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145 von 175 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hat noch viel Luft nach oben...
Seit "Medieval: Total War" bin ich Fan dieser Reihe und muss sagen, dass die Spielreihe es immer wieder geschafft hat mich stunden-, gar tagelang an den PC zu fesseln. Umso größer war meine Vorfreude auf "Empire: Total War" - die (Welt-)Geschichte in der Zeit der Aufklärung, hin zum Wandel in die Moderne zu leiten. :o)

Die Installation der...
Veröffentlicht am 11. März 2009 von Amigo Del Sol

versus
393 von 434 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Vielen Dank werter Kunde, sie sind nun Teil des ETW-Beta-Teams
Ich bin einer der wenigen bei denen dieses Spiel läuft (mit Aussetzern) und würde dennoch vom derzeitigen Kauf abraten und diesen auf einen späteren Zeitpunkt verschieben. Empire Total War hat Potential wird aber erst nach mehrmonatiger Nachbesserung und nur mithilfe der MOD-Community sein Geld wert sein.

Zuerst möchte ich etwas zu den...
Veröffentlicht am 30. März 2009 von T. Reinemuth


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393 von 434 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Vielen Dank werter Kunde, sie sind nun Teil des ETW-Beta-Teams, 30. März 2009
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Empire: Total War (Computerspiel)
Ich bin einer der wenigen bei denen dieses Spiel läuft (mit Aussetzern) und würde dennoch vom derzeitigen Kauf abraten und diesen auf einen späteren Zeitpunkt verschieben. Empire Total War hat Potential wird aber erst nach mehrmonatiger Nachbesserung und nur mithilfe der MOD-Community sein Geld wert sein.

Zuerst möchte ich etwas zu den 90%-Wertungen und den überschwänglichen Lobhuldigungen in manchen Rezensionen sagen. Diejenigen, die dieses Spiel gerade spielen - vielleicht ihr erstes Total War - sind sicherlich von den Auswahlmöglichkeiten begeistert und genießen die grandiosen inszenierten Schlachten.

Anfangs motivieren die ständige Erfolge und es stellt sich eine gewisse Nur-noch-einen-Zug-Mentalität ein.

Beim genaueren Hinblick jedoch ist dieses Spiel eine Luftnummer. Fehlende Herausforderungen hinsichtlich der KI verhindern jegliche Langzeitmotivation, neue Features wie Seeschlachten sind unausgereift und frustrierend, diplomatische Entscheidungen haben kaum Gewicht (oder funktionieren nicht) und schlussendlich strotzt die Game-Engine vor Fehlern. Beispiele dafür sind Soundschwierigkeiten, fehlerhafte Handelszonen, Performance-Einbrüche oder zahllose durch Systeminkompatibilitäten hervorgerufene Crashs.

Damit ihr versteht wovon ich rede gebe ich einen groben Überblick. Ich verweise zusätzlich auf den Kommentar, dort findet ihr eine komplette Zusammenstellung aller bisher gefundenen Fehler.

Künstliche Intelligenz:
I. Keine Inselinvasionen.
Langfristig ist dieses Spiel dermaßen langweilig, da kein Gegner in der Lage ist Länder über den Seeweg zu erobern. GB wird beispielsweise nie angegriffen, Indien und Amerika kann nicht von anderen Völkern - außer dem Spieler selbst - erobert werden. Kein Wunder also, dass dieses Spiel selbst auf Very Hard nicht motiviert.

II. Diplomatie funktioniert kaum.
Geschenke (2500, 5000, 10000) haben immer denselben Bonus, nämlich +100. Möchte man trotz Überlegenheit Frieden schließen wird man stets abgeblockt und kann nichts anderes tun als das gegnerische Volk zu vernichten.

III. Landschlachten
Die Aussage, dass man eine Schlacht gegen den Computer-Gegner auf 50 verschiedene Arten durchlaufen kann ist nichts anderes als eine glatte Lüge. Der Computer geht immer gleich vor - er stürmt auf den Spieler zu. Wenn man Glück hat kann man zumindest die Kavallerie beobachten, die versucht die Flanken anzugreifen. Im Allgemeinen reicht es aus seine Infanterie in lang gezogenen Linien aufzustellen und darauf zu warten bis der Computer vor die Mündungen gerät.

IV. Schiffsgefechte
Schiffsgefechte, bei denen man mühsam versucht gegnerische Schiffe zu kapern werden nur belohnt, wenn man die Partie wirklich bis zum Ende spielt. Meistens "fliehen" die bereits gekaperten Schiffe und man erhält nach Schlachtende kein einziges Schiff.
Derzeit ist es auch nicht möglich mit großen Schiffen Kleinere zu erobern, da die Mannschaft des großen Schiffes zu dumm ist sich abzuseilen und bei dem Versuch aufs gegnerische Schiff zu springen stirbt.

Einheiten
I. Ausgewogene Einheiten?
Eine Armee mit 10x Mörser, 5x Linieninfantrie, 4x Kavallerie und 1 General verliert in einem Kampf (wenn überhaupt) 10-20 Männer. Langweilig.

II. Im Vergleich zu MTW2 sind gibt es kaum verschiedene Armeeaufstellungen und man endet früher oder später bei derselben Variante. Ich hoffe auf Community-Mods.

Bugs / Fehler / Abstürze
I. Stadteroberung
Kämpft man gegen die Eingeborenen Amerikas kann es vorkommen, dass der Versuch die letzte Stadt des Gegners zu erobern mit einem Absturz endet.

II. Armee- /Flottenmanagment
Zusammenschluss größerer Flotten endet im Absturz; das Gleiche gilt für Truppen, die nachgerüstet werden.

III. Handelsrouten
Fügt man Schiffe einem bereits bestehenden Handelspunkt hinzu, so muss man die GANZE Flotte bewegen, um von den neuen Schiffen zu profitieren

IV. Sound
Ständige Soundaussetzer oder wechselnde Lautstärken

V. Abstürze in Computer-Zügen
Dies wird bei mir durch gegnerische Armeen hervorgerufen die ein bestimmtes Gebiet der Karte durchqueren.

