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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein klasse Album
Auch wenn ich hier bei allen Rezessionen aus der Reihe falle möchte ich die CD nicht mit den alten CDs von AC/DC vergleichen, sondern als alleiniges Werk bewerten und sehen und das auch, weil es ein wirklich tolles Album ist und bei mir momentan durchgehend läuft.

Beginnend mit dem genialen Track "Rock'n Roll Train" ein richtiger stampfer der...
Veröffentlicht am 29. Oktober 2008 von Karlheinz

versus
13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Zug ist noch nicht abgefahren
Einige Jahre lang war es still um AC/DC. Keine Auftritte, keine Interviews und auch keine neue Scheibe.
2008 haben sie sich dann mit "Black Ice" plus einer mehrjährigen Welt-Tournee wieder zurück gemeldet. Ein Götterwerk a'la "Highway to Hell", "Let there be rock" oder "Back in Black" hat wohl niemand erwartet, aber ein starkes neues Album aus der "2...
Veröffentlicht am 10. Februar 2011 von Christoph Kolb


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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Zug ist noch nicht abgefahren, 10. Februar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Black Ice (Audio CD)
Einige Jahre lang war es still um AC/DC. Keine Auftritte, keine Interviews und auch keine neue Scheibe.
2008 haben sie sich dann mit "Black Ice" plus einer mehrjährigen Welt-Tournee wieder zurück gemeldet. Ein Götterwerk a'la "Highway to Hell", "Let there be rock" oder "Back in Black" hat wohl niemand erwartet, aber ein starkes neues Album aus der "2. Reihe" (wie z.Bsp. "For those about to rock", "The Razors Edge") hätte eigentlich drin sein müssen. Die Frage: Hat es funktioniert? Und die Antwort.... Jein.

"Black Ice" startet markant mit "Rock n Roll Train", einer Party Rock Nummer mit knackigem Riff und Mitgröhl-Refrain, der nicht zu unrecht der Show-Opener für die kommende Tour werden sollte. Nicht überragend, aber gefällig genug um frohen Mutes weiterzuhören. "Skies on fire" ist ein Mid-Tempo-Stampfer der etwas abfällt, doch mit "Big Jack" legen die Aussies dann einen lupenreinen Stadion-Kracher hin ("Santa not the only one got a full sack" - herrlich). Mit dem beschwingten "Anything goes" wird dann etwas auf die melodischere Seite gesetzt, ehe das gemein vor sich hin brodelnde "War machine" (mit bellenden Refrains seitens Malcolm Young) alle Daumen nach oben zeigen lässt.

Wäre das Album in dieser Qualität weitergegangen, wären locker vier Sterne drin gewesen. Doch ab der zweiten Hälfte wird das Album einfach schwächer. Nicht dass sich wirklich ein schlechter Song finden lassen würde - im Gegenteil, sie sind einfach nur belanglos. "Spoilin' for a fight", "Wheels", "Money made" - alles passable RiffRocker und Stampfer, die aber nicht hängen bleiben wollen. "Stormy may day" überrascht noch mal kurz mit Slide-Guitar und der Titeltrack zum Schluss bleibt auch durch seine abgehackten Riffs hängen, doch der Rest zieht an einem vorbei.

Diese "Durchschnitts-Songs" gab es bei AC/DC schon immer, auch auf den Götter-Alben. Nun aber sind sie nicht mehr die Ausnahme, sondern leider die Regel. Sicher, ein gewisses Niveau wird nie unterschritten; der Nacken zuckt und auch der Fuß will mitwippen, aber echte Begeisterung wird nicht entfacht. Hinzu kommt, dass ein echter Über-Hit (wie z.Bsp. "Thunderstruck", "Hard as a rock" etc.), welcher die letzten Alben noch mal gut in die Vier-Sterne-Region katapultiert hat, einfach fehlt. Wie bei jedem AC/DC Album auch hier die Anmerkung, dass die Band live einfach wesentlich zackiger ist und es jedes Mal schade ist, dass das Ganze auf Platte "ruhiger" und "gezähmter" klingt.

