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173 Rezensionen
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "I could be in a Rock n Roll Dream..."
heißt es in dem Song "Rock n Roll Dream" des neuen AC/DC Meiterwerks.
Beim ersten Hören dieser genial verarbeiteten Platte hatte ich dasselbe Gefühl!

Glasklarer Sound - man hört beinahe das Schlagzeug weiter hinten im Raum und sieht die Band vor sich, wie sie das Album einspielt!

Geniale Verarbeitung - 4 LPs, deren Design...
Veröffentlicht am 3. Januar 2009 von Amadeus

versus
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Zug ist noch nicht abgefahren
Einige Jahre lang war es still um AC/DC. Keine Auftritte, keine Interviews und auch keine neue Scheibe.
2008 haben sie sich dann mit "Black Ice" plus einer mehrjährigen Welt-Tournee wieder zurück gemeldet. Ein Götterwerk a'la "Highway to Hell", "Let there be rock" oder "Back in Black" hat wohl niemand erwartet, aber ein starkes neues Album aus der "2...
Veröffentlicht am 10. Februar 2011 von Christoph Kolb


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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hin- und hergerissen, 20. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Black Ice (Audio CD)
Also auch ich bin AC/DC Fan der alten Schule, der den Tod von Bon Scott noch live mitgekriegt hat und damals schon bei Back in Black leicht enttäuscht war, weil ohne Bon einfach was fehlte. Die Enttäuschunng wurde dann praktisch mit jeder Scheibe noch etwas grösser bis hin zu 'Stiff Upper Lip', wo ich nur dem Titeltrack und 'Give It Up' was abgewinnen konnte. Live kann AC/DC allerdings kaum eine andere Band das Wasser reichen, was auch die in Windeseile ausverkauften Konzerte der aktuellen Tour zeigen.
'Black Ice' hab ich mir jetzt halt geholt, damit ich sie auf jeden Fall schonmal im Schrank hab, könnte ja die Letzte sein. Außerdem wesentlich einfacher zu bekommen als Konzertkarten.
Das komische ist, daß ich auf der CD zwar keine absoluten Knaller entdecke, aber auch nur zwei Stücke mit denen ich nichts oder wenig anfangen kann, nämlich 'Money Made' und 'Black Ice'. Bei den meisten Tracks entdecke ich bei jedem nochmaligen Hören noch ein paar Feinheiten mehr, die mich faszinieren. Und nach dem Hören ist die Laune immer besser als vorher.
Auf jeden Fall eines der facettenreichsten Alben von AC/DC seit Brian der Sänger ist. Übrigens meiner Meinung nach die beste Leistung von Brian seit 'Back in Black', verstehe nur nicht warum er nicht öfter mal richtig singt, siehe Anfang von 'Decibel'. Manchmal meine ich dann wieder, ob die Jungs nicht vielleicht zuviel Springsteen (Anything Goes) oder ZZ Top (Stormy May Day, Rocking All The Way) gehört haben, wobei ich mir das bei Springsteen nicht wirklich vorstellen kann und bei ZZ Top nicht ganz so schlimm finde.
