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24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Harte Rachestory
Die atmosphärisch dichte Story um den Rachefeldzug eines desillusionierten Ex-CIA-Agenten und Leibwächters im Sumpf der mexikanischen organisierten Kriminalität ist durchweg gelungen. Die gnadenlose und brutale Vorgehensweise Creasys ist allerdings gewiss nicht jedermanns Sache, zumal nicht selten der Eindruck entstehen könnte, dass Creasys Opfer ihr...
Veröffentlicht am 1. August 2006 von Ovir

versus
7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schön und gut aber...
...wo sind die wohl besten Untertitel der Filmgeschichte geblieben??? Im Kino hatte der Film wirklich kunstvoll ins Bild eingearbeitete Untertitel. Außerdem waren nicht nur spanische Dialoge untertitelt, sondern auch einige deutsch gesprochene Worte/Sätze. Als Creasy z.B. fragt: "Wer ist der Boss? WER IST DER BOSS???" war das Ganze mit verwackelten, immer...
Veröffentlicht am 7. April 2005 von Rusty Shackleford


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24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Harte Rachestory, 1. August 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Man on Fire - Mann unter Feuer (DVD)
Die atmosphärisch dichte Story um den Rachefeldzug eines desillusionierten Ex-CIA-Agenten und Leibwächters im Sumpf der mexikanischen organisierten Kriminalität ist durchweg gelungen. Die gnadenlose und brutale Vorgehensweise Creasys ist allerdings gewiss nicht jedermanns Sache, zumal nicht selten der Eindruck entstehen könnte, dass Creasys Opfer ihr Schicksal verdient hätten.

Letztlich ist Creasy jedoch kein heldenhafter Rächer, sondern ein gebrochener Mann, zerstört von seiner eigenen Vergangenheit. So verfängt sich der Film auch nicht in der Art Killerpoesie wie man sie beispielsweise aus Bessons "Leon - der Profi" kennt, sondern zeigt eine realistischere und dadurch umso beängstigendere Welt von Kriminalität und Korruption. Der melancholische Soundtrack untermalt die Verlorenheit des Protagonisten, ebenso wie die düsteren Bilder.