Eine Anmerkung noch zu den beiden Frontmänner der Band. Angus Young hält sich leider ziemlich zurück, dabei zeigen gerade seine Live-Soli (auch auf den neueren Titel), dass hier mehr drin gewesen wäre. Shouter Brian Johnson dagegen überrascht. Auf dem Vorgänger "Stiff upper lip" war deutlich hörbar, dass Alter und Zigarettenkonsum sein Tribut gefordert haben. Auf "Black Ice" hingegen kreischt, rotzt und röhrt Johnson dagegen plötzlich wieder wie 25 Jahren. Weniger Zigaretten? Besserer Whiskey? Spontane Regeneration? - Keine Ahnung, aber der Gesang von Johnson gefällt mir wieder richtig gut.

Fazit: Ein AC/DC Album hat von vorneherein ein Niveau, das andere erst mal erreichen müssen (kein AC/DC Album hat eine Bewertung unter 3 Sterne). Mangels Überhit(s) leider ein etwas durchschnittliches Werk, dass aber mit "Rock n Roll Train", "Anything goes", "Big Jack", "Black Ice" und dem brodelnden "War machine" aber genug Kracher am Start hat, um zu gefallen und den schwachen Vorgänger vergessen zu machen. In Etwa auf einem Level mit "Ballbreaker" und "The Razors Edge".
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein klasse Album, 29. Oktober 2008
Von 
Karlheinz (Frankfurt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Black Ice (Audio CD)
Auch wenn ich hier bei allen Rezessionen aus der Reihe falle möchte ich die CD nicht mit den alten CDs von AC/DC vergleichen, sondern als alleiniges Werk bewerten und sehen und das auch, weil es ein wirklich tolles Album ist und bei mir momentan durchgehend läuft.

Beginnend mit dem genialen Track "Rock'n Roll Train" ein richtiger stampfer der mich von Anfang an in den Bann gezogen hat. Auch die weiteren Titel "Skies on Fire", "Big Jack" und "Anything goes" sind schlichtweg geniele Rocker ohne auch nur einen Anflug einer schwäche.
Ein wenig schwächer dagegen ist "War machine" und der erste Titel der mir nicht ins Ohr geht ist "Smas'n Grab".

Bevor dann der Rock'n Roll Train wieder gehörig fahrt aufnimmt und bis zum Ende unglaublich hochwertige Titel leifert. Bestes Beispiel "She loves Rock'n Roll" und ich auch ;-) jedenfalls diesen Qualitativ starken Rock'n Roll. "Rock'n Roll dream" und der Titeltrack "Black Ice" sind noch herauszuheben.

Von 15 Titeln nur ein schwächerer mit "Smash'n Grab", aber ansonsten 14 wirklich geniale Titel, Respekt vor unseren Australiern, aber sie werden wie guter Rotwein: im Alter immer besser und schmackhafter (und da ist doch mein Vergleich mit den Alben der Vergangenheit).

