Kundenrezensionen


 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solider Hardrock zum Entspannen bei Bratwurst & Bierchen ... (3,5*)
Meine Rezi bezieht sich auf Black Ice

Liebe Interessierte & Gleichgesinnte sowie Rocker & Metaler, AC/DC-Mucke geht immer, sei's beim Autofahren, bei ner ausgiebigen Gartenparty oder einfach mal so zwischendurch, um den Kopf mal wieder klar zu kriegen.
Als ich damals die ersten Stücke von diesem Album hörte, war für mich klar, Dieses in mein...
Vor 10 Monaten von Der Andere veröffentlicht

versus
13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Zug ist noch nicht abgefahren
Einige Jahre lang war es still um AC/DC. Keine Auftritte, keine Interviews und auch keine neue Scheibe.
2008 haben sie sich dann mit "Black Ice" plus einer mehrjährigen Welt-Tournee wieder zurück gemeldet. Ein Götterwerk a'la "Highway to Hell", "Let there be rock" oder "Back in Black" hat wohl niemand erwartet, aber ein starkes neues Album aus der "2...
Veröffentlicht am 10. Februar 2011 von Christoph Kolb


‹ Zurück | 1 219 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solider Hardrock zum Entspannen bei Bratwurst & Bierchen ... (3,5*), 20. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Black Ice (Audio CD)
Meine Rezi bezieht sich auf Black Ice

Liebe Interessierte & Gleichgesinnte sowie Rocker & Metaler, AC/DC-Mucke geht immer, sei's beim Autofahren, bei ner ausgiebigen Gartenparty oder einfach mal so zwischendurch, um den Kopf mal wieder klar zu kriegen.
Als ich damals die ersten Stücke von diesem Album hörte, war für mich klar, Dieses in mein Repertoire mit einzureihen.
Präsentiert wird der Silberling in einem schmucken sowie ansprechend gestaltetem Mediabook.
Als kl. Extra ist ein anschauliches, 12-seitiges Booklet beigefügt.

Nicht alle Tracks zünden sofort & es sind auch ein paar Songs mit dabei, welche m.E. nur passabel gelungen sind & mich eher leidlich unterhalten.
Die Tonqualität ist allerdings nahezu perfekt. Ein grandios satter Sound ( Instrumental ) sowie ein klares Ge­träl­ler von Rockröhre Brian Johnsen.

FAZIT
=====
3 bis 4*

In Bausch & Bogen ein annehmbar guter Artikel von Sony ( BMG ).
Und dafür, daß diese Scheibe nahezu durchgängig in meinem Wechsler arbeitet, um mich beim Autofahren bei Laune zu halten, runde ich auf ★★★★ auf.

