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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fluch des Leistungsdrucks
1.0 Einführung

Ich gebe zu, dies war das erste Prince of Persia, dass ich überhaupt einmal spielen durfte. Ich habe genauso wenig den Film geshen. Also bin ich total unvoreingenommen an dieses Spiel herangetreten. Was ich allerdings wusste war, dass diese Spieleserie ein Klassiker ist und sich großer Beliebtheit erfreut(e).
Obwohl ich keine...
Veröffentlicht am 2. November 2010 von Valeskix

versus
8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Netter Auftakt zu einem Neuanfang, aber
...das Gameplay verhagelt fast alles.

"Prince of Persia" gehört seit 1989 fest zu den wirklich grandiosen Action Adventures, welche mit gut inszenierten Jump'n'Run-Passagen immer wieder punkten konnten. Trotz einem desaströsen ersten Ableger in 3D hat Ubisoft durch einen erneuten 3D Ableger im Jahr 2003 (Sands of Time) der Serie zu neuem Glanz...
Veröffentlicht am 14. Januar 2010 von Monsieur Matou


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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fluch des Leistungsdrucks, 2. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Prince of Persia (Videospiel)
1.0 Einführung

Ich gebe zu, dies war das erste Prince of Persia, dass ich überhaupt einmal spielen durfte. Ich habe genauso wenig den Film geshen. Also bin ich total unvoreingenommen an dieses Spiel herangetreten. Was ich allerdings wusste war, dass diese Spieleserie ein Klassiker ist und sich großer Beliebtheit erfreut(e).
Obwohl ich keine der Vorgänger gespielt habe, weiß ich, dass man bei so einem Erfolg als Hersteller einem großen Leistungsdruck unterliegt. Vergleichbar wohl mit der -etwas längeren- "Final Fantasy"-Reihe, bei der nun wirklich auch nicht jeder Teil ein voller Erfolg war (finanziell lohnt sich ein Final Fantasy für Square wohl immer aber die Meinungen über die Gelungenheit eine jeden Teils gehen weit auseinander).

Wie dem auch sei. Schnelle Lieferung, top Zustand. Gleich ausgepackt und eingelegt. Die Installation ging vergleichbar schnell wie die bei Assassin's Creed 2.
Nach kurzem Überfliegen der Optionen ging es dann auch schon los. "New Game" und los geht's... und das wohl im wahrsten Sinne des Wortes, denn ein tolles Intro gibt es wohl nicht (oder hab ich auf dem Controller gelegen und es weggedrückt?). Ich weiß' nicht, ob man den Grafikstil als Comicstil oder Zeichentrickstil bezeichniet, auf jeden Fall vergleichbar mit "Borderlands", also gut.

1.1 Grundsätze

Was interessiert mich an Action-Adventures wie Prince of Persia?
-> gute Story (keine künstlichen Verlängerungen der Spielzeit)
-> authentische Stimmen
-> gute Grafik
-> anspruchsvolles, aber nicht überladenes Gameplay (Effekte + Steuerung)
-> abwechslungsreiche Welt
-> keine all zu große Geradlinigkeit (Action-Adventures sind ja wohl generell geradliniger als andere Games)
-> tolles Kampfsystem
-> hin und wieder Humor
-> passende Musik
-> angemessener Preis

2.0 Gute Story (keine künstlichen Verlängerung der Spielzeit)

Warum schreibe ich extra in die Klammer "keine künstliche Verlängerung der Spielzeit"? Nun, weil mir sofort aufgefallen ist, dass man versucht durch Sammeln von Life-Seeds, die man benötigt um im Spiel weiter voranzukommen, künstlich die Spielzeit nach oben drückt. Das ist so als würde man in GTA sagen: "Du darfst erst in den nächsten Stadtteil, wenn du die versteckten Päckchen einsammelst". Dies trägt natürlich unheimlich dazu bei, dass das Spiel eine extreme Geradlinigkeit verpasst bekommt. Die Story birgt grundstätzlich viel Potential (obwohl es theoretisch die gewöhnliche 0-8-15 rette die Welt vor dem Bösen Story ist), jedoch reduziert sich ein Großteil des Spiels auf die simple Anweisung: "Klettere in dieses Gebiet, töte den korrumpierten Boss und sammle danach so viele Life-Seeds wie möglich ein." Zum Fazit dieses Punktes: IST DIE STORY GUT? Die Antwort lautet klar JEIN. Hierfür 3/5 Punkten.

2.1 Authentische Stimmen

Dieser Punkt ist schnell abgearbeitet. Hier kann ich nur für die englischen Synchro sprechen, da ich die deutschen Stimmen zu 90% zum Schreien finde und deshalb grundsätzlich alle Spiele mit der englischen Version spiele. Hier sind die Stimmen -wie so oft- tadellos und absolut passend. Beim Prinzen habe ich den Eindruck, dass es sich um denselben Sprecher wie Nathan Drake aus der "Uncharted"-Reihe handelt. Fazit für die Synchro (engl): 5/5 Punkten

2.2 Gute Grafik

Hat dieses Spiel eine gute Grafik? Eigentlich schon. Warum eigentlich? Weil es ein Comicstil bzw. Zeichentrickstil ist (ich kenne die genaue Bezeichnung nicht). "Ist doch gut!" werden viele sagen. Ja, wem es gefällt, der findet es gut, wem nicht, der kann auch mal ein Auge zudrücken, denn so übertrieben comichaft wie z.B. die Dragonball Z Spiele ist es bei Weitem nicht. Fazit der Grafik: 4/5

2.3 Anspruchsvolles aber nicht überladenes Gameplay (Steuerung + Effekte)

Hier muss man wirklich sagen, hat man eine relativ gute Balance gefunden, denn die Kämpfe gestalten sich auf den ersten Blick sehr einseitig, die möglichen Combos sind relativ zahlreich und variabel (manchmal etwas sehr übertrieben). Man kann keinen Schwierigkeitsgrad auswählen, jedoch gibt es mehr und weniger schwierige Bossfights. Ja Bossfights sei hier als Hauptkampf genannt, denn Kämpfe gegen Wachen etc. wird man kaum vorfinden, da die Welt sehr karg und einsam daherkommt. Das Klettern macht Spaß und das Kämpfen ist selbst für Einsteiger in PoP wie mich gut zu handhaben. Abzüge gibt es allerdings für das ewige Klettern an den Klippen der nimmerendenden Schluchtenwelt und der tatsache, dass Besiegte Gegner entweder verpuffen oder fliehen [FSK12 eben] (vgl. Life-Seeds sammeln). Fazit für das Gameplay: 3/5 Punkten.