Wie dem auch sei, irgendwie macht's doch Laune, auch wenn die ganz harte Fraktion wahrscheinlich eher enttäuscht sein wird. Die AC/DC-Klassiker sind halt alle schon erfunden und auch nicht mehr zu toppen ohne Bon.
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut,aber nicht spitze!, 18. Oktober 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Black Ice (Audio CD)
Acht Jahre Pause,die Konzerte nach 12 Minuten restlos ausverkauft,die Fans sind auf Entzug und sehnen sich nach Angus & Co.
Die erste Auskopplung ist richtig gut,prima Futter für die"Hungernden".Die übrigen 14 Songs sind auch gut,jeder wird da einen anderen Favoriten haben.Aber es ist von denen keiner von großem Kaliber,nicht ein einziger weiterer Kracher.
Wäre vielleicht auch zuviel verlangt,warum soll sich eine solche Kultband nochmal neu erfinden? Man kann die CD mit viel Freude runterhören,ohne dass man ab dem 2.Stück irgendwann den starken Drang verspürt,weiterzuzappen oder andererseits lauter zu drehen.
Mir als bescheidenem Fan reicht das.....
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ich hab's versucht..., 20. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Black Ice (Audio CD)
aber ich kann mich einfach nicht mit dieser CD anfreunden. Gekauft 2008, also Zeit genug gehabt hatte ich ja. Die hatte die Band auch und haben nichts draus gemacht, sondern haben sich songtechnisch stark verschlechtert. "Stiff upper Lip" gefällt mir um Längen besser. (bis auf den Schlagzeugsound,hier auch schon sehr langweilig und monoton) Vielleicht kommt ja noch mal eine neue CD. Das man auch positiv überrascht werden kann haben gerade Deep Purple mit "Now what" gezeigt. Bin jetzt schon gespannt!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Band hat mein ganzes Leben geprägt, 22. November 2008
Von 
Thomas Hammerer (Krumbach/Vorarlberg/Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Black Ice (Audio CD)
Mit 12 hab ich mir meinen ersten Tonträger gekauft : Es war AC/DC's "Back in Black" im Januar 1981 als Casette (!). Dieses Album hat mein Leben irgendwie mitgeprägt. Und heute, ca. 28 Jahre danach gibt es die Band immer noch, in der gleichen Besetzung ! Und es ist an sich völlig egal, ob "Black Ice" eine gute oder schlechte CD ist : 5 Sterne sind dafür vorprogrammiert, einfach dafür, das die Band nach einer so langen Geschichte noch die Motivation findet, eine CD aufzunehmen. Irgendwie müssen die 5 Jungs unglaublich gute Freunde sein. "Black Ice" ist keine besonders überragende CD geworden. Aus meiner Sicht hauptsächlich darum, weil die Songs für mich eine Spur zu "fröhlich"/"beschwingt" sind. Ich vermisse eingentlich Songs im Stile von "Are you Ready" oder "Shoot to thrill". Aber es gibt zumindest 4 Songs, die wirklich überdurchschnittlich gut sind. Zum einen die erste Single "Runaway Train" rockt wirklich gewaltig.

