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36 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Roboter - die besseren Menschen
Wenn der Abspann von WALL-E beginnt und die Geschichte in Form von Höhlenmalereien fortgesetzt wird, fragt man sich beseelt lächelnd, womit die Zauberer aus dem kalifornischen Emeryville ihr Publikum als Nächstes überraschen wollen. Denn gerade noch war man der Meinung, mit RATATOUILLE sei der Standard in Sachen Animation für geraume Zeit wieder...
Veröffentlicht am 5. Februar 2009 von J. Schlachter

versus
26 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Film gut - Aufmachung schlecht
Der Film ist meiner Meinung nach super, klare 5 Sterne

Aber was mich in letzter Zeit immer mehr aufregt, ist die Abzocke mit mehreren Versionen - "single disk", "special edition", "steelbook", geschnittene Versionen ohne dies klar erkenntlich zu machen (z.B. Ironman)usw.

Da macht auch Wall-E leider keine Ausnahme.

Und nun auch noch die...
Veröffentlicht am 4. Februar 2009 von Reality-TV-Verweigerer


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36 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Roboter - die besseren Menschen, 5. Februar 2009
Von 
J. Schlachter "Schlachti" (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Wenn der Abspann von WALL-E beginnt und die Geschichte in Form von Höhlenmalereien fortgesetzt wird, fragt man sich beseelt lächelnd, womit die Zauberer aus dem kalifornischen Emeryville ihr Publikum als Nächstes überraschen wollen. Denn gerade noch war man der Meinung, mit RATATOUILLE sei der Standard in Sachen Animation für geraume Zeit wieder ein gutes Stück höher gesetzt worden, schon tritt an Stelle der liebenswerten Gourmet-Ratte ein verbeulter, emsiger Müllroboter und stiehlt sich glubschäugig und fiepend in die Herzen der Zuschauer.

Bereits der Pixar-typische, zwerchfellerschütternde Vorfilm PRESTO, in dem ein hungriges Kaninchen die Show seines im wahrsten Wortsinn hochnäsigen Magiers unterminiert, setzt angesichts des in Hochgeschwindigkeit abgebrannten Gagfeuerwerks die Augen unter Wasser. Anarchisch wie die besten Tex Avery Cartoons und gleichzeitig disneysche Putzigkeit ad absurdum führend, könnte man gerne noch ein paar Minuten länger beim knuffigen Langohr verweilen. Die Einführung von WALL-E legt zunächst ein gemächlicheres Tempo vor und zeigt den mechanischen Hauptprotagonisten bei seinem eintönigen, mit der Optik eines Roboters gesehen allerdings aufregenden Tagewerk, nämlich dem Pressen von quadratisch-praktischen Schrottballen. Bereits in den ersten Sequenzen bekommt man eine Ahnung der - nach RATATOUILLE kaum noch für möglich gehaltenen - Steigerung der visuellen Ausdrucksmöglichkeiten. Die Illusion von Lichtreflexionen während der virtuellen, rasanten Kamerafahrten und das Spiel mit Unschärfen lässt einen nach wenigen Minuten vergessen, eines Trickfilms ansichtig zu sein. Da das erste Drittel des Films nahezu komplett ohne Dialoge auskommt, kann das grandiose und oscarwürdige Sounddesign gar nicht ausdrücklich genug gewürdigt werden. Spätestens jetzt dürfte der Name Ben Burtt auch den an Special Effects weniger Interessierten ein Begriff sein. Der Oscar-Preisträger (für E.T. und INDIANA JONES UND DER LETZTE KREUZZUG) ist u.a. verantwortlich für den in die Filmgeschichte eingegangenen Sound Darth Vaders sowie der ganzen KRIEG DER STERNE Saga. Nach eigenen Aussagen hat Burtt jedoch in keinem Film zuvor derart viele Geräusche - mehr als 2.700 - kreieren müssen wie für WALL-E. Dabei ist es ihm in beispielloser Perfektion gelungen, die in ihrer elektronischen "Sprache" im Grunde nur eingeschränkt ausdrucksfähigen Maschinen dennoch als emotionale Wesen erscheinen zu lassen. Im Falle von WALL-E geschieht dies neben der Modulation der Pieptöne besonders über die Stellung der stets leicht traurig wirkenden "Augen"; ebenso bei seiner anfangs abweisenden Liebsten Eve, die neben verschämtem Kichern hauptsächlich über die unwiderstehlich blauen LED (=Augenpartie) ihrem jeweiligen Gemütszustand Ausdruck verleiht.

