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428 von 461 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Karten-Optimierungs-Spiel
Erst Mal vorweg, auch von mir gibt es eine absolute Kaufempfehlung!
Warum, will ich hier schildern ;-)

Das Spiel

Ich habe mir das Spiel auf "gut Glück" (also ohne vorher Probe gespielt zu haben) bestellt.
Als ich dann die Schachtel zu Hause endlich öffnen konnte, gab es zuerst vielleicht doch eine kleine Enttäuschung da sich...
Veröffentlicht am 12. November 2008 von Ureye

versus
217 von 254 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hm... schwanke zwischen 3 und 4 Sternen....
Wir haben uns Dominion gekauft, weil die Rezensionen sehr gut und positiv klangen, wir mittelalterliche Spiele mögen und ein Spiel suchten, welches auch gut zu zweit spielbar ist.

Zunächst muss hervorgehoben werden, dass Dominion ein Spiel ist, was sich sehr unterschiedlich spielt je nachdem wie viele Spieler teilnehmen und damit auch sehr viele...
Veröffentlicht am 20. Dezember 2008 von Leseliese


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428 von 461 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Karten-Optimierungs-Spiel, 12. November 2008
= Haltbarkeit:5.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Hans im Glück 48189 - Dominion, Spiel des Jahres 2009 (Spielzeug)
Erst Mal vorweg, auch von mir gibt es eine absolute Kaufempfehlung!
Warum, will ich hier schildern ;-)

Das Spiel

Ich habe mir das Spiel auf "gut Glück" (also ohne vorher Probe gespielt zu haben) bestellt.
Als ich dann die Schachtel zu Hause endlich öffnen konnte, gab es zuerst vielleicht doch eine kleine Enttäuschung da sich nichts anderes als 5 100er-Päckchen Karten in einer (anfangs!!) für mich viel zu überdimensionierten Schachtel. Ich wusste zwar schon dass es sich um ein Kartenspiel handelt, aber als alter Spiele-Fuchs freut man sich dann doch wenn es in der Schachtel einiges zu entdecken gibt ;-) Aber das sollte auch meine letzte "Enttäuschung" für den Abend bleiben.

Ablauf

Das Spiel beginnt für jeden Spieler gleich mit 10 Karten (7 Kupfer/Geld-Karten, und 3 Punktekarten die zu Beginn keine Bedeutung haben). In der Mitte zwischen den Spielern liegen dann aber die eigentlichen Schätze in Form von für alle Spieler offenliegenden Aktionskarten, weiteren Geld- und Punktekarten.
Zu Beginn zieht jeder von seinem verdecktliegenden eigenen 10Karten-Stapel 5 Karten. Jeder Zug gliedert sich in 3 Phasen: * Aktion, * Kauf und * Aufräumen
Zu Spielanfang hat man wie oben geschrieben nur Geld- und Punktekarten was zwangsläufig dazu führt dass man in den ersten beiden Runden nur die Phase Kauf in Anspruch nehmen kann. Man entscheidet sich also für den Kauf von einen der zwischen den Spielern offenausliegenden Karten, die alle unterschiedlich gut sind und auch dementsprechend in ihrem Preis variieren (zwischen 2 und 6 Geld). Auch neue Geldkarten (in Form von Kupfer, Silber und Gold) kann man erwerben. Das eigentlich Besondere ist aber dass jede gekauft Karte, sei es eine Aktionskarte die für sein Spiel Vorteile bzw. Nachteile für die Mitspieler bringen können, als auch das Geld immer wieder und wieder kommen. Da die Phase Aufräumen am Ende jedes Zuges den Spieler dazu veranlasst seine gesamte Hand, alle ausgespielten Karten und alle Käufe dieser Runde auf seinen eigenen persönlichen Ablagestapel zu legen. Und sobald sein Nachziehstapel (der Anfangs ja nur aus 10 Karten besteht) verbraucht ist, werden SÄMTLICHE Karten des Ablagestapels gemischt und wiederverwendet. Das heißt auch, dass selbst Geld das man für seine Käufe ausgibt ebenfalls immer wieder kommt (da sie ja ebenfalls auf den Ablagestapel kommen) und eine immerwährende Einkommensquelle während des gesamten Spiels darstellen. Und das macht unter anderem einen Reiz des Spieles aus, da man sich sozusagen sein eigenes Kartendeck zusammenkauft und man sich schon freut wenn man die eben gekaufte Karte endlich nach dem neumischen benutzen darf!