2.4 Abwechslungsreiche Welt

Leider kann man von Prince of Persia nicht sagen, dass die Welt sehr abwechslungsreich ist. Man klettert durch töte, öde und dunkle Schluchten um diese dann nach einem Bosskampf zu begrünen. Danach geht dasselbe Spiel in endlos vielen Gebieten, die größten Teils kaum anders aussehen, weiter.
Man sieht keine weiten Wüsten, Wiesen, Wälder oder Berge. Einzig und allein eine Schlucht nach der anderen stellt sich einem in den Weg, sodass man sich vorkommt wie in einem großen Labyrinth. Fazit für die Welt: 3/5

2.5 keine allzu große Geradlinigkeit

Wer die vorherigen Punkte bereits gelesen hat, dem ist bestimmt aufgefallen, dass ich an mehreren Stellen dieses Thema anspreche. Leider ist dies der ständige Begleiter vieler Action-Adventures. Man kann diese Geradlinigkeit auch nicht zu 100% ausschalten, weil man sonst schnell in ein RPG rutscht. Die exzellenten Action-Adventures können diese Geradlinigkeit mit einer tollen Story und abwechslungsreichen Welt mehr als wettmachen. PoP zählt leider nicht dazu, obwohl es Spaß macht, als verwegener Kämpfer mit Prinzessin als Anhängsel dunkel in hell zu verwandeln und Recht und Ordnung wiederherzustellen.
Kurz und bündig: Prince of Persia ist sehr geradlinig. Man darf zwar entscheiden, in welcher Reihenfolge man die Gebiete abarbeitet, was allerdings keinen Unterschied macht, weil sich alle ohnehin so stark änlich sind. Fazit für den Unterpunkt "keine allzu große Geradlinigkeit": 2/5 Punkten.

2.6 tolles Kampfsystem

Der Titel sagt es eigentlich schon. Wenn man mal kämpfen darf, dann macht das auch echt Laune. Spektakuläre Combos sorgen für gute Unterhaltung. Auch wenn man immer nur gegen einen Gegner/Boss gleichzeitig antritt (nein, kein Schlachten wie z.B. in Devil May Cry). Einfaches Handling und optisch gut umgesetzte Animationen fahren dem Spiel hier 4/5 Punkten ein.

2.7 hin und wieder Humor

Humor muss einfach sein in einem Action-Adventure. Das heißt nicht, dass das Spiel niedlich-lustig oder Hannah-Montana-lustig sein soll. Nein (oh nein!), mal ein lockerer Spruch, eine große Klappe oder eine kleine Panne sorgen an manchen Stellen für ein Schmunzeln. Nicht zuletzt, weil der Sprecher vom Prinzen (zumindest in der engl. Version die dem Sprecher von Nathan Drake unheimlich änlich ist) einfach erste Klasse ist. Hier werden die vollen 5/5 Punkten erreicht.

2.8 Passende Musik

Man hat oft in den einsamen, öden Schluchten das Gefühl "man ist das hier elendig". Ja so ist es, denn die Musik fehlt an manchen Stellen etwas. Aber beruhigenderweise nur an manchen, denn von Ubisoft zu erwarten ist der tolle Soundtrack des Games: Passend und atmosphärisch kommt er daher und schließt sich dem Humor mit weiteren 5/5 Punkten an.

2.9 Angemessener Preis

Tja, was ist angemessen. Das ist so relativ wie sonst kaum etwas. Der Preis der UK-Version (die ich generell bestelle) ist meist billiger als der deutsche und für einen Klassiker absolut OK. Von einer guten Preisleistung ist hier absolut auszugehen. 4/5 Punkten.

3.0 Gesamtfazit

Das Spiel erhält von mir insgesamt 4/5 Punkten. Warum? Ich finde grundsätzlich 5 Sterne eine viel zu ungenaue Möglichkeit ein Spiel nach den eigenen, wichtigsten Punkten zu bewerten. Besser wären mindestens ein 10 Punkte System wie z.B. von IGN oder eine Prozentskala von 1-100% Spielspaß.
Weil hier 4/5 einer 8/10 bzw 80 von 100 ausmachen, fände ich eine 3/5 viel zu hart und eine 5/5 viel zu gut. Daher sind die 80% ein tolles Ergebnis.
Das Spiel glänzt nicht mit einer abwechslungreichen Spielwelt bzw. Gameplay, aber die Grafik, Musik, Synchro, Steuerung und auch die Grundzüge der Story ziehen die Bewertung auf ein gutes Niveau. Kein Pflichtkauf aber bei dem Preis dennoch eine gute Investition für guten Spielspaß á la Ubisoft.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderschön - und man kann halt nicht alles haben, 8. Mai 2010
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Prince of Persia (Videospiel)
Also erst einmal vorneweg: Fast alle die hier negatives über das Spiel schreiben haben schon irgendwie recht. Nur wüsste ich nicht wie man es wirklich besser hätte machen können. Ziel des Spieles ist es eigentlich eine gespenstische Alptraumwelt in ein wunderschönes Märchenreich zurück zu verwandeln. Dazu kommen ein selbstverliebter Held mit coolen, arroganten Sprüchen und eine würdige Begleiterin die diese regelmäßig herrlich schlagfertig kommentiert. Das wirklich großartige an diesem Spiel ist das eintauchen in eine fantastische, wunderschöne Welt und dies führt fast zwangsläufig zu einigen Konsequenzen:

Zum Beispiel ist es schon etwas lahm (aber wohl vor allen Dingen einfach ungewohnt) dass man nicht sterben kann, sondern quasi immer nur einen Fehler begeht der dann mal mehr (Kämpfe - 1-5 Minuten umsonst gespielt) mal weniger (einzelner Sprung - 5 Sekunden verloren) bestraft wird. Aber das führt eben auch dazu dass man nicht durch einen Ladebildschirm abrupt aus dem Märchen gerissen wird. Die Musik passt sich der Situation an, der Prinz macht einen coolen Spruch - und auf ein Neues.

Oder dass man fast alle Gebiete und Laufstrecken mehrfach machen muss: Dafür waren die Programmierer eben auch motiviert wirklich atemberaubende, riesige Gebiete zu erschaffen.

Und dann die Steuerung, die ja wirklich vor allem daraus besteht an der richtigen Stelle einen bestimmten Knopf zu drücken, worauf hin der Prinz dann eine ganz bestimmte Aktion durchführt: Das hat eben den enormen Vorteil dass man dieses Spiel tatsächlich durchspielen kann, ohne einmal zu speichern, denn man kann sich nicht (z.B. durch einen komplizierten Sprung mit enorm viel Anlauf) in eine ausweglose Situation bringen.

Kurz: Vielleicht kein Spiel für jeden und nicht so vielseitig herausfordernd wie "Sands of Time" (mit ausgefeilter Geschichte und abwechslungsreichen Kämpfen und Kletterrätseln). Aber wer sich für ein Spiel einfach aufgrund der herrschenden Atmosphäre begeistern kann, der sollte "Prince of Persia" unbedingt mal ausprobieren.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Verschafft euch einen Eindruck..., 25. August 2013
Von 
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Prince of Persia (Videospiel)
Ich habe für Spiele ein Bewertungssystem, bei dem es maximal 100 Punkte zu erreichen gibt. Unter „Fazit“ erfolgt die Punktevergabe und die Punkte, die erreicht werden können. Dabei unterteile ich in „Technik“, „Gameplay“, „Story“ und „Atmosphäre“. Ich kann Ihnen außerdem versichern, dass keine relevanten Spoiler vorkommen werden. Sie können sich durch die Gliederung auch direkt den Teil durchlesen, der Sie interessiert. Für Lesefaule reicht es sich nur das Gesamtfazit durchzulesen.;)

Es handelt sich übrigens nur um meine Meinung. Ich stehe jedem Genre neutral gegenüber und beschäftige mich meist nur mit dem Singleplayer eines Spiels.

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Gameplay:

Spielmechanik:
Ich konnte bei Wikipedia leider kein genaues Genre feststellen. Meiner Meinung nach handelt es sich aber um ein Jump and Run Adventure. Das Spiel verläuft nicht streng linear und man hat viele Freiheiten. Im Vergleich zu den Vorgängern merkt man deutlich, dass die Jump and Run Technik ordentlich überarbeitet wurde. Das Kampfsystem jedoch hat nun jeden Hack and Sly Charme verloren. Hauptsächlich geht es im Spiel darum, von A nach B zu hüpfen, ein Gebiet zu „befreien“ und anschließend in diesem Gebiet Lichtkristalle, die man ebenfalls durch Jump and Run erreicht, zu sammeln. Dabei geraten wir des Öfteren an Gegner, die wir mit X-/Viereck-/Kreis-/ und Dreieckcombos bezwingen. Im Kampfsystem herrscht bei weitem nicht mehr die Dynamik, wie bei einem Warrior Within. Haben wir diese Gegner besiegt, gilt es weiterhin, Kristalle zu sammeln, bis wir genug haben, um neue Kräfte freizuschalten, mit denen wir wieder an neue Gebiete gelangen.

Steuerung:
Die Steuerung wurde ebenfalls überarbeitet. Wie bei jedem Spiel, muss man sich erst an die Tastenbelegungen gewöhnen. Hat man das geschafft, kommt einem die Steuerung erst recht dynamisch vor und das wäre sie eigentlich auch. Mit angestiegenem Schwierigkeitsgrad kam es mir immer häufiger so vor, als wäre die Reaktionszeit ca. eine halbe Sekunde hinten und das macht bei Quick-Time-Events im Kampf und längeren Sprungreihen viel aus.

Spieleelemente:
Gameplaytechnisch zählt der Charakter Elika als ein wichtiges Feature. Sie bringt Sprünge über größere Distanzen, einen Wegweiser und Magieattacken mit sich. Zudem hat der Prinz jetzt auch eine Metallkralle, mit der er an Wänden runterrutschen kann. Außerdem sind da noch die Kraftplatten, die an manchen Stellen verwendet werden können und es uns beispielsweise ermöglichen, an Wände zu laufen und durch die Gegend zu fliegen. Die sind zwar nicht immer optimal verwendet worden, aber neu sind sie trotzdem.^^ Das sind alles Elemente, die den Jump and Run Part positiv erweitern. Dafür wurde das Kampfsystem abgespeckt. Es gibt keine Lebensenergie mehr, weniger Angriffsmöglichkeiten und übers ganze Spiel nur ein Schwert.