Auch die zweite Single "War machine", ist vom Songwriting her ganz nett und klingt wie ein richtiger AC/DC Song. Phil Rudd, der fleischgewordene 4/4 Takt, drückt dieser CD ganz besonders seinen Stempel auf, und auch Brian Johnson's Gesangsleistung ist sicher die beste seit bald Jahrzenten.

Der beste Song der CD ist aber definitiv der letzte Song, "Black ice". Dieser Song reiht sich definitiv in die Top 10 der besten AC/DC Songs aller Zeiten ein . Eigentlich ist es ähnlich wie auf der CD Ballbreaker, wo auch "Ballbreaker" als letzter Track das Hightlight der CD war. Cool ist hier besonders Cliff Williams, der zuerst dem Riff folgt, bis er wieder auf seinen einfachen Monoton - Bass - Rhythmus umsteigt, wie er das immer schon macht. Besonders gefällt mir auch "Stormy Mayday", mit diesen nach ZZTOP/Südstaatenrock klingenden Gitarren. So einen Song hat AC/DC noch nie gemacht !

Aber was soll die Kritik der Songs, das ist eh zweitrangig. Diese Band hat fast mein ganzes leben begleitet und es gibt sie noch, das zählt. Heute sind meine Söhne 13,12 und 7, und wir hören gemeinsam den generationenübergreifenden Sound. Und genau das macht diese CD für mich zu einem der grössten Highlights die ich je hatte.
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13 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen AC/DC pur..., 17. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Black Ice (Audio CD)
Man hat es schon gar nicht mehr zu hoffen gewagt. Die australische Göttertruppe leiert sich doch nochmal ein Album aus dem Kreuz. Und das klingt (surprise surprise) so, wie eine ordentliche AC/DC-Scheibe zu klingen hat. Fette Produktion, stampfende Faustbanger ohne Ende, kein Firlefanz, keine Experimente dafür ein paar echte Hits. Alles perfekt? Kommt auf die Erwartungshaltung an. Wer so utopisch war, eine neue "Highway to hell" oder "Back in black" zu erwarten, wird sicherlich enttäuscht werden. Wer allerdings mit einer Steigerung zur "Stiff upper lip" oder "Ballbreaker" zufrieden ist, sollte dieses Album unbedingt kaufen! Das ist den Mitfünzigern nämlich wirklich eindrucksvoll gelungen. Der Sound ist druckvoll, Johnson liefert ne Top-Leistung ab und das Songwriting über weite Strecken durchaus zwingend. Vielleicht hätte man nach 8 Jahren noch mehr echte Knaller erwarten können, doch gibt es auf der "Black Ice" schon den ein oder anderen richtig super starken Song.

Zur Einzelbewertung:
Rock N Roll Train: Kennt und liebt wohl jeder... Für mich der stärkste AC/DC-Track seit Thunderstruck. Einfach ein echter Hit, mit einem Refrain, der bereits beim ersten Hören zündet. So was können nur AC/DC 10/10

Skies On Fire: Ähnlich stark wie der Opener. Gelungenes Riff und Refrain 8/10

Big Jack: Typischer AC/DC-Gute-Laune-Nummer. Auch hier bleibt der Chorus beim ersten Hören hängen. Ich befürchte allerdings, daß er mich ab dem 20sten Mal nerven wird...;o)) 7/10

Anything Goes: Perfekte Cabriomusik. Treibend, melodisch, eingängig und wirklich nicht sonderlich hart. Eher ein AC/DC-"Popsong". Trotzdem eines der Highlights! 10/10

War Machine: Harter, mächtig treibender Hardrock-Kracher. Live bestimmt ein Abräumer. 9/10

Smash N Grab: Der nächsten richtig starke und tonnenschwere Hit. Hätte gut auf die "Flick of the switch" oder "For those about to rock" gepaßt. 10/10

Spoilin' For A Fight: Geiler Angus, aber nur mittelmäßiger Song. Zu sehr Reißbrett... 6/10

Wheels: Flott und gelungen 8/10

Decibel: Erinnert mich zeitweise an "Danger", gibt mir gar nix... 5/10

Stormy May Day: Treibender Rocker im Country-Style. Interessant, weil eher untypisch 8/10

She Likes Rock N Roll: Der Refrain ist einfach großartig! Der Rest des Songs zwar nicht ganz so, könnte live aber ein Reißer werden 8/10

Money Made: Langweilig. Plätscher, plätscher... 5/10

Rock N Roll Dream: Eine AC/DC-Halbballade. Das ist mal ne Überraschung, aber sicher nicht beste Song des Albums. 7/10

Rocking All The Way: Noch ein AC/DC-Reißbrettsong. Gabs vorher schon 50 Mal und auch nicht schlechter... 6/10

Black Ice: Das würdige Ende einer richtig starken Hardrock-Scheibe. 8/10

Gibt im Schnitt ne gute 7,6 = 8...