"Man on Fire" ist ein durchweg gelungener Actionthriller mit wesentlich mehr Tiefgang als die krude Rachestory es vielleicht vermuten lässt. Bild und Ton der DVD sind ansprechend - allerdings zeichnet sich die Einzeldisk durch quasi keine Extras aus. Wer auf Bonusmaterial verzichten kann, der bekommt eine solide DVD von einem tollen Film. Wer hingegen Wert auf Extras legt, greift zur Doppel-DVD-Umsetzung.
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44 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannung, Action und viel Gefühl, 30. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: Man on Fire - Mann unter Feuer (DVD)
Der Film Mann unter Feuer wurde in der Filmkritik stark kritisiert. Man äußerte sich negativ über Schauspieler, Filmkulisse und besonders über die "banale, ausgeluschte Story".
Gut, die Idee einen Film über einen Rachefeldzug zu drehen ist tatsächlich nicht die neueste.
Als ich den Film im Kino sah, erwartete auch ich zunächst keine großartige Unterhaltung.
Doch jetzt muss ich sagen, der Film ist einfach klasse!
Er beruht auf dem Roman "Der Söldner" von A.J. Quinell und wurde von Tony Scott ein wenig runderneuert, sprich moderne Filmkulisse, erstklassige Schauspieler. Mexico City als Handlungsort zu wählen war eine geniale Idee. Ich kenne die Stadt von mehreren Reisen nach Mexico. Ein Stadt mit so viel Charkter passt ideal zu der Story.
Denzel Washington überzeugt in der Rolle des Ex Agent Creasy nicht nur Lupita Ramos ( Dakota Fanning ) sondern auch sein Publikum, denn die Rolle hat viel mehr zu bieten als " hin und wieder mal mürrisch mal traurig" in die Kamera zu schauen. Hier geht es um Gefühl! Ex Agent Creasy sieht nach langen Zeiten der Gewalt, der Kriege und des Todes keinen Sinn mehr im Leben. Da tritt Lupita Ranos in sein Leben. Ein reiches, intelligentes aber sehr einsames kleines Mädchen, das von seinen reichen Eltern zwar geliebt jedoch oft vernachlässigt wird. Creasy ist ihr neuer Bodygurad, da die Eltern , besonders die Mutter, eine Entführung befürchten.
Die kleine Pita verschafft sich sanft aber entschlossen Zugang zu dem morschen Innern seines Herzen. Gerade als sie sicher ist ihren "Creasy-Bär" für sich gewonnen zu haben wird sie entführt. Creasy wird bei dem Versuch sie zu retten schwer verletzt. Als er von seinem alten freund und Kameraden Ray erfährt, dass sie bei der Übergabe des Löse geldes getötet wurde, schwört Creasy grausame Rache. Ein Feldzug beginnt und endet mit einer Überaschung...
Die kleine Dakota Fanning, die die Pita spielt , gewinnt das Publikum mir Charme und überzeugender Kindlichkeit. Sie ist ideal um das Bild des kleinen, reichen aber einsamen Mädchens zu erschaffen. Wie dem auch sei, ein Film von großer Klasse. Ein Film der meiner Meinung nach zu Unrecht so zerissen worden ist.
Pita verschafft sich langsam Zugang zu dem morschen Innern seines Herzen und gewinnt ihn mehr und mehr für sich.
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22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Film, der dich mitnimmt!, 30. März 2005
Rezension bezieht sich auf: Man on Fire - Mann unter Feuer (DVD)
"man on fire" zu bewerten, ist nicht einfach. Es kommt darauf an, aus welchem Blickwinkel man heraus den Film betrachtet. Wer auf knallharte Action ohne jeden Sinn und Verstand steht, der kommt zu kurz. Wer intelligentes Kino, mit dichtem Plot und hohem moralischen Anspruch sucht, der wird enttäuscht sein. Wer gar ein Kunstwerk mit Bilderfluten a'la Beneix sucht, der wird sie nicht finden. "man on fire" erzählt in schnell geschnittenen Bildern die Geschichte von Creasy, einem abgehalfterten Söldner, der an der Flasche hängt. Er wird als Bodyguard in einer reichen mexikanischen Familie angeheuert. Dort freundet er sich mit der kleinen Pita an, die er schützen soll. Es kommt, wie es kommen muss. Pita wird entführt und Creasy jagt die Täter. Gnaden- und kompromisslos. Was einfühlsam beginnt, endet in einem Rachefeldzug, bei dem es keine Überlebenden gibt. Aber: Die Story driftet weder ins kitschige, noch ins heroisch, verklärte ab. Der Film zeigt uns nur die Bilder, er benennt nicht gut und nicht böse, zeigt nur, was passiert. Man versteht, sympathisiert aber nicht mit der Gewalt. Die Bilder harmonieren mit exzellenten Dialogen. Das ist durchaus als völlig gelungen zu bezeichnen. Dazu ein Denzel Washington der die Rolle noch aus der letzten Pore atmet und Christopher Walken, gut wie immer. Mein Fazit: Ein Film, der einen langsam in seinen Bann zieht und dort bis zur letzten Szene gefangen hält. Schön, wenn es immer so wäre.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen genial !?, 24. April 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Man on Fire - Mann unter Feuer (DVD)