Schwierigkeitsgrad:
Zu Beginn hatte ich noch keine Schwierigkeiten und habe lange überlegt, ob der Schwierigkeitsgrad es überhaupt wert ist, in der Rezension erwähnt zu werden. Zum Ende hin wurde es jedoch immer schwieriger und der Endboss raubte mir meine letzten Nerven. Am Anfang lässt sich nämlich nichts einstellen. Das Spiel wird so gespielt, wie es die Entwickler vorgesehen haben. Der Witz an der Sache ist, dass man in dem Spiel nicht sterben kann. Wie kann ein Spiel dann schwer sein, wenn es keinen „Game Over Screen“ gibt? Wer im Kampf versagt, gibt seinem Gegner wieder Lebensenergie und wer nicht an der richtigen Stelle hüpft, wird von Elika gerettet und an die letzte normale Plattform zurückgebracht. Das bringt etwas mehr Dynamik in den Spielflow und erspart euch quasi den Screen und den Ladebildschirm.

Fazit:
Wer ein verbessertes und anspruchsvolles Jump and Run sucht und wem Abstriche im Kampfsystem nichts ausmachen, ist hier genau richtig. Die Steuerung bringt ein wenig technische Probleme mit sich, was den Spielspaß manchmal sehr beeinflusst.
19/25 Punkte
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Story:

Handlung (OHNE Spoiler):
Auf dem Weg nach Hause geraten wir in einen Sandsturm und wie es der Zufall will, stürzen wir in eine Grube und auf uns drauf eine hübsche Frau unseren Alters. Mit ihr kommen viele Probleme, die uns eigentlich nichts angehen. Und zwar wurde Ahriman, der böse Gott der persischen Mythologie, von Elikas Vater aus dem Tempel namens Baum des Lebens befreit. Es ist nun an uns, die verdunkelte Welt zu befreien und Ahriman wieder einzusperren.

Ende (OHNE Spoiler):
Das Ende zeigt uns, dass hinter der Geschichte mehr steckt, als eine Klischeehafte Liebesgeschichte. Es ist eins von den Enden, bei denen man anschließend eine Stunde philosophieren darf, was gerade abging. Doch es ergibt alles einen Sinn. Der Spieler selbst soll hier feststellen, inwiefern er sich wirklich mit dem Protagonisten identifizieren kann und sich somit ein Happy End oder ein trauriges Ende schmiedet.

Charaktere:
Die Charaktere der Figuren sind vor allem für’s Ende bedeutender, als man denken mag. In Prince of Persia spielt man zwar nur den Prinz, Protagonisten gibt es, wie ich finde, aber zwei. Der Prinz, der uns wieder nicht seinen Namen verrät und die Prinzessin Elika. Charakterlich könnten sie sich nicht mehr unterscheiden und doch liebäugeln sie für einander und man kann es nicht anders sagen: Die sind einfach nur süß zusammen.

Humor:
Wenige Erwartungen hatte ich am Humor des Spiels. Mir war klar, dass der Prinz in diesem Ableger in der Witzkiste geschlafen hat, aber dass ich teilweise wirklich so lachen muss, habe ich nicht gedacht.

Fazit:
Die Geschichte ist tiefgehender, als von mir erwartet. Das Ende lässt uns unsere eigenen Schlüsse ziehen und manche Zitate regen echt zum Nachdenken an. Die Charaktere sind nicht nur hingeklatscht, sondern relevant für die Story und brandmarkend für’s Ende. Für den Humor übers ganze Spiel gibt’s extra Punkte.
23/25 Punkte
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Atmosphäre:

Setting:
Zwei Settings prägen die nahezu offene Welt. Einerseits das von der Dunkelheit befallene und andererseits das fruchtbare (befreite) Gebiet. Die fruchtbaren Gebiete sind dank kleiner Details sehr atmosphärisch. Die Welt ist bunt und voller Blumen und Schmetterlinge.

Soundtrack
Der Soundtrack wie immer sehr gelungen. Für meinen Geschmack aber schlechter, als der Soundtrack der Trilogie. Trotzdem fängt der Komponist eine persische, atemberaubende Atmosphäre ein und überträgt sie auf die Heimkinoanlage oder die Kopfhörer.

Animationen:
Gute Animationen gehören eigentlich in die Kategorie Technik, aber hier tragen die dynamischen Bewegungen zur Atmosphäre bei. Man fühlt sich schnell und frei. Außerdem ist die makellose Zusammenarbeit vom Prinzen und Elika wieder herzig.

Fazit:
Auch die Atmosphäre ist geil, aber definitiv kein Glanzpunkt des Titels. Der Soundtrack ist genauso gelungen wie das teilweise bunte Setting. Jedoch fehlt mir etwas die Awesomeness, wenn ihr wisst, was ich meine. Da hatte ich schon bessere Feelings.
18/25 Punkte
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Technik:

Grafik:
Der Comicstil ist vielleicht nicht jedermanns Sache, aber so was wird von mir besonders belohnt. Die Entwickler verleihen dem Spiel einen eigenen Grafikstil, der nie alt wird. Viele Spiele versuchen krampfhaft, realistisch auszusehen. Werden die in zehn Jahren schlecht aussehen? – Ja. Wird Prince of Persia in zehn Jahren schlecht aussehen? – Nein. Wird Mario Kart in zehn Jahren schlecht aussehen? – Nein. Ich glaube, ihr wisst worauf ich hinaus will. Die Schatten sind, wenn vorhanden, mal verpixelt und mal haarscharf. Spiegeleffekte gibt es keine und Lichteffekte gab’s schon bessere.