Nicht vorhandene Engine Features
I. Dual-Core / Quad-Core Unterstützung
Empire Total War basiert auf der alten RomeTM-Engine und ist - entgegen der Aussagen der Entwickler - nicht für Core 2 / Quad konzipiert. Besitzer von Quad-Cores dürfen sich also über grandiose 25% Auslastung "freuen".

II. Grafikkarten mit mehr als 512MB Speicher.
Abstürze a la "Insufficient Video Memory" / "Unzureichender Videospeicher" entstehen zwar aufgrund der mangelhaften Programmierung, sind aber abhängig vom OS. Spieler mit 64-bit Betriebssystemen werden wohl früher oder später einen Patch erhalten; Besitzer von 32-Bit Betriebssystemen müssen immer manuell nachhelfen (siehe Kommentar)

Die überschwänglichen Wertungen, die dieses Spiel derzeit erhält, sind also absolut ungerechtfertigt. Falls ihr der englischen Spräche mächtig seid, so lege ich euch den Test von Crispygamer ans Herz:
[...]

Zu Steam:
Ich kann die Ablehnung verstehen, teile sie aber nicht. Steam ist immer am Releasetag eines Spiels völlig überlastet, danach funktioniert es tadellos. Dieses Programm existiert schon mehrere Jahre und hat sich mittlerweile wirklich bewährt. Die Möglichkeit Patches global so schnell zu verteilen ist grandios! Ich möchte nicht mehr zig Seiten nach einem funktionierenden Patch-Link durchsuchen und mir dabei noch 3 Viren einfangen.

Wenn allerdings die Entwicklungsfirma (hier CA) nicht in der Lage ist bugfreie Patches zu entwickeln ist auch Steam machtlos. Nicht Valve (Steam) gebührt die Schande, sondern den nutzlosen Beta-Testern, den unfähigen Programmierern von CA und dem geldgierigen Publisher $€GA.
Abgesehen von dem Spyware-Vorwurf und der (geringen) Systembelastung spricht also nichts mehr gegen Steam. Wer dieses Spiel dennoch zurückgeben möchte muss folgende Schritte durchführen:

1) Steam ausführen
2) Support Button suchen und anklicken
3) Frage stellen: CD-Key
4) Antwort abwarten
5) Scan bestehend aus dem CD-Key, dem Kaufbeleg und der Nummer aus der Antwort des Steam-Supports als Anhang beifügen
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58 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ja - Nein. Ach ich weiß auch nicht., 28. März 2009
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Empire: Total War (Computerspiel)
Erstmal möchte ich sagen , dass mich sonst alle Teile und Addons der Total War Serie begeistert haben und ich bin auch seit dem ersten Teil (Shogun) dabei, aber der neueste Teil war doch eher enttäuschend und erinnert fast schon an den größten Flop des letzten Jahres namens "Warleaders - Clash of Nations"

Ich habe auf die Bewertungen und Previews diverser Computerzeitschriften, Internetseiten und natürlich meiner Erfahrung mit dem Total War Spielen getraut und hab dann in den ersten Veröffentlichungstagen auch gleich zugeschlagen. Dann folgte eine ellenlange Installation per Steam. Ich lasse das Thema Steam mal weg, weil meiner Meinung nach nicht Steam hier bewertet werden sollte, sondern das Spiel. Ich mag Steam auch nicht und ich musste auch ein paar Prinzipien über Bord werfen als dann das schwarze Logo neben meiner Uhranzeige aufflackerte und ich das Spiel aktivierte.

Wie hat das Spiel nun den Umstieg von hauptsächlich Nahkampf mit Schwert und Schild auf den Fernkampf mit der Muskete verkraftet? Nicht besonders gut...