absolut genial ! nur was genau ist das geniale an diesem Film ?
Die Entwicklung eines Mannes, der in seinem negativen Leben zunehmend erstickt , vom wirklichen Leben abgeschnitten ist und als logische Konsequenz den Selbstmord wählt !
das Geniale ist, dass ihm die positive Kraft eines Kindes dazu verhilft, sein Leben wieder zu entdecken, das Leben so in sich zu verspüren, wie er es nie zuvor verspürt hat !
Das Kind hat ihm zum echten Leben verholfen !
der Zuschauer bekommt eine Gänsehaut, wenn er beobachtet, wie eine tiefe innere Verbindung zwischen dem Kind und dem Mann aufgebaut wird !
jeder gesprochene Satz ist voller Inhalt, kein bischen zu viel, kein bischen zu wenig, jeder Satz ein Volltreffer !
die besten Filme sind sowieso diejenigen, wo eine Entwicklung vom ursprünglich Schlechten, Lebensfeindlichen zum echten tollen , menschlichen Leben gezeigt wird !
das ist der Stoff, aus dem grosses Kino gewoben wird !
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Trotz hevorsehbaren Storz ein Meisterwerk, 12. Oktober 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Man on Fire - Mann unter Feuer (DVD)
Der Ex-Agent Creasy (Denzel Washington) kann seine schlimmen Erinnerungen als Auftragskiller der CIA nur noch durch den Alkohol vergessen. Als sein Freund Rayburn (Christopher Walken) sein Elend bemerkt vermittelt er ihm einen Job bei der Millionairsfamilie Ramos. Hier wird Creasy als Bodyguard fuer die neunjaehrige Tochter Pita (Dakota Fanning) taetig. Anfangs sieht er in dieser Aufgabe nur einen Job und vermeidet sozialen Kontakt zu seinem Schuetzling. Doch dann baut sich eine Freundschaft zwischen den beiden auf. Schließlich wird Pita unter seiner Anwesenheit entfuehrt und nach einer misslungenen Gelduebergabe ermordet. Creasy begibt sich darauf hin auf einen blutigen Rachefeldzug.
Die zweiteilige Handlung ist einfach und vorhersehbar. Bereits nach den ersten Minuten weiss man, dass Pita entfuehrt wird und sobald dies geschieht, ist man sich trotzdem durch die Unwissenheit des angeblichen Mordes darueber im klaren, dass sie eigentlich immer noch Leben muss. Brian Helgeland hat somit sicherlich kein Meisterskript geschaffen, vorallem da das Thema Rache in letzter Zeit schon zu oft in Filmen verarbeitet wurde (siehe "Kill Bill" & "Punisher").
Trotzdem schadet die vorhersebare Handlung dem Film nur gerinfuegig, was einerseits an den hervorragenden Schauspielern und andererseits an der Umsetzung liegt.
Denzel Washington spielt eine seiner besten Rollen. Er verkoerpert alle drei Seiten seines Rollencharakters perfekt -den frustrierten psyschich-verletzten Ex-Agent, den mit neuer Lebensfreude getraenkten (Ersatz-)Vater und schließlich den Raecher- und trotzdem wird er von der jungen Dakota Fanning ("Hide & Seek" & "Krieg der Welten") an die Wand gespielt. Unglaublich ist ihre atemberaubende Ausstrahlung, denn ohne ihre ueberzeugende Leistung wuerde es wohl niemandem der Handlung abnehmen, dass Creazys Harte Scharle auftaut und letzendlich er aus Trauer seine sardistische Arder entdeckt. Auch Mickey Rourke und Christopher Walken, wobei es wirklich sehr ungewohnt ist, ihn nicht in der Rolle einies Boesewichten zu sehen, agieren wie immer perfekt. Selbst Marc Anthony zeigte sich fuer einen Popstar erfreulich gut.
Neben den Darstellern ueberzeugt vorallem auch die Regiearbeit von Tony Scott. Er verwendet den gesamten Film hindurch eine rasante, stakkatoartige Schnittfolge und zusaetzlich an manchen Stellen Slow Motions und Zeitraffer, was aber nicht zu letzt an den Stil seines Bruder Ridley erinnert (siehe "Black Hawk Down"). Trotzdem ist dies perfekt inszeniert und mit der Handlung hervorragend verknuepft. Sehr interessant verarbeitet wurden auch die Schriftzuege, welche zum Beispiel zur Uebersetzung dienen.
Trotz der zweieinhalbstunden Dauer, ist im Film keinerlei Langeweile verspuerbar und ist somit dauerhaft unterhaltsam.
Insgesamt ein tolles Meisterwerk, welches besonders durch die Schauspielerischen- und Regieleistungen, weniger aber durch Spannung erbracht wurde. Außerdem ist dieses Remake sogar besser als das Original. Nach "True Romance" bester T.Scott Film.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfühlsamer, aber kompromissloser und harter Rachethriller..., 15. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Man on Fire - Mann unter Feuer (DVD)
...das klingt zunächst widersprüchlich - ist aber wirklich wahr!
Der zerrüttete Ex-Marine Creasy nimmt einen neuen Job als Bodyguard für die Tochter einer reichen Familie in Mexico an. Als diese jedoch trotzdem entführt wird und er selbst schwer verletzt, beginnt er eine atemberaubende Rachetour, um die Verantwortlichen für dieses Verbrechen zur Rechenschafft zu ziehen.