Fazit:
Ob das nun die stärkste Scheibe seit der Back in Black oder nur seit der Razors edge, möchte ich nach 5 mal hören noch nicht abschließend bewerten. Aus heutiger Sicht finde ich alle Scheiben von der "Let there be Rock" bis zur "For those about to rock" 2-5 Klassen besser als die "Black Ice". Ich bin allerdings mit diesen Alben aufgewachsen und habe viele in den letzten 30 Jahre zig 100 mal gehört. Deshalb finde ich derartige Vergleiche/Jubelarien am Erscheinungstag ziemlich fragwürdig. Die großen Bandklassiker haben alle den test-of-time mit Bravour gemeistert. Ob das der "Black Ice" auch gelingt, wird man sehen. Die Scheibe hat durchaus einige richtig starke Momente und zeigt, daß die Australier noch nichts verlernt haben. Was dem Album, wie auch vielen seiner Vorgänger, abgeht, ist dieses Feuer, diese Wucht, dieser mörderische Punch, der AC/DC zur intensivsten Hardrock-Band der Welt gemacht hat. Live haben sie das immer noch auf dem Kasten und deswegen gehe ich davon aus, daß die meisten Black-Ice Songs bei der Tour ganz anders abgehen werden. Starkes Album, aber kein Bandklassiker!

8/10
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eingefroren, 27. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Black Ice (Audio CD)
Diesmal betrug das Interregnum stolze 8 Jahre, wer hätte noch ernsthaft damit gerechnet, dass das lang angekündigte Album, das mal "Electrify", mal "Runaway Train" heißen sollte, doch noch das Licht der Welt erblicken würde. Was hatte Brian Johnson nicht alles versprochen im Vorfeld, von "den besten Songs, die Angus und Malcolm je geschrieben haben" war da die Rede. Die Erwartungen waren hoch. Und wurden, was mich betrifft, nicht erfüllt.

Schon die Vorabsingle "Rock'n'Roll Train" ließ Böses ahnen. Zwar unverwechselbar AC/DC, auch nicht wirklich schlecht, aber dennoch wenig überzeugend, unausgereift. Interessanterweise ist in dem Lied nur vom "Runaway Train" die Rede, man könnte meinen, der Titel wurde im Nachhinein geändert, nach dem Motto: Ein AC/DC-Songtitel, in dem "Rock'n'Roll" vorkommt, kann nur ein guter Song sein. Das ebenfalls vorab auf der mypsace-Seite der Band veröffentlichte, sehr kurz gehaltene "War Machine" erschien da schon hoffnungsvoller. Um es auf den Punkt zu bringen: Es gehört zu den wenigen Highlights eines Albums, das überwiegend auf ausgetretenen Pfaden seltsam uninspiriert vor sich hin tuckert, wie der betitelte Zug, unfähig von den Gleisen, der eingeschlagenen Marschrichtung abzuweichen. Zu keinem Zeitpunkt hebt das Album ab, alles war schon mal da, nur besser. Das starke "Ballbreaker" (1995) und das etwas schwächelnde "Stiff Upper Lip" (2000) scheinen Lichtjahre entfernt zu sein, unerreichbar für Lokomotivführer Angus, dem langsam die Kraft auszugehen scheint, Kohlen nachzulegen. Ich verlange ja auch gar nicht das Unmögliche, ich kenne jedes Album von AC/DC - und gerade deshalb weiß ich, dass mehr in den Jungs steckt, als nur die althergebrachten Markenzeichen in einen Topf zu schütten, einmal umzurühren, um dann kleine unkomplizierte, wartungsarme Dreiminutenstampfer ohne Zündstoff herauszuziehen.

Einzig "Rock'n'Roll Dream" sticht erfrischend hervor, da haben die alten Haudegen doch tatsächlich nach "Love Song" und "Ride On" mal wieder eine langsame Nummer aufgenommen. Und die ist auch richtig gut, und sei es nur, weil sie nicht klingt wie der Rest. Nicht wie der Rest klingt übrigens auch "Anything Goes" - oha! Man hat diesmal sogar die AC/DC-Version eines Popsongs aufgenommen. Schielt hier jemand auf die Charts? Aber wie so oft: Der Song fängt an und hört nach drei Minuten sonstwas wieder auf, ohne dass sonderlich viel Nennenswertes passiert wäre. Beliebigkeit ist das Wort, mit dem sich "Black Ice" auf den Punkt bringen lassen würde. Apropos, der Titelsong gefällt mir ganz gut, warum weiß ich auch nicht. Denn auch er bleibt hinter seinen Möglichkeiten zurück. Ganz nett, aber kein großer Rocksong. Begrüßenswert, dass Angus auf "Stormy May Day" die Slide-Gitarre auspackt, aber das allein reicht noch nicht für einen Song mit Substanz.