Nun mal zum Kernpunkt: Das Spiel sieht auf den ersten Blick fantastisch aus! ABER eben nur auf den ersten Blick. Auf dem Zweiten entdeckt man die monotonen Gesichter einer Klonarmee. Jeder Soldat gleicht seinem Nebenmann. Da war der Vorgänger Medieval schon innovativer.
Moment, Moment! Bevor ich es vergesse: Bevor Sie die Klonarmeen bestaunen können müssen Sie mit einer langen (irgendwie beinahe an Kassettenlaufwerke erinnernde) Ladezeiten rechnen. Da kann man beim Wechsel zwischen dem schicken Strategie und Taktikmodus sich gut und gerne mal nen Kaffee aufsetzen, eine Zigarette rauchen oder wer es etwas gesünder mag: ein paar Situps oder Kniebeugen absolvieren. (Würde ich das wirklich machen, dann bräuchte ich bestimmt nicht ins Fitnessstudio) Die Ladezeiten erinnern mich auch an Warleaders, welches auch erst hochgejubelt wurde, aber dann als verbuggte Betaleiche in die Regale kam.
Meiner Meinung nach ist auch die KI nicht unbedingt die Hellste. Es ist mir schon passiert, das der Gegner in deutlicher Unterzahl war, aber eine Stadt als Deckung hatte. was macht der Computer? er schickt seine Reiter in einem verzweifelten Angriff gegen meine Massive Front aus Linieninfantrie und der Trupp wird innerhalb von Sekunden aufgerieben. Seine Infanterie nutzt nicht die Deckung der Häuser, sondern verschanzt seine Truppen in den vordersten Häusern und lässt sich von meiner Artillerie zusammenschießen. Klasse. Ich hatte nicht mal 2 Dutzend Mann verloren, während der Computer ca. 500 Mann verlor.
Nächster Punkt wäre dann wohl die Seeschlachten. Um die Seeschlachten beherrschen zu können muss man entweder ein Genie sein oder eine Krake. Denn das Gewusel, welches entsteht, wenn mehrere Schiffe gelenkt und versenkt werden wollen, dann wäre eine zweite oder dritte Computermaus bestimmt nicht schlecht. die Seeschlachten sehen zwar wieder sehr schick aus, (Die schönsten, die ich bisher gesehen habe) kommen aber nicht an die schlichte Einfachheit/Genialität von einem altgedienten Pirates ran. Pirates ist zwar heute schon etwas veraltet, aber die Seeschlachten waren dort ganz einfach das treibende Argument immer weiterzuspielen. Empire verlangt dagegen, das mehrere Schiffe gleichzeitig gelenkt, Segel gesetzt, Kanonen beladen werden wollen. Meistens konzentriert man sich sowieso nur auf ein oder zwei Schiffe und der Rest wird notdürftig befehligt. Meiner Meinung nach hätte man das bestimmt besser lösen können.
Ein weiterer Kritikpunkt sind die Kampagnen, die etwas knapp sind. Es gibt nur die Befreiung Amerikas aus den Klauen der britischen Krone, eine Große 99 Jahre Kampagne und eine kleine 50 Jahre lange Kampagne. Gerade mal 99 Runden finde ich persönlich als etwas zu kurz. (Wenn man mal von den künstlichen Wartezeiten wegen der langen Züge der Computergegner und den ermüdenden Wechseln zwischen Strategie und Schlachtkarte mal absieht) Vielleicht hätte man hier 4 Jahreszeiten einsetzen können, um das Spiel zu verlängern, statt dem einfachen Sommer-Winter Ping-Pongs.
Das Baumenü ist komplett erneuert und gleichzeitg hat es sich auch komplett verschelchtert. denn statt breiter Auswahl was man bauen möchte ist man meistens auf ca. 2 - 5 Bauwerke + Ausbesserungen beschränkt. Schön ist, das kleine Städte entstehen können und diese dann auch bewirtschaftet werden wollen - nicht so so schön sind die stark eingeschränkten Möglichkeiten in diesen Städten zu bauen.
Ein Forschungszweig wurde eingeführt und Forschung hängt nicht mehr von der Größe einer Stadt ab. Eigentlich eine schöne Verbesserung, aber auch hier gibt es Abzüge, dafür, das man nicht überall Schulen bauen kann. Meistens muss man Gebiete mit bereits bestehenden Schulen erobern, um an Neue ranzukommen. Also ist das größte Land meistens auch das Fortschrittlichste. (Demnach müsste die Mongolei einen 4x höheren Technikstandard als Deutschland innehaben.)
Zwar werden in Regelmäßigen Abstand Patches veröffentlicht, aber es ist schon peinlich, das kurz nach dem Release sofort ein Patch erscheint und am Folgetag musste ein Hotfix, die neuen Bugs, die durch den Patch vom Vortag entstanden sind wieder wett zu machen. Inzwischen ist ein zweiter offizieller Patch draußen und bei einigen Spielern läuft das Spiel nun gar nicht mehr. Bei mir persönlich lief das Spiel zwar langsam, aber stabil. Hätte ich jedoch etwas Langsames und Stabiles gewünscht, dann hätte ich mir auch eine Schildkröte kaufen können.
Die Medien hätten ruhig mal ein wenig kritischer Bewerten dürfen. Ich weiß nicht, wie Bewertungen über 90% zustande kommen. Entweder hatten diese Tester einen absoluten Highend-Rechner und waren einfach zu begeisterte Total War Fans, so dass sie gar keine objektive Wertung abgeben konnten oder es war mal wieder das liebe Geld im Spiel. (Wie passend). Denn wenn ein Magazin ein Spiel im Vorab testen möchte, dann sollten sie schon gute Kontakte zum Hersteller haben. wenn man da dann zu ehrlich ist und vielleicht nur 75% oder 70% gibt, dann bekommt man keine Vorabversionen mehr. Doch Medienkritik gehört hier jetzt eigentlich nicht hin. Ich wollte ein Spiel bewerten und das habe ich auch getan.

Wie immer mache ich eine kleine Positiv/Negativbilanz mit den Punkten, die mir am meisten aufgefallen sind.

Positiv:
+ Sehr hübsche Grafik (Die schönsten Seeschlachten bisher)
+ Interessantes Szenario (Zu dieser Epoche gibt es sonst nicht so viele Spiele, außer vielleicht Europa Universalis)
+ Hübsche Animationen der Figuren
+ Toller Sound (Wer mit ner guten Anlage+Subwoofer mal die Kanonen donnern gelassen hat weiß wovon ich spreche!)
+ Ich nennen ihn mal den Total War Faktor (Kann ich auch nicht genau beschreiben)

Streitpunkte
+- Verschlimmbesserungen bei Forschung, Diplomatie, Handel, Bau

Negativ
- Steam / Installationslänge
- LADEZEITEN UNERTRÄGLICH!
- Kurze Kampagnen
- Wenige historische Gefechte
- wurde mal wieder von Zeitschriften/Internetseiten zu sehr gehypt (Wertungen von über 90% halte ich für ein unfertiges Spiel für übertrieben. Das fertige Resultat sollte bewertet werden und nicht der gute Wille)
- Grafik nicht voll ausgenutzt (Städte eher plump, Klonarmeen)
- Bug, Patch Hotfixorgie momentan angesagt.
- Irgendwie wirkt das Spiel nicht wirklich fertig.

Fazit:
Jede Fortsetzung hat einen schwächsten Teil. Star Wars Episode II, Indiana Jones II, Werner 3 und eben Empire Total War. Es wurde hochgelobt, kommt aber unfertig raus (Erinnerung an Warleaders, nur das dort der Support nach ca. 3 Monaten komplett eingestellt wurde). Die Erwartungen waren hoch, denn schließlich sollte Medieval 2 übertrumpft werden, aber leider wurden diese Erwartungen enttäuscht. Schade. Es hätte das spiel des Jahres werden können, dafür habe ich einen Anwärter auf die Gurke des Jahres 2009, wenn sich da nicht noch ganz schnell was ändert.
Normalerweise würde ich prinzipiell unfertige Produkte mit 1 Stern verdammen und verreissen. Empire ist zwar unfertig, aber spielbar und Patches werden ja nachgeliefert. Ich warte noch auf Einen, der die Performance erhöht. Es ist zwar alles schön anzusehen, aber unter dem Glanzlack stecken dicke Defizite.
Außerdem ist es Total War und dem darf man doch nicht nur 1 Stern geben ;)
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein Flop, 2. August 2009
Von 
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Empire: Total War (Computerspiel)
Ich spiele die Total-War Reihe seit dem Release von Shogun-Total War. Bis zu Medieval2 war jeder Teil spielenswert und auch sein Geld wert.

Empire-Total War stellt leider in keiner Hinsicht eine Verbesserung zu den vorhergehenden Teilen dar. Die Bindung an einen Steam-Account verschärft das ganze noch.