Liest sich die Romanze zwischen einem abgewrackten Müllroboter und einem Hightech-Androiden im klinisch-weißen iPod-Gewand kitschig und abstrus, so ist das gefühlvolle Ergebnis umso erstaunlicher. Wie reduziert man die surreal und unrealistisch anmutende Leidenschaft zwischen Maschine und Maschinin auf den menschlichen bzw. kleinsten gemeinsamen Nenner? Die Lösung ist so einfach und effektiv, dass die Wirkung deshalb umso bezaubernder ausfällt: kein Fortpflanzungstrieb oder der Wunsch, nicht länger allein auf der Welt zu sein, sind der Antrieb für WALL-E's hartnäckiges Werben um Eve - nein, lediglich die simple und unschuldige Sehnsucht, endlich mit der Angebeteten Händchen halten zu dürfen - eine schönere Idee haben die letzten zehn Liebesfilme nicht bebildert. Allein dieses Ziel vor Augen lässt den Zuschauer während der Eskapaden, die das ungleiche Roboterpaar nach Verlassen der Erde auf dem Raumschiff durchlebt, bis zum ersehnten Happy-End mitfiebern, als würde man Liebenden aus Fleisch und Blut die Daumen drücken.

Es würde den Rahmen sprengen und zudem die Überraschung nehmen, mehr über den irrwitzigen Handlungsstrang auf dem Raumkreuzer Axiom, der letzten Zuflucht der Menschheit seit 700 Jahren, zu verraten. Nur soviel: die Gagdichte nimmt im Vergleich zum Erde-Plot gewaltig zu (urkomisch: der Running-Gag mit dem Putzroboter) und die fantasievoll und doch nah an der Wirklichkeit geübte Zivilisationskritik wird unaufdringlich und charmant vermittelt. Und nur Zyniker dürften an der universellen Botschaft, ein bisschen besser auf den von uns bewohnten Planeten achtzugeben, etwas auszusetzen haben. WALL-E besticht durch seine anrührende Story, die Herz und Intellekt sowie Kinder und Erwachsene gleichermaßen anzusprechen vermag. Tatsächlich gibt es keinen einzigen Grund, dieses Meisterwerk zu ignorieren. Um mit Eve zu sprechen: "Auftrag: ANSCHAUEN!"
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super!, 2. April 2009
Länge:: 2:11 Minuten

Der Film Wall-E ist wieder ein super Film und für meine Verhältnisse auch der Beste nach "Findet Nemo (Best of Special Collection, Steelbook, 2 DVDs)". Die Story zwischen den zwei Robotern ist auch ohne viele Worte einfach herrlich und bezaubernd. Die Animationen sind wunderschön und auch die Musik ist wieder sehr gut geworden. Wall-E ist ein Roboter, der die dreckige Erde aufräumen soll und dabei ist er leider der letzte. Eines Tages kommt Eve auf die Erde und sie soll "neues Pflanzenleben" suchen. Als Sie fündig geworden ist, wird Sie wieder in ein Raumschiff gebracht und Wall-E will Sie retten und macht sich auf eine große Reise!