Anspieltipps: Rock'n Roll Train, Anything goes, She likes Rock'n Roll und Money made.
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77 von 94 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich hätte es nicht zu hoffen gewagt, 13. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Black Ice (Audio CD)
Seit heute ist das komplette Album offiziell im Internet zu hören, und ich konnte es nicht erwarten. Das erste vorab zu hörende Lied RnR-Train hat meine Hoffnungen ehrlich gesagt stark gedämpft, das zweite (War Machine) ließ mich wieder etwas aufhorchen.
Jetzt habe ich das ganze Album gehört, und bin bereit, ihm guten Gewissens subjektive fünf Sterne zu geben. Brendan O'Brien hat als Produzent einen tollen Job abgeliefert; denn ich vermute, dass er die Band zu einigen der Überraschungen auf diesem Album ermutigt hat, und der Sound ist der beste seit "Razors Edge".
Zu den Songs:
RnR-Train - Ohnedies schon länger bekannt, als Einstieg zu unspektakulär. Aber ein guter Song, typsich für die Aussies.
Skies on Fire - Überraschend guter, hoher Gesang von Johnson, Midtempo-Rock mit herrlichen Melodien. Treffer.
Big Jack - Nimmt rasch Fahrt auf und wird zu herrlicher Mitwipp-Nummer, Steigerung gipfelt in einem kräftigen Refrain, den bald jeder Fan mitbrüllen wird. Ebenfalls auf die Zwölf.
War Machine - Böööse. Eines der Lieder, die klingen, wie der Titel vermuten lässt. Speziell das rauhe Bellen von Malcolm beim Refrain gibt ihm Charme.
Anything goes - Für AC/DC ungewöhnliche Nummer, aber richtig cooler Gute-Laune-Rocker. Nächster Volltreffer.
Smash 'n' Grab - Langsame Stampfnummer, teilweise leicht bedrohliche Atmosphäre. Nach wie vor hohes Qualitätslevel.
Spoilin for a Fight - Straighte Nummer, auf dem AC/DC-Reissbrett geschrieben, fällt ein wenig aber, aber immer noch richtig gut.
Wheels - Anfang etwas dünn, fängt sich aber schnell. Fröhlicher Boogie, der gekreischte Titel hört sich an wie quietschende Reifen. :-)
Decibel - Anfangsriff mit ganz leicht indianischem Touch, stellenweise Ähnlichkeit zu "Cover you in oil", kein Höhepunkt, hat aber seine Momente.
Stormy May Day - Ungewöhnlicher Anfang. Ich glaub ich spinne, ist das eine Slide-Gitarre? Coole Eigentlich-Southern-Rock-Nummer.
She likes RnR - Taufrische Rocknummer, enthält auch wieder ein paar Kleinigkeiten, die ich von AC/DC noch nie gehört habe, Johnson stimmlich sehr überzeugend. In den Höhen eher singend als kreischend.
Money made - Hört sich anfangs auch wieder ein wenig nach Southern Rock an. Gemächliche Nummer. Wenn man mal mit einem Bier und einer Zigarette an einer Bar stehen und dabei cool aussehen möchte, sollte man vorher beim DJ dieses Lied bestellen.
RnR Dream - Fängt so verträumt an, wie der Titel vermuten lässt. Nächste Überraschung: Hat zwar auch kräftige Momente, aber im Grunde eine Ballade. Die erste und einzige von AC/DC seit "Love Song".
Rocking all the way - Und schon wieder kann ich meinen Fuß nicht am wippen hindern. Typische AC/DC-Nummer. Kein Knaller, aber 'n schönes Solo und gut zum Autofahren.
Black Ice - Der Titeltrack ist für mich nicht sofort so eingängig wie der Großteil vom Rest, aber ich spüre, dass er noch kommt.

Ich bin's zufrieden. Ehrlich gesagt hatte ich befürchtet, dass die lange Pause ein Zeichen dafür ist, dass den Jungs einfach nichts mehr einfällt oder dass sie langsam zu alt werden, um gewisse Trademarks noch überzeugend rüberzubringen, z.B. Johnsons markante Stimme. Aber das war eine der ersten Überraschungen auf dem Album. Seine Stimme hat Kraft und klingt frisch, und - was mir völlig neu war - er singt in den hohen Bereichen oft, statt zu kreischen.
Außerdem liefern sie uns Southern Rock (subjektive Meinung, korrigiert mich, wenn ich mich irre), eine Halbballade, Rock'n'Roll abseits vom AC/DC-Schema, und ab und zu spielt Phil Rudd sogar Fills. :-)
Meine Hoffnung war, dem Album guten Gewissens vier Sterne geben zu können. Da haben mich die Jungs aber ganz schön an den Eiern erwischt. Es ist klar besser als die letzten beiden, die Zeit wird zeigen, ob es ""The Razors Edge"" trotz Fehlens eines "Thunderstruck"-Äquivalents schlägt. Aber selbst wenn nicht, haben wir hier eines der zwei besten AC/DC-Alben seit 1981.
Ich schätze, dieses dicke Grinsen kriege ich jetzt wochenlang nicht aus meinem Gesicht. :-)
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18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "I could be in a Rock n Roll Dream...", 3. Januar 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
heißt es in dem Song "Rock n Roll Dream" des neuen AC/DC Meiterwerks.
Beim ersten Hören dieser genial verarbeiteten Platte hatte ich dasselbe Gefühl!