Sound:
Der Sound ist recht solide. Außer das Ubisoft Logo zu Beginn des Spiels, stach soundtechnisch nichts heraus. Technische Standards wie 5.1 Dolby Digital sind erfüllt. Leider ist hier auch nicht viel Potenzial vorhanden. Stählerne Klingenschläge und knackige Sprungsamples sind deutlich schwieriger zu gestalten, als satte MG-Schüsse oder biestige Motorengeräusche. Die Dialoge wurden sauber vertont. Der Synchronsprecher des Prinzen ist übrigens Simon Jäger. Der dürften dem ein oder anderen bekannt sein. Wenn ich mich nicht täusche verlieh er dem deutschen Joker aus The Dark Night seine Stimme. Aufgefallen ist mir die Ähnlichkeit, als der Prinz zynisch wurde und in diesem Tonfall „Vaas“ aus Far Cry 3 sehr ähnelte. Getestet habe ich die ganze Geschichte mit dem Yamaha RX-V373, ein paar Lautsprecher aus der Magnat Monitor Supreme Reihe und dem 301A aus der gleichen Reihe als Subwoofer.

Stabilität:
Was ich dem Spiel ebenfalls hoch anrechne ist die stabile Framerate. Lieber spiele ich flüssig und mit schlechter Grafik, als in Full HD und bei 20 F/S. Ich hatte über etwa zehn Spielstunden nur zwei Frameeinbrüche und ganz am Ende einen Absturz. Ich hatte mich schon gefreut, mal ein Spiel zu zocken, das mir nicht abschmiert und dann kackt die PS3 während den Credits ab. Ich habe mir währenddessen mal die Trophäen angesehen, was ich so erspielt habe und was noch so wäre und das war dem System wohl zu viel.

Fazit:
Die Technik ist auch kein Glanzpunkt, aber auf jeden Fall ausreichend. Der Grafikstil ist gelungen, der Sound mittelmäßig und die Stabilität lobenswert. Kleinere Grafikfehler musste ich leider schon vernehmen.
18/25 Punkte
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Gesamtbewertung:

Für Jump and Run Fans hat dieser Prince of Persia Ableger gameplaytechnisch viel zu bieten. Der Plot ist deeper als erwartet und der Humor leistet sein Übriges. Auch die Atmosphäre und die Technik wissen in manchen Punkten zu überzeugen. Gelungene Spielwelt, passender Soundtrack und ein eigener Grafikstil sind dabei nennenswert.

Gameplay: 19/25 Punkte
Story: 23/25 Punkte
Atmosphäre: 18/25 Punkte
Technik: 18/25 Punkte

Für Prince of Persia gibt’s von mir 78/100 Punkte.

Der Titel bekommt somit eine 4-Sterne-Wertung und ist für Genrefans eine klare Empfehlung. Auch Fans der Reihe dürften nicht endtäuscht werden. Ich hoffe, ich konnte mit meiner Rezension helfen und würde mich noch über eine hilfreiche Bewertung oder Kritik in Form eines Kommentars freuen.;)

Mit freundlichen Grüßen

Daniel :DD
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen wie ein Märchen..., 16. Februar 2010
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Prince of Persia (Videospiel)
Story: Der Protagonist (der Prinz) ist mit seinem Esel und viel Gold auf seiner Heimreise und trifft Elika, Tochter des Königs der Ahura, mit der er die Welt von der Dunkelheit und dem bösen Gott Ahriman befreien muss. Ich finde die Story etwas klassisch aber die schönen Dialoge und die gute Synchro verbessern das alles.
8.5/10

Grafik: sehr schöner Grafikstil untermalt von einem genialen Soundtrack.
9.5/10

Gameplay: das klettern ist sehr spassig und die Kämpfe dank der coolen Kombos ebenfalls gut.
9/10

Umfang: das Spiel dauert ungefähr 10 Stunden liegt damit also so ziemlich im Durchschnitt.
8/10

Gesamt: 86%

Fazit: Prince of Persia hat einfach einen unbeschreiblichen Fler. Grafik, Story und Musik harmonieren sehr gut und machen Prince of Persia so zu einer absoluten Empfehlung.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schöne Story in schöner Umgebung, 26. September 2009
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Prince of Persia (Videospiel)
Ein so wunderschönes Spiel habe ich lange nicht gespielt! Die Landschaften, die comicartigen Figuren, die Musik, einfach alles passt hier zusammen und man könnte sich die ganze Zeit nur umgucken. Das Kämpfen macht viel Spaß, besonders da man diese mit Elikas Zauberkräften kombinieren kann, dann gibt es noch viele Kletterpassagen um von einem Gebiet ins nächste zu kommen, was ich auch sehr gut finde.
Viele haben geschrieben, das Spiel wäre zu leicht, das liegt wohl auch daran, dass man nicht stirbt sondern immer von Elika gerettet wird, aber eben das finde ich sehr gut weil es den Frust erspart.
Um an Stärke zu gewinnen sammelt man während seiner Reise Lichtkeime, die im ganzen Reich zu finden sind.

Jeder Abschnitt ist anders und man bekommt immer etwas neues zu sehen. Es ist von allem was dabei; Action, Komik, an einigen Stellen ist es aber auch etwas traurig. Die Wortgefechte zwischen Elika und dem Prinz sind sehr amüsant, so dass ich wirklich großen Spaß daran hatte, Prince of Persia zu durchzuspielen, mittlerweile schon zum 2.Mal, darum gehört es meiner Meinung nach in jede PS3 Sammlung.
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28 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Super Game, aber sehr geradlinig, 20. Januar 2009
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Prince of Persia (Videospiel)
Dieses Spiel war mein erstes Prince of Persia. Ich kann schon einmal sagen: Ich bin voll auf meine Kosten gekommen. Nach einem coolen, witzigen Einstieg macht das Spiel immer mehr Spaß. Hier zähle ich jetzt Pro und Contra auf:

Pro:
Außergewöhnlicher, cooler Grafikstil
Klasse gelungene deutsche Synchro
Total witzig
Kämpfe machen sehr viel Spaß