Auf der Special Edition gibt es Unmengen an Extras zu bewältigen. Es ist zum Glück der sehr schöne und vor allem lustige Kurzfilm "Presto" enthalten, der mir schon im Kino super gefallen hat. Es geht um einen Hasen, der Hunger hat aber sein Herrchen ist ein Zauberer und der hat keine Zeit diesen Hasen zu füttern. Dafür gibt es Rache vom Hasen! Der 2. Kurzfilm ist "BURN-E - Ein Tag im Leben des Reparaturroboters BURN-E" und handelt wie schon der Name sagt von BURN-E, der versucht eine Lampe zu Reparieren. Mit mehr oder weniger Erfolg. Das Feature "Sound-Design im Animationsfilm" ist sehr Interessant vor allem die Entstehung der verschiedenen Geräusche und man sieht, wie diese schon früher bei Walt Disney gemacht wurden. Die Zusätzlichen Szenen sind nicht komplett fertig animiert aber dennoch nett anzuschauen. Auf der 2. DVD findet man neben den wirklich coolen Werbespots von Wall-E auch, Die Pixar-Story von Leslie Iwerks (die mir persönlich sehr gut gefallen hat), ein paar weitere zusätzliche Szenen, WALL-E's Schätze und Schmuckstücke, Buy n Large Kurzfilme (unter anderem die was man auch im Film gesehen hat), "Viele Bots" Abenteuerbuch,
und Das Making of von Wall-E. Das Menü der 1. und 2. DVD ist nett animiert aber gefällt mir persönlich nicht wirklich sehr gut. Dies ist aber nur ein kleiner Minuspunkt.

Die Verpackung ist aus meiner Sicht wunderbar! Ich persönlich stehe mehr auf diese Verpackung als auf diese Steelbooks. Bei mir hat sich nichts verhangen und auch die Werbung hat keine Probleme gemacht. Die DVD`s wurden auch schon einige Male aus der Verpackung genommen und haben noch keine Kratzer.
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78 von 89 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zwei Roboter und eine wunderbare Story - Grandios!, 7. Oktober 2008
Von 
Amigo Del Sol "ADS" (Fürstentum Lippe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: WALL·E - Der Letzte räumt die Erde auf (Special Collection) (DVD)
So ist es am Ende ja doch passiert: Die Erde ist nicht mehr bewohnbar, komplett verdreckt, ein Desaster. Während die Menschheit im fernen Weltall vor sich hin reist, sind einige Roboter zurück geblieben, um das hinterlassene Chaos aufzuräumen. 700 Jahre später ist Roboter Wall E der letzte seiner Art und immer noch kräftig mit aufräumen beschäftigt, wenn, ja wenn sich da nicht dieser kleine Defekt bei ihm entwickelt hätte... So ist Wall E eines Tages ganz hin und weg, als die Sonde Eve per Raumschiff auf der Erde landet, um nach Lebensraum zu suchen...

Das schwierigste an Animationsfilmen ist es wohl die Charaktere lebendig wirken zu lassen. Einerseits will man natürlich möglichst ausgefallene" Akteure - wie Ratten oder Autos - die dann aber dennoch Emotionen zeigen können. Einen guten Animationsfilm erkennt man also zwangsläufig daran, ob man diesen computeranimierten Pixeln eine Seele verleihen kann, ohne das es zu albern und abgedreht wirkt. Mit Wall E - Der letzte räumt die Erde auf" ist es dem Entwicklerstudio Pixar wieder fantastisch gelungen, einen lustigen und diesmal vor allem auch tiefgründigen (Familien-)Film zu erschaffen, der keine Wünsche offen lässt. Dabei finde ich die Idee durchaus schwierig, einem Roboter (fast) dem ganzen Film zu widmen - aber die Umsetzung ist einfach grandios geworden.

Wall E ist mit Abstand die süßeste Blechbüchse weit und breit. Pixar ist es wunderbar gelungen diesem kleinen Roboter Leben einzuhauchen und dies vorwiegend nur über Gestiken, gepaart mit Pieps- und Pfeifgeräuschen. Dabei wirkt das nie störend das keiner wirklich spricht" - ganz im Gegenteil, der Zuschauer baut gleich eine gewisse Sympathie zu der Figur auf. Sollte dies einigen Zuschauern aber dann doch irgendwann zu nervig werden, so melden sich doch ab etwa der Hälfte des Films die Menschen zu Wort. Diese sind animationstechnisch zu recht hässlich" geworden, aber 700 Jahre bequemes Leben schlägt sich dann doch irgendwann nieder ;o)