Mit besten Grüßen,
Dirk

6,5 von 10
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


77 von 94 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich hätte es nicht zu hoffen gewagt, 13. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Black Ice (Audio CD)
Seit heute ist das komplette Album offiziell im Internet zu hören, und ich konnte es nicht erwarten. Das erste vorab zu hörende Lied RnR-Train hat meine Hoffnungen ehrlich gesagt stark gedämpft, das zweite (War Machine) ließ mich wieder etwas aufhorchen.
Jetzt habe ich das ganze Album gehört, und bin bereit, ihm guten Gewissens subjektive fünf Sterne zu geben. Brendan O'Brien hat als Produzent einen tollen Job abgeliefert; denn ich vermute, dass er die Band zu einigen der Überraschungen auf diesem Album ermutigt hat, und der Sound ist der beste seit "Razors Edge".
Zu den Songs:
RnR-Train - Ohnedies schon länger bekannt, als Einstieg zu unspektakulär. Aber ein guter Song, typsich für die Aussies.
Skies on Fire - Überraschend guter, hoher Gesang von Johnson, Midtempo-Rock mit herrlichen Melodien. Treffer.
Big Jack - Nimmt rasch Fahrt auf und wird zu herrlicher Mitwipp-Nummer, Steigerung gipfelt in einem kräftigen Refrain, den bald jeder Fan mitbrüllen wird. Ebenfalls auf die Zwölf.
War Machine - Böööse. Eines der Lieder, die klingen, wie der Titel vermuten lässt. Speziell das rauhe Bellen von Malcolm beim Refrain gibt ihm Charme.
Anything goes - Für AC/DC ungewöhnliche Nummer, aber richtig cooler Gute-Laune-Rocker. Nächster Volltreffer.
Smash 'n' Grab - Langsame Stampfnummer, teilweise leicht bedrohliche Atmosphäre. Nach wie vor hohes Qualitätslevel.
Spoilin for a Fight - Straighte Nummer, auf dem AC/DC-Reissbrett geschrieben, fällt ein wenig aber, aber immer noch richtig gut.
Wheels - Anfang etwas dünn, fängt sich aber schnell. Fröhlicher Boogie, der gekreischte Titel hört sich an wie quietschende Reifen. :-)
Decibel - Anfangsriff mit ganz leicht indianischem Touch, stellenweise Ähnlichkeit zu "Cover you in oil", kein Höhepunkt, hat aber seine Momente.
Stormy May Day - Ungewöhnlicher Anfang. Ich glaub ich spinne, ist das eine Slide-Gitarre? Coole Eigentlich-Southern-Rock-Nummer.
She likes RnR - Taufrische Rocknummer, enthält auch wieder ein paar Kleinigkeiten, die ich von AC/DC noch nie gehört habe, Johnson stimmlich sehr überzeugend. In den Höhen eher singend als kreischend.
Money made - Hört sich anfangs auch wieder ein wenig nach Southern Rock an. Gemächliche Nummer. Wenn man mal mit einem Bier und einer Zigarette an einer Bar stehen und dabei cool aussehen möchte, sollte man vorher beim DJ dieses Lied bestellen.
RnR Dream - Fängt so verträumt an, wie der Titel vermuten lässt. Nächste Überraschung: Hat zwar auch kräftige Momente, aber im Grunde eine Ballade. Die erste und einzige von AC/DC seit "Love Song".
Rocking all the way - Und schon wieder kann ich meinen Fuß nicht am wippen hindern. Typische AC/DC-Nummer. Kein Knaller, aber 'n schönes Solo und gut zum Autofahren.
Black Ice - Der Titeltrack ist für mich nicht sofort so eingängig wie der Großteil vom Rest, aber ich spüre, dass er noch kommt.

Ich bin's zufrieden. Ehrlich gesagt hatte ich befürchtet, dass die lange Pause ein Zeichen dafür ist, dass den Jungs einfach nichts mehr einfällt oder dass sie langsam zu alt werden, um gewisse Trademarks noch überzeugend rüberzubringen, z.B. Johnsons markante Stimme. Aber das war eine der ersten Überraschungen auf dem Album. Seine Stimme hat Kraft und klingt frisch, und - was mir völlig neu war - er singt in den hohen Bereichen oft, statt zu kreischen.
Außerdem liefern sie uns Southern Rock (subjektive Meinung, korrigiert mich, wenn ich mich irre), eine Halbballade, Rock'n'Roll abseits vom AC/DC-Schema, und ab und zu spielt Phil Rudd sogar Fills. :-)
Meine Hoffnung war, dem Album guten Gewissens vier Sterne geben zu können. Da haben mich die Jungs aber ganz schön an den Eiern erwischt. Es ist klar besser als die letzten beiden, die Zeit wird zeigen, ob es ""The Razors Edge"" trotz Fehlens eines "Thunderstruck"-Äquivalents schlägt. Aber selbst wenn nicht, haben wir hier eines der zwei besten AC/DC-Alben seit 1981.
Ich schätze, dieses dicke Grinsen kriege ich jetzt wochenlang nicht aus meinem Gesicht. :-)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "I could be in a Rock n Roll Dream...", 3. Januar 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
heißt es in dem Song "Rock n Roll Dream" des neuen AC/DC Meiterwerks.
Beim ersten Hören dieser genial verarbeiteten Platte hatte ich dasselbe Gefühl!