Die eigentlichen Spielkarten sind die Aktionskarten die eben offen zwischen den Spielern liegen und gekauft werden können. Jede einzelne Karte bringt dem Spieler Vorteile (oder dem Mitspieler Nachteile), wie zum Beispiel dass man mehr als eine Aktionskarte pro Zug spielen, oder sich mehr als eine Karte kaufen darf (beides ist sonst auf 1 Mal pro Zug begrenzt). Und da diese Karten ja immer wieder kommen genießt man je nach eigener Zusammenstellung die Vorteile auch öfter. Also kann sich eine teurere Investition schon zu Beginn mit der Zeit ziemlich rentieren.
Es gibt noch einen Haufen weiterer Aktionen auf den zahlreichen, doch recht nett illustrierten Karten (wie z.B. dass alle Mitspieler statt den 5 nur noch 3 Karten in der nächsten Runde haben dürfen; oder Karten mit denen man mit Glück Geld von den Gegnern stehlen kann). Man könnte vermuten das ähnelt ein wenig dem Kartenspiel Magic The Gathering, aber das tut es nur entfernt ;-)
Man sollte auch noch erwähnen das jede Aktionskarte 10 Mal zum Kauf bereit liegt. Das heißt das nicht nur jeder die Chance hat sie sich zu kaufen, sondern auch dass man jede auch mehrmals in sein persönliches Deck kaufen kann und so die erwünschten Karten häufiger gezogen werden.

Spielende

Das Spiel endet wenn entweder 3 beliebige Kauf-Stapel aufgebraucht sind oder wenn alle 6-Punkte-Karten weg sind. Sieger ist wer in seinem gesamten Deck dass er sich zugelegt hat die meisten Punkte hat. Und Punktekarten kauft man sich wie auch jede andere Karte während dem Spiel. Punktekarten haben aber den großen Nachteil dass sie das eigene Spiel blockieren da man sie wie alle restlichen Karten zum Deck dazumischen muss und sie so auch immer wieder auf die Hand kommen. Aber ohne sie gewinnt man eben nicht das Spiel. Punktekarten gehören auch zu den teuersten Karten im Spiel: 1 Punkt kostet 2, 3 kosten 5 und die heißbegehrten 6-Punkte-Karten kosten sogar 8 Geld. Der hohe Preis ergibt sich auch daraus, dass es für seinen eigenen Spielfluss von immensen Vorteil ist nur eine einzige 6P-Karte anstatt von 6 einzelnen nervigen 1P-Karten im Deck zu haben mit denen man auf der Hand ja nichts anfangen kann.

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Fazit

Das Spiel, also die Karten sind schön aufgemacht und erkennt sie sehr leicht auseinander. Das heißt wenn man schon öfter gespielt hat genügt nur noch der Blick aufs Bild ohne sich den Aktionstext durchlesen zu müssen. Das Thema ist übrigens Mittelalter.
Die Stabilität der Karten ist auch gut, aber da muss man noch abwarten ;-)
Die Schachtel wirkt sehr groß und behebig und wie oben beschrieben, überdimensioniert. Doch nach dem Spielen ist schnell klar geworden weshalb: dem gut ausgeklügelten Sortierungssystem! In der Schachtel befindet sich ein Kartenfachsystem in dem jede einzelne Kartenart ein eigenes Fach besitzt! Einmal eingeordnet erleichtert es die Aufbauarbeiten in zukünftigen Partien ungemein da man jede Karte schnell findet (Der Verlag hat mittlerweile schon ein sehr übersichtliches Inlay zum gratis download und zum ausdrucken zur Verfügung gestellt das exakt zwischen die Kartenfächer passt und das die Übersicht noch Mal deutlich verbessert!).

Da wir oft nur zu zweit sind haben wir oft Probleme mit vielen Spielen, da sie für mehr ausgelegt sind. Bei diesem Spiel waren wir total begeistert denn es lässt sich zu zweit mehr als wunderbar spielen. Und vor allem schnell! Da die Züge mit etwas Übung schon nach weniger als einer Minute abgehandelt werden können, und man die nächsten Karten gleich nachziehen kann, kann man sich schon im Zug des Gegners seine Gedanken für den nächsten Zug machen.

Der Langzeitspaß ist sicherlich auch recht hoch, da man jedes Mal nur mit 10 verschiedenen Aktionsstapeln spielt, die sich entweder frei wählen lassen, oder auch komplett durch Zufall bestimmt werden können. Die restlichen Aktionsstapeln bleiben einfach in der Schachtel. In der Spielanleitung gibt es am Ende noch einige sehr gute Ideen für Kartensätze, die sowohl für Anfänger einen sehr guten Enstieg bieten, welche die mehr auf Geldfluss aus sind oder eines das sich auf das Ärgern der Mitspielers beziehen. Und auch durch die zufällige Auswahl des Kartensatzes ergeben sich in jedem Spiel völlig neue Möglichkeiten. Will ich mehr Geld, teure Anschaffungen oder doch mehr Karten um die anderen zu ärgern? Wieviele Aktionskarten eines Typs brauche ich letztendlich wirklich? Gute Karten sind zwar teuer, genügt es aber sie nur ein Mal im Deck zu besitzen? Die Mischung machts! Aus diesem Grund würde ich dieses Spiel als Karten-Optimierungsspiel bezeichnen! Der Glücksfaktor besteht natürlich beim Ziehen der Karten. Allerdings wird der Glücksanteil mit etwas Übung mit der Zeit geringer da es viel auf die Wahrscheinlichkeiten ankommt, also wie oft kommt die benötigte Karte in meinem Deck vor. Natürlich kann man sich nach dem Spiel auf das mangelnde Glück der Karten aufregen, wenn man aber dann sieht dass man eine Karte nur 1 Mal gekauft hat, der gesamte Stapel aber 50 Karten groß ist, braucht man sich nicht wundern dass man sie nie zieht ;-)