So wirkt das Album, als sei die Band in ihrem titelgebenden Eis selbst eingefroren, als sei das Erfolgsrezept für ein AC/DC-Album ein 4/4-Takt, eine Gibson SG und drei Akkorde auf selbiger, dazu ein paar nichtssagende Textzeilen über Weiber, Saufen und Rock'n'Roll von Brian Johnssons Reibeisenorgan. Aber der Eingeweihte weiß, dass die Band mehr kann. Die Zutaten sind alle vorhanden, aber man traut sich nicht, aus dem Korsett des auf die Spitze getriebenen Simplizismus auszubrechen. Und hier messe ich die Band an ihren eigenen Vorgaben und konstatiere mit Bedauern, dass mehr hätte drin sein müssen für acht Jahre Kreativpause. Ich hab mir dann auch kein Ticket für die Tour gekauft. Vielleicht ist das etwas zu hart bewertet, aber nun hatte das Album ein Jahr zu reifen, und es überzeugt mich immer noch nicht.
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14 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zu viele Filler - zu wenige Killer, 24. Oktober 2008
Von 
Stefan T. (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Black Ice (Audio CD)
15 Songs sind auf der neuen Platte von AC/DC - das sieht auf den ersten Blick und vor allem auch für Neulinge nicht schlecht aus. Wenn man aber über die Musik der Australier nachdenkt, die nicht gerade als "innovativ" bezeichnet werden kann, fragt man sich schon, ob das nicht zu viel des Guten sein könnte.

Während des Anhörens wird die Befürchtung teilweise bestätigt, teils zerstreut. Der Opener (das von mir als Single nicht sonderlich geliebte "Rock N' Roll Train") entpuppt sich im Endeffekt als eines der besseren Stücke des Albums - also gar nicht schlecht gewählt zur Eröffnung. Danach gibt es aber - leider - sofort den ersten Durchhänger zu vermelden: "Skies On Fire" ist - gerade wegen des guten Titels - eine einzige Enttäuschung. So geht es weiter, gute Songs ("Big Jack", "War Machine", "Wheels") wechseln sich mit Belanglosigkeiten wie "Spoilin' For A Fight", "Decibel" und "Rocking All The Way" ab. Eigentlich schade, wenn man auf ein paar dieser Füller verzichtet hätte, hätte "Black Ice" ein anständiges Album werden können.

Es gibt aber auch eine kleine Überraschung zu vermelden: AC/DC haben doch Innovationen zwischen den durchschnittlichen Tracks versteckt, die viele vielleicht nicht mehr von der Band erwartet hätten. So kommt die Slide-Gitarre zum Einsatz ("Stormy May Day") und der Gesang (ja, zum Teil ist es wirklich "Gesang") von Brian Johnson ist - für seine Verhältnisse - sehr abwechslungsreich ausgefallen. Überhaupt liefert der Sänger eine tadellose Leistung ab, die ich ihm (wohl aus einem Vorurteil heraus) gar nicht mehr zugetraut hätte. Dabei war ich immer schon ein Fan von Brian Johnson und gehöre generell nicht zu den Typen, die behaupten, dass mit Bon Scott, so gut ich ihn auch finde, ALLES besser gewesen wäre (bin übrigens Metallica-Fan und mir geht die dortige Diskussion um die Nachfolger von Cliff Burton genauso auf den Geist).

