestens unterhält.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Juni 2010
Drei Sterne sehen erstmal nach wenig aus, aber irgendwo muss man halt Abstufungen machen, und "Nie wieder Sex mit der Ex" ist zwar ein guter Film, aber einfach keiner, der besonders originell ist oder das Zeug zum Klassiker hätte. Wenn man ihn mit Komödienklassikern wie Is' was, Doc?,Notting Hill oder anderen vergleicht, kommt dieser Film einfach nicht mit. Dennoch ist er insgesamt gut. Also: Diese drei Sterne stehen für "guter Film".

Der Titel "Nie wieder Sex mit der Ex" ist wieder mal ein Beispiel dafür, wie bescheuert deutsche Übersetzungen sein können, denn im Original hieß der Film "Forgetting Sarah Marshall". Sarah Marshall, gespielt von Kristen Bell (Veronica Mars), ist eine erfolgreiche Seriendarstellerin, die ihren Freund, den Komponisten der Serienmusik, für einen etwas hippiemäßigen Folkrock-Musiker verlässt. Mit dem Ziel, sie zu vergessen, fliegt der frisch Verlassene nach Hawaii, wo er im Hotel seine Ex-Freundin mit ihrem neuen Freund trifft. Das macht das Vergessen natürlich nicht leichter.

Diese relativ simple Grundsituation schafft Raum für eine Handvoll skurriler Nebenfiguren (Hotelgäste und -angestellte) und für jede Menge Situationskomik. Ein paar Gags liegen im Bereich der Gürtellinie, aber es ist zu keinem Zeitpunkt so extrem, dass es platt rüberkommt. Der Film hat ein relativ hohes Tempo und unterhält durchgehend gut. Es gibt viel zu schmunzeln. Abstriche sehe ich im Bereich der Dramaturgie, denn die Handlung bietet relativ wenig Überraschendes. Wenn alle Figuren vorgestellt sind, ahnt man auch schnell, wie es ausgehen wird. Die Schauspieler sind durch die Bank gut und verstehen es, ihre durch und durch überzeichnet Rollen mit Leben zu füllen.

"Nie wieder Sex mit der Ex" bietet gute Unterhaltung für zwischendurch, hinterlässt aber keinen nachhaltigen Eindruck.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Februar 2011
Wirklich lustige und sehenswerte Komödie,wobei die Nebenfigur Aldous Snow das eigentliche Highlight des Films ist.
Russell Brand spielt einen exzentrischen Rockstar der in "Get him to the Greek" (Deutsch: Männertripp) wieder auftaucht.
Eine sehenswerter und unterhaltsamer Film für einen entspannten Filmabend.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. Juni 2010
Auf Knall und Fall beendet Sarah ihre fünfeinhalbjährige Beziehung zu Peter. Während der TV-Komponist Peter aus allen Wolken fällt, macht Krimiserien-Star Sarah erst mal Urlaub mit ihrem neuer Lover, dem Sänger Aldous Snow.

Auf Rat seines Stiefbruders macht auch Peter Urlaub auf Hawaii und trifft dort auf Sarah und den neuen Mann an ihrer Seite. Man gibt sich höflich wie zivilisierte Menschen und versucht politisch korrekt miteinander umzugehen. Peter wird von der Rezeptions-Dame Rachel in die Kreise der Angestellten eingeführt und genießt durch deren Konkate eine Menge Vorteile. Alsbald entdeckt auch Sarah wieder Vorteile an ihrem Ex, die sie zu schätzen wusste.

Die Geschichte wird flott und humorvoll erzählt. Zahlreiche Dialoge und Schlüsselhandlungen feilen an den Charakteren der Protagonisten, die dadurch erfreulich an Profil gewinnen. Gut gewählte Szenarien mit vielen kleinen Accessoires werden von einer aufmerksamen Kameraführung eingefangen und verwöhnen das Auge des Betrachters. Regie und Schauspieler leisten ordentliche Arbeit.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. März 2010
Zum Glück weiss ich schon lange, dass deutsche Verleihtitel in der Regel nichts mit dem Original gemein haben, sonst hätte ich hier echt was verpasst!! "Nie wieder Sex mit der Ex" tönt so bescheuert "originell" wie unzählige Klamotten, die sich im Komödien-Genre tummeln und denen ich überhaupt nix abgewinnen kann. Hier ist aber zum Glück nur der deutsche Titel dumm.

Jajajaaaa, meine Rezension kommt mal wieder viel zu spät, und der Film ist nicht mehr der aktuellsten einer. Mir aber egal. "Forgetting Sarah Marshall" hat mir soviel Spass gemacht, dass ich gar nicht anders kann, als ihn zu rezensieren.

Der Film beginnt mit einem Ende, nämlich dem Beziehungsende zwischen Sarah Marshall und ihrem Freund Peter Bretter. Er ist der klassische Couchpotatoe und komponiert Katzenmusik für eine TV-Soap über onanierende Serienmörder, in welcher seine Angebetete die Hauptrolle spielt. Schluss, aus Ende - und Peter verhält sich wie fast alle, die an akutem Liebeskummer leiden: Er versinkt im Selbstmitleid, heult wie ein Schlosshund, besäuft sich, verbrennt ihre Fotos, versinkt noch mehr im Selbstmitleid, versucht sich mit mehreren One-Nightstands (Ohohoho... ich bin gekommen...) von seiner Misere abzulenken, versinkt in noch mehr Selbstmitleid etc.etc....
Schliesslich nimmt er sich eine Auszeit und düst ab nach Hawaii. Nur leider wird es nix mit der Auszeit, weil seine Saraha im genau selben Hotel absteigt mit ihrem neuen Lover, dem exaltiert-durchgeknallten Hipsterclown Aldous Snow. So sicher wie das Amen in der Kirche folgt daher die nächste Selbstmitleid- und Heul-Attacke des geschundenen Peter. Die Dinge beginnen sich dann langsam zu verändern, als eben dieser von der bezaubernden Schönheit vom Empfang, die Mitleid mit ihm hat, auf andere Gedanken gebraucht wird.