Fazit:
Pixar hat mal wieder ein absolutes Highlight im Animationsgerne geschaffen. Wall E ist absolut klasse gelungen, die Story ist witzig und tiefgründig zugleich und für mich der beste Schauspieler" seit langer Zeit. Ein wunderbarer Film für Jung und Alt, der auch nach verlassen des Kinosaals noch nachwirken wird - 5 Sterne.
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39 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen iLove Wall-E !, 9. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: WALL·E - Der Letzte räumt die Erde auf (Special Collection) (DVD)
Ein Animations-Fan bin ich eigentlich nicht. Deshalb hat mich Wall-E auch umso überraschender begeistert, denn der Film hat viel zu bieten wofür man ihn einfach loben (oder gar lieben) muss. Da sind die atemberaubend schönen Bilder, die als solche fast nicht mehr wahrnehmbaren Animationen, der superbe Sound. Aber da ist auch der kongenial zusammengestellte Soundtrack. Zwischen orchestralen Arrangements reiht sich z.B. Louis Armstrongs Version von "La vie en rose" harmonisch ein und wenn zum schmachtenden "It only takes a moment" aus einem Uralt-Musical zarte Bande zwischen Wall-E und EVE wachsen schmilzt selbst der hartgesottenste Schaltkreis wehrlos dahin.

Die Ausformung dieser beiden Robot-Rollen ist der nächste gute Grund, dem Film Klasse zu attestieren. Zwei Blechbüchsen fast nur mit "Körpersprache" so viel Leben und Seele einzuhauchen ist für mich ein Oscar-würdiges Meisterstück. Und ich mag den kleinen Wall-E als altgedienter MacUser schon deshalb weil er sich beim Booten tonal als OS X-Bot outet und auch EVE aussieht wie ein iPod der 55. Generation.

Was den Film noch liebenswert macht sind viele kleine, einfach nur für das Auge schöne Dinge. So wenn Wall-E mit Schaumlöscher-Antrieb durchs Weltall düst oder mit der Hand kleine Wirbel aus den Ringen des Saturn zieht. Unwichtig für die Handlung aber sooooo schön!!!! Interessant wiederum wie die Menschen dargestellt werden: Menschen der Vergangenheit sind entweder Realbilder oder zum Verwechseln realitätsnah gezeichnet; die Menschen der Zukunft sind deutlich erkennbare Animationen. Die Absicht erschließt sich mir nicht aber es gibt sie sicherlich - und das regt meine Neugier an, hält mich auch am Film.

Ganz nebenbei birgt Wall-E viele - mal mehr mal weniger versteckte - Filmzitate oder gar biblische Allegorien in sich. Am deutlichsten wird Stanley Kubricks 2001 zitiert: zu Klängen von "An der schönen blauen Donau" steuert nicht der menschliche Kommandant das Super-Raumschiff AXIOM sondern der bedingungslos missionstreue Bordcomputer mit rotem Lichtauge - nur dass HAL9000 hier Otto heißt. Der wilde Haufen ausgebrochener Defekt-Robots soll sicherlich auf "Einer flog über das Kuckucksnest" verweisen. Eine Müllpressen-Szene gabe es auch bei Star Wars (Krieg der Sterne) und eine sehr ähnliche Luftschleusen-Szene bei Alien und wiederum 2001. Ein kleines Fest für Filmkenner also! Szenen aus dem Alten Testament gar werden interpretiert wenn Wall-E, der biblischen Schlange gleich, den in vermeintlich paradiesähnlicher Umgebung lebenden Menschen die Scheuklappen (Bildschirme) herunter reisst und ihnen damit Erkenntnis und Bewusstsein bringt. Den Part von Gott hatt BNL übernommen, ein fiktiver Welt(all)konzern und Universal Player, der seinen Geschöpfen alles gibt - außer einem freien Willen. Wenn man so möchte sogar eine für Disney ungewohnte Gesellschaftskritik an heutigen Großkonzernen und deren möglicher (schlechter) Entwicklung.

Fazit: Ich hätte vieles erwartet, aber nicht dass Wall-E dutzende Gründe bietet ihn einfach nur toll zu finden und ihm fünf Sterne mit beiden Händen zuzuwerfen. Wunderschöne Unterhaltung, poetisch, warmherzig, voll Seele und doch auch jederzeit spannend und ein Fest für die Sinne! Ohne diesen wunderbaren Animationsfilm wäre nicht nur das DVD-Regal leerer sondern auch die Filmwelt!
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Konfrontation mit der Realität auf geniale Weise!, 12. Dezember 2011
Von 
Mesut Saglam (Leverkusen, NRW Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Es überrascht mich doch immer wieder, auf was für Ideen Disney und Pixar kommen, um Kinder und Erwachsene zu unterhalten. Es gibt wirklich sehr, sehr wenige Filme, die mir nicht so gut gefallen haben, aber dies ist Geschmackssache und es gibt sicherlich auch einige, denen diese Filme gefallen.
Wall-E gehört ganz bestimmt zu den sehr guten Filmen, die Disney und Pixar produziert hat. Doch warum der Reiz?