Die Spieldauer beträgt 30-45 Minuten kann aber leicht durch eigene kleine Regeländerungen verlängert oder verkürzt werden (z.B. in dem man die Stapel verkleinert oder man beschließt auf 5 aufgekaufte Stapel zu spielen, wodurch sich etwas langfristigere Planungen ergeben)
Alles in allem ein sehr gelungenes innovatives Spiel mit dem man kaum um eine Revanche herumkommt. Lediglich die Größe der Schachtel ist vielleicht für manche ein Nachteil, da sie auf Reisen eher ungeeignet ist. Aber da kann man einfach die Karten alleine mitnemen!

5 Sterne!
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85 von 93 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DAS Spielehighlight 2008, 22. November 2008
Von 
Benjamin T. (Göttingen, Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)   
= Haltbarkeit:4.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:4.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hans im Glück 48189 - Dominion, Spiel des Jahres 2009 (Spielzeug)
wie der Titel schon sagt handelt es sich bei Dominion um eines der absoluten Highlights 2008 wenn nicht gar, um DAS Highligt schlecht hin.
Kartenspiele machen in den letzten Jahre eine interessante Entwicklung durch, wobei Dominion momentan das oberste Niveau verkörpert

Das Spiel hat einen ultimativen Suchtfaktor !!!!

Wenn beide Spieler es können (und man beherrscht es wirklich zu 100% nach einer Partie ohne je wieder die Anleitung hervorkramen zu müssen), dauert eine Partie im Schnitt 15 - 25 Minuten und lädt zu einer schnellen Revanche ein. Der Widerspielreiz wird zusätzlich dadurch erhöht dass es insgesamt 25 Kartenypen gibt mit denen gespielt, von denen pro Partie aber nur 10 benutzt werden. Ergo fragt man sich immer, wie sich wohl eine andere Variante spielt, und welche neuen Möglichkeiten sich dadurch ergeben. Insgesamt lassen sich über 300.000 Kombinationen spielen, so dass der Langzeitspielspass auch wirklich auf Dauer gegeben ist.

Ich habe das Spiel schon mit unterschiedlichsten Spielertypen und in allen Besetzungen gespielt und es hat immer hervorragend funktioniert. Es hat sich bis jetzt jeder vom Spiel angesprochen gefühlt und würde es jederzeit wieder spielen. Ich habe das Spiel erst seit zwei Wochen, aber es ist jetzt schon das meistgespielte Spiel des Jahres.

Das Spielprinzip ähnelt im Prinzip klassischen Sammelkartenspielen, wo man sich als passionierter Spieler vor dem Spiel "seinen" Kartensatz zusammenbauen muss, überlegen muss, welche Karten wohl Sinn machen und wie man den Gegner am besten besiegen kann, um dann nach dieser Auswahlphase loszuspielen.

Bei Dominion besteht das ganze Spiel eigentlich daraus, sich dieses Deck während des Spiels zu bauen, man könnte es als on-play-deck-building-card-game bezeichnen.
Es gibt faktisch keine Wartezeiten für den Spieler der nicht dran ist, da jeder Spieler seinen Zug meistens binnen 30 - 60 Sekunden beendet hat. Glück gehört natürlich in jedem Spiel dazu, selbst bei Puerto Rico muss man halt Glück haben die Rollenkarte zu bekommen, die man haben will, bzw. ein Schiff zu finden, auf dem man Waren liefern kann. Hier kommt es natürlich auch drauf an, wann man welche Karten nachzieht, aber Glück ist defintiv ein Faktor bei Domion den man selbst zu großem Maße steuern kann und man in erster Linie seines eigenen Glückes bzw. Erfolges ist und nicht Opfer des Spiels wird

Das Spiel bekommt von mir eine absolute Kaufempfehlung. Dominion sollte jeder passionierte Brett- bzw. Kartenspieler in seiner Sammlung haben, es wird garantiert immer mal wieder hervorgekramt werden. Die Kurzweiligkeit und die extem niedrige Einstiegshürde, aber dennoch großen taktischen Möglichkeiten machen den großen Reiz aus.

TOP!!!!
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217 von 254 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hm... schwanke zwischen 3 und 4 Sternen...., 20. Dezember 2008
= Haltbarkeit:4.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Hans im Glück 48189 - Dominion, Spiel des Jahres 2009 (Spielzeug)
Wir haben uns Dominion gekauft, weil die Rezensionen sehr gut und positiv klangen, wir mittelalterliche Spiele mögen und ein Spiel suchten, welches auch gut zu zweit spielbar ist.