Durch den Steam-Account wird für den Rechner, auf den das Spiel installiert werden soll eine Internetverbindung benötigt. Leider wird der Steam-Account nicht nur, wie ich zu Anfang erwartet hatte, zur Echtheitsverifikation des Spiels verwendet. Während der Installation werden zusätzliche Daten heruntergeladen. Ich habe eine 1MBit-Leitung und die Installation dauert 15 bis 16 Stunden(!!!), obwohl ich die DVD-Version des Spieles besitze.

Das Spiel an sich stellt auch in keiner Hinsicht eine Verbesserung der vorhergehenden Teile dar. Die Gebäude, die man errichten kann, variieren kaum zwischen den einzelnen Nationen, ebenso gibt es nur eine handvoll verschiedene Einheiten im Spiel.

Auch in der Schlacht ist keinesfalls eine Steigerung zu den vorhergehenden Teilen sichtbar. Ein wirklicher Rückschritt ist die grafische Darstellung der Einheiten. Das alle Uniformen in einer Einheit identisch sind, entspricht der Zeit, in dem das Spiel spielt. Leider haben aber alle Soldaten wieder die gleichen Gesichter. Die Bewegungen der Einheiten, vor allem der Kavallerie, scheinen irreal.

Das Spiel wird schnell langweilig. Historische Konflikte spielen in diesem Spiel kaum eine Rolle. Es gibt wenige Dinge, in denen sich die einzelnen Nationen voneinander unterscheiden. Die Schlachten laufen mit der Zeit immer gleich ab, da es nur wenige Einheitentypen gibt.

Im Vergleich zu Medieval2 ist Empire-Total War ein echter Schritt zurück. Die Bindung an einen Steam-Account setzt dem ganzen die Krone auf, da man eine unverhältnismäßig lange Zeit zur Installation benötigt und das Spiel auch nicht wieder verkaufen kann, ohne den Steam-Account mit dem Spiel weiterzugeben.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Total War entwickelt sich in die falsche Richtung, 8. August 2009
Von 
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Empire: Total War (Computerspiel)
Ich habe mich als großer Total War Fan riesig auf dieses Spiel gefreut, seit es angekündigt wurde. Mit Rome habe ich Monate verbracht, und mit Mtw II auch viiel Zeit...
Leider leider wurde ich enttäuscht. Meiner Meinung nach ist dieser Teil der schlechteste der Reihe. Das liegt aber für mich persönlich nicht, wie für viele andere, an Steam, sondern hauptsächlich an der Kampagne.
Die Kampagnenkarte ist ganz anders gestaltet, als das bisher der Fall war. Es gibt einfach nicht das typische Total War Feeling, das einen so an die vorherigen Teile gefesselt hat, und obendrein gibt es auch noch weniger Funktionen als in den Vorgängern, wie z.B.die Finanzschriftrolle oder das übersichtliche Baumenü. Die Karte ist zwar ganz schön gestaltet, aber viel zu klein. Damit meine ich natürlich nicht, dass es zu wenig Gebiete gibt (immerhin geht es von Amerika bis nach Indien), sondern das z.B. Länder wie Frankreich oder Spanien nur aus einer Provinz bestehen, die teilweise flächenmäßig so klein sind, dass man sie in ein bis zwei Runden durchschreiten kann.
Plante man bei den Vorgängern noch, wo man seine Armee auf dem Feldzug langmarschieren lassen sollte, wo man als erstes attackieren sollte und gegebenenfalls sein Heer sogar aufteilte; um dann nach einigen Feldschlachten die Städte eine nach der anderen zu belagern und einzunehmen, rast man hier nur noch direkt und querfeldein zur Hauptstadt und hat danach unter Umständen eine große Nation besiegt. Langweilig und unrealistisch...
Desweiteren führt die Enge auf der Karte dazu, dass die Gegner immer gleich nebenan sind. Besonders, wenn man eine zentral liegende Nation erobert, fallen von überall her Feinde ein und plündern die ganze Gegend aus. Man kommt nicht zur Ruhe, um seine Kräfte wieder zu stärken, und man kann sich nicht "einigeln" oder geordnet zurückziehen, sondern muss gleich weiterkämpfen. Und sobald die Armee aus der eroberten Stadt raus ist, rebellieren die Bürger und schmeißen die Restgarnison raus, und das immer und immer wieder, sodass man ewig braucht, bis ein Gebiet endgültig unter Kontrolle gebracht ist. Wen die ewige Unzufriedenheit der Bevölkerung schon in den Vorgängern genervt hat, läuft hier Gefahr, durchzudrehen.
Wenigstens ist der Diplomatiemodus gelungen, denn jetzt fallen nicht mehr ohne Pause Verbündete bei einem ein, sondern halten ihr Wort, und helfen einem gegebenenfalls sogar gegen Aggressoren.

Als kleine Kampagne ist der "Road to Independence" Modus enthalten, der durch seine kleine aber vorhandene Storyline motivieren kann und durch ein paar integrierte gescriptete Schlachten ein bisschen ausgleichen kann, dass es nur drei historische Schlachten zum Nachspielen gibt.

Seine Stärke hat Empire dann in den grandiosen Schlachten. Die sind wirklich mitreißend inszeniert, was zum großen Teil an der wirklich tollen Grafik liegt, die Landschaften so detailliert wie nie zuvor darstellt. In vorherigen Teilen bestand die Landschaft meist aus weiten Flächen, die sehr unecht wirkten. Hier sieht es von den Details her eher aus wie aus einem Actionspiel entnommen.
Die Seeschlachten sind auch ganz nett animiert, allerdings werden sie auf Dauer langweilig, da es im Grunde genommen immer das gleiche ist.

Technisch hat Empire das Problem, dass es in den Schlachten oft abstürzt, was besonders frustrierend ist, da man diese ja nicht speichern kann. Nach der Patch-Installation weiß man außerdem nie, ob es jetzt gut läuft oder wieder gleich abschmiert. Schade.