Mit "Anything Goes", dem sicherlich eingängigsten Stück auf der Platte, haben AC/DC einen Song geschrieben, der sichtlich auf Airplay getrimmt wurde und ein möglichst breites Publikum ansprechen soll. Das klingt für Fans der härteren Gangart sehr gewöhnungsbedürftig - aber beileibe nicht schlecht. Den Mut, diesen Titel als Single zu veröffentlichen hatte die Band aber - zum Glück! - nicht. Das hätte wohl zu viele alte Fans abgeschreckt... Mit "Rock N' Roll Dream" (übrigens spricht es Bände, dass die Band 3 x "Rock N' Roll" in den Songtiteln verwendet...) findet sich gegen Ende der Platte eine Ballade, die nichts Besonderes wäre, wenn sie nicht von einer Truppe wie AC/DC kommen würde, die normalerweise "verträumte" Stücke scheut wie der Teufel das Weihwasser.

Trotz der positiven Seiten von "Black Ice" komme ich im Endeffekt nicht umhin, nur die Durchschnittswertung zu vergeben. Das liegt einfach daran, dass sich viel zu viele Füller auf der Platte befinden und ein wirklich herausragender Track fehlt - immerhin zwei davon hatte sogar das ungeliebte "Ballbreaker" mit "Hard As A Rock" und "Hail Caesar" zu bieten. Das das Ganze nicht an die Großtaten der Vergangenheit heranreichen würde, war sowieso zu befürchten, aber Rohrkrepierern wie "Stiff Upper Lip" und "Blow Up Your Video" ist "Black Ice" auf jeden Fall überlegen.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ACDC wie man sie kennt, 10. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Black Ice (Audio CD)
Für mich ist dieses Album eines der besten, wenn nicht das Beste dieses Jahres.
Wenn eine Band nach vielen Jahren der Abwesenheit ein neues Album herausbringt erwarten viele nichts weiter als ein Hit Album. Genau das haben ACDC hier auch produziert.

Ich finde das Album, welches von der Musik sehr schön anzuhören ist und aus dem Einerlei der aktuellen Bands deutlich heruassticht aus zwei weiteren Gründen sehr gut:

1. Es ist eindeutig als ein Werk von ACDC zu erkennen. Nichts anderes erwarte ich, wenn ich ein Album von ACDC kaufe.

2. Es ist eben kein Abklatsch von TNT, Thunderstruck oder Highway to Hell drauf, sondern es sind frische Lieder die einfach für sich selbst stehen und gut sind. WEnn ich die alten Lieder hören mag, die ich seit Jahren immer wieder anhöre, dann nehme ich eben ein altes ACDC Album und leg es in den CD Spieler ein.

Aus diesen Gründen, kann ich dem Album fünf Sterne und eine klare Kaufempfehlung geben.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Black Ice ... Track by track, 31. Oktober 2008
Kinder-Rezension
Rezension bezieht sich auf: Black Ice (Audio CD)
Rock n roll train:
Typischer AC/DC Rocker, aber schon beim ersten Track kommt das Manko der meistens Songs der Platte zum Vorschein. Ein guter Rocksong hat 1) das Riff 2) die Bridge 3) den Refrain ... und genau ein Teil fehlt, es ist der GUTE Refrain. Die meisten Refrains der Platte sind gute Brigdes aber es reicht fast nie zum hängenbleibenden Refrain, es fehlt die sogenannte Hookline.
Dann das "Solo" (welches Solo ?) 3 Takte darf Angus soeilen, dann kommt ein Stop und es folgt das Mainriff ... das darf mehr sein

Skies on fire:
Simpelstes Rockdrumming im 4/4 Takt und ein gutes Riff, aber dann ... wieder nur der Textgesang und dann das Inrtoriff und es folgt der "Refrain" ... wirklich zu einfach gestrickt

Big Jack:
Es geht in etwas schnellere Takte, gutes Riff, guter Songaufbau, mit Dynamik ... Mann, die Jungs können es doch noch ... geiler Song

Anything goes:
Es sage es gleich vorweg, das ist für mich der beste Song der Platte. Eingängiges Songwriting, Brian Johnson SINGT !!! und es stört rein gar nicht, daß das Lied ein wenig nach "One of the boys" von Rose Tattoo klingt ... geiler Song
Hier sind die oben genannten Trademarks alle gut verteilt vertreten: Riffing, Bridge, guter Refrain und Angus darf ein echtes Solo spielen.