Glasklarer Sound - man hört beinahe das Schlagzeug weiter hinten im Raum und sieht die Band vor sich, wie sie das Album einspielt!

Geniale Verarbeitung - 4 LPs, deren Design das Artwork im Stile von 70er Rock n Roll-Fieber mit viel Dunkel und viel Silber aufgreift

Das Album selbst - eine wirkliche Überraschung. Ich besitze es seit dem Erscheinungstag bereits als CD und war sofort verblüfft, dass AC/DC immer noch so unschlagbar gut rocken!
Viele jungen Hüpfer werden da blass vor Neid! Besonders wenn die Young-Brüder, Johnson, Williams und Rudd in Songs wie "Rock N Roll Train" (schon durch viele MTV-Ausstrahlungen bekannt), "Big Jack", "Rock N Roll Dream", "She Likes Rock N Roll" oder "Rocking All The Way" einfach mal die letzten beiden Bluesrock-Alben vergessen und rotzigen Rock N Roll ohne Kompromisse präsentieren!

Natürlich erfinden sie sich dabei nicht neu, doch gibt es viele Dinge, die man von den Aussis noch nie zu hören bekommen hat: Der Einsatz einer Slide-Guitar, eine Halbballade, Facettenreiche Melodien, Einen solchen unbestechlichen Sound!

Nicht so trocken wie bei den ebenfalls grandiosen Stiff Upper Lip (2000) oder Ballbreaker (1996) und daher weniger Bluesatmosphäre, aber dafür nah an dem legendären "Back In Black"! Zwar sind die Behauptungen vieler Musikzeitschriften, dies sei die "neue Back in Black" maßlose Übertreibungen, doch kommt dieses Werk dem schon sehr Nahe, zumal Johnson wieder wie 25 klingt, wenn nicht sogar jünger!

Als Vinyl-LP fühlt man sich hier noch mehr hineinversetzt! Ich habe die LP vor etwa einer Stunde ausgepackt und sie zum ersten Mal durchgehört:
Einfach unfassbar! Ein Gefühl, als würde man sie live erleben (was ich am 17. Mai in Gelsenkirchen Open Air sogar tue =) ).

Ich war dem Album gegenüber im Vorfeld skeptisch und dachte, AC/DC seien zu alt - sie haben mich mehr als überrascht und ein Top-Album erschaffen, das man gut neben Back in Black, Highway To Hell und Ballbreaker einreihen kann!
Ich war außerdem der Vinyl-LP gegenüber im Vorfeld skeptisch und dachte, der Sound der CD sei zwar gut, aber auf der LP vielleicht nicht so authentisch - Pustekuchen! Authentischer geht es gar nicht!

Abschließend dazu eben noch die Erklärung, dass Sänger Brian Johnson im Vorfeld der Veröffentlichung viele Interviews gegeben hat und auf die Frage, warum man nicht auf den Download-Wahn aufspringe und das Album nirgendwo im Internet zu kaufen sei: "Unsere Fans wollen und sollen daher auch etwas in der Hand halt können, eine LP oder CD! Das wird auch noch so bleiben!" (frei übersetzt).

Dieses Album ist auf jedenfall ein MUSS für jeden, der sich fragt, wo es mit der heutigen Musik denn noch hinführen soll!

5 von 5 Sterne für diese gut gemachte LP, die einen wunderbaren Sound und ein warmes Rock N Roll Gefühl vermittelt!
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26 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen erleichterung, 21. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Black Ice (Audio CD)
ich machs kurz, hier stehen ja ohnehon schon geschätze 2000 rezis, mit einer schönen verteilung von 1 bis 5 sterne, wobei die 5er den überhang haben.

es kommt auf das bezugssystem an. in relation zum desaströsen "stiff upper lip" und zum hüftlahmen "ballbreaker" ist das ein sensationelles album. in relation zu "the razors edge" ein gutes. in relation zu "back in black" oder "highway to hell" ist es fein und nett, aber bedeutungslos.