Pro:
- Grandiose Landschlachten
- Tolle Grafik
- Viele Gebiete auf der Kampagnenkarte
- "Road to Independence" Modus
- Bessere Diplomatie als in den Vorgängern

Contra:
- Schafft es nicht, auf Dauer zu fesseln (Kein Total War Feeling)
- Keine typische Total War Kampagnenkarte und fehlende Funktionen
- Andauernde Unzufriedenheit der Bevölkerung (noch schlimmer als bisher)
- Auf Dauer langweilige Seeschlachten
- Landschlachten stürzen häufig ab
- Nur zwei historische Schlachten

Zusammenfassend kann man sagen, dass es zwar nicht sehr viele Kritikpunkte gibt, allerding sind die vorhandenen so schwerwiegend, dass sie einem den Spaß am Spiel sehr stark nehmen. Der Hauptkritikpunkt ist, dass man im Herzstück des Spiels, der großen Kampagne, nicht das Gefühl hat, einen Total War Titel zu spielen, und das bricht dem Spiel das Genick. Schade.

Ich hoffe, dass der nächste Teil wieder back to the roots geht, und die guten Sachen aus den Vorgängern wieder mit ins Boot holt.
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32 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Eine Frechheit!, 30. April 2009
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Empire: Total War (Computerspiel)
Genau das ist "Empire Total War". Ich bin mittlerweile seit vielen Jahren begeisterter Spieler der ganzen Reihe, aber das wird sich nunmehr ändern. Man ist es ja mittlerweile gewohnt, dass PC-Spieler, ähnlich wie Musikbegeisterte unter den Genralverdacht der Software- bzw. Musikpiraterie gestellt und darob mit diversen unsäglichen Kopierschutzmaßnahmen gegängelt werden, aber hier schießt SEGA den Vogel endgültig ab. Hätte ich beim Kauf auch nur ansatzweise geahnt, was die exklusive Lauffähigkeit über den Onlinedienst Steam bedeutet, ich hätte kein Geld in dieses Spiel gesteckt. Nach der eigentlichen Installation brauchte Steam eine von mir nicht mehr nachvollziehbare Anzahl an Stunden(!) um die erforderlichen Updates zu laden. Nicht mehr nachvollziehbar, weil ich meinen PC über Nacht in Betrieb lassen musste, nachdem der Download-Prozess trotz 6000er DSL nach zweieinhalb Stunden bei 35% stand. Normaler Weise würde ich in solchen Fällen auf ein Update zunächst gänzlich verzichten, bedauerlicher Weise zwingt Steam den Spieler zu selbigem. Ohne startet das Spiel nicht.
Nach dieser Prozedur konnte ich dann mit dem Spiel beginnen. Zunächst. Denn bedauerlicher Weise stürzt das Spiel gern einmal gänzlich unmotiviert ab, nicht selten auch nach mehrmaligem Laden immer wieder an der selben Stelle. Und das obwohl das ganze nach nicht einmal zwei Monaten nach dem Release bereits auf ich glaube Version 1.4 steht. Der Spieler als Beta-Tester ist ja inzwischen ebenso üblich wie oben geschilderter Generalverdacht.
Nachdem mir selbiges gestern passierte, versuchte ich das Spiel neu zu starten, worauf mir Steam mitteilte das Spiel sei derzeit nicht verfügbar. Ich solle es doch zu einem späteren Zeitpunkt erneut versuchen. Wenn so etwas bei einem kostenpflichtigen Onlinespiel passiert, ist das ärgerlich genug. Bei einem vorrangig auf den Singleplayermodus ausgelegten Spiel, ist das eine bodenlose Unverschämtheit. Es kann doch nicht sein, dass ein zahlender Kunde wegen offensichtlicher Serverprobleme eines Anbieters mit dem man allenfalls zweitrangig einen Nutzungsvertrag hat, keinen Zugriff auf das Programm hat! Ganz abgesehen davon, dass ich mich bei Problemen mit einem PC-Spiel an den Kundenservice des Anbieters wenden möchte, nicht an den eines Kooperationspartners ebendieses. Selbiges habe ich wegen anhaltender Probleme via Mail getan (Hotline kostet 1,50 die Minute), seit vier Tagen warte ich auf eine Antwort.

Inhaltlich ist das ganze nichteinmal schlecht. Sicherlich, die KI verdient die Bezeichnung nicht, das Handbuch ist eigentlich mehr verwirrend als erhellend, weil auch hier wie mittlerweile branchenüblich an der falschen Stelle gespart wird, und man zu einem ziemlich komplexen Spiel ein dünnes Heftchen bar jeden Informationsgehaltes bekommt, aber das ganze ist hinsichtlich der Spieltiefe verglichen mit den Vorgängern ein echter Quantensprung.

Die Ärgernisse nach der Installation gepaart mit der offenkundigen Unausgereiftheit des Produktes und eines scheinbar nichtexistenten Kundenservice lässt mich jedenfalls allen vom Kauf abraten. Die Tatsache, dass man das Spiel dank Steam bei Unzufriedenheit bzw. technischer Mängel nichteinmal zurückgeben oder weiterverkaufen kann, setzt dem ganzen die Krone auf.
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31 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Lachhaft, 24. September 2009
Von 
Rolf Schmidt "leloominai" (Nuremberg, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Empire: Total War (Computerspiel)
Da haben wir also SEGA und CA und die bringen im März ein Spiel heraus. Und nun, im September ist es noch grottig buggy. Trotz Steam ....
Und dann gibt es so Klitschen wie Paradox, die bringen ein Spiel (HOI3) das gefühlt 2000% mehr Tiefe hat im August heraus und haben die schlimmsten Bugs in einem Monat gefixed. Ohne Steam ...
Das ist schon nicht mehr peinlich, das ist lachhaft.
Glücklicherweise läuft mein gutes altes Rome Total War auch ohne Internet und bestimmt noch lange. Und mit entschieden mehr Taktik und Herausforderung an den Spieler.
Ciao SEGA, ciao CA
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eigentlich ein super Spiel ABER....., 18. Juni 2011
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Empire: Total War (Computerspiel)
Hallo, ich habe mir Empire total war vor ca. einem Jahr gekauft und möchte euch jetzt etwas über das Spiel erzählen. Als erstes muss ich sagen, dass ich auch die beiden Vorgänger Rome total war und Medieval II total war gespielt habe und so einen relativ guten vergleich habe.
Was sind die Größten veränderungen in Empire total war:
- die Graphik ist um ein gutes Stück besser geworden.
- Die Europa Karte wurde nach westen bis nach Island und nach norden um Skandinavien erweitert.
- es gibt zwei neue Schauplätze: Amerika(fast ganz Nordamerika, Mittelamerika und das nördliche Südamerika) und ganz Indien.(Europa und Indien sind verbunden)
- Seeschlachten kann man jetzt selber spielen :)
- Infanteristen kämpfen jetzt fast außschließlich mit Musketen.