Wall-E ist keine reine, erfundene Idee der Entwickler. Vielmehr geht es bei diesem Film darum, die Gesellschaft, d.h. Kinder und Erwachsene, darüber zu lehren, wie es in Zukunft aussehen könnte:
Die Erde ist nicht mehr belebbar; trostlos, verdreckt und nahezu kein Leben möglich. Alles, was zurückgeblieben ist, sind vereinzelt Wolkenkratzer, Häuser, Gebäuden und alles mögliche an Metall-Schrott - demnach alles ausser Lebewesen.
Da die Erde nicht zu gebrauchen ist flüchtet die Menschheit in den Weltall, wo sie dort verweilen, bis das Leben auf Planet Erde wieder möglich ist. Um jedoch die Erde einigermaßen "im alten Glanz" vorzufinden, wenn die Reise zurück geht, hinterließ die Menscheit Roboter, die dafür sorgen sollen, dass alles wieder sauber ist.
Aus verschiedenen Gründen haben alle Roboter ihren Dienst verrichtet und sind nun nicht funktionsfähig - bis auf einen: Sein Name ist Wall-E.
Wall-E ist der letzte Roboter auf der Erde, der seinen Dienst noch ordnungsgemäß verrichtet. Sein Leben ist einsam, er hat weder Freunde, noch die Liebe seines Lebens. Er beschäftigt sich zumeist mit den Dingen, die die Menschheit zurück gelassen hat - bis eines Tages die Sonde Eve/Eva auf die Erde herab gelassen wird [...]

An dieser Stelle möchte ich einen Punkt setzen und über die Qualität der Blu-Ray ein paar Worte verlieren:
Wall-E ist einer der Filme, die entwickelt worden sind, während die High-Definition-Phase im hohen Gang war. Demnach schien die Arbeit leichter zu fallen und die Qualität hoch zu schrauben, was den Entwicklern durchaus hoch zufriedenstellend gelungen ist. Die ganzen Animationen leider unter keinen Umständen an Qualitätsverlust oder magere Darstellung der heutzutage erwarteten Blu-Ray-Qualität. Vielmehr nutzt dieser Film die ganzen vielen hellen Stellen, um das Ganze so wirken zu lassen, als sei alles echt. Oft entsteht ein 3D-Effekt, bei dem man am liebsten in den Fernseher hineinspringen würde, um ein Teil der Geschehnisse zu sein. Es gibt wirklich absolut nichts - auch nach über zehntem Male ansehen - was ich hier und jetzt kritisch beurteilen könnte. Wenn man bedenkt, dass die Blu-Ray nicht so alt ist, dann dürfen wir wirklich die Zukunft heiss erwarten.
Der Ton liegt in Dolby True Sound 6.1 vor, welches es nicht nur ermöglicht, bisher auf 5.1-Anlagen noch nie so richtig gehörte Dinge zu entdecken, sondern umgibt Sie demnach auch mit den Geschehnissen, als wären Sie mittendrin. Die Abstimmung und Koordination der einzelnen Soundeffekte kommt sehr gut rüber.

Diese Wall-E Blu-Ray-Edition enthält zudem zwei Blu-Rays: Als ob der einmalig, gute Film nicht schon überragend genug wäre, packt man insgesamt noch Kurzfilme, Spiele, zusätzliche, entfernte Szenen des Films sowie viele weitere Extras mit auf die beiden Blu-Rays. Also, hat Blu-Ray dank seiner hohen Speicherkapazität doch etwas Gutes - jedenfalls in Bezug darauf, dass nach der Filmwiedergabe die Sache noch lange nicht gegessen ist.