Glasklarer Sound - man hört beinahe das Schlagzeug weiter hinten im Raum und sieht die Band vor sich, wie sie das Album einspielt!

Geniale Verarbeitung - 4 LPs, deren Design das Artwork im Stile von 70er Rock n Roll-Fieber mit viel Dunkel und viel Silber aufgreift

Das Album selbst - eine wirkliche Überraschung. Ich besitze es seit dem Erscheinungstag bereits als CD und war sofort verblüfft, dass AC/DC immer noch so unschlagbar gut rocken!
Viele jungen Hüpfer werden da blass vor Neid! Besonders wenn die Young-Brüder, Johnson, Williams und Rudd in Songs wie "Rock N Roll Train" (schon durch viele MTV-Ausstrahlungen bekannt), "Big Jack", "Rock N Roll Dream", "She Likes Rock N Roll" oder "Rocking All The Way" einfach mal die letzten beiden Bluesrock-Alben vergessen und rotzigen Rock N Roll ohne Kompromisse präsentieren!

Natürlich erfinden sie sich dabei nicht neu, doch gibt es viele Dinge, die man von den Aussis noch nie zu hören bekommen hat: Der Einsatz einer Slide-Guitar, eine Halbballade, Facettenreiche Melodien, Einen solchen unbestechlichen Sound!

Nicht so trocken wie bei den ebenfalls grandiosen Stiff Upper Lip (2000) oder Ballbreaker (1996) und daher weniger Bluesatmosphäre, aber dafür nah an dem legendären "Back In Black"! Zwar sind die Behauptungen vieler Musikzeitschriften, dies sei die "neue Back in Black" maßlose Übertreibungen, doch kommt dieses Werk dem schon sehr Nahe, zumal Johnson wieder wie 25 klingt, wenn nicht sogar jünger!

Als Vinyl-LP fühlt man sich hier noch mehr hineinversetzt! Ich habe die LP vor etwa einer Stunde ausgepackt und sie zum ersten Mal durchgehört:
Einfach unfassbar! Ein Gefühl, als würde man sie live erleben (was ich am 17. Mai in Gelsenkirchen Open Air sogar tue =) ).

Ich war dem Album gegenüber im Vorfeld skeptisch und dachte, AC/DC seien zu alt - sie haben mich mehr als überrascht und ein Top-Album erschaffen, das man gut neben Back in Black, Highway To Hell und Ballbreaker einreihen kann!
Ich war außerdem der Vinyl-LP gegenüber im Vorfeld skeptisch und dachte, der Sound der CD sei zwar gut, aber auf der LP vielleicht nicht so authentisch - Pustekuchen! Authentischer geht es gar nicht!

Abschließend dazu eben noch die Erklärung, dass Sänger Brian Johnson im Vorfeld der Veröffentlichung viele Interviews gegeben hat und auf die Frage, warum man nicht auf den Download-Wahn aufspringe und das Album nirgendwo im Internet zu kaufen sei: "Unsere Fans wollen und sollen daher auch etwas in der Hand halt können, eine LP oder CD! Das wird auch noch so bleiben!" (frei übersetzt).

Dieses Album ist auf jedenfall ein MUSS für jeden, der sich fragt, wo es mit der heutigen Musik denn noch hinführen soll!

5 von 5 Sterne für diese gut gemachte LP, die einen wunderbaren Sound und ein warmes Rock N Roll Gefühl vermittelt!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


26 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen erleichterung, 21. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Black Ice (Audio CD)
ich machs kurz, hier stehen ja ohnehon schon geschätze 2000 rezis, mit einer schönen verteilung von 1 bis 5 sterne, wobei die 5er den überhang haben.

es kommt auf das bezugssystem an. in relation zum desaströsen "stiff upper lip" und zum hüftlahmen "ballbreaker" ist das ein sensationelles album. in relation zu "the razors edge" ein gutes. in relation zu "back in black" oder "highway to hell" ist es fein und nett, aber bedeutungslos.