Was ist deutlich schlechter geworden:
- Die Klonarmee ist zurrück(dazu später mehr)
- Ganz Europa kämpft fast außschlieslich mit der gleichen Art von Linieninfanterie
- es gibt viel zu wenig historische Schlachten.

Hier eine positiv/negativ Bilanz:
(-) Afrika südlich der Sahara wurde einfach weggelassen, was sehr schade ist, da zu dieser Zeit dort der Sklavenhandel boomte. Doch das wird nur in Form von Handelspunkten erwähnt, die mit Handelsschiffen besetzt werden können.
(-) zu wenig Einheiten!!
(-) die Einheiten sehen alle fast gleich aus. Kleine Unterschiede sind bei der Infanterie aber durchaus erkennbar, also stimmt das mit der Klonarmee so auch nicht.
(-) zu wenig historische Schlachten.
(-) kleine Nationen wie Bayern oder Portugal sind nicht spielbar.(was für mich als Bayer natürlich schade ist ;)
(-) ich weiß nicht ob das mehrere so sehen, aber mir fehlt in dem Spiel ein Bezugspunkt. Sprich der Senat von Rom oder wie in Medieval der Papst. In Empire gibt es soetwas nicht was nach und nach Langeweile aufkommen lässt.
(-) neben der "Weg zur Unabhängigkeit" Kampange könnte es ruhig noch eine weitere geben.
(-) Steam(lest hierzu einfach ne andere Rezension)
(-) Spiel stürzt ca. alle 3 h ab.( dann spiel ich nich zulang ) ;)

(+) größere Europakarte.
(+) Indien und Amerika mit dazugehörigen Ureinwohnern
(+) Möglichkeit der Forschung. Was vor allem auf dem Schlachtfeld zr geltung kommt.
(+) Seeschlachten kann man jetzt selber spielen.
(+) feindliche Schiffe können gekapert werden.
(+) manche Gebäude können von Truppen besetzt werden. Zuminderst bis der Feind mit den 24 Pfündern anrückt :P
(+) es entstehen neue Städte die man verbessern kann
(+) Diplomaten wurden durch ein Diplomatiemenü ersetzt was meiner Meinung nach sehr vieles erleichtert.
(+) die diplomatischen Bezihungen zu Beginn des Spiels sind auch sehr gut
Bsp.: Frankreich hasst England und umgekehrt ( war ja klar )

Am Schluss muss ich noch sagen, dass das Spiel mit dem Erweiterungspack und ein paar Updates glatte fünf Sterne verdient hätte. Also ich empfehle jedem der sich dieses Spiel kauft auch den Erweiterungspack, denn der bringt viele neue Einheiten und macht das Spiel abwechlungsreicher.
UND NEIN ICH WERDE NICHT FÜRS WERBUNG MACHEN BEZAHLT!!!

Hoffe ich konnte ein paar Fragen beantworten

T.H.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Leider eine große Enttäuschung!, 9. Oktober 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Empire: Total War (Computerspiel)
Ich möchte hie rnicht das ganze Spiel durchkauen, sondern nur auf ein paar Punkte eingehen die mir besonders aufgefallen sind. Leider nichts wirklich positives...

Durch Rome - Total War auf diese Spielereihe aufmerksam geworden habe ich mir gleich die Anthologie Box geholt und habe nun seit 2 Wochen ausgiebig den Empire Titel inklusive Addon ausgiebig getestet. Da ich Rome schon genial fand hatte ich an dieses Spiel natürlich schon gewisse Erwartungen, die aber leider komplett enttäuscht wurden.

Die KI
- zuweilen kurze Glanzstuden, in Summe aber doch nur der immer gleiche, dumme Frontalangriff

Steuerung
- nervig wenn Einheiten abgemetzelt werden weil es der Soldat rechts außen nicht rechtzeitig schafft in Position zu gehen und dadurch die gesamte Einheit hartnäckig den Feuerbefehl verweigert. Außerdem kann das Verfolgen bestimmter Ziele in merkwürdige Tanzchoreos ausarten wenn geschwenkt wird was das Zeug hält ohne das auch nur ein Schuss fällt. Was Friendly Fire angeht gibt es auch schöne Episoden, so ist zB die eigene Artillerie durchaus in der Lage sich komplett selbst zu vernichten wenn sie in einer Reihe steht und der Gegner doch mal flankiert. Dann steht man ganz schön dumm da wenn es knallt und plötzlich nur noch 1 Kanone am äußersten Rand steht während der Rest komplett in Trümmern liegt. Zusammenfassend kann man sagen das die eigenen Einheiten nicht allzuweit vom IQ einer gewöhnlichen Kartoffel entfernt zu sein scheinen.

Das nervigste sind allerdings die andauernden Abstürze die durch bestimmte Aktionen ausgelöst werden. So reagiert das Spiel offenbar allergisch darauf wenn man unvorhergesehene Dinge tut, wie zB während dem Befreiungskrieg gegen England nebenher mal eine von Piraten kontrollierte Stadt einzunehmen. Da ist es dann schon deprimierend wenn das Spiel nicht nur abstürzt, sondern wenn auch gleich noch das ganze Savegame geröstet wird und man die Kampagne von vorn beginnen darf weil es sich partout nicht mehr laden lässt.

Vielleicht hätte Sega mal etwas mehr Arbeitszeit auf die Spieleentwicklung verwenden sollen anstatt die Kunden mit dem "perfekten Kopierschutz" auch noch so an diesen Schrott zu fesseln das man ihn nichtmal gescheit auf dem Flohmarkt veräußern kann...sehr schade und irgendwie einfach nur peinlich!
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein Spiel mit vielen Macken, 18. August 2009
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Empire: Total War (Computerspiel)
Ich bin seit Jahren ein begeisterter Fan der "Totalwar"-Reihe und habe bis jetzt eigentlich immer richtig Spaß am Spiel gehabt.
Leider hat mir "Empire" diesen, zumindest größtenteils, genommen.
Folgende Punkte sind meinerseits zu kritisieren:

1. eine sehr schwache KI bezüglich diplomatischen Verhandlungen (Zum Teil absolut unlogische Entscheidungen) ---da geht hoffentlich in Zukunft ein wenig mehr!!