Der Aufdruck der Steelbook ist - meiner Meinung nach - sehr schön und liebevoll gestaltet, aber über Geschmack lässt sich streiten.
Der FSK-Sticker ist leicht zu entfernen und ruiniert das ganze Steelbook Gott sei Dank nicht!

Fazit: Wie fast jedes Mal muss ich auch hier und jetzt meinen Lob an Disney und Pixar richten. Was dort die Männer und Frauen auf die Beine stellen ist schlichtweg einfach nur sensationell und überragend zugleich. Des Weiteren erfreuen mich genauso die Ideen, die konzipiert, ausgefeilt und umgesetzt waren. Absolute Kaufempfehlung zum unschlagbar günstigen Preis (aktueller Amazon-Preis).
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Fest der Sinne, 8. Februar 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wall·E ist der neue Stern am Blu-ray Himmel.

Die Geschichte des kleinen Roboters reißt einen mit in ein Animationsabenteuer, bei dem man angesichts des perfekten Bildes, der beeindruckenden Soundkulisse, dem Detailreichtum und der rührenden Geschichte mit glänzenden Augen staunend vor dem Bildschirm (bzw. der Leinwand) sitzt.

Auch bei der Ausstattung der Doppel-Blu-ray hat PIXAR Maßstäbe gesetzt:

Wie bei Filmen von PIXAR üblich, sind Texte im Film an die gewählte Sprache angepaßt. Mit deutschem Ton sind so auch die Texte von Zeitungen oder Werbetafeln im Film auf deutsch.

Auf der Blu-ray sind zwei Audiokommentare.
Der erste ist von vier Leuten aus der Produktion, die lustige Anekdoten zum Besten geben, während man ihre Silhouette unten rechts im Bild sieht.
Der zweite ist vom Regisseur, der über die Entstehungsgeschichte des Film erzählt, während dazu erläuternde Bilder eingeblendet werden (Bild-im-Bild). Als Bonbon gibt es diesen Regiekommentar auch in deutscher Synchronisation!!

Es gibt zwei Kurzfilme:
PRESTO, ein Zauberkünstler und sein streikendes Kaninchen
BURN·E, der Schweißroboter bei der Arbeit (kurz im Film zu sehen)

Als weiteren Bonus gibt es eine 88 minütige Doku zur Geschichte von PIXAR sowie Beiträge und Interviews zur Entstehung des Films, entfallende Szenen bzw. ältere Versionen und Entwürfe (mit Erläuterung) und weitere Filmchen über die Firma "Buy n Large" (die im Film vorkommt).

Daneben sind noch ein paar Spiele (für die Fernbedienung) enthalten. Das eine erinnert an ASTEROIDS, die anderen an ein Puzzle.

Alle Extras liegen in HD-Auflösung vor und haben optionale Untertitel.

Nachtrag: Ich habe den Film mit dem SONY BDP-S350 gesehen und damit gab es überhaupt keine Probleme!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Toller Film, ABER..., 14. April 2009
Von 
B. Pfeiffer (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Ich habe diese DVD zu Ostern bekommen, und musste sie gleich ansehen.
Zum Film selbst gibt es nur zu sagen: grandios, allerdings weniger für Kinder, weil doch etwas anspruchsvoller, da ja kaum gesprochen wird, und die Handlung und Gefühle von Wall-E und EVE sich durch Gesten und Geräusche erklärt.
Auch das Bonusmaterial ist genial, der neue Kurzfilm "Presto" ist zuckersüß, und auch das Special "Burn-E" als kurze Adaptierung von einigen Szenen aus Wall-E, um das Schicksal des Serviceroboters Burn-E zu zeigen, ist wirklich super gelungen.

So, jetzt zum Aber:
Die Tonspur war furchtbar! Alle paar Minuten ist der Film grundlos leise geworden, danach wieder lauter. Kann an meinem Exemplar liegen, ich weiß es nicht, DVD ist noch nicht umgetauscht. Sollte dies ein generelles Problem der "Erstversion" sein, würde ich noch ein wenig mit dem Kauf warten.
Was überhaupt nicht geht ist die billige Verpackung für die zwei DVDs! Es handelt sich um eine billige Papierhülle, die nach ein wenig Gebrauch sicher kaputt ist, und überhaupt nicht in die Disney Reihe passt! Wenn ich an Ratatouille denke, wo die Sonderedition in einer Stahlhülle kam, ärgert es mich, dass gerade Wall-E in so einer lieblosen Verpackung daherkommt! Also für Sammler ist diese Hülle wirklich nichts!