Kontra:
Sehr geradlinig
Verhältnismäßig schnell durchgespielt
Etwas zu einfach

Insgesamt macht Prince of Persia sehr viel Spaß und ich kann es jedem empfehlen, der ein cooles Spiel für die ps3 sucht.
Ich würde diesem Spiel als Schulnote ausgedrückt eine 2- geben. Hoffe ich konnte euch helfen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zu leicht? Nein, fair!, 28. September 2009
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Prince of Persia (Videospiel)
Ich möchte ganz ehrlich sein: das ist das erste Prince Of Persia, das ich seit dem "Original" von 1989 gespielt habe. Und von dem war ich nicht einmal Fan.
Aber diverse Reviews und Videos machten mich neugierig. Zum einen bin ich Freund von Cell Shading, zum anderen sah das Spiel unglaublich rasant aus. Tja, und letztendlich ist es das auch. Prince Of Persia spielt sich wie eine Mischung aus den Spielen Okami (übrigens ganz große Kaufempfehlung), Shadow Of The Collosus und Ico. Von Okami haben UbiSoft die Idee mit der "Reinigung" von verseuchten Gebieten sowie die Grafik, die Kooperation der zwei Hauptfiguren erinnert an Ico, während sich die langen Kämpfe an die aus Shadow Of The Collosus anlehnen. Leute, die jetzt an eine perfekte Melange der besten Elemente dieser drei Spiele hoffen, sollten nicht unbedingt enttäuscht sein. Prince Of Persia setzt nämlich einen weiteren Akzent: klettern. Dabei ist es egal ob der Prinz und seine Begleiterin Elika an Wänden oder Decken langschlittern, Wände erklimmen oder sich durch die Luft schleudern lassen. Die Jump'n'Run Passagen stellen den Spieler immer wieder vor neue Herausforderungen. Gut, dass die Steuerung so intuitiv ist!

Schwierigkeitsgrad? Zu leicht? Schwachsinn! Wie hätte man das Spiel bitteschön schwerer machen können, ohne dass es unfair oder frustrierend geworden wäre? Ein Beispiel: der Prinz springt an eine Wand, springt zur nächsten, springt ab, landet auf einem Balken, will an eine Säule springen, schafft dies aber nicht. Man wird von der Begleitering bzw. ihrer Magie gerettet und landet genau auf der Platform, auf der man vor der Sprung-/Akrobatikpassage stand. Wie hätte man das schwerer machen können? Vielleicht den Prinzen an den Anfang des Levels plazieren (wobei Level der falsche Begriff wäre, da alle Gebiete fast von Anfang an frei begehbar sind)? DAS hätte für Frustration gesorgt. Dann hätte das Spiel von mir persönlich gerade mal seine zwei Punkte gekriegt.
Die Kämpfe selbst sind auch nicht so leicht, wie sie dargestellt werden. Jeder Fehler wird bitter bestraft. Wird man von den häufigen Todesschlagen eines Gegners getroffen, fliegt aus dem Ring oder ähnliches, darf man zwar direkt weiterspielen, aber der Gegner erholt sich, seine Energieleiste wird aufgeladen. So können sich manche Kämpfe ziehen. Und da die Gegner des öfteren eine besondere Strategie verlangen, sollte keiner sagen, sie wären leicht zu bezwingen. Ich erinner mich an zwei Endbosse, für die ich jeweils 20 Minuten oder länger gebraucht habe. Das ist zwar nicht vergleichen mit den Kämpfen in Shadow Of The Collosus, aber auch nicht mit denen von Assasin's Creed, auf deren Engine Prince Of Persia basiert. Wer den Blocken-Knopf gedrückt hält und denkt er könnte jeden Angriff parieren, der liegt falsch.
Der Schwierigkeitsgrad passt sich dem Gameplay an. Ein wirklicher Hammer wie die 2D Titel ist das neue Prince Of Persia nicht geworden, aber dafür fordernd und fair. Zählt mal nach wie oft ihr ins Bodenlose stürzt!

Die Grafik ist eine Bombe, vorrausgesetzt man mag den Look. Ich persönlich bin ein Fan von Cell Shade. Und dieser wird im behandelten Spiel perfekt inszeniert. ebenso verhält es sich mit dem Sound. Der Score hält sich im Hintergrund. Der Fokus wird oft auf die Gespräche der Hauptfiguren gelegt. Die Synchronisation gehört zweifelsohne zum besten, was ich bisher im Medium Computer- und Videospiel hören durfte. Sie sind zudem mit Profis besetzt. Den prinzen spricht Simon Jäger (u.a. die deustche Stimme von Heath Ledger und Jet Li), seine Begleiterin Elika wird von Claudia Urbschat Mingues, der deutschen Stimme von Angelina Jolie, vertont.

Das Spiel wartet übrigens mit einem netten Sammelprinzip auf. 1001 Lichtkeime sind in der großen, freien Spielwelt verborgen. Manche sind einfach aufzuheben, andere erfordern teilweise fantasiereiches Erreichen. Während eine gewisse Anzahl dringend benötigt wird, können alle Boni freischalten. Ich persönlich habe mich oftmals ertappt wie ich nicht aufhören konnte alle in einem gebiet zu sammeln.

Gibt es auch Schatten?
Ja! Wie in Assasin's Creed wiederholt sich viel. Das kann mitunter ermüdend sein. Die wenigen Rätsel lockern alles ein wenig auf, doch sind sie alle recht einfach.
Zudem ist das Spiel nichts füre reine Action Fans. prince Of Persia ist weniger ein Action-Adventure als ein Jump'n'Run-Adventure.