2. Sehr wenig unvorhergesehene Ereignisse ---es schleicht sich zu schnell Routine ein.

3. Keine Möglichkeit ohne Registrierung bei STEAM das Spiel zu starten---für mich schlichtweg eine unverschämte Bevormundung des Kunden

4. DAS SPIEL HAT STÄNDIG ABSTÜRZE OHNE ENDE!!! ---da spielt man 118 Runden und plötzlich: "Totalwar wird auf Grund eines Fehlers beendet".
-Soweit so schlimm, man hat ja gespeichert...nur leider nützt das nichts, denn egal wie oft man versucht von diesem Spielstand aus neu zu starten: NO CHANCE! ---und wenn einem dies regelmäßig ca. 1 mal die Woche passiert verliert man schnell die Lust!

Fazit: Ich werde mir den Kauf künftiger Produkte dieser Serie sehr gut überlegen!
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen daran muss man sich wohl erstmal gewöhnen..., 11. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Empire: Total War (Computerspiel)
hallo allerseits,
vorerst möchte ich sagen, dass ich ein Fan der Total War Serie bin und mir Empire natürlich vorbestellt habe. Aber nun zu meinen Lob- und Kritikpunkten:

die Grafik:
sehr schön anzusehen, besonders die neuen Hitzeeffekte und der Rauch der Gewehre während einer Schlacht. Die Einheiten-Detail an sich hat sich nicht großartig verändert. Zwar sieht man auf ganz naher Zoomstufe, dass die Einheiten relative schön animierte Gesichter haben, allerdings muss man dafür die Grafik voll hochschrauben und von oben sieht man diese Details eh nicht. Trotzdem sehr schick. Insgesamt sehen die Armeen dennoch aus wie Klonarmeen, ähnlich wie bei Medieval 2. Aber mich persönlich stört es nicht allzusehr da zu dieser Zeit eh die meisten Soldaten gleiche Uniformen besaßen. Schiffe sind sehr detailreich dargestellt und auch die Landschaft ist mit vielen neuen Details bereichert worden. Es gibt kleine Marktkarren, Zeuen und kleine Bruchsteinmauern hinter denen sie ihre Infanterie verschanzen können. Alles in allem ist die Grafik sehr schön und besser als in Medievaal 2, aber nicht deutlich besser.

der Sound:
der Sound ist sehr bombastisch. Passende Hintergrundmusik begleitet den Spieler während er sich auf dem Schlachtfeld Meter für Meter vorrankämpft oder auf See seine Flotte gegen blutrünstige Piraten steuert. Ja sehr schöne Musik...wenn sie denn auch mal zu hören ist. Häufige Aussetzer stören der Athmosphäre.

der Umfang:
Meine erste Enttäuschung! Nachdem ich das Spiel installiert hatte wollte ich gleich mal sehen was es so für nette Einheiten gibt, vor allem wollte ich wissen ob Preußen bessere Infanterie bekommen hat als andere Nationen. Das was ich dann aber zu sehen bekam war sehr ernüchternd. Alle westlichen Nationen haben "quasi" die gleichen Einheiten. Leichte Abänderungen (statt Nachladen:30 haben Preußische und Englische Linieninfanterie Nachladen:35....WOW! Super!)konnten meine Frustration nicht mindern. Dann ein Lichtblick! Es gibt einen Technologiebaum mit dem man seine Infanterie besser ausrüstet und besser ausbilden kann! Allerdings ist dieser Technologiebaum bei allen Nationen identisch. Schade, gerade hier hätte Empire richtig punkten können. Andere Nationen wie das Osmanische Reich oder das Marathenreich (tut mir leid falls ich das falsch geschreiben habe. für alle die es nicht wissen das sind Inder)besitzen glücklicherweise andere Einheiten, die allerdings eher Kanonenfutter sind. Bei den Schiffen ist es noch schlimmer. Es gibt keinerlei Variationen. Insgesamt sehr enttäuschend!

die Athmosphäre:
Grandiose Atmosphäre. In Rauch gehüllte Schlachtfelder, Trommeln und Marschmusik während zwei Armee aufeinander zumaschiern, langsam sinkende Schiffe oder die armen Matrosen bei deren Schiff das Pulverlager getroffen wurde, eine bombastische Explosion auf hoher See. Die Atmosphäre überzeugt und versetzt den Spieler direkt in das 18te Jahrhundert.

die Bedienung:
Die Bedienung der Land-Einheiten ist wie bei den Vorgängern. Allerdings sollte man schleunigst von seinen bewährten Medieval-Taktiken ablassen... das kann tödlich enden. Zum Beispiel ist die Kavalarie nicht mehr so extrem stark wie bei Medieval 2.
Bei den Seeschlachten dagegen ist die Bedienung extrem schwierig, bzw. gewähnungsbedürftig. Hier könnte ein Patch noch etwas rausholen. Die Schiffe lassen sich nur sehr schwer lenken und ja ich weiß das das Lenken der damaligen Kriegsschiffe auch nicht gerade ein Kinderspiel war, aber in einem Spiel sollte man doch die Steuerung etwas spielerfreundlicher gestallten. Aus diesem Grund bleib ich lieber mit meinen Preußen in Europa und quäl mich nicht mit extrem langwiriegen Seeschlachten.

die KI:
Bei Seeschlachten muss ich zugeben dass mir die Erfahrung fehlt. Bisher habe ich fast jede Seeschlacht verloren, daher schreib ich zu meinem Vorteil an dieser Stelle mal das KI bei Seeschlachte extrem stark ist...*kleiner scherz*.
Bei Landschlachten hat die KI leichte Probleme mit der Wegfindung. Manchmal habe ich während einer Schlacht 10 Minuten zeit um den Gegner über den Haufen zu schießen bis er endlich mal seine Truppen in eine Reihe aufgestellt hat. Seine Kaverlarie dagen setzt er sehr gut ein. Meine Kanoniertrupps leben mittlerweile in ständiger Angst einem gegnerischem Hinterhalt zum Opfer zu fallen. Sonst ist die KI auch sehr gut, sie besitzt verschiedene Taktiken und bereitet Hinterhalte vor. Trotz einiger Mängel ist die KI sehr gut gelungen.