das ist, beim besten willen, kein klassiker, diese lüge bring ich nicht runter, und wenn ich noch soviel flüssige fanbegeisterung dazuschütte - und vor allem erleichterung, denn nach der langen pause und dem niveau der vorgängeralben war die angst doch groß.

alsdern: dieses album hat endlich wieder einen starken sound, herrn o'brian sei ein loblied gesungen, der klang erinnert stark an "the razor's edge", als noch der große, späte (wie wir amerikaner sagen) bruce fairbairn die knöpfe regelte bzw. die regler knöpfte: transparent, hell, warm, bei aller härte "freundlich" in der anmutung. weitere positive überraschung: hörbar wurde am gesang gearbeitet, brian johnson SINGT und quietscht nicht. die young-gitarren waren eh immer über jeden zweifel erhaben.

die songs... 15 sind einfach zu viel. ac/dc hatten fast immer (außer auf ihren allergrößten taten) eine tendenz zum füllen, aber bei 15 tracks wird die hit-filler-rate problematisch. will sagen: ui, da hat's längen!

was mir besonders auffällt und besonders gut gefällt: bei aller notwendigen lebenslangen verliebtheit in den zum hardrock beschleunigten blues trauen sich die alten weiterentwicklungsverweigerer ac/dc hier sidesteps zu, die ich ihnen nie zugetraut hätte und die ihnen bestens zu gesicht stehen.

so finde ich die mainstream-rock-nummer "anything goes" in all ihrer kommerziellen schönheit einfach unwiderstehlich. natürlich kann man da bruce springsteen ("born in the usa") heraushören - oder bryan adams, def leppard, sammy hagar, vor allem aber the who (die gitarre zitiert ständig "won't get fooled again" !!!) - für mich schließt das stück einfach perfekt an "money talks" an. großartig, wie angus young hier sein schneidendes gitarrenspiel in wirklich schmeichelweiche licks fließen lässt.

oder, gleich die nächste nummer: "war machine" klingt überdeutlich nach accept, brian singt hier tatsächlich wie udo dirkschneider, malcolm spielt klassische accept-grooves. "decibel" wieder klingt zu beginn so sehr nach billy gibbons (gitarre und gesang), dass bei einer blindverkostung vermutlich jeder zweite auf zz top tippen würde. im nächsten stück, "stormy may day", heult die slidegitarre wie im klassischen southern rock.

vier sterne, totz mancher durchhänger im songwriting, a) aus erleichterung, b) in alter zuneigung, c) für den tollen sound, d) für die stilistische bandbreite und kreativität.

und e) vor allem wegen des eingangs erwähnten bezugssystems. bezogen auf sonstige derzeit zu hörende sachen ist das hier nämlich allerweil großartig.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Endlich wieder ein Album, 10. März 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Black Ice (Audio CD)
Ganze 8 Jahre hat es gedauert bis AC/DC den Nachfolger von Stiff Upper Lip veröffentlicht haben. Es wurde natürlich kein Klassiker wie die Alben zwischen Let There Be Rock und For Those About To Rock, aber ein gutes Album ist es doch geworden. Das Album erreichte weltweit den ersten Platz der Charts und wurde ein Riesenerfolg, genau wie die Tour zu dem Album. Brian Johnson singt hier besser als auf den Vorgängern und Angus Young spielt so gut Lead Gitarre wie immer. Ansonsten sind noch an Bord. Malcolm Young an der Rhythmus Gitarre, Phil Rudd an den Drums und Cliff Williams zupft den Bass.