War machine:
Der nächste klasse Song ... siehe oben, kommt aber nicht ganz an Big Jack und Anything goes ran.

Smash n grab:
Gute Nummer im Midtempobereich ... gutes Mittelmaß zwischen Track Nr 2 und den Oberhammersongs

Spoilin for a fight:
Ähnlich den anderen Songs und zu den besseren zählend.

Wheels:
Schöne Gitarrenarbeit und eine einfache Rock n Roll Nummer, wie sie sein sollte.

Decibel:
Oh, Brian hat wirklich in der Stimme zugelegt, beim Beginn erinnert er mich sehr stark an Roger Chapman, die Gitarren klingen schön bluesig ... klasse Song

Stormy may day:
Das ist sie ... Die Überraschung !!! ... AC/DC spielen Slide und es klingt total gut. Alleine deshalb hat der Song meine volle Zustimmung.

She likes rock n roll:
Das sind ja richtige technische Kapinettstückchen, die der Cliff Williams da im Intro spielen darf ;-) ... im Refrain eine echte Hymne !!! Aber auch hier das Manko, das direkt nach dem Refrain das Mainriff folgt, keine Übergänge oder eine kleine Pause, die das ganze Spannender machen könnte

Mony made:
Es ist der Blues, der einmal immer mehr den Song bestimmt ... eine etwas langsamere Midtemponummer, aber nach ca 4 Minuten ist es auch genug.

Rock n roll dream:
Schönes Intro ! Brian singt schon wieder, das macht mir Angst ;-) ... klasse Beginn und wirklich mal was anderes ... der Song ist mit den beiden oben genannten für mich ganz vorne !

Rocking all the way:
Wieder ein gutes Rock n roll Intro und der Song beginnt schnell an Fahrt. Klassisches Rock n roll Songwriting, was will man mehr.

Black ice:
Upps, tolle Gitarren zu Beginn. Dann eine typische Nummer, die dieses Album abschliesst.

Übrig bleibt bei mir eine positive Seite und eine negative Seite.

Positiv sind die überragenden Songs: Anything goes, Rock n roll dream, Stormy may day, Big jack und Decibel, wo die Jungs aus dem typischen Profil etwas abwandeln und es durchaus mal anders kling und trotzdem es typisch AC/DC bleibt.

Negativ finde ich die teilweise sehr plump arrangierten Songs, die (wie oben schon gesagt) einen Refrain haben, den jede andere Band nicht als Bridge nehmen würde und sehr schlimm finde ich, daß den Soloausflügen von Angus kaum Platz geboten wird, die meisten Songs sind deshalb auch nur 3 1/2 Minuten lang.

Man hätte die tollen Nummern noch etwas "verzieren" können und die 08/15 Songs weglassen sollen, dann wäre der Gesamteindruck des Album besser.
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5.0 von 5 Sternen Gleichstrom / Wechselstrom...., 22. August 2014
Von 
Helmut Lang "gochsum" (Kraichgau) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Black Ice (Audio CD)
Die Jungs kommen bei mir immer gut an. Auch auf dieser Scheibe finden sich viele Stücke mit ordentlich Dampf im Kessel.. ganz so wie es die Lok beim Live - Auftritt dargestellt hat.
Das erste Stück ist ein wunderbarer und zugleich hervorragender Einstieg bei dem sofort die Post abgeht. Da wird die Luftgitarre aus dem Schrank geholt und schon ist man in einer anderen Welt. Immer wieder bin ich fasziniert von den Hard Rockern aus Australien.
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Black Ice
Black Ice von AC/DC (Audio CD - 2008)
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