Zunächst muss hervorgehoben werden, dass Dominion ein Spiel ist, was sich sehr unterschiedlich spielt je nachdem wie viele Spieler teilnehmen und damit auch sehr viele Möglichkeiten und Facetten bietet. Dies wird in der Grundregel schon berücksichtigt und es gibt dem entsprechend unterschiedliche Startbedingungen -je nach Spielerzahl-, die den Startkartensatz modifizieren.
Gut ist, dass unterschiedliche Start-Kartendecks zur Auswahl gestellt werden. So wird man in die vielen zur Verfügung stehenden Karten und unterschiedlichen Möglichkeiten dieses Spiel eingeführt, bis man sich eigene Starterdecks selber zusammenstellen kann. Anfangs findet man sich in der Fülle der Möglichkeiten der zur Verfügung stehenden Karten noch nicht zurecht. Ein Startkartendeck besteht immer aus 10 (neben Geld und Anwesen, Provinz und Herzogtum, die immer ausliegen) der zur Verfügung stehenden Kartensätze.

Interessant ist der Spielemechanismus. Jeder Spieler fängt exakt mit dem gleichen Hand-Kartensatz an.
Es geht darum, sein Dominion von der Grundausstattung her zu erweitern. Hierzu stehen unterschiedliche Möglichkeiten und Aktionen offen zB Geld kaufen, es einsetzen, um Aktionskarten zu kaufen oder weitere Anwesen, Herzogtümer oder die begehrten Provinzen...

Gespielt wird in drei Phasen:

1. Phase: Aktion -
diese Phase kann, muss aber nicht gespielt werden - die Handkarten enthalten manchmal gar keine Aktionskarten, die man ausspielen kann... Aktionskarten muss man sich auch erst im Laufe des Spiels kaufen. Die Aktionen ermöglichen einem viele Vergünstigungen... zB die Mine, mit der man GEld aufwerten kann: aus Kupfer kann Silber und aus Silber Gold werden...

2. Phase: Kaufen -
kann, muss aber nicht gespielt werden: mit den GEldkarten können Aktionskarten, Gebäude oder weitere Geldkarten gekauft werden... Aktionskarten können zusätzliche Kaufaktionen bewirken und zusätzliches Geld, welches man in dieser Phase ausgeben kann...

3. Phase Aufräumen -
alle ausgespielten und nicht ausgespielten Karten von der Hand werden wieder zusammengeräumt und auf den eigenen Ablagestapel gelegt. Abschließend werden vom eigenen Nachziehstapel 5 neue Handkarten aufgenommen, die in der nächsten Runde dann zum Ausspielen zur Verfügung stehen...

Spielende: Entweder, wenn der Provinzstapel leer ist oder 3 beliebige Stapel aus dem Vorrat sind leer.

Fazit:

Dominion ist in vielen Kartendeckvarianten gespielt kein besonders interaktives Spiel. Jeder Spieler baut an seinem eigenen Dominion und hat hierfür unterschiedliche Möglichkeiten und Wege zur Verfügung.

Das interaktive Element ist mir zu gering, obwohl es vor allem an dem Startkartendeck liegt und welche Aktionskarten dort angeboten werden. Es gibt einen Startkartensatz, der in der Spiel-Anleitung als Möglichkeit "INTERAKTIV" angeboten wird und der das Spiel zumindest etwas interaktiver werden lässt. Es gibt zB die Hexe als Möglichkeit mit FLUCH-Karten die Siegpunkte des Gegners zu minimieren. Aber ohne Hexe kein Fluch und die Interaktion ist dementsprechend minimiert.... Zudem gibt es auch die Karte Miliz, die es ermöglicht die gegnerischen Handkarten auf 3 Karten zu reduzieren. Als Abwehr des Angriffs steht der Burggraben zur Verfügung, sofern man ihn auf der Hand hat...

Das größte Manko an diesem Spiel ist für mich aber, dass es zwar sehr viele verschiedene Karten und Spielmöglichkeiten gibt, am Ende jedoch "nur" die Anzahl der erworbenen Wappen auf Anwesen-, Herzogtum- und Provinzkarten über den Sieg entscheidet.

Letztlich kommt es also darauf an, insbesondere die 6-Wappen zählenden Provinzen zu ergattern. Da also die Wappenanzahl allein ausschlaggebend ist, wird das Spiel etwas einseitig und der Run auf die teuren Provinzen beginnt recht schnell. Auf den Spielablauf an sich kommt es nicht weiter an, da dort keine zusätzlichen Punkte erlangt werden können (Hexe minimiert jedoch mit Fluchkarten gegebenfalls die gegnerischen Wappen...).

Positiv finde ich die Fülle an Möglichkeiten, die dieses Spiel bietet. Das Grunddeck von 10 Aktionskarten ist wie beschrieben variabel und kann aus sehr vielen unterschiedlichen (Aktions-)Karten zusammengestellt werden.

Es ist alles in allem aber eher ein "Stressspiel", da man schnell spielen und entscheiden muss. Ein Ausbauen bzw. Auslegen von dauerhaften Fähigkeiten oder Gebäuden gibt es nicht, da ja am Ende jeder Runde "aufgeräumt" wird.

Ich schwanke zwischen 3 und 4 Sternen und entscheide mich für nur 3 Sterne, da es sich hier um kein langfristiges strategisches Aufbauspiel handelt, sondern um ein kurzweiliges Optimierungsspiel, was aber durchaus seinen Reiz hat.
Ich persönlich spiele aber lieber langfristige Spiele wie Runebound, Carcassonne, Agricola, Schatten über Camelot .... und ich plane lieber.