Da das Album recht viele Songs hat werde ich nicht alle erwähnen, sondern nur die, welche ich besonders gut, oder anderweitig erwähnenswert halte.
"Rock'n'Roll Train" (4:22) ist ein hymnenhafter Song, der schon vor der Veröffntlichung bekannt war. Er hat ein gutes Riff und wird auf der Tour als Einstieg in ein Konzert gespielt.
"Big Jack" (3:57) ist ein guter Rocker, der gleich gefällt und beim Refrain mitsingen lässt. Ein klasse Song!
"Anything Goes" (3:21) ist ein für AC/DC ungewohnt poppiger Song, bei dem die Gitarre keyboardartig spielt und die schöne Melodien hat.
"Stormy May Day" (3:10), ein kürzerer Song, mit einer Slide Guitar am Anfang, ist ein schöner Song, bei dem eben diese Slide Guitar eine Besonderheit darstellt.
"Rock'n'Roll Dream" (4:40) ist eine seltene Ballade, die erst schön entspannt daherkommt und im Refrain dann doch richtig losrockt. Einer meiner Lieblingssongs.
"Black Ice" (3:25), der Titelsong hat ein interesantes Riff und ich kann nicht genau beschreiben was ihn so gut macht. Auf jeden Fall ist gut und beendet dieses gelungene Album würdig.

Die Vorgänger waren leicht bluesig ausgefallen, was auf diesem Album weniger der Fall ist. Dafür probieren AC/DC hier mal was Neues aus, was ich gut von ihnen finde. Black Ice ist für mich ein gelungenes Spätwerk, das AC/DC in Form zeigt und mich zu einer 4 Sterne Wertung veranlasst. Hoffntlich machen AC/DC ganau so weiter.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Zug ist noch nicht abgefahren, 10. Februar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Black Ice (Audio CD)
Einige Jahre lang war es still um AC/DC. Keine Auftritte, keine Interviews und auch keine neue Scheibe.
2008 haben sie sich dann mit "Black Ice" plus einer mehrjährigen Welt-Tournee wieder zurück gemeldet. Ein Götterwerk a'la "Highway to Hell", "Let there be rock" oder "Back in Black" hat wohl niemand erwartet, aber ein starkes neues Album aus der "2. Reihe" (wie z.Bsp. "For those about to rock", "The Razors Edge") hätte eigentlich drin sein müssen. Die Frage: Hat es funktioniert? Und die Antwort.... Jein.

"Black Ice" startet markant mit "Rock n Roll Train", einer Party Rock Nummer mit knackigem Riff und Mitgröhl-Refrain, der nicht zu unrecht der Show-Opener für die kommende Tour werden sollte. Nicht überragend, aber gefällig genug um frohen Mutes weiterzuhören. "Skies on fire" ist ein Mid-Tempo-Stampfer der etwas abfällt, doch mit "Big Jack" legen die Aussies dann einen lupenreinen Stadion-Kracher hin ("Santa not the only one got a full sack" - herrlich). Mit dem beschwingten "Anything goes" wird dann etwas auf die melodischere Seite gesetzt, ehe das gemein vor sich hin brodelnde "War machine" (mit bellenden Refrains seitens Malcolm Young) alle Daumen nach oben zeigen lässt.

Wäre das Album in dieser Qualität weitergegangen, wären locker vier Sterne drin gewesen. Doch ab der zweiten Hälfte wird das Album einfach schwächer. Nicht dass sich wirklich ein schlechter Song finden lassen würde - im Gegenteil, sie sind einfach nur belanglos. "Spoilin' for a fight", "Wheels", "Money made" - alles passable RiffRocker und Stampfer, die aber nicht hängen bleiben wollen. "Stormy may day" überrascht noch mal kurz mit Slide-Guitar und der Titeltrack zum Schluss bleibt auch durch seine abgehackten Riffs hängen, doch der Rest zieht an einem vorbei.

Diese "Durchschnitts-Songs" gab es bei AC/DC schon immer, auch auf den Götter-Alben. Nun aber sind sie nicht mehr die Ausnahme, sondern leider die Regel. Sicher, ein gewisses Niveau wird nie unterschritten; der Nacken zuckt und auch der Fuß will mitwippen, aber echte Begeisterung wird nicht entfacht. Hinzu kommt, dass ein echter Über-Hit (wie z.Bsp. "Thunderstruck", "Hard as a rock" etc.), welcher die letzten Alben noch mal gut in die Vier-Sterne-Region katapultiert hat, einfach fehlt. Wie bei jedem AC/DC Album auch hier die Anmerkung, dass die Band live einfach wesentlich zackiger ist und es jedes Mal schade ist, dass das Ganze auf Platte "ruhiger" und "gezähmter" klingt.