die Diplomatie:
Die mit Abstand beste Diplomatie der gesamten Total War Reihe! In einem Fenster kann man nun alle Diplomatischen Beziehungen tätigen. Kein nerviges Diplomaten rüberschicken ist mehr nötig, man kann ganz einfach in einer Runde zu jeder Beliebigen Nation Kontaktaufnehmen. Bündnispartner ünterstützen sie im Kriegsfall, müssen es aber nicht. Die Beziehungen anderer Nationen untereinander kann man nun endlich zu seinem Vorteil nutzen. Technologienhandel, Prozinzentausch, mit Geschenken einschleimen usw. In der Diplomatie hat sich einiges getan und sie ist echt gut geworden. Dennoch kann auch hier noch einiges verbessert werden. Zum Beispiel sollten andere Nationen sich verbünden falls sie selbst zur stäksten Nation in Europa heranwachsen. Bei diesem Fall wäre es sehr interresant wenn sich die KI zu einem Bündnis zusammen tut um wieder ein Gleichgewicht in Europa herzustellen.

die Programmierung:
hier muss ich sagen, ich hab eigentlich keine Ahnung vom Programmiern, aber ich lass mich trotzdem mal drüber aus.
Das Spiel läuft auf hoher Detailstufe flüssig trotz meines eher Mittelmäßigen PC's (E8500(2x3.16GHz); NVidea GeForce 9600(512MB); 2GB Ram). Also ein Pluspunkt, ABER: es stürtzt bei mir leider dermaßen oft ab das ich teilweise echt am verzweifeln bin und wenn dann noch Probleme mit STEAM (hierzu komm ich später)dazukommen könnte ich durchdrehen. Irgendwie nervt es ganz schön wenn das Spiel dermaßen instabil läuft und sachen macht die man nicht machen wollte (statt einem Agenten zieht man aufeinmal seine ganze Armee aus der Stadt). Zum Glück sind all das Sachen die man mit Hilfe von ein paar Patches unter Kontrolle kriegen kann und auch sollte, aber bislang ist nicht viel passiert. Achja die langen Ladezeiten stören mich persönlich nicht. Mal eine halbe Minute vor einer Schlacht laden ist für mich nicht gerade ein Grund um dieses Spiel schlecht zu machen, da gibt es genug andere Probleme die weit schwerwiegender sind.

Multiplayer:
hab ich nicht getestet, aber wenn man irgendwann die Kampagnenkarte im Multiplayer spielen kann (Multiplayer-Patch bereits angekündigt) dann wird das für mich ein absolutes Muss!

und zu guter Letzt "Steam"
hab lange überlegt ob ich Empire kaufen sollte, es gab ja eine ganze Menge Kritik an Steam. Ich hatte bisher noch nie etwas mit Steam zu tun gehabt, hab mich dann aber doch getraut und mir einen Account eingerichtet und das Spiel bestellt. Lief auch zuerst alles gut (mit Ausnahme dass ich bei der Installation permanent den falschen Key eingegeben hatte), Updates macht er ja automatisch und genervt hat das Program auch nicht. Dann aber nach einigen Tagen konnte ich Steam nicht mehr starten und somit Empire auch nicht mehr. Steam neuinstalleirt und zu meinem Glück konnte ich Empire auch nochmal installieren (Gott sei dank das die Savegames erhalten blieben). Dann hatte ich permanent Abstürze im Spiel und hab beschlossen Empire nochmal neu zu installieren. Nach tausendfachem Computeraufhängen klappte es, allerdings hat er es in der falschen Sprache installiert obwohl ich deutsch angegeben hatte. Also musste ich neue Audiodateien herunterladen. Leider sind die Steam-Server chronisch überlastet und ich musste mit einer Geschwindigkeit von 3.2 kb/s laden, hab ja sonst nichts vor. Allgemein muss ich sagen dass ich Steam für äußert störend halte. Wenn Steam kaputt ist, dann kann man das mit dem Spielen auch vergessen. Dann noch das Thema mit dem Datenschutz, also ich vertrau Steam nicht, kann daher nur raten eine Fake-Adresse zu benutzen. Und dann wäre da noch, dass man sich garnicht das Spiel als Sachgegenstand kauft sondern lediglich die Lizens. Wie das alles genau ist kann ich an dieser Stelle nicht sagen, da rate ich euch die AGB's durchzulesen, da müsste dann auch stehen, dass man euch irgendwann ohne Begründung die Lizenz wieder wegnehmen darf. Habs selbst nicht gelesen, aber gehört, von daher gib ich keine Garantie.

Fazit:
Das Spiel hat mich äußerlich voll überzeugt! gute Grafik(setzt sich aber nicht sehr von dem Vorgänger ab), sehr guter Sound, neue sehr gelungene Diplomatie und eine eher ernüchternde Auswahl. Bis hierhin hätte ich 4 von 5 Sternen verteilt. Bei ein paar kleinen Bugs und Abstürzen schau ich gern mal drüber hinweg aber die stänige Fehler nerven ganz schön.
3 von 5 Sternen.
Das wäre meine eignentliche Bewertung, vielleicht sogar 4 von 5 weil es eine atemberaubende Atmosphäre hat.
Dennoch ziehe ich Steam mit in die Bewertung, da sich die Entwickler für diese Art des Kopierschutzes entschieden haben und somit sich dafür entschieden haben es auch den ehrlichen Spielern schwer zu machen. Es steht nicht in meinem Interesse solch einen Kopierschutz zu unterstützen. Von daher werde ich wie viele meiner Vorredner auch, die Wertung sehr schlecht ausfallen lassen, damit potentielle Kunden abgeschreckt werden und SEGA mal darüber nachdenkt was sie vielleicht beim nächsten mal besser machen sollten.
Das Spiel ist wirklich gut, aber wer es sich besorgt sollte auf jeden Fall ein Menge Gedult und Gelassenheit haben.
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Empire: Total War
Empire: Total War von SEGA (Windows Vista / XP)
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