Es gab zwar schon zahlreiche Entführungsgeschichten in der Filmgeschichte, aber Tony Scott legt hier ein Höchstmaß an Authentizität und Gefühl an den Tag. Alleine wie sich die Beziehung von Creasy und seinem Schützling im ersten Drittel des Films entwickelt ist wirklich rührend. Umso besser kann man nachvollziehen, was in Creasy vor sich geht, als Pita (die Tochter) trotz seines tapferen Einsatzes entführt wird.
Was dann folgt ist ein mehr als spannender und überaus harter Rachefeldzug gegen die Kidnapping-Bande.
Hierbei ist zu erwähnen, dass es eine ungekürzte 18er Version des Filmes gibt, die es wirklich in sich hat - aber dadurch nur an Stärke gewinnt, da die Brutalität niemals zu einem tragenden Element des Films wird.
Die schauspielerische Leistung überzeugt auf ganzer Linie. Ob Denzel Washington als desillusionierter Einzelkämpfer oder Dakota Fanning als pfiffige Tochter - sie tun ihr Bestes, damit der Film glaubhaft rüberkommt.
Fazit: "Man on Fire" ist ein überaus gelungener Kidnapping-Thriller mit Spitzen-Schauspielern und einer spannenden Story - absolut empfehlenswert und darum (nur!!) 5 Sterne!!!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schein trügt..., 1. April 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Man on Fire - Mann unter Feuer (DVD)
... auf den ersten Blick wirkt dieser Actionstreifen wie einer jener typisch amerikanischen Filme, in denen natürlich alle böse sind und der gute Amerikaner besiegt sie alle - allein! Doch der Film ist mehr als das: er handelt von Menschlichkeit, Freundschaft und Vertrauen, genauso wie von Intrigen, Geldgier und Macht! Untermalt mit SUPER Bildern aus Mexico, schöner Musik und natürlich viel, viel Action!
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Film des Jahres, 9. April 2005
Von 
Francois Plaiasu (Wien, Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Man on Fire - Mann unter Feuer (DVD)
Ich glaube mir fallen nicht genug Superlativen für diesen Film ein.
Von der ersten Minute an hat er mich gefesselt. Auf der einen Seite war es die Geschichte, auf der anderen die unglaublich spannende und auch gleichzeitig traurige Handlung.
Denzel Washington brilliert in seiner Rolle, genauso wie Dakota Fanning (Lupita), Mark Anthony und alle anderen.
Die Gefühle von Creasy stehen hier im Mittelpunkt. Nach der Entführung und der Ermordung an Lupita schwört Creasy blutige Rache. Und das macht diesen Film noch besser.
Endlich ein Film, wo die Personen sich nicht Minutenlang in die Fresse hauen und dabei nur kleine kratzer davon tragen - Nein - hier hält Creasy, was verspricht.
Blutige Rache an die Kinderentführer von Mexico City.
Für mich DER Film des Jahres
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein innovativer, verstörender und hochspannender High-Intense-Thriller!, 25. Januar 2007
"Man on Fire" präsentiert sich als sehr überzeugendes Action-Meisterwerk des routinierten Regisseurs Tony Scott (u.a. "Déjà Vu - Wettlauf gegen die Zeit", "Domino - Live Fast, Die Young", "Top Gun", "Spy Game - Der finale Countdown", "Crimson Tide", "Der Staatsfeind Nr.1", "Last Boy Scout" etc.). Harte und schnelle Schnitte, schauspielerische Glanzleistungen, eine One-2-One-Kameraführung, eine erstklassige Synchronisation, ein schlüssiges und geradezu geniales Drehbuch, fesselnde Action-Sequenzen und ein toller Soundtrack machen diesen Film zu einem Juwel seines Genres. Der depressive und vom Leben gezeichnete Ex-Navy-Soldat Creasy (Washington) übernimmt einen Job als Bodygard der Tochter (Dakota Fanning) einer wohlhabenden Familie in Mexico-City. Bis es zu einer Entführung des kleinen Mädchens kommt und Creasy mit aller Gewalt versucht, den Vebrechern auf die Spur zu kommen. Denzel Washington zieht alle Register seines hervorragenden Könnens und begeistert einmal mehr als vielschichtiger Einzelgänger. Fazit: Nichts für sanfte Gemüter: Dramatisch, packend, verstörend, beklemmend, emotionsgeladen und mitreißend. Genreübergreifend empfehlenswert!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rache-Geschichte mit erstaunlichem Tiefgang, 15. April 2010
Von 
Sebastian S. (Bawü) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Man on fire - Mann unter Feuer - Steelbook (2 DVDs inkl. Poster) (DVD)
Eines vorweg: Leute, die etwas gegen drastische Darstellungen und Blut in Thrillern haben, sollten die Hände von diesem Film lassen. Ich kann schlechte Rezensionen von einigen Kritikern aufgrund der Gewaltdarstellungen nur bedingt verstehen. Es wäre ja mal ganz hilfreich als zart besaiteter Kunde vor dem Kauf auch mal wenigstens zum Teil eine Filmbeschreibung zu lesen. Das würde doch vor reichlich Kummer schützen :)
Dies nur am Rande...