Trotzdem ist es wirklich ein gelungenes Spiel, mit kurzweiligen Effekten, das auch wirklich Spass macht!

Es kommt hier wirklich sehr auf den persönlichen Geschmack an und ob man lieber knackige, kurze Spiele mag oder längerfristiges Tüfteln....
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen einfache Idee - tolles Spiel, 20. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Hans im Glück 48189 - Dominion, Spiel des Jahres 2009 (Spielzeug)
Zugegeben, das Thema von "Dominion" ist eher aufgesetzt, die Grafik ist nicht so dolle, nach ein paar Dutzend Partien hat sich die Originalität des Prinzips abgewetzt und die Strategie, sich nur Geldkarten zu kaufen, scheint genauso stark wie langweilig zu sein, wenn der Dieb nicht im Spiel ist - aber nichts ändert die Tatsache, dass "Dominion" ein kurzes, einfaches, spannendes und doch süchtig machendes Kartenspiel ist, mit dem man, wie bei einer guten Skatrunde, schon mal ganze Nächte durchmachen kann. Anfangs braucht es eine kurze Eingewöhnungszeit, bis man die Geschichte mit dem eigenen Kartenstapel verstanden hat und bei der ersten Partie wird man unweigerlich merken, dass man viel zu spät angefangen hat, sich Siegpunktkarten zu kaufen, aber das nächste Spiel lässt nie lange auf sich warten. Dann schaffen es auch neue Spieler recht häufig, alten Hasen ein Schnippchen zu schlagen - "Dominion" ist nämlich immer noch Karten- und damit Glücksspiel. Und dennoch, und darin liegt ja die Genialität, sind immer noch Strategien möglich, die auch funktionieren, wenn einem die Nachziehfee hold ist. Dank der vielen verschiedenen Kartenkombinationen lässt sich so immer etwas Neues ausprobieren, ob man nun auf einen besonders dicken oder einen besonders effektiven Kartenstapel spielt, ob man angreift, umbaut, entsorgt, verflucht oder nachzieht.
Davon abgesehen ist das Potential für Erweiterungen von "Dominion" enorm - und dank der Popularität des Spiels werden diese auch nicht mehr lange auf sich warten lassen. Damit wird dieses Kartenspiel noch lange alle möglichen Arten von Spielern lange Zeit erfreuen, seien es Hardcore-Zocker oder Gelegenheitsspieler. Denn hier ist aus einer simplen Idee ein schlichtweg geniales Spiel gestrickt worden.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Originell und flott... mit großer Bandbreite!, 5. Juli 2009
Von 
Parsec - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
= Haltbarkeit:4.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Hans im Glück 48189 - Dominion, Spiel des Jahres 2009 (Spielzeug)
Das diesjährige Spiel des Jahres, DOMINION, ist ein in jeder Hinsicht gelungenes und rasantes Spiel.

DOMINION ist ganz klar von Trading Card Games beeinflusst, allerdings spielt es sich umgekehrt: während man bei einem TCG vor dem Spiel sein Deck baut, um dann mit ihm zu spielen, spielt man bei DOMINION den Bau des Decks.

Das mag etwas befremdlich klingen, funktioniert aber ganz großartig - und genau wie bei Trading Card Games bietet DOMINION durch sein rein kartenbasiertes Spielsystem nahezu endlose Möglichkeiten und Kombinationen... Routine kommt bei diesem Spiel so schnell keine auf!

Feststellen muss bei all dem natürlich auch noch: die Idee ist, soweit mir bekannt, neu - DOMINION hat ein sehr originelles Spielprinzip, welches geschickt Bekanntes mit völlig neuen Mechanismen vermischt.

Ein Riesenvorteil von DOMINION ist die Geschwindigkeit, in der man es spielt - die Regeln sind einmal verstanden sehr einfach, es geht wenn das Spiel erstmal läuft sehr flott Sache, man ist fast permanent dran und gefordert. Langeweile kommt keine auf, und das Spiel entwickelt sich rasant - und wird auch im Spielverlauf rasch komplexer mit immer größeren Möglichkeiten.
Das gesamte System ist weiterhin sehr gut durchdacht, und die Möglichkeiten immer wieder neue Kartensätze zusammenzustellen bietet enorme Variationsmöglichkeiten - und die Grundbox bietet bereits sehr viel Bandbreite! Das Erweiterungen diese Bandbreite noch mal vervielfältigen sollten ist ohnehin klar.

Soweit - so gut. DOMINION ist ein gelungenes und flottes Spiel, allerdings muss man feststellen, dass es auch ein paar (kleinere) Kritikpunkte gibt.

Ein wenig fehlt dem Spiel die Interaktion, man kann nicht allzuviel mit- bzw. gegeneinander machen, zumindest nicht gezielt. In erster Linie spielt jeder für sich, die Aktionen der anderen muss man nur selten irgendwie beachten.
Diese fehlende Interaktion ist allerdings auch in gewisser Weise ein Vorteil, DOMINION spielt sich auch zu zweit oder zu dritt (die kritische Zahl bei fast jedem Spiel!) einwandfrei.