Fazit: ein gutes Spiel mit kleinen Schönheitsfehlern. Insgesamt aber extrem spaßig und fordernd.
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25 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr gutes Spiel aber nicht perfekt., 5. Dezember 2008
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Prince of Persia (Videospiel)
Hallo,

ich spiele das spiel jetzt schon seit ca. 6 Stunden und bin zu folgendem Eindruck gekommen:

Grafik:
Ich finde die Grafik im allgemeinen sehr passend und stimmig. Die Cellshading-Technik spricht mich auch an, weil ich sowieso ein Mangafan bin. Außerdem ist es mal etwas neues. Unter den Prince of Persia Veteranen ist dies umstritten. Jedoch finde ich auch wenn man die Grafik nicht so ansprechend findet, dass der Spielspaß im Vordergrund steht. Man sieht es ja an dem spiel Asassins Creed: Bessere Grafik aber nach einer Weile wird das Spiel langweilig. Das bringt mich zu dem Punkt des Spielspaßes.

Spielspaß:
Ich finde das Spiel ziemlich spaßig. Da wäre zum Einen, dass es eine relativ offene Spielwelt gibt und es mehrere Wege zum Ziel gibt. Zum andern finde ich auch positiv, dass von den Massenschlachten abschied genommen wurde, jedoch die einzelnen Gegner etwas schwerer geworden sind. Sie lernen sogar während dem kampf etwas hinzu. Spielspaßfördernd finde ich auch, dass man nicht sterben kann, sondern immer kurz davor gerettet wird. Dies erspart das Neuladen des Levels und den Frust, wenn man eine längere Zeit nicht gespeichert hat und man wieder ganz von vorne beginnen muss. Jetzt denken sich wahrscheinlich viele wo denn dann die Herausforderung ist, wenn man nicht sterben kann. Diese liegt darin, dass wenn man gerettet wird genau vor der Stelle, wo man gestorben ist abgestellt wird, damit man die Herausforderung widerholen muss bis man sie geschaft hat. Auch die Gegner regenerieren ihre Lebensenergie, wenn man mal hopps geht. Gut finde ich auch, dass man sich den Weg anzeigen lassen kann, den man zum nächsten Ziel nehmen muss. In den vorigen Teilen wusste ich oft nichtmehr welchen Weg ich jetzt nehmen muss um beispielsweise zum Turm zu gelangen. Da es hier jetzt auch eine eher offene Welt ist, ist diese Hilfe echt willkommen und man ist nicht frustriert, wenn man längere Zeit nicht weiterkommt weil man nicht weiß wo man lang muss.

Schwiedrigkeitsgrad:
Am Anfang sind die Level ziemlich einfach. Nach einer Weile wird es jedoch schon ziemlich schwierig, weil man dann komplexere Sprünge vollführen muss um an das Ziel zu gelangen. Stirbt man währenddessen, wird man zurückgesetzt und muss die Sprungkombo nochmals von Vorne wiederholen, bis man sie geschafft hat.

Leveldesign:
Das Leveldesign finde ich im Gegensatz zu einigen Vorgängern etwas realistischer. Wer baut schon mitten in einen Gang, wo tagtäglich Diener und andere Leute durchlaufen, eine Fallgrube oder tausend verschiedene Fallen hintereinander? Da finde ich das mit der schwarzen Masse schon etwas besser gelöst. Weiterhin finde ich die etwas offenere Welt auch sehr ansprechend. Was die Entwickler noch besser machen hätten können wäre, dass man wie bei Asassins Creed zu dem nächsten Schauplatz reiten kann und dort dann erst die Turnerei beginnt. Momentan turnt man von einem Abschnitt der Weltkarte zum anderen, wobei man rechts und links von Felswänden umgeben ist. Ganz so offen ist die Welt daher nicht. Mir fehlen da offenen Flächen. Da hätte man beispielsweise eine Wüste machen können, wo man mit dem Pferd durchreitet, bis man beispielsweise zu einem Turm kommt der plötzlich mittendrin aufragt. Um auf den Turm zu kommen muss man das anfangen rumzuturnen und zu klettern.

Story:
Die Story finde ich im Allgemeinen etwas flach. Man erfährt am Anfang ein Stück und dann heißt es: Heile alle Gebiete. Wen man ein Gebiet geheilt hat, kommt es zu einem kurzen Dialog indem eventuell mal wieder etwas Neues erzählt wird. Meistens kommt dann aber nur die Spruch: Lass uns weitermachen. Insgesammt finde ich hätte man die Story etwas dichter erzählen können.

Naja, man kann ja nicht alles haben.
Trotzdem finde ich dass es sich um ein sehr gutes und unterhaltsames Spiel handelt obwohl es nicht gerade perfekt ist. Aber wann ist schon ein Spiel perfekt, wenn jeder andere Vorlieben hat?
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Netter Auftakt zu einem Neuanfang, aber, 14. Januar 2010
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Prince of Persia (Videospiel)
...das Gameplay verhagelt fast alles.

"Prince of Persia" gehört seit 1989 fest zu den wirklich grandiosen Action Adventures, welche mit gut inszenierten Jump'n'Run-Passagen immer wieder punkten konnten. Trotz einem desaströsen ersten Ableger in 3D hat Ubisoft durch einen erneuten 3D Ableger im Jahr 2003 (Sands of Time) der Serie zu neuem Glanz verholfen, doch dieser nimmt fast schon Ubi-typisch mehr und mehr ab. Natürlich überzeugen die Spiele noch durch ihre fantastischen Action-Einlagen und die aberwitzigen Sprung-Passagen, aber weil diese imme rnach dem Motto "Hoher, schneller, weiter" aufgebauscht werden geht dies mehr und mehr zu Kosten anderer Dinge.

Im Falle von "Prince of Persia" muss man klar sagen dass eben Action als auch die ganze Akrobatik nochmal einen Takt höher geschraubt wurde - dafür ist aber alles mehr als monoton, denn im Prinzip rennt man nur von Punkt A nach Punkt B und macht immer nur die gleichen vier Bosskämpfe wieder und wieder. Dazwischen gibt es nur Fallen und Jump*n*Run-Kost, keine Gegner, nichts. Nichtmal sterben kann man, wobei das vielleicht ganz nett ist, denn in Löcher fällt man mehr als einmal. Hier liegt jedenfalls wirklich der Hase im Pfeffer. Warum es gerade hier zu solch einem üblen Patzer kommt kann wohl nur UBI beantworten, denn abgesehen davon wird wirklich hartes Geschütz aufgefahren.