Was das für Gedanken sein könnten, ist nicht wahnsinnig schwer zu erraten, und ich werde meinen Fokus etwas von der Story weg auf andere Dinge richten.

Aaaaalso: "Forgetting Sarah Marshall" ist eine bezaubernde, romantische Liebeskomödie die nicht so überdreht "lustig" daherkommt, wie vieles in diesem Bereich und hat genau deshalb auch den einen, ganz speziellen Nerv bei mir getroffen hat. Das Drehbuch (von Hauptdarsteller Jason Segel selbst geschrieben) hat ein grosses Herz für seine Figuren und gibt sie nicht der Lächerlichkeit preis. Wer grosse Action und platten Schenkelklopf-Humor sucht, wird hier nicht fündig. Wer jedoch einen Film sucht, der mit ganz viel Dialogwitz, liebenswert schrägen Hauptdarstellern glänzt, darf getrost zugreifen.

Jason Segel ist in der Rolle des Losers Peter Bretter ein Sympathieträger ersten Ranges, knuffig wie ein grosser Teddybär begleitet man ihn gerne durch seine Misere und drückt ihm mehr als einmal die Daumen, dass alles so kommt, wie man es sich für ihn erhofft. Russell Brand als Aldous Snow ist eine Nummer für sich. Er spielt Snow mit sehr viel Ironie und erinnerte mich immer wieder an eine Noel Gallagher-Karikatur. Er ist neben Segel unbestrittener Mittelpunkt und bringt es fertig, einem diesen Aldous Snow, der zu Beginn eher schleimig-arrogant erscheint, immer sympathischer werden zu lassen. (Sieht so aus als ob der Gute ganz viel von sich selber in diese Rolle einfliessen liess...). Mila Kunis Charakter ist nicht so tiefgründig und beschränkt sich vor allem darauf, sympathisch und liebenswert zu sein. Mehr braucht es jedoch nicht und (ich geb's gern zu) sie sieht so bezaubernd aus, dass ich gar keine grösseren Ansprüche an ihre Rolle hatte ;-). Kristen Bell darf neben ihrem adretten Äusseren in der einen oder anderen Szene noch mit einer grossen Portion Selbstironie glänzen.

Die ganze Truppe (und hier seien auch speziell die Nebendarsteller erwähnt) weiss durch Spielfreude zu begeistern und vermittelt den Eindruck, dass sie beim Dreh einfach einen Riesenspass hatten!!

Und jaaa, der Film ist zeitweise auch albern. Darf er auch, hab ich kein Problem damit. So albern wie der deutsche Filmtitel «Nie wieder Sex mit der Ex» wird er zu keinem Zeitpunkt. Das wäre ein Titel für den üblichen Komödienkäse, und zu diesem gehört "Forgetting Sarah Marshall" definitiv nicht. Und gleich noch was: Wie immer empfehle ich, den Film im Original zu schauen, da ich befürchte, dass die deutsche Synchronisation nicht nur den Titel verhunzt hat, sondern wie so oft gleich auch den ganzen Dialogwitz des Originals.

Natürlich wird hier das Rad nicht neu erfunden. Aber zuzuschauen, wie sich Jason Segel mit undwiderstehlichem Dackelblick durch sein Beziehungschaos wurstelt bis hin zum obligaten Happyend ist eine Freude und hat mich mehr oder weniger den ganzen Film mit einem Dauergrinsen vor dem Monitor hocken lassen.

Das Bonusmaterial ist top und das Grinsen darf da gleich weiter gehen!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. April 2009
Der Filmkomponist Peter wird von seiner großen Liebe Sarah für einen anderen Mann verlassen. Um über den Kummer hinwegzukommen, reist Peter spontan nach Hawaii. Dass dort auch zufällig im gleichen Hotel seine Ex mit ihrem Neuen Urlaub macht ist natürlich nicht sehr hilfreich und der Ärger ist vorprogrammiert...

Das hört sich alles nach einer Geschichte an, die so oder so ähnlich bereits etliche Male verfilmt wurde und wahrscheinlich stimmt das sogar.
Was diese Komödie aber so anders macht, ist die unverkennbare Handschrift des (Mit-)Produzenten Judd Apatow. Wie schon bei Jungfrau (40), männlich, sucht ..,Beim ersten Mal oder Superbad wirkt das Szenario anfänglich oft seltsam oder langweilig, offenbart aber dann einen großen Realitätsbezug und viel Liebe zum Detail. Allein der Hauptdarsteller Jason Segel wurde schlicht genial gewählt. Die Aussage meiner Freundin trifft es meiner Meinung nach genau: "Der sieht aus wie Durchschnitt, hat aber das gewisse Etwas..".
Auch in den meisten Nebenrollen gibt es diese Figuren, die so schräg und doch irgendwie normal sind, so dass man sich dadurch als Zuschauer wirklich gut mit ihnen identifizieren kann. Aber es sind nicht nur die Figuren. Auch die Dialoge, mal mit Tiefsinn, mal mit Brachialhumor und die vielen urkomischen Szenen sorgen für sehr unterhaltsamen Spass, für den ich gern Geld ausgegeben habe.

Mein Fazit: Eine sehr unterhaltsame Komödie, die man auch öfter sehen kann, da es viel zu entdecken gibt.
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