Zweitens muss bemerkt werden, dass durch die Spielmechaniken längerfristige Taktiken bei DOMINION nur schwer (und dann indirekt) umsetzbar sind. Das aus vielen TCG bekannte Warten auf ideale Kartenkombinationen fällt völlig weg, genauso, wie abwarten in diesem Spiel keinerlei Sinn ergibt - man spielt jede Runde seine komplette Hand aus, Karten also aufsparen oder besondere Züge vorbereiten ist bei DOMINION also nicht möglich.
Dies finde ich schade, es sorgt aber dafür, dass sich DOMINION einfach sehr rasant spielt und das Spiel laufend dem Finale entgegensteuert - Leerläufe sind durch diese Regel also unmöglich.

Als letzten Kritikpunkt muss ich noch anmerken, dass mir die Aufmachung von DOMINION leider nicht sonderlich zusagt. Ich finde die grafische Gestaltung der meisten Karten leider ziemlich fade und nichtssagend, hier machen zahlreiche andere, Brettspiele wie Trading Card Games, eindrucksvoll vor, wie es besser geht. Hier wäre mehr drin gewesen.

Mein Fazit: DOMINION ist ein rundrum gelungenes Spiel - und die genannten Nachteile sind im Endeffekt gut zu verschmerzen, wenn man DOMINION als das sieht, was es ist: ein sehr originelles, flottes, durchdachtes und spaßiges Spielerlebnis mit vieles Variationen. Wer so etwas sucht, und wer ebenfalls ein Spiel sucht, was mit zwei Spielern ebenso gut funktioniert wie zu dritt oder zu viert, wir mit der Anschaffung garantiert keinen Fehler machen.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Endlich mal wieder ein tolles Spiel, 25. November 2010
= Haltbarkeit:2.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Hans im Glück 48189 - Dominion, Spiel des Jahres 2009 (Spielzeug)
Wir haben uns zufällig, ohne etwas darüber gehört zu haben, Dominion gekauft. Den Rest des Wochenendes haben wir (mein 16jähriger Bruder, meine beste Freundin und ich) nichts anderes mehr gespielt.
Im ersten Moment ist man von der Kartenflut und der etwas theoretischen Anleitung überrollt.
Dazu ein Tipp: Nicht zu lange die Anleitung studieren, sondern das Beispiel mit offenen Karten einmal durchspielen. Dann versteht man es besser.
Wenn man es dann raus hat, macht es wirklich sehr großen Spaß. Da man nie den kompletten Satz, sondern immer nur zehn Aktionskartentypen zur Zeit benutzt, kann man später auch neu kombinieren. Allerdings finde ich die 'ab 8' Empfehlung etwas zu früh. Außerdem sind die schönen Karten natürlich nicht so robust, wie ein Spielplan oder Figuren. Von daher finde ich nicht, dass es für Kinder so ideal ist. Aber jeder, der z.B. auch das Siedler-Kartenspiel möchte, dürfte daran seine Freude haben. Deswegen von mir insgesamt 'nur' vier Sterne, weil man trotz der Karten viel Platz braucht und die Karten eben empfindlich sind. Macht aber trotzdem Spaß!
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51 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Völlig überbewertetes Kartenspiel ohne Langzeit-Spielspaß, 20. Februar 2011
Von 
= Haltbarkeit:4.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:1.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Hans im Glück 48189 - Dominion, Spiel des Jahres 2009 (Spielzeug)
"Spiel des Jahres 2009" - das klingt nach was. Und so landete Dominion auch in unserer Spielesammlung. Die Regeln scheinen erstmal kompliziert, aber die Anleitung ist gut geschrieben und mit etwas Übung kommt man schnell rein. Nach dem ersten Spiel waren wir begeistert, man sammelt Karten, kann sich in jeder Runde etwas kaufen und muss nachdenken, was man am besten als nächstes macht. Aber mit jedem Spiel wurde es langweiliger und irgendwann stellt man fest, dass "Dominion" mit einem Gesellschaftsspiel wenig zu tun hat. Denn das, meiner Meinung nach, mit Abstand wichtigste an einem Gesellschaftsspiel ist die Interaktion mit den anderen Spielern und die fehlt bei Dominion größtenteil, und zwar aus den folgenden Gründen:

-Von den insgesamt 24 Aktionskarten gibt es immerhin 6, die auch die anderen Spieler betreffen. Hat man keine dieser 6 Karten ins Spiel integriert kommt keinerlei Interaktion zwischen den Spielern zustande.
-Wenn Spieler miteinander interagieren sind das immer Angriffe, oder Karten, die als Nebeneffekt die anderen Spieler beeinflussen (die Karten "Ratsversammlung" und "Bürokrat"), es gibt also keinerlei Zusammenarbeit, man kann andere Spieler nur etwas ärgern, ohne davon selbst einen direkten Vorteil zu haben (außer bei der Karte "Dieb")
-Wann man welchen Angriff ausführt ist fast ausschließlich vom Zufall abhängig, je nachdem wann man eine Angriffskarte auf der Hand hat und der Vermutung, welche Karten die anderen Spieler grade auf der Hand haben
-Wer grade nicht mit seinem Zug an der Reihe ist hat nichts zu tun, außer seinen nächsten Zug zu planen, was meistens nur ein paar Sekunden lang dauert
-Was andere Spieler tun ist für mich relativ unwichtig, so lange sie keine Angriffskarten ausspielen und meine Taktik besser ist als die der anderen Spieler
-Meine Taktik hängt kaum vom Verhalten der anderen Spieler ab, sondern größtenteils von den, in diesem Spiel verfügbaren, Aktionskarten
-Wenn es in einem Spiel tatsächlich mal viel Interaktion gibt wird man ständig angegriffen, was sehr frustrierend sein kann
-Wenn ich möchte kann ich genau die gleichen Karten wie ein Mitspieler kaufen und damit seine Strategie nachahmen, so lange bis ich angegriffen werde

In der Hoffnung, die beschriebenen Schwachstellen des Spiels ausgleichen zu können holten wir uns auch noch die Erweiterung "Die Intrige". Diese bietet aber in keiner Weise eine Innovation, es gibt zwar mehr Interaktionskarten, aber die anderen Probleme bleiben die gleichen.
Ich möchte nicht sagen, dass "Dominion" ein absolut schlechtes Spiel ist, aber mir und meinen Freunden und Bekannten gefällt es überhaupt nicht und deshalb wollte ich zu all den größtenteils positiven Bewertungen hier einen Gegenimpuls setzen. Ich hoffe es fühlt sich niemand persönlich angegriffen, sowie es bei einigen anderen negativen Rezensionen der Fall war. Jeder hat nunmal seine eigenen Ansprüche an ein Spiel.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein bisschen Glück und immer wieder variierende Taktik oder Strategie, 12. Februar 2010
= Haltbarkeit:4.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Hans im Glück 48189 - Dominion, Spiel des Jahres 2009 (Spielzeug)
Wie in der Produktbeschreibung bereits dargelegt ist Dominion ein reines Kartenspiel, in dem es darum geht, möglichst viele Punktekarten mit hohem Wert zu erwerben. Nach der Verteilung der Startkarten, der Auswahl der Aktionskarten und der Aufnahme der ersten fünf Karten auf die Hand sind von jedem Mitspieler drei Durchläufe möglich:

1. Spiele eine Aktionskarte aus, falls vorhanden oder möglich, und folge den darauf befindlichen Anweisungen;
2. Kaufe eine oder mehrere der ausliegenden Karten (Punktekarte, Geldkarte oder Königreichkarte);
3. Lege alle gespielten, erworbenen und noch auf der Hand befindlichen Karten auf den Ablagestapel und ziehe 5 Karten vom Nachziehstapel nach. Mische die Karten des Ablagestapels und mache daraus den Nachziehstapel, falls erforderlich.
Das Spiel ist zuende, wenn der höchstwertige Punktestapel leer ist oder insgesamt drei ausliegende Kartenstapel leer sind. Wer zum Spielende die meisten Punkte mit seinen Karten hat, hat gewonnen.

Die 16 Seiten Spielanleitung schüchtern im ersten Moment etwas ein. Doch nach dem ersten Grundverständnis für das Spiel benötigt man die umfangreiche Beschreibung der verschiedenen Königreichkarten nur noch bei schwierigen Entscheidungsproblemen. Denn durch den Variantenreichtum in der Gestaltung des Spiels treten immer wieder neue, unerwartete Spielsituationen auf. Das gilt für das Spiel zu zweit wie auch zu mehreren.

Die Spieldauer liegt zwischen 30 und 60 Minuten, abhängig von der Spielerzahl, der Anzahl der erwerbbaren Punktekarten und der Auswahl der zehn schön gestalteten Königreichkartenstapel. Durch die Möglichkeit, die frei auswählbaren Königreichkarten nach eigenem Geschmack und eigenen Vorlieben zusammenzustellen ergeben sich immer wieder neue Konstellationen. Insgesamt ist zwar wenig kommunikativer Austausch unter den Spielern erforderlich, doch gerade die Angriffskarten, die Verteidigungskarte 'Burggraben' und die 'Gärten' bedingen unterschiedliche Taktiken, beeinflussen die eigene Strategie und die der Anderen erheblich. Bemerkenswert ist auch die Tatsache, dass eine eigentlich ärgerliche Angriffskarte des Gegners wie die 'Miliz' sich unter Umständen (wenn man die 'Bibliothek' besitzt) als positiv für die eigenen Karten auswirken kann. Und der Ärger, wenn eine 'Dieb' des Mitspielers eine eigene hohe Geldkarte klaut, ist ebenfalls nicht zu unterschätzen.