Der Prinz hat einen völlig neuen Charakter - er ist jetzt eher der verwegene Held mit einer spitzen Zunge - und auch das komplette Design wurde mehr in die Richtung eines Anime gelenkt, inklusive Cel(l)-Shading. Selbst wenn man sich mit beiden Dingen nicht anfreunden kann muss man UBI attestieren hier alles wirklich gut ausgearbeitet zu haben. Ferner sind die Welten einfach grandios und sprühen nur so von Fantasie die in gewissen Gigant-RPGs lange nicht mehr anzutreffen sind. Auch wirklich ein Augenschmaus sind die vier Bossgegner, die Animationen und überhaupt alles an dem Titel. Ja sogar der letzte Boskampf ist genial in Szene gesetzt und zeigt uns sowas mal aus einer anderen perspektive. GENIAL! Es kann aber nicht über die gähnende Leere im Gameplay retten.

Vielleicht hat man aus diesem Grund eine zweite Heldenfigur, genauer genommen eine NPC-Heldin mit dem Namen Elika eingebaut. Sie ist ein wesentlicher Punkt in der Geschichte und die trägt ihren Teil auch zu der Action bei, denn durch geschickte Kombinationen kann man dadurch zusammen in der Luft akrobatische Künste ausführen und schneller, höher als auch weiter springen. Da bleibt einem manchmal durchaus die Kinnlade offen, wenn man sieht wie die Figuren zusammen interagieren - sogar sprachlich, denn beide Figuren hauen sich während dem Spielen schon mal diverse Sprüche an den Kopf.

Musikalisch bekommt man ebenfalls wieder qualitativ hochwertige Stücke und diesmal fern von dem Metal-Rock-Gedöns der vorigen Teile. Leider wiederholen sich die Stücke recht oft, aber sie haben wirklich Ohrwurmcharakter. Selbiges trifft auf die Sprachausgabe und die Sounds zu. Durch die Band gelungen und man merkt den Spaß beider Protagonisten zu jeder Minute an. Auch hier kann man nur sagen: Warum, UBI? Warum kann man dieses hohe Niveau nicht beim wichtigsten Punkt durchziehen?

Ernüchterung macht sich auch bei der Special Edition breit. Groß angekündigt liegt eine CD mit dem Soundtrack, Bildern, Videos und dem Lösungsbuch bei, doch dies entwickelt sich zum Flop. Es handelt sich hierbei nämlich um eine BluRay und das Lösungsbuch ist somit nur auf dem Bildschirm einsehbar. Zudem nur die ersten Seiten, dann folgt die muntere Aufforderung zum Kauf des Machwerks. Der Soundtrack ist auch nicht einfach per CD-Player oder gar Computer zu hören, sondern nur über das BluRay-Menü. Was man geliefert bekommt ist zwar durchaus okay, aber was nützt es wenn es nichts Ganzes und nichts Halbes ist?

Die Story selbst ist zwar fast schon langweilig, aber gut in Szene gesetzt und gerade das Ending wirkt sehr gut geschrieben und freilich auch umgesetzt. Man könnte die ganze Story schon als "Tragicomedy" bezeichnen, denn neben der durchaus traurigen und ernsten Tönen gibt es eben überspitze Texte von Prinz und Co. Zu viel will ich aber nicht verraten, denn obwohl zumindest Auftakt und Zwischenteil recht austauschbar sind wird die Geschichte durch die Interaktion beider Helden zu dem Erlebnis das es nunmal jetzt so ist und sollte von jedem Spoilerfrei erlebt werden.

Wie dem auch sei, nein UBI, "Prince of Persia" ist zwar durchaus okay, überzeugt aber eher nur von technischer Seite als durch großartigen Umfang oder Gameplay. Leider hat sich damit auch wieder bestätigt dass die Spiele von Euch immer Macken haben. Diesmal darf ich aber so frei sein und sagen dass Ihr zumindest die Bugs wie aussetzende Musik oder komplette Freeze-Einlagen beseitigt habt. Dennoch: Zurück an die Schreibtische!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Prince of Persia, 15. Oktober 2009
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Prince of Persia (Videospiel)
Prince of Persia ist gut, jedoch fehlt es an genügend Abwechslung, da man oft dieselben Aufgaben erledigen muss. Gebiet betreten, Klettern und dann den Boss des jeweiligen Gebietes besiegen. Danach heilt man mit Elika das Gebiet. Und so geht es weiter, bis man alle Gebiete geheilt hat.
Das Spiel bietet spaßige Kletterei, die mir gefalen hat. Die Kämpfe hätten deutlich besser sein können, so mehr Combo-Attacken. Das Klettern ist hier klar im Vordergrund, was auch bei Prince of Persia richtig ist.
Die Story ist unterhaltsam, aber jetzt icht wirklich was Neues, Gut gegen Böse halt. Aber es hat mich gut unterhalten. Das Ende ist gelungen und hofft auf eine Fortsetzung.
Ich habe noch den DLC "Epilog" mir zugelegt und durchgezockt. Also der DLC bringt mehr Schwierigkeit und eine nette Fortsetzung, die nicht wie im Hauptspiel immer diegleichen Aufgaben fordert. Also der DLC steigert das Spielerlebnis von Prince of Persia.

Prince of Persia bekomt 4 Sterne. Wegen unzureichende Abwechslung hat es verpasst, volle 5 Sterne zu kriegen. Die vorigen Teile sind etwas besser.
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Prince of Persia
Prince of Persia von Ubisoft (PlayStation 3)
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