das ist, beim besten willen, kein klassiker, diese lüge bring ich nicht runter, und wenn ich noch soviel flüssige fanbegeisterung dazuschütte - und vor allem erleichterung, denn nach der langen pause und dem niveau der vorgängeralben war die angst doch groß.

alsdern: dieses album hat endlich wieder einen starken sound, herrn o'brian sei ein loblied gesungen, der klang erinnert stark an "the razor's edge", als noch der große, späte (wie wir amerikaner sagen) bruce fairbairn die knöpfe regelte bzw. die regler knöpfte: transparent, hell, warm, bei aller härte "freundlich" in der anmutung. weitere positive überraschung: hörbar wurde am gesang gearbeitet, brian johnson SINGT und quietscht nicht. die young-gitarren waren eh immer über jeden zweifel erhaben.

die songs... 15 sind einfach zu viel. ac/dc hatten fast immer (außer auf ihren allergrößten taten) eine tendenz zum füllen, aber bei 15 tracks wird die hit-filler-rate problematisch. will sagen: ui, da hat's längen!

was mir besonders auffällt und besonders gut gefällt: bei aller notwendigen lebenslangen verliebtheit in den zum hardrock beschleunigten blues trauen sich die alten weiterentwicklungsverweigerer ac/dc hier sidesteps zu, die ich ihnen nie zugetraut hätte und die ihnen bestens zu gesicht stehen.

so finde ich die mainstream-rock-nummer "anything goes" in all ihrer kommerziellen schönheit einfach unwiderstehlich. natürlich kann man da bruce springsteen ("born in the usa") heraushören - oder bryan adams, def leppard, sammy hagar, vor allem aber the who (die gitarre zitiert ständig "won't get fooled again" !!!) - für mich schließt das stück einfach perfekt an "money talks" an. großartig, wie angus young hier sein schneidendes gitarrenspiel in wirklich schmeichelweiche licks fließen lässt.

oder, gleich die nächste nummer: "war machine" klingt überdeutlich nach accept, brian singt hier tatsächlich wie udo dirkschneider, malcolm spielt klassische accept-grooves. "decibel" wieder klingt zu beginn so sehr nach billy gibbons (gitarre und gesang), dass bei einer blindverkostung vermutlich jeder zweite auf zz top tippen würde. im nächsten stück, "stormy may day", heult die slidegitarre wie im klassischen southern rock.

vier sterne, totz mancher durchhänger im songwriting, a) aus erleichterung, b) in alter zuneigung, c) für den tollen sound, d) für die stilistische bandbreite und kreativität.

und e) vor allem wegen des eingangs erwähnten bezugssystems. bezogen auf sonstige derzeit zu hörende sachen ist das hier nämlich allerweil großartig.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solider Hardrock zum Entspannen bei Bratwurst & Bierchen ... (3,5*), 20. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Black Ice (Audio CD)
Meine Rezi bezieht sich auf Black Ice

Liebe Interessierte & Gleichgesinnte sowie Rocker & Metaler, AC/DC-Mucke geht immer, sei's beim Autofahren, bei ner ausgiebigen Gartenparty oder einfach mal so zwischendurch, um den Kopf mal wieder klar zu kriegen.
Als ich damals die ersten Stücke von diesem Album hörte, war für mich klar, Dieses in mein Repertoire mit einzureihen.
Präsentiert wird der Silberling in einem schmucken sowie ansprechend gestaltetem Mediabook.
Als kl. Extra ist ein anschauliches, 12-seitiges Booklet beigefügt.

Nicht alle Tracks zünden sofort & es sind auch ein paar Songs mit dabei, welche m.E. nur passabel gelungen sind & mich eher leidlich unterhalten.
Die Tonqualität ist allerdings nahezu perfekt. Ein grandios satter Sound ( Instrumental ) sowie ein klares Ge­träl­ler von Rockröhre Brian Johnsen.

FAZIT
=====
3 bis 4*

In Bausch & Bogen ein annehmbar guter Artikel von Sony ( BMG ).
Und dafür, daß diese Scheibe nahezu durchgängig in meinem Wechsler arbeitet, um mich beim Autofahren bei Laune zu halten, runde ich auf ★★★★ auf.