Eine Anmerkung noch zu den beiden Frontmänner der Band. Angus Young hält sich leider ziemlich zurück, dabei zeigen gerade seine Live-Soli (auch auf den neueren Titel), dass hier mehr drin gewesen wäre. Shouter Brian Johnson dagegen überrascht. Auf dem Vorgänger "Stiff upper lip" war deutlich hörbar, dass Alter und Zigarettenkonsum sein Tribut gefordert haben. Auf "Black Ice" hingegen kreischt, rotzt und röhrt Johnson dagegen plötzlich wieder wie 25 Jahren. Weniger Zigaretten? Besserer Whiskey? Spontane Regeneration? - Keine Ahnung, aber der Gesang von Johnson gefällt mir wieder richtig gut.

Fazit: Ein AC/DC Album hat von vorneherein ein Niveau, das andere erst mal erreichen müssen (kein AC/DC Album hat eine Bewertung unter 3 Sterne). Mangels Überhit(s) leider ein etwas durchschnittliches Werk, dass aber mit "Rock n Roll Train", "Anything goes", "Big Jack", "Black Ice" und dem brodelnden "War machine" aber genug Kracher am Start hat, um zu gefallen und den schwachen Vorgänger vergessen zu machen. In Etwa auf einem Level mit "Ballbreaker" und "The Razors Edge".
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr solide Platte: Das Warten hat sich gelohnt!, 17. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Black Ice (Audio CD)
Es gibt keinen Grund zur Klage, es ist alles vorhanden, was eine typische AC/DC Platte ausmacht und noch einige Überraschungen mehr! Erstaunlich dass nach all den Jahren den Jungs immer noch was zu den im 4/4 Takt stoisch stampfenden Drums einfällt.

Die besten typischen AC/DC Nummern sind die Single Rock n Roll Train, She likes Rock n` Roll und Big Jack.

Exotischer klingen die hard rock country hymne "Anything Goes", das extrem bösartige "War Machine" und die großartige AC/DC Version einer Ballade "Rock n` Roll Dream", welche meiner Meinung nach auch noch 3 Minuten länger hätte gehen können.

Der Rest des Albums ist ebenfalls recht gut (reicht dann allerdings doch nicht ganz für 5 Sterne), teilweise sind Einflüsse von Southern Rock zu spüren, Brian Johnson singt auch gelegentlich mal richtig anstatt zu kreischen und die Gitarrensoli von Angus kommen auch gut.
Kleiner Kritikpunkt ist die kostensparende Papierverpackung und das nichtssagende Booklet, da hätte man sich mehr Mühe machen kann.

Fazit: Ohne Bedenken kaufenswert und am besten laut mit ein paar Bier hören!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen AC/DC ist AC/DC ist AC/DC, 15. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Black Ice (Audio CD)
Dank des neuen Vermartktungsverfahrens kann man sich das Album komplett im Internet anhören. Da sind die alten Herren schon mal sehr fortschrittlich.
Über das Album lässt sich dies indessen nicht sagen. Aber was soll eine Band, die seit über 30 Jahren auf dem selben Beat (nebenbei bemerkt wohl der groovigste und coolste den es gibt!) rumhackt denn auch ändern? Man kann immer kleine Facetten beimischen, aber das Gesamtwerk steht. Und genau das tut Black Ice auch. Die Slide-Gitarre ist mal was ganz Neues. Und das wars Gott sei Dank auch schon an Neuerungen. Die Scheibe ist unverkennlich AC/DC, die sich folglich nicht neu erfinden, sondern ihrem Sound einfach treu bleiben. Richtige Klopper gibt es nicht, dafür sind die Guten wohl schon etwas zu betagt, auch wenn Brian Johnson irgendwie jünger klingt als vor 8 Jahren. Aber Kopfnicker und Fußstampfer sind die Songs fast alle. Die Fans dürfen somit beruhigt sein, denn alles ist beim Alten geblieben und die Slide-Gitarre bietet eine kleine Besonderheit, die Black Ice von anderen Alben der Australier abhebt. Reinhörtipp: She likes Rock'n Roll - der wohl knackigste Song auf dem Album, auf das viele, viele Menschen seit sehr langer Zeit gewartet haben.
Übrigens: Negativrezensionen dürften der Band auch scheißegal sein. Die gesamte Europatournee war binnen 35 Minuten ausverkauft!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4.0 von 5 Sternen Eine Musikmaschine vor dem Gehörnten, 28. Oktober 2012
Von 
Asphaltwolf (4942 Meilen bis Graceland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Black Ice (Audio CD)
Die Meinungen zu dem letzten AC/DC-Album "Black Ice" gehen teilweise doch sehr weit auseinander; viele jubelten es regelrecht hinauf, einige zeigten sich eher enttäuscht, manche wendeten sich mit Grausen ab. Ich schätze jedoch, wenn man total auf AC/DC abfährt, wird man mit "Black Ice" sicherlich nicht wirklich enttäuscht sein, das Album ist AC/DC pur, so wie man sie seit je her kannte. Es fehlen nur die ganz großen Momente.