Zum Film (Kurzbeschreibung ohne allzu große Spoiler):

Der ex-Marine John Creasy (Denzel Washington) nimmt einen Job als Leibwächter in Mexico für die Familie Ramos an. Er soll deren Tochter Pita (Dakota Fanning) beschützen, da in Mexico-City Entführungen alles andere als selten sind. Dass er aber Alkoholabhängig ist, soll auf Raten des Familienvaters lieber verschwiegen werden. John macht den Job eher als Gefallen für einen alten Freund und kann auch nicht gut mit der neugierigen und aufgeweckten Pita umgehen. Das Mädchen erweicht den suizidgefährdeten Creasy aber schließlich und weckt in ihm väterliche Gefühle. Als sie ebenfalls Opfer einer Entführung wird nimmt er Rache...

Bewertung:

Was anfänglich ziemlich plump und bereits bekannt klingt, verwandelt Tony Scott sehr geschickt in einen Film, der bewusst langsam beginnt. Er nimmt sich viel Zeit, um die Charakter zu stricken, was natürlich freilich kaum frei von Klischees ist, doch erstaunlich tiefsinnig und vielschichtig gerät. Dabei wird beim Remake des gleichnamigen Filmes von 1987 das Bild eines Mannes gemalt, der keinen Grund mehr zu leben hat, doch als ihm das genommen wird, was ihm neue Hoffnung gab, kompensiert er seine Verzweiflung und seine Trauer in das, was er am besten kann: Den Tod bringen!

Denzel Washington spielt gewohnt gut, wenn man auch zugeben muss, dass der vielseitige Schauspieler in der ein oder anderen Szene durchaus sogar unterfordert wirkt. Trotzdem steckt er seine ganze Erfahrung in die Rolle und man nimmt ihn den Alkoholiker genauso ab wie den knallharten ex-Soldaten, der über Leichen geht um die Drahtzieher in die Finger zu bekommen.

Dakota Fanning ist wieder einmal eine Überraschung. Wie schon in ihrem Filmen zuvor beeindruckt das (damals noch) kleine Mädchen und geht keinesfalls neben ihren bekannten Schauspiel-Kollegen unter, wie es leider so oft bei Kinderschauspielern der Fall ist, da die Regisseure scheinbar oft nicht das Gespür dafür besitzen, wie ein Kind ohne viel Lebens- und Schauspielerfahrung neben solchen Größen wirkt.

Die Nebenrollen sind ebenfalls gut besetzt, wie zB. mit Mickey Rourke, dem man allerdings seine schlechte Zeit ansieht, zu der er jeden kleinsten Film-Deal annahm um über Wasser zu bleiben. (Film-Tipp am Rande: The Wrestler) Besonders hervorzuheben ist hier Christopher Walken. Auch wenn der Mann in nur einigen Szenen zu sehen ist, hat er doch immernoch diese ganz bestimmte Leinwandpräsenz, wie wenige neben ihm. Welche Rolle für mich total falsch besetzt wurde ist die von Pitas Mutter. Radha Mitchell überzeugt einfach nicht in der Rolle der trauernden Mutter und enttäuscht doch ein ganzes Stück.

Viele werden sich wohl auch an der Art des Filmes stoßen. Ein "Rache-Film". Dazu ist zu sagen: jap, ganz genau das ist er! Doch nur auf den ersten Blick! Wenn man es sich selbst zugesteht hinter das offensichtliche zu blicken, schaut man auf eine Geschichte voller zerstörter Menschen, die einen Sinn suchen weiter zu gehen und vorran zu schreiten, oder aber doch aufzugeben und sich in den Sumpf von Tod und Korruption ziehen zu lassen, dem sie immer zu enftliehen versuchten. Da gibt es aber die kleine Lichtblicke, die ein Ziel geben, auf das es sich lohnt hinzuleben und sei es einfach nur zu leben ansich. Wenn einem dies weggenommen wird, wie reagiert man da? Wenn das einzige, was man im Leben jemals kannte, der Krieg und der Tod ist, was unternimmt man? Hier wird dargestellt, wie so eine Person handelt und das eben durch drastische und auch realistische Bilder, die nicht an Gewalt sparen, aber Tony Scott möchte die Geschichte mit Mitteln erzählen, die uns die Beweggründe von Creasy nahe bringen und nachvollziehbar gestalten. Er will, dass wir als Zuschauer genauso etwas verlieren wie der Hauptdarsteller und die Gefühle in uns wecken, die wir mit ihm teilen können und das hat er meiner Meinung nach geschafft.

Für mich ein Film, der bis zum Schluss packt.
Unbedingt anschauen!!
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