Mit besten Grüßen,
Dirk

6,5 von 10
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr solide Platte: Das Warten hat sich gelohnt!, 17. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Black Ice (Audio CD)
Es gibt keinen Grund zur Klage, es ist alles vorhanden, was eine typische AC/DC Platte ausmacht und noch einige Überraschungen mehr! Erstaunlich dass nach all den Jahren den Jungs immer noch was zu den im 4/4 Takt stoisch stampfenden Drums einfällt.

Die besten typischen AC/DC Nummern sind die Single Rock n Roll Train, She likes Rock n` Roll und Big Jack.

Exotischer klingen die hard rock country hymne "Anything Goes", das extrem bösartige "War Machine" und die großartige AC/DC Version einer Ballade "Rock n` Roll Dream", welche meiner Meinung nach auch noch 3 Minuten länger hätte gehen können.

Der Rest des Albums ist ebenfalls recht gut (reicht dann allerdings doch nicht ganz für 5 Sterne), teilweise sind Einflüsse von Southern Rock zu spüren, Brian Johnson singt auch gelegentlich mal richtig anstatt zu kreischen und die Gitarrensoli von Angus kommen auch gut.
Kleiner Kritikpunkt ist die kostensparende Papierverpackung und das nichtssagende Booklet, da hätte man sich mehr Mühe machen kann.

Fazit: Ohne Bedenken kaufenswert und am besten laut mit ein paar Bier hören!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen AC/DC ist AC/DC ist AC/DC, 15. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Black Ice (Audio CD)
Dank des neuen Vermartktungsverfahrens kann man sich das Album komplett im Internet anhören. Da sind die alten Herren schon mal sehr fortschrittlich.
Über das Album lässt sich dies indessen nicht sagen. Aber was soll eine Band, die seit über 30 Jahren auf dem selben Beat (nebenbei bemerkt wohl der groovigste und coolste den es gibt!) rumhackt denn auch ändern? Man kann immer kleine Facetten beimischen, aber das Gesamtwerk steht. Und genau das tut Black Ice auch. Die Slide-Gitarre ist mal was ganz Neues. Und das wars Gott sei Dank auch schon an Neuerungen. Die Scheibe ist unverkennlich AC/DC, die sich folglich nicht neu erfinden, sondern ihrem Sound einfach treu bleiben. Richtige Klopper gibt es nicht, dafür sind die Guten wohl schon etwas zu betagt, auch wenn Brian Johnson irgendwie jünger klingt als vor 8 Jahren. Aber Kopfnicker und Fußstampfer sind die Songs fast alle. Die Fans dürfen somit beruhigt sein, denn alles ist beim Alten geblieben und die Slide-Gitarre bietet eine kleine Besonderheit, die Black Ice von anderen Alben der Australier abhebt. Reinhörtipp: She likes Rock'n Roll - der wohl knackigste Song auf dem Album, auf das viele, viele Menschen seit sehr langer Zeit gewartet haben.
Übrigens: Negativrezensionen dürften der Band auch scheißegal sein. Die gesamte Europatournee war binnen 35 Minuten ausverkauft!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Band hat mein ganzes Leben geprägt, 22. November 2008
Von 
Thomas Hammerer (Krumbach/Vorarlberg/Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Black Ice (Audio CD)
Mit 12 hab ich mir meinen ersten Tonträger gekauft : Es war AC/DC's "Back in Black" im Januar 1981 als Casette (!). Dieses Album hat mein Leben irgendwie mitgeprägt. Und heute, ca. 28 Jahre danach gibt es die Band immer noch, in der gleichen Besetzung ! Und es ist an sich völlig egal, ob "Black Ice" eine gute oder schlechte CD ist : 5 Sterne sind dafür vorprogrammiert, einfach dafür, das die Band nach einer so langen Geschichte noch die Motivation findet, eine CD aufzunehmen. Irgendwie müssen die 5 Jungs unglaublich gute Freunde sein. "Black Ice" ist keine besonders überragende CD geworden. Aus meiner Sicht hauptsächlich darum, weil die Songs für mich eine Spur zu "fröhlich"/"beschwingt" sind. Ich vermisse eingentlich Songs im Stile von "Are you Ready" oder "Shoot to thrill". Aber es gibt zumindest 4 Songs, die wirklich überdurchschnittlich gut sind. Zum einen die erste Single "Runaway Train" rockt wirklich gewaltig.