Aber das ist für mich kein Grund, "Black Ice" zu verdammen und gleich wieder einzufrieren. Von AC/DC sollte eigentlich niemand irgendwelche Innovationen, Abwechslungen oder großartigen Experimente erwarten - aber genau das macht diese Band auch aus: AC/DC sind unverkennbar, sie haben ihren ganz eigenen Rock N'Roll-Stil weltweit an der Spitze etabliert. Wenn man einen AC/DC-Song hört, erkennt man ihn sofort als solchen. Auch der "Rock N'Roll Train" und seine Waggons liegen auf dieser Schiene, selbst wenn die Nummer jetzt kein Überflieger sein mag. Daß AC/DC hier am Werke sind, erkennt man sofort, und daß das Album an manchen Stellen eher durchschnittlich ausfällt, fällt bei mir persönlich weniger ins Gewicht. Ein bestimmter, doch sehr hoher Level wird einfach nicht unterschritten. Was kommt dabei heraus, wenn das Original beim Original kopiert? Richtig, das Original.

Wobei ich noch anmerken möchte, dass ich den Begriff "Original" bewusst etwas großzügig auslege. AC/DC sind nicht die Erfinder des Riff Rock, sondern haben sich seinerzeit großzügig bei Rock N'Roll-Musikern wie Chuck Berry bedient. Sie machten allerdings auch noch nie einen sonderlichen Hehl daraus. AC/DC gebührt der Verdienst, den Rock N'Roll in diesem Sinne damals auf die nächste, härtere Ebene gehievt zu haben. Doch zurück zu "Black Ice".

Nach dem zuletzt sehr bluesigen 2000er Album "Stiff Upper Lip" gehen AC/DC wieder etwas zurück in die 80iger, durch den Albumtitel "Black Ice" scheint sich ein Vergleich zu "Back In Black" aufdrängen zu wollen, und in der Tat erinnert mich das Ganze tatsächlich ein wenig (nur ein wenig) an das erste Album mit Brian Johnson. Er krächzt hier zwar nicht ganz so hoch wie 1980 - AC/DC sind keine Jungspunde mehr, und das kann man auch hören -, aber die Gitarren riffen immer noch schneidig und rau vor sich hin, Angus Young haut seine gekonnten Licks raus, und Bass und Drums kommen so schlicht und treffend auf den Punkt, wie es eben nur AC/DC vermögen. Wie beschrieben, im Songwriting "fehlen" die richtig zündenden Ideen, die ultimativen AC/DC-Lieder wurden eben schon geschrieben und aufgenommen. Was möchte man da noch draufsetzen?