Ansonsten, wie gesagt, spitzen Film, der jedoch nicht das ganz junge Publikum erfreuen wird, sondern jung gebliebene Erwachsene.. ;)
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Film, der auch mit wenigen Worten auskommt, 13. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: WALL·E - Der Letzte räumt die Erde auf (Special Collection) (DVD)
Super gemachter Film, zwar mit weniger Worten wie man es sonst gewohnt ist aber wirklich schön animiert. Vorallem das Extra "Presto" (Kurzfilm) ist super lustig. Dafür lohnt sich die DVD auf jeden Fall doppelt.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der beste Animationsfilm von Disney und Dreamworks, 16. Mai 2009
Ich habe alle Animationsfilme (soweit ich weiß) beider Studios gesehen und beide haben sehr gute und weniger gute produziert.
Aber Disney hat sich mit Wall-E wirklich selbst übertroffen. Das ist der mit Abstand liebenswerteste Charakter den ich je in einem Trickfilm gesehen habe (mit EVE zusammen). Gleichzeitig ist der Film aber auch eine bitterböse Kritik an der heutigen Gesellschaft.
Genau dieser Spagat ist weitestgehend einmalig und vorbildlich zugleich.

Von technischer Seite betrachtet ist diese Blu-Ray Disc ebenfalls hervorragend. Das Bild gehört zur absoluten Referenz unter allen Blu-Ray Discs. Wem im deutschen DTS 6.1 zu schlecht ist, dem ist nicht mehr zu helfen. Klar es gibt DTS-HD und True-HD und wie sie nicht alle heißen. Aber die wenigsten haben Anlagen die den Unterschied zu perfektem DTS und DTS-HD heraushören lassen. Also auch hier, Top.

Beim Bonusmaterial ist ebenfalls alles dabei was man sich wünschen kann. Unter anderem eine 88 minütige Dokumentation über die Pixar Studios, einem Making-Of Wall-E, Pixar Kurzfilme und zusätzliche Szenen.

Also ich kann den Film jedem Filmfreund empfehlen und man sollte nicht zu lange überlegen, da es sich um einen Disney Film handelt kann es mal ganz schnell passieren das der Film für 7 Jahre vom Markt genommen wird.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Stilbruch, 12. September 2011
Rezension bezieht sich auf: WALL·E - Der Letzte räumt die Erde auf (Special Collection) (DVD)
Wall.E ist ein schöner Film, fraglos. Und es gibt genug Rezensenten, die ihn in aller Ausführlichkeit beschrieben haben. Von mir daher nur die eine Besonderheit, auf die scheinbar kaum jemand eingegangen ist:

Aus meiner Perspektive findet ein krasser Stilbruch im Verlauf der Geschichte statt.

Die erste Hälft ist die künstlerische Hälfte, in der kein Wort fällt und wir den kleinen Roboter beobachten, wie er unbeirrt sein Tagwerk in einer tristen Welt fristet, ohne zu ahnen, wie trist sie ist. Mit Eve kommt dann - sozusagen - Leben auf den Planeten. Die Geschichte kommt aus dem rein künstlerischen in die Welt des Entertainments, doch der Erzählstil bleibt künstlerisch.

Kaum sind die Menschen mit im Spiel, ist der ästhetische Touch aber vollkommen verflogen und Wall.E wird zu einem normalen Animationsfilm, in dem schräge Gags Hauptträger der Geschichte sind. Die Geschichte ist nun schnell, laut, rasant... alles das, was sie vorher nicht war.

Diesen Stilbruch mochte ich nicht und die zweite Hälfte des Films fand ich zwar noch nett, aber mehr eben nicht. Ich frage mich, wie der Film geworden wäre, wenn er seinen künstlerisch-ästhetischen Anspruch bis zum Ende aufrecht erhalten hätte.

So gibt's von mir 5 Sterne für den Wall.E-Part und drei Sterne für den Menschen-Part. Macht vier Sterne.
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