Auch die zweite Single "War machine", ist vom Songwriting her ganz nett und klingt wie ein richtiger AC/DC Song. Phil Rudd, der fleischgewordene 4/4 Takt, drückt dieser CD ganz besonders seinen Stempel auf, und auch Brian Johnson's Gesangsleistung ist sicher die beste seit bald Jahrzenten.

Der beste Song der CD ist aber definitiv der letzte Song, "Black ice". Dieser Song reiht sich definitiv in die Top 10 der besten AC/DC Songs aller Zeiten ein . Eigentlich ist es ähnlich wie auf der CD Ballbreaker, wo auch "Ballbreaker" als letzter Track das Hightlight der CD war. Cool ist hier besonders Cliff Williams, der zuerst dem Riff folgt, bis er wieder auf seinen einfachen Monoton - Bass - Rhythmus umsteigt, wie er das immer schon macht. Besonders gefällt mir auch "Stormy Mayday", mit diesen nach ZZTOP/Südstaatenrock klingenden Gitarren. So einen Song hat AC/DC noch nie gemacht !

Aber was soll die Kritik der Songs, das ist eh zweitrangig. Diese Band hat fast mein ganzes leben begleitet und es gibt sie noch, das zählt. Heute sind meine Söhne 13,12 und 7, und wir hören gemeinsam den generationenübergreifenden Sound. Und genau das macht diese CD für mich zu einem der grössten Highlights die ich je hatte.
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hin- und hergerissen, 20. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Black Ice (Audio CD)
Also auch ich bin AC/DC Fan der alten Schule, der den Tod von Bon Scott noch live mitgekriegt hat und damals schon bei Back in Black leicht enttäuscht war, weil ohne Bon einfach was fehlte. Die Enttäuschunng wurde dann praktisch mit jeder Scheibe noch etwas grösser bis hin zu 'Stiff Upper Lip', wo ich nur dem Titeltrack und 'Give It Up' was abgewinnen konnte. Live kann AC/DC allerdings kaum eine andere Band das Wasser reichen, was auch die in Windeseile ausverkauften Konzerte der aktuellen Tour zeigen.
'Black Ice' hab ich mir jetzt halt geholt, damit ich sie auf jeden Fall schonmal im Schrank hab, könnte ja die Letzte sein. Außerdem wesentlich einfacher zu bekommen als Konzertkarten.
Das komische ist, daß ich auf der CD zwar keine absoluten Knaller entdecke, aber auch nur zwei Stücke mit denen ich nichts oder wenig anfangen kann, nämlich 'Money Made' und 'Black Ice'. Bei den meisten Tracks entdecke ich bei jedem nochmaligen Hören noch ein paar Feinheiten mehr, die mich faszinieren. Und nach dem Hören ist die Laune immer besser als vorher.
Auf jeden Fall eines der facettenreichsten Alben von AC/DC seit Brian der Sänger ist. Übrigens meiner Meinung nach die beste Leistung von Brian seit 'Back in Black', verstehe nur nicht warum er nicht öfter mal richtig singt, siehe Anfang von 'Decibel'. Manchmal meine ich dann wieder, ob die Jungs nicht vielleicht zuviel Springsteen (Anything Goes) oder ZZ Top (Stormy May Day, Rocking All The Way) gehört haben, wobei ich mir das bei Springsteen nicht wirklich vorstellen kann und bei ZZ Top nicht ganz so schlimm finde.
Wie dem auch sei, irgendwie macht's doch Laune, auch wenn die ganz harte Fraktion wahrscheinlich eher enttäuscht sein wird. Die AC/DC-Klassiker sind halt alle schon erfunden und auch nicht mehr zu toppen ohne Bon.
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Black Ice
Black Ice von AC/DC (Audio CD - 2008)
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