Insgesamt ein flottes Spiel, in dem nach kurzer Zeit die Bedeutung aller Aktionskarten schnell klar wird. Und das trotzdem immer wieder Neues bietet. Durch die Flexibilität, Komplexität und der prinzipiell einfachen Spielregeln ein bisschen wie Schach mit Würfeln, bei dem sich auch aus einer fest vorgegebenen Startsituation immer neue Möglichkeiten entwickeln. Wobei bei 'Dominion' durch das ständig sich wiederholende Mischen der eigenen Karten eine gewisse Prise Glück hinein spielt.
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24 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Finden Sie Ihr Spiel durch ein Probespiel!, 14. Februar 2010
Von 
Torben Mielke (Wolfenbüttel) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
= Haltbarkeit:3.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:1.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Hans im Glück 48189 - Dominion, Spiel des Jahres 2009 (Spielzeug)
Dominion gefällt vielen Leuten. Einfache Regeln, schnelles Spiel, klares Ziel und eine Portion Glück. Eine gute Mischung, die ich an Spielen sehr wohl schätze. Allerdings kommt es auf die *richtige* Mischung an.

Einfache Regeln: Nein, Dominion ist kein einfaches Spiel -- man kann es einfach spielen, ja, aber die echten "Regeln", also die Spielmechanik, versteckt sich in den Karten und dabei in der jeweiligen, momentan gespielten Untermenge, die auf dem Tisch liegt. Dies ergibt eine sehr hohe Anzahl an immer neuen Spielvariationen, die von vielen Spielern geschätzt wird.
Klares Ziel: Die meisten Siegpunkte machen einem zum Gewinner. Die Siegpunkte ergeben sich nicht aus spielerischen Meilensteinen (etwas erbaut, etwas erreicht), sondern aus dem Umwandeln von Geld.
Schnelles Spiel: Fünf Karten auf die Hand und los. Viel Planen muss man nicht, auch kann man mit dem Denken anfangen, sobald man dran ist. Sind andere Spieler an der Reihe, stellt sich immer schnell das Gefühl ein, nichts machen zu müssen /zu können.
Portion Glück: Die Mischung des Decks beeinflusst zu einem gewissen Teil das eigene Schicksal. Man kann dem durch ein geschicktes Auswichten der Anzahl der Karten entgegenwirken.

Dominion bietet viele schöne Ansätze. Leider stimmt das Mischungsverhältnis für meinen Spielertyp nicht: Betrachtet man die Regeln oberflächlich, sieht es zu einfach aus und man wundert sich, warum nun Spieler xy gewonnen hat (=Zufall). Geht man in die Tiefe, erscheinen einige Karten unsinnig und viele Taktiken beruhen plötzlich auch auf der Tatsache, dass das Deck eben entsprechend gemischt ist (=wieder Zufall). Ein klares Ziel durch Siegpunkte ist in Ordnung, nur wirkt dies eher wie eine Schnellschusslösung und aufgesetzt. Das Spiel ist recht schnell, nur bietet es kaum anreize, während die anderern Spieler an der Reihe sind, zu planen. Man ist sehr vom eigenen Kartenstapel abhängig. Wie erwähnt, kann man diese Abhängigkeit durch geschickte Auswahl der eigenen Deckkarten reduzieren, jedoch bleibt die Portion Glück eine Spur zu groß. Hier hätten Ausbauten durch permanent ausliegende Karten sicher geholfen.

Eine eigene Erfahrung zur Nur-Geld-Strategie: Dieses Basisspiel ist recht schwer besser zu besiegen, als mit der Nur-Geld-Strategie. Leider funktioniert sie sehr gut, so dass sich Unmut unter den Mitspielern breit macht. Man ist damit ein Spielverderber -- aber verdorben wurde das Spiel doch eigentlich durch die nicht fein abgestimmte Spielmechanik und nicht durch den, der sie (regelkonform) aushebelt. Die Nur-Geld-Strategie ist mit den Karten des 2. Basisspiels "Die Intriege" besser abgefangen.

Fazit: Ich kann sehr wohl nachvollziehen, dass das Spiel einen Reiz ausmacht und unterhaltsam ist. Anderen, ebenfalls guten Spielern, gefällt es sehr gut -- mir nicht. Am Anfang überwiegt das Gefühl, ein nichtinteraktives Solo-Kartenspiel mit Würfelglück vor sich zu haben, im weiteren Verlauf und mit zunehmenden Verständnis bessert sich diese Ansicht, aber sie wird leider nicht komplett bereinigt. Das Spiel bekommt von mir zwei Sterne für die gefällige Verpackung und der anfänglichen Begeisterung. Ob das Spiel nun etwas für Sie ist, müssen Sie selber herausfinden -- machen Sie ein Probespiel bei Freunden!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse in jeder Hinsicht, 14. Mai 2012
Von 
WolfsBurger "Klaus" (... bei WOB) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
= Haltbarkeit:4.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:5.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hans im Glück 48189 - Dominion, Spiel des Jahres 2009 (Spielzeug)
Ein tolles Spiel in jeder Hinsicht ! Allein schon die Spielidee, die liebevolle Aufmachung und die schier vielfältigen Variationen die es hier gibt. Das macht einfach Spaß- Allerdings hab ich festgestellt, das Ältere ( 60+ ) doch schon so Ihre Probleme mit der Spielidee- und -witz damit haben.
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Hans im Glück 48189 - Dominion, Spiel des Jahres 2009
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