Daß sich mit 15 Liedern doch recht viele Songs auf "Black Ice" befinden, finde ich trotzdem gar nicht so schlecht, man bekommt fast 1 Stunde AC/DC in Reinkultur. Aber abseits davon auch gewisse Kuriositäten im AC/DC-Universum, wie z.B. "Anything Goes", das AC/DC-Äquivalent eines Pop-Rock-Liedes, mit "Rock N'Roll Dream" soetwas wie eine AC/DC-Power-Ballade, und - unter Einsatz eines Slide-Gitarrenspiels - mit "Stormy May Day" eine Nummer, die ziemlich nach AC/DC-meets-Rose Tattoo klingt. An mancher Stelle haben sich ein paar Riffs von Bryan Adams eingeschlichen, und "She Needs Rock N'Roll" lehnt sich im Refrain ziemlich stark an den Mötley Crüe-Song deselben Namens an. Nichtsdestotrotz ist "Black Ice" ein solides, gutes AC/DC-Album, an dem ich erst nach einiger Zeit viel stärker Gefallen gefunden habe. Songs wie "Rock N'Roll Train", das flotte "Big Jack", das bissige und gemein-rockende "War Machine", das stampfende "Money Made", das coole, straighte "Rocking All The Way" und der ungestüme Titelsong, setzen sich schnell in den Gehörgängen fest.

Keine Ahnung warum, aber wenn AC/DC spielen, geht bei mir das Herz auf. Vielleicht, weil ich zeitlebens von ihrer Musik begleitet wurde. Schließlich tut es doch auch gut zu wissen, daß es in dieser Welt noch etwas gibt, was so konstant und gut von Bestand ist. AC/DC sind sich immer selbst treu geblieben und haben dies auch mit "Black Ice" wieder bewiesen. Ich für meinen Teil finde es toll, daß AC/DC sich damit wieder gezeigt haben, und würde mich freuen, sollte es noch ein paar Nachfolger geben.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4.0 von 5 Sternen Ice am Stil!, 10. September 2009
Von 
RJ + YDJ (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Black Ice (Audio CD)
Ich kann mich an keine Veröffentlichung der letzten Wochen und Monate erinnern die dermaßen gehypt worden ist wie das neue Album der Australien Rocker AC/DC. Die Deutschland Tournee war innerhalb von zwölf Minuten ausverkauft, was dazu führt das die Tickets nun bei Ebay zu Preisen zwischen 250 und 400 Euros angeboten werden. Und es gibt tatsächlich Menschen die bereit sind diese vollkommen überzogenen Preise zu bezahlen. Das ist selbst mir als jahrelangem AC/DC Fan viel zu teuer.

Nun stellt sich also die Frage, ist Black Ice den Hype Wert? Die Frage kann eigentlich nur mit einem vielleicht beantwortet werden, wenn man das Album mal in ein paar Jahren rückblickend im Kontext mit den anderen Alben zusammen betrachtet, und festellt (oder auch nicht), dass sich das Album in die Reihe der AC/DC Klassiker einordnen kann.

Black Ice ist das beste Album seit The Razors Edge. Meilenweit besser als das verhunzte Ballbreaker und auch besser als das gute Stiff Upper Lip. Produzent Brendan O'Brien und Mixer Mike Fraser haben der Band endlich wieder einen mächtigen Sound verpasst, der die knochentrockenen Produktionen der letzten Alben verblassen lässt. Highlights des Album sind das rockige "Rock N Roll Train" welches leichte Erinnerungen an das Back In Black Album aufleben lässt, mit seinem pumpenden Rhythmus wird "War Machine" wahrscheinlich ein Standard im Liveprogramm der Band. "Big Jack" ist purer Spaß, der in Musik umgewandelt wurde. Den besten Song heben sich Angus & Co. aber für den Schluss auf. Der Titeltrack "Black Ice" ist für AC/DC Verhältnisse mit einem fast schon progressiven Gitarrenspiel ausgerüstet. Geil!!!

Natürlich gibt es bei immerhin fünfzehn Song auch ein paar Lückenfüller, wie z.B. das langweilige "Money Made" oder das etwas nervige "Decibel".

Fazit: Gelungenes Album!!!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 219 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Black Ice
Black Ice von AC/DC (Audio CD